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Die vorliegende Erfindung bezieht
sich auf einen Verriegelungsmechanismus und hat besondere Relevanz
für einen
Verriegelungsmechanismus, wie er an einem kraftgetriebenen Mehrzweckwerkzeug
verwendet wird, das aus einem Körper
gebildet ist, der jeden von mehreren austauschbaren Köpfen aufnehmen
kann. Jeder der Köpfe
kann mit dem Körper
gekoppelt werden, um ein kraftgetriebenes Werkzeug zur Verfügung zu
stellen, das eine ihm zugeordnete, durch den Kopf bestimmte, Aufgabe
erfüllen kann.
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In EP-A-899063 ist ein kraftgetriebenes Werkzeugsystem
aufgezeigt, das aus einem gemeinsamen Körper und aus mehreren Werkzeugköpfen gebildet
wird, von denen jeder auswählbar
an dem Körper
anbringbar ist. Jeder Kopf ist ausgestaltet, um eine unterschiedliche
Funktion zu erfüllen,
wie zum Beispiel Bohren, Schleifen oder Sägen.
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Wichtig ist die Art und Weise, in
welcher die Köpfe
an dem Körper
befestigt sind. Das Koppeln muss fest genug sein, um eine wirksame Übertragung
des Drehmoments von dem Körper
auf den Kopf zu gestatten. Die Kopplung muss jedoch auch von einem
Benutzer des Werkzeuges, der den Kopf gegen einen anderen Kopf austauschen
möchte,
um eine andere Werkzeugoperation zu erreichen, leicht gelöst werden
können.
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Der Verriegelungsmechanismus dieses kraftgetriebenen
Werkzeugsystems ist ausführlicher in
der korrespondierenden Patentanmeldung
EP 0 906 812 (eine korrespondierende
Anmeldung auf den Namen desselben Anmelders für dasselbe kraftgetriebene
Werkzeug) beschrieben, die somit als die dem Stand der Technik am
ehesten entsprechende Anmeldung angesehen wird, und die eine Kopplung oder
einen Verriegelungsmechanismus gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1 beschreibt.
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Wenn auch der Verriegelungsmechanismus, der
in der vorher angeführten
Patentanmeldung beschrieben ist, zufriedenstellend funktioniert,
ist das Lösen
des Mechanismus problematisch, da für den Benutzer kein Weg vorhanden
ist, in Erfahrung zu bringen, wann die Kopplung aufgehoben und somit der
Werkzeugkopf zum Entfernen aus dem Werkzeugkörper frei ist.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden
Erfindung, einen Verriegelungsmechanismus zur Verfügung zu
stellen, der zumindest die vorher angeführten Mängel durch das Vorsehen eines
Verriegelungsmechanismus abschwächt,
welcher dem Benutzer eindeutig anzeigt, wann der Mechanismus freigegeben
ist.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung
wird ein Verriegelungsmechanismus zum lösbaren Koppeln erster und zweiter
Teile eines kraftgetriebenen Werkzeugs zur Verfügung gestellt, aufweisend:
eine normalerweise in eine erste geschlossene Stellung vorgespannte
Feder und einen mit der Feder zusammenarbeitenden Betätiger, um
diese unter Einfluss des Betätigers
in eine zweite offene Stellung zu drücken, wobei der Verriegelungsmechanismus
dadurch gekennzeichnet ist, dass der Betätiger eine Federeingriffsfläche hat,
die aus mehreren einzelnen Flächen
gebildet ist, die nicht koplanar sind und die nacheinander in Eingriff
mit der Feder kommen und diese unter Einwirkung des Betätigers in
die zweite offene Stellung drücken.
Das Vorsehen der Federeingriffsfläche mit mehreren nicht koplanaren
Flächen ermöglicht es
dem Verriegelungsmechanismus, anders als der bisher bekannte Mechanismus,
der einen linearen Freigabemechanismus verwendet, welcher dem Benutzer
den Betriebszustand der Verriegelung anzeigt, eindeutig anzuzeigen,
dass er offen ist.
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In einer bevorzugten Ausführung bildet
die Federeingriffsfläche
eine Zweifach-Gradienten-Struktur. Das Vorsehen einer Struktur mit
Zweifach-Gradienten erlaubt eine nichtlineare Bewegung der Feder
zwischen der ersten, offenen und der zweiten, geschlossenen Stellung.
Das bedeutet, dass, wenn der Benutzer den Betätiger betätigt, unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeiten
der Feder zwischen der offenen und der geschlossenen Stellung bei
gleicher Bewegungsgeschwindigkeit des Betätigers, je nachdem, welche
Zweifach-Gradientenfläche
mit der Feder in Eingriff ist, möglich
sind.
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Zusätzlich oder alternativ ist
die Feder als ein U-förmiges
Element ausgebildet, dessen offene Schenkel mit dem Betätiger zusammenarbeiten
können.
Diese Struktur ermöglicht
ein Koppeln eines Vorsatzes durch den Verriegelungsmechanismus durch
Hindurchführen
zwischen den offenen Schenkeln und dadurch bewirktes Einklemmen.
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Vorzugsweise berühren die offenen Schenkel der
Feder die Federeingriffsfläche
des Betätigers, so
dass eine Bewegung des Betätigers
eine damit verbundene Bewegung der Schenkel der Feder bewirkt. Das
erlaubt es dem Benutzer des Mechanismus diesen einfach durch Betätigen des
Betätigers zu
aktivieren. Vorzugsweise sind die offenen Schenkel des U-förmigen Elements
nicht gerade.
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Vorteilhafterweise bildet der Betätiger einen Sitz,
innerhalb dessen zumindest ein Teil der Feder sitzt, wobei der Sitz
mehrere parallele Teile aufweist, die zum Eingriff mit dem zumindest
einen Teil der Feder angeordnet sind, um dadurch die Feder im Sitz
in der ersten geschlossenen Stellung zu halten. Das erlaubt es,
die Feder durch den Betätiger
in ihrer ersten offenen Stellung, und damit bereit zum Koppeln mit einem
Vorsatz, zu halten, welcher dem Verriegelungsmechanismus dargeboten
wird, ohne dass die Feder bewegt werden muss.
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Vorzugsweise weisen die mehreren
parallelen Teile zwei Vorsprünge
auf, von denen jeder in Eingriff mit dem entsprechenden einen der
offenen Schenkel des U-förmigen
Elements steht. Bevorzugt hat der Betätiger mehrere Federeingriffsflächen. Weiterhin
steht jeder der Schenkel des U-förmigen
Elements mit jeweils einer der mehreren Federeingriffsflächen in
Eingriff.
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Eine bevorzugte Ausführung der
vorliegenden Erfindung wird nun lediglich in Form eines Beispiels
unter Bezugnahme auf die illustrativen Zeichnungen beschrieben,
die zeigen in
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1 eine
perspektivischer Vorderansicht des Körperbereichs eines kraftgetriebenen
Werkzeugs gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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2 eine
Seitenansicht des kraftgetriebenen Werkzeugs von 1 mit einem Bohrkopfvorsatz;
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2a eine
Teil-Seitenansicht des kraftbetriebenen Werkzeugs von 2, in der eine Hälfte der
Gehäuseschale
des Werkzeugkörpers
und der Werkzeugkopf entfernt sind;
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3 eine
Seitenansicht des kraftgetriebenen Werkzeugs von 1 mit einem Stichsägenkopfvorsatz;
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4 eine
Seitenansicht des Werkzeugkörpers
von l;
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5a eine
Seitenansicht des Körperbereichs
des kraftgetriebenen Werkzeugs von 1 mit
entfernter Gehäuseschalenhälfte;
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5b eine
perspektivische Vorderansicht des Körperbereichs von 1 mit entfernter Gehäuseschalenhälfte;
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6 eine
Vorderansicht des Werkzeugkörpers
von l mit zum Teil entfernter Gehäuseschalenhälfte;
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7a eine
perspektivische Ansicht des Werkzeugkopf-Freigabeknopfes;
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7b einen
Querschnitt des Knopfes von 7a,
geschnitten entlang den Linien VII-VII;
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7c eine
Vorderansicht einer Werkzeugkopf-Verriegelungsfeder für das kraftgetriebene Werkzeug
von 1;
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8 eine
Seitenansicht des Bohrkopfes von 2;
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8a eine
Querschnittsansicht eines zylindrischen Zapfens 96 eines
Werkzeugkopfes, geschnitten entlang den Linien VIII-VIII von 8;
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8b eine
Ansicht des Verbindungsteils 90 des Bohrkopfwerkzeugvorsatzes 40 von 8 von unten;
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9 eine
Ansicht des Bohrkopfes von 8 von
hinten;
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10a eine
perspektivische Ansicht des Stichsägenwerkzeugkopfes von 3 von hinten;
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10b eine
Seitenansicht des Stichsägenwerkzeugkopfes
von 3 mit entfernter
Gehäuseschalenhälfte;
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10c eine
perspektivische Ansicht des Betätigungselements
von unten;
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10d eine
perspektivische Ansicht des Betätigungselements
von 10c von oben;
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10e eine
schematische Ansicht eines Bewegungsumkehrmechanismus des Werkzeugkopfes
von 10b;
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11 eine
Vorderansicht der kombinierten Getriebe-Motor-Einheit des kraftgetriebenen
Werkzeugs von 1;
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12 eine
schematische Querschnittsansicht des Motor- und Getriebemechanismus,
geschnitten entlang den Linien XI-XI;
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13 eine
Seitenansicht des Bohrkopfes, wie er in 8 dargestellt ist, mit teilweise entfernter Gehäuseschalenhälfte.
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Nun auf 1 Bezug nehmend, weist ein kraftgetriebenes
Werkzeug, allgemein mit 10 bezeichnet, ein Hauptkörperteil 12,
das in herkömmlicher
Weise aus zwei Hälften
einer Kunststoffgehäuseschale 14, 16 gebildet
ist, auf. Die beiden Hälften der
Gehäuseschale
sind zusammengefügt,
um den inneren Mechanismus des kraftgetriebenen Werkzeugs einzuschließen, wie
es später
beschrieben wird.
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Der Körperteil 10 bildet
einen im Wesentlichen D-förmigen
Körper,
von dem ein hinterer Teil 18 einen herkömmlichen Pistolenhandgriff
bildet, der von dem Benutzer zu ergreifen ist. Von diesem hinteren
Teil 18 erstreckt sich ein Schalterbetätiger 22 nach innen,
der durch den Zeigefinger des Benutzers in einer Art und Weise betätigbar ist,
die der konventionellen Ausgestaltung von kraftgetriebenen Werkzeugen
entspricht. Da eine solche Pistolenhandgriffgestaltung herkömmlich ist,
wird sie in Bezug auf die vorliegende Ausführung nicht weiter beschrieben.
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Der vordere Teil 23 des
D-förmigen
Körpers dient
einem doppelten Zweck, indem er einen Schutz für die Hand des Benutzers bietet,
wenn sie den Pistolenhandgriffteil 18 ergreift, jedoch
auch dazu dient, die Batterieanschlussklemmen 25 (5a) unterzubringen und die
Batterie 24 in herkömmlicher
Weise aufzunehmen.
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Bezug auf 5a und 5b nehmend,
enthält der
vordere Teil 23 des Körpers
zwei herkömmliche Batterieanschlussklemmen 25 für den zusammenwirkenden
Eingriff mit entsprechenden Klemmen (nicht dargestellt) an einem
herkömmlichen
Batteriepaketschaft 32. Der vordere Teil 23 des
Körpers
ist im Wesentlichen hohl, um den Schaft 30 der Batterie 24 (wie
es in 5 dargestellt ist) aufzunehmen,
wodurch der Hauptkörperteil 33 der
Batterie aus der Werkzeuggehäuseschale
hervorsteht. Auf diese Weise ist der Hauptkörper 33 der Batterie
im Wesentlichen rechteckig und wird teilweise in einen Ummantelungsteil 34 der
Werkzeuggehäuseschale
für die Batterie
aufgenommen, um gegen eine innere Schulter 35 des kraftgetriebenen
Werkzeugs 35 in herkömmlicher
weise anzuliegen und zusammenzuwirken.
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Die Batterie hat zwei Arretierungen 36 an entgegengesetzten
Seiten davon, welche zwei herkömmliche
Vorsprünge
(nicht dargestellt) für
den Schnappverschlusseingriff mit entsprechenden Aussparungen an
den inneren Wänden
des der Ummantelung 34 des kraftgetriebenen Werkzeugs aufweisen.
Diese Arretierungen sind elastisch von der Batterie 32 nach
außen
gerichtet vorgespannt, um so einen Schnappeingriff zu erzielen.
Diese Arretierungen können
jedoch entgegen ihrer Vorspannung verschoben werden, um sich aus
dem Eingriff mit den Aussparungen an der Ummantelung heraus zu bewegen, um
es der Batterie zu erlauben, entfernt zu werden, wenn es durch den
Endbenutzer für
erforderlich gehalten wird. Solche Batterieklemmen werden auf dem
Gebiet der kraftgetriebenen Werkzeuge wiederum als herkömmlich betrachtet
und werden als solche hierin nicht weiter beschrieben.
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Der hintere Teil 18 der
Gehäuseschale
hat einen geringfügig
ausgesparten Griffbereich 38, wobei diese Aussparung in
den beiden Gehäuseschalenhälften geformt
ist. Um den Komfort für
den Benutzer des kraftgetriebenen Werkzeugs zu verbessern, ist dann
ein elastisches gummiartiges Material integriert in diesen Aussparungen
ausgeformt, um ein gepolstertes Griffelement zur Verfügung zu
stellen. Das hilft dabei, einen gewissen Dämpfungsgrad der Schwingungen
des (in Gebrauch befindlichen) kraftgetriebenen Werkzeugs gegenüber der
Hand des Benutzers zu erzielen.
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Bezug auf 2 und 3 nehmend,
können gegenseitig
austauschbare Werkzeugköpfe 40, 42 lösbar mit
dem Körperteil 12 des
kraftgetriebenen Werkzeugs in Eingriff gebracht werden. 2 zeigt das kraftgetriebene
Werkzeug 10, bei dem ein Bohrkopfteil 40 mit dem
Hauptkörperteil 12 verbunden
ist, und 3 zeigt ein
Stichsägekopfteil 42,
das an dem Körperteil 12 befestigt
ist, um ein kraftgetriebenes Stichsägenwerkzeug zu erzeugen. Die
Mechanismen, die für
die Ausrichtung und Anordnung der Werkzeugköpfe an dem Werkzeugkörper maßgebend
sind, werden später
beschrieben.
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Es wird erneut auf 5a und 5b Bezug
genommen, welche ein kraftgetriebenes Werkzeug 10 darstellen,
von dem eine der Gehäuseschalen 16 entfernt
ist, um schematisch das innere Funktionieren des kraftgetriebenen
Werkzeugs zu zeigen. Das Werkzeug 12 weist einen herkömmlichen
Elektromotor 44 auf, der festgehalten durch die Innenrippen 46 der
Gehäuseschale 14 angebracht
ist. (Die entfernte Gehäuseschale 16 weist
entsprechende Rippen auf, um ebenfalls den Motor zu umgeben und
festzuhalten). Die Abtriebsspindel 47 des Motors (12) befindet sich in direktem
Eingriff mit einem konventionellen Umlaufrädergetriebe (auch bekannt als
Sonnenrad- und Planeten-Untersetzungsgetriebemechanismen), die allgemein
bezeichnet mit 48 dargestellt sind (siehe auch 11). Für Fachleute ist die Verwendung
von Umlaufräder-Untersetzungsgetriebemechanismen übliche Praxis
und sie werden nicht im Detail beschrieben, mit der Ausnahme, dass
angegeben wird, dass der Motorabtrieb, der allgemein von solchen
kraftgetriebenen Werkzeugen verwendet wird, eine Abtriebsdrehzahl
von etwa 15000 U/min aufweist, wobei der Umlaufrädergetriebemechanismus die
Drehzahl des Antriebsmechanismus in Abhängigkeit von der genauen Geometrie
und der Größe der jeweiligen
Zahnräder
in den Getriebemechanismen verringert. Herkömmliche Untersetzungsgetriebemechanismen
dieses Typs werden jedoch allgemein mit einer Untersetzung zwischen 2 zu 1 und 5 zu 1 verwendet
(sie verringern z. B. die Drehzahl eines Motorabtriebs von 15000
U/min auf eine Drehzahl eines zweiten Abtriebs von etwa 3000 U/min). Der
Abtrieb 49 des Untersetzungsgetriebemechanismus 48 weist
eine Abtriebsspindel koaxial zu der Abtriebsdrehachse des Motors
und ein außenverzahntes
Teil 50 auf, das ebenfalls koaxial auf der Spindel 49 angeordnet
ist.
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Das außenverzahnte Teil 50,
das deutlich in 5b dargestellt
ist, weist sechs hervorstehende Zähne auf, die symmetrisch um
die Achse der Spindel 49 angeordnet sind, wobei jeder der
Zähne zu dem
entfernten Ende des außenverzahnten
Teils 50 hin abgeschrägte
Nockeneinführungsflächen aufweist,
die sich nach innen zu Achse hin verjüngen, um mit zusammenwirkenden
Nockenflächen
eines innenverzahnten Teils zusammen zu passen, welches sechs Kanäle für das Aufnehmen
der Zähne
in zusammenwirkendem Eingriff aufweist.
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Bezug auf 1, 5a, 5b und 6 nehmend, weist der Körperteil 12 des
kraftgetriebenen Werkzeugs eine nach vorn weisende Aussparung 52 auf, die
eine inneren Fläche 54 hat,
die innerhalb der Umfangskante einer Ummantelung 56 ausgespart
ist, welche durch die beiden Gehäuseschalenhälften gebildet
wird. Somit bilden die Ummantelung 56 und die ausgesparte
Fläche 54 eine
im Wesentlichen rechteckige Aussparung an dem Werkzeugkörper, die
im Wesentlichen koaxial mit der Motorachse 51 verläuft. Die
Fläche 54 weist
weiterhin eine im Wesentlichen kreisförmige Öffnung 60 auf, durch
welche sich das außenverzahnte
Rad 50 des Getriebemechanismus nach außen in die Aussparung 52 erstreckt.
Wie später
beschrieben wird, weist jeder der mit dem Körper in Eingriff befindlichen
Werkzeugköpfe
ein zusammenwirkendes innenverzahntes Teil für den ineinandergreifenden
Eingriff mit dem außenverzahnten
Teil auf.
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Wie es für moderne kraftgetriebene Werkzeuge üblich ist,
ist der Motor 44 mit einem Vorwärts-/Rückwärts-Schalter 62 versehen,
der im Betrieb das Umpolen der Anschlussverbindungen zwischen der
Batterie 24 und dem Motor 44 über eine herkömmliche
Schaltungsanordnung 64 erleichtert und dadurch die Drehrichtung
des Motorabtriebs umkehrt, wie es von dem Benutzer gewünscht wird.
Wie es üblich
ist, weist der Umsteuerschalter 62 ein Kunststoffteil auf,
das in Querrichtung (in Bezug auf die Motorachse) durch den Körper des
Werkzeugs verläuft,
um so aus den entgegengesetzten Öffnungen
in jeder der Gehäuseschalen 14, 16 hervorzustehen,
wodurch dieser Schalter 62 einen inneren Vorsprung (nicht
darge stellt) für
das Eingreifen mit einem Schwenkhebel 66 an dem Schaltmechanismus 64 hat,
so dass eine Verschiebung des Schalters 62 in eine erste
Richtung eine Schwenkverschiebung des Schwenkhebels 66 in
die erste Richtung bewirkt, um die Batterieanschlussklemmen mit
dem Motor in einer ersten elektrischen Verbindung zu verbinden, und
wobei ein Verschieben des Schalters 62 in eine entgegengesetzte
Richtung eine entgegengesetzte Verschiebung des Schwenkhebels bewirkt,
um die Verbindungen zwischen der Batterie und dem Motor umzupolen.
Das ist für
kraftgetriebene Werkzeuge üblich
und wird hierin nicht weiter beschrieben. Es ist zu erkennen, dass
aus Gründen
einer deutlichen Darstellung in den Zeichnungen, die elektrischen Drahtverbindungen
zwischen der Batterie, dem Schalter und dem Motor weggelassen wurden.
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Weiterhin ist das kraftgetriebene
Werkzeug 10 mit einem intelligenten Sperrmechanismus 68 versehen,
der dazu bestimmt ist, eine Betätigung
des Schalterbetätigers 22 zu
verhindern, wenn kein Werkzeugkopfvorsatz mit dem Körperteil 10 verbunden
ist. Ein solcher Sperrmechanismus dient einem doppelten Zweck, nämlich zu
verhindern, dass das kraftgetriebene Werkzeug zufällig eingeschaltet
wird und somit die Stromquelle (Batterie) leert, wenn das Werkzeug
nicht verwendet wird, während
er auch als Sicherheitsmerkmal dient, um zu verhindern, dass das
kraftgetriebene Werkzeug eingeschaltet wird, wenn kein Werkzeugkopf
angebracht ist, was zu einer Drehung des freiliegenden außenverzahnten Teils 50 mit
hoher Drehzahl führen
würde.
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Der Sperrmechanismus 68 weist
ein Schwenkhebel-Schaltelement 70 auf, das um einen Stift 72 schwenkbar
angebracht ist, der integriert mit der Gehäuseschale 16 ausgebildet
ist. Das Schaltelement 70 ist im Wesentlichen ein länglicher
Stift aus Kunststoff, der an seinem am weitesten nach innen liegenden
Ende einen nach unten gerichteten Vorsprung 74 (5a) hat, der durch ein herkömmliches Federelement
(nicht dargestellt) in eine Richtung nach unten in die in 5a dargestellte Stellung
vorgespannt ist, so dass er gegen einen Vorsprung 76 stößt, der
integriert mit dem Schalterbetätiger 22 ausgeführt ist
und mit diesem eingreift. Der Vorsprung 76 an dem Auslöser 20 stellt
eine nach hinten gerichtete Schulter dar, welche mit dem Vorsprung 74 des
Drehstiftes eingreift, wenn der Sperrmechanismus 68 sich in
der unbetätigten
Stellung befindet, wie es in 5a dargestellt
ist.
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Um den Schalterbetätiger 22 zu
betätigen, muss
der Benutzer den Auslöser 20 mit
dem Zeigefinger herunterdrücken,
um den Schalterbetätiger 22 von
rechts nach links zu verlagern, gesehen wie es in 5a dargestellt ist. Das Anstoßen des
Auslöservorsprungs 76 gegen
den Vorsprung 74 des Sperrmechanismus hindert jedoch den
Schalterbetätiger 22 an
einer Verschiebung in dieser Weise.
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Das gegenüberliegende Ende des Schaltelements 70 hat
eine nach außen
gerichtete Nockenfläche 78,
die geneigt ist, um im Wesentlichen ein Profil in Form eines umgekehrten
V zu bilden, wie es in 1 und 6 zu sehen ist.
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Die Nockenfläche 78 ist innerhalb
einer Öffnung 80 ausgespart,
die in den beiden Gehäuseschalenhälften ausgebildet
ist. Der Sperrmechanismus 68 selbst befindet sich vertieft
innerhalb des Werkzeugkörpers,
ist jedoch durch diese Öffnung 80 zugänglich.
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Wie später beschrieben wird, weist
jeder der Werkzeugköpfe 40, 42,
der an das Werkzeuggehäuse
angeschlossen werden soll, ein Vorsprungselement auf, welches, wenn
die Werkzeugköpfe
sich in Eingriff mit dem Werkzeugkörper befinden, durch die Öffnung 80 vorsteht,
um so mit der Nockenfläche 78 des
Sperrmechanismus einzugreifen, um schwenkend das Schalterelement 70 um
den Stift 72 entgegen der elastischen Vorspannung des Federelements
auszulenken und damit den Vorsprung 74 in eine Aufwärtsrichtung
relativ zu unbetätigten
Stellung, die in 5 dargestellt ist,
zu bewegen, wodurch sich der Vorsprung 74 außer Eingriff
mit dem Auslöservorsprung 76 bewegt,
wodurch es dem Schalterbetätiger 22 erlaubt
wird, durch den Benutzer so verschoben zu werden, wie es erforderlich
ist, um das kraftgetriebene Werkzeug wie erforder lich einzuschalten.
Somit kann eine Befestigung eines Werkzeugkopfes automatisch den
Sperrmechanismus deaktivieren.
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Ein zusätzliches Merkmal des Sperrmechanismus
ergibt sich weiterhin aus der Sicherheitsforderung, dass bestimmte
Werkzeugkopfvorsätze,
um bestimmte Werkzeuge zu bilden, insbesondere ein Vorsatz einer
Säge mit
hin- und hergehender Schnittbewegung, eine manuelle und keine automatische Deaktivierung
des Sperrmechanismus erfordern. während es für ein kraftgetriebenes Werkzeug,
wie zum Beispiel eine Bohrmaschine oder eine Schleifmaschine zulässig ist,
einen Betätigungsauslöseschalter 22 zu
haben, der herunter gedrückt
werden kann, wenn der Werkzeugkopf befestigt ist, ohne dass irgendein
Sicherheits-Sperrschalter vorhanden ist, ist das für Werkzeuge,
wie zum Beispiel Sägen mit
hin- und hergehender Schnittbewegung, unzulässig, weil eine zufällige Aktivierung
einer kraftgetriebenen Säge
mit hin- und hergehender Schnittbewegung zu einer ernsthaften Verletzung
führen
kann, wenn der Benutzer darauf nicht vorbereitet ist. Aus diesem
Grund haben kraftgetriebene Sägewerkzeuge
mit hin- und hergehender Schnittbewegung einen manuell betätigbaren
Schalter, um den Sperrmechanismus des Betätigungsauslöseschalters 22 zu
deaktivieren. Ein spezieller manuell aktivierter Mechanismus zum
Deaktivieren des Sperrmechanismus wird nachfolgend unter Bezugnahme
auf den Werkzeugkopf für
die Säge
mit hin- und hergehender Schnittbewegung 42 beschrieben.
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Jeder der Werkzeugköpfe 40, 42 ist
für den zusammenwirkenden
Eingriff mit dem Werkzeugkörper 12 ausgestaltet.
Daher hat jeder der Werkzeugköpfe 40, 42 eine
gemeinsame Schnittstelle 90 für den zusammenwirkenden Eingriff
mit dem Werkzeugkörper 12.
Die Schnittstelle 90 an den Werkzeugköpfen weist ein sich nach hinten
erstreckendes Flächenelement 93 auf,
das einen ersten im Wesentlichen linearen Abschnitt 91 (zum
Beispiel in 8 von der
Seite gesehen) und einen zweiten nichtlinearen 95 aufweist,
der ein im Wesentlichen gekrümmtes
Profil hat. Das Profil dieses Flächenelements 93 entspricht
einem gleichen Profil, welches die Außenfläche der Gehäuseschalen des kraftgetriebenen Werkzeugs 12 um
das außenverzahnte
Teil 51 und die zugehörige
Aussparung 52 bildet, wie am besten aus 4 ersichtlich ist. Die Schnittstelle 90 weist ferner
eine konzentrische Anordnung von zwei Zapfen 92, 96 auf,
die an der im Wesentlichen flachen Schnittfläche 91 positioniert
sind, so dass sie in eine komplementäre Passung in der Aussparung 52 und in
die zugehörige
kreisförmige Öffnung 60,
die in dem Werkzeugkörper
ausgebildet ist, aufgenommen werden können. Die Ausgestaltung der
Schnittstelle 90 passt für alle Werkzeugköpfe, unabhängig von
ihrer aktuellen Funktion und der Gesamtgestaltung solcher Werkzeugköpfe.
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Nun auf 1 und 6 Bezug
nehmend, ist zu erkennen, das der vordere Teil des Werkzeugkörpers 12 für das Aufnehmen
des Werkzeugkopfes sowohl die Aussparung 52 für die Aufnahme
des Zapfens 92 des Werkzeugkopfes und zweitens eine untere,
gekrümmte
Fläche
aufweist, die einen gekrümmten
Sitz für
das Aufnehmen der entsprechend gekrümmten Fläche 45 der Werkzeugkopfschnittstelle 90 hat.
Dieses Merkmal wird nachfolgend ausführlicher beschrieben.
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Die Zapfenanordnung der Schnittstelle 90 hat
einen Primärzapfen 92,
der im Wesentlichen als quadratisches Element (9 und 10a)
mit abgerundeten Ecken ausgebildet ist. Dieser Zapfen 92 entspricht
in der Höhe
der Tiefe der Aussparung 52 des Werkzeugkörpers und
wird in einer komplementären Passung
darin aufgenommen. Weiterhin hat der Zapfen 92 an jeder
seiner Seiten zwei sich in Längsrichtung
erstreckende Nuten 100, die am besten in 8 und 10a zu
sehen sind. Diese Nuten verjüngen
sich von der hintersten Fläche 93 des
Zapfens in Richtung zu dem Werkzeugkopfkörper. Entsprechende Vorsprünge 101 sind
an der Innenfläche
der Ummantelung 56 der Werkzeugaussparung 52 für den zusammenwirkenden
Eingriff mit den Nuten 100 an dem Werkzeugkopf ausgebildet.
Die Vorsprünge 101 sind für eine komplementäre Passung
in den Nuten 100 ebenfalls kegelförmig ausgeführt. Diese Vorsprünge 101 und
die Nuten 100 dienen sowohl dazu, den Werkzeugkopf mit
dem Werkzeugkörper
auszurichten, als auch den Werkzeugkopf an einer drehenden Verlagerung
in Bezug auf den Werkzeugkörper
zu hindern. Dieser Aspekt des Hinderns des Werkzeugkopfes an einer
drehenden Verlagerung wird weiter durch die allgemein quadratische
Form des Zapfens 92 verstärkt, welche die gleiche Funktion
hat. Das Vorsehen von sich verjüngenden
Vorsprüngen 101 und
Aussparungen 100 unterstützt jedoch das Ausrichten des
Werkzeugkopfes zu dem Werkzeugkörper,
wobei die entfernte, verengte, abgeschrägte Kante der Vorsprünge 101 an
dem Werkzeugkörper zuerst
mit dem breiteren Profil der sich verjüngenden Aussparungen 100 an
dem Werkzeugkopf eingreift und somit die Forderung nach einer perfekten
Ausrichtung zwischen dem Werkzeugkopf und dem Werkzeugkörper beim
ersten Verbinden des Werkzeugkopfes mit dem Werkzeugkörper abschwächt. Die
nachfolgende Verschiebung des Werkzeugkopfes in Richtung zu dem
Werkzeugkörper
bewirkt, dass die sich verjüngenden
Vorsprünge 101 in
die sich verjüngenden
Nuten 100 aufgenommen werden, um einen engen Keilpassungseingriff
zwischen den Vorsprüngen
und den zugehörigen
Aussparungen 100 herzustellen. Aus 9 ist weiterhin zu erkennen, dass, wenn
auch der Zapfen 92 als im Wesentlichen quadratisch beschrieben
wird, er eine obere Kante 111 aufweist, die eine größere Abmessung aufweist
als die Abmessung der unteren Kante 113. Das ist eine einfache
Ausgestaltung, um ein zufälliges
Platzieren des Kopfvorsatzes mit der Oberseite nach unten zu verhindern,
wenn er mit dem Werkzeugkörper
in Eingriff gebracht wird, da, wenn der Werkzeugkopf zapfen 92 mit
der Aussparung 52 nicht korrekt ausgerichtet ist, dieser
nicht passt.
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Wie aus 8 und 10a ersichtlich
ist, hat die gemeinsame Schnittstelle 90 ein zweites Zapfenelement 96 in
Form eines im Wesentlichen zylindrischen Vorsprungs, der sich von
dem ersten Zapfenelement 92 nach hinten erstreckt. Das
zweite Zapfenelement 96 kann als koaxial mit dem ersten
Zapfenelement 92 betrachtet werden. Das zweite Zapfenelement 96 ist
im Wesentlichen zylindrisch und hat eine kreisförmige Öffnung 102, die sich
durch den zapfen 92 in das Innere des Werkzeugkopfes erstreckt.
Sowohl in dem Bohrwerkzeugkopf 40 als auch in dem Stichsägenwerkzeugkopf 42 ist
benachbart zu ihren jeweiligen Öffnungen 102 ein
weiteres Umlaufräder-Untersetzungsgetriebe 106 (10b und 13)
angeordnet. Es sollte zu erkennen sein, dass die Anordnung des Schnitt stellenelements 90 im
Wesentlichen bei beiden Köpfen 40, 42 identisch
ist und die Anordnung des Untersetzungsgetriebemechanismus 106 in
jedem Werkzeugkopf hinsichtlich der Schnittstelle 90 ist
ebenfalls für
beide Werkzeugköpfe
identisch, und somit wird durch die Beschreibung des Getriebemechanismus
und der Schnittstellenelemente 90 des Werkzeugkopfes hinsichtlich
des Stichsägenkopfes 42 auch
eine ähnliche
Anordnung in dem Bohrwerkzeugkopf 40 (13) beschrieben.
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Wie aus 10b ersichtlich
ist, sind die Werkzeugköpfe
wiederum in herkömmlicher
Weise aus zwei Hälften
einer Gehäuseschale
aus Kunststoff gebildet. Die beiden Hälften werden zusammengesetzt,
um den inneren Mechanismus des Kopfes des kraftgetriebenen Werkzeugs,
der nachfolgend beschrieben wird, einzukapseln. Im Inneren geformte Rippen
auf jeder der beiden Hälften
der Gehäuseschale,
die jeden Werkzeugkopf bildet, werden verwendet, um den inneren
Mechanismus zu halten. Insbesondere weist der Stichsägenwerkzeugkopf 42 Rippen 108 für das Eingreifen
mit dem Untersetzungsgetriebemechanismus 106 und dessen
Montage auf, wie es dargestellt ist. Der Untersetzungsgetriebemechanismus 106 ist,
wie vorher angeführt,
ein herkömmliches
Umlaufrädergetriebe
(Sonnenrad – und
Planetenräderanordnung),
das dem identisch ist, das in Bezug auf die Umlaufrädergetriebeanordnung, die
in dem Werkzeuggehäuse
verwendet wird, beschrieben ist. Die Eingangsspindel (nicht dargestellt) des
Untersetzungsgetriebemechanismus 106 hat koaxial daran
angebracht ein innenverzahntes Teil 110 für den zusammenwirkenden,
ineinandergreifenden Eingriff mit dem außenverzahnten Teil 50 des
Gehäuses
des kraftgetriebenen Werkzeugs. Die Spindel des Getriebemechanismus 106 und
das innenverzahnte Teil 110 erstrecken sich im wesentlichen
koaxial mit der Öffnung 102 des
Zapfens 96 um die Werkzeugkopfachse 117. Das ist
am besten aus 10a ersichtlich.
Ferner erstreckt sich die Abtriebs-Drehspindel 127 dieses
Getriebemechanismus 106 auch koaxial mit der Eingangsspindel
des Getriebemechanismus.
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Erneut Bezug auf 10b nehmend,
ist ersichtlich, dass auf der Abtriebs-Drehspindel 127 ein herkömmlicher
Bewegungsumwandlungs mechanismus 120 für das Umwandeln der Abtriebsdrehbewegung
des Getriebemechanismus 106 in eine lineare, hin- und hergehende
Bewegung eines Plattenelements 122 angebracht ist. Das
freie Ende des Plattenelements 122 erstreckt sich durch
eine Öffnung
in der Gehäuseschale
nach außen
und hat an seinem freien Ende einen Stichsägeblattklemmmechanismus angebracht.
Der Stichsägeblattklemmmechanismus
ist kein Bestandteil der vorliegenden Erfindung und kann als eines
der Standardverfahren für
das Eingreifen und das Halten von Stichssägeblättern an einem Plattenelement
angesehen werden.
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Die lineare, hin- und hergehende
Bewegung des Plattenelements 122 treibt ein Sägeblatt
(nicht dargestellt) in einer linearen, hin- und hergehenden Bewegung,
die allgemein durch den Pfeil 123 gekennzeichnet ist. Wenn
auch aus 10b ersichtlich ist,
dass diese lineare, hin- und hergehende Bewegung nicht parallel
zu der Achse 117 des Werkzeugkopfes ist, ist das lediglich
eine Bevorzugung für
die ergonomische Ausgestaltung des speziellen Werkzeugkopfes. wenn
es erforderlich ist, könnte
die hin- und hergehende Bewegung auch parallel zu der Werkzeugkopfachse
erfolgen. Der Werkzeugkopf 42 selbst ist eine herkömmliche
Konstruktion für
eine Säge
mit hin- und hergehender Schneidbewegung oder eine Säge mit sich
verjüngendem
Sägeblatt
mit einer Basisplatte 127, die mit der zu schneidenden Fläche in Kontakt
gebracht wird, um das Werkzeug wenn es erforderlich ist zu stabilisieren.
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Der Antriebsumwandlungsmechanismus 120 verwendet
eine herkömmliche,
sich hin- und herbewegende Raumkulisse, die aus Deutlichkeitsgründen in 10e schematisch dargestellt
ist. Der Antriebsumwandlungsmechanismus 120 hat einen Dreheingang 131 (der
für diesen
speziellen Werkzeugkopf der Untersetzungsgetriebemechanismus ist).
Der Dreheingang 131 ist mit einer Verbindungsplatte 130 verbunden,
die eine geneigte Vorderfläche 132 aufweist
(relativ zu der Drehachse des Eingangs geneigt). An dieser Fläche 132 ist
deutlich hervorstehend ein rohrförmiger
Zapfen 134 angebracht, der in Bezug auf die Drehachse 117 des
Eingangs
131 in eine Taumelbewegung versetzt wird. Frei
angebracht auf diesem Zapfen 134 ist ein Verbindungselement 135,
das sich frei um den Zapfen 134 drehen kann. Dieses Verbindungselement 135 wird
jedoch an einer Drehung um die Antriebsachse 117 durch
das Eingreifen mit einem Schlitz in einem Plattenelement 122 gehindert.
Dieses Plattenelement 122 kann sich in der Ausführung von 10b und 10c nur
in eine Richtung parallel zu der Drehachse des Eingangs bewegen.
Das Plattenelement 122 wird durch zwei Stifte 142 zurückgehalten,
die durch die Gehäuseschale an
Ort und Stelle gehalten werden und kann sich durch sie hindurchbewegen.
Somit wird die Taumelbewegung des Zapfens 134 über das
Verbindungselement 135 in eine lineare Hin- und Herbewegung
der Platte 122 umgesetzt. Dieser spezielle Mechanismus für das Umwandeln
einer Drehbewegung in eine lineare Bewegung ist herkömmlich und
ist nur schematisch erläutert,
um den Mechanismus 120 zu erklären, der in diesem speziellen
Sägekopfvorsatz
verwendet wird. In dem Sägekopf 42 ist
die Platte 122 für
die lineare, Hin- und Herbewegung zwischen den beiden Begrenzungselementen 142 vorgesehen
und an ihrem einen freien Ende ist ein Sägeblattklemmmechanismus 150 für das Eingreifen
mit einem herkömmlichen
Sägeblatt
in der üblichen
Art und Weise befestigt. Somit verwendet der Werkzeugkopf sowohl einen
Untersetzungsgetriebemechanismus 106 als auch einen Antriebsumwandlungsmechanismus 120 für das Umwandeln
des Drehabtriebs des Motors in eine lineare Hin- und Herbewegung des Sägeblatts.
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Eine alternative Form eines Werkzeugkopfes in
Bezug auf einen Bohrkopf 40 ist in 13 dargestellt. Auch dieser Bohrkopf 40 (der
auch in 8a dargestellt
ist), weist die Schnittstelle 90 auf, die der Schnittstelle
entspricht, die vorher in Bezug auf den Werkzeugkopf 42 beschrieben
wurde. Der Werkzeugkopf 40 weist ebenfalls ein Umlaufrädergetriebe 106 auf,
das in seinem Aufbau dem gleicht, das vorher für das kraftgetriebene Werkzeug,
und für
den Stichsägenkopf
beschrieben wurde. Die Eingangsspindel dieses Untersetzungsgetriebemechanismus 106 hat
ebenfalls koaxial daran ein innenverzahntes Teil angebracht, das
dem Teil gleicht, welches vorher in Bezug auf den ineinandergreifenden Eingriff
mit dem außenverzahnten
Teil 50 an der Abtriebsspindel des kraftgetriebenen Werkzeugs
beschrieben wurde. Der Abtrieb des Umlaufrädergetriebes 106 in
dem Werkzeugkopf 40 ist dann koaxial mit einer Antriebswelle
eines herkömmlichen
Bohrkupplungsmechanismus 157 verbunden, der wiederum koaxial
an einem herkömmlichen
Bohrfutter 159 angebracht ist.
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Es ist zu erkennen, dass für die vorliegende Erfindung
eines kraftgetriebenen Werkzeugs mit mehreren untereinander austauschbaren
Werkzeugköpfen
die Abtriebsgeschwindigkeit der verschiedenen kraftgetriebenen Werkzeuge
sich von Funktion zu Funktion verändert. So würde zum Beispiel ein Schleifkopf
(obwohl hierin nicht beschrieben) eine Orbitaldrehzahl von etwa
20000 U/min erfordern. Eine Bohrmaschine würde eine Abtriebsdrehzahl von etwa
2000 bis 3000 U/min erfordern, während
eine Stichsäge
eine hin- und hergehende Bewegung von etwa 1000 bis 2000 Hüben pro
Minute haben müsste. Die
herkömmliche
Abtriebsdrehzahl eines in kraftgetriebenen Werkzeugen verwendeten
Motors kann im Bereich von 20000 bis 30000 U/min liegen. Somit würden, um
einen solchen ausgedehnten Bereich von Abtriebsgeschwindigkeiten
für jeden
Werkzeugkopf zu versorgen, ausgehend von einem einzigen Motor mit
hoher Drehzahl, in jedem Kopf unterschiedliche Untersetzungsgetriebemechanismen
erforderlich sein. Insbesondere für den Sägekopfvorsatz würde eine
bedeutende Verringerung der Abtriebsgeschwindigkeit erforderlich
sein und das würde
wahrscheinlich ein großes
Mehrstufengetriebe in dem Stichsägenkopf
erfordern. Das würde
der Leistung einer Werkzeugmaschine dieses Typs abträglich sein,
da ein solcher großer
Untersetzungsgetriebemechanismus (wahrscheinlich ein Mehrstufengetriebe)
einen relativ großen
Werkzeugkopf erfordern würde,
der zu einem Stichsägeblatt
führen
würde, das
entfernt von der kraftgetriebenen Säge (von dem Motor) gehalten
werden muss, und das könnte
zu nachteiligen Unwuchtkräften
an einer solchen Stichsäge
führen.
Um dieses Problem abzuschwächen, verwendet
die vorliegende Erfindung sequentiell oder seriell gekoppelte Getriebemechanismen
zwischen dem Werkzeugkörper
und den Werkzeugköpfen.
Auf diese Weise erhält
man eine erste Stufe eines Untersetzungsgetriebes der Motorabtriebsdrehzahl
für alle Funktionen
des kraftgetriebenen Werkzeugs in dem Werkzeuggehäuse, wobei
jeder spezifische Werkzeugkopf einen zweiten Untersetzungsgetriebemechanismus
aufweist, um die Abtriebsdrehzahl des kraftgetriebenen Werkzeugs
auf die Drehzahl einzustellen, die für die spezielle Werkzeugkopffunktion
erforderlich ist. Wie vorher erwähnt,
ist das genaue Getriebeuntersetzungsverhältnis von der Größe und von
den Parametern der inneren Mechanismen des Standard-Umlaufrädergetriebes
abhängig.
Es ist jedoch zu erkennen, dass das Vorsehen einer ersten Stufe
eines Untersetzungsgetriebes in dem Werkzeugkörper, die dann sequentiell
mit einer zweiten Stufe eines Untersetzungsgetriebes in dem Werkzeugkopf
gekoppelt ist, eine kompaktere Gestaltung der Werkzeugköpfe bei
vereinfachtem Untersetzungsgetriebemechanismus in dem Werkzeugkopf erlaubt,
da kein solch hoher Grad der Getriebeuntersetzung von der ersten
Stufe des Untersetzungsgetriebes erforderlich ist.
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Weiterhin kann dann der Abtrieb der
zweiten Untersetzungsgetriebestufe in dem Werkzeugkopf als Drehabtrieb
zu dem funktionellen Abtrieb des Werkzeugkopfes z. B. einem Bohrkopf
oder einem Drehschleifplattenkopf übertragen oder kann selbst der
Wirkung eines Antriebsumwandlungsmechanismus ausgesetzt werden,
um den Drehabtrieb in einen nichtdrehenden Abtrieb umzuwandeln,
wie es für
den Werkzeugkopf beim Umwandeln des Drehabtriebs in eine hin- und hergehende Bewegung
für das
Antrieben eines Sägeblatts
beschrieben wurde.
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Der Sägewerkzeugkopf 42 ist
weiterhin mit einem zusätzlichen,
manuell betätigbaren
Knopf 170 versehen, der bei Betätigung durch den Benutzer ein manuelles
Mittel für
das Deaktivieren des Sperrmechanismus des Körpers des kraftgetriebenen
Werkzeugs zur Verfügung
stellt, wenn der Werkzeugkopf 42 mit dem Werkzeugkörper verbunden
ist. Wie vorher beschrieben, weist der Werkzeugkörper einen Sperrmechanismus 68 auf,
der schwenkbar durch Einsetzen eines entsprechenden Vorsprungs an
dem Werkzeugkopf in die Öffnung 80,
um die Nockenfläche 78 in
Eingriff zu bringen, um den geschwenkten Sperrmechanismus zu deaktivieren,
deakti viert werden kann. Normalerweise ist der Vorsprung an dem Werkzeugkopf
einstückig
mit der Kopf gehäuseschale
geformt, so dass, wenn der Werkzeugkopf mit dem Werkzeugkörper in
Eingriff gebracht wird, eine solche Deaktivierung des Sperrmechanismus
selbsttätig
erfolgt. Insbesondere unter Bezugnahme auf 9 und 13,
die einen Bohrwerkzeugkopf 40 darstellen, ist zu erkennen,
dass die Schnittstelle 90 an der gekrümmten Fläche 93 einen im Wesentlichen
rechteckigen Vorsprung 137 von komplementärer Form
und Größe zu der Öffnung 80 aufweist.
Dieser Vorsprung 137 ist im Wesentlichen starr und einstückig mit
der Gehäuseschale
des Werkzeugkopfes geformt. Bei Gebrauch, wenn er durch die Öffnung 80 eintritt, stößt dieser
starre Vorsprung 137 einfach gegen die Nockenfläche 78,
um eine Schwenkverschiebung des Sperrmechanismus 68 zu
bewirken. Für
die Zwecke von Produkten, wie zum Beispiel sich hin- und herbewegenden
Sägeköpfen 42,
ist es jedoch ferner vorteilhaft, dass die Aktivierung des kraftgetriebenen Werkzeugs,
auch mit dem befestigten Werkzeugkopf, verhindert wird, bis eine
weitere manuelle Betätigung
durch den Benutzer ausgeführt
wird, wenn er bereit ist, das Werkzeug aktuell anzuwenden. Daher ist
der Sägekopf 42 mit
dem Knopf 170 versehen, um dieser Forderung zu entsprechen.
Dieses manuelle Deaktivierungssystem für die Sperre weist eine im Wesentlichen
rechteckige Öffnung 141 auf,
die zwischen den beiden Hälften
der Werkzeugkopf gehäuseschale
ausgebildet ist, wie es in 10a dargestellt
ist, und durch die ein Nockenelement 300 hervorsteht, das
im Wesentlichen V-förmig
ist (10a und 10c). Dieses Nockenelement 300 hat
allgemein V-Form und ist so ausgerichtet, dass, wenn der Sägekopf 42 an
dem Werkzeugkörper 12 befestigt
ist, die Nockenfläche 78 des
Sperrmechanismus in die geneigte V-Form des Nockenelements 300 aufgenommen
wird, ohne dass irgendeine Kraft auf das Nockenelement 300 ausgeübt wird,
um den Sperrmechanismus zu deaktivieren.
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Nun auf 10c und 10d Bezug nehmend, ist ersichtlich, dass
das Nockenelement 300 durch einen Schenkel 301 mit
dem mittleren Bereich eines aus Kunststoff geformten, sich in Längsrichtung
erstreckenden Stabes 302 verbunden ist, um ein Betätigungsele ment 350 zu
bilden. Dieser Stab 302 erstreckt sich, wenn er in dem
Werkzeugkopf 42 angebracht ist, im Wesentlichen senkrecht
zu der Achse des Werkzeugkopfes und zu der Achse 117 des Werkzeugkörpers, so
dass jedes der freien Enden 306 des Stabes 302 von
den gegenüberliegenden Seitenflächen des
Werkzeugkopfes seitwärts
hervorsteht (10a), um
zwei um zwei äußere Knöpfe zu bilden
(von denen in 10a nur
einer dargestellt ist). Ferner weist das Stabelement 302 zwei
integriert ausgebildete, elastisch auslenkbare Federelemente 310 auf,
welche, wenn das Stabelement 302 in die Gehäuseschalen
des Werkzeugkopfes eingesetzt ist, jeweils mit den Seitenwänden der
Innenfläche
der Gehäuseschale
eingreifen und die dazu dienen, das Stabelement im Wesentlichen
mittig in der Gehäuseschale
zu halten, um die Nockenfläche 300 in
einer im Wesentlichen zentralen Ausrichtung zu halten, wenn sie
sich an der Rückseite
des Werkzeugkopfes durch die Öffnung 141 nach
außen
erstreckt. Eine auf jede Fläche 306 des
Stabelements 302, das sich aus dem Werkzeugkopf nach außen erstreckt,
ausgeübte Kraft
verschiebt das Stabelement entgegen der Elastizität eines
der Federelemente 310 in das Innere des Werkzeugkopfes,
wobei eine solche Verschiebung des Stabelements eine vergleichsweise
Verschiebung des Nockenelements 300 seitlich über die Öffnung 141 bewirkt.
Es ist daher zu erkennen, das je nachdem, welche der beiden Flächen 306 heruntergedrückt sind,
das Nockenelement 300 in eine der beiden Richtungen quer
zu der Werkzeugkopfachse verschoben werden kann. Weiterhin bewirkt,
wenn die äußere Kraft
von der Oberfläche 306 weggenommen
wird, die Vorspannkraft des Federelements 310 (das elastisch
verformt ist), dass das Stabelement 302 in seine ursprüngliche,
zentrale Stellung zurückkehrt.
Zweckmäßigerweise
können
das Stabelement und das Nockenelement 300 und 302 eine
einstückig geformte
Kunststoffeinheit darstellen, wobei die beiden Federelemente 310 zusammen
damit ausgebildet sind.
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Wenn der Werkzeugkopf 42 an
dem Werkzeugkörper 12 befestigt
ist (wie es später
ausführlich beschrieben
wird), wird die Nockenfläche 78 des Sperrmechanismus
in zusammenwirkenden Eingriff mit der V-förmigen Ausgestaltung der Nockenfläche 300 aufgenommen.
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Die Nockenfläche 78 hat (wie es
in 1 und 6 zu sehen ist) eine im wesentlichen
konvexe Ausgestaltung entlang ihrer Längsachse und weist zwei symmetrische
Nockenflächen
auf, die an jeder Seite einer vertikalen Ebene angeordnet sind,
die sich entlang der Mittelachse des Elements 70 erstreckt.
Dagegen weist die Nockenfläche 300 eine entsprechende
konkave Nockengestaltung auf, mit zwei symmetrischen Nockenflächen, die
umgekehrt zu den Nockenflächen
des Nockens 78 ausgerichtet sind, um einen anliegenden
Eingriff zwischen den beiden Nockenflächen zur Verfügung zu
stellen. Wenn der Werkzeugkopf 42 an dem Werkzeugkörper befestigt
ist, nehmen die konkaven Nockenflächen 300 zusammenwirkend
die konvexen Nockenflächen 78 in
einer engen Passung auf, so dass keine unangemessene Kraft von der
Nockenfläche 300 auf
die Nockenfläche 78 ausgeübt wird,
so dass der Sperrmechanismus deaktiviert wird, der im Eingriff mit
dem Schalter 22 bleibt und einen Betrieb des kraftgetriebenen
Werkzeugs verhindert. Das verhindert, dass die kraftgetriebene Säge zufällig eingeschaltet
wird. wenn das Werkzeug betrieben werden soll, legt der Benutzer
eine Hand an den Pistolengriff 18, so dass der Zeigefinger
den Schalter 22 berührt.
Eine zweite Hand ergreift dann den Werkzeugkopfvorsatz 42 in herkömmlicher
Weise, um eine Säge
mit hin- und hergehender
Schneidbewegung zu betätigen,
wobei die zweite Hand dazu dient, die Säge bei Verwendung zu stabilisieren.
Die zweite Hand des Benutzers dient dann zum Halten des kraftgetriebenen
Werkzeugs nahe einer hervorstehenden Flächen 306 oder nahe
dem Betätigungselement 350,
das durch Finger oder Daumen dieser Hand leicht zugänglich ist. Wenn
der Benutzer es dann wünscht,
mit der Verwendung des Werkzeugs zu beginnen, kann er eine der Flächen 306 mit
seinem Daumen oder Zeigefinger herunterdrücken, um eine seitliche Verschiebung der
Nockenfläche 300 in
Bezug auf Werkzeugkopfachse zu bewirken. Das veranlasst eine geneigte Fläche 320 der
konvexen Fläche 300 sich
seitwärts
in Eingriff mit einer der konvex geneigten Flächen der Nockenfläche 78 zu
bewegen, wodurch die Nockenfläche 78 effektiv
nach unten in Bezug auf den Werkzeugkörper verschoben wird, wodurch
der Sperrmechanismus 68 in einer Weise betätigt wird,
die der gleicht, die vorher bezüglich
der selbsttätigen
Deaktivierung des Sperrmechanismus erläutert wurde.
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Wenn die Fläche 306 durch den
Benutzer freigegeben wird, kehrt die Nockenfläche 300 durch die
elastische Vorspannung der Federelemente 310 in ihre mittlere
Stellung zurück
und gelangt außer Eingriff
mit der Nockenfläche 78.
Weil jedoch der Schalterbetätiger
in der betätigten
Stellung bleibt, kann das Sperrelement 68 nicht wieder
mit dem Schalter eingreifen, ehe dieser Schalter 22 freigegeben
ist. Somit kann, wenn einer der Betätigungselementknöpfe 306 an
dem Werkzeugkopf heruntergedrückt
ist, das kraftgetriebene Werkzeug frei verwendet werden, bis der
Schalter 22 nachfolgend freigegeben wird. Zu der Zeit,
zu der es der Benutzer wünscht,
wieder mit dem Betrieb zu beginnen, muß er manuell den Sperrmechanismus
durch Herunterdrücken
der Knöpfe 306 deaktivieren.
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Nun auf 11 und 12 Bezug
nehmend (die einen Querschnitt des Untersetzungsgetriebemechanismus
des Werkzeugkörpers
darstellen), ist zu erkennen, dass die Abtriebsspindel des Untersetzungsgetriebemechanismus
und das daran angebrachte außenverzahnte
Teil 50 im Wesentlichen koaxial mit der Achse der Abtriebsspindel
von einem kreisförmigen
Bund 400 umgeben ist. Wie am besten aus 5b zu erkennen ist, erstrecken sich das
außenverzahnte
Teil 50 und der konzentrische Bund 400 durch eine
kreisförmige Öffnung 60 in
der Werkzeugfläche 54 in
die Aussparung 52 des kraftgetriebenen Werkzeugs. Der Außendurchmesser
des Bundes 400 auf dem Untersetzungsgetriebemechanismus 48 entspricht
dem Innendurchmesser der Öffnung 102 des
Zapfens 96 an jedem der Werkzeugköpfe. Der Bund 400 weist
weiterhin zwei sich in axialer Richtung erstreckende, diametral
gegenüberliegende
Hohlkehlen 410 auf, die nach innen in Richtung zu dem Untersetzungsgetriebemechanismus 48 abgeschrägt sind.
Weiterhin sind auf der Innenfläche der Öffnung 102 des
Zapfenelements 96 zwei entsprechende Vorsprünge 105 integriert
ausgebildet, die sich in Bezug auf die Werkzeugkopfachse 117 diametral
gegenüberliegen und
die nach außen
in Längsrichtung
zu dem Untersetzungsgetriebemechanismus des Werkzeugkopfes hin abgeschrägt sind.
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Wenn der Werkzeugkopf mit dem Werkzeugkörper in
Eingriff gebracht wird, wird der Bund 400 des Untersetzungsgetriebemechanismus
in dem Werkzeugkörper
in einer komplementären
Passung in der Öffnung 102 des
Werkzeugkopfes aufgenommen, wobei die Vorsprünge 105 an der Innenfläche der Öffnung 102 in
einer weiteren komplementären Passung
in die Hohlkehlen 410 aufgenommen werden, die in der Außenfläche des
Bundelements 400 ausgebildet sind. Wegen der Wirkung der
komplementären
Abschrägungen
der Vorsprünge 105 und der
Hohlkehlen 410 ist eine bestimmter Toleranzgrad vorhanden,
wenn mit dem Einführen
des Werkzeugkopfes in den Werkzeugkörper begonnen wird, um ein
Ausrichten zwischen den verschiedenen Vorsprüngen und Hohlkehlen zu erlauben,
wobei das fortgesetzte Einsetzen die abgeschrägten Flächen der Vorsprünge und
Hohlkehlen in einen komplementären
Keileingriff bringt, um eine enge Passung zwischen dem Werkzeugkopf
und dem Werkzeugkörper und
den verschiedenen Verriegelungselementen zu sichern.
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Diese spezielle Anordnung der Verwendung eines
ersten Zapfen 92 und eines zweiten Zapfens 96 an
dem Werkzeugkopf für
den komplementären
Eingriff in Aussparungen in dem Werkzeugkörper sichert den Eingriff zwischen
dem Werkzeugkopf und der Gehäuseschale
des Werkzeugkörpers
und ferner den Eingriff zwischen der Gehäuseschale des Werkzeugkopfes
und dem Untersetzungsgetriebemechanismus und damit dem Drehabtrieb
des Werkzeugkörpers.
Auf diese Weise wird ein starrer Eingriff und eine feste Ausrichtung
der Abtriebsspindel des Getriebemechanismus des Werkzeugkörpers und
der Eingangsspindel des Untersetzungsgetriebemechanismus des Werkzeugkopfes
erreicht, und gleichzeitig ein starrer Eingriff zwischen den Gehäuseschalen des
Werkzeugkopfes und des Werkzeugkörpers,
um ein unitäres
kraftgetriebenes Werkzeug durch den integrierten Eingriff der jeweiligen
Getriebemechanismen zur Verfügung
zu stellen.
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Wenn eine automatische Deaktivierung
des Sperrmechanismus 68 erforderlich ist, wenn zum Beispiel
ein Bohrkopf an dem Werkzeugkörper
befestigt wird, ist dafür
ein im Wesentlichen fester Vorsprung 137 einstückig mit
der Fläche
der Gehäuseschale
ausgebildet (9 und 13), welcher ein im Wesentlichen
rechteckiges Profil aufweist, wobei, wenn sich der Werkzeugkopf 40 mit
dem Werkzeugkörper 12 in
Eingriff befindet, der Vorsprung 137 mit der rechtwinkligen Öffnung zusammenwirkt,
mit dem Schwenkhebel 68 in Verbindung kommt, um so mit der
Nockenfläche 78 einzugreifen
und eine Schwenkverschiebung des Schwenkhebels 68 um das
Stiftelement 72 zu erzielen, um so den nach unteren gerichteten
Vorsprung 74 aus dem Eingriff mit dem Vorsprung 76 an
dem Betätigungs-Auslöser 20 heraus
zu bringen. Dadurch ist, wenn der Bohrkopf 40 vollständig mit
dem Körper 12 verbunden
ist, der Sperrmechanismus automatisch deaktiviert und erlaubt es
dem Benutzer, das kraftgetriebene Werkzeug durch Drücken des
Betätigungs-Auslösschalters 22 frei
anzuwenden.
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Aus 8 bis 10 ist auch zu erkennen, dass die Schnittstelle 90 jeder
der Werkzeugköpfe 40, 42 zwei
zusätzliche
Verkeilungselemente aufweist, die integriert an der Gehäuseschale
des Werkzeugkopfes ausgebildet sind. Der Zapfen 92 hat
an seiner äußersten
Stirnfläche 170 einen
im Wesentlichen wie ein umgekehrtes "T" geformten
Vorsprung, der sich parallel zu der Werkzeugkopfachse 117 erstreckt. Dieser
Vorsprung ist in eine mit ihm zusammenwirkende Öffnung an der Innenfläche 54 der
Aussparung 52 des Werkzeugkörpers aufgenommen. Ein weiterer,
im Wesentlichen rechteckiger Vorsprung 172 ist an der Schnittstelle 90 unter
dem Vorsprung für
das automatische Sperren 137, gesehen in 8 und 9,
ebenfalls für
den zusammenwirkenden Eingriff mit einer entsprechend geformten
Aussparung 415 angeordnet, die in der Fläche der
Gehäuseschale des
Werkzeugkörpers
ausgebildet ist. Diese Verkeilungsvorsprünge dienen dazu, das Anordnen
und Festhalten des Werkzeugkopfes in seiner gewünschten Ausrichtung an dem
Werkzeugkörper
zu unterstützen.
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Um den Werkzeugkopf 40, 42 an
einer axialen Verschiebung aus dem Werkzeugkörper zu hindern, nachdem der
Werkzeugkopf und der Werkzeugkörper
in Eingriff miteinander gebracht wurden (und die verschiedenen Vorsprünge und
Hohlkehlen zwischen dem Werkzeugkopf und dem Werkzeugkörper in
zusammenwirkenden Eingriff bewegt wurden), wird ein lösbares Verriegelungsmittel,
das in der spezifischen Ausführung
ein Federelement ist, an dem Werkzeugkörper angebracht, so dass es
mit der Schnittstelle 90 des Werkzeugkopfes eingreift,
um den Werkzeugkopf an einer relativen axialen Verschiebung aus
dem Werkzeugkörper
heraus zu hindern. Der Eingriff zwischen dem Verriegelungsmittel der
Feder und der Schnittstelle 90 des Werkzeugkopfes stellt
einen wirksamen Verriegelungsmechanismus zwischen dem Werkzeugkopf
und dem Werkzeugkörper
zur Verfügung.
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Das Federelement 202 weist
zwei elastisch auslenkbare Schenkel 201 auf, wobei es sich
in der vorliegenden bevorzugten Ausführung dabei um eine aus einem
Stück bestehende
Feder handelt, wie es in 7c dargestellt
ist. Das Federelement 202 wird in seiner gewünschten
Ausrichtung innerhalb der Gehäuseschale
des Werkzeugkörpers
durch geformte innere Rippen 207 an der Werkzeuggehäuseschale gehalten
(5b). Das Federelement 202 ist
im Wesentlichen U-förmig,
wobei die oberen Enden 209 dieser u-förmigen
Feder durch einen Absatz 211 nach innen geneigt sind, um
eine symmetrische U-förmige
Konfiguration mit einem engen Halsbereich zu bilden. Die freien
Enden 213 der beiden Schenkel sind dann um 90° zu den Schenkelelementen
nach außen
gebogen, wie es am besten aus 7c ersichtlich
ist.
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Der Federmechanismus 200 weist
ferner einen Freigabeknopf 208 auf der als Betätiger für die Feder
dient, wie am besten in 7a zu
sehen ist. Dieser Knopf 208 weist zwei symmetrisch gegenüberliegende
Hohlkehlen 210 auf, von denen jede innere Flächen für das Eingreifen
mit dem Federelement 202 in Form von inneren Nockenflächen 212 aufweist,
wie es am besten in 7b zu
sehen ist, die einen Querschnitt durch die Knopfelemente 208, geschnitten
entlang den Linien VII-VII durch die Hohlkehlen 210 in
-
7a darstellt.
Es ist zu erkennen, dass diese inneren Nockenflächen 212 zwei Nockenoberflächen 214 und 216 aufweisen,
die eine Zweifach-Gradientenfläche
bilden, die unter verschiedenen Winkeln zu der Vertikalen geneigt
sind. Die erste Nockenoberfläche 214 weist
einen Winkel zu der Vertikalen auf, der im Wesentlichen 63° beträgt und die zweite
Nockenoberfläche 216 weist
einen Winkel zu der Vertikalen auf , der im Wesentlichen 26° beträgt. Es ist
jedoch zu erkennen, dass die genaue Winkelgradstellung zu der Vertikalen
kein wesentliches element der vorliegenden Erfindung ist, mit der
Ausnahme, dass eine wesentliche Differenz zwischen den beiden jeweiligen
Winkeln beider Nockenflächen
vorhanden sein muss. Insbesondere kann der Winkelbereich der ersten
Nockenfläche 214 zwischen
50° und 70° betragen,
während
der Winkel der zweiten Nockenoberflächen 216 zwischen
15° und
40° betragen kann.
-
In der Praxis werden die freien Enden
des Federelements 202 jeweils in den beiden gegenüberliegenden
Hohlkehlen 210 des Freigabeknopfes 208 aufgenommen.
In den Gehäuseschalen
des Werkzeugkörpers
wird der Knopf 208 durch die geformten Rippen 219 an
jeder der Gehäuseschalen
an einer Querverschiebung relativ zu der Werkzeugachse gehindert.
Der Knopf ist jedoch in eine vertikale Aussparung in der Gehäuseschale
aufgenommen, die es dem Knopf erlaubt, gesehen in 5,
vertikal in die Gehäuseschale
hinein und aus ihr heraus bewegt zu werden. Die Gehäuseschale
weist ferner ein unteres Rippenelement 227 auf, gegen das
die Basis 203 des U-förmigen
Federelements 202 stößt. Das
Eingreifen der freien Enden des Federelements 202 mit den
Nockenflächen
der Hohlkehlen 210 des Freigabeknopfes 208 dient
dazu, den Knopf in einer unbetätigten Stellung
vorzuspannen, wodurch die obere Fläche des Knopfes 208 geringfügig durch
eine Öffnung
mit entsprechenden Abmessungen in der Gehäuseschale hervorsteht. Der
Knopf 208 weist ferner ein Schulterelement 211 auf,
das sich um den Umfang des Knopfes erstreckt, welches mit einer
inneren Lippe nicht dargestellt der Gehäuseschale eingreift, um den
Knopf daran zu hindern, vertikal aus der Gehäuseschale heraus verschoben
zu werden.
-
In Betrieb bewirkt das Drücken des
Knopfelements 208 den Nockeneingriff zwischen den oberen
Schulterelementen 230 der U-förmigen Feder mit den inneren
Nockenflächen 212 der
Hohlkehlen des Knopfes 210. Das Federelement 202 wird
durch das innere Rippenelement 217, auf dem es sitzt, daran gehindert,
sich durch das Drücken
des Knopfes vertikal nach unten zu verschieben. Weiterhin wird,
da das Knopfelement 208 an einer seitlichen Verschiebung
relativ zu der Gehäuseschale
durch die inneren Rippen gehindert wird, jede auf den Knopf ausgeübte Druckkraft
durch die symmetrisch angeordneten Hohlkehlen 210 symmetrisch
zu jedem der Schenkelelemente übertragen.
Wenn die erste Nockenfläche 214 mit
der Schulter des U-förmigen
Federelements eingreift, ist der Auftreffwinkel zwischen dem Federelement
und der Nockenfläche
relativ gering (27°), was
erfordert, dass eine relativ hohe Anfangskraft durch diesen Nockeneingriff übertragen
werden muss, um eine Nockenverschiebung des Federelements (gegen
die Vorspannung) entlang der Nockenfläche 214 zu bewirken,
wenn der Knopf gedrückt wird.
Dieser Nockeneingriff zwischen dem Federelement 202 und
der ersten Nockenfläche 214 verschiebt
wirksam die beiden Schenkel des Federelements voneinander weg. Das
fortgesetzte Drücken des
Knopfes 208 bewirkt schließlich, dass die Schultern 230 der
Schenkel des Federelements sich in Eingriff mit der zweiten Nockenfläche 216 bewegen,
wodurch der Auftreffwinkel mit dieser steileren Nockenfläche bedeutet
größer ist
(64°), wodurch
nachfolgend eine geringere Kraft erforderlich ist, um die Nockenverschiebung
des Federelements entlang der zweiten Nockenfläche 216 fortzusetzen.
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Dabei bietet die erste Nockenfläche 216 einen
geringen mechanischen Vorteil, liefert dagegen eine relativ hohe
Spreizung der Schenkel des Federelements bei sehr geringer Verschiebung
des Knopfes, wenn die Federschenkel mit den zweiten Nockenflächen 216 eingreifen,
wobei wegen des großen
Auftreffwinkels der Nockenfläche
auf das Federelement ein größerer mechanischer
Vorteil erzielt wird. Bei Gebrauch übt der Benutzer eine sehr große Kraft
beim Eingreifen mit der ersten Nockenfläche auf den Knopf auf. wenn
jedoch der Eingriff mit der zweiten Nockenfläche er folgt ist, übt der Endbenutzer weiter
eine große
Kraft auf den Knopf aus. Das führt zu
einer schnellen Verschiebung des Federelements entlang der zweiten
Nockenfläche 216.
Das Ergebnis davon ist, dass die fortgesetzte Abwärtsverschiebung
des Knopfes sehr schnell ist, bis eine sich nach unten erstreckende
Schulter 217 des Knopfes gegen eine begrenzende Gehäuseschalenrippe 221 stößt, um die
maximale Abwärtsbewegung
des Knopfes zu definieren. Die vorher beschriebene Verwendung dieser
beiden Nockenflächen
bei der Ausrichtung, stellt dem Benutzer eine spürbare und hörbare Rückkopplung zur Verfügung, um
anzuzeigen, wann die vollständige
Verschiebung des Knopfes erreicht ist. Durch das Fortsetzen des
Ausübens
der großen Druckkraft
auf den Knopf, wenn der Eingriff mit der zweiten Nockenfläche erreicht
ist, ergibt sich ein äußerst schnelles
Herunterdrücken
des Knopfes, da die Feder relativ leicht der zweiten Nockenfläche folgt, was
zu einer bedeutenden Erhöhung
der Geschwindigkeit des Herunterdrückens des Knopfes führt, bis er
an die nach unten begrenzende Rippe der Gehäuseschale stößt. Dieser
Eingriff des Knopfes mit der Gehäuseschalenrippe 221 liefert
ein hörbares "Klicken", das dem Endbenutzer
deutlich anzeigt, dass das vollständige Herunterdrücken erreicht
ist. Zusätzlich
wird, wenn der Knopf nach unten schnappen zu scheint, wenn das Federelement
von der ersten zu der zweiten Nockenfläche übergreift, eine zweite fühlbare Anzeige
für den
Benutzer gegeben, dass das vollständige Herunterdrücken erreicht
ist. Somit stellt der Federmechanismus 200 eine im Grunde
genommen digitale Zwei-Stufen-Funktion des Herunterdrückens zur
Verfügung,
um dem Benutzer eine Rückkopplung
zur Verfügung
zu stellen, dass das vollständige
Herunterdrücken
und somit das Spreizen der Festhaltefeder 202 erreicht
ist. Somit wird der Endbenutzer nicht verunsichert, indem er annimmt, dass
das vollständige
Herunterdrücken
erreicht ist und er daher versucht, den Werkzeugkopf zu entfernen,
bevor das Federelement ausreichend gespreizt ist.
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Die spezielle Ausgestaltung des Federmechanismus 200 hat
zwei zusätzliche
Vorteile. Erstens bietet der Zweifach-Gradient der beiden Nockenflächen 214 und 216 einen
zusätzlichen
mechanischen Vorteil, wenn der Knopf gedrückt wird. Dadurch werden die
Schenkel des Federelements voneinander weg verschoben und der Widerstand
gegenüber
einer weiteren Verschiebung wird größer. Daher erhöht die Verwendung
eines zweiten Gradienten den mechanischen Vorteil der Nockenverschiebung,
um diese Vergrößerung der
Federkraft auszugleichen.
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Ferner ist zu erkennen, dass die
Abmessungen der Feder sehr genau sein müssen, um eine Festhaltefunktion
für einen
Werkzeugkopf in dem Körper
ausführen
zu können.
Das ist bei der Herstellung von Federn dieses Typs schwierig zu
erreichen. Es ist gewünscht,
dass die beiden Arme des Federelements in der unbetätigten Stellung
in einem vorbestimmten Abstand voneinander gehalten werden, um das
Durchführen
des Werkzeugkopfes in den Werkzeugkörper zu erlauben, wodurch die
Nockenelemente an dem Werkzeugkopf dann mit den Schenkeln der Federelemente
eingreifen und sie selbsttätig spreizen,
wenn der Kopf eingeführt
wird und dass es erlaubt wird, dass solche Federelemente zurückspringen
und mit den Schultern an den Zapfen eingreifen, um einen Schnappeingriff
zu erreichen. Dieser Vorgang wird nachfolgend ausführlicher
beschrieben.
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Wenn jedoch die Schenkel des Federelements
zu weit voneinander entfernt sind, können sie nicht in eine geschlossene
neutrale Stellung zurückkehren,
um ein Halten des Werkzeugkopfes zu bewirken. Wenn die Schenkel
zu dicht zueinander angeordnet sind, können sie nicht die Nockenelemente
an dem Werkzeugkopf aufnehmen oder es schwierig machen, solche Nockenelemente
aufzunehmen, um das Federelement selbsttätig zu spreizen. Daher werden,
damit die Herstellungstoleranz des Federelements entspannt werden
kann, zwei zusätzliche
flache Flächen 230 des
Knopfes (7b) verwendet, um
mit den Innenflächen
der beiden Schenkel (bei 290) des Federelements einzugreifen,
um diese Schenkel in einem korrekten, vorbestimmten Abstand zu halten,
um somit einen maximalen mechanischen Eingriff mit dem Zapfen des
Werkzeugkopfes zu erzielen.
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Um mit dem Federelement 200 zusammenzuwirken,
weist der zweite Zapfen 96 der Schnittstelle 90 ferner
zwei diametral gegenüberliegende
Hohlkehlen 239 in seiner äußeren radialen Fläche für den zusammenwirkenden
Eingriff mit den Schenkeln 201 des Federelements 202 auf,
wenn der Werkzeugkopf vollständig
in den Werkzeugkörper
eingesetzt ist.
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Nun auf 8, 8a, 9 und 10a Bezug nehmend, weist der im Wesentlichen
zylindrische zweite Zapfen 96 jeder Schnittstelle 90 der
verschiedenen Werkzeugköpfe
zwei diametral gegenüberliegende Hohlkehlen 239 auf,
die radial in der Wand des Zapfens 96 gebildet sind. Die
Innenfläche
dieser Hohlkehlen 239 bleibt gekrümmt, ist jedoch wesentlich
flacher, als die kreisförmige
Außenwand 241,
wie am besten in 8a zu
sehen ist, die einen Querschnitt, geschnitten an den Linien VIII-VIII
von 8 zeigt. Diese Flächen 240 haben
einen sehr großen,
effektiven Radius, der wesentlich größer ist, als der Radius des
Zapfens 96. Weiterhin weisen die Hohlkehlen 239,
gesehen in 8 und 8a, eine Schulter auf, die durch
eine flache Fläche 247 gebildet
ist, die sich flach im Wesentlichen parallel zu der Achse des Zapfens 92 erstreckt.
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Es ist zu erkennen, dass, wenn die
beiden Schenkel 201 des Federelements 202 in ihrer
Ruheposition gehalten werden (definiert durch die Breite zwischen
den beiden inneren Abflachungen 230 des Knopfelements und
allgemein in 7c als
Entfernung A bezeichnet), sie in einer Entfernung gehalten werden,
die im Wesentlichen gleich der in 8a dargestellten
Entfernung B zwischen den gegenüberliegenden
Innenflächen
der beiden Hohlkehlen 239 ist. In der Praxis befinden sich,
nachdem der Werkzeugkopf in den Werkzeugkörper eingesetzt ist, die Hohlkehlen 239 in
Ausrichtung mit den beiden Schenkeln des Federelements 202,
so dass diese Schenkel mit der Hohlkehle unter natürlicher
Vorspannung einer solchen Feder eingreifen. In dieser Stellung greifen
die in dem Federelement ausgebildeten Schultern 211 mit
den entsprechenden Schultern 243 ein, die in der Hohlkehle
ausgebildet sind. Infolge des wesentlichen Abflachungseffektes des an sonsten
kreisförmigen
Zapfens, der durch diese Hohlkehlen erzeugt wird, greift ein größerer Flächenbereich
des Federelements 202 mit der Hohlkehle 239 ein
und liegt an dieser an, als wenn einfach zwei parallele Drähte mit
einer kreisförmigen
Hohlkehle eingreifen würden.
Durch diese vorliegende Ausgestaltung wird ein wesentlich größerer Kontakt
zwischen dem Federelement und der Hohlkehle erzeugt.
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Weiterhin hat jede der Hohlkehlen 239 zugehörige Einführungs-Nockenflächen 250,
die in Richtung zu dem Außenumfang
des zylindrischen Zapfens 96 angeordnet sind, wobei sich
die Nockenflächen 250 im
Wesentlichen entlang einer Tangente zu der Wand des Zapfens 96 erstrecken
und sich im Wesentlichen über
den Umfang des Zapfens 96 hinaus erstrecken, wie es aus 8b, 9 und 10a ersichtlich ist.
Diese Nockenflächen 250 erstrecken
sich sowohl in eine Richtung parallel zu der Achse des zylindrischen
Zapfens 96 als auch in eine Richtung radial aus der Zapfenwand
heraus. Diese Nockenflächen weisen
eine Abschrägung
auf, die sich in eine axiale Richtung von dem freien Ende des Zapfens 96 weg radial
nach außen
von der Achse 117 des Werkzeugkopfes erstreckt. Schließlich ist
zu erkennen, wenn man diese Nockenflächen 250 unter Bezugnahme auf 9 betrachtet, dass die Nockenflächen sich teilweise
um die Außenwand
erstrecken und allgemein ein Profil haben, das der abgestuften Form
der Schenkel des U-förmigen
Federelements 202 entspricht. Das allgemeine äußere Profil
der Nockenflächen 250 entspricht
einer gleichen Form, die durch die inneren Flächen 240 der Hohlkehlen 239 gebildet wird
und dient dazu, diese Hohlkehlen zu überlagern. Insbesondere weisen
die Nockenflächen 250 einen im
Wesentlichen flachen Bereich 257 auf, gesehen in 9, und einen im Wesentlichen
abgeflachten gekrümmten
Bereich 258, der zu einer im Wesentlichen flachen Nockenfläche 261 überleitet,
welche die entsprechende flache Fläche 247 der zugehörigen Hohlkehle 239 überlagert.
Wiederum ist zu erkennen, dass das Profil dieser Nockenflächen, wenn
es dem Werkzeugkopf zugewandt ist, im Wesentlichen dem Profil entspricht,
welches das Federelement 202 aufweist, wobei der gekrümmte Abschnitt
der Nockenfläche 258 im Wesentlichen
den Schultern 211 entspricht, die in dem Federelement 202 gebildet
sind, und die im Wesentlichen flachen Nockenflächen 261, die symmetrisch
um den Zapfen 96 angeordnet sind, im Durchmesser der Entfernung
zwischen den inneren Halsbereichen 209 und den Federelementen 202 entsprechen.
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In der Praxis, wenn der Werkzeugkopf 40, 42 in
den Werkzeugkörper
eingesetzt ist, greift die Nockenfläche 250 mit den Schenkeln 201 des
Federelements ein, um eine elastische Verschiebung dieser Federelemente
durch die Kraft zu erzielen, die durch den Benutzer beim Zusammenschieben
des Kopfes und des Körpers
ausgeübt
wird, bis die Federelemente mit den Hohlkehlen 239 eingreifen,
wobei sie unter der Wirkung der elastischen Vorspannung des Federelements
in diese Hohlkehlen einschnappen. Da die inneren Nockenflächen 250 im
Wesentlichen flach sind, dient das Federelement dann dazu, den Werkzeugkopf
an einer axialen Verschiebung aus dem Körper 12 heraus zu
hindern.
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Es ist zu erkennen, dass die kreisförmige Öffnung 60,
die in der Innenfläche 54 der
Aussparung 52 des Werkzeugkörpers ausgebildet ist, wenn
sie auch im Wesentlichen kreisförmig
ist, tatsächlich
jedoch ein Profil aufweist, das dem Querschnittsprofil entspricht,
welches der Zapfen 96 und die zugehörigen Nockenflächen 250 aufweisen.
Das dient dazu, dass der Durchgang des Zapfens durch diese Öffnung 60 erlaubt
wird. Wie in 6 zu sehen
ist, erstrecken sich die Schenkel des Federelements 202 (zur
Deutlichkeit schattiert dargestellt) in diese Öffnung 60 nach innen,
um so einen Eingriff mit den Hohlkehlen 240 an dem Zapfen 96 eines
an dem Werkzeugkörper
angebrachten Werkzeugkopfes zu bewirken, wenn sich das Federelement
in einer unbetätigten
Position befindet.
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Wie aus 10a ersichtlich ist, weisen die äußere radiale
Fläche
des Zapfens 96 und die zugehörigen Nockenflächen 250 einen
zweiten Kanal 290 auf, der sich parallel zu der Achse 117 des
Werkzeugkopfes erstreckt. Jeder dieser diametral gegenüberliegenden
Hohlkehlen entspricht zwei in der Gehäuseschale vor handenen Rippen,
die so ausgebildet sind, dass sie sich radial in die Öffnung 60 in
dem Werkzeugkörper
erstrecken, wobei jeweils eine an jeder Seite der Körperachse
angeordnet ist, wodurch diese Rippen in einer komplementären Passung
in den Werkzeugkopfkanal 290 aufgenommen werden, wenn der
Zapfen 96 in den Werkzeugkörper eingesetzt wird. Diese
zusätzlichen
Rippen und Kanäle 290 dienen
dazu, einen weiteren Eingriff zwischen dem Werkzeugkörper und
dem Werkzeugkopf zu erzielen, um den Werkzeugkopf an jeglichem relativen Drehversatz
zu hindern, wenn er in den Werkzeugkörper eingesetzt ist.
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Aus der vorhergehenden Beschreibung
ist nun zu erkennen, dass in der vorliegenden Erfindung beträchtliche
Mechanismen für
das Ausrichten, Verbinden und Festhalten des Werkzeugkopfes an dem Werkzeugkörper verwendet
werden. Insbesondere stellt dies ein genaues Verfahren des Zusammenkoppelns
des Körpers
eines kraftgetriebenen Werkzeugs mit dem Kopf eines kraftgetriebenen
Werkzeugs zur Verfügung,
um ein im Wesentlichen starres und gut ausgerichtetes kraftgetriebenes
Werkzeug zur Verfügung
zu stellen. Da kraftgetriebene Werkzeuge dieses Typs einen Antriebsmechanismus
mit einer ersten Achse in dem kraftgetriebenen Werkzeug verwenden,
die mit einem Abtriebs-Antriebsmechanismus an dem Werkzeugkopf,
der eine zweite Achse aufweist auszurichten ist, ist es wichtig,
dass das Ausrichten des Werkzeugkopfes mit dem Werkzeugkörper genau
ist, um eine Ausrichtung der beiden Achsen des Werkzeugkopfes und
des Werkzeugkörpers
zu sichern, um eine maximale Effektivität zu erreichen. Der spezielle
Aufbau des kraftgetriebenen Werkzeugs und der Werkzeugköpfe der
vorliegenden Erfindung wurde entwickelt, um ein wirksames Verfahren
zum Koppeln zweier Komponenten eines kraftgetriebenen Werkzeugs
zur Verfügung
zu stellen, um eine unitäre
Einheit zu erhalten. Die Werkzeugkonstruktion stellt auch einen
sich teilweise selbstausrichtenden Mechanismus zur Verfügung, um
eine genaue Ausrichtung zwischen dem Werkzeugkopf und dem Werkzeugkörper zu
sichern. Bei Anwendung richtet ein Benutzer allgemein zuerst einen
Werkzeugkopf mit einem Werkzeugkörper
aus, so dass die Schnittstelle 90 des Werkzeugkopfes und des
jeweiligen Profils der flachen und gekrümmten Flächen des Werkzeugkopfes mit
den entsprechenden abgeflachten gekrümmten Flächen des Werkzeugkörpers im
Bereich der Aussparung 52 ausgerichtet sind. Das erste
Zapfenelement 92 wird dann allgemein in die entsprechend
geformte Aussparung 52 eingeführt, wobei die im Wesentlichen
quadratische Form des Zapfens 92 mit der zusammenwirkenden
Form der Aussparung 52 ausgerichtet ist. Auf diese Art
und Weise sind die weiter entfernten Enden der Kanäle 101 in
dem Zapfen 92 im Wesentlichen mit den enger nach außen gerichteten
Enden der zusammenwirkenden Vorsprünge 101 ausgerichtet,
die innerhalb der Ummantelung 56 der Aussparung 52 angebracht
sind. Die jeweilige Verschiebung des Kopfes in Richtung zu dem Körper bewirkt
dann, dass sich die verjüngenden
Kanäle 100 in
Keileingriff mit den sich entsprechend verjüngenden Vorsprüngen 101 bewegen,
um das genauere Ausrichten des Werkzeugkopfes mit dem Werkzeugkörper zu
unterstützen,
was dazu dient, um nachfolgend den zweiten zylindrischen Zapfen
mit dem Bund 400 des Untersetzungsgetriebemechanismus in
dem Werkzeugkörper
auszurichten, der den Zapfen 96 in sich aufzunehmen hat.
Weiterhin sind die inneren, sich verjüngten Vorsprünge 105 des
Zapfens 96 für
den zusammenwirkenden Eingriff mit den sich entsprechend verjüngten Hohlkehlen 410,
die an der Außenfläche des
Bundelements 400 angeordnet sind ausgerichtet. Hier ist
zu erkennen, dass der Zapfen 96 in die Öffnung 60 des Flächenelements 54 der
Aussparung 52 aufgenommen ist. Auf diese weise ist zu erkennen,
dass die Gehäuseschale
des Werkzeugkopfes sowohl direkt mit der Gehäuseschale des Werkzeugkörpers, als
auch direkt mit dem Abtriebsantrieb des Werkzeugkörpers gekoppelt
ist. Schließlich
bewirkt das fortgesetzte Verschieben des Werkzeugkopfes in Richtung
zu dem Werkzeugkörper,
dass die Nockenflächen 250 des
Zapfens 96 an das Federelement 202 stoßen und
mit diesem eingreifen, während
die Zähne
des außenverzahnten
Teils 50 in die zusammenwirkenden Aussparungen des innenverzahnten Teils
des Werkzeugkopfes aufgenommen werden, wobei die Nockenflächen an
dem außenverzahnten Teil 50 dazu
dienen, um diese Zähne
mit dem innenverzahnten Teil auszurichten.
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Wenn der Werkzeugkopf dann in den
abschließenden
Eingriff mit dem Werkzeugkörper
geschoben ist, dienen die abgeschrägten Nockenflächen 250 dazu,
die Schenkel des Federelements 202 radial nach außen auszulenken,
wenn der Zapfen 96 zwischen den Schenkeln des Federelements
hindurchgeht, bis die Schenkel des Federelements nachfolgend mit
dem Kanal 239 eingreifen, wodurch sie dann hinter die Nockenflächen 250 schnappen, um
den Werkzeugkopf gegen eine axiale Verschiebung aus dem Eingriff
mit dem Werkzeugkörper
zu verriegeln.
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Wie vorher erläutert, muss, um dann den Werkzeugkopf
aus dem Werkzeugkörper
zu entfernen, der Knopf 208 nach unten verschoben werden, um
die beiden Schenkel des Federelements 202 in axialer Richtung
aus dem Kanal 239 heraus zu spreizen, um es den Schultern,
die durch die Nockenflächen 205 dargestellt
werden, zu erlauben, dann zwischen dem gespreizten Federelement 202 hindurchzugehen,
wenn es in axialer Richtung aus dem Eingriff mit der Antriebsspindel
des Werkzeugkörpers bewegt
wird.
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Wenn die Werkzeugköpfe 40 und 42 mit
dem Hauptkörper 12 in
der Art und Weise gekoppelt sind, die vorher beschrieben ist, ist
das sich ergebende kraftgetriebene Werkzeug 10 in Abhängigkeit
von dem Werkzeugkopf entweder ein Bohrwerkzeug oder ein Stichsägenwerkzeug.
Das Werkzeug ist so ausgebildet, dass es eine doppelte Getriebeuntersetzung
durch den sequentiellen Eingriff zwischen den Getriebemechanismen
in dem Werkzeugkopf und in dem Werkzeugkörper hat. Weiterhin können wegen des
bedeutenden Eingriffes und der Ausrichtung zwischen Werkzeugkopf
und Werkzeugkörper
durch die vielen Ausrichtungsrippen und Ausrichtungsaussparungen
zwischen dem Werkzeugkörper
und den Werkzeugköpfen
die Antriebsmechanismen des Motors und die Untersetzungsgetriebemechanismen
als eine integrierte Einheit betrachtet werden, wie es bei kraftgetriebenen
Werkzeugen üblich
ist.
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Wie es aus 10a und aus 2 und 3 ersichtlich
ist, weist die Schnittstelle 90 ferner einen im Wesentlichen
linearen ersten Abschnitt 91 (im Profil gesehen), von dem
aus sich die Zap fenelemente 92 und 96 erstrecken
und einen zweiten nichtlinearen Abschnitt auf, der ein gekrümmtes Profil
besitzt. Dieses Profil ist am besten aus 8 zu erkennen. Das Profil des Körpers des
kraftgetriebenen Werkzeugs 12 im Schnittbereich mit dem
Werkzeugkopf entspricht diesem Profil und kehrt es für den komplementären Eingriff
um, wie es in 2, 3 und 4 dargestellt ist. Während dieses Profil ästhetisch
ansprechend sein kann, dient es auch einem funktionellem Zweck,
indem es eine Halterung um diese Schnittstelle zwischen den Werkzeugköpfen und
dem Werkzeugkörper
zur Verfügung
stellt. Fachleute werden erkennen, dass die Verwendung einer kraftgetriebenen
Bohrmaschine das Ausüben
einer Kraft im Wesentlichen entlang der Antriebsachse des Motors
und des Bohrfutters erfordert. Für
die vorliegende Ausführung
erfolgt dadurch, dass es eine Schnittstelle zwischen dem Werkzeugkörper und
dem Werkzeugkopf gibt, die Übertragung
dieser Kraft direkt über den
im Wesentlichen linearen Schnittstellenbereich 91. Weiterhin
werden alle toroidalen Kräfte,
die durch die Rotationsbewegung des Bohrfutters und des Motors über die
Schnittstelle ausgeübt
werden, zuerst durch das im Wesentlichen quadratische Zapfenelement 92,
das in einer im Wesentlichen quadratischen Aussparung 52 aufgenommen
wird und ferner durch den Eingriff zwischen den Rippen 101 an
der Aussparung 52, die mit entsprechenden Hohlkehlen 100, die
an dem Zapfen 92 ausgebildet sind, eingreifen, aufgenommen.
Es ist jedoch weiter zu erkennen, dass der Eingriff des gekrümmten Abschnitts 95 der Schnittstelle 90 dem
Drehversatz des Werkzeugkopfes relativ zu dem Werkzeugkörper ebenfalls
Widerstand entgegensetzt.
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In Bezug auf das kraftgetriebene
Stichsägenwerkzeug,
wie es in 3 dargestellt
ist, dient jedoch die gekrümmte
Schnittstelle einem weiteren Zweck, indem sie übermäßige Betriebsbeanspruchungen
zwischen dem Werkzeugkörper
und dem Werkzeugkopf abbaut, wenn eine Verwendung in der Säge-Betriebsweise
erfolgt. Gesehen in 3,
erzeugt der Betrieb des kraftgetriebenen Werkzeugs als Stichssäge ein Drehmoment,
das auf den Werkzeugkopf 42 ausgeübt wird, wenn die Säge wirksam entlang
dem Material gestoßen
wird, das geschnitten wird (Richtung D) und die sich ergebende Reaktion zwischen
dem Sägeblatt
und dem Holz versucht den Werkzeugkopf in eine Richtung zu verschieben,
die allgemein in 3 als "E" angegeben ist und die der Kraft entgegen
gerichtet ist, die auf das kraftgetriebene Werkzeug in Richtung "F" ausgeübt wird, wie es in 3 dargestellt ist. Wenn
eine einfache flache Schnittstelle zwischen dem Werkzeugkopf und
dem Werkzeugkörper
verwendet werden würde,
würde das
sich ergebende Drehmoment Beanspruchungen erzeugen, die wirksam
versuchen, den Werkzeugkopf im Bereich 500 von dem Werkzeugkörper weg zu
schwenken und wirksam eine übermäßige Beanspruchung
auf die Antriebsspindeln der verschiedenen Untersetzungsgetriebemechanismen
zwischen dem Werkzeugkopf und dem Werkzeugkörper über die Schnittstelle erzeugen.
Durch die Verwendung der gekrümmten
Schnittstelle, wie es in 3 dargestellt
ist, wird zum Erzielen einer Verschiebung des kraftgetriebenen Werkzeugs
in Richtung des Schnitts D über
die gekrümmte
Schnittstelle eine direkte Kraft von dem Körper des kraftgetriebenen Werkzeugs
zu dem Kopf des kraftgetriebenen Werkzeugs übertragen, anstatt auf den
Eingriff zwischen den Spindeln der Getriebemechanismen über die
flache Schnittstelle angewiesen zu sein. Somit trägt die gekrümmte Schnittstelle
wesentlich dazu bei, ein übermäßiges Drehmoment über die
Spindelachse des kraftgetriebenen Werkzeugs und des Werkzeugkopfes
zu verringern.
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Weiterhin stellt die Verwendung eines
zusätzlichen
Vorsprungelements 172 an dem Werkzeugkopf 42 (wie
es in 10a zu sehen ist)
zumindest eine flache Fläche,
im Wesentlichen in rechten Winkeln zu der Drehachse des Motors und
der Antriebsspindel, zur Verfügung,
um das Übertragen
einer Schubkraft zwischen dem Werkzeugkörper und dem Werkzeugkopf,
im Wesentlichen in rechten Winkeln zu der relativen Achse des Werkzeugkörpers und
des Werkzeugkörpers,
zu bewirken. Es ist jedoch zu erkennen, dass der Krümmungsgrad
der gekrümmten
Fläche
der Schnittstelle ausreichend sein kann, um dieses ohne die Forderung
nach einem zusätzlichen
Vorsprung 172 zu erreichen.
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Insbesondere ist zu erkennen, dass
der Eingriffsmechanismus zwischen dem Werkzeugkopf und dem Werkzeugkörper vollständig umgestellt
werden kann, so dass der Werkzeugkörper die Schnittstelle 90 mit
zugehörigen
Zapfen 92 und 96 für den Eingriff mit einer zusammenwirkenden
vorderen Öffnung
in jedem der Werkzeugköpfe
aufweisen kann. Weiterhin kann in einer solchen Situation der Federmechanismus 200 ebenfalls
zum zusammenwirkenden Eingriff mit den dabei an dem Werkzeugkörper angebrachten
Zapfen in dem Werkzeugkopf enthalten sein.
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Weiterhin ist zu erkennen, obwohl
die vorliegende Erfindung unter Bezugnahme auf zwei verschiedenen
Typen des Werkzeugkopfes beschrieben wurde, nämlich auf einen Bohrkopf und
auf einen Sägekopf,
dass andere Köpfe
von kraftgetriebenen Werkzeugen gleichermaßen unter Verwendung der vorliegenden
herkömmlichen
Technik für
kraftgetriebene Werkzeuge verwendet werden könnten. Insbesondere könnte ein
Kopf für
das Erzielen einer Schleiffunktion verwendet werden, wobei der Kopf
einen Untersetzungsgetriebemechanismus enthalten würde, wie
er bei Drehabtrieb des Untersetzungsgetriebemechanismus in dem Kopf
des kraftgetriebenen Werkzeugs erforderlich ist, der dann eine herkömmliche
Schleifmaschine unter Verwendung eines exzentrischen Antriebs antreibt,
wie er im Fachgebiet üblich
und Fachleuten gut bekannt ist. Weiterhin könnte eine Schraubendrehfunktion
erwünscht
sein, wobei zwei oder mehr aufeinanderfolgende Untersetzungsgetriebemechanismen
in Aufeinanderfolge in dem Werkzeugkopf verwendet werden, um die
Drehzahl des Drehabtriebs des Werkzeugkörpers wesentlich zu verringern.
Das Merkmal von zusätzlichen
Untersetzungsgetriebemechanismen ist wiederum auf dem Fachgebiet
der kraftgetriebene Werkzeuge herkömmlich und wird nicht ausführlicher
in jeder Einzelheit beschrieben.