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Diese
Erfindung betrifft das Aufbewahren von Banknoten oder anderen Wertscheinen,
welche hier einfach als Banknoten oder Geldnoten bezeichnet werden.
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Es
wurden zahlreiche Typen von Banknoten-Aufbewahrungsvorrichtungen
vorgeschlagen. Einige ermöglichen
das Ausgeben von Banknoten, wie es beispielsweise bei automatischen
Bargeld-Ausgabemaschinen der Fall ist. Andere ermöglichen
das Hinzufügen
von Banknoten zu der Aufbewahrungsvorrichtung, wie es beispielsweise
bei Verkaufsmaschinen der Fall ist. Aufbewahrungsvorrichtungen, die
einzelne Banknoten sowohl empfangen als auch ausgeben können, sind
jedoch nicht sehr verbreitet, weil die hierbei verwendeten Mechanismen,
um dies zu erreichen, unzuverlässig,
kostspielig, kompliziert und/oder groß waren, was bedeutete, dass
die Mechanismen, insbesondere für
eine Verwendung bei Verkaufsanwendungen, ungeeignet waren.
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Das
Hinzufügen
von Banknoten zum Stapel wird häufig
durch einen Transportmechanismus, der die Banknote zu einer Position
oberhalb des Stapels bewegt, und einen Kolben, der die Banknote
vom Transportmechanismus zum Stapel schiebt, erreicht. Hierfür ist viel
Platz erforderlich. Die verschiedenen Techniken, die zum Erreichen
des Ausgebens einzelner Banknoten verwendet wurden, umfassen das
Anwenden von Reibung, um beispielsweise eine ausgebauchte Konfiguration
der obersten Banknote zu bewirken, um zu ermöglichen, dass sie von dem Stapel abgestreift
wird. Es ist auch bekannt, Banknoten durch Saugwirkung zu entfernen.
Beispielsweise wird eine Ansaugpumpe über eine Röhre mit einem Auslass im Außenbereich
einer Rolle verbunden, und eine Banknote wird gegriffen und durch
die starke Saugkraft an der Rolle gehalten. Durch die Drehung der
Rolle wird die Banknote dann von einem Stapel abgestreift. Dies
kann jedoch recht kompliziert auf zubauen sein, und es treten Zuverlässigkeitsprobleme auf,
wenn sich in den Banknoten Löcher
befinden.
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In
EP-A-0 812 790 ist eine Vorrichtung zum Auszahlen einer Banknote
von einem Banknotenstapel offenbart, wobei die Vorrichtung eine
Luftzufuhreinrichtung zum Bewirken des Ausübens eines verringerten Luftdrucks über dem
Stapel und eine Einrichtung zum Transportieren einer Banknote in
Bezug auf die Luftzufuhreinrichtung aufweist. Die Luftzufuhreinrichtung
wird kontinuierlich angetrieben, um Banknoten von dem Stapel anzuheben,
so dass die nächste
Banknote in dem Stapel angehoben wird, wenn die Transporteinrichtung
eine angehobene Banknote seitlich bewegt, so dass die Luftzufuhreinrichtung
freigelegt wird.
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In
DE-A-1 933 077 ist eine Vorrichtung zum Hantieren mit Blättern unter
Einschluss des Hinzufügens
eines Blatts am oberen Ende eines Blattstapels offenbart. Die Vorrichtung
umfasst eine Luftzufuhreinrichtung zum Anheben der Blätter, und
die Luftzufuhreinrichtung ist an einer Transporteinrichtung angebracht
und unbeweglich daran befestigt, so dass die Transporteinrichtung
die Luftzufuhreinrichtung und damit das Blatt seitlich bewegen kann,
wenn die Luftzufuhreinrichtung ein Blatt angehoben hat.
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Einige
Aspekte der vorliegenden Erfindung betreffen Techniken zum einzelnen
Hinzufügen
von Banknoten zu einer Aufbewahrungsvorrichtung. Diese Aspekte werden
vorzugsweise in einer Banknoten-Aufbewahrungsvorrichtung kombiniert,
welche Banknoten sowohl einzeln empfangen als auch sie einzeln ausgeben
kann. Die Erfindung ist jedoch auch auf Aufbewahrungsvorrichtungen,
in denen sich ein vorgeformter Stapel befindet, wovon Banknoten einzeln
ausgegeben werden können,
und auf Aufbewahrungsvorrichtungen, welche Banknoten einzeln empfangen
können,
welche Banknoten jedoch nicht ausgeben können oder sie nur als ein Bündel ausgeben
können,
anwendbar.
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Aspekte
der vorliegenden Erfindung sind in den anliegenden Ansprüchen dargelegt.
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Gemäß einem
weiteren Aspekt werden Banknoten durch Anwenden einer Saugwirkung
mit verhältnismäßig geringer
Stärke über einen
verhältnismäßig großen Bereich
von einem Stapel bewegt. Dies bedeutet, dass kleine Löcher in
der Banknote den Vorgang nicht beeinflussen. Weil die dabei auftretenden
Kräfte
verhältnismäßig klein
sind, kann auch eine getrennte Transporteinrichtung zum seitlichen
Befördern
der Banknote vom Stapel fort, ohne dass es erforderlich wäre, die
Fläche
verringerten Drucks zu bewegen, verwendet werden.
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Umgekehrt
kann gemäß einem
weiteren Aspekt der Erfindung eine Banknote seitlich zu einer Position
bewegt werden, in der sie durch eine verhältnismäßig kleine Saugkraft, die über eine
verhältnismäßig große Fläche ausgeübt wird, über einem
Stapel schwebend gehalten wird, wodurch ermöglicht wird, dass die Banknote
auf dem Stapel abgesetzt wird, wenn die Quelle des verringerten
Drucks deaktiviert wird.
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Bei
jedem dieser Aspekte kann die Fläche, über die
der verringerte Druck ausgeübt
wird, vorzugsweise geändert
werden. Demgemäß kann die Fläche zunehmend
verringert werden, wenn eine Banknote von dem Stapel forttransportiert
wird, so dass die restlichen Geldnoten in dem Stapel keinem erheblichen
Betrag des verringerten Drucks ausgesetzt sind. Aus ähnlichen
Gründen
kann die Flächengröße, über die
der verringerte Druck ausgeübt
wird, erhöht
werden, wenn eine Banknote über
den Stapel bewegt wird.
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Anordnungen
gemäß der Erfindung
werden nun nur als Beispiel mit Bezug auf die anliegende Zeichnung
beschrieben, wobei es sich um schematische Ansichten verschiedener
Ausführungsformen handelt,
in denen gleiche Bezugszahlen gleiche Teile bezeichnen.
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Es
zeigen:
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1 eine
Banknoten-Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einer ersten Ausführungsform,
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2 eine
Banknoten-Hinterlegungs-Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einer
zweiten Ausführungsform,
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die 3A bis 3H Ansichten,
in denen aufeinander folgende Stufen des Betriebs der Hinterlegungs-Aufbewahrungsvorrichtung
aus 2 dargestellt sind, wenn eine neue Banknote zu
der Aufbewahrungsvorrichtung hinzugefügt wird,
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die 4A bis 4H aufeinander
folgende Stufen des Betriebs der Hinterlegungs-Aufbewahrungsvorrichtung,
wenn eine Banknote aus der Aufbewahrungsvorrichtung entfernt wird,
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die 5A bis 5E aufeinander
folgende Stufen des Betriebs, wenn der Stapel als ein Bündel von
der Hinterlegungs-Aufbewahrungsvorrichtung entfernt wird,
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die 6A bis 6F aufeinander
folgende Stufen des Betriebs einer Vorrichtung zum Verschieben eines
Stapelträgers
gemäß den Ausführungsformen
aus den 1 und 2, wenn
eine Banknote zu dem Stapel hinzugefügt wird,
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die 7A bis 7F den 6A bis 6F ähnliche
Ansichten, worin jedoch die Stufen des Betriebs dargestellt sind,
wenn eine Banknote entfernt wird,
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die 8A bis 8C eine
Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einer
dritten Ausführungsform
der Erfindung,
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die 9A bis 9D eine
Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einer
vierten Ausführungsform der
Erfindung,
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10 einen
Teil einer Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einer fünften Ausführungsform der Erfindung,
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11 eine
Ansicht von unten der Mundöffnung
der Luftzufuhreinrichtung einer Aufbewahrungsvorrichtung gemäß einer
sechsten Ausführungsform
der Erfindung,
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12 eine
Ansicht von unten der Luftzufuhreinrichtung gemäß einer siebten Ausführungsform der
Erfindung und
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13 eine
achte Ausführungsform
der Erfindung.
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Mit
Bezug auf 1 sei bemerkt, dass die Banknoten-Aufbewahrungsvorrichtung 2 einsetzbar ist,
um einen Stapel 4 von Banknoten aufzubewahren, die auf
einer Plattform 6 lagern, welche durch eine Feder 7 nach
oben vorgespannt ist. Die Plattform 6 drückt gegen
den Stapel, so dass der oberste Geldschein gegen einen Riemen 8 gedrückt wird,
der einen hohen Reibungskoeffizienten aufweist und um Rollen 10 verläuft. Zwei
Ventilatoren 12, 14 sind oberhalb des Riemens 8 angeordnet
und so positioniert, dass sie das Strömen von Luft nach oben durch
die Ventilatorgehäuse 18, 20 bewirken.
Die Gehäuse 18, 20 bilden
auf diese Weise Röhren
oder Luftzufuhreinrichtungen, welche Luft von dem Banknotenstapel 4 fortbefördern und
auf diese Weise über
einer erheblichen Fläche
einen niedrigen Druck erzeugen.
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Jeder
der Ventilatoren 12, 14 kann einen Kühlventilator
des üblicherweise
in Personalcomputern verwendeten Typs aufweisen. Diese Ventilatoren sind
kompakt, kostengünstig
und leicht verfügbar.
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Ein
weiterer Riemen 22 verläuft
um Rollen 24 und kann betrieben werden, um Banknoten einzeln zwischen
dem Stapel und einem Ein-/Auslass 26 zu befördern.
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Einzelheiten
des Betriebs der Aufbewahrungsvorrichtung 2 werden anhand
der folgenden Beschreibung verständlich
werden. Kurz gesagt, werden zum Entnehmen einer Banknote aus dem oberen
Teil des Stapels die Ventilatoren 12 und 14 mit
Energie versorgt, so dass die oberste Banknote nach oben gegen den
Riemen 8 gedrückt
wird, die Plattform 6 und der gehaltene Stapel 4 nach
unten bewegt werden und die Riemen 8 und 22 angetrieben werden,
um die Banknote zum Ein-/Auslass 26 zu befördern.
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Um
eine Banknote zum Stapel hinzuzufügen, werden die Plattform 6 und
der Stapel 4 nach unten bewegt, wird die neue Banknote
durch die Riemen 8 und 22 vom Ein-/Auslass 26 zu
einem Ort unterhalb der Ventilatoren 12 und 14 befördert, werden die
Ventilatoren 12 und 14 mit Energie versorgt, um die
Banknote schwebend über
dem Stapel 4 zu halten, und werden die Plattform 6 und
der Stapel 4 angehoben und wird das Zuführen von Energie zu den Ventilatoren 12 und 14 unterbrochen.
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In 2 ist
eine zweite Ausführungsform dargestellt,
die der Ausführungsform
aus 1 mit Ausnahme davon ähnelt, dass in dieser Ausführungsform,
die eine Hinterlegungs-Aufbewahrungsvorrichtung bildet, der gesamte
Stapel 4 von Banknoten als ein Bündel entfernt werden kann.
Zu diesem Zweck ist die Plattform 6 mit einem weiteren
Transportmechanismus versehen, der durch einen Riemen 28 und
Rollen 30 gebildet ist. Banknoten können, wie bei der Ausführungsform
aus 1, einzeln zum Stapel 4 hinzugefügt und von
diesem entfernt werden. Zusätzlich
kann jedoch durch gleichzeitiges Antreiben der Riemen 8, 22 und 28 der
gesamte Stapel zum Ein-/Auslass 26 befördert werden.
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Eine
der Rollen 10' kann über Mitläuferrollen 32 den
Riemen 28 antreiben, wo er um eine der Rollen 30' verläuft, um
die Bewegung der Riemen 8 und 28 zu synchronisieren.
Die Rolle 10' und
die Rollen 32 sind an einer gemeinsamen Haltestruktur angebracht,
die um die Achse der Rolle 10' schwenkbar ist und in Richtung
des Pfeils A vorgespannt ist, so dass der Riemen 28 und
die Rolle 30',
unabhängig
von ihren Ruhepositionen, die durch die Dicke des Stapels 4 bestimmt
sind, angetrieben werden.
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Das
Einführen
und das Entnehmen einzelner Banknoten in die Aufbewahrungsvorrichtung
gemäß der Ausführungsform
aus 2 bzw. aus dieser werden nun detailliert mit Bezug
auf die 3 und 4 beschrieben.
Die Aufbewahrungsvorrichtung gemäß der Ausführungsform
aus 1 arbeitet entsprechend.
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3A zeigt
die Aufbewahrungsvorrichtung 2 in einem Zustand, den sie
annimmt, bevor eine neue Banknote 34 hinzugefügt wird.
Der Vorgang beginnt damit, dass die Plattform 6 und damit
der gehaltene Stapel 4 nach unten bewegt wird (3B).
Vorzugsweise wird die Plattform, unabhängig von ihrer Anfangsposition,
welche von der Dicke des Stapels 4 abhängt, um eine vorgegebene Strecke
nach unten bewegt. Daher gibt es eine vorgegebene Strecke d, die
die oberste Banknote von dem Riemen 8 trennt.
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Dann
werden, wie in 3C dargestellt ist, die Riemen 8 und 22 in
die Richtung der nahen Pfeile getrieben, so dass die Banknote 34 vom
Einlass zur seitlichen Position des Stapels befördert wird.
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Mit
Bezug auf 3D sei bemerkt, dass der Ventilator
mit Energie versorgt wird, wenn das vordere Ende der Banknote 34 unter
dem Ventilator 14 durchläuft, so dass dieser Teil der
Banknote über dem
Stapel und gegen den Riemen 8 schwebend angeordnet wird.
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Wie
in 3E dargestellt ist, wird der Ventilator 12 mit
Energie versorgt, wenn das vordere Ende der Banknote 34 den
Bereich unter ihm erreicht, so dass, wenn die Banknote seitlich
mit dem Stapel 4 ausgerichtet ist, wie in 3F dargestellt
ist, beide Ventilatoren 12 und 14 die Banknote
schwebend gegen den Riemen 8 halten.
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Die
Plattform 6 wird dann losgelassen, so dass sie sich unter
der Kraft der Vorspannungseinrichtung 7 (3G)
nach oben bewegen kann, und nachdem sich die Plattform nach oben
bewegt hat, wird das Versorgen der Ventilatoren 12 und 14 mit Energie
unterbrochen (3H), so dass sich nun oben auf
dem Stapel eine neue Banknote 34 befindet.
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Es
sei bemerkt, dass, wenngleich die Plattform 6 in ihrer
unteren Position ist (3C), sie nicht mehr in Eingriff
mit den Mitläuferrollen 32 ist,
so dass die Antriebsbewegung des Riemens 8 nicht auf den Plattformriemen 28 übertragen
wird.
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4A zeigt
die Aufbewahrungsvorrichtung 2 in ihrem Anfangszustand
vor dem Entfernen der obersten Banknote 34. In 4B werden
die Ventilatoren 12 und 14 mit Energie versorgt,
um zu bewirken, dass die Banknote 34 gegen den Riemen 8 gehalten
wird.
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Dann
wird die Plattform 6 in 4C veranlasst,
sich um eine vorgegebene Strecke nach unten zu bewegen, wobei die
Banknote 34 in ihrer Anfangsposition gehalten wird.
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In
Schritt 4D werden die Riemen 8 und 22 in Richtung
der Pfeile getrieben, so dass die Banknote zum Ein-/Auslass 26 befördert wird.
Während
dieser Bewegung werden die Ventilatoren 12 und 14,
wie in den 4D und 4E dargestellt ist,
der Reihe nach ausgeschaltet, so dass keine oder nur eine geringe
Saugwirkung auf den Rest des Stapels 4 ausgeübt wird.
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Nachdem
die Banknote 34 entfernt worden ist (4F),
wird die Plattform 6 freigegeben (4G), so
dass der Stapel in seine Anfangsposition (4H) zurück nach
oben bewegt wird.
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5A zeigt
die Aufbewahrungsvorrichtung 2 unmittelbar vor dem Ausgeben
des Stapels 4 als ein Bündel.
In 5B werden die Riemen 8 und 22 in
Richtung der nahe gelegenen Pfeile angetrieben, wodurch bewirkt
wird, dass der Riemen 28 auch von den Mitläuferrollen 32 angetrieben
wird. Auf diese Weise wird der ganze Stapel nach rechts bewegt,
wie in der Zeichnung dargestellt ist, bis er zwischen den Riemen 8 und 22 gegriffen
wird und dann zum Ein-/Auslass 26 und aus diesem heraus
transportiert wird (5D und 5E). Eine
der Rollen 10'' kann gegen
eine Vorspannung bewegbar sein, so dass mehr Raum zum Unterbringen
des Stapels 4 zwischen den Riemen 8 und 22 zugelassen
wird. Beispielsweise kann die Rolle 10'' an
einer Struktur montiert sein, die um eine Achse 36 schwenkbar
ist, wobei die Struktur (nicht dargestellt) im Uhrzeigersinn um
die Achse vorgespannt ist.
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Die 6 und 7 zeigen
die Arbeitsweise des Mechanismus, der gewährleistet, dass die Plattform 6,
unabhängig
von der Anfangsposition, um eine vorgegebene Strecke nach unten
getrieben wird.
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Mit
Bezug auf 6A sei bemerkt, dass der Mechanismus
ein Element 40 aufweist, das an der Plattform 6 angebracht
ist (in 6 nicht dargestellt). Eine untere
Welle 42 verläuft
durch eine Öffnung
im Element 40 nach unten und ist durch eine Feder 44 nach
oben vorgespannt. Ein Stift 46 steht in eine Schraubennut 48 in
der Oberfläche
der Welle 42 vor, so dass die Nut 48 und der Stift 46 als
ein Schneckengetriebe arbeiten.
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Eine
obere Welle 50 befindet sich über der unteren Welle 42 und
wird in einer Manschette 52 gehalten. Eine vertikale Nut 54 in
der Welle 50 arbeitet mit einem Stift (nicht dargestellt)
zusammen, um zu gewährleisten,
dass sich die obere Welle 50 nicht um ihre Achse drehen
kann.
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Die
Welle 50 ist durch eine Feder 56 nach oben vorgespannt,
so dass eine Rolle 58 am oberen Ende der Welle in einen
Nocken 60 eingreift.
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Das
untere Ende der oberen Welle 50 ist dem oberen Ende der
unteren Welle 42 zugewandt, wobei diese Enden mit ineinander
eingreifbaren Flächen 62 mit
einem hohen Reibungskoeffizienten versehen sind.
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Zum
Betreiben des Mechanismus wird der Nocken 60 gedreht (6B),
um die Flächen 62 in Eingriff
zu bringen und die Welle 42 dann nach unten zu drücken (6C).
Weil sich die obere Welle 50 nicht drehen kann und infolge
der Reibung zwischen den Flächen 62,
kann sich die untere Welle 42 auch nicht drehen, so dass
durch das Eingreifen der Nut 48 mit dem Stift 46 bewirkt
wird, dass sich das Element 40 mit der Welle 42 nach
unten bewegt.
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Mit
Bezug auf 6D sei unter der Annahme, dass
eine Banknote 34 (deren Dicke aus Klarheitsgründen übertrieben
dargestellt ist) hinzugefügt wird,
bemerkt, dass die Plattform 6 und das Element 40 sehr
stark ansteigen können,
wenn sich der Nocken weiterdreht, so dass die Feder 56 die
Welle 50 anhebt (6E). Nachdem
jedoch der Eingriff der Flächen 62 aufgehoben
wurde, kann sich die Welle 42 frei drehen und daher weiter
in ihre Anfangsposition ansteigen (6F), wenn
der Stift 46 innerhalb der Nut 48 gleitet.
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Die 7A bis 7F zeigen ähnliche
Arbeitsvorgänge,
welche auftreten, wenn die Banknote 34 entfernt wird. Dies
bedeutet, dass sich zu der Zeit, zu der sich die Welle 42 in
ihre Anfangsposition zurückbewegt
(7E), das Element 40 und die Plattform 6 weiterbewegen
müssen.
Dies ist jedoch, wie in 7F dargestellt
ist, möglich,
weil sich die Welle 42 unter dem Einfluss des Stifts 46,
der sich nach oben bewegt und in der Nut 48 gleitet, frei
drehen kann.
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Dementsprechend
kehrt die Welle 42, unabhängig von der Dicke des Banknotenstapels,
immer in die gleiche vertikale Position zurück. Demgemäß ist der von der Welle 42 herbeigeführte Hub
immer der gleiche, und weil sich die Welle 42 nicht drehen kann,
wenn sie in Eingriff mit der oberen Welle 50 ist, ist der
Bewegungsbetrag, der für
das Element 40 und damit die Plattform 6 herbeigeführt wird,
stets der gleiche.
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Die 8A bis 8C zeigen
eine dritte Ausführungsform.
Gemäß dieser
Ausführungsform sind
die Ventilatoren 12 und 14 an einem Kolben 80 mit
einem verhältnismäßig geringen
Hub gelagert. Die meiste Zeit befindet sich die untere Fläche 82 des Kolbens 80 oberhalb
des Riemens 8. Wenn die Plattform 6 jedoch nach
unten bewegt wird, um eine Banknote zu entnehmen, wird auch der
Kolben 80 um einen entsprechenden Betrag nach unten bewegt.
Die untere Fläche 82 ist
kleiner als diejenige der Banknoten, und sie befindet sich vorzugsweise
in der Mitte des Banknotenstapels. Demgemäß werden das linke und das
rechte Ende der Banknote, wenn die Ventilatoren 12, 14 in
Betrieb sind, in höherem Maße als der
mittlere Bereich nach oben gezogen. Dies führt dazu, dass die oberste
Banknote in eine nicht planare Konfiguration gezogen wird, wie in 8B dargestellt
ist. Hierdurch wird jede Tendenz verringert, dass statt einer einzigen
Banknote mehrere Banknoten von den Ventilatoren 12, 14 gegen
den Riemen 8 gedrückt
werden.
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Der
Kolben 80 wird dann nach oben bewegt (8C),
so dass die oberste Banknote am Riemen 8 festgehalten wird,
bevor sie abtransportiert wird.
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Ähnliche
Vorteile können
erreicht werden, indem ein Kolben mit einer veränderlichen Geometrie bereitgestellt
wird. Mit Bezug auf die 9A bis 9D sei
bemerkt, dass sich der Kolben 80, der die Ventilatoren 12, 14 lagert,
normalerweise oberhalb des Riemens 8 befindet, jedoch nach
unten bewegt wird, wenn die Plattform 6 nach unten bewegt
wird. Die Ventilatoren werden zu dieser Zeit mit Energie versorgt.
Dann (9C) wird der Kolben 80 so
eingestellt, dass seine beiden Enden nach oben schwenken, so dass
eine untere Fläche 82 des
Kolbens nicht planar ist, wodurch die oberste Banknote stärker vom
Rest des Stapels getrennt wird. Der Kolben 80 wird dann
nach oben bewegt und gleichzeitig geradegerichtet (9D),
bevor die oberste Banknote entfernt wird.
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10 zeigt
eine alternative Ausführungsform,
bei der es eine statische Struktur gibt, die eine nicht planare
Fläche 82 bildet.
Der Riemen 8 verläuft neben
dieser Fläche,
und wenn die Ventilatoren 12, 14 aktiviert werden,
wird die oberste Banknote gegen den Riemen 8 und damit
in eine nicht planare Konfiguration gezogen. Diese Anordnung hat
daher ähnliche
Vorteile wie diejenige aus den 8 und 9, sie
benötigt
jedoch keinen Mechanismus zum Verschieben der Struktur 80 zum
Lagern der Ventilatoren dieser Ausführungsformen.
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Natürlich können die
mit Bezug auf die 8 bis 10 beschriebenen
Anordnungen auch auf die Hinterlegungs-Aufbewahrungsvorrichtung aus 2 angewendet
werden.
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An
den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen können verschiedene
Modifikationen vorgenommen werden. Beispielsweise können sich die
Ventilatoren 12, 14 nicht in unmittelbarer Nähe zum Riemen 8 befinden,
sondern sie können
fern von diesem liegen und über
Röhren
mit Einlässen
in der Nähe
des Riemens 8 verbunden sein. Dieselben Ventilatoren können auch
für andere
Aufbewahrungsvorrichtungen verwendet werden, und Ventile oder Verschlüsse können verwendet
werden, um das Ausüben
des verringerten Drucks auf die verschiedenen Teile der Aufbewahrungsvorrichtung
zu steuern. Zusätzlich
oder alternativ könnte
an Stelle der Verwendung mehrerer einzeln mit Energie versorgbarer Ventilatoren
ein einziger Ventilator bereitgestellt sein, der vorzugsweise eine
Einrichtung (in der Art eines Verschlusses) aufweist, die zum fortschreitenden Ändern der
Fläche, über die
der verringerte Druck angewendet wird, bereitgestellt ist.
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Beispielsweise
ist in 11 eine Ansicht der Mundöffnung 100 einer
Luftzufuhreinrichtung dargestellt, die mit einem Ventilator oder
einer anderen Teilvakuumquelle gekoppelt ist. Wenn die Banknote 34 durch
die Riemen 8 nach rechts bewegt wird, schließt ein Verschluss 102 die
Mundöffnung 100 zunehmend.
Der Verschluss 102 könnte
möglicherweise
von einer Rolle 104 abgewickelt werden.
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Alternativ
kann der Riemen 8, wie in 12 dargestellt
ist, aus wenigstens einem Abschnitt 106, der den Luftstrom
zur Mundöffnung 100 blockiert
und dadurch als ein Verschluss wirkt, und wenigstens einem Abschnitt 108,
der einen Luftstrom zulässt
und es dadurch ermöglicht,
dass eine Banknote 34 gegen den Riemen schwebend angeordnet
wird, bestehen.
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Vorzugsweise
beträgt
die maximale Fläche (entweder
eine einzige zusammenhängende
Fläche oder
die Gesamtheit einer Anzahl diskreter Flächen), über die der verringerte Druck
auf die Banknote angewendet wird, wenigstens 30 Prozent der Oberfläche der
Banknote und bevorzugter mehr als 75 Prozent der Oberfläche der
Banknote, wobei dies zumindest für
manche Nennwerte von Banknoten gilt. Es sei bemerkt, dass die Aufbewahrungsvorrichtung eine
Aufbewahrungsvorrichtung mit mehreren Nennwerten sein kann oder
dass die gleiche Struktur für Aufbewahrungsvorrichtungen
mit einzelnen Nennwerten verwendet werden kann, welche jeweilige verschiedene
Nennwerte behandeln.
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Bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird der leichte
Luftdruck auf den Banknotenstapel angewendet, um die oberste Note
anzuziehen, bevor die Plattform und der getragene Stapel nach unten
bewegt werden. Wenngleich dies die bevorzugte Arbeitsweise ist,
kann die Druckverringerung auch auftreten, nachdem die Plattform
nach unten bewegt wurde, um die oberste Banknote anzuheben, falls
dies gewünscht
ist.
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Bei
den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen wird die den Stapel
tragende Plattform während
des Einführens
oder Entnehmens einer einzelnen Banknote von der Transport einrichtung 8 fortbewegt.
Stattdessen kann die Transporteinrichtung 8, möglicherweise
in Kombination mit der Luftzufuhreinrichtung, nach oben vom Stapel
fortbewegt werden. Dies könnte
einerseits durch eine Linearbewegung in Aufwärtsrichtung, so dass ein Zwischenraum zwischen
dem Stapel und dem Riemen 8 entlang der gesamten Länge des
Stapels auftritt, geschehen. Alternativ kann, wie in den 13A und 13B dargestellt
ist, die obere Struktur geschwenkt werden, so dass der Riemen an
einem Ende des Stapels von dem Stapel getrennt wird, jedoch am anderen
Ende in Kontakt bleibt. Die Banknote wird eingeführt, indem sie unter Verwendung
des Riemens 8 von einer Einlass-Zufuhreinrichtung 130 zum
Stapel befördert wird,
während
der Ventilator 12 aktiviert ist (13A).
Die Bewegung des Stapels wird durch Klemmen unter Verwendung eines
Fingers 132 verhindert. Der Riemen 8 wird dann
vollständig
auf das obere Ende des Stapels 4 abgesenkt (13B), wobei der Finger 132 fortgenommen
ist. Zum Entfernen einer Banknote wird der Ventilator 12 aktiviert
und der Riemen in die in 13A dargestellte
Position zurückgeschwenkt,
wobei der Finger 132 fortgenommen ist. Der Finger 132 wird
dann wieder eingeführt, um
den Rest des Stapels zu klemmen, und der Riemen 8 wird
so angetrieben, dass die oberste Note der Ausgangs-Zufuhreinrichtung 134 zugeführt wird.