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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft im allgemeinen Halbleitervorrichtungen
und Verfahren zum Herstellen derselben und im besonderen eine Halbleitervorrichtung
und ein Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung, die
so konfiguriert ist, daß eine
Vielzahl von Halbleiterelementen in ihr gestapelt ist.
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In
den letzten Jahren ist einhergehend mit der zunehmenden Nachfrage
nach miniaturisierten tragbaren Geräten, wie beispielsweise einem
tragbaren Telefon, auch verlangt worden, daß eine darin enthaltene Halbleitervorrichtung
kleiner wird. Um diese Situation zu unterstützen, wird eine Halbleitervorrichtung
des Stapeltyps entwickelt, in der eine Vielzahl von Halbleiterelementen
in Harz zur Einkapselung (in einer Packung) gestapelt ist.
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2. Beschreibung der verwandten
Technik
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1 und 2 zeigen
eine herkömmliche Halbleitervorrichtung
des Stapeltyps 1A, die eine Vielzahl von Anschlußleitungen 5 umfaßt, die
als Verbindungsanschlüsse
dienen. 1 ist eine Querschnittsansicht
der Halbleitervorrichtung 1A, und 2 ist eine
Draufsicht auf die Halbleitervorrichtung 1A, wobei das
einkapselnde Harz 6A teilweise entfernt ist.
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Die
in 1 und 2 gezeigte Halbleitervorrichtung 1A ist
so konfiguriert, um drei Halbleiterelemente 2, 3 und 4 zu
haben, die auf einem Stufenabschnitt 5a gestapelt sind,
der auf den Anschlußleitungen 5 vorgesehen
ist. Auf den Halbleiterelementen 2, 3 und 4 sind
jeweilig erste Elektroden 7, zweite Elektroden 8 und
dritte Elektroden 9 vorgesehen, die mit Bondingkissen 5c der
Anschlußleitungen 5 über erste
Drähte 10,
zweite Drähte 11 bzw.
dritte Drähte 12 verbunden
sind. Ferner sind äußere Anschlußleitungen 5b der
Anschlußleitungen 5,
die sich von ihnen nach außen
erstrecken, zum Beispiel in Form eines Möwenflügels gebildet.
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Da
die in 1 und 2 gezeigte Halbleitervorrichtung 1A so
konfiguriert ist, daß sich
die äußeren Anschlußleitungen 5b von
dem einkapselnden Harz 6A nach außen erstrecken und die Bondingkissen 5c,
mit denen die Drähte 10 bis 12 verbunden sind,
außerhalb
der Halbleiterelemente 2 bis 4 gebildet sind,
führt dies
zu großen
Abmessungen der Halbleitervorrichtung 1A. Obwohl die Halbleitervorrichtung 1A eine
Struktur mit vielen Anschlüssen
hat, die aus der hohen Dichte und der Stapelung der Halbleiterelemente 2 bis 4 resultiert,
sind ferner einem Verkürzen
der Teilungen der benachbarten Anschlußleitungen 5 Grenzen
gesetzt, und auch dies führt
zu den großen
Abmessungen der Halbleitervorrichtung 1A.
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Andererseits
zeigen 3 und 4 eine herkömmliche Halbleitervorrichtung 1B des BGA-(ball
grid array)-Typs, die eine Vielzahl von Lötkugeln 15 hat, die
als Verbindungsanschlüsse
dienen. 3 ist eine Querschnittsansicht
der Halbleitervorrichtung 1B, und 4 ist eine
Draufsicht auf die Halbleitervorrichtung 1B, wobei das
einkapselnde Harz 6B teilweise entfernt ist. Außerdem sind
in 3 und 4 Teile, die dieselben wie jene
von 1 und 2 sind, mit denselben Bezugszeichen versehen.
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Die
Halbleitervorrichtung 1B des BGA-Typs ist so konfiguriert,
um erste, zweite und dritte Halbleiterelemente 2, 3 und 4 zu
haben, die auf einem Substrat 13 von ihr, wie zum Beispiel
auf einem Substrat für
gedruckte Schaltungen, gestapelt sind. Auf den Halbleiterelementen 2, 3 und 4 sind
jeweilig Elektroden 7, 8 und 9 vorgesehen.
Diese Elektroden 7 bis 9 sind unter Verwendung
von ersten, zweiten und drit ten Drähten 10, 11 bzw. 12 mit
einer Vielzahl von Bondingkissen 14 verbunden, die auf
dem Substrat 13 gebildet ist, worauf die Halbleiterelemente 2 bis 4 gestapelt
sind.
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Die
Vielzahl von Bondingkissen 14 ist mit den jeweiligen Lötkugeln 15 über Durchgangslöcher und
Drähte
(beide nicht gezeigt) verbunden. Somit ist jedes der Halbleiterelemente 2, 3 und 4 über die Drähte 10 bis 12,
die Bondingkissen 14, die nichtgezeigten Durchgangslöcher und
Drähte
mit den Lötkugeln 15 verbunden.
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Da
die Halbleitervorrichtung 1B des BGA-Typs so konfiguriert
ist, wie zuvor beschrieben, daß die
Lötkugeln 15,
die als Verbindungsanschlüsse dienen,
unter den gestapelten Halbleiterelementen 2 bis 4 vorgesehen
sind, kann sie in kleinerer Größe als die
Halbleitervorrichtung 1A von 1 und 2 produziert
werden. Da ferner die benachbarten Teilungen der Bondingkissen 14 enger
als jene der Anschlußleitungen 5 konstruiert
werden können,
die in 1 und 2 gezeigt sind, können die
Bondingkissen 14 die Struktur mit den vielen Anschlüssen unterstützen.
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Da
jedoch, wie aus 1 bis 4 ersichtlich
ist, sowohl in den Halbleitervorrichtungen 1A sowie 1B die
Anschlußleitungen 5 oder
die Bondingkissen 14 mit den Halbleiterelementen 2, 3 und 4 unter Verwendung
der Drähte 10, 11 und 12 verbunden sind,
ist es unumgänglich,
die Drähte 10, 11 und 12 innerhalb
des einkapselnden Harzes 6A oder 6B zu verlegen.
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Besonders
in der Halbleitervorrichtung 1A oder 1B, in der
die Halbleiterelemente 2 bis 4 gestapelt sind,
müssen
die ersten Drähte 10 mit
ausreichender Länge
verlegt werden, damit das oberste Halbleiterelement 2 mit
den Anschlußleitungen 5 oder
den Bondingkissen 14 verbunden werden kann. Dadurch werden
Schleifenhöhen
der ersten Drähte 10 (Höhen von
den Anschlußleitungen 5 oder
den Bondingkissen 14 bis zu den ersten Drähten 10) hoch,
und dies führt
zu großen
Abmessungen (besonders in der Höhe)
der Halbleitervorrichtung 1A oder 1B).
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Um
die obenerwähnten
Probleme zu lösen und
die Halbleitervorrichtungen 1A und 1B zu miniaturisieren,
ist es erforderlich, die Drähte 10 bis 12 niedriger
anzuordnen. Wenn die Drähte 10 bis 12 jedoch
niedriger angeordnet sind, führt
das zu dem Problem, daß die
Drähte 10 bis 12 Eckabschnitte
der Halbleiterelemente 2 bis 4 kontaktieren können oder daß benachbarte
Drähte
von ihnen einander kontaktieren können, um einen Kurzschluß hervorzurufen. Als
Resultat wird die Zuverlässigkeit
der Halbleitervorrichtung 1A oder 1B gemindert.
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Ein
Verfahren, das die Merkmale (a) und (b) von Anspruch 1 umfaßt, ist
aus US-A-5 502 289 bekannt.
EP
0 397 426 lehrt eine IC-Packungsstruktur und ein Verfahren
mit einer Goldkugelelektrode, die auf einer Kissenelektrode auf
dem oberen Halbleiterelement gebildet ist, wie es in
10 und
11D gezeigt ist.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Eine
allgemeine Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen eines
Verfahrens zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung, bei dem die obigen
Nachteile eliminiert sind.
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Ein
anderes Ziel der vorliegenden Erfindung ist das Vorsehen eines Verfahrens
zum Herstellen einer Halbleitervorrichtung, das die Schritte umfaßt:
- (a) Stapeln einer Vielzahl von Halbleiterelementen,
die wenigstens ein oberstes, ein mittleres und ein unterstes enthalten,
auf einem Substrat; und
- (b) Ausführen
eines Drahtbondingprozesses, bei dem eine Vielzahl von Drähten jeweils
zwischen zweien von Elek troden elektrisch verbunden werden, wobei
die Vielzahl von Drähten
Drähte
umfaßt,
die zwischen zweien von Elektroden elektrisch verbunden werden,
die jeweilig auf zwei benachbarten von der Vielzahl von Halbleiterelementen
vorgesehen sind, und Drähte
umfaßt,
die zwischen zweien von Elektroden elektrisch verbunden werden,
die jeweilig auf dem Substrat und dem untersten Halbleiterelement,
das direkt auf dem Substrat gestapelt ist, vorgesehen sind; bei dem
der
Drahtbondingprozeß umfaßt:
- (c) Ausführen
eines Abstandsgliedanordnungsprozesses, bei dem eine Vielzahl von
Abstandsgliedern zwischen den Drähten
und den Elektroden vorgesehen wird, die auf den Halbleiterelementen,
außer
auf dem obersten, vorgesehen sind; und
- (d) Ausführen
eines Verbindungsprozesses, bei dem die Drähte jeweilig mit den Abstandsgliedern verbunden
werden, die durch den Abstandsgliedanordnungsprozeß gebildet
wurden.
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Andere
Ziele, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung gehen aus
der folgenden eingehenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden
Zeichnungen deutlicher hervor.
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KURZE BESCHREIBUNG DER
ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Querschnittsansicht einer herkömmlichen Halbleitervorrichtung;
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2 ist
eine Draufsicht auf die herkömmliche
Halbleitervorrichtung von 1, wobei
das einkapselnde Harz teilweise entfernt ist;
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3 ist
eine Querschnittsansicht einer anderen herkömmlichen Halbleitervorrichtung;
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4 ist
eine Draufsicht auf die herkömmliche
Halbleitervorrichtung, die in 3 gezeigt
ist, wobei das einkapselnde Harz teilweise entfernt ist;
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5 ist
eine Querschnittsansicht einer Halbleitervorrichtung einer ersten
Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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6 ist
eine Draufsicht auf die Halbleitervorrichtung von 5,
wobei das einkapselnde Harz teilweise entfernt ist;
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7 ist
ein Diagramm, das eine Drahtverbindungsstruktur der Halbleitervorrichtung
der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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8 ist
ein Diagramm, das einen Bondingprozeß bei einem Verfahren zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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9 ist
ein Diagramm, das einen anderen Bondingprozeß bei dem Verfahren zum Herstellen der
Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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10 ist
ein Diagramm, das noch einen anderen Bondingprozeß bei dem
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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11 ist
ein Diagramm, das noch einen anderen Bondingprozeß bei dem
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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12 ist
ein Diagramm, das noch einen anderen Bondingprozeß bei dem
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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13 ist
ein Diagramm, das Effekte der Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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14 ist
ein Diagramm, das ein Problem zeigt, das entsteht, wenn Drähte direkt
auf die Elektroden der Halbleitervorrichtung der ersten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung gebondet werden;
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15 ist
ein Diagramm, das eine Drahtverbindungsstruktur einer Halbleitervorrichtung
einer zweiten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden Erfindung
zeigt;
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16 ist
eine Querschnittsansicht einer Halbleitervorrichtung einer dritten
Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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17 ist
eine Draufsicht auf die Halbleitervorrichtung von 16,
wobei das einkapselnde Harz teilweise entfernt ist;
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18 ist
eine Querschnittsansicht einer Halbleitervorrichtung einer vierten
Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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19 ist
ein Diagramm, das einen Bondingprozeß bei einem Verfahren zum Herstellen
der Halbleitervorrichtung der vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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20 ist
ein Diagramm, das einen anderen Bondingprozeß bei dem Verfahren zum Herstellen der
Halbleitervorrichtung der vierten Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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21 ist
ein Diagramm, das noch einen anderen Bondingprozeß bei dem
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung der vierten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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22 ist
ein Diagramm, das noch einen anderen Bondingprozeß bei dem
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung der vierten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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23 ist
ein Diagramm, das noch einen anderen Bondingprozeß bei dem
Verfahren zum Herstellen der Halbleitervorrichtung der vierten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt;
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24 ist
ein Diagramm, das Effekte der Halbleitervorrichtung der vierten
Ausführungsform gemäß der vorliegenden
Erfindung zeigt; und
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25 ist
ein Diagramm, das ein Problem zeigt, das entsteht, wenn Drähte direkt
auf die Elektroden der Halbleitervorrichtung der vierten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung gebondet werden.
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EINGEHENDE BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Unter
Bezugnahme auf die Zeichnungen folgt nun eine Beschreibung von bevorzugten
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung.
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5 bis 7 sind
Diagramme zum Darstellen einer Halbleitervorrichtung 20A gemäß einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. 5 ist eine
Querschnittsansicht, die die Halbleitervorrichtung 20A zeigt. 6 ist
eine Draufsicht, die die Halbleitervorrichtung 20A zeigt,
wobei das einkapselnde Harz 6A teilweise entfernt ist. 7 ist eine
perspektivische Ansicht, die eine Drahtverbindungsstruktur der Halbleitervorrichtung 20A zeigt.
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Die
Halbleitervorrichtung 20A der vorliegenden Erfindung ist
eine Halbleitervorrichtung des BGA-(ball grid array)-Typs, die eine
Vielzahl von Halbleiterelementen 22 bis 24 (drei
in dieser Ausführungsform),
einkapselndes Harz 26, erste bis dritte Drähte 30 bis 32,
ein Substrat 33 und eine Vielzahl von Lötkugeln 35 umfaßt.
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Die
ersten, zweiten und dritten Halbleiterelemente 22, 23 und 24 sind
so konfiguriert, um auf dem Substrat 33 gestapelt zu sein.
Speziell zwischen dem ersten Halbleiter element 22 und dem
zweiten Halbleiterelement 23, zwischen dem zweiten Halbleiterelement 23 und
dem dritten Halbleiterelement 24 und zwischen dem dritten
Halbleiterelement 24 und dem Substrat 33 ist ein
filmartiger Isolierungsklebstoff 38 eingefügt. Die
Halbleiterelemente 22 bis 24 und das Substrat 33 sind
also konfiguriert, um durch den Isolierungsklebstoff 38 aneinanderzuhaften.
Da der Isolierungsklebstoff 38 in dieser Ausführungsform
ein filmartiger Klebstoff ist, ist seine Dicke gleichförmig und sehr
dünn.
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Ferner
sind die ersten, zweiten und dritten Halbleiterelemente 22, 23 und 24 in
dem Zustand der gemeinsamen Stapelung so konfiguriert, daß wenigstens
eine periphere Seite von jedem der Halbleiterelemente 22, 23 und 24 so
gestuft ist, daß sie
wie Treppen gestapelt sind. Erste, zweite und dritte Elektroden 27, 28 und 29 sind,
wie in 7 gezeigt, an vorbestimmten Positionen an Peripherien
der Halbleiterelemente 22, 23 bzw. 24 vorgesehen.
Dementsprechend sind die zweiten Elektroden 28, die auf dem
zweiten Halbleiterelement 23 vorgesehen sind, auf einem
gestuften Abschnitt positioniert, der aus dem ersten Halbleiterelement 22 und
dem zweiten Halbleiterelement 23 gebildet ist, und die
dritten Elektroden 29, die auf dem dritten Halbleiterelement 24 vorgesehen
sind, sind auf einem gestuften Abschnitt positioniert, der aus dem
zweiten Halbleiterelement 23 und dem dritten Halbleiterelement 24 gebildet
ist.
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Das
Substrat 33 kann zum Beispiel ein flexibles Verdrahtungssubstrat
aus Polyimid oder ein Substrat für
gedruckte Schaltungen aus Glasepoxyd sein. Auf einer Oberfläche des
Substrats 33, welche Oberfläche (nachfolgend als obere
Fläche
bezeichnet) die Halbleiterelemente 22 bis 24 trägt, ist
eine Vielzahl von Bondingkissen 34, eine Vielzahl von Kugelverbindungskissen 39 und
eine Vielzahl von Drähten 40 vorgesehen.
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Die
Vielzahl von Bondingkissen 34 ist, wie in 6 gezeigt,
an der Peripherie eines Ortes gebildet, wo die Halbleiterelemente 22 bis 24 enthalten sind,
und an sie sind, wie es später
beschrieben ist, jeweilig eine Vielzahl der dritten Drähte 32 gebondet. Weiterhin
sind die Kugelverbindungskissen 39 an einem Ort vorgesehen,
wo die Lötkugeln 35 gebildet sind.
In dieser Ausführungsform
sind die Lötkugeln 35 in
einem Zustand eines Flächenarrays
angeordnet. Daher sind die Lötkugeln 35 unter
den gestapelten Halbleiterelementen 22 bis 24 vorgesehen.
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Hin
zu der Vielzahl von Kugelverbindungskissen 39 ist eine
Vielzahl von Löchern 41 gebildet, wie
in 5 gezeigt. Die Lötkugeln 35, die als
Verbindungsanschlüsse
dienen, sind über
die Löcher 41 in
dem Substrat 33 mit den Kugelverbindungskissen verbunden.
Ferner sind die Drähte 40 in
einem vorbestimmten Muster verlegt, um die Bondingkissen 34 mit
den jeweiligen Kugelverbindungskissen 39 zu verbinden.
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Da
die Kugelverbindungskissen 39 unter der Oberfläche positioniert
sind, wie zuvor beschrieben, auf der die Halbleiterelemente 22 bis 24 enthalten sind,
sind die Drähte 40 so
verlegt, daß sie
sich von den Bondingkissen 34 nach innen erstrecken, und solch
eine Struktur kann als Fun-in-Struktur bezeichnet werden. Daher
sind die Bondingkissen 34 über die Drähte 40 bzw. die Kugelverbindungskissen 39 mit
den Lötkugeln 35 elektrisch
verbunden.
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Das
einkapselnde Harz 26 kann zum Beispiel Epoxydharz sein
und ist so ausgelegt, daß es die
Halbleiterelemente 22 bis 24 und die Drähte 30 bis 32 in
sich einkapseln kann. In dieser Ausführungsform wird die Halbleitervorrichtung 20A so
hergestellt, daß ein
Substrat (im folgenden als Basissubstrat bezeichnet), das breiter
als das Substrat 33 der Halbleitervorrichtung 20A ist,
vorbereitet wird, dann eine Vielzahl von Sätzen der Halbleiterelemente 22 bis 24 auf
dem Basissubstrat gestapelt wird und danach ein Drahtbondingprozeß ausgeführt wird,
die Vielzahl von Gruppen der Halbleiterelemente 22 bis 24 und
der Drähte 30 bis 32 gemeinsam
geformt wird und dann ein Zerteilungsprozeß zum Einsatz kommt, so daß das Basissubstrat
in individuelle Halbleitervorrichtungen 20A zerteilt wird.
So kann die Produktivität
bei der Herstellung der Halbleitervorrichtung 20A verbessert
werden.
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Als
nächstes
folgt eine Beschreibung der ersten, der zweiten und der dritten
Drähte 30, 31 und 32.
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Jeder
der Drähte 30 bis 32 kann
feine leitfähige
Leitungen aus einem Metallmaterial wie etwa Kupfer oder dergleichen
haben und unter Verwendung einer Drahtbondingvorrichtung verlegt
werden. Die ersten Drähte 30 werden
zwischen den zweiten Elektroden 28, die auf dem zweiten
Halbleiterelement 23 vorgesehen sind, und den ersten Elektroden 27 verlegt,
die auf dem ersten Halbleiterelement 22 vorgesehen sind,
das direkt auf dem zweiten Halbleiterelement 23 gestapelt
ist. Ferner wird jeder der Drähte 30 bis 32 zwischen
Elektroden verlegt, die identische elektrische Charakteristiken
und Signalcharakteristiken haben und somit äquicharakteristische Elektroden
sind.
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Speziell
werden die zweiten Drähte 31 zwischen
den dritten Elektroden 29, die auf dem dritten Halbleiterelement 24 vorgesehen
sind, und den zweiten Elektroden 28 verlegt, die auf dem
zweiten Halbleiterelement 23 vorgesehen sind, das direkt
auf dem dritten Halbleiterelement 24 gestapelt ist. Des
weiteren werden die dritten Drähte 32 zwischen
den Bondingkissen 34, die auf dem Substrat 33 vorgesehen sind,
und den dritten Elektroden 29 verlegt, die auf dem dritten
Halbleiterelement 24 vorgesehen sind, das direkt auf dem
Substrat 33 gestapelt ist.
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Außerdem bedeutet "... direkt gestapelt
auf ..." "... unmittelbar gestapelt
auf einem oberen Abschnitt von ...". Dies bedeutet aber nicht, daß der Isolierungsklebstoff 38 nicht
dazwischenliegt. Daher ist zum Beispiel ein Halbleiterelement, das
direkt auf dem dritten Halbleiterelement 24 gestapelt ist,
das zweite Halbleiterelement 23, das nicht das erste Halbleiterelement 22 enthält.
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Bei
einer Verlegung, wie oben beschrieben, sind die ersten bis dritten
Drähte 30 bis 32 über Umspannstationen
der gestapelten Halbleiterelemente 24 und 23 mit
dem Substrat 33 verbunden. Somit sind sie stufenweise von
dem obersten ersten Halbleiterelement 22 zum Substrat 33 verlegt,
wie in 5 und 7 gezeigt.
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Da
in dieser Ausführungsform
die ersten bis dritten Drähte 30 bis 32 über Umspannstationen
der gestapelten Halbleiterelemente 24 und 23 mit
dem Substrat 33 verbunden sind, können die Längen von jedem der Drähte 30 bis 32 verkürzt sein,
und dadurch können
auch Höhen
von Drahtschleifen derselben (Abstände von zweiten Bondingpositionen
der Drähte
bis zu dem oberen Ende der Drahtschleifen) verringert werden. Daher
kann der Raum für
die Drahtschleifen innerhalb der Halbleitervorrichtung 20A kleiner
konstruiert werden, und dadurch kann die Miniaturisierung (in der
Höhe) der
Halbleitervorrichtung 20A erreicht werden.
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Ferner
ist in der Ausführungsform
nur einer der Drähte 32 mit
einem entsprechenden der Bondingkissen 34 gekoppelt, die
auf dem Substrat 33 vorgesehen sind. Aus diesem Grund kann
jedes der Bondingkissen 34 im Vergleich zu den herkömmlichen
Bondingkissen 14 (siehe 3 und 4),
mit denen jeweils die Vielzahl der Drähte 10 bis 12 gekoppelt
ist, kleiner gebildet sein. Als Resultat kann die Halbleitervorrichtung 20A der
vorliegenden Erfindung miniaturisiert werden.
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Als
nächstes
folgt eine Beschreibung eines Verfahrens zum Herstellen der zuvor
beschriebenen Halbleitervorrichtung 20A.
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Da übrigens
das Verfahren dieser Ausführungsform
sich durch einen Drahtbondingprozeß auszeichnet, der dazu dient,
die ersten, die zweiten und die dritten Drähte 30 bis 32 zu
verlegen, und hinsichtlich anderer Prozesse dasselbe wie die herkömmlichen
Verfahren ist, folgt unten lediglich eine Beschreibung des Drahtbondingprozesses.
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8 bis 12 sind
Diagramme, die einen Ablauf des Drahtbondingprozesses zum Verlegen der
ersten, der zweiten und der dritten Drähte 30 bis 32 zeigen.
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8 zeigt
einen Zustand vor dem Verdrahtungsbondingprozeß der Drähte 30 bis 32.
Die ersten bis dritten Halbleiterelemente 22 bis 24 werden,
wie in diesem Diagramm gezeigt, im voraus auf dem Substrat 33 gestapelt.
In dieser Ausführungsform wird
ein Bolzenkontakthügelbildungsprozeß, der einem
Abstandsgliedanordnungsprozeß in
Anspruch 6 äquivalent
ist, für
die Drähte 30 bis 32 vor
dem Drahtbondingprozeß ausgeführt.
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Bei
dem Bolzenkontakthügelbildungsprozeß werden
erste Bolzenkontakthügel 36 auf
den zweiten Elektroden 28 gebildet, die auf dem zweiten
Halbleiterelement 23 vorgesehen sind, und zu derselben Zeit
werden zweite Bolzenkontakthügel 37 auf
den dritten Elektroden 29 gebildet, die auf dem dritten Halbleiterelement 24 vorgesehen
sind. In dieser Ausführungsform
sind auf den ersten Elektroden 27 keine Bolzenkontakthügel vorgesehen.
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Die
ersten und zweiten Bolzenkontakthügel 36 und 37 dienen,
wie es später
beschrieben ist, als Abstandsglieder und werden unter Verwendung
der Drahtbondingvorrichtung gebildet, die auch für das Drahtbonding der ersten
bis dritten Drähte 30 bis 32 verwendet
wird. Zusätzlich
können die
Bolzenkontakthügel 36 und 37 aus
demselben Material wie jenem der Drähte 30 bis 32 gebildet
werden.
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Daher
kann eine Drahtbondingvorrichtung sowohl die Bolzenkontakthügel 36, 37 als
auch die Drähte 30 bis 32 verlegen.
Daher ist es nicht erforderlich, zusätzliche Einrichtungen zum Bilden
der Bolzenkontakthügel 36 und 37 zu
verwenden, und dadurch können
die Kosten dafür
eingespart werden.
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9 zeigt
einen Zustand, bei dem eine feine Metalleitung 25A mit
der ersten Elektrode 27 verbunden ist, die auf dem ersten
Halbleiterelement 22 vorgesehen ist (erstes Bonding). Die
Drähte 30 bis 32 werden
unter Verwendung einer Kapillare 42 verlegt, die in der
Drahtbondingvorrichtung vorgesehen ist.
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In
der Mitte der Kapillare 42 ist ein Loch gebildet, durch
das die feine Metalleitung 25A hindurchtreten kann. Die
feine Metalleitung 25A wird unter Verwendung der Kapillare 42 mit
der Elektrode 27 so gekoppelt, daß ein Teil der feinen Metalleitung 25A aus
der Kapillare 42 herausragt, um einen Kugelabschnitt an
dem herausragenden Teil durch Funkenentladung oder dergleichen zu
bilden, und dann wird der Kugelabschnitt auf die Elektrode 27 gepreßt, während die
Kapillare 42 durch Ultraschall vibriert wird. So wird die
feine Metalleitung 25A auf der Elektrode 27 durch
Ultraschall angeschweißt.
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Während des
ersten Bondings der feinen Metalleitung 25A wird der an
dem Ende der feinen Metalleitung 25A gebildete Kugelabschnitt,
wie zuvor beschrieben, mit der Elektrode 27 verbunden,
und solch eine Verbindung wird als Nagelkopfbonding (engl.: nail
head bonding) bezeichnet. In der folgenden Beschreibung wird ein
Verbindungsabschnitt zwischen der feinen Metalleitung 25A und
der Elektrode 27 als erster Nagelkopfbonding-(im folgenden: NHB)-Abschnitt 63A bezeichnet.
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Wenn
die feine Metalleitung 25A mit der ersten Elektrode 27 verbunden
ist, schiebt die Kapillare 42 die feine Metalleitung 25A heraus
und bewegt sie an eine Stelle, wo die zweite Elektrode 28 des
zweiten Halbleiterelementes 23 gebildet ist. Dann preßt die Kapillare 42 die
feine Metalleitung 25A auf den ersten Bolzenkontakthügel 36,
der auf der zweiten Elektrode 28 gebildet ist, um ein Ultraschallschweißen durch
die Ultraschallvibration auszuführen
(zweites Bonding).
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Damit
ist, wie in 10 gezeigt, einer der ersten
Drähte 30 zwischen
einer der ersten Elektroden 27 und einer der zweiten Elektroden 28 verlegt. Obwohl
zu dieser Zeit der erste Bolzenkontakthügel 36 aufgrund des
Pressens durch die Kapillare 42 etwas deformiert wird,
wird eine vorbestimmte Höhe
D1 beibehalten, wie es durch Pfeile in 13 gezeigt
ist.
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In
dieser Ausführungsform
wird, wie zuvor beschrieben, eine zweite Bondingseite des ersten Drahtes 30 mit
dem ersten Bolzenkontakthügel 36 verbunden.
Der erste Bolzenkontakthügel 36 ist
aus einem Material (leitfähiges
Material), das dasselbe wie jenes der Drähte 30 bis 32 ist.
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Aus
diesem Grund wird in dem Zustand, wenn die zweite Bondingseite des
ersten Drahtes 30 mit dem Bolzenkontakthügel 36 verbunden
ist, der erste Draht 30 mit der zweiten Elektrode 28 elektrisch verbunden.
Ferner zeigt 10 einen Zustand, bei dem ein
Kugelabschnitt 43A an dem Endabschnitt der feinen Metalleitung 25A gebildet
ist, um den zweiten Draht 31 zu bilden.
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Wenn
das Verlegen des ersten Drahtes 30 vollendet ist, beginnt
das Verlegen des zweiten Drahtes 31, wie zuvor beschrieben.
Der zweite Draht 31 wird so verlegt, daß die Kapillare 42 an
eine Stelle bewegt wird, wo der erste Bolzenkontakthügel 36 gebildet
ist, und dann wird der Kugelabschnitt 43A auf den ersten
Bolzenkontakthügel 36 gepreßt, und gleichzeitig
wird die Kapillare 42 durch Ultraschall vibriert.
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Somit
wird, wie in 11 gezeigt, die feine Metalleitung 25A durch
Ultraschall auf den ersten Bolzenkontakthügel 36 geschweißt. Da das
Anschweißen
der feinen Metalleitung 25A das erste Bonding darstellt,
wird auf dem ersten Bolzenkontakthügel 36 ein zweiter
NHB-Abschnitt 64A gebildet.
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Nachdem
die feine Metalleitung 25A mit dem ersten Bolzenkontakthügel 36 verbunden
ist, schiebt die Kapillare 42 die feine Metalleitung 25A heraus und
bewegt sie an eine Stelle, wo die dritte Elektrode 29 des
dritten Halbleiterelementes 24 gebildet ist. Als nächstes preßt die Kapillare 42 die
feine Metalleitung 25A auf den zweiten Bolzenkontakthügel 37,
der auf der dritten Elektrode 29 gebildet ist, um die Ultraschallvibration
(das zweite Bonding) auszuführen.
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Somit
wird, wie in 12 gezeigt, der zweite Draht 31 zwischen
der zweiten Elektrode 28 und der dritten Elektrode 29 verlegt.
Obwohl dabei der zweite Bolzenkontakthügel 37 aufgrund des
Pressens durch die Kapillare 42 etwas deformiert wird,
wird die vorbestimmte Höhe
D1 beibehalten, wie es durch einen Pfeil in 13 gezeigt
ist. Da ferner auch der zweite Bolzenkontakthügel 37 aus demselben
leitfähigen Material
ist, wird in dem Zustand, wenn die zweite Bondingseite des zweiten
Drahtes 31 mit dem Bolzenkontakthügel 37 verbunden ist,
der zweite Draht 31 mit der dritten Elektrode 29 elektrisch
verbunden.
-
Durch
Ausführen
desselben Prozesses, wie zuvor beschrieben, wird ähnlich der
dritte Draht 32 zwischen der dritten Elektrode 29 und
dem Bondingkissen 34 des Substrates 33 verlegt.
Auf dem Bondingkissen 34 ist jedoch kein Bolzenkontakthügel gebildet.
-
Durch
Ausführen
des zuvor beschriebenen Drahtbondingprozesses können die Drähte 30 bis 32 über die
Umspannstationen der Halbleiterelemente 24 und 23 mit
dem Substrat 33 verbunden werden, und dadurch werden sie
stufenweise von dem ersten Halbleiterelement 22 bis zum
Substrat 33 verlegt. Gemäß solch einer Konfiguration
können
die Drähte 30 bis 32 verkürzt werden
und können
ihre Schleifenhöhen
verringert werden.
-
Wenn
die Drähte 30 bis 32 verkürzt werden, wird
deren Induktivität
verringert, und dadurch können
die elektrischen Charakteristiken (besonders Hochfrequenzcharakteristiken)
der Halbleitervorrichtung 20A verbessert werden. Zusätzlich werden
herkömmlicherweise,
wie in 3 gezeigt, die Elektroden 7 bis 9 der
Halbleiterelemente 2 bis 4 mit den Bondingkissen 14 direkt
verbunden, und dies führt
zu dem Problem, daß die
Bondingkissen 14 mit den Drähten 10 bis 12 belegt
sind. Als Resultat können die
benachbarten Drähte
einander kontaktieren und werden die Bondingkissen 14 groß.
-
Im
Gegensatz dazu werden die Elektroden der ersten und zweiten Halbleiterelemente 22 und 23 gemäß dieser
Ausführungsform
nicht direkt mit den Bondingkissen 34 verbunden, und dadurch
nimmt die Anzahl der Drähte
selbst an einer Verbindungsstelle nahe dem Substrat 33 nicht
zu. Daher kann vermieden werden, daß die benachbarten Drähte einander kontaktieren,
und die Miniaturisierung der Bondingkissen 34 kann erreicht
werden, wodurch ein Beitrag zur Miniaturisierung der Halbleitervorrichtung 20A geleistet
wird.
-
Ferner
kann durch das Verringern der Schleifenhöhen der Drähte 30 bis 32 die
Miniaturisierung (in der Höhe)
der Halbleitervorrichtung 20A realisiert werden. Im Falle
der Verringerung der Schleifenhöhen
der Drähte 30 bis 32 können die
Drähte 30 bis 32 jedoch
die Eckabschnitte der Halbleiterelemente 22 bis 24 kontaktieren,
wie es durch einen Pfeil A1 in 14 gezeigt
ist, und dies kann zu einem Kurzschluß führen.
-
In
dieser Ausführungsform
ist jedoch der erste Bolzenkontakthügel 36 zwischen dem
zweiten NHB-Abschnitt 64A und der zweiten Elektrode 28 montiert
und ist der zweite Bolzenkontakthügel 37 zwischen dem
dritten NHB-Abschnitt 65A und der dritten Elektrode 29 montiert.
Dadurch kann vermieden werden, daß die Drähte 30 bis 32 die
Eckabschnitte der Halbleiterelemente 22 bis 24 kontaktieren.
-
Als
nächstes
folgt unter Bezugnahme auf 13 eine
Beschreibung hinsichtlich der Effekte der ersten und zweiten Bolzenkontakthügel 36 und 37.
Da die Effekte des ersten Bolzenkontakthügels 36 dieselben
wie jene des zweiten Bolzenkontakthügels 37 sind, erfolgt
die Beschreibung nur für
den ersten Bolzenkontakthügel 36.
-
Der
erste Bolzenkontakthügel 36 wird
sandwichartig zwischen der zweiten Elektrode 28 und dem
zweiten NHB-Abschnitt 64A angeordnet, wenn das zweite Bonding
des ersten Drahtes 30 ausgeführt wird. Da der erste Bolzenkontakthügel 36 die Höhe D1 hat,
wie zuvor beschrieben, ist der zweite NHB-Abschnitt 64A von der zweiten
Elektrode 28 durch das vorbestimmte Maß D1 getrennt. Das heißt, der
erste Bolzenkontakthügel 36 dient
als Abstandsglied zum Trennen des zweiten NHB-Abschnittes 64A von
der zweiten Elektrode 28.
-
Um
andererseits zu vermeiden, daß die Drähte 30 bis 32 die
Halbleiterelemente 22 bis 24 kontaktieren, ist
es erforderlich, zwischen ihnen einen Abstand zu bilden. Indem der
erste Bolzenkontakthügel 36 dazwischen
vorgesehen wird, wie in dieser Ausführungsform beschrieben, ist
die zweite Bondingposition des ersten Drahtes 30 von der
zweiten Elektrode 28 getrennt, und dadurch ist der erste Draht 30 von
der Ecke des ersten Halbleiterelementes 22 getrennt.
-
Indem
der erste Bolzenkontakthügel 36 vorgesehen
wird, wird auch der zweite NHB-Abschnitt 64A von der zweiten
Elektrode 28 getrennt und wird der zweite Draht 31 von
der Ecke des zweiten Halbleiterelementes 23 getrennt. Ferner
ist an der zweiten Bondingposition des zweiten Drahtes 31 der
zweite Bolzenkontakthügel 37 vorgesehen,
und dadurch wird der zweite Draht 31 von der Ecke des zweiten Halbleiterelementes 23 getrennt.
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Durch
das Vorsehen der ersten und zweiten Bolzenkontakthügel 36 und 37 kann
daher der Kontakt der Drähte 30 bis 32 mit
den Halbleiterelementen 22 bis 24 verhindert werden.
Als Resultat tritt zwischen den Drähten 30 bis 32 und
den in den Halbleiterelementen 22 bis 24 gebildeten
Schaltungen kein Kurzschluß auf,
und dadurch kann die Zuverlässigkeit
der Halbleitervorrichtung 20A verbessert werden.
-
Ferner
können
Abstände
zwischen den Drähten 30 bis 32 und
den Halbleiterelementen 22 bis 24 durch das Einstellen
der Höhen
der ersten und zweiten Bolzenkontakthügel 36 und 37 eingestellt werden.
Es ist wünschenswert,
diese Höhen
wenigstens so hoch festzulegen, wie es zum Vorsehen eines Abstandes
zwischen den Drähten 30 bis 32 und
den Halbleiterelementen 22 bis 24 erforderlich
ist.
-
Das
heißt,
die Bolzenkontakthügel 36 und 37 sollten
vorzugsweise höher
sein, wenn verhindert werden soll, daß die Drähte 30 bis 32 die
Halbleiterelemente 22 bis 24 kontaktieren. Falls
die Bolzenkontakthügel 36 und 37 jedoch
zu hoch werden, werden die Schleifenhöhen der Drähte 30 bis 32 höher, und dies
führt zu
einer größeren Abmessung
der Halbleitervorrichtung 20A.
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Indem
die Höhen
der Bolzenkontakthügel 36 und 37 zweckmäßig konstruiert
werden, um der Mindesthöhe
gleich zu sein, die erforderlich ist, um den Abstand zwischen den
Drähten 30 bis 32 und
den Halbleiterelementen 22 bis 24 zu bilden, kann
daher sowohl die Miniaturisierung als auch die hohe Zuverlässigkeit
der Halbleitervorrichtung 20A erreicht werden.
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Als
nächstes
folgt eine Beschreibung hinsichtlich einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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15 ist
ein Diagramm, das eine Drahtverbindungsstruktur einer Halbleitervorrichtung
der zweiten Ausführungsform
zeigt. Außerdem
sind in 15 und anderen, später zu verwendenden
Diagrammen Teile, die dieselben wie jene in 5 bis 13 sind,
die für
die erste Ausführungsform
verwendet wurden, mit denselben Bezugszeichen versehen, und eine
Beschreibung derselben wird weggelassen.
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Die
Halbleitervorrichtung der zweiten Ausführungsform hat das Merkmal,
daß Blindkissen 46A, die
auf den Halbleiterelementen 22 bis 24 vorgesehen
sind, als Umspannabschnitt für
die Drähte 30 bis 32 dienen.
Die Blindkissen 46A sind mit Schaltungen, die innerhalb
der Halbleiterelemente 22 bis 24 gebildet sind,
nicht elektrisch verbunden.
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Ferner
haben die Blindkissen 46A, die an Stellen vorgesehen sind,
wo die Elektroden 27 bis 29 angeordnet sind, Größen, die
denen der Elektroden 27 bis 29 gleich sind oder
breiter als diese sind. Die Blindkissen 46A bieten genügend Raum,
um die Drähte
mit ihnen zu verbinden.
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In
dieser Ausführungsform
ist, wie in 15 gezeigt, nur ein Blindkissen 46A auf
dem zweiten Halbleiterelement 23 vorgesehen. Gewöhnlich wird jedes
der Halbleiterelemente 22 bis 24 mit einer Vielzahl
der Blindkissen 46A versehen.
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Da
das Blindkissen 46A, wie zuvor beschrieben, elektrisch
nicht mit Schaltungen verbunden ist, die innerhalb des Halbleiterelementes 23 gebildet sind,
kann das Blindkissen 46A mit den Drähten 30 und 31 verbunden
werden, ohne elektrische Eigenschaften zu berücksichtigen. Das heißt, im Falle
des Verbindens eines Paares von Halbleiterelementen (zum Beispiel
der ersten und zweiten Halbleiterelemente 22 und 23)
unter Verwendung des ersten Drahtes 30, müssen die
Elektroden 27 und 28, die zusammen verbunden werden,
identische elektrische Eigenschaften haben. Das Blindkissen 46A ist jedoch
nicht mit den Schaltungen des Halbleiterelementes 23 verbunden,
und deshalb brauchen die Eigenschaften des Blindkissens 46A nicht
berücksichtigt
zu werden.
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In
dieser Konfiguration können
die Blindkissen 46A, die auf den Halbleiterelementen 22 bis 24 vorgesehen
sind, als Umspannabschnitte zum Umspannen der Drähte 30 bis 32 dienen.
Das heißt,
die Blindkissen 46 bieten einen Spielraum beim Verlegen der
Drähte 30 bis 32,
so daß die
Drähte 30 bis 32 kürzer als
sonst sein können
und ohne einen unerwünschten
Drahtverlauf zur Zeit des Formens des einkapselnden Harzes 26 verlegt
werden können.
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Als
nächstes
folgt eine Beschreibung hinsichtlich einer dritten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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16 und 17 zeigen
eine Halbleitervorrichtung 20B der dritten Ausführungsform
gemäß der vorliegenden
Erfindung. 16 ist eine Querschnittsansicht
der Halbleitervorrichtung 20B, und 17 ist
eine Draufsicht auf dieselbe, wobei das einkapselnde Harz 26 teilweise
entfernt ist.
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Die
Halbleitervorrichtung 20B hat in dieser Ausführungsform
das Merkmal, daß Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 auf
den zweiten bzw. dritten Halbleiterelementen 23 und 24 vorgesehen
sind. Wie aus 17 ersichtlich ist, ist die
Neuverdrahtungsschicht 47 ungefähr parallel zu einer Reihe
der zweiten Elektroden 28 auf einem gestuften Abschnitt vorgesehen,
der durch die ersten und zweiten Halbleiterelemente 22 und 23 gebildet
wird, und die Neuverdrahtungsschicht 48 ist ungefähr parallel
zu einer Reihe der dritten Elektroden 29 auf einem gestuften Abschnitt
vorgesehen, der durch die zweiten und dritten Halbleiterelemente 23 und 24 gebildet
wird.
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In
der dritten Ausführungsform
sind die Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 als
Substrate für gedruckte
Schaltungen gebildet, auf denen Neuverdrahtungsmuster 47A und 48A mit
vorbestimmten Mustern gebildet sind. Ferner sind die Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 mit
Klebstoff auf den zweiten und dritten Halbleiterelementen 23 und 24 fixiert.
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Abgesehen
von der Bildung als Substrate für gedruckte
Schaltungen können
die Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 als flexible
gedruckte Substrate oder dergleichen gebildet sein und auf den zweiten
und dritten Halbleiterelementen 23 und 24 integral
gebildet sein.
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Indem
die Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 auf den
zweiten und dritten Halbleiterelementen 23 und 24 vorgesehen
werden, kann somit verhindert werden, daß sich erste bis fünfte Drähte 50 bis 54 kreuzen
und einen Kurzschluß erzeugen,
auch wenn die Elektroden 27 bis 29, die auf den
Halbleiterelementen 22 bis 24 vorgesehen sind,
auf eine verschiedene Weise verlegt sind. Diesbezüglich folgt
unten eine Beschreibung.
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Im
Falle des Verbindens der gestapelten Halbleiterelemente 22 bis 24 müssen die
Drähte 50 bis 54 zwischen
den Elektroden verlegt werden, die die gleichen elektrischen Eigenschaften
und Signaleigenschaften haben, nämlich
zwischen äquivalenten
Elektroden. In dem Fall, wenn ein Elektroden-Layout des direkt gestapelten
ersten Halbleiterelementes 22 dem des zweiten Halbleiterelementes 23 gleich
ist und das Elektroden-Layout des zweiten Halbleiterelementes 23 dem
des dritten Halbleiterelementes 24 gleich ist, können die
Drähte 50 bis 54 zwischen
den Elektroden 27 bis 29 gerade verlegt werden,
ohne daß sie
sich kreuzen (siehe 6 und 7).
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In
dem Fall, wenn die Elektroden-Layouts der Halbleiterelemente jedoch
untereinander verschieden sind, sind die äquivalenten Elektroden 27 bis 29 nicht
an entsprechenden Positionen auf den Halbleiterelementen angeordnet
und müssen
die Drähte
zwischen jenen äquivalenten
Elektroden verlegt werden. Aus diesem Grund wird das Verlegen dieser
Drähte
schwierig. Im besonderen können
die Drähte
einander kontaktieren, falls sie mit hoher Dichte verlegt werden;
um aber den Kontakt derselben zu vermeiden, kann eine Erweiterung
der Größe der Halbleitervorrichtung
erforderlich sein.
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Im
Gegensatz dazu werden in der dritten Ausführungsform dadurch, daß die Neuverdrahtungsschichten 47 und 48,
die die vorbestimmten Neuverdrahtungsmuster 47A und 48A haben,
auf den Halbleiterelementen 23 und 24 vorgesehen
sind, die Drähte 50 bis 54 über die
Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 zwischen den
ersten bis dritten Halbleiterelementen 22 und 24 und
zwischen dem dritten Halbleiterelement 24 und dem Substrat 33 elektrisch
verbunden.
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Speziell
sind, wie in 17 gezeigt, eine erste Elektrode 27A,
die die oberste auf dem Halbleiterelement 22 ist, und eine
zweite Elektrode 28A, die die unterste auf dem Halbleiterelement 23 ist, äquivalente
Elektroden und müssen
deshalb durch Draht verbunden werden. Im Falle des direkten Verbindens
der Elektroden 27A und 28A mit einem Draht muß der Draht
diagonal verlegt werden und kann er andere Drähte kontaktieren, die darauf
vorgesehen sind. Da ferner die Länge
des diagonal verlegten Drahtes zunimmt, können die elektrischen Eigenschaften
desselben gemindert werden.
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Daher
wird in der dritten Ausführungsform, ohne
die erste Elektrode 27A und die zweite Elektrode 28A direkt
zu verbinden, zuerst die erste Elektrode 27A über den
ersten Draht 50 mit der Neuverdrahtungsschicht 47 verbunden.
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Die
Neuverdrahtungsschicht 47 hat das Neuverdrahtungsmuster 47A,
das zu den Reihen der Elektroden 27 und 28 ungefähr parallel
ist. Der erste Draht 50 wird zwischen einem oberen Ende
des Neuverdrahtungsmusters 47A und der ersten Elektrode 27A verlegt,
und der zweite Draht 51 wird zwischen einem unteren Ende
des Neuverdrahtungsmusters 47A und der zweiten Elektrode 28A verlegt.
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Daher
kollidieren die ersten und zweiten Drähte 50 und 51 nicht
mit anderen Drähten,
und sie werden mit verkürzten
Längen
verlegt. Zusätzlich können andere
Drähte
Drahtschleifen über
der Neuverdrahtungsschicht 47 bilden.
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Durch
das Vorsehen der Neuverdrahtungsschichten 47 und 48 wird
verhindert, daß die
Drähte 50 bis 54 sich
kreuzen und dadurch einen Kurzschluß erzeugen. Es ist auch möglich, daß Kombinationen der
Halbleiterelemente 22 bis 24 durch die Elektroden-Layouts
nicht eingeschränkt
werden. Außerdem werden
die Drähte
verkürzt,
und dadurch können
die elektrischen Eigenschaften der Halbleitervorrichtung 20B verbessert
werden.
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Als
nächstes
folgt eine Beschreibung hinsichtlich einer vierten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung.
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18 ist
eine Querschnittsansicht, die eine Halbleitervorrichtung 20C der
vierten Ausführungsform
zeigt. Die Halbleitervorrichtung 20C hat das Merkmal, daß erste
bis dritte Drähte 55 bis 57 im Durchmesser
dicker als die Drähte 30 bis 32 sind.
-
Speziell
beträgt
der Durchmesser von jedem der Drähte 30 bis 32,
die in den zuvor beschriebenen Ausführungsformen verwendet werden,
ungefähr
25 μm, aber
in dieser Ausführungsform
beträgt
der Durchmesser der Drähte 55 bis 57 zwischen
50 μm und
150 μm.
Daher kann die Induktivität
der Drähte 55 bis 57 reduziert
werden, und dadurch können Hochfrequenzeigenschaften
derselben verbessert werden.
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19 und 20 zeigen
einen Drahtbondingprozeß zum
Verlegen der ersten bis dritten Drähte 55 bis 57 als
Teil eines Verfahrens zum Produzieren der Halbleitervorrichtung 20C.
Als nächstes
folgt eine Beschreibung hinsichtlich des Drahtbondingprozesses.
Außerdem
sind Teile, die dieselben wie jene in 8 bis 14 sind,
mit denselben Bezugszeichen versehen.
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19 zeigt
einen Zustand vor dem Bonding der ersten bis dritten Drähte 55 bis 57.
In dieser Ausführungsform
wird auch der Bolzenkontakthügelbildungsprozeß vor dem
Drahtbondingprozeß ausgeführt.
-
Der
in dieser Ausführungsform
ausgeführte Bolzenkontakthügelbildungsprozeß hat das
Merkmal, daß erste
bis dritte Bolzenkontakthügel 66 bis 68 entsprechend
allen Elektroden 27 bis 29 gebildet werden, die
auf den ersten bis dritten Halbleiterelementen 22 bis 24 vorgesehen
sind. Das heißt,
in dieser Ausführungsform
wird der Bolzenkontakthügel 66 entsprechend
der Elektrode 27 des ersten Halbleiterelementes 22 gebildet.
-
Die
ersten bis dritten Bolzenkontakthügel 66 bis 68,
die genauso wie die zuvor beschriebenen ersten und zweiten Bolzenkontakthügel 36 und 37 als Abstandsglieder
dienen, werden durch die Drahtbondingvorrichtung gebildet, die beim
Drahtbonding der ersten bis dritten Drähte 55 bis 57 verwendet
wird. Die feine Metalleitung 25A, die einen Durchmesser von
25 μm hat,
der kleiner als jener der Drähte 55 bis 57 ist,
wird auch in dieser Ausführungsform
zum Bilden der Bolzenkontakthügel 66 bis 68 verwendet.
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Die
Drahtbondingvorrichtung kann entweder die feine Metalleitung 25A mit
dem Durchmesser von 25 μm
zum Bilden der Bolzenkontakthügel 66 bis 68 oder
die feine Metalleitung 25B mit einem Durchmesser zwischen
50 μm und
150 μm zum
Bilden der Drähte 55 bis 57 verwenden.
Daher werden sowohl die ersten bis dritten Bolzenkontakthügel 66 bis 68 als
auch die ersten bis dritten Drähte 55 bis 57 unter Verwendung
von nur einer Vorrichtung gebildet. Als Resultat wird keine zusätzliche
Einrichtung benötigt, um
die Bolzenkontakthügel 66 bis 68 in
dieser Ausführungsform
zu bilden, und dadurch werden die Produktionskosten der Halbleitervorrichtung 20C nicht erhöht.
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20 zeigt
einen ersten Bondingzustand der feinen Metalleitung 25B,
die mit der ersten Elektrode 27 des ersten Halbleiterelementes 22 verbunden
wird. Da die feine Metalleitung 25B mit dem Durchmesser
von 50 μm
bis 150 μm
in dieser Ausführungsform
relativ dick ist, wird ein Kugelabschnitt 43B, der an einem
Ende von ihr gebildet ist, relativ groß.
-
Die
Kapillare 42 preßt
den Kugelabschnitt 43B auf den ersten Bolzenkontakthügel 66,
der zuvor auf der Elektrode 27 gebildet wurde, und gleichzeitig wird
sie durch Ultraschall vibriert, so daß der Kugelabschnitt 43B durch
Ultraschall auf den ersten Bolzenkontakthügel 66 geschweißt wird.
Da die Verbindung der feinen Metalleitung 25B das erste
Bonding darstellt, wird ein erster NHB-Abschnitt 63B auf
dem ersten Bolzenkontakthügel 66 gebildet.
Obwohl dabei der erste Bolzenkontakthügel 66 durch das Pressen
der Kapillare 42 etwas deformiert wird, wird eine vorbestimmte
Höhe D3
eingehalten, die durch einen Pfeil in 24 gekennzeichnet
ist.
-
Nachdem
die feine Metalleitung 25B über den ersten Bolzenkontakthügel 66 mit
der ersten Elektrode 27 verbunden ist, zieht die Kapillare
die feine Metalleitung 25B und bewegt sie an eine Stelle, wo
die zweite Elektrode 28 des zweiten Halbleiterelementes 23 gebildet
ist. Dann preßt
die Kapillare 42 die feine Metalleitung 25B auf
den zweiten Bolzenkontakthügel 67,
der auf der zweiten Elektrode 28 gebildet ist, und führt gleichzeitig
ein Ultraschallschweißen
mit der Ultraschallvibration aus (zweites Bonding).
-
Obwohl
der zweite Bolzenkontakthügel 67 durch
das Pressen der Kapillare 42 etwas deformiert wird, wird
eine vorbestimmte Höhe
D2 eingehalten, die durch einen Pfeil in 24 gekennzeichnet
ist. Damit ist, wie in 21 gezeigt, der erste Draht 55 zwischen
der ersten Elektrode 27 und der zweiten Elektrode 28 verlegt.
-
Nachdem
der erste Draht 55 somit verlegt ist, wird der zweite Draht 56 so
verlegt, wie zuvor beschrieben, daß die Kapillare 42 an
eine Stelle bewegt wird, wo der zweite Bolzenkontakthügel 67 gebildet ist,
so daß die
Kapillare 42 den Kugelabschnitt 43B auf den zweiten
Bolzenkontakthügel 67 pressen kann
und gleichzeitig durch Ultraschall vibriert wird.
-
Die
feine Metalleitung 25B wird durch Ultraschall, wie in 22 gezeigt,
auf den zweiten Bolzenkontakthügel 67 geschweißt. Da die
Verbindung der feinen Metalleitung 25B mit ihm das erste
Bonding darstellt, wird ein zweiter NHB-Abschnitt 64B auf dem zweiten
Bolzenkontakthügel 67 gebildet.
-
Nachdem
die zweite Metalleitung 25B mit dem zweiten Bolzenkontakthügel 67 verbunden
ist, drückt
die Kapillare 42 die feine Metalleitung 25B heraus
und bewegt sie an eine Stelle, wo die dritte Elektrode 29 des
dritten Halbleiterelementes 24 gebildet ist. Dann preßt die Kapillare 42 die feine
Metalleitung 25B auf den dritten Bolzenkontakthügel 68,
der auf der dritten Elektrode 29 gebildet ist, um das Ultraschallschweißen auszuführen (zweites
Bonding).
-
Obwohl
der zweite Bolzenkontakthügel 67 durch
das Pressen der Kapillare 42 etwas deformiert wird, wird
eine vorbestimmte Höhe
D2 eingehalten. Damit ist, wie in 23 gezeigt,
der zweite Draht 56 zwischen der zweiten Elektrode 28 und
der dritten Elektrode 29 verlegt. Ähnlich wird durch das Ausführen des
zuvor beschriebenen Prozesses der dritte Draht 57 zwischen
der dritten Elektrode 29 und dem Bondingkissen 34 des
Substrates 33 verlegt.
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Durch
das Vorsehen der ersten bis dritten Bolzenkontakthügel 66 bis 68 in
der vierten Ausführungsform
können
daher die ersten bis dritten Drähte 55 bis 57 von
den Halbleiterelementen 22 bis 24 getrennt sein.
Als Resultat entsteht kein Kurzschluß in den durch die Drähte 55 bis 57 gebildeten
Schaltungen innerhalb der Halbleiterelemente 22 bis 24,
und die Zuverlässigkeit
der Halbleitervorrichtung 20C kann verbessert werden.
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Da
ferner die feine Metalleitung 25B dick ist, wie zuvor beschrieben,
werden die NHB-Abschnitte 63B, 64B und 65B,
die während
des ersten Bondings der feinen Metalleitung 25B gebildet
werden, groß. Daher
können
in dem Fall, wenn die Bolzenkontakthügel 66 bis 68 nicht
vorgesehen werden, wie es durch einen Pfeil A2 in 25 gekennzeichnet
ist, die NHB-Abschnitte 63B, 64B und 65B über die
Elektroden 27 bis 29 hinausquellen und Elektroden
kontaktieren, die mit ihnen benachbart sind, oder in die Schaltungen
quellen, die in den Halbleiterelementen 22 bis 24 gebildet
sind. 25 zeigt ein Beispiel für die Expansion
von genau dem zweiten NHB-Abschnitt 64B.
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Da
in dieser Ausführungsform
die Bolzenkontakthügel
mit den vorbestimmten Höhen
jedoch zwischen den NHB-Abschnitten 63B bis 65B und
den Elektroden 27 bis 29 vorgesehen werden, kann
verhindert werden, daß die
NHB-Abschnitte 63B bis 65B über die Elektroden 27 bis 29 hinausquellen.
In dieser Ausführungsform
werden feine Metalleitungen, die dünn genug sind, zum Bilden der
Bolzenkontakthügel 66 bis 68 verwendet,
wodurch gewährleistet
ist, daß das
Metall nicht über
die Elektroden 27 bis 29 hinausquillt.
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Ferner
ist es auch während
eines Prozesses des Verbindens des ersten Drahtes 55 mit
der ersten Elektrode 27 möglich, daß der erste NHB-Abschnitt 63B außerhalb
der ersten Elektrode 27 haftet. Aus diesem Grund wird in
dieser Ausführungsform
der Bolzenkontakthügel 66 auch
auf der ersten Elektrode 27 gebildet.
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Die
obige Beschreibung ist dafür
bestimmt, daß ein
Fachmann die Erfindung nutzen kann, und sie erläutert den Modus, den die Erfinder
zum Ausführen
ihrer Erfindung als den besten erachten.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung hinsichtlich verschiedener Ausführungsformen
beschrieben worden ist, soll die Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen
begrenzt sein. Fachleute werden innerhalb des Grundgedankens der
Erfindung auf Abwandlungen kommen. Zum Beispiel ist die Anzahl der
Halbleiterelemente nicht auf drei begrenzt. Die Halbleitervorrichtungen
sind nicht auf den BGA-Typ begrenzt, und es können andere Halbleitervorrichtungen
sein, die der Stapeltyp sind und Drähte zum Verbinden von darin
vorgesehenen Halbleiterelementen verwenden.
-
Die
vorliegende Anmeldung basiert auf der japanischen Prioritätsanmeldung
Nr. 11-297410, eingereicht am 19. Oktober 1999, deren gesamter Inhalt hierin
durch Bezugnahme inkorporiert ist.