DE4021037A1 - Elektrische bohrmaschine mit geschwindigkeits- und drehkraftregelung - Google Patents
Elektrische bohrmaschine mit geschwindigkeits- und drehkraftregelungInfo
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Description
Diese Erfindung bezieht sich auf eine elektrische
Bohrmaschine mit einer Regelung für die Geschwindigkeit
und die Drehkraft bzw. das Drehmoment (nachfolgend als
Drehkraft bezeichnet) und insbesondere auf eine, die
einen einzelnen Stellring verwendet, um die
Ausgangsgeschwindigkeit und die Drehkraft zu regeln.
Es stellte sich heraus, daß die Einrichtung zur Regelung
der Geschwindigkeit bei einer herkömmlichen elektrischen
Bohrmaschine einen Zugstab bzw. Druckstab verwendet, um
die Zahnräder zu wechseln, so daß die
Ausgangsgeschwindigkeit eingestellt wird, während ihre
Einrichtung zur Regelung der Drehkraft durch einen
anderen Druck- bzw. Zugstab geregelt wird. Da diese
beiden Einrichtungen durch zwei separate Knöpfe geregelt
werden, wird die Anwendung sehr unbequem und außerdem der
Aufbau kompliziert, wodurch die Kosten steigen und die
Wartung schwierig wird.
Es ist folglich Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
elektrische Bohrmaschine mit Geschwindigkeits- und
Drehkraftregelung zu schaffen, die die obengenannten
Nachteile mäßigen und beseitigen kann.
Diese Aufgabe wird durch eine elektrische Bohrmaschine
mit Geschwindigkeits- und Drehkraftregelung gemäß dem
Anspruch 1 gelöst.
Die beigefügten Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 einen Teilschnitt der erfindungsgemäßen
elektrischen Bohrmaschine mit
Geschwindigkeits- und Drehkraftregelung,
Fig. 2 eine auseinandergezogene Darstellung
dieser erfindungsgemäßen Bohrmaschine,
Fig. 3 einen Schnitt der relativen Positionen
der Bauteile der Bohrmaschine, wenn sie
auf geringe Geschwindigkeit eingestellt
ist,
Fig. 4 einen Schnitt der relativen Positionen
der Bauteile der Bohrmaschine, wenn sie
auf hohe Geschwindigkeit eingestellt ist,
Fig. 5 eine Draufsicht des Stellringes der
Bohrmaschine,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie A-A der
Fig. 5,
Fig. 7 eine Vorderansicht der Fig. 5,
Fig. 8 eine Seitenansicht der Fig. 5,
Fig. 9 eine Schnittansicht, die das Eingreifen
von Kupplung und Antriebszahnrad bzw.
Zahnradsatz (nachfolgend als Antriebs
zahnrad bezeichnet) der Bohrmaschine
zeigt, und
Fig. 10 eine Schnittansicht, die das Eingreifen
von Kupplung und Antriebszahnrad bei
einer herkömmlichen Bohrmaschine zeigt.
Unter Bezugnahme auf die Zeichnungen und insbesondere die
Fig. 1 und 2 umfaßt die elektrische Bohrmaschine mit
Geschwindigkeits- und Drehkraftregelung hauptsächlich
einen Stellring 1, einen Mechanismus 2 zur Regelung der
Geschwindigkeit und einen Mechanismus 3 zur Regelung der
Drehkraft.
Der Mechanismus 2 zur Regelung der Geschwindigkeit umfaßt
ein Zahnrad 21, einen stationären Ring 22, ein Ritzel 23,
ein Lager 24, eine Übertragungsachse 25, einen Stift 26,
einen Mitnehmer bzw. eine Schubvorrichtung 27
(nachfolgend als Mitnehmer bezeichnet) und zwei Federn 28
und 29. Die Übertragungsachse 25 ist mit dem Spannfutter
4 fest verbunden, so daß dieses damit rotiert. Außerdem
weist die Übertragungsachse 25 ein Loch 251 zur Aufnahme
des Stiftes 26 auf. Das Lager 24 wird verwendet, um die
Übertragungsachse 25 in ihrer Position zu halten. Das
Ritzel 23 wird auf die Übertragungsachse 25 aufgesetzt
und weist auf dem Flansch 231 an der linken Seite zwei
entgegengesetzte Kerben 232 auf, die dem Stift 26 auf der
Übertragungsachse 25 angepaßt sind. Der stationäre Ring
22 wird auf den Flansch 231 aufgesetzt, und somit kann
das Ritzel 23 die Übertragungsachse 25 antreiben, wodurch
das Spannfutter 4 mit hoher Geschwindigkeit rotiert. Das
Zahnrad 21 greift drehbar und gleitend in die
Übertragungsachse 25 ein. Der Mitnehmer 27 ist ein
umgekehrt U-förmiges Teil mit einem Vorsprung 271, der
sich (in bezug auf Fig. 2) von der rechten Seite
erstreckt, und mit einem nach außen gerichteten Schenkel
272 und einem nach innen gerichteten Schenkel 273, die
sich (unter Bezugnahme auf Fig. 3) von der linken Seite
erstrecken, er ist oberhalb des Ritzels 23 in einer
solchen Weise angeordnet, daß die Schenkel 272 und 273 so
nahe wie möglich an der Übertragungsachse 25 liegen, so
daß, wenn der Mitnehmer 27 nach links bewegt wird, der
Schenkel 272 das Zahnrad 21 ebenfalls nach links drückt,
wodurch die Kerben 232 des Ritzels 23 vom Stift 26
getrennt werden. Folglich treibt das Zahnrad 21 in der
Zwischenzeit die Übertragungsachse 25 nicht an. Wenn der
Mitnehmer 27 nach rechts bewegt wird, wird das Zahnrad 21
durch die Feder 28 in eine Rechtsbewegung gedrückt,
wodurch der Stift 26 auf der Übertragungsachse 25
eingreift.
Die Kupplung 35 ist an der Innenseite mit vier
Vertiefungen 351 versehen, in denen vier entsprechende
Stahlkugeln 37 aufgenommen werden. Das Antriebszahnrad 36
ist an der Innenseite ebenfalls mit vier Vertiefungen 361
versehen, deren Struktur den Vertiefungen 351 ähnlich ist
und die vier Stahlkugeln 38 aufnehmen. Wenn das
Antriebszahnrad 36 gedreht wird, drücken folglich die
Stahlkugeln 38 gegen die Stahlkugeln 37 der Kupplung 35,
wodurch sich die Kupplung 35 im Gleichklang mit dem
Antriebszahnrad 36 dreht. Da die Stahlkugeln 37 und 38
eine große Härte aufweisen, kann die Lebensdauer der
Kupplung und des Zahnrades verlängert werden, wodurch die
Lebensdauer der erfindungsgemäßen Bohrmaschine verlängert
wird.
Die Keilwelle bzw. Nabe 31 (nachfolgend als Nabe
bezeichnet) weist eine Vielzahl von Gewindegängen 311,
die in das Zahnrad 21 eingreifen, und ein Zahnrad 312
auf, das in das Ritzel 23 eingreift. Die linke Seite der
Nabe 31 ist durch den Stift 313 mit der Kupplung
verbunden, der in einer solchen Weise in das Loch 314
eingesetzt wird, daß die Kupplung 35 noch in
Längsrichtung bewegt werden kann. Das Druckteil 32 greift
in die Nabe 31 ein und drückt über das Kugeldrucklager 33
und die Feder 34 gegen die rechte Seite der Kupplung 35,
so daß, wenn das Druckteil 32 nach links gedrückt wird,
die Kupplung 35 in einem engen Kontakt mit dem
Antriebszahnrad 36 steht. Wenn das Druckteil 32 eine
größere Druckkraft ausübt, wird der Eingriff zwischen dem
Druckteil 32 und dem Antriebszahnrad 36 fester. Wenn das
Druckteil 32 freigegeben wird, wird andererseits der
Eingriff zwischen der Kupplung 35 und dem Antriebszahnrad
36 weniger fest. Folglich kann die Ausgangsdrehkraft der
erfindungsgemäßen Bohrmaschine einfach durch Drehen des
Stellringes 1 eingestellt werden, wobei der äußere Rahmen
13 dieses Stellringes verwendet wird, um die Druckkraft
auf das Druckteil 32 zu regeln. Wenn die von der Last
geforderte Drehkraft größer als eine bestimmte
Ausgangsdrehkraft der Bohrmaschine ist, kann das
Antriebszahnrad 36 die Kupplung 35 nicht antreiben und
läuft im Leerlauf, wodurch eine Zerstörung vermieden und
die Bohrmaschine als auch der Anwender geschützt werden.
Es ist bekannt, daß der Eingriff zwischen der Kupplung
und dem Antriebszahnrad bei der herkömmlichen
Bohrmaschine erreicht wird, indem Stahlkugeln in die
entsprechenden Vertiefungen auf der Innenseite der
Kupplung und des Antriebszahnrades eingesetzt werden
(siehe Fig. 7), die Fläche dieser Vertiefungen wird
jedoch durch die Reibung mit den Stahlkugeln vergrößert,
so daß der Eingriff zwischen diesen nicht so fest wie
vorher ist, und die maximale Ausgangsdrehkraft verringert
wird. Wenn diese Vertiefungen durch die Stahlkugeln
weiter abgerieben werden, können die Stahlkugeln sogar
aus den Vertiefungen herauskommen, und das
Antriebszahnrad läuft im Leerlauf, wodurch alle
Funktionen der Bohrmaschine verlorengehen. Im Vergleich
mit der vorliegenden Erfindung wird die herkömmliche
Bohrmaschine leicht abgenutzt, und ihre Herstellung und
ihr Zusammenbau sind schwierig.
Der Stellring 1 ist drehbar auf der Übertragungsachse 25
befestigt, er ist mit einem inneren Rahmen 12 und einem
äußeren Rahmen 13 zur Aufnahme des Vorsprunges 271 des
Mitnehmers 27 und des schmaler werdenden Endes 321 des
Druckteiles 32 versehen. Der innere Rahmen 12 wird von
einer oberen Bahn 121 mit gleichmäßiger Höhe, einer
unteren Bahn 122 mit gleichmäßiger Höhe und einer
schrägen Bahn 123 gebildet, die die obere Bahn 121 und
die untere Bahn 122 verbindet. Die Bahnen 121 und 122
nehmen jeweils einen Bereich von etwa 150° ein. Der
äußere Rahmen 13 ist aus einer schrägen Bahn 131 und
einem Stopper 132 zusammengesetzt, der genau gegenüber
der schrägen Bahn 123 des inneren Rahmens 12 angeordnet
ist. Wenn folglich die obere Bahn 121 des inneren Rahmens
12 gegen den Vorsprung 271 des Mitnehmers 27 drückt, wird
das Zahnrad 21 von der Übertragungsachse 25 weggedrückt.
In der Zwischenzeit wird das Ritzel 23 durch die
Rückstellkraft der Feder 29 fest mit dem Stift 26
verbunden, und somit rotiert die Bohrmaschine mit hoher
Geschwindigkeit. Wenn der Stellring 1 gedreht wird,
bewegt sich die obere Bahn 121 des inneren Rahmens 12
entlang des Vorsprunges 271 des Mitnehmers 27 und die
schräge Bahn 131 des äußeren Rahmens 13 drückt gegen das
Ende 321 des Druckteiles 32, wodurch die
Ausgangsdrehkraft eingestellt wird. Wenn der Stellring 1
weitergedreht wird, sinkt der Eingriff zwischen dem
inneren Rahmen 12 und dem Vorsprung 271 des Mitnehmers 27
von der oberen Bahn 121 auf die untere Bahn 122, so daß
die Feder 28 das Zahnrad 21 in Richtung des Spannfutters
4 drückt, wodurch das Zahnrad 21 mit der
Übertragungsachse 25 in Eingriff steht und die
Bohrmaschine mit geringer Geschwindigkeit rotiert.
Gleichzeitig wird der Stellring 1 gedreht, die schräge
Bahn 131 des äußeren Rahmens 13 drückt das Ende des
Druckteiles 32, so daß die Ausgangsdrehkraft eingestellt
wird. Zusätzlich kann der Stellring 1 einen mit einer
Skala versehenen Ring aufweisen, so daß die Ausgangs
geschwindigkeit und -drehkraft angezeigt werden.
Folglich kann die Ausgangsgeschwindigkeit und -drehkraft
der erfindungsgemäßen Bohrmaschine einfach durch Drehen
des Stellringes eingestellt werden. Dabei kann die
Ausgangsdrehkraft unabhängig davon eingestellt werden, ob
die Bohrmaschine mit hoher oder geringer Geschwindigkeit
arbeitet.
Claims (2)
1. Elektrische Bohrmaschine mit Geschwindigkeits- und
Drehkraftregelung, gekennzeichnet
durch:
einen Mechanismus (2) zur Regelung der Geschwindigkeit, der eine Übertragungsachse (25) die fest mit dem Spannfutter (4) verbunden ist und ein Loch (251) zur Aufnahme des Stiftes (26) aufweist,
ein Ritzel (23), das auf der Übertragungsachse (25) angeordnet ist und auf einer Seite einen Flansch (231) aufweist, der mit zwei Kerben (232) für eine Hälfte des Stiftes (26) versehen ist,
ein Zahnrad (21), das drehbar gleitend auf der Übertragungsachse (25) befestigt ist, und zwei Kerben zur Aufnahme der anderen Hälfte des Stiftes aufweist,
einen Mitnehmer (27) mit einem Vorsprung (271) an einem Ende und einem nach außen gerichteten Schenkel (272) und einem nach innen gerichteten Schenkel (273) am anderen Ende, der oberhalb des Ritzels (23) angeordnet ist, wobei die Schenkel (272, 273) so nahe wie möglich an der Übertragungsachse (25) angeordnet sind, und Federn (28, 29) umfaßt, die neben dem Ritzel (23) und dem Zahnrad (21) angeordnet sind;
einen Mechanismus (3) zur Regelung der Drehkraft der ein Antriebszahnrad (36), das mit der Ausgangswelle des Motors verbunden ist und eine Vielzahl von Vertiefungen (361), in der jeweils eine Stahlkugel (38) enthalten ist, aufweist,
eine Kupplung (35) mit einer Vielzahl von Vertiefungen (351), die den Vertiefungen (361) des Antriebszahnrades (36) entsprechen, in denen jeweils eine Stahlkugel (37) enthalten ist,
eine Nabe (31) mit Gewindegängen (311), die mit dem Zahnrad (21) in Eingriff stehen, und einem Zahnrad (312), das mit dem Ritzel (23) in Eingriff steht und am Ende fest mit der Kupplung verbunden ist,
ein Druckteil (32), das auf der Nabe (31) angeordnet ist,
elastische Teile (33, 34), die zwischen der Kupplung (35) und dem Druckteil (32) angeordnet sind, umfaßt; und
einen Stellring (31), der drehbar auf der Übertragungsachse (25) angeordnet ist, wobei dieser Stellring an der Innenseite einen inneren Rahmen (12) und einen äußeren Rahmen (13) aufweist, der dem Mitnehmer (27) und einem Ende (321) des Druckteils (32) angepaßt ist.
einen Mechanismus (2) zur Regelung der Geschwindigkeit, der eine Übertragungsachse (25) die fest mit dem Spannfutter (4) verbunden ist und ein Loch (251) zur Aufnahme des Stiftes (26) aufweist,
ein Ritzel (23), das auf der Übertragungsachse (25) angeordnet ist und auf einer Seite einen Flansch (231) aufweist, der mit zwei Kerben (232) für eine Hälfte des Stiftes (26) versehen ist,
ein Zahnrad (21), das drehbar gleitend auf der Übertragungsachse (25) befestigt ist, und zwei Kerben zur Aufnahme der anderen Hälfte des Stiftes aufweist,
einen Mitnehmer (27) mit einem Vorsprung (271) an einem Ende und einem nach außen gerichteten Schenkel (272) und einem nach innen gerichteten Schenkel (273) am anderen Ende, der oberhalb des Ritzels (23) angeordnet ist, wobei die Schenkel (272, 273) so nahe wie möglich an der Übertragungsachse (25) angeordnet sind, und Federn (28, 29) umfaßt, die neben dem Ritzel (23) und dem Zahnrad (21) angeordnet sind;
einen Mechanismus (3) zur Regelung der Drehkraft der ein Antriebszahnrad (36), das mit der Ausgangswelle des Motors verbunden ist und eine Vielzahl von Vertiefungen (361), in der jeweils eine Stahlkugel (38) enthalten ist, aufweist,
eine Kupplung (35) mit einer Vielzahl von Vertiefungen (351), die den Vertiefungen (361) des Antriebszahnrades (36) entsprechen, in denen jeweils eine Stahlkugel (37) enthalten ist,
eine Nabe (31) mit Gewindegängen (311), die mit dem Zahnrad (21) in Eingriff stehen, und einem Zahnrad (312), das mit dem Ritzel (23) in Eingriff steht und am Ende fest mit der Kupplung verbunden ist,
ein Druckteil (32), das auf der Nabe (31) angeordnet ist,
elastische Teile (33, 34), die zwischen der Kupplung (35) und dem Druckteil (32) angeordnet sind, umfaßt; und
einen Stellring (31), der drehbar auf der Übertragungsachse (25) angeordnet ist, wobei dieser Stellring an der Innenseite einen inneren Rahmen (12) und einen äußeren Rahmen (13) aufweist, der dem Mitnehmer (27) und einem Ende (321) des Druckteils (32) angepaßt ist.
2. Elektrische Bohrmaschine nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der innere
Rahmen (12) des Stellringes (1) eine obere Bahn
(121) mit gleichmäßiger Höhe, eine untere Bahn
(122) mit gleichmäßiger Höhe und eine schräge Bahn
(123) aufweist, die die obere Bahn (121) mit der
unteren Bahn (122) verbindet, und die obere Bahn
und die untere Bahn jeweils einen Bereich von etwa
150° einnehmen und der äußere Rahmen (13) des
Stellringes (1) eine schräge Bahn (131) aufweist.
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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