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DE60106221T2 - Schleifband - Google Patents

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Publication number
DE60106221T2
DE60106221T2 DE60106221T DE60106221T DE60106221T2 DE 60106221 T2 DE60106221 T2 DE 60106221T2 DE 60106221 T DE60106221 T DE 60106221T DE 60106221 T DE60106221 T DE 60106221T DE 60106221 T2 DE60106221 T2 DE 60106221T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
abrasive
brushes
brush
sanding
profile edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE60106221T
Other languages
English (en)
Other versions
DE60106221D1 (de
Inventor
Poul Lundum
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Slipcon Holding International Aps Hadsten Dk
Original Assignee
Slipcon Holding International ApS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Family has litigation
First worldwide family litigation filed litigation Critical https://patents.darts-ip.com/?family=8159414&utm_source=google_patent&utm_medium=platform_link&utm_campaign=public_patent_search&patent=DE60106221(T2) "Global patent litigation dataset” by Darts-ip is licensed under a Creative Commons Attribution 4.0 International License.
Application filed by Slipcon Holding International ApS filed Critical Slipcon Holding International ApS
Application granted granted Critical
Publication of DE60106221D1 publication Critical patent/DE60106221D1/de
Publication of DE60106221T2 publication Critical patent/DE60106221T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D18/00Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for
    • B24D18/0045Manufacture of grinding tools or other grinding devices, e.g. wheels, not otherwise provided for by stacking sheets of abrasive material
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B3/00Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
    • A46B3/02Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by pitch, resin, cement, or other adhesives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D13/00Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor
    • B24D13/02Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery
    • B24D13/06Wheels having flexibly-acting working parts, e.g. buffing wheels; Mountings therefor acting by their periphery the flaps or strips being individually attached
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A46BRUSHWARE
    • A46BBRUSHES
    • A46B2200/00Brushes characterized by their functions, uses or applications
    • A46B2200/30Brushes for cleaning or polishing
    • A46B2200/3093Brush with abrasive properties, e.g. wire bristles

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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schleifband mit Schleifmitteln für Schleifräder zur Anbringung auf einer drehbaren Achse, wobei sich das Schleifrad aus einem Kern zusammensetzt, der hinterschnittene Rinnen umfaßt, in denen die Schleifbänder mittels damit zusammenwirkender Randschienen verankert sind, und in denen linienförmige Versteifungselemente befestigt sind, die sich radial von dem Kern her erstrecken, vorzugsweise in der Form linienförmiger Bürsten, von denen wenigstens eine Seitenfläche die Schleifmittel trägt, deren freie Enden sich bis außerhalb der freien Enden der Bürsten erstrecken.
  • Solche Schleifräder werden beispielsweise in der Holzverarbeitungs- und Möbelerzeugungsindustrie für Oberflächenbehandlung/Schleifen ebener Flächen zur Erzielung glatter Oberflächen benutzt. Da die normalerweise in Verbindung mit Schleifrädern verwendeten Schleifmittel als Folge deren geringer Stärke sehr flexibel sind, liegt die Funktion der Versteifungselemente/der Bürsten darin, einen gewissen Anpreßdruck zwischen dem Schleifmittel und dem zu schleifenden Gegenstand sicherzustellen.
  • Die Versteifungselemente, auf die im folgenden als die Bürsten bezug genommen wird, haben somit während der Rotation des Schleifrades keinen tatsächlichen Reinigungseffekt in Form eines Entfernens von Schleifstaub von der geschliffenen Oberfläche. Der Schleifstaub wird durch Absaugen entfernt, das über dem Bearbeitungsbereich eingesetzt wird, und außerdem durch nachfolgendes Bearbeiten der geschliffenen Gegenstände.
  • Die Schleifräder werden in variablen Breiten und mit variablen Durchmessern hergestellt und sind auf rotierend angetriebenen Achsen an Schleifmaschinen gelagert, die zweckgebunden angeordnet sind. Als Beispiel dafür kann eine Schleifmaschine dienen, die einen Tisch mit einer Zuführeinheit zum vorwärts gerichteten Zuführen von Gegenständen umfaßt, die während ihres Vorbeilaufens an den Achsen mit den Schleifbürsten oberflächenbehandelt werden. Die Schleifmaschinen können sehr wohl mehrere aufeinanderfolgend angeordnete Walzen mit Schleifbürsten umfassen, von denen jede mit Schleifmaterial unterschiedlicher Rauhigkeit versehen ist. Im Hinblick auf das Bearbeiten der Ränder der Gegenstände können die Schleifwalzen relativ zur Vorwärts-Zuführtransportrichtung der Gegenstände geneigt sein, wobei dies zu einem leichten Anschrägen (Formen) der Seitenränder der geschliffenen Gegenstände führt. Darüber hinaus führt die geneigte Stellung der Walzen zur gleichmäßigen Entfernung des Schleifstaubs von der geschliffenen Oberfläche. Die besagte geneigte Lage der Walzen in einer Schleifmaschine trägt beträchtlich zur Steigerung der Kosten bei, die mit der Herstellung von Schleifmaschinen verbunden sind, indem die geneigte Aufhängung der Walzen relativ zur Transportrichtung der Gegenstände spezielle Lager und Antriebe für die Achsen, auf denen die Schleifräder gelagert sind, erfordert.
  • Aus DK 171364 B1 ist ein Schleifrad bekannt, bei dem die Schleifbänder an einem zylindrischen Kern zur Lagerung auf einer drehbaren, angetriebenen Achse befestigt sind. Die Schleifbänder sind unter Erstreckung in radialer Weise von dem zylindrischen Kern befestigt, und die Schleifbänder sind in hinterschnittenen Rinnen befestigt, die sich parallel in der Peripherie des Kerns zur Aufnahme von zu diesem Zweck angeordneten Schleifbändern erstrecken, wobei die Bürsten innerhalb einer U-förmigen Nylon- oder Aluminiumschiene eingeschlossen sind, deren äußeres Profil mit den hinterschnittenen Rinnen einen Querschnitt aufweist, der mit dem Querschnitt der hinterschnittenen Rinnen zusammenwirkt. Am Ende des Kerns werden die Rinnen durch die Ränder von Abdeckungen verriegelt, die an den Enden des Kerns angebracht sind, wodurch die Schleifbänder im Betriebszustand in ihrer Lage gehalten werden, und die Schleifbänder können ersetzt werden, ohne daß man den Kern abbauen muß, indem nur eine Endabdeckung entfernt wird und die zu ersetzenden Schleifbänder aus den unterschnittenen Rinnen am Ende des Kerns herausgezogen werden, und es werden neue Schleifbänder eingefügt.
  • Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, daß die Schleifbänder, die in DK 171 364 verwendet und offenbart sind, in der Richtung der Meridiankrümmung relativ steif sind, indem sie Bürsten mit Bürstenhaar umfassen, das fest in einem Profil aus steifem Material wie einem U-förmigen Streifenstahlprofil verankert ist, dessen freie Enden um ein Ende der Bürstenhaare herum zusammengeklemmt sind. Es ist zu bemerken, daß mittels dieser bekannten Technik die Schleifmittel an den Schleifbändern mit einer Aluminiumklemmschiene befestigt werden. Diese wird fest geklemmt, so daß die Schleifmittel zwischen der Außenseite der Bürstenschiene und der Klemmschiene befestigt sind. Mit dieser Konstruktion wird erreicht, daß es nicht nötig ist, den Kern jedesmal, wenn die Schleifbänder ausgewechselt werden müssen, zu ersetzen/auszurangieren. Jedoch ist die tatsächliche Konstruktion der Schleifbänder unzweckmäßig, indem die Schleifmittel an der Bürste mit besagter Klemmschiene befestigt sind, wobei dies dazu führt, daß diese An von Schleifbändern in ihrer axialen Richtung sehr steif ist.
  • In DK 171 364 sind jedoch weitere Lösungen zum Befestigen der Schleifmittel für die Schleifbänder offenbart, beispielsweise durch Anordnen der Schleifmittel zwischen den Wänden in den unterschnittenen Rinnen und der Außenseite der Klemmschiene, die mit der Rinne zusammenwirkt, wodurch die axiale Steifigkeit des Schleifbandes im Vergleich zu der oben erwähnten Ausführung, bei der zwei Klemmschienen verwendet werden, verringert wird.
  • Es ist jedoch allen bekannten Schleifbändern mit Bürsten gemeinsam, daß sie linienförmige Bürsten umfassen, die, mit oder ohne Randdraht, zwischen den zusammengeklemmten Wangen einer U-förmigen Klemmschiene befestigt sind, wobei das Ergebnis so aussieht, daß das Schleifband eine axiale Steifigkeit aufweist, die es ungeeignet zum Absorbieren von Ablenkungen in axialer Richtung macht. Es ist zu bemerken, daß dann, wenn hier von Ablenkungen in der axialen Richtung die Rede ist, dieses als Axialrichtungsablenkungen der Klemmschiene im Verhältnis zur geraden Erstreckung zu verstehen ist.
  • In der DK 172548 B1 ist ein Verfahren zur Herstellung eines flexiblen Schleifelements offenbart, bei dem sowohl das Bürstenhaar als auch das Schleifmittel in einem flexiblen U?förmigen Kunststoffprofil befestigt sind, in dessen Hohlraum die eine Seite des Schleifmittels zusammen mit tragendem Bürstenhaar und wärmeschmelzbarem Plastikdraht angeordnet werden, wobei durch Erwärmen oberhalb der Plastifizierungstemperatur des Kunststoffs ein Einbetten der Bürsten und der Schleifsegmente erfolgt, so daß sie eine integrale Einheit bilden, die sicherstellt, daß Bürsten und/oder Schleifmittel während der Verwendung von rotierenden Schleif- oder Polierwerkzeugen, von denen die Schleifelemente ein Teil bilden, nicht freigesetzt werden.
  • Es wird hierdurch ein flexibles Schleifelement erreicht, das in der Lage ist, Ablenkungen in axialer Richtung zu absorbieren. Das Verfahren betreffend die Herstellung dieser An von Schleifband ist jedoch nicht zweckmäßig, indem es das Anordnen von Bürstenhaar wie auch des Seitenrands des Schleifmittels in dem U-förmigen Profil zusammen mit einem wärmeschmelzbaren Kunststoffdraht erfordert, und es erfordert ein Erwärmen des Kunststoffdrahtes, nachdem Bürstenhaar und Schleifmittel in der Höhlung des U-förmigen Profils angeordnet worden sind.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, ein flexibles Schleifband zur Verwendung an Schleifrädern bereitzustellen, die Peripherien haben, die hinterschnittene Rinnen zum Befestigen des Schleifbands umfassen, wobei keine Verwendung von Klemmschienen zur Befestigung der Schleifmittel an dem Schleifband erfolgt, und die in einfacher Weise hergestellt werden können. Weiterhin betrifft die Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von Schleifbändern in endlosen Bahnen, von denen geeignete Längen zum Anbringen an der Peripherie eines Schleifrades mit hinterschnittenen Rinnen abgeschnitten werden können.
  • Dieses wird mit dem in Anspruch 1 definierten Schleifband erreicht.
  • Durch das direkte Befestigen des Schleifmittels direkt an den Bürsten wird die Verwendung der Klemmschiene zum Befestigen des Schleifmittels an der Seite der Bürstenschiene, oder es werden wahlweise die Anordnung des Schleifmittels in Klemmung zwischen den Wänden der hinterschnittenen Rinnen und dem hiermit zusammenwirkenden externen Profil der Klemmschiene und hierdurch die Arbeitsvorgänge, die damit verbunden sind, überflüssig gemacht.
  • Es ist dafür, ob des Schleifmittels in geeigneter Weise direkt an den Seiten der In-line angeordneten Bündel des Bürstenhaares angeheftet/befestigt werden kann, entscheidend, daß zwischen den individuellen Bündeln an Bürstenhaaren ein geringer Abstand besteht. Dieser Raum wird entlang der Klebebreite mit Kleber ausgefüllt, so daß der Kleber zwischen den einzelnen Haarbündeln zum rückwärtigen Rand der Löcherreihe an der Seite fließt, die entgegengesetzt zu derjenigen ist, auf der der Kleber zugeführt wird, an der nach Anbringung des Klebers die Schleifmittel angeordnet werden, wobei sich ein Seitenrand parallel zu dem schmalsten Seitenrand der PE-Bürstenschiene erstreckt. Mit dem Aushärten des Klebers entsteht somit eine Art Verriegelung/Verankerung der Schleifmittel durch die ausgehärtete Klebemasse, die einen Körper bildet, der im Klebebereich im wesentlichen die einzelnen Bürstenbündel umgibt und an diesen haftet. Darüber hinaus haften die Schleifmittel natürlicherweise auch an dem äußersten Bürstenhaar der einzelnen Bürstenbündel in der In-line-Bürstenreihe. Es sei hervorgehoben, daß jedoch das Kleben zwischen den äußersten Bürstenhaaren und den Schleifmitteln selbst nicht ausreicht, um die Schleifmittel während der Benutzung an den Schleifbändern zu befestigen. Die Schleifmittel lösen sich einfach und platzen nach einer relativ kurzen Benutzungszeit ab, und zwar einfach deswegen, weil die äußersten Bürsten aufgrund der mechanischen Belastung brechen, die sowohl aus axialem Zug als auch Querbelastung in der äußersten Lage des Bürstenhaars besteht, wenn die Schleifbänder an dem rotierenden Schleifrad in Kontakt mit dem zu schleifenden/polierenden Gegenstand gebracht werden.
  • Außerdem wird es mit der Verwendung einer PE-Bürstenprofilschiene, die mit den hinterschnittenen Rinnen in der äußeren Peripherie des zylindrischen Kerns zusammenwirkt, möglich, daß man einen Ersatz einzelner Schleifbänder an dem Schleifrad in der gleichen Weise wie bei den bekannten Schleifrädern herbeiführen kann. Z.B. kann hier jedes zweite Schleifband(stück) in regelmäßigen Intervallen mit dem Ziel ersetzt werden, eine einheitliche Oberfläche auf den durch die Schleifräder behandelten Gegenständen zu erzielen.
  • Ohne auf andere Verfahren der Befestigung zu verzichten, sollte erwähnt werden, daß ein bevorzugtes Befestigungsverfahren aus direktem Kleben an den Bürsten besteht.
  • Weiterhin kann ohne den Verzicht auf die Verwendung anderer Arten von Kleber erwähnt werden, daß ein bevorzugter Kleber für das Befestigen der Schleifmittel an der Seite der Bürsten aus einem warmschmelzenden Kleber besteht.
  • Ein zweites bevorzugtes Verfahren des Befestigens der Schleifmittel direkt an den Bürsten kann aus Nähen bestehen, wobei die Schleifmittel an die Bürsten in einem Bereich in unmittelbarer Nachbarschaft der Bürstenschiene angenäht werden.
  • Ein zusätzliches bevorzugtes Verfahren zum Befestigen der Schleifmittel direkt an den Bürsten kann mittels eines doppelseitigen Klebebandes ausgeübt werden, das in einem Bereich in der unmittelbaren Nachbarschaft der Bürstenschiene an den Bürsten angebracht wird.
  • Es ist zu erwähnen, daß die flexible Bürsten-Profilschiene vorteilhaft aus einem flexiblen PE bestehen kann, wodurch erreicht wird, daß die linienförmige Bürste in axialer Richtung biegbar wird.
  • Es ist zu erwähnen, daß die hinterschnittenen Rinnen in dem zylindrischen Kern und die hiermit zusammenwirkenden PE-Profilschienen vorteilhaft einen schwalbenschwanzförmigen Querschnitt haben können.
  • Der Vorteil hierbei liegt darin, daß mit Drehung des Kerns/Schleifrades als Folge der Zentrifugalkraft die PE-Profilschiene um die Versteifungselemente (die Bürstenhaare) herum zusammengeklemmt wird, was die Schleifmaterialien an der Schleifbürste stützt.
  • Es muß weiter erwähnt werden, daß die Bündel des Bürstenhaars, die in der Lochreihe in der PE-Bürstenprofilschiene befestigt werden, mit Vorteil am Boden der Löcher mittels einer U-förmigen (Heft-)Klammer befestigt werden können, deren Schenkel, die in die PE-Profilschiene eingeführt werden, parallel versetzt sind und einander kreuzen, so daß die Haare in dem Bürstenbündel in ihrem Zentrum verankert werden, wobei ihre freien Enden sich gleichermaßen gerade nach oben über die PE-Profilschiene zu beiden Seiten der (Heft-) Klammer erstrecken. Es soll erwähnt werden, daß die Bürstenhaare auch mittels Kleben in der PE-Profilschiene befestigt werden können.
  • Das Schleifband gemäß der Erfindung kann in wesentlich leichterer Weise als die bisher bekannten Schleifbänder, die Klemmschienen umfassen, hergestellt werden, weil letztere notwendigerweise in zuvor bestimmten Längen einzeln erzeugt werden müssen.
  • Mit dem Schleifband gemäß der Erfindung wird es möglich, Schleifbänder in aufgerollten Bahnen herzustellen, die nachfolgend am Ort der Benutzung in vom Verwender gewünschten Längen abgeschnitten und in die hinterschnittenen Rinnen im Umfang des Kernes eingeführt werden können.
  • Ein Verfahren zur Herstellung eines Schleifbandes ist in Anspruch 8 definiert.
  • Mit dem Schleifband und dem Verfahren zum Herstellen desselben kann eine vollständig andere Art Schleifrad ins Auge gefaßt werden, wobei der Benutzer die Schleifbänder in Rollen oder im Meter kauft und danach selbst die Schleifbänder in geeignete Längen zuschneidet und die Tätigkeit des Anbringens der Schleifbänder ausführt. Das Schleifband gemäß der Erfindung ist deshalb beträchtlich leichter zu verpacken und zu versenden, als dies bei Schleifbändern in großen Längen der Fall ist.
  • Die bereits erörterte, bekannte Konstruktion des schwalbenschwanzförmigen Schienenprofils, womit Bürsten und Schleifmittel fest angebracht werden, so daß sie zusammen ein Schleifband bilden, führt zu einem relativ steifen Schienenprofil mit einer relativ begrenzten Flexibilität, aber diese An Schleifband hat als Folge der Flexibilität beim Austausch der einzelnen Schleifbänder an dem Kern, was beispielsweise so bewirkt werden kann, daß jedes zweite Schleifband zu einer Zeit ersetzt wird, wodurch eine große Gleichförmigkeit bei der Oberflächenbearbeitung der mit der Schleifbürste behandelten Oberflächen erzielt wird, eine bestimmte weitverbreitete Verwendung gefunden.
  • Das Vorhandensein der relativ steifen Klemmschiene zum Befestigen der Schleifmittel an dem Schleifband macht es jedoch notwendig, daß die schwalbenschwanzförmigen Rinnen in dem Kern gerade und parallel zur Mittelachse des Kerns ausgerichtet sein müssen, was bedeutet, daß die Schleifwalzen geneigt sein müssen, um die gewünschte Abschrägung der Ränder des geschliffenen Gegenstandes zu erreichen.
  • Die Schleifbänder gemäß der vorliegenden Erfindung eröffnen die Möglichkeit, diese Situation zu verändern, indem das Befestigen der Schleifmittel direkt an den Bürstenseiten mittels eines geeigneten Klebers dazu führt, daß das Schleifband Ablenkungen in axialer Richtung absorbieren kann, wobei dies zur gleichen Zeit dazu führt, im wesentlichen die Nachgiebigkeit und seitliche Biegbarkeit aufrechtzuerhalten, die die Bürste und die PE-Bürstenprofilschiene kennzeichnen, aber im Gegensatz zu den bekannten Schleifbändern mit schwalbenschwanzförmigen Randschienen mit Klemmschienen zum Befestigen der Schleifmittel stehen.
  • Mittels der Erfindung hat man so die Möglichkeit realisiert, das unzweckmäßige geneigte Anordnen der Schleifwalzen einer Schleifmaschine der offenbarten Art vermeiden zu können, und zwar zur gleichen Zeit, zu der ein Kantenbearbeiten der Oberfläche des behandelten Gegenstandes bewirkt wird, indem man die hinterschnittenen Rinnen in der Peripherie des Kerns ausbildet, so daß diese sich in spiral- oder schraubenwendelförmiger Weise relativ zur Mittelachse des Kerns erstrecken, und durch Einführen der flexiblen Schleifbänder gemäß der Erfindung in diese Rinnen.
  • Es wird hierdurch der gleiche Effekt erzielt, als wenn die Schleifwalze in geneigter Weise relativ zur Vorwärts-Zuführrichtung der Gegenstände aufgehängt wäre. Hier ist es lediglich das Schleifband selbst, das relativ zum Kern geneigt ist, anstatt daß die Schleifbänder in Parallelerstreckung zur Mittelachse des Kerns angeordnet werden und die Mittelachse relativ zur Vorwärts-Zuführrichtung der Gegenstände geneigt wird.
  • In der Praxis bedeutet dies, daß es durch Verwendung der Schleifbänder und der schraubenwendelförmigen hinterschnittenen Rinnen in der Peripherie des Kerns möglich wird, auf das geneigte Positionieren der Walzen zu verzichten, was nur die Baukosten, die beim Bauen neuer Schleifmaschinen auftreten, erhöhen würde, während zur gleichen Zeit das Schrägungsschleifen der Ränder/Kanten der Gegenstände bewirkt werden kann. Darüber hinaus ist es für ältere Schleifmaschinen, die mit Schleifrädern versehen sind, möglich, gemäß der Erfindung das gewünschte Schleifen zu beeinflussen, wobei auch ein Abschrägen der Kanten der geschliffenen Gegenstände erzielt wird.
  • Es ist ferner darauf hinzuweisen, daß es bevorzugt ist, daß die hinterschnittenen Rinnen und die Bürstenprofilschienen einen zusammenwirkenden schwalbenschwanzförmigen Querschnitt aufweisen.
  • Im folgenden wird die Erfindung in größerem Detail unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, worin
  • 1 eine Schleifbürste gemäß der bekannten Technik bei Betrachtung von oben zeigt, und zwar mit hinterschnittenen Rinnen für die Aufnahme und das Befestigen von Schleifbändern, deren Randschienen ein mit den hinterschnittenen Rinnen zusammenwirkendes Profil haben,
  • 2 eine Seitenansicht eines Schleifbandes gemäß der Erfindung mit nach oben gerichteten Haaren ist,
  • 3 eine Seitenansicht des Schleifbandes der 2, mit der Seite der Schleifmittel nach oben gerichtet, ist,
  • 4 einen Querschnitt durch ein Schleifband bei Betrachtung von oben entlang der Linie A-A der 3 zeigt,
  • 5 einen Schnitt bei Betrachtung von der Seite entlang der Linie B-B der 4 zeigt,
  • 6 einen Querschnitt entlang der Linie C-C der 4 zeigt,
  • 7 das bei der Herstellung von Schleifbändern in endlosen Bahnen gemäß der Erfindung eingesetzte Prinzip zeigt,
  • 8 eine perspektivische Ansicht eines Kerns mit wendelförmigen, schwalbenschwanzartig geformten Rinnen gemäß der Erfindung zeigt,
  • 9 im Detail eine Seitenschnittansicht eines Schleifrades mit aufgesetzter Endabdeckung zeigt und
  • 10 eine perspektivische Ansicht einer Schleifbürste mit Schleifband zeigt, das auf dem Kern in einer sich schraubenwendelförmig erstreckenden Weise gemäß der Erfindung angeordnet ist.
  • 1 zeigt eine Draufsicht eines Schleifrades 10 umfassend Schleifbänder oder -streifen 12 gemäß der Erfindung. Wie aus der Figur erkennbar, sind die Bürsten 14 der Schleifbänder in einer Bürstenschiene 16 befestigt, die einen Querschnitt aufweist, der in eine hinterschnittene Rinne paßt, in der gezeigten Ausführungsform mit Schwalbenschwanz-Querschnitt, der, wenn die Schleifbänder angebracht sind, in Rinnen 18 aufgenommen wird, die hiermit in dem äußeren Umfang eines zylindrischen Kerns 20 mit kreisförmigem Querschnitt zusammenwirken, indem die Rinnen 18 parallel zur Mittelachse 22 des Kerns ausgerichtet sind und sich über die Gesamtlänge des Kerns erstrecken. In seinen Enden weist der zylindrische Kern 20 Abdeckungen 24 auf, deren Mitten mit Durchgangslöchern 24 zur Aufnahme einer nicht gezeigten Antriebswelle versehen sind. Die Abdeckungen sind mit einem Rezeß ausgestattet, so daß der Rand der Abdeckung sich parallel zu dem Rand 26 des Kerns erstreckt, und zwar derart, daß, wenn das Schleifrad gelagert ist, die Rinnen 18 blockiert sind, so daß die Schleifbänder 12 in ihren Positionen gehalten sind und sich radial von dem Schleifrad weg erstrecken.
  • 2 zeigt eine Seitenansicht eines Schleifbandes 12 gemäß der vorliegenden Erfindung mit der Haarseite 28 nach oben. Wie zu sehen ist, sind die Bürstenhaare 14 in einer Rinne in einer U-förmigen Kunststoffschiene 16 befestigt, die, wie in 2 gezeigt, einen schwalbenschwanzförmigen äußeren Querschnitt hat. Im Hintergrund ist die Rückseite eines Schleifmittels 30 zu sehen, das mit warmschmelzendem Kleber an der entgegengesetzten Seite der Bürsten 14 verklebt ist. Das Schleifmittel 30 besteht in der gezeigten beispielhaften Ausführungsform aus einer Länge segmentierten Schmirgeltuches mit einer Rückseite 33 aus Leinwand und einer Vorderseite 31, auf die das relevante Schleifmaterial aufgebracht ist, siehe 3. Das Ergebnis des Segmentierens ist, daß das Schleifband flexibler wird, indem die einzelnen Segmente 34 sich unabhängig voneinander bewegen können.
  • Wie aus 3 erkennbar, ist das Schleifmittel 30 entlang des Randes 4 der Bürstenschiene 16 verklebt, und es werden keine anderen Befestigungsmittel als der bereits erwähnte warmschmelzende Kleber verwendet.
  • In 4, bei der es sich um eine Schnittansicht durch das Schleifband nach der Erfindung entlang der Linie A-A in 3 handelt, ist zu sehen, wie gehärteter Heißschmelzkleber 2 jeweils an der Leinwand an der Rückseite 33 der Schleifmittel 30 und den Seiten des bündelförmigen Bürstenhaares 14 anhaftet, so daß die Klebermasse diese im wesentlichen umgibt und an ihren Oberflächen haftet. Die ausgehärtete Masse des Heißschmelzklebers 2 bildet so zusammen mit den Bündeln des Bürstenhaars 14 entlang des Randes 4 der PE-Schiene 16 und des Schmirgeltuches 30 eine integrierte Masse, deren Umfang in der Längsrichtung der Bürstenhaare in 6 angedeutet ist.
  • In 5, die einen Längsschnitt entlang der Linie B-B in 4 ist, wird gezeigt, wie die linienförmigen Bürsten 14 des Schleifbandes in Bündeln 15 in Löchern 6 in der PE-Profilschiene 16 angeordnet und wie die jeweiligen Bündel 15 der Bürsten 14 im Boden der Löcher 6 mittels U-förmiger Heftklammern 8 verankert sind, deren Schenkel 9 einander überkreuzen und parallel verlagert sind, wie dies in 6 gezeigt ist. Zwischen den jeweiligen Bündeln 15 der Bürsten befindet sich in einem der PE-Profilschiene 16 nächsten Bereich ein (Zwischen-)Raum 17, und genau dieser Raum ist vollständig oder teilweise von dem Kleber 2 gefüllt, der verwendet wird, um das Schleifmittel an dem Schleifband zu befestigen, so daß, wie in 4 gezeigt, die Bündel 15 der Bürstenhaare 14 fast vollständig von gehärtetem Kleber umgeben sind, der somit eine kontinuierliche Masse bildet, die am Rücken des Schleifmittels 30 anhaftet, das typischerweise ein festes Leintuch, sogenanntes Schmirgeltuch, umfaßt.
  • 7 zeigt das beim Verfahren zur Herstellung einer fortlaufenden Bahn 36 eines Schleifbandes verwendete Prinzip. Das Prinzip beinhaltet einen aufgerollten Materialvorrat 38 an Bürsten in einer Randschiene 16 mit äußerem Schwalbenschwanzprofil, der durch Zuführwalzen 40 an einem Kleberextruder 42 für Heißschmelzkleber 44 vorbei zugeführt wird, der in einem Strang nahe der Randschiene 16 verspritzt wird, wonach über einen zweiten Satz Zuführwalzen 46 der Klebebereich mit einer Bahn Schleifmittel 30 aus einem Vorrat 48 versehen wird, woraufhin das Schleifmittel 30 mit Hilfe einer Anzahl Druckwalzen 50 und einer Platte 52 gegen den Klebebereich gedrückt wird. Die fortlaufende Bahn Schleifmittel 36 wird schließlich über eine oder mehrere Zuführwalzen einem Vorrat 56 fertigen Schleifbandes zugeführt.
  • 8 zeigt einen zylindrischen Kern 20 mit Schwalbenschwanzrinnen 18 in dem äußeren Umfang 26 des Kerns. Wie angedeutet, sind die Rinnen 18 in helix- oder spiralförmiger Weise ausgebildet, so daß durch Bewegung entlang einer Rinne in der Längsrichtung des Kerns von einem Ende zum anderen die Mitten der Rinnen gegenseitig drehend verlagert werden. Die Figur zeigt auch ein Schleifband 12, das von einem Ende des Kerns her eingeführt wird, während zur gleichen Zeit das gebrauchte Schleifband 12' in derselben Schwalbenschwanzrinne aus dem entgegengesetzten Ende des Kerns herausgeschoben wird.
  • In 9 ist gezeigt, wie ein ringförmiger Rand 60 an den Endabdeckungen 24 der Kernblöcke die Enden der Schwalbenschwanzrinnen 18 blockiert, so daß die Schwalbenschwanzschienen 16 mit Schleifbändern 12 in den Rinnen 18 zwischen den Abdeckungen befestigt sind.
  • 10 zeigt ein/e fertige/s Schleifrad/-walze, wobei der Kern 20 vollständig mit Schleifband 12 gemäß der Erfindung bestückt ist. Die geneigte Lage des Schleifbandes 12 macht es möglich, daß die Schleifwalzen/-bürsten in einer Schleifmaschine im rechten Winkel zur Transportrichtung der Gegenstände angebracht werden, indem aufgrund der geneigten Lage der Schleifbänder relativ zur Transportrichtung der Gegenstände das Schleifen eines Gegenstandes, der unter die und in Berührung mit den Schleifbändern 12 zugeführt wird, zu einem Abschrägen (leichtes Abrunden) der Ränder des geschliffenen Gegenstandes führt, was bei Verwendung der bekannten Schleifräder andererseits nur bewirkt würde, wenn die Walze selbst in geneigter Position relativ zur Transportrichtung des Gegenstandes gelagert wäre.
  • Die Erfindung sorgt damit für ein Schleifband 12, das in einer beträchtlich einfacheren Weise als die bekannten Schleifbänder hergestellt werden kann, wobei das Schleifmittel direkt an den Versteifungselementen/den Bürsten befestigt werden kann, so daß das Schleifband Ablenkungseigenschaften behält, die ausreichend sind zu ermöglichen, bei Verwendung einer für sich bekannten Montagetechnik mit unterschnittenen Rinnen (Schwalbenschwanz-Montage) Schleifräder mit radial vorstehenden Schleifbändern herzustellen, die sich in schraubenförmiger Weise erstrecken, was bedeutet, daß die Konstruktion der Schleifmaschinen ohne die teuere geneigte Aufhängung der Antriebswellen der Maschine erfolgen kann. Außerdem können die einzelnen Schleifbänder je nach Erfordernis ausgetauscht werden, und zwar insgesamt abhängig von dem Grad ihrer Abnutzung.
  • Es ist zu erwähnen, daß die Erfindung speziell in Verbindung mit älteren Schleifmaschinen mit normalen, transversalen Wellen besonders geeignet ist, bei denen es durch Anwendung der Schleifbänder und Schleifräder/-walzen nach der Erfindung jetzt möglich wird, das Schleifen von Gegenständen durchzuführen und zur gleichen Zeit ein Abschrägen der Ränder der Gegenstände vorzunehmen.

Claims (10)

  1. Schleifband (12) zur Verwendung bei einem Schleifrad (10) zur Lagerung auf einer drehbaren Welle, wobei das Schleifrad aus einem im wesentlichen zylindrischen Kern (20) mit einem Umfang besteht, in dem sich hinterschnittene Rinnen (18) befinden, in denen die Schleifbänder (12) durch Profilrandschienen (16), die damit zusammenwirken, verankert sind, wobei das Schleifband umfaßt Schleifmittel (30) umfassend eine Vorderseite (31) und eine Rückseite (33) und eine flexible Profilrandschiene (16), in der radial vorstehende linienförmige Bürsten (14) befestigt sind, von denen wenigstens eine Seitenfläche den Rücken der Schleifmittel (30) trägt, deren freie Enden sich außerhalb der freien Enden der Bürsten erstrecken, wobei die Bürstenhaare, die die linienförmige Bürste bilden, in der Längsrichtung der Profilrandschiene angeordnet und befestigt sind, von deren schmalster Seite (4) sich die Bürsten (14) erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifmittel (30) durch Befestigungsmittel (2) mit der Rückseite (33) direkt an wenigstens einer der Seiten der linienförmigen Reihe Bürsten (14) außerhalb der Profilrandschiene (16) befestigt sind, so daß die Seite der Schleifmittel (30), die der Profilrandschiene (16) zugewandt ist, sich im wesentlichen in Kontakt mit dem Oberrand der schmalsten Seite (4) der Profilrandschiene (16) befindet.
  2. Schleifband (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bürstenhaare in Bündeln (15) so angeordnet und befestigt sind, daß entlang der Längsrichtung der Profilrandschiene (16) zwischen den einzelnen Bürstenhaarbündeln (15) ein Raum (17) gebildet ist, und daß die Befestigungsmittel (2) zum Befestigen der Schleifmittel (30) an den Seiten der Bürsten (14) aus Kleber bestehen, der jeweils auf der Seite der Bürsten, die der Rückseite (33) der Schleifmittel (30) zugewandt ist, und in den Räumen (17) zwischen den jeweiligen Bündeln (15) der Bürstenhaare extrudiert ist.
  3. Schleifband (12) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kleber zum Befestigen der Schleifmittel (30) an der Seite der Bürsten aus Heißschmelzkleber besteht.
  4. Schleifband (12) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifmittel (20) direkt an den Bürsten (14) durch Nähen mit einem sachdienlichen Faden in einem Bereich in der unmittelbaren Nachbarschaft des schmalsten Randes (4) der Profilrandschiene (16) befestigt ist, vorzugsweise so, daß der Nähfaden um die jeweiligen Bürstenbündel (15) in der Profilrandschiene (16) herumläuft.
  5. Schleifband nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilrandschiene (16) aus einem flexiblen Kunststoffmaterial, vorzugsweise PE, besteht.
  6. Schleifband (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilrandschiene (16) einen Schwalbenschwanz-Querschnitt zum Zusammenwirken mit einer entsprechenden hinterschnittenen Rinne (18) in dem zylindrischen Kern (20) eines Schleifrades aufweist.
  7. Schleifband (12) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß es als aufgerollte Schleifband-Bahn (20) vorgesehen ist.
  8. Verfahren zur Herstellung einer Schleifband-Bahn (36), umfassend die Schritte: Zuführen eines Vorrates linienförmig ausgerichteter Bürsten (38) in einer Bahn durch Zuführmittel (40, 52), wobei die linienförmigen Bürsten eine flexible Profilrandschiene (16) mit Bürsten (14) umfaßt, die sich von der schmalsten Seite (4) erstrecken, wobei die Bürsten in Bündeln (15) in Löchern (6) angeordnet sind, die in einer Reihe in der schmalsten Seite (4) der Randschiene (16) angeordnet sind, so daß sich zwischen jedem Bündel (15) entlang der Seite (4) ein (Zwischen-)Raum (17) befindet, Extrudieren wenigstens eines Stranges (2) eines geeigneten Heißschmelzklebers in einem Klebebereich an den Bürstenhaaren nahe der Seite (4) der Randschiene (16) und in den Räumen (17) zwischen den einzelnen Bürstenbündeln (15), anschließend und über Zuführmittel (46) und Druckwalzen (50) Anbringen einer Lage Schleifmittel (30) aus einem Vorrat (48) auf und Drücken gegen die relevante Seite der Bürsten in dem Klebebereich, worauf das jetzt fertige Schleifband (36), das die In-line Bürste mit der aufgebrachten Bahn Schleifmittel (30) umfaßt, mittels Zuführmitteln (54) weiter zum Aufrollen in einen Vorrat (56) geführt oder wahlweise in vorbestimmte Längen abgeschnitten wird.
  9. Schleifrad (10) zum Lagern auf einer drehbaren Welle, wobei dem das Schleifrad aus einem im wesentlichen zylindrischen Kern (20) besteht, der eine Peripherie aufweist, in der sich hinterschnittene Rinnen (18) befinden, in denen die Schleifbänder (12) durch Profilrandschienen (16) verankert sind, die damit zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß Schleifbänder (12) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7 in die Rinnen eingesetzt sind.
  10. Schleifrad (19) nach Anspruch 9, bei dem sich die hinterschnittenen Rinnen (18) in der Peripherie des Kerns in spiral- oder schraubenwendelförmiger Weise relativ zur Mittelachse (22) des Kerns erstrecken.
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