DE2323168C2 - Führungsvorrichtung zum Zuführen von Vorlagen - Google Patents
Führungsvorrichtung zum Zuführen von VorlagenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Führungsvorrichtung zum Zuführen von Vorlagen zu einer Vorlagenauflageplatte
eines Kopiergerätes gemäß dem Oberbegriff
65 des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Führungsvorrichtung ist aus der US-PS 35 36 320 und der US-PS 35 06 257 bekannt
Beim Gegenstand beider Druckschriften wird die Vorlage über ihre gesamte Fläche gegen die Vorlagenauflageplatte
gedrückt, während der Transport der Vorlage bis zum Anschlag erfolgt. Dadurch, daß die
zugehörige Druckrolle, welche auf dem Arbeitstrum des Förderbandes drückt, ständig das Transportband gegen
die Platte drückt, auf der die Vorlage aufzubringen ist, ergeben sich zwei wesentliche Nachteile. Erstens wird
dadurch der Einzug der Vorlage erschwert. Zweitens besteht zwischen der Vorlage und der Platte einerseits
und dem Transportband andererseits eine so große Reibung, daß sich das Dokument beim Anschlag
entgegen den Anschlag nicht in gewünschter Weise ausrichten kann. Vielmehr besteht die Gefahr, daß es zu
einem Verwerfen der Vorlage kommt. Im Zusammenhang damit ist darauf hinzuweisen, daß sich die
Druckwalze innerhalb des umlaufenden Transportbandes befindet.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, eine Führungsvorrichtung zum Zuführen von Vorlagen zu
einer Voriagenauflageplatte zu schaffen, durch die eine möglichst geringe Reibung für die Vorlagenvorschubeinrichtung
erzielbar und somit ein einwandfreies Einführen und Ausrichten der Vorlage möglich ist. Diese
Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruchs 1 gelöst.
Durch die erfindungsgemäße Lösung wird bewirkt, daß die Vorlage störungsfrei in den Bereich zwischen
Vorlagenauflageplatte und Transportband ge!?npen kann. Das Erfassen der Vorlage durch das Transportband
erfolgt mittels der Drückeinrichtung lediglich über eine Linienberührung. Dies hat zur Folge, daß in dem
Moment, wenn die Vorlage an der Anschlagkante anstößt und dabei nicht genau ausgerichtet ist, eine
solch geringe Reibung zwischen Transportband und Vorlage besteht, daß sich die Vorlage bei weiterer
Bewegung des Transportbandes in erforderlicher Weise derart ausrichten kann, daß die gesamte Vorderkante
der Vorlage an der Anschlagfläche anliegt. Dadurch wird die Gefahr verhindert, daß die Vorlage beim
lnlagebringen auf der Vorlagenauflageplatte beschädigt wird. Darüber hinaus macht die erfindungsgemäße
Führungsvorrichtung nach Beendigung des Kopierens die Vorlagenauflageplatte in Vorbereitung für die
nächste Vorlage von der vorherigen Vorlage frei. Die Vorlagen werden schnell und zuverlässig in die und aus
der Kopierlage bewegt. Dabei wird der Aufbau statischer elektrischer Ladungen auf den Vorlagen bei
ihrer Bewegung in die und aus der Kopierlage vermieden oder zumindest verringert.
Die Erfindung wird in der folgenden Beschreibung anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen
der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Seitenansicht im Querschnitt, welche eine Führungseinrichtung für Vorlagen einschließlich dem
verbesserten Band zum Vorlagentransport gemäß der Erfindung in wirkungsmäßiger Zuordnung zu einem
Kopiergerät zeigt,
Fig. 2 eine isometrische Ansicht der in Fig. 1 gezeigten Führungsvorrichtung für Vorlagen,
F i g. 3 eine isometrische Ansicht, welche Einzelheiten eines die Vorlagen trennenden Bügels zeigt.
F i g. 4 eine isometrische Ansicht, welche Einzelheiten des Antriebs für die Hauptvorlagentransporte der in
Fig. 1 gezeigten Führungsvorrichtung für Vorlagen
zeigt,
F i g. 5 eine isometrische Ansicht, welche Einzelheiten des Antriebs für den Vorlagenrücktransport der in
F i g. 1 gezeigten Führungsvorrichtung für Vorlagen zeigt,
F i g. 6 eine isometrische Ansicht welche Einzelheiten des Antriebs der verzögernden Rollen zeigt,
F i g. 7 eine Seitenansicht im Querschnitt, welche Einzelheiten des Antriebs eines Registers und einer
A blenkpla tte für die Vorlagen zeigt, ι ο
F i g. 8 eine Draufsicht auf die in F i g. 7 gezeigten Register und Ablenkplatte für Vorlagen,
Fig.9 eine vergrößerte Seitenansicht, welche das
verbesserte Band für den Vorlagentransport gemäß der Erfindung zeigt,
Fig. 10 eine isometrische Ansicht des in Fig. 9 gezeigten Bandes für den Vorlagentransport,
Fig. 11 eine vergrößerte Seitenansicht, welche Einzelheiten eines Deckelsperrmechanisiwus für die in
Fig. 3 gezeigte Führungsvorrichtung für Vorlagen
zeigt,
Fig. 12 eine Draufsicht auf den Deckelsperrmechanismus
nach F i g. 11, und
Fig. 13 ein Steuerschema für die in Fig. 1 gezeigte
Führungsvorrichtung für Vorlagen.
In der Zeichnung ist eine Führungsvorrichtung 10 für Dokumente gezeigt, in welche der Plattentransport
nach der Erfindung eingebaut ist. Die Führungsvorrichtung 10 kann mit jeder geeigneten Bearbeitungsvorrichtung
für Vorlagen, z. B. mit einem Kopier- oder Reproduktionsgerät 5 verwendet werden, welches eine
Vorlagenauflageplatte 6 aufweist, auf der die zu kopierende Vorlagen ruhen.
Die Führungsvorrichtung 10 für Vorlagen enthält eine Ablage 12 zum Speichern sowohl von zu kopierenden
Vorlagen 7 als auch bereits kopierten Vorlagen 8. Von der Ablage 12 wird jeweils eine Vorlage von der
Unterseite des Stapels mit Vorlagen 7 mit Hilfe einer intermittierend betriebenen primären Vorschubrolle 14
in den Spalt eines Paars verzögernder Rollen 16, 17 vorgeschoben. Die untere Rolle 16 wird in Richtung des
Vorlagenvorschubs angetrieben, während die obere Rolle 17 in umgekehrter oder einer die Vorlage
zurückstoßenden Richtung angetrieben wird, wie es durch einen gestrichelten Pfeil in Fig. 1 angedeutet ist. -»5
Der Antrieb der Rollen 16, 17 erfolgt über eine geeignete Schlupfkupplung, welche es normalerweise
ermöglicht, daß die untere Rolle 16 den unigekehrten Antrieb im Einang zu der Rolle 17 überläuft und
hierdurch die Rolle 17 in Richtung des Vorlagen vor- ><>
schubs dreht. Wenn jedoch zwei oder mehr Vorlagen in den Spalt zwischen den Rollen 16, 17 eintreten,
verringert die verminderte Reibung zwischen den einander überlappenden Vorlagen die Reibungsantriebskraft
zwischen den Rollen 16, 17, läßt die " Schlupfkupplung in Eingriff kommen und ermöglicht
einen Antrieb der Rolle 17 in umgekehrter, eine Vorlage abstoßender Richtung.
Das aus dem Paar verzögernder Rollen 16, 17 austretende Vorlage läuft in den Spalt von in t>o
Zwischenlage angeordneten Rollen 18, 19 und von da unter einer Ablenkplatte 21 zu einem Plattentransport
oder einer Transporteinrichtung 20. Die Transporteinrichtung 20, welche vorzugsweise aus einem Bandförderer
besteht, trägt die Vorlage erst vorwärts auf die Platte 6, bis die gesamte Vorlage auf dieser positioniert
st. Die Transporteinrichtung 20 wird dann reversiert, jm die Hinterkante der Vorlage an ein Register 22 zu
bringen. Das Register 22 bringt die Vorlage in Kopierposition, worauf die Kopie oder Kopien durch
die Kopiervorrichtung 5 hergestellt werden.
Wenn der Kopiervorgang beendet ist, wird die
Transporteinrichtung 20 erneut in umgekehrter Richtung angetrieben, um die Vorlage in Richtung nach
hinten von der Platte 6 weg zu bewegen, nachdem die Registerkante oder Register 22 vorher zu diesem Zweck
zurückgezogen worden ist. Die Ablenkplatte 21, weiche vorher abgesenkt worden ist, führt die zurückkehrende
Vorlage nach oben in den Spalt eines rückführenden Rollenpaares 23. Das Rollenpaar 23 bewegt die Vorlage
entlang geeigneten rückführenden Führungen 26 durch zweite und dritte rückführende Rollenpaare 27, 28 und
zurück in die Ablage 12.
Um die kopierten Vorlagen, welche der Einfachheit halber mit der Bezugsziffer 8 bezeichnet worden sind,
von den auf das Kopieren wartenden Vorlagen 7 zu trennen, und um einen unbeabsichtigten oder verfrühten
Vorschub der zurückgeführten Vorlagen 8 durch die Vorschubrolle 14 folgend auf den Vorschub des letzten
der Vorlagen 7 zu verhindern, ist eine verschiebbare Trennstange oder ein Bügel 32 vorgesehen. Der Bügel
32 ist im wesentlichen gegenüber der primären Vorschubrolle 14 und über dieser angeordnet, um zu
verhindern, daß auf ihm ruhende Vorlagen in Kontakt mit der Vorschubrolle 14 kommen. Es ist ohne weiteres
ersichtlich, daß der Bügel 32 wieder auf die Oberseite der Vorlagen in der Ablage 12 gesetzt werden kann,
wenn diese Vorlagen erneut der Kopiervorrichtung 5 zugeführt werden sollen.
Gemäß den F i g. 1 und 2 weist die Ablage 12 für die Vorlagen eine im wesentlichen flache nach unten
geneigte Basis 31 und einen benachbart der Platte 6 an der Kopiervorrichtung 5 angebrachten geeigneten
Tragrahmen 36 auf. Eine gebogene Führung 33 führt von der Basis 31 zu der Platte 6, welche in der gezeigten
Anordnung im wesentlichen horizontal ist. Eine Reihe von Öffnungen 29 in sowohl der Basis 31 als auch der
Führung 33 nehmen die Vorschubrolle 14 und die Rollen 16 und 18 auf.
Wie am bester, in F i g. 2 zu erkennen, ist zum Halten
der Vorlagen eine Ablageanordnung 30 vorgesehen, welche aus zusammenpassenden rechten und linken
Behältern 41, 41' besteht. Die Behälter 41, 41' sind zueinander hin gerichtet angeordnet und sitzen mit
ihren unteren Enden auf einer Welle 42, deren den Behälter tragendes Segment rechteckig im Querschnitt
ist. Die Welle 42 ist drehbar im Lager 43 in dem Tragrahmen 36 nahe dem unteren Ende der Basis 31
gelagert. Die Welle 42 weist Anschlagringe 44 an jedem Ende zwischen den Lagern 43 und Deckelstützen 45 auf,
welche ihrerseits, wie im folgenden zu erkennen, dazu dienen, einen Deckel 60 für die Ablage zu halten. Die
Deckelstützen 45 weisen jeweils einen Antriebsansatz 45' auf, welcher dazu dient, folgend auf eine
vorbestimmte Drehung des Deckels 60 in Öffnungsrichtung mit einer zugehörigen Schulter 44' auf dem
Anschlagring 44 in Eingriff zu kommen und hierdurch die Welle 42 und die Behälter 41, 41' antriebsmäßig mit
diesem zu koppeln.
Die Behälter 41, 4Γ weisen jeweils eine Basis 46 und
eine äußere Seite 47 auf. Die oberen Teile 47' der Seiten 47 der Behälter sind vorzugsweise nach außen
aufgebogen, um eine etwas vergrößerte Eingangsöffnung zu ergeben, welche den Eintritt von zu der
Ablageanordnung 30 zurückkehrenden Dokumenten erleichtert. Die relativ srhmäW<»n Seifen δί ,,««α- λ~™
oberen Teil tragen dazu bei, die Seitenkanten der Vorlagen zueinander auszurichten.
Die Behälter 41, 4Γ sind vorzugsweise so gelagert,
daß eine seitliche Einstellbewegung entlang des rechteckigen Teils der Welle 42 zueinander hin und
voneinander weg möglich ist, um eine Anpassung an verschieden große Vorlagen vornehmen zu können. Aus
diesem Zwecke sind die Behälter 41, 41' nahe ihrem unteren Ende mit Hilfe einer Schnur 48 verbunden. Die
Schnur 48 ist über Rollen 49 geführt, wobei ihr eines Ende an dem Behälter 41 und ihr anderes Ende an dem
Behälter 41' befestigt ist. Wie leicht zu erkennen ist, bewirkt eine Bewegung der Schnur 48 eine gleichzeitige
Bewegung der Behälter 41, 4Γ zueinander hin oder voneinander weg.
Geeignete nicht gezeigte Anschläge können vorgesehen sein, um die Behälter 41, 4Γ in vorgewählten
Positionen entsprechend den üblichen Breiten von Vorlagen zu halten. Torsionsfedern 50 spannen die
Behälter 41, 4Γ nach innen zur Basis 31 hin, d.h. entgegen dem Uhrzeigersinn in F i g. 1 vor, wobei der
Kontakt zwischen der Basis 31 und dem Boden oder Basis 46 der Behälter 41,41' die Bewegung der Behälter
41,41'nach innen begrenzt.
Um die zurückkehrenden Vorlagen in die Behälter 41, 41' zu führen und um ein Herausfallen der Vorlagen aus
den Behältern 41,4Γ zu verhindern, insbesondere wenn der Bügel 32 zurückgestellt ist, ist der Deckel 60
vorgesehen. Wie beschrieben ist der Deckel 60 über Deckeistützen 45 drehbar auf der Welle 42 gehalten,
wodurch er aufgeschwenkt werden kann, um während des Einführens und des Entnehmens von Vorlagen
Zugang zu der Ablageanordnung 30 zu haben.
Der Deckel 60 weist eine äußere Wand 62. welche auf geeignete Weise dekoriert sein kann, herabhängende
Seiten 63 und eine innere Wand 64 auf. welche zusammen einen hohlen Abschnitt oder einen Raum 65
bilden. Wie in F i g. 2 zu erkennen, ist der Deckel 60 im wesentlichen rechteckig in der Form und so bemessen,
daß er die gesamte Basis 31 einschließlich der 4P Ablageanordnung 30 überdeckt. Die innere Wand 64
des Deckels 60 fluchtet im wesentlichen mit der oberen Kante der Seiten 47 der Behälter, wenn der Deckel 60
geschlossen ist, wobei die Wand 64. wie zu erkennen, als
Führung für das unterstützende Leiten der zurückkehrenden
Vorlagen in die Behälter 41,41' dient.
In dem Raum 65 des Deckels ist gegenüber einem Auslaß 67 in der inneren Wand 64 ein Lüfter 66
angeordnet. Der Lüfter 66 dient dazu, einen Luftstrom mit geringem Druck durch den Auslaß 67 auf die
darunter befindlichen Vorlagen in der Ablageanordnung abzugeben. Ein Lüftermotor 68 ist in dem Raum 65
des Deckels angeordnet, und in dem Deckel sind geeignete nicht gezeigte Einlaßöffnungen für den Lüfter
66 vorgesehen.
Der Deckel 60 trägt ein wegstehendes Halte- und Anschlagteil 70 auf jeder Seite, welches jeweils einen
Schütz 71 aufweist, der einen auf jeder Seite des Tragrahmens 36 enthaltenen führenden Zapfen 72
aufnimmt, wie es in den F i g. 11 und 12 zu erkennen ist.
Die Schlitze 71 haben einen mittleren abgesetzten Teil 74. welcher mit den Zapfen 72 zusammenarbeitet, um
eier, Deckel 60 lösbar in einer teilweise offenen Position
zu halten, welche ausreicht, um Dokumente in die Ablageanordnune einführen und aus dieser entnehmen
zu können. Wenn ein noch weiterer Zugang zu der Aülageanordnung 30 erforderlich ist. können die Zapfen
72 aas den abgesetzten Teilen 74 selöst und der Deckel 60 in eine maximale offene Position geschwenkt werden,
wie sie durch das Ende der Schlitze 71 bestimmt ist. Bei einer solchen weiteren öffnungsbewegung des Deckels
60 treffen die Schulter 44' und der Antriebsansatz 45' aufeinander, um die Welle 42 mit dem Deckel 60 zu
koppeln, so daß die Behälter 41, 4Γ gleichzeitig in eine im wesentlichen vertikale Position nach außen gedreht
werden.
Um ein vorzeitiges oder unabsichtliches öffnen des Deckels 60 während des Betriebs der Führungsvorrichtung
10 für Vorlagen zu verhindern, ist ein Riegelmechanismus 75 vorgesehen, der am besten in den F i g. 11 und
12 zu erkennen ist. Der Riegelmechanismus 75 weist einen Riegel 76 mit einem Hakenende 77 auf, welches in
eine Öffnung 78 in einem der Anschiagteiie 70 eingreift
und hierdurch ein öffnen des Deckels 60 verhindert. Eine geeignete nicht gezeigte Feder spannt den Riegel
76 in die entriegelte Position vor. Mit dem Riegel 76 ist der Anker eines Solenoids 79 verbunden. Das Solenoid
79 dient dazu, beim Einschalten den Riegel 76 nach innen in die Verriegelungsposition zu schwenken. In
diesem Fall führt ein Schließen des Deckels 60 zu einem Eingriff des Riegels 76, und ein erneutes öffnen des
Deckels wird verhindert, bis das Solenoid 79 abgeschaltet wird. Das Solenoid 79 ist normalerweise während
des Betriebs der Führungsvorrichtung 10 für Vorlagen eingeschaltet.
Ein Schalter 80 ist vorgesehen, um einen unbeabsichtigten Betrieb der Führungsvorrichtung 10 für Vorlagen
zu verhindern, wann immer der Deckel 60 offen ist. Der Schalter 80 ist so angeordnet, daß er durch eines der
Anschlagteile 70 mit dem Schließen des Deckels 60 betätigt wird.
Gemäß Fig. 3 wird der Bügel 32 von Armen 81 getragen, welche ihrerseits mit Gliedern 82 als
Zwischenglieder mit Zapfen verbunden sind. Jedes Glied 82 ist über einen Arm 83 schwenkbar an dem
Tragrahmen 36 gehalten. Zu diesem Zweck sind nach oben stehende Stützteile 36' vorgesehen, wobei der Arm
83 zwischen den Stützteilen 36' und dem Glied 82 über Zapfen angebracht ist. Die Glieder 82 sind weiter über
Zapfen mit Kurbelarmen 84 verbunden, welche von einer qucrverlaufenden Welle 85 im Ausgang einer
Kupplung 180 für eine Umdrehung getragen werden. Wie sich im folgenden noch ausführlicher zeigen wird,
dreht die Kupplung 180 die Welle 85 und die Kurbelarme 84 um eine Umdrehung, wenn sie in Eingriff
kommt.
Wie in F i g. 1 gestrichelt angedeutet, bewegt sich der Bügel 32 bei einer Drehung der Kurbelarme 84 und
infolge des Zusammenhangs der Glieder 82 mit den stützenden Armen 81, 83 auf einem allgemein
rechteckigen Weg. zuerst in Vorwärtsrichtung parallel zu der Basis 31 der Ablage, dann von der Basis 31 weg
nach oben, dann zurück zu der primären Vorschubrolle 14 und dann nach unten zu der Basis 31. In bezug auf
Vorlagen in der Ablage 12, welche auf dem Bügel 32 ruhen, bewegt sich dieser erst nach vorne von unter den
Vorlagen heraus, steigt dann in eine Position über den Vorlagen, bewegt sich hierauf in eine Position über der
Vorschubrolle 14 zurück und senkt sich schließlich auf die oberste Vorlage. Um einen vorbestimmten Bügeldruck
zu erreichen, sind Federn 86 vorgesehen, welche die Arme 81 in Richtung nach unten zu der Basis 31 der
Ablage hin vorspannen.
Ein Detektor 88 in Form einer Fotozelle ist auf dem Bügel 32 vorgesehen. Ein Licht 89 für den Detektor 81
ist unter der Basis 31 und gegenüber dem Detektor 88
angeordnet, wobei die Basis 31 hierfür eine geeignete öffnung aufweist. Wie sich zeigen wird, spricht der
Detektor 88 unter bestimmten Umständen auf das Nicht-vorhandensein einer Vorlage unter dem Bügel 32
an, um die Kupplung 180 zu betätigen und den Bügel 32 wie oben beschrieben zurückzustellen.
Um den Aufbau statischer Elektrizität auf den Vorlagen zu verhindern, ist nahe der Eingangsöffnung
zu der Ablageanordnung 30 für Vorlagen ein geeigneter Ionengenerator 92 vorgesehen. Der Ionengenerator 92,
welcher mit einer geeigneten, nicht gezeigten elektrischen Energiequelle verbunden ist, dient dazu, die Luft,
durch welche die Vorlagen zu der Ablageanordnung 30 bei ihrer Rückkehr laufen, zu ionisieren und damit zu
einer N'eutraüsierung von statischen elektrischen
Ladungen beizutragen, welche sich auf den Vorlagen befinden können.
Insbesondere nach den F i g. 4 bis 6 ist ein geeigneter
Motor 100 als Antriebsmotor vorgesehen. Der Motor 100 kann zweckmäßig auf dem Tragrahmen 36
unterhalb der Basis 31 der Anlage gelagert sein. Eine Welle 101 des Motors ist mit Hilfe eines Zahnriemens
102 mit der Welle 103 für die Hauptleistungsabnahme verbunden.
Die primäre Vorschubrolle 14, die verzögernden Rollen 16,17 und die untere Rolle 18 des Zwischenpaares
von Rollen 17, 18 werden vorzugsweise mit geringerer Geschwindigkeit als die Transporteinrichtung
20 und die Rollenpaare 23, 27, 28 für die Rückführung betrieben. Um einen solchen Antrieb mit
geringer Geschwindigkeit für die Vorschubrolle 14, die Rolle 18 und die Rolle 16 der verzögernden Rollen 16,
17 vorzusehen, verbindet ein Zahnriemen 104 die Welle
103 mit einer Kupplung 105 auf einer übertragenden Welle 106. Es ist zu erkennen, daß die Kupplung 105 bei
ihrer Betätigung die Hauptleistungswelle oder Welle 103 mit der übertragenden Welle 106 verbindet.
Die übertragende Welle 106, welche auf geeignete Weise in dem Tragrahmen 36 gelagert ist, trägt an ihrem
äußeren Ende eine Antriebsrolle 108. Ein Zahnriemen 109 verbindet die Antriebsrolle 108 antriebsmäßig mit
einem Zahnrad 110 auf einer Welle 111 der am Boden begrenzenden Rolle 16 und mit einer gezahnten Rolle
112 einer Rutschkupplung 114. Die Rutschkupplung 114
ist auf einer Welle 115 der mittleren Transportrolle oder Rolle 18 am Boden angebracht und dient dazu, die Welle
115 in Dokumentenvorschubrichtung zu drehen, wenn nicht ein Antrieb mit höherer Geschwindigkeit auf die
Welle 115 wirkt, während welcher Zeitdauer die Rutschkupplung 114 durchrutscht, wie sich im folgenden
zeigen wird.
Die primäre Vorschubrolle 14 wird von einer Welle 118 getragen, welche ihrerseits auf geeignete Weise in
dem Tragrahmen 36 gelagert ist Ein antreibender Riemen 17 verbindet die Welle 118 mit der die
begrenzende Rolle 16 tragenden Welle 111. Es versteht
sich daher, daß eine Betätigung der Kupplung 105 zu einem Antrieb der primären Vorschubrolle 14, der
unteren verzögernden Rolle 16 und der unteren Zwischentransportrolle 18 mit niedriger Geschwindigkeit
in Vorlagenvorschubrichtung führt
Entsprechend den F i g. 1,4 und 5 trägt die Welle 103
als Hauptleistungswelle eine antreibende Rolle 120 an ihrem Ende. Die Rolle 120 ist mit einer Rolle 121 auf
einem Wellenstumpf 122 verbunden. Ein Zahnrad 123 auf der Rolle 121 kämmt mit einem Zahnrad 124 auf
einer Welle 125, welche die unteren Rollen der Rollenpaare 28 für den Rücktransport trägt. Ein
Zahnriemen 126 verbindet die Welle 125 mit einer Welle 127, welche die unteren Rollen des Rollenpaares 27 für
den Rücktransport trägt. Ein zweiter Riemen 28 verbindet die Welle 125 mit einer Welle 130, welche die
unteren Rollen des Rollenpaares 22 für den Rücktransport trägt. Die oberen Rollen der Rollenpaare 23,27 und
28 für den Rücktransport sind auf leerlaufenden Wellen 131 angebracht, welche ihrerseits in einem Teilrahmen
36" für den Rücktransport gelagert sind.
ι ο Entsprechend insbesondere den F i g. 4 und 6 trägt die
Welle 125 ein Zahnrad 133 an ihrem Ende, welches seinerseits über einen zwischengeschalteten Zahnradsatz
134 ein Zahnrad 135 einer Hysteresekupplung 136 antreibt. Eine Welle 137 der Hysteresekupplung 136 ist
auf geeignete Weise in dem Teilrahmen 36" für den Transport gelagert. Wie in F i g. 6 zu sehen, ist die
verzögernde Rolle 17 mit Hilfe eines Armes 17' von der Welle 137 der Kupplung schwingend gelagert. Weiter
koppelt ein Zahnradsatz 138 die Welle 137 mit der verzögernden Rolle 17. Es versteht sich daher, daß ein
Eingreifen der Hysteresekupplung 136 die Welle 137 der Kupplung mit der angetriebenen Welle 125
antriebsmäßig koppelt, um die verzögernde Rolle 17 über den Zahnradsatz 138 in umgekehrter oder eine
Vorlage abweisender Richtung zu drehen, wie es durch einen gestrichelten Pfeil in F i g. 6 gezeigt ist.
Die Hysteresekupplung 136 wird so voreingestellt, daß sie immer dann eingreift, wenn das der Welle 137
zugeführte Drehmoment in Rückwärtsrichtung, welches durch den Kontakt der Rolle 16 mit der verzögernden
Rolle 17 entweder direkt oder über ein oder mehrere Vorlagen zwischen den beiden erzeugt wird, unter einen
vorbestimmten Wert fällt. Dies tritt normalerweise dann auf, wenn mehr als eine Vorlage gleichzeitig
zwischen den verzögernden Rollen 16,17 durchzulaufen versucht. Während anderer Zeiten ist die Hysteresekupplung
136 effektiv ausgekuppelt, und die verzögernde Rolle 17 dreht sich mit der Rolle 16 in
Vorlagenvorschubrichtung.
Um den reversiblen Antrieb relativ hoher Geschwindigkeit für die Transporteinrichtung 20 vorzusehen, ist
eine doppelte Kupplung 140 auf einer Zwischenwelle oder übertragenden Welle 142 vorgesehen. Wie in
F i g. 4 dargestellt, trägt eine Seite der Kupplung 140 ein Zahnrad 145 für den Vorwärtsantrieb, welches mit der
Welle 103 als Hauptleistungswelle mit Hilfe eines Zahnrades 148 gekoppelt ist. Die andere Seite der
Kupplung 140 trägt eine Rolle 143 für den umgekehrten Antrieb, welche über einen Zahnriemen 144 mit der
Welle 103 gekoppelt ist.
Eine Roiie i5ö am Ausgangsende der Weile Ϊ42 ist
über einen Zahnriemen 151 mit einem leerlaufenden Zahnrad 152 auf einem Wellenstumpf 153 gekuppelt.
Eine zweite Rolle 154 auf dem Wellenstumpf 153 ist über einen Zahnriemen 155 mit einer Rolle 156 auf einer
Welle 157 einer Rolle 231 für den Plattentransport gekoppelt. Ein Zahnrad 158 auf dem Wellenstumpf 153
kämmt mit einem Zahnrad 159 einer Einwegkupplung auf der Welle 115 der mittleren unteren Rolle 18 für den
Transport.
Die Einwegkupplung 160 hat die Aufgabe, die Welle 115 und die mittleren unteren Rollen 16 für den
Transport mit der übertragenden Welle 142 zu verbinden, wann immer die Kupplung 140 in Vorwärtsrichtung
oder Vorlagenvorschubrichtung in Eingriff steht, um einen Antrieb hoher Geschwindigkeit für die
Rollen 18, 19 zu ergeben. Beim Eingriff der Kupplung 140 in entgegengesetzter Vorschubrichtung kuppelt die
Einwegkupplung 160 aus, um eine umgekehrte Drehung der mittleren Rollen 18, 19 für den Transport zu
verhindern. Die mittlere obere Rolle 19 für den Transport ist auf einer leerlaufenden Welle 161
angebracht, welche ihrerseits in dem Tragrahmen 36 gelagert ist.
Die Antriebsverhältnisse zwischen der Welle 103 und der Rolle und dem Zahnradeingang zu der Kupplung
140 sind so gewählt, daß die Transporteinrichtung 20 eine relativ höhere Geschwindigkeit als die primäre
Vorschubrolle 14 hat. Da die mittlere untere Rolle 18 sowohl dem Antrieb mit hoher Geschwindigkeit als
auch dem mit niedriger Geschwindigkeit ausgesetzt ist, dient die Rutschkupplung 114 zusätzlich dazu, ein
Durchrutschen der Rolle 18 zu ermöglichen, wenn sowohl die Kupplung 105 als auch die Kupplung 140
gleichzeitig in Eingriff stehen.
Zusammengefaßt erfolgt ein Antrieb der Transporteinrichtung 20 mit hoher Geschwindigkeit über die
Kupplung 140 vom Motor 100 entweder in Vorwärtsrichtung oder in umgekehrter Richtung. Wenn die
Kupplung 140 in Vorwärtsrichtung in Eingriff steht, werden die mittleren Rollen 18,19 für den Vorschub mit
hoher Geschwindigkeit gedreht.
Entsprechend insbesondere F i g. 4 ist die Hauptleistungswelle
oder Welle 103 für den Betrieb des Registers 22 und der Ablenkplatte 21 über einen Riemen
166 mit einer Querwelle 167 verbunden. Die Querwelle
167 ist ihrerseits über einen Riemen 169 antriebsmäßig
mit der Eingangsseite einer Kupplung 170 für eine halbe Umdrehung verbunden. Die Kupplung 170, welche von
einem geeigneten Solenoid gesteuert wird, dreht, wenn sie betätigt ist, eine Welle 172 im Ausgang der Kupplung
um etwa eine halbe Umdrehung, wie es sich im folgenden noch näher zeigen wird. Wie in F i g. 4 zu
erkennen, arbeitet ein Nocken 173 auf der Welle 172 seinerseits gegen ein Folgeelement 174, um die
Registerkante oder das Register 22 vorwärts zu der Platte 6 hin oder rückwärts von der Platte 6 weg
zubewegen. Zur gleichen Zeit wird die Ablenkplatte 21 im Ansprechen auf die Bewegung des Registers 22
entweder gehoben oder abgesenkt, wie es im folgenden noch näher erläutert werden wird.
Eine Kupplung 180 für den Bügel hat ein Zahnrad 183
im Eingang, welches über einen Riemen 184 antriebsmäßig mit einem Wellenstumpf 186 verbunden ist. Ein
Zahnrad 187 auf dem Wellenstumpf 186 wird von dem Zahnrad 145 für den umgekehrten Antrieb über
geeignete, nicht gezeigte Zwischenzahnräder angetrieben, welche so ausgelegt sind, daß der Riemen 84 mit der
richtigen Geschwindigkeit in der richtigen Richtung angetrieben wird. Die Kupplung 180 ist eine geeignete,
solenoidbetätigte Kupplung für eine Umdrehung, über welche beim Eingriff der Kupplung die Kurbelarme 84
um eine Umdrehung gedreht werden und hierdurch der Bügel 32 zurückgestellt wird.
Entsprechend insbesondere den Fi g. 7 und 8 besteht das Register 22 für die Vorlagen aus einem langgestreckten
plattenartigen Teil, welches eine im wesentlichen rechtwinklige Ausrichtkante 202 zur Platte 6 hin
gerichtet darstellt. Die Breite des Registers 22 ist etwas größer als die Breite der Platte 6. Das Register 22 ist im
Querschnitt gesehen etwas konkav, um der allgemeinen Form eines Tragaufbaus 204 für die Platte angepaßt zu
sein. Wie sich zeigen wird, fährt die Atisrichtkante 202 des Registers 22 auf dem Tragaufbau 2<M.zu der Platte 6
hin und von dieser weg auf und ab. *tN"
Das Register 22 ist an einer unteren Stütze 205 befestigt. Eine Befestigungsstange 206 an der Stütze 205
ist gleitend in einem Block 208 gelagert, welche seinerseits drehbar auf der Welle 172 befestigt ist, um
die entsprechende Auf- und Abschwingbewegung des Registers 22 um die Welle 172 zu ergeben. Ein allgemein
U-förmiges Folgeelement 210 ist an einem Ende der Befestigungsstange 206 angebracht. Lager 211 an dem
Folgeelement 210 spreizen den Nocken 173 derart, daß eine Drehung des Nockens 173 das Folgeelement 210
ίο zusammen mit der Befestigungsstange 206 und dem
Register 22 vor- und zurückbewegt. Eine Feder 214 hält das Register 22 gegen die Platte 6.
Wie oben beschrieben wird die Drehung der Nockenwelle oder Welle 172 durch eine Kupplung 171
bewirkt, wobei jeder Eingriff der Kupplung 171 dazu dient, die Welle 172 und den Nocken 173 um etwa eine
halbe Umdrehung zu drehen, um das Register 22 zu der Platte 6 hin vorzuschieben oder von dieser zurückzuziehen.
Die Ablenkplatte 21 für die rückkehrenden Vorlagen
besteht aus einem langgestreckten plattenartigen Teil, welches schwenkbar in den Seiten des Teilrahmens 36"
für den Rücktransport über dem Register 22 derart gelagert ist, daß die vordere Kante 221 der Ablenkplatte
dem Register 22 gegenübersteht. Die Ablenkplatte 21 ist
so angebracht, daß ihre obere oder führende Fläche 21' betriebsmäßig mil dem zwischen dem ersten Rollenpaar
23 gebildeten Spalt für den Rücktransport ausgerichtet ist. Federn 224 spannen die Ablenkplatte zu dem
darunter befindlichen Register 22 nach unten vor.
Um eine positive Hebe- und Senkbewegung der Ablenkplatte 21 in zeitlich auf das Vorschieben und
Zurückziehen des Registers 22 abgestimmten Verhältnis zu erzielen, trägt das Register 22 ein Paar nockenartiger
Vorsprünge 225 an seinen jeweils äußeren Enden. Die Vorsprünge 225 sind so angeordnet, daß sie mit der
Ablenkplatte 21 zusammenarbeiten, so daß die Vorsprünge 225 bei einer Bewegung des Registers 22 nach
vorwärts zu der Platte 6 hin die Kante 221 der Ablenkplatte 21 in eine Position über der Fläche des
Registers 22 anheben. Dies ergibt wiederum einen trichterhalsartigen Durchlaß oder eine Öffnung 22ö,
durch welche die Vorlagen ungehindert zu der Platte 6 durchtreten können.
Beim Zurückziehen des Registers 22 werden die Nocken oder Vorsprünge 225 von unter der Ablenkplatte
21 herausbewegt und ermöglichen, daß deren vordere Kante 221 in Kontakt mit der oberen Fläche des
Registers 22 fallen und den Dokumentdurchlaß über die
Öffnung 226 schließen kann. Die die Platte 6 verlassende Vorlage wird dementsprechend von der Ablenkplatte
21 nach oben in den Spalt des ersten Rollenpaars 23 für die Rückführung geführt
Entsprechend insbesondere den Fig.2, 4, 9 und 10
besteht die Transporteinrichtung 20 aus einem endlosen
flexiblen Band 230, dessen äußere Fläche Licht reflektiert. Eine solche Bandkonstruktion ist in der
US-PS 34 82 676 beschrieben.
Das Band 230 ist über eine angetriebene Rolle 231 und eine leerlaufende Rolle 232 gespannt, welche an
gegenüberliegenden Seiten der Platte 6 angeordnet sind, wobei die Achse der Rolle 231 sich über dem
Register 22 befindet, während die Achse der Rolle 232 sich über der entfernten Seite der Platte 6 befindet.
Wellen 157, 158 der Rollen sind drehbar in Seiten 235,
236 der Transporteinrichtung 20 gelagert, wobei die Seiten 235,236 mit den Rollen 231,232, zum Bilden einer
einheitlichen Transportteilanordnung zusammenwir-
ken. Die angetriebene Welle 157 ist in Längsrichtung verlängert, wobei ihre Enden in an dem Tragrahmen 36
befestigten Stützen 238 gelagert sind. Diese Anordnung ermöglicht es, die Transporteinrichtung 20 als Gesamtanordnung
um die Achse der Welle 157 zu schwenken, wenn eine einzige Vorlage kopiert oder die Platte 6
gewartet werden soll.
Die angetriebene Welle 157 trägt die Rolle 156, welche über die Kupplung 140 für Vorwärts- oder
Riickwärtsbetrieb mit dem Motor 100 wie oben beschrieben antriebsmäßig verbunden ist. Die Seiten
235, 236 tragen jeweils einen Vorsprung 239 nahe der leerlaufenden Rolle 232, welcher mit von dem
Tragaufbau 204 nach oben stehenden Federsperren 240 zusammenarbeitet, um die Transporteinrichtung 20
lösbar in geschlossener Position zu halten. Einstellbare Anschläge 241 sind vorgesehen, um die Abwärtsbewegung
der Transporteinrichtung zu begrenzen. Eine geeignete Sicherheitseinrichtung, zum Beispiel ein
Schalter 309 in F i g. 9 ist vorgesehen, um die Lage der Transporteinrichtung 20 in der geschlossenen und
betriebsbereiten Position zu erfassen. Der Schalter 309 dient dazu, einen Betrieb der Führungsvorrichtung 10
für Vorlagen zu verhindern, wann immer die Transporteinrichtung 20 angehoben wird.
Die Abmessungen und die Befestigung der das Band tragenden Rollen 231, 232 in den Seiten 235, 236 sind
derart, daß die Oberfläche des um die Rollen geführten Bandes 230 der Transporteinrichtung wie in F i g. 9 zu
sehen mit etwas Abstand über der Höhe der Platte 6 angeordnet ist. Eine innere Rolle 242 ist als Druckrolle
vorgesehen, welche mit dem Band 230 nahe dem Einlaß zu der Platte 6 und etwas unterhalb der vorderen oder
betriebsbereiten Position des Registers 22 in Eingriff steht. Die Rolle 242 ist an den Stirnseiten drehbar von
Armen 243 gehalten, welche ihrerseits schwenkbar von einer Querwelle 244 getragen werden. Die Querwelle
244 wird von den Seiten 235, 236 getragen. Federn 245 spannen die Arme 243 und die Rolle 242 nach unten
derart vor, daß die Rolle 242 den ihr gegenüberliegenden Teil des Bandes 230 gegen die Platte 6 drückt Als
Ergebnis liegt normalerweise ein linienförmiger Teil des Bandes 230 der Transporteinrichtung nahe dem
Register 22 auf der Oberfläche der Platte 6 auf, um einen antreibenden Kontakt des Bandes 230 mit den Vorlagen
und einen Eingriff der Vorlagenkante mit dem Register 22 sicherzustellen. Die angrenzenden Teile des Bandes
230 sind von der Platte 6 nach oben weg geneigt, um den Reibungszug zwischen dem Band 230 und der
Oberfläche der Platte 6 zu verringern oder auf ein Minimum zu bringen. Dies wiederum verringert nicht
nur den Leistungsbedarf, sondern auch die Neigung, daß sich statische elektrische Ladungen auf den Vorlagen
aufbauen.
In Fig. 13 ist eine Steueranordnung für eine
Führungsvorrichtung 10 für Vorlagen schematisch dargestellt In dieser Anordnung ist ein geeigneter
Regler 301 vorgesehen, um den Betrieb der verschiedenen Teile der Führungsvorrichtung für Vorlagen
miteinander und mit dem Gerät, mit. welchem die Führungsvorrichtung 10 verwendet wird, z. B. mit der
Kopiervorrichtung 5, zu integrieren. Um die entsprechenden Taktintervalle vorzusehen, enthält der Regler
301 eine geeignete, nicht gezeigte Takt- oder Zähleinrichtung, welche mit Hilfe einer Scheibe 302 als
Taktgeberscheibe auf der Leistung übertragenden Welle 103 angeordnet ist, wobei ein geeigneter
Signalgenerator, hier als Fotozelle 304 dargestellt, und eine Lichtquelle 305 auf gegenüberliegenden Seiten der
Scheibe 302 angeordnet sind (vgl. auch Fig.4). Öffnungen 303 in der Scheibe 302 lassen Licht von der
Lichtquelle 305 beim Drehen der Scheibe 302 intermittierend auf die Fotozelle 304 auftreffen, um
taktartige Eingangsimpulse zu erzeugen.
Der Anlauf und das Anhalten des Motors 100 für die Führungsvorrichtung für Vorlagen kann zweckmäßig
mit Hilfe einer geeigneten, manuell betätigten Start-Stop-Steuerung 308 bewirkt werden. In der dargestellten
Ausführungsform ist der Betrieb der Führungsvorrichtung 10 abhängig von Steuersignalen von der
Kopiervorrichtung 5, dem Schalter 20 als Sicherheitsschalter für den Deckel der Ablage und dem Schalter
309 als Sicherheitsschalter für die Transporteinrichtung. Die Schalter 80,309 geben die Lage des Deckels 60 der
Ablage und der Transporteinrichtung 20 in deren geschlossenen betriebsbereiten Positionen wieder. Es
versteht sich, daß weitere Steuerungen für andere Eventualitäten vorgesehen sein.
Im Betrieb und insbesondere unter Bezug auf die Fig. 1, 4 und 13 werden die zu kopierenden Vorlagen
mit der vorderen Kante nach unten in der Ablageanordnung 30 angeordnet, wobei das oder die Vorlagen auf
der Oberseite des Bügels 32 ruhen. Es versteht sich, daß die Behälter 41, 4Γ auf die richtige Vorlagengröße
eingestellt sind.
Nachdem die Start-Stop-Steuerung 308 betätigt und die Transporteinrichtung 20 abgesenkt ist, läßt ein
JO Schließen des Deckels 60 den Motor 100 für die Führungsvorrichtung anlaufen. Es versteht sich, daß die
Rollenpaare 23, 27 und 28 für den Rücktransport, welche direkt mit dem Motor 100 gekoppelt sind, bei
eingeschaltetem Motor 100 immer angetrieben werden.
Weiter wird das Solenoid 79 eingespeist, um den Riegelmechanismus 75 in Eingriff zu bringen und den
Deckel 60 in der geschlossenen Position zu sperren.
Beim Einschalten signalisiert der Detektor 88 auf dem Bügel 32, daß darunter keine Vorlage vorhanden ist. Im
Ansprechen hierauf bringt der Regler 301 die Kupplung . 180 für den Bügel in Eingriff, um den Bügel 32 durch
einen Zyklus von einer Position unter den Vorlagen in der Ablage 12 in eine Position auf den Vorlagen wie
oben beschrieben zu bewegen.
Wenn der Bügel 32 ordnungsgemäß auf den Vorlagen 7 in der Ablageanordnung 30 positioniert ist, betätigt
der Regler 301 im Ansprechen auf ein Vorlagenanforderungssignal eines Detektors 312 einer Wartestation am
Eingang zu der Platte 6 die Kupplung 105, um die
so primäre Vorschubrolle 14, die verzögernden Rollen 16,
17 und die mittleren Rollen 18.19 für den Vorschub mit dem Motor 100 antriebsmäßig zu koppeln. Eine
Drehung der Vorschubrolle 14 schiebt die unterste Vorlage in der Ablage 12 vorwärts durch die
verzögernden Rollen 16, 17, welche gegen den Vorschub von doppelten Blättern schützen, und in den
Spalt der mittleren Rollen 18, 19, welche mit niedriger Geschwindigkeit laufen.
Wenn die vordere Kante der ersten Vorlage sich aus den Rollen 18, 19 herausbewegt und in eine Position
gegenüber dem Detektor 312 kommt, betätigt der Regler 301 die Kupplung 140 derart, daß das Zahnrad
145 mit der antreibenden Welle 142 gekoppelt wird und hierdurch die mittleren Rollen 18, 19 und die
Transporteinrichtung 20 in Vorwärtsrichtung betrieben werden, um die wartende Vorlage auf die Platte 6
vorzuschieben. Es versteht sich, daß der Eingriff der Kupplung 140 in der Vorlagenvorschubrichtung nach
vorne die minieren Rollen 18,19 für den Vorschub mit
hoher Geschwindigkeit antreibt, wobei die Rutschkupplung 140 die Differenz der Antriebsgeschwindigkeit im
Eingang für den Fall, daß die Kupplung 140 für den primären Vorschub in Eingriff ist, ausgleicht
Folgend auf ein vorbestimmtes Intervall, welches ausreicht, um die hintere Kante der Vorlage an dem
Register 22 vorbei und etwas über dieses hinaus laufen zu lassen, schaltet der Regler 301 die Kupplung 140 von
Vorwärts- auf Rückwärtsantrieb, wobei diese die antreibende Rolle 143 mit der Welle 142 koppelt
Die Transporteinrichtung 20 wird daher reversiert, und die Vorlage wird auf der Platte 6 zurückbewegt, bis
seine hintere Kante gegen das Register 22 anstößt Das Anstoßen der Vorlagenkante an die Ausrichtkante 202
des Registers 22 positioniert die Vorlage in vorbestimmter Kopierposition. Während die Bewegung der Vorlage
durch das Register 22 verhindert wird, gleitet die Transporteinrichtung 20 über die Vorlagenoberfläche,
bis die Kupplung 140 gelöst wird. Es versteht sich, daß die Einwegkupplung 160 ein Reversieren der mittleren
Rollen 18, 19 für den Vorschub beim Reversieren der Transporteinrichtung 20 verhindert
Die Transporteinrichtung 20 wird durch den Regler 301 in umgekehrter Richtung für ein Intervall betrieben,
welches ausreicht, daß die hintere Kante der Vorlage durch die Transporteinrichtung 20 gegen das Register
22 geführt wird. In diesem Punkt wird die Kupplung 140 gelöst und die Transporteinrichtung 20 angehalten. Mit
der Vorlage in Kopierposition ist die Kopiervorrichtung
5 dann in der Lage, mit dem Kopierzyklus zu beginnen. Wenn die hintere Kante der ersten Vorlage an dem
Detektor 312 der Wartestation vorbeibewegt wird, bringt der Kegler 301 die Kupplung 105 im Ansprechen
auf das Anforderungssignal von dem Detektor 312 wieder zum Eingriff. Die Vorschubrolle 14 und die
Rollen 16, 17 und 18, 19 werden daher zum Vorwärtsführen der nächsten oder zweiten Vorlage wie
oben erläutert betrieben. Wenn die vordere Kante dieser Vorlage den Detektor 312 erreicht, löst der
Regler 301 die Kupplung 105. um den Vorschub einer weiteren Vorlage zu verhindern. In diesem Punkt ist
daher die erste Vorlage in der Kopierposition auf der Platte 6, während die zweite Vorlage sich in einer
Warteposition anschließend an den Einlaß zu der Platte
6 befindet.
Bei Beendigung des Kopierzyklus betätigt der Regler 301 die Kupplung 107 für den Registerantrieb zum
Zurückziehen des Registers 22 und zum Absenken der Ablenkplatte 21. Wenn das Zurückziehen des Registers so
22 und das Absenken der Ablenkplatte 21 beendet ist, betätigt der Regler 301 die Kupplung 140 für einen
Antrieb in Rückwärtsrichtung, um den Zahnriemen 144 mit der Welle 142 zu koppeln. Die Transporteinrichtung
20 wird daher in entgegengesetzter Richtung angetrieben, um die Vorlage von der Platte 6 wegzubewegen.
Wenn sich die Vorlage wegbewegt, leitet die Ablenkplatte 21 die Vorlage in den Spalt des ersten
Rollenpaares 23 für den Rücktransport Das Rollenpaar 23 arbeitet mit den Führungen 26 für die Rückführung
und den Rollenpaaren 27,28 zusammen, um die Vorlage zu der Ablage 12 zurückzubringen, wo die Vorlage in die
Behälter 41,41' auf dem Bügel 32 abgelagert wird.
Wenn die . hintere Kante der zurückkehrenden Vorlage an einem Detektor 315 für die Vorlagenrückkehr
vorbeiläuft, betätigt der Regler 301 die Kupplung 170 für den Registerantrieb, um das Register 22 nach
vorwärts in die Ausrichtposition auf der Platte 6 zu bringen. Zu selben Zeit wird die Ablenkplatte 21
gehoben. Mit dem Register 22 in dieser Position betätigt der Regler 301 die Kupplung 140 für einen Betrieb in
Vorwärtsrichtung, um das Zahnrad 145 mit der Welle 142 zu koppeln und die mittleren Rollen 18, 19 für den
Vorschub und die Transporteinrichtung 20 in Vorlagenvorschubrichtung mit hoher Geschwindigkeit zu betreiben.
Die Betätigung der Rollen 18,19 für den Vorschub und der Transporteinrichtung 20 bewegt die wartende
Vorlage auf die Platte 6 und in eine ausgerichtete Position wie oben beschrieben. Mit dem Vorschub der
nächsten Vorlage nach vorne von der Wartestation bringt der Regler 301 im Ansprechen auf das
Anforderungssignal von dem Detektor 312 die Kupplung 105 in Eingriff, um die nächste Vorlage von der
Ablageanordnung 30 nach vorne in die Warteposition wie beschrieben zu bringen.
Der oben beschriebene Arbeitszyklus wird fortgesetzt, bis die letzte Vorlage von unterhalb des Bügels 32
herausgeschoben ist. In diesem Falle bringt der Regler 301 im Ansprechen auf ein Signal von dem Detektor 88
für Vorlagen auf dem Bügel 32 die Kupplung 180 in Eingriff, um den Bügel 32 wie beschrieben zurückzustellen.
An diesem Punkt befindet sich die letzte der ursprünglich in der Ablageanordnung 30 angeordneten
Vorlagen normalerweise in der durch den Detektor 312 definierten Wartestation. Wenn der Bügel 32 in seine
ursprüngliche Position oben auf der letzten Vorlage des Vorlagenstapels zurückgebracht werden soll, muß es
wieder rückgestellt werden, nachdem die letzte Vorlage in die Ablageanordnung 30 zurückgekehrt ist. Um dies
zu bewirken, betätigt der Regler 301 auf ein die letzte Vorlage betreffendes Signal von der Kopiervorrichtung
5 und folgend dem Ablauf eines vorbestimmten Zeitintervalls, welches ausreicht, um die letzte Vorlage
die Ablageanordnung 30 erreichen zu lassen, die Kupplung 180 für den Bügel erneut, um den Bügel 32
zurückzustellen.
In den Fällen, in welchen ein einziger Vorlagenzyklus
erwünscht ist, kann die Rückstellung des Bügels 32 ausgelassen werden, um das Entfernen der Vorlagen
von der Ablage 12 zu erleichtern. Ähnlich kann die Rückstellung des Bügels 32 beim letzten Zyklus eines
Mehrfachkopierzyklus aus dem gleichen Grund ausgelassen werden.
Hierzu 10 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Führungsvorrichtung zum Zuführen von Vorlagen zu einer Vorlagenauflageplatte eines Kopiergerätes,
mit einem um ein Paar von inneren Stützrollen verlaufenden flexiblen Transportband, welches
oberhalb der Vorlagenauflageplatte angeordnet ist und diese zumindest überdeckt, wobei das der
Vorlagenauflagenplatte zugewandte Arbeitstrum des Transportbandes mittels einer Drückeinrichtung
gegen die Vorlage und die Vorlagenauflageplatte gedrückt wird, dadurch gekennzeichnet,
daß das Arbeitstrum des Transportbandes (230) im Abstand zur Oberseite der Vorlagenauflageplatte (6)
angeordnet ist und daß die Drückeinrichtung (242, )5
243, 245) auf die Vorlagenauflageplatte (6) hin und von dieser wieder zurückbewegt ist, wobei das
Arbekstrum entlang einer Linie der Vorlage gegen die Vorlagenauflageplatte drückt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die innere Drückeinrichtung eine innerhalb des Transportbandes (230) angeordnete
Druckrolle (242) umfaßt, welche mit der Innenwand des Arbeitstrums des Transportbandes (32) in
Eingriff bringbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die innere Drückeinrichtung
eine Feder (245) zum Vorspannen der Druckrolle (242) zu der Vorlagenauflageplatte (6) hin aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß dem Transportband (32) eingangsseitig eine Leitplatte (22) zugeordnet ist, deren in
Zuführrichtung der Vorlagen zur Vorlagenauflageplatte (6) vorne liegendes Ende in dem Bereich
zwischen die Drückeinrichtung (242) und die Stützrolle (231) für das Transportband (230) mündet,
wobei dieses Ende auf der Vorlagenauflageplatte (6) aufliegt, und daß dieses Ende durch Zurückbewegen
der Leitplatte (22) von der Oberseite der Vorlagenauflageplatte (6) weg bewegbar ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Leitplatte (22) eine quer zur
Vorlagenförderrichtung ausgerichtete Anschlagkante ausgebildet ist.
6. Vorrichtung na^H den Ansprüchen 4 und/oder 5,
dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb der Leitplatte (22) eine Ablenkplatte (21) angeordnet ist, welche
mit der auf das Transportband (230) zugewandten Kante in Richtung auf die Leitplatte (22) vorgespannt
ist, wobei auf der Leitplatte (22) befindliche Anschläge (255) derart mit der Ablenkplatte für die
Rückführung der Vorlagen bei Verschieben der Leiteinrichtung (22) in Eingriff bringbar ist, daß beim
Aufliegen der Leitplatte (22) auf der Vorlagenauflageplatte (6) zwischen der Oberseite der Leitplatte
(22) und der Ablenkplatte (21) ein Spalt zum Durchtritt der zu kopierenden Vorlagen verbleibt
und daß in der zurückgezogenen Stellung der Leitplatte (22) die auf die Leitplatte (22) gerichtete
Kante der Ablenkplatte (21) auf der Leitplatte (22) t>o
anliegt.
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