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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine negative Elektrode für wiederaufladbare
(Sekundär-)Batterien
mit nichtwässrigem
Elektrolyt, deren Kapazität
groß ist
und deren Entladekapazität
so verbessert worden ist, dass sie sich während der Zyklen bei der Verwendung
nicht verschlechtert.
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EP-A-0
836 238 offenbart eine nichtwässrige
Sekundärbatterie,
welche eine positive Elektrode und eine negative Elektrode, die
beide ein Material enthalten, welches Lithium reversibel interkalieren
und deinterkalieren kann, einen nichtwässrigen Elektrolyt, der ein
Lithiumsalz enthält,
und einen Separator umfasst, wobei diese wenigstens eine Schutzschicht
auf der negativen Elektrode und/oder der positiven Elektrode aufweist.
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EP-A-0
762 521 offenbart eine sekundäre
Lithiumionenbatterie mit einer positiven Elektrode, einer negativen
Elektrode, einem nichtwässrigen
Elektrolyt und einem Behälter,
in welchem die Elektroden und der Elektrolyt eingeschlossen sind,
wobei die positive Elektrode aus einem aktiven Material einer positiven
Elektrode gebildet ist, welches erzeugt wird, indem Lithiumionen
in Lithiummanganoxid in dem Behälter
interkaliert wird, so dass sich eine Vorstufe des aktiven Materials
der positiven Elektrode ergibt, welches Lithiummanganoxid umfasst,
dessen Lithiumionengehalt erhöht
ist, und Lithiumionen werden von der Vorstufe des aktiven Materials
der positiven Elektrode in den Behälter freigesetzt, und wobei
die negative Elektrode aus einem aktiven Material einer negativen
Elektrode gebildet ist, welches erzeugt wird, indem die freigesetzten
Lithiumionen in eine Vorstufe des aktiven Materials der negativen
Elektrode aus einem Metalloxid in dem Behälter interkaliert werden.
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US-A-5
654 114 offenbart eine nichtwässrige
Sekundärbatterie,
welche als ein aktives Material einer negativen Elektrode ein Oxid
umfasst, welches hauptsächlich
wenigstens eines der Halbmetalle der Gruppen IVB oder VB des Periodensystems
umfasst, welches Lithium interkalieren und deinterkalieren kann,
wobei (1) das aktive Material der positiven Elektrode ein Cobaltoxid
mit einer durchschnittlichen Korngröße (D) von 3 < D ≤ 9,0 μm ist und
das Volumen des Cobaltoxids, welches durch die Körner von 3 bis 15 eingenommen
wird, nicht weniger als 80% des gesamten Volumens ausmacht, sowie
einen nichtwässrigen
Elektrolyt, der ein Lithiumsalz umfasst; oder (2) eine positive
Elektrode und eine negative Elektrode sind in der Form eines Wirbelkörpers ausgestaltet
und die Breite der negativen Elektrode ist um einen Wert im Bereich
von 0,2 mm bis 5 mm breiter als jene der positiven Elektrode.
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In
den letzten Jahren ist die Nachfrage nach wiederaufladbaren Lithiumionenbatterien,
die eine große elektromotorische
Kraft und hohe Energiedichte aufweisen, zusammen mit der Entwicklung
mobiler Kommunikationsausstattung und tragbarer Elektronikgeräte stark
angewachsen. Lithiummetall kann für das Material der negativen
Elektrode dieser Art von wiederaufladbaren Lithiumbatterien eingesetzt
werden, um eine hohe Energiedichte zu erzielen. Allerdings lagern
sich beim Aufladen auf der negativen Elektrode Dendrite ab, und wenn
das Laden und Entladen wiederholt wird, wachsen die Dendrite an,
so dass sie aus dem Separator herausstehen und die Seite der positiven
Elektrode erreichen, was das Problem eines inneren Kurzschlusses hervorrufen
kann.
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Darüber hinaus
nimmt der abgeschiedene Dendrit einen relativ großen Bereich
der Oberfläche
ein, was die Aktivierung der Reaktion verstärkt, und reagiert mit dem Lösungsmittel
in dem Elektrolyten auf der Oberfläche, so dass ein Grenzflächenfilm
in der Art eines festen Elektrolyten ausgebildet wird, der keine
Leitfähigkeit
für Elektronen
aufweist. Dadurch wird der Innenwiderstand der Batterie groß oder ein
von dem Netzwerk der Elektronenleitung isoliertes Teilchen wird
erzeugt, was zu einem Faktor wird, der die Lade- und Entladeeffizienz
verschlechtert, d. h. die Zykleneigenschaften. Dadurch weisen wiederaufladbare
Lithiumbatterien, bei denen Lithiummetall für das Material der negativen
Elektrode eingesetzt wird, Probleme hinsichtlich der Sicherheit
und der Zykleneigenschaften auf.
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Gegenwärtig wird
in der Praxis eine Batterie eingesetzt, welche für das Material der negativen
Elektrode anstelle des Lithiummetalls ein kohlenstoffhaltiges Material
einsetzt, welches Lithiumionen speichert und desorbieren kann. Da
sich auf der negativen Elektrode aus dem kohlenstoffhaltigen Material
kein Lithiummetall abscheidet, gibt es üblicherweise kein Problem eines
durch Dendriten hervorgerufenen inneren Kurzschlusses. In dem Fall,
dass für
das kohlenstoffhaltige Material Graphit eingesetzt wird, beträgt die theoretische
Kapazität
allerdings 372 mAh/g, was nur ein Zehntel der theoretischen Kapazität von Lithium
als einfachem Metall ausmacht, und daher kann kein zufriedenstellendes
Niveau der Kapazität
erzielt werden.
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Als
aktives Material der negativen Elektrode, welches die Kapazität vergrößern kann,
ist Sn als ein einfaches Metall bekannt, welches mit Lithium eine
Verbindung ausbildet. Die Sn-Verbindung, welche die größte Lithiummenge
einschließt,
wird mit der Formel Li22Sn5 bezeichnet,
und in dem Fall, das diese Verbindung eingesetzt wird, scheidet
sich typischerweise kein metallisches Lithium ab und gibt es kein
Problem eines durch Dendriten hervorgerufenen inneren Kurzschlusses.
Und die theoretische Kapazität
zwischen dieser Verbindung und Sn als einfacher Substanz beträgt 993 mAh/g,
was größer als
die theoretische Kapazität
von Graphit ist.
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Zusätzlich ist
ein Material einer negativen Elektrode, welches eine intermetallische
Verbindung einschließlich
wenigstens eines von den Elementen der Gruppe 4B, P und Sb einschließt und eine
Kristallstruktur des CaF2-Typs, des ZnS-Typs
oder des AlLiSi-Typs aufweist, als ein Verbundmaterial für eine negative
Elektrode vorgeschlagen worden (ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung
Hei-9 (1997)-63651),
dessen Kapazität
größer als
jene des kohlenstoffhaltigen Materials ist. Und ein Verbundteilchen,
welches ein aktives Material als eine einfache Substanz oder als
eine Verbindung, die Lithiumionen interkalieren und desorbieren kann,
sowie kohlenstoffhaltiges Material umfasst, ist als Material für die negative
Elektrode vorgeschlagen worden (ungeprüfte japanische Patentveröffentlichung
Hei-11 (1999)-135120).
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Allerdings
gibt es mit Sn, welches mit Lithium eine Verbindung ausbildet und
eine größere Kapazität als jene des
vorstehend beschriebenen kohlenstoffhaltigen Materials aufweist,
dahingehend ein Problem, dass Sn gegenüber dem kohlenstoffhaltigen
Material der negativen Elektrode bezüglich der Eigenschaften der
Lade- und Entladezyklen unterlegen ist. Das heißt, auf Grund der durch die
Ausbildung einer Verbindung mit gespeichertem Lithium auf Grund
der Ladereaktion hervorgerufenen Expansion und der durch eine Lithiumdesorption
auf Grund der Entladereaktion hervorgerufene Kontraktion wird das
Teilchen aus aktivem Material winzig oder fein. Anders gesagt werden
zwei Phasen mit einem unterschiedlichen Volumen während der
Lade- und Entladereaktion wiederholt ineinander umgewandelt, was
zu einem Verzug des Materials führt
und einen Riss hervorruft, so dass das Teilchen aus aktivem Material
noch winziger wird. Zwischen den winzigen Teilchen aus aktivem Material
geht die Elektronenleitfähigkeit
verloren, was zu einer elektrochemischen Inaktivität führt, und
die Lade- und Entladekapazität
wird verkleinert.
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Andererseits
ist ein Material einer negativen Elektrode, welches eine intermetallische
Verbindung umfasst, die wenigstens eines von den Elementen der Gruppe
4B, P und Sb enthält
und die Kristallstruktur des CaF2-Typs,
des ZnS-Typs oder des AlLiSi-Typs aufweist, als Material einer negativen
Elektrode mit verbesserten Eigenschaften der Zyklendauer anstelle
der vorstehend beschriebenen einfachen Substanz wie etwa Sn vorgeschlagen
worden (ungeprüfte
japanische Patentveröffentlichung
Hei-9 (1997)-63651). Es wird von diesem Material angenommen, dass
es bessere Eigenschaften des Lade- und Entladezyklus als das Material
einer negativen Elektrode aus Li-Pb-Legierung aufweist und eine größere Kapazität als das
Graphitmaterial für die
negative Elektrode aufweist. Allerdings nimmt die Entladekapazität bei den
Lade- und Entladezyklen bis hin zu dem zehnten bis zwanzigsten Zyklus
bemerkenswert ab, und selbst die Kapazität von Mg2Sn,
welches die besten Eigenschaften zu haben scheint, nimmt nach etwa
20 Zyklen auf ungefähr
70% der anfänglichen Kapazität ab. Der
Grund dafür
scheint zu sein, dass selbst das Teilchen aus aktivem Material in
diesen Materialien leicht expandiert oder kontrahiert, was es schwierig
macht, dem Kontaktzustand mit dem Leitfähigkeitsmittel nach dem Laden
und Entladen beizubehalten, und daher wird das Ausmaß des Kontaktes
zwischen dem Teilchen aus aktivem Material und dem Leitfähigkeitsmittel
verschlechtert.
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Darüber hinaus
ist ein Verbundteilchen, welches ein aktives Material, das aus einer
einfachen Substanz oder einer Verbindung gebildet ist, welche Lithiumionen
interkalieren und desorbieren kann, und ein kohlenstoffhaltiges
Material umfasst, als Material für
die negative Elektrode vorgeschlagen worden (ungeprüfte japanische
Patentveröffentlichung
Hei-11 (1999)-135120. Das Verbundteilchen aus diesem aktiven Material
und dem kohlenstoffhaltigen Material wird erhalten, indem das aktive
Material, welches eine einfach Substanz oder eine Verbindung umfasst,
die Lithiumionen interkalieren und desorbieren kann, mit dem kohlenstoffhaltigen Material überzogen
wird. Allerdings speichert oder desorbiert entweder die einfache
Substanz oder die Verbindung, welche das innere aktive Material
ausbildet, die Lithiumionen nicht wie das kohlenstoffhaltige Material, welches
die Oberfläche
des aktiven Materials bedeckt, und daher expandiert und kontrahiert
das Teilchen selber, wie es vorstehend beschrieben wurde.
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Zusätzlich ist
es schwierig, nur die Oberfläche
des aktiven Materials einschließlich
eines Sn-Atoms mit dem kohlenstoffhaltigen Material zu überziehen,
und es wird zudem als schwierig angesehen, zu verhindern, dass das
aktive Material auf Grund der Expansion und der Kontraktion verschlechtert
wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Material einer
negativen Elektrode für
wiederaufladbare Batterien mit nichtwässrigem Elektrolyt bereitzustellen,
welches ein Teilchen aus einem aktiven Material einsetzt, das Sn-Element
mit großer
Kapazität
einschließt,
und welches die Kontakte zwischen dem Teilchen aus dem leitfähigen Material
und dem Leitfähigkeitsmittel
beibehält,
ohne in ein winziges Teilchen zu zerbrechen, selbst nachdem sich
die Expansion und die Kontraktion einhergehend mit der Absorption
und Desorption von Lithium in einem elektrochemischen Verfahren
wiederholt haben, um so die Eigenschaften der Lade- und Entladezyklendauern
zu verbessern.
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Um
die vorstehend beschriebenen Probleme zu lösen, stellt die vorliegende
Erfindung eine negative Elektrode für wiederaufladbare Batterien
mit nichtwässrigem
Elektrolyt nach Anspruch 1 bereit.
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Weitere
vorteilhafte Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüche ausgeführt.
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Insbesondere
umfasst die negative Elektrode für
wiederaufladbare Batterien mit nichtwässrigem Elektrolyt ein aktives
Material, d. h. ein Verbundteilchen, welches als so genanntes negatives
Elektrodenmaterial fungiert. Dieses aktive Material umfasst ein
Kernteilchen aus aktivem Material und eine Hülle aus einem Überzug aus elektrisch
leitfähigem
Material, wobei das Teilchen aus dem aktiven Material die Kapazität vergrößert und
das leitfähige
Material den Kontakt mit dem Teilchen aus aktivem Material beibehält, selbst
wenn das aktive Teilchen wiederholt einhergehend mit dem Speichern
(Absorbieren) und der Desorption von Lithiumionen auf elektrochemische
Weise wiederholt expandiert und kontrahiert, und dadurch können die
Zykleneigenschaften beibehalten und verbessert werden.
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Während die
neuen Merkmale der Erfindung insbesondere in den angefügten Ansprüchen ausgeführt sind,
wird die Erfindung sowohl hinsichtlich ihres Aufbaus als auch Inhalts
zusammen mit anderen Aufgaben und Merkmalen von dieser aus der folgenden
detaillierten Beschreibung zusammen genommen mit den Zeichnungen
besser verstanden und wertgeschätzt
werden.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER VERSCHIEDENEN ANSICHTEN DER ZEICHNUNG
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Die 1 ist
eine Querschnittsansicht einer Testzelle zur Bewertung einer in
einem Beispiel der vorliegenden Erfindung eingesetzten negativen
Elektrode; und
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die 2 ist
ein Graph, der die Beziehungen zwischen dem beschichteten Anteil
des elektrisch leitfähigen
Materials bezüglich
der Oberfläche
des Teilchens aus dem aktiven Material der negativen Elektrode und dem
Anteil an beibehaltender Kapazität
in einem Beispiel der vorliegenden Erfindung zeigt.
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DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Das
Material einer negativen Elektrode für wiederaufladbare Batterien
mit nichtwässrigem
Elektrolyt gemäß der vorliegenden
Erfindung ist, wie es vorstehend beschrieben wurde, ein Verbundteilchen,
das aus einem Teilchen aus aktivem Material mit einer Lithiumionen
speichernden Phase (Phase, die Lithiumionen speichert) und einer
Lithiumionen nicht speichernden Phase (Phase, die keine Lithiumionen
speichert) und einem elektrisch leitfähigen Material ausgebildet
ist, welches wenigstens einen Teil der Oberfläche bedeckt, d. h. einen Teil
oder die gesamte Oberfläche
des Teilchens aus aktivem Material. Da die Lithiumionen speichernde
Phase und die Lithiumionen nicht speichernde Phase in dem Teilchen
aus aktivem Material gleichzeitig vorliegen, können die Expansion und die
Kontraktion in dem gesamten aktiven Material gemindert oder unterdrückt werden.
Anders gesagt werden die Expansion und die Kontraktion absorbiert.
Darüber
hinaus stehen diese zwei Phasen nicht nur miteinander in Kontakt,
sondern das leitfähige
Material, welches die Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material bedeckt, kann die Expansion und die
Kontraktion weiter mindern und kann zudem das Netzwerk der Elektronenleitfähigkeit
zwischen den Teilchen aus dem aktiven Material beibehalten.
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Das
Herstellungsverfahren für
die negative Elektrode für
wiederaufladbare Batterien mit nichtwässrigem Elektrolyt gemäß der vorliegenden
Erfindung weist den Schritt des Eintauchens eines Teilchens aus
aktivem Material für
die negative Elektrode in ein organisches Lösungsmittel, welches ein gelöstes leitfähiges Polymermaterial
enthält,
und dann des Trocknens des Teilchens aus aktivem Material auf, um
wenigstens einen Teil oder die gesamte Oberfläche des Teilchens aus aktivem
Material zu beschichten.
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Und
ein weiteres Herstellungsverfahren für eine negative Elektrode für wiederaufladbare
Batterien mit nichtwässrigem
Elektrolyt gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die Schritt des Ausübens einer mechanischen Energie,
welche eine Kompressionskraft und eine Mahlkraft umfasst, auf eine
Mischung aus einem Teilchen aus aktivem Material einer negativen
Elektrode und einem elektrisch leitfähigen Material auf, um wenigstens
einen Teil der Oberfläche
des Teilchens aus aktivem Material durch eine mechanochemische Reaktion
mit dem leitfähigen
Material zu beschichten.
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Die
wiederaufladbare Batterie mit nichtwässrigem Elektrolyt gemäß der vorliegenden
Erfindung ist mit einer positiven Elektrode, welche eine reversible
elektrochemische Reaktion eines Lithiumions erfahren kann, einem
nichtwässrigem
Elektrolyt, der ein Lithiumsalz gelöst in einem organischen Lösungsmittel
umfasst, und der vorstehend beschriebenen negativen Elektrode bereitgestellt.
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Die
Lithiumionen speichernde Phase in dem in der vorliegenden Erfindung
eingesetzten Teilchen aus aktivem Material enthält als bildendes Element zusätzlich zu
Sn wenigstens eine Elementart mehr, die aus der Gruppe bestehend
aus den Elementen der Gruppe 2, den Übergangselementen, den Elementen
der Gruppe 12, den Elementen der Gruppe 13 und den Elementen der
Gruppe 14 im Periodensystem ausgewählt ist. Und das ausgewählte Element
und Sn bilden eine feste Lösung
oder eine intermetallische Verbindung aus. Die Lithiumionen nicht
speichernde Phase kann irgendeine einfache Substanz, eine feste
Lösung
oder eine intermetallische Verbindung sein, welche Lithium nicht
speichert. Die mittlere Teilchengröße (Durchmesser) des Teilchens
aus aktivem Material mit diesen zwei oder mehr Phasen beträgt bevorzugt
0,01 bis 50 μm.
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Das
in der vorliegenden Erfindung eingesetzte leitfähige Material sollte selbstverständlich eine
hohe elektrische Leitfähigkeit
aufweisen, und es ist wichtig, dass es die Funktionen aufweist,
die Expansion des Teilchens aus aktivem Material zu absorbieren
und den Kontakt zwischen den Teilchen aus aktivem Material beizubehalten,
selbst wenn die Teilchen aus aktivem Material kontrahieren. Insbesondere
sind für
diesen Zweck ein leitfähiges
Polymer, ein kohlenstoffhaltiges Material und ein Metallmaterial
geeignet. Zum Beispiel können für das leitfähige Polymermaterial
Materialien wie etwa Polyanilin, Polypyrrol, Polythiophen, Polyphenylenderivat
und dergleichen verwendet werden. Und für das kohlenstoffhaltige Material
werden als Beispiele graphitartige Kohlenstoffe aus der Graphitgruppe
wie etwa natürlicher
Graphit (blättriger
Graphit und dergleichen), ein künstlicher
Graphit und ein gestreckter Graphit, amorphe Kohlenstoffe aus der
Rußgruppe
wie etwa Acetylenruß,
Ketjenruß,
Kanalruß,
Ofenruß,
Lampenruß und
Thermalruß angegeben.
Von diesen sind insbesondere blättriger
Graphit oder künstlicher
Graphit, gestreckter Graphit, Acetylenruß und Ketjenruß bevorzugt.
Ein graphitartiger Ruß mit
einem Gitterabstand d002 der (002)-Ebene (Abstand d002 zwischen Schichten) von 0,335 bis 0,339
nm, welcher mittels einer Weitwinkel-Röntgenbeugung berechnet wird,
ist für
eine hervorragende Elektronenleitfähigkeit bevorzugt. Der bevorzugte
mittlere Durchmesser des zu verwendenden graphitartigen Kohlenstoffteilchens
beträgt
30 μm oder
weniger und mehr bevorzugt 20 μm
oder weniger. Es ist zudem bevorzugt, zusammen damit einen faserförmigen Kohlenstoff
einzusetzen, wie es im Folgenden beschrieben wird.
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Für das metallische
Material können
Nickel, Cobalt, Kupfer, Mangan, Eisen, Platin, Gold, Silber, Palladium
und dergleichen als Beispiele angegeben werden. Von diesen sind
insbesondere Nickel, Cobalt und Kupfer bevorzugt. Der mittlere Durchmesser
des Teilchens aus metallischem Material beträgt bevorzugt 20 μm oder weniger
und mehr bevorzugt 10 μm
oder weniger. Zusätzlich
kann ein superfeines Teilchen mit einem mittleren Durchmesser von
1 μm oder
weniger verwendet werden.
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Das
kohlenstoffhaltige Material einschließlich des faserförmigen Kohlenstoffs
kann für
das vorstehend beschriebene kohlenstoffhaltige Material verwendet
werden, um eine größere Wirkung
zu erzielen. Für
den faserförmigen
Kohlenstoff können
eine polyacrylnitrilartige Kohlenstofffaser, eine pechartige Kohlenstofffaser, eine
in der Dampfphase gewachsene Kohlenstofffaser und dergleichen als
Beispiele angegeben werden, und irgendeine von diesen kann eingesetzt
werden. Die durch Dampfphasenepitaxie erhaltende Kohlenstofffaser weist
eine bessere Eigenschaft als Graphit auf und hat verglichen mit
der polyacrynitrilartigen Kohlenstofffaser und der pechartigen Kohlenstofffaser
eine hervorragende Elektronenleitfähigkeit, und daher ist die
durch Dampfphasenepitaxie erhaltene Kohlenstofffaser besonders bevorzugt.
Die durch Dampfphasenepitaxie erhaltene Kohlenstofffaser wird erhalten,
indem eine Kohlenstofffaser durch thermische Zersetzung eines gasförmigen Kohlenwasserstoffs
bei einer hohen Temperatur und durch Erhitzen von diesem auf eine
Temperatur von 1000°C
oder mehr hergestellt wird.
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Diese
leitfähigen
Materialien können
alleine oder in einer Kombination von zwei oder mehreren verwendet
werden.
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Das
Verhältnis
des beschichteten Oberflächenbereichs
des Teilchens aus aktivem Material mit dem leitfähigen Material zu dem gesamten
Oberflächenbereich
des Teilchens aus aktivem Material gemäß der vorliegenden Erfindung
beträgt
bevorzugt 10% oder mehr. Der Grund ist, dass die Wirkung des Beschichtens
mit dem leitfähigen
Material in starker Weise erzielt wird, indem 10% oder mehr der
gesamten Oberfläche
beschichtet werden. Die Dicke der Beschichtung aus dem leitfähigen Material
beträgt
bevorzugt 0,01 bis 10 μm. Der
Grund ist, dass im Falle einer Dicke von kleiner als 0,01 μm die Elektronenleitfähigkeit
verringert ist. Im Falle einer Dicke von größer als 10 μm ist die Diffusion von Lithiumionen
in das aktive Material hinein verschlechtert. Zusätzlich liegt
in der vorliegenden Erfindung die Menge des leitfähigen Materials
bevorzugt im Bereich von 5 bis 80 Gew.-% des Verbundteilchens in
dem Material der negativen Elektrode. Im Falle von weniger als 5
Gew.-% ist das Verhältnis
des Volumens des leitfähigen
Materials zu dem Volumen des Teilchens aus aktivem Material zu klein,
um innerhalb der Teilchen aus aktivem Material eine genügende Elektronenleitfähigkeit
zu ergeben, und daher wird der Innenwiderstand der Batterie zu groß oder ein
aus dem Netzwerk der Elektronenleitfähigkeit isoliertes Teilchen
kann auftreten. Im Falle von mehr als 80 Gew.-% ist die Lade- und Entladekapazität pro Volumen
zu klein.
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Hier
wird der in das kohlenstoffhaltige Material eingeschlossene faserförmige Kohlenstoff
erläutert.
Da der faserförmige
Kohlenstoff in der Form eines flexiblen feinen Fadens vorliegt,
kann die Anzahl an Kontaktpunkten mit den Teilchen aus aktivem Material
verglichen mit herkömmlichem
Acetylenruß oder
künstlichem Graphit
vergrößert werden.
Insbesondere in dem Fall, dass das Teilchen aus aktivem Material
nahezu in Kugelform vorliegt und das kohlenstoffhaltige Material
z. B. in Schuppenform wie ein herkömmliches Leitfähigkeitsmittel
vorliegt, ist der Kontakt zwischen dem Teilchen aus aktivem Material
und dem kohlenstoffhaltigen Material lediglich ein punktförmiger Kontakt.
Es ist für
den faserförmigen
Kohlenstoff allerdings möglich,
dass er mehr Kontaktpunkte zwischen dem Teilchen aus aktivem Material
und dem Leitfähigkeitsmittel über einen linienförmigen Kontakt
der Faser aufweist, welche die Kugel eng umgibt. Dies kann durch
Betrachtung unter Einsatz eines Abtastelektronenmikroskops (SEM)
oder dergleichen bestätigt
werden. Und der faserförmige Kohlenstoff
hat eine größere wiederherstellende
Speicherkraft für
eine Makroversetzung verglichen mit dem Acetylenruß und dem
künstlichen
Graphit. In einem Pulver-Druckbehälter mit
einem konstanten Durchmesser wurde das wiederhergestellte Ausmaß gemessen,
wenn der Druck nach Ausüben
eines bestimmten Drucks (1000 kg/cm
2) gelöst wurde,
und es wurde bestätigt,
dass der faserförmige
Kohlenstoff ein Wiederherstellungsverhältnis von ungefähr dem 2
bis 40fachen so groß wie
jenem von Acetylenruß oder
des blättrigen
künstlichen Graphits
aufweist, wie es in Tabelle 1 gezeigt ist. Tabelle
1
- * Wiederherstellungsverhältnis =
(Höhe des
Pulvers nach der Verdichtung/Höhe
des Pulvers vor der Verdichtung × 100 (%)
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Wenn
das Teilchen aus aktivem Material, welches Sn enthält, mit
dem faserförmigen
Kohlenstoff beschichtet ist, können
Kontaktpunkte zwischen dem Teilchen aus aktivem Material und dem
faserförmigen
Kohlenstoff vermehrt werden, wie es vorstehend beschrieben wurde,
so dass sich eine größere Wiederherstellungskraft
für eine
Makroversetzung ergibt, und wenn daher das Teilchen aus aktivem
Material, welches Sn enthält,
sich zusammenzieht, während
Lithium auf elektrochemische Weise desorbiert wird (freigesetzt
wird), werden die Kontaktzustände
zwischen dem Teilchen aus aktivem Material und dem faserförmigen Kohlenstoff verglichen
mit dem Stand der Technik in stabilerer Weise beibehalten, so dass
die Kontakte zwischen dem Teilchen aus aktivem Material und dem
Leitfähigkeitsmittel
in einem guten Zustand beibehalten werden. Im Ergebnis nehmen auf
eine elektrochemische Weise isolierte Teilchen aus aktivem Material
nicht zu, so dass sich Eigenschaften der Zyklendauer zeigen können, die
bei der praktischen Verwendung zufriedenstellend sind.
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Der
faserförmige
Kohlenstoff weist bevorzugt einen Gitterabstand d002 der
(002)-Ebene im Bereich von 0,335 bis 0,370 nm auf, der durch eine
Röntgenbeugungsmessung bestimmt
wird. Der Grund ist, dass der faserförmige Kohlenstoff mit einem
d002 von kleiner als 0,335 nm schwierig
herzustellen ist, und das in dem Fall, dass dieser 0,370 nm übersteigt,
die Elektronenleitfähigkeit
vermindert ist. Für
die Länge
des faserförmigen Kohlenstoffs
sind 1 bis 20 μm
bevorzugt. In dem Fall, dass die Länge des faserförmigen Kohlenstoffs
weniger als 1 μm
beträgt,
werden die elektrischen Kontakte zwischen den Teilchen aus aktivem
Material schlechter. In dem Fall, dass er 20 μm übersteigt, verwickeln sich
die Fasern aus dem faserförmigen
Kohlenstoff miteinander, so dass sie koagulieren. Zusätzlich beträgt der Durchmesser
des faserförmigen
Kohlenstoffs bevorzugt 0,1 bis 0,5 μm. Der Grund ist, dass in dem
Fall, dass der Durchmesser des faserförmigen Kohlenstoffs weniger
als 0,1 μm
beträgt,
die Herstellung schwierig wird, und dass in dem Fall, dass der Durchmesser
des faserförmigen Kohlenstoffs
0,5 μm übersteigt,
der Kontaktabschnitt mit dem Teilchen aus aktivem Material kleiner
wird. Die vorstehend beschriebene Form ergibt eine gute Dispersion,
so dass er nur schwer koaguliert.
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Der
Gehalt des faserförmigen
Kohlenstoffs in dem kohlenstoffhaltigen Material beträgt bevorzugt
1 bis 20 Gew.-% des vorstehend beschriebenen Verbundteilchens, welches
die negative Elektrode bildet. Im Falle von weniger als 1 Gew.-%
tritt die Wirkung der vorliegenden Erfindung kaum auf, da das Volumen
des faserförmigen
Kohlenstoffs zu klein ist, und im Falle von mehr als 20 Gew.-% werden
die Lade- und Entladekapazität pro
Volumen zu klein.
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Das
Teilchen aus aktivem Material, welches das negative Elektrodenmaterial
gemäß der vorliegenden Erfindung
bildet, enthält
als Komponente Sn mit großer
Kapazität und
kann daher zu einer Verbesserung der Lade- und Entladekapazität beitragen.
Und gleichzeitig können
die Expansion und die Kontraktion des gesamten Teilchens verhindert
werden, da eine Lithiumionen nicht speichernde Phase in dem Teilchen
vorliegt. Darüber
hinaus trägt
das leitfähige
Material, welches einen Teil oder die gesamte Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material bedeckt, zu der Verbesserung der
Eigenschaften der Lade- und Entladezyklen bei, indem die Expansion
und die Kontraktion des Teilchens aus aktivem Material zum Zeitpunkt
des Ladens und Entladens gespeichert und freigesetzt wird. Die folgenden
Vorteile können
erzielt werden, indem ein Teil oder die gesamte Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material mit dem leitfähigen Material beschichtet
wird.
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Eine
Elektronenübertragung
zwischen dem aktiven Material der negativen Elektrode und dem Stromsammler
zum Zeitpunkt der Absorption und der Desorption von Lithium kann üblicherweise
erzielt werden, indem das Leitfähigkeitsmittel
vermengt wird. Allerdings kann das Vermengen des Leitfähigkeitsmittels
allein keine ausreichende Kontaktfläche erzielen, da der Kontakt
zwischen dem aktiven Material der negativen Elektrode und dem Leitfähigkeitsmittel
die Form von Kontakten zwischen Teilchen aufweist. Daher kann gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Elektronen gut leitendes Netzwerk selbst in dem Fall
ausgebildet werden, dass die Elektronenleitfähigkeit des Teilchens aus aktivem
Material gering ist, indem ein freiliegender Teil, d. h. die Oberfläche, des
Teilchens aus aktivem Material mit einem Material mit einer großen Elektronenleitfähigkeit
beschichtet wird, indem die Oberflächen des Teilchens aus aktivem
Material mit einem elektrisch leitfähigen Material bedeckt werden,
anstatt das nur das aktive Material der negativen Elektrode und
das Leitfähigkeitsmittel vermischt
werden. Und selbst in dem Fall, dass das Teilchen durch die Wiederholung
des Ladens und Entladens winzig geworden ist, ist es möglich, den
Einfluss auf die Eigenschaften der Lade- und Entladezyklen zu verringern,
da ein Elektronen besser leitendes Netzwerk ausgebildet wird, indem
mit einem elektrisch leitfähigen
Material beschichtet wird, als bei jenem, das durch eine reine Vermischung
gemäß dem Stand
der Technik erzielt wird.
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Hinsichtlich
des Verhältnisses
der beschichteten Oberfläche
des Teilchens aus aktivem Material zu der Gesamtoberfläche des
Teilchens aus aktivem Material sind 50% oder mehr bevorzugt. Es
ist möglich,
dieses Beschichtungsverhältnis
(bzw. der Anteil) durch Elektronensondenmikroanalyse (EPMA) oder
dergleichen zu bestätigen.
In dem Fall, dass das Beschichtungsverhältnis 50% oder mehr beträgt, liegt
der Kontaktabschnitt des auf der Oberfläche fixierten Abschnitts des
leitfähigen
Materials zwischen benachbarten Teilchen vor, und daher tritt leicht
die Wirkung des Verminderns der Expansion auf.
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Ein
Beispiel für
ein Herstellungsverfahren für
das Material der negativen Elektrode, welches in der vorliegenden
Erfindung eingesetzt wird, wird im Folgenden beschrieben. Zuerst
wird ein Herstellungsverfahren für ein
Teilchen aus aktivem Material beschrieben, bevor es mit dem leitfähigen Material
beschichtet wird. Das vorstehend beschriebene Teilchen aus aktivem
Material besteht aus einer festen Lösung oder einer intermetallischen
Verbindung. Solch ein aktives Material kann erhalten werden, indem
die bildenden Elemente in einem festgelegten Verhältnis vermengt
werden, so dass sich eine Mischung ergibt, die Mischung bei einer
hohen Temperatur geschmolzen wird, um eine Schmelze zu erhalten,
und die Schmelze mittels eines Trockensprühverfahrens, eines Rollquenchverfahrens
oder eines Verfahrens mit Drehelektrode gequencht und verfestigt wird.
Hier wird die Teilchengröße durch
Mahlen, Klassifizieren oder dergleichen eingestellt, wenn es notwendig ist.
Und eine bevorzugte Struktur oder Textur der festen Lösung oder
der intermetallischen Verbindung kann durch eine Hitzebehandlung
bei einer Temperatur unterhalb der Temperatur der Festphasenkurve
im Metallzustandsdiagramm beim Verhältnis der Komponentenelemente
des Teilchens erhalten werden, wenn es notwendig ist.
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Das
vorstehend beschriebene Verfahren ergibt ein Teilchen aus aktivem
Material, welches eine Lithiumionen speichernde Phase und eine Lithiumionen
nicht speichernde Phase umfasst, indem die Schmelze gequencht und
verfestigt wird. Durch die nachgeschaltete Hitzebehandlung kann
die Gleichförmigkeit
einer jeder der Phasen, d. h. der Lithiumionen speichernden Phase
und der Lithiumionen nicht speichernden Phase, verbessert werden.
Selbst in dem Fall, dass die Hitzebehandlung nicht durchgeführt wird,
kann solch ein Teilchen aus aktivem Material erhalten werden. Zusätzlich ist
das Verfahren des Quenchens und des Verfestigens nicht auf die vorstehend
beschriebenen Verfahren beschränkt.
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Für das Herstellungsverfahren,
um das Teilchen aus aktivem Material zu erhalten, gibt es zudem
das folgende Verfahren:
Das Teilchen aus aktivem Material kann
erhalten werden, indem eine Schicht, die ein Komponentenelement einer Lithiumionen
nicht speichernden Phase umfasst, auf der Oberfläche eines Pulvers, welches
aus einer Lithiumionen speichernden Phase besteht, unter Einsatz
eines Metallplattierungsverfahrens oder dergleichen angehaftet und
das Pulver bei einer Temperatur unterhalb der Temperatur der Festphasenkurve
im Metallzustandsdiagramm der Lithiumionen speichernden Phase erhitzt
wird. Hinsichtlich eines weiteren Verfahrens kann dies durch ein
mechanisches Legierungsverfahren oder dergleichen vorgenommen werden.
Bei dem mechanischen Legierungsverfahren kann das Teilchen aus aktivem
Material mit den zwei Phasen erhalten werden, ohne dass eine Hitzebenhandlung
durchgeführt
wird. Das Verfahren zum Anhaften ist zudem nicht auf das vorstehend
beschriebene Verfahren beschränkt.
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Als
Nächstes
wird ein Verfahren zum Aufbringen des leitfähigen Materials auf die Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material beschrieben, welches durch das vorstehend
beschriebene Verfahren erhalten wurde.
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Zuerst
wird in dem Fall, dass ein Polymermaterial für das leitfähige Material verwendet wird,
das Teilchen aus aktivem Material in z. B. ein organisches Lösungsmittel
eingetaucht, in dem ein leitfähiges
Polymer gelöst
ist. Dann wird das organische Lösungsmittel
durch eine Trocknungs- und Heizbehandlung verdampft, so dass die
Teilchenoberfläche
nur mit dem leitfähigen
Polymer beschichtet ist. Für
ein weiteres Beschichtungsverfahren mit dem leitfähigen Material
gibt es ein Verfahren unter Einsatz einer mechanochemischen Reaktion,
bei dem das leitfähige
Material ausgerollt und auf die Oberfläche des aktiven Materials aufgebracht wird,
indem eine mechanische Energie, die hauptsächlich eine Kompressionskraft
und eine Mahlkraft umfasst, durch Verwendung eines kompressionsmahlartigen
Pulverisierers zwischen dem aktiven Material und dem leitfähigen Material
ausgeübt
wird. Hinsichtlich der konkreten Form des Verfahrens gibt es ein
Hybridisierungsverfahren, ein Mechanofusionsverfahren, ein Theta-Composer-Verfahren,
ein Verfahren mit einer Mechanomühle,
ein Verfahren mit einer Kugelmühle
oder dergleichen. In dem Fall, dass diese mechanochemische Reaktion
eingesetzt wird, wird es möglich,
die Bindung zwischen dem aktiven Material und dem leitfähigen Material
extrem fest auszubilden, da das leitfähige Material auf die Oberfläche des
aktiven Materials aufgebracht wird, auf welche die mechanische Energie,
welche eine Kompressionskraft und eine Mahlkraft umfasst, ausgeübt wird,
so dass zeitweilig durch die Reibungswärme oder dergleichen ein Zustand
extrem hoher Energie erzeugt wird.
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Für ein weiteres
Beschichtungsverfahren kann ein Beschichtungsverfahren des Zersetzens
einer organischen Substanz durch Hitze durch ein CVD-Verfahren oder
ein Verfahren des Ausbildens einer Beschichtungsschicht auf der
Oberfläche
des aktiven Materials unter Einsatz eines Plasmaverfahrens eingesetzt
werden. Zusätzlich
kann für
ein weiteres Verfahren zum Aufbringen des leitfähigen Materials auf die Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material ein Verfahren unter Einsatz eines
Bindemittels, ein Verfahren, bei dem eine Oberflächenabsorption unter Einsatz
einer Reibungselektrifizierung vorgenommen wird, welche durch gegenseitige
Kontakte der in der Gasphase dispergierten Pulverteilchen hervorgerufen
wird, oder dergleichen eingesetzt werden.
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Eine
aktive Phase des Teilchens aus aktivem Material gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält
Sn als Komponentenelement mit großer Kapazität, welches zu der Vergrößerung der
Lade- und Entladekapazität beiträgt. Obwohl
eine inaktive Phase nicht zum Laden und Entladen beiträgt, trägt sie zu
einer Minderung der Expansion und Kontraktion der aktiven Phase
und dazu bei, zu verhindern, dass die aktive Phase koaguliert, und
darüber
hinaus trägt
das auf der Teilchenoberfläche
fixierte oder festgehaltene leitfähige Material zu einer Minderung
der Expansion und Kontraktion des Teilchens aus aktivem Material
einschließlich
der inaktiven Phase ebenso wie dazu bei, zu verhindern, dass das
Leitfähigkeitsnetzwerk
zwischen den Teilchen durchschnitten wird.
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Eine
negative Elektrode für
wiederaufladbare Batterien mit nicht wässrigem Elektrolyt gemäß der vorliegenden
Erfindung kann hergestellt werden, indem eine Mischungsschicht,
welche das vorstehend erwähnte Verbundteilchen,
ein Leitfähigkeitsmittel,
ein Bindemittel und dergleichen umfasst, auf die Oberfläche eines Stromsammlers
aufgebracht wird. Zusätzlich
kann eine wiederaufladbare Batterie mit nicht wässrigem Elektrolyt hergestellt
werden, indem die negative Elektrode mit einer positiven Elektrode
für wiederaufladbare
Batterien mit nicht wässrigem
Elektrolyt, die hergestellt wird, indem eine Mischungsschicht, welche
ein Leitfähigkeitsmittel,
ein Bindemittel und dergleichen umfasst, auf die gleiche Weise auf
die Oberfläche
eines Stromsammlers aufgebracht wird, und des Weiteren mit einem
nicht wässrigem
Elektrolyt vereinigt wird, der ein Lösungsmittel und ein in dem
Lösungsmittel
gelöstes
Lithiumsalz umfasst.
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Die
für eine
wiederaufladbare Batterie mit nicht wässrigem Elektrolyt verwendete
positive Elektrode gemäß der vorliegenden
Erfindung kann hergestellt werden, indem eine Mischungsschicht,
die ein positives Elektrodenmaterial, welches Lithiumionen auf elektrochemische
und reversible Weise speichern und desorbieren kann, ein Leitfähigkeitsmittel,
ein Bindemittel und dergleichen umfasst, auf eine Oberfläche eines
Stromsammlers aufgebracht wird. Für das in der vorliegenden Erfindung
verwendete Material der positiven Elektrode kann eine Verbindung
eingesetzt werden, die Lithium enthält oder kein Lithium enthält. Insbesondere
können für ein Übergangsmetalloxid,
welches Lithium enthält,
z. B. LixCoO2, LixNiO2, LixMnO2, LinxCoyNi1-yO2, LixCoyM1-yOz, LixNi1-yMyOz, LixMn2O4 und LixMn2-yMyO4 angegeben
werden (M ist wenigstens eines von Na, Mg, Sc, Y, Mn, Fe, Co, Ni,
Cu, Zn, Al, Cr, Pb, Sb und B, x = 0 bis 1,2, y = 0 bis 0,9, z =
2,0 bis 2,3). Der Wert von x im Vorstehenden ist ein Wert vor dem
Beginn des Ladens oder Entladens, welcher nach dem Laden oder Entladen
zunimmt oder abnimmt. Es ist zudem möglich, andere Materialien der
positiven Elektrode wie etwa Übergangsmetallchalcogenide,
Vanadiumoxid und eine Lithiumverbindung davon, Nioboxid und eine
Lithiumverbindung davon, ein konjugiertes Polymer, welches ein organisches
leitfähiges
Material einsetzt, eine schwefelartige organische Verbindung wie
etwa organisches Sulfid, eine Chevrelphasenverbindung, aktivierten
Kohlenstoff und aktivierte Kohlenstofffaser einzusetzen. Zusätzlich ist
es zudem möglich,
eine Mischung aus einer Vielzahl unterschiedlicher Materialien der
positiven Elektrode einzusetzen. Obwohl die mittlere Teilchengröße des Teilchens
aus aktivem Material für
die positive Elektrode nicht speziell beschränkt ist, beträgt sie bevorzugt 1
bis 30 μm.
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Das
für die
vorstehend beschriebenen Elektroden für wiederaufladbare Batterien
mit nicht wässrigem Elektrolyt
eingesetzte Leitfähigkeitsmittel
können
irgendwelche elektronenleitenden Materialien sein, die nicht auf
den Oberflächen
des in der vorliegenden Erfindung verwendeten Teilchens aus aktivem
Material fixiert sind, sondern die in der Form einer Mischung mit
den Materialien der negativen Elektrode und der positiven Elektrode
verwendet werden. Für
das elektronenleitende Material z. B. Graphitgruppen wie etwa natürlicher Graphit
(blättriger
Graphit und dergleichen), künstlicher
Graphit und gestreckter Graphit, Ruße wie etwa Acetylenruß, Ketjenruß, Kanalruß, Ofenruß, Lampenruß und thermischer
Ruß, leitfähige Fasern
wie etwa Kohlenstofffaser und Metallfaser. Sie können alleine oder in einer
Kombination von einem oder mehreren verwendet werden. Und im Falle
der negativen Elektrode können
Metallpulver von Kupfer, Nickel und dergleichen und organische leitfähige Materialien
wie etwa Polyphenylenderivate eingesetzt werden. Im Falle der positiven
Elektrode können
Kohlenstofffluorid, ein Aluminiummetallpulver oder dergleichen,
ein leitfähiger
Whisker aus Zinkoxid, Kaliumtitanat oder dergleichen, leitfähige Metalloxide
wie etwa Titanoxid oder ein organisches leitfähiges Material wie etwa ein
Polyphenylenderivat verwendet werden, solange sie keine chemische
Veränderung
des Lade- und Entladepotentials
des zu verwendenden Materials der positiven Elektrode hervorrufen.
Von diesen Leitfähigkeitsmitteln
sind künstlicher
Graphit und Acetylenruß speziell
bevorzugt. Es ist zudem möglich,
das Verbundteilchen des Materials der negativen Elektrode gemäß der vorliegenden
Erfindung mit einer Elektronenleitfähigkeit zu versehen, und eine
Batterie kann erhalten werden, ohne dass ein Leitfähigkeitsmittel
zugegeben wird.
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Für das in
den vorstehend beschriebenen Elektroden für wiederaufladbare Batterien
mit nicht wässrigem
Elektrolyt verwendete Bindemittel kann entweder ein thermoplastisches
Harz oder ein wärmehärtendes Harz
eingesetzt werden. Als Beispiele für das bevorzugte Bindemittel,
welches in der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, werden
Polyethylen, Polypropylen, Polytetrafluorethylen, Polyvinylidenfluorid,
Styrolbutadienkautschuk, Tetrafluorethylen/Hexafluorethylen-Copolymer, Tetrafluorethylen/Hexafluorpropylen-Copolymer,
Tetrafluorethylen/Perfluoralkylvinylether-Copolymer, Vinylidenfluorid/Hexafluorpropylen-Copolymer, Vinylidenfluorid/Chlortrifluorethylen-Copolymer,
Ethylen/Tetrafluorethylen-Copolymer, Polychlortrifluorethylen, Vinylidenfluorid/Pentafluorpropylen-Copolymer,
Propylen/Tetrafluorethylen-Copolymer, Ethylen/Chlortrifluorethylen-Copolymer,
Vinylidenfluorid, Hexafluorpropylen/Tetrafluorethylen-Copolymer,
Vinylidenfluorid/Perfluormethylvinylether/Tetrafluorethylen-Copolymer,
Ethylen/Acrylsäure-Copolymer
oder ein ionisch (Na+) vernetztes Polymer
davon, Ethylen/Methacrylsäure-Copolymer
oder ein ionisch (Na+) vernetztes Polymer
davon, Ethylen/Methylacrylat-Copolymer oder ein ionisch (Na+) vernetztes Polymer davon und Ethylen/Methylmethacrylat-Copolymer
oder ein ionisches (Na+) vernetztes Polymer
davon angegeben. Diese Materialien können alleine oder in einer
Kombination von einem oder mehreren eingesetzt werden.
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Für den Stromsammler
der vorstehend beschriebenen negativen Elektrode für wiederaufladbare
Batterien mit nicht wässrigem
Elektrolyt kann jeder Elektronenleiter verwendet werden, der keine
chemische Veränderung
einer zusammengesetzten Batterie hervorruft. Zum Beispiel können zusätzlich zu
rostfreiem Stahl, Nickel, Kupfer, Titan, Kohlenstoff, leitfähigem Harz
oder dergleichen als dem Material die Materialien eingesetzt werden,
die auf der Oberfläche
von Kupfer oder rostfreiem Stahl mit Kohlenstoff, Nickel oder Titan
behandelt oder bearbeitet sind. Insbesondere sind Kupfer oder eine
Kupferlegierung bevorzugt. Die Oberflächen jener Materialien können für die Verwendung
oxidiert sein. Die Oberfläche
des Stromsammlers kann durch die Oberflächenbearbeitung uneben werden.
Hinsichtlich der Form kann zusätzlich
zu einer Folie ein Film, eine Lage, ein Netz, eine gestanzte Lage,
eine Latte, eine poröse
Lage, ein Schaum, eine durch Formen von Fasern geformte Lage oder
dergleichen verwendet werden. Obwohl die Dicke nicht speziell beschränkt ist,
werden 1 bis 500 μm
eingesetzt.
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Hinsichtlich
des Stromsammlers für
die vorstehend beschriebene positive Elektrode für wiederaufladbare Batterien
mit nicht wässrigem
Elektrolyt kann jeder Elektronenleiter verwendet werden, der keine
chemische Veränderung
des elektrischen Potentials des Ladens und Entladens des verwendeten
positiven Materials hervorruft. Z. B. können als Material zusätzlich zu
rostfreiem Stahl, Aluminium, Titan, Kohlenstoff, leitfähigem Harz
oder dergleichen Materialien verwendet werden, die durch Bearbeiten
der Oberfläche
von Aluminium oder rostfreiem Stahl mit Kohlenstoff oder Titan erhalten
werden. Insbesondere sind Aluminium oder eine Aluminiumlegierung
bevorzugt. Die Oberflächen
jener Materialien können
oxidiert sein und dann verwendet werden. Die Oberfläche des
Stromsammlers kann durch die Oberflächenbearbeitung uneben werden.
Hinsichtlich der Form kann zusätzlich
zu einer Folie ein Film, eine Lage, ein Netz, eine gestanzte Lage,
eine Latte, eine poröse
Lage, ein Schaum, eine durch Formen von Fasern geformte Lage, nicht
gewobener Stoff oder dergleichen verwendet werden. Obwohl die Dicke nicht
speziell beschränkt
ist, werden 1 bis 500 μm
eingesetzt.
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Hinsichtlich
der Elektrodenmischung der vorstehend beschriebenen Elektroden für wiederaufladbare Batterien
mit nicht wässrigem
Elektrolyt kann zusätzlich
zu einem Leitfähigkeitsmittel
und einem Bindemittel eine Vielzahl von Zusatzstoffen wie etwa ein
Füllstoff,
ein Dispergiermittel, ein Ionenleiter, ein druckerzwingendes Mittel
und dergleichen verwendet werden. Jedes faserförmige Material, welches in
der zusammengesetzten Batterie keine chemische Veränderung
hervorruft, kann für
die Füllstoffe
eingesetzt werden. Üblicherweise können ein
Olefinpolymer wie etwa Polypropylen oder Polyethylen oder eine Faser
wie etwa eine Glasfaser oder eine Kohlenstofffaser eingesetzt werden.
Obwohl die zugegebene Menge des Füllstoffs nicht speziell beschränkt ist,
sind 0 bis 30 Gew.-% der Elektrodenmischung bevorzugt. Hinsichtlich
der Struktur der Platte der negativen Elektrode und der Platte der
positiven Elektrode ist es in der vorliegenden Erfindung bevorzugt,
dass die Oberfläche
der Mischungsschicht der negativen Elektrode der Oberfläche der
Mischungsschicht der positiven Elektrode gegenübersteht oder mit dieser konfrontiert
ist.
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Der
nicht wässrige
Elektrolyt für
die vorstehend beschriebene wiederaufladbare Batterie mit nicht wässrigem
Elektrolyt besteht aus einem Lösungsmittel
und einem in dem Lösungsmittel
gelösten
Lithiumsalz. Für
das nicht wässrige
Lösungsmittel
können
nicht protonische organische Lösungsmittel
wie etwa aprotonische organische Lösungsmittel beispielhaft angegeben
werden. Konkret können
z. B. zyklische Carbonate wie etwa Ethylencarbonat, Propylencarbonat,
Butylencarbonat und Vinylencarbonat, Kettencarbonate wie etwa Diemethylcarbonat,
Diethylcarbonat, Ethylmethylcarbonat und Dipropylcarbonat, aliphatische
Carbonsäureester
wie etwa Methylformiat, Methylacetat, Methylpropionat und Ethylpropionat, γ-Lactone
wie etwa γ-Butyrolacton,
Kettenether wie etwa 1,2-Dimethoxyethan, 1,2-Diethoxymethan und
Ethoxymethoxyethan, zyklische Ether wie etwa Tetrahydrofuran und
2-Methyltetrahydrofuran, Dimethylsulfoxid, 1,3-Dioxolan, Formamid,
Acetamid, Dimethylformamid, Dioxolan, Acetonitril, Propylnitril,
Nitromethan, Ethylmonoruß,
Phosphorsäuretriester,
Trimethoxymethan, Dioxolanderivate, Sulfolan, Methylsulfolan, 1,3-Dimethyl-2-imidazolidinon,
3-Methyl-2-oxazolidinon, Propylencarbonatderivate, Tetrahydrofuranderivate,
Ethylether, 1,3-Propansaltonanisol, Dimethylsulfoxid und N-Methylpyrrolidon
als Beispiele angegeben werden. Sie können alleine oder in einer Kombination
von einem oder mehreren eingesetzt werden. Insbesondere sind eine
Mischung aus einem zyklischen Carbonat und einem Kettencarbonat
oder eine Mischung aus einem zyklischen Carbonat, einem Kettencarbonat
und einem aliphatischen Carbonsäureester
bevorzugt.
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Für das in
diesen Lösungsmitteln
gelöste
Lithiumsalz können
z. B. LiClO4, LiAlCl4,
LiBF4, LiPF6, LiSbF6, LiAsF6, LiSCN,
LiCl, LiCF3SO3,
LiCH3SO3, LiCF3CO2, Li(CF3SO2)3,
LiN(CF3SO2)2, LiC4F9SO3, LiB(C6H5), LiB10Cl10, niederes aliphatisches Lithiumcarboxylat,
LiCl, LiBr, LiI, Lithiumchlorboran, Lithiumtetraphenylborat und
Imide als Beispiele angegeben werden, und sie können in dem verwendeten Elektrolyt
alleine oder in einer Kombination von zwei oder mehreren eingesetzt
werden, und insbesondere ist es bevorzugt, LiPF6 einzusetzen.
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Die
Menge des in der Batterie zugegebenen Elektrolyten ist nicht speziell
beschränkt,
und eine notwendige Menge kann basierend auf der Menge des positiven
Elektrodenmaterials, des negativen Elektrodenmaterials, der Größe der Batterie
und dergleichen eingesetzt werden. Obwohl die gelöste Menge
des Trägerelektrolyt
in dem nichtwässrigen
Lösungsmittel
nicht speziell beschränkt
ist, sind 0,2 bis 2 mol/l bevorzugt. Sie liegt insbesondere mehr
bevorzugt in einem Bereich von 0,5 bis 1,5 mol/l.
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Für den Elektrolyt
kann ein nachstehender fester Elektrolyt verwendet werden. Der feste
Elektrolyt kann in die Kategorien eines anorganischen festen Elektrolyt
und eines organischen festen Elektrolyt eingeteilt werden. Für den anorganischen
festen Elektrolyt sind Lithiumnitrid, -halogenid, -oxysäuresalz
und dergleichen gut bekannt. Insbesondere sind Li4SiO4, Li4SiO4-LiI-LiOH, xLi3PO4-(1 – x)Li4SiO4, Li2SiS3, Li3PO4-Li2S-SiS2, eine Phosphorsulfidverbindung und dergleichen
wirksam. Für
den organischen festen Elektrolyt sind Polymermaterialien wie etwa
Polyethylenoxid, Polypropylenoxid, Polyphosphazan, Polyaziridin,
Polyethylensulfid, Polyvinylalkohol, Polyvinylidenfluorid, Polyhexafluorpropylen
und ihre Derivate, Mischungen oder Komposite wirksam.
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Es
ist zudem möglich,
eine Batterie aufzubauen, bei der ein aus einem Lösungsmittel
und einem in dem Lösungsmittel
gelösten
Lithiumsalz bestehender organischer Elektrolyt in einem Polymermaterial
absorbiert und gehalten wird und das Polymer in der Mischung der
positiven Elektrode und der Mischung der negativen Elektrode enthalten
ist und bei der ein poröser
Separator, der ein Polymer umfasst, welches den organischen Elektrolyten
speichert und hält,
mit der positiven und der negativen Elektrode einstückig ausgebildet
ist. Für
dieses Polymermaterial können
jegliche Materialien verwendet werden, welche den organischen Elektrolyt absorbieren
und halten können,
und insbesondere ist ein Copolymer aus Vinylidenfluorid und Hexafluorpropylen
bevorzugt.
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Zum
Zwecke der Verbesserung der Entladekapazität und der Lade- und Entladeeigenschaften
ist es darüber
hinaus wirksam, andere Verbindungen zu dem Elektrolyt hinzu zu geben.
Z. B. können
Trimetylphosphit, Trimethanolamin zyklischer Ether, Ethylendiamin,
n-Ruß,
Pyridin, Hexaphosphattriamid, ein Nitrobenzolderivat, ein Kronenether,
ein quartäres
Ammoniumsalz, Ethylenglykoldialkylether oder dergleichen als Beispiele
angegeben werden.
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Für den in
der vorliegenden Erfindung eingesetzten Seperator wird ein isolierender
mikroporöser
Film eingesetzt, der eine große
Ionenpermeabilität
und eine festgelegte mechanische Festigkeit aufweist. Es ist zudem
bevorzugt, dass er die Wirkung hat, eine Pore bei einer bestimmten
Temperatur oder darüber
zu schließen,
um den Widerstand zu erhöhen.
Eine Lage, ein nicht gewobener Stoff oder ein gewobener Stoff, welche(r) ein
oder mehrere Olefinpolymere wie etwa Polypropylen und Polyethylen,
eine Glasfaser oder dergleichen umfasst, kann verwendet werden,
um gegenüber
organischem Lösungsmittel
beständig
zu sein und zudem hydrophob zu sein. Der Porendurchmesser des Separators
liegt bevorzugt in einem Bereich, in dem die Materialien der positiven
und der negativen Elektrode, das Bindemittel und das Leitfähigkeitsmittel,
die von den Elektronenlagen desorbiert worden sind, nicht durchdringen,
und er liegt wünschenswerter
Weise in einem Bereich von z. B. 0,01 bis 1 μm. Für die Dicke des Separators
werden im Allgemeinen 10 bis 300 μm
eingesetzt. Und das Leerstellenverhältnis, anders gesagt der Anteil
des Lochbereichs, ist in Übereinstimmung
mit der Permeabillität
eines Elektrons und eines Ions, der Materialien, des osmotischen
Drucks und dergleichen eingestellt und beträgt im Allgemeinen bevorzugt
30 bis 80%.
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Jegliche
Formen der Batterien sind einsetzbar, wie etwa eine münzenartige,
eine knopfartige, eine lagenartige, eine gestapelte, eine zylinderartige,
eine flache, eine rechtwinklige, eine für elektrische Fahrzeuge verwendete
große
und dergleichen. Eine wiederaufladbare Batterie mit nicht wässrigem
Elektrolyt gemäß der vorliegenden
Erfindung kann für
ein tragbares Informationsendgerät,
tragbare Elektronikgeräte,
eine kompakte energiespeichernde Vorrichtung für den Haushalt, ein Motorrad,
ein elektrisches Fahrzeug, ein elektrisches Hybridfahrzeug oder
dergleichen verwendet werden und ist nicht speziell darauf beschränkt.
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Die
vorliegende Erfindung wird gemäß den folgenden
Beispielen detaillierter beschrieben. Die vorliegende Erfindung
ist allerdings nicht auf diese Beispiele beschränkt.
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Beispiel 1
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Die
Tabelle 2 zeigt das Verhältnis
der Lithiumionen speichernden Phase und den Lithiumionen nicht speichernden
Phase ebenso wie das formulierte Elementverhältnis bei der Herstellung des
in dem vorliegenden Beispiel verwendeten negativen Elektrodenmaterials
(Materialien A–C).
Die Pulver oder Blöcke
der jeweiligen Elemente, welche das Material der negativen Elektrode
bilden und gemäß einem
festgelegten Elementverhältnis
zubereitet sind, wurden in ein Lösegefäß eingebracht,
um geschmolzen zu werden. Die erhaltene Schmelze wurde durch das
Walzenquenchverfahren gequencht und verfestigt, um einen verfestigten
Gegenstand zu erhalten. Dieser verfestigte Gegenstand wurde in einer
Kugelmühle
gemahlen, und die Materialien A bis C, welche Teilchen von 45 μm oder weniger
umfassten, wurden durch Klassifizieren mit einem Sieb erhalten.
Es wurde bestätigt,
dass jedes jener aktiven Materialien die Lithiumionen speichernde
Phase und die Lithiumionen nicht speichernde Phase aufwies, wie
sie in Tabelle 2 gezeigt sind, indem der Querschnitt mit einem Elektronenmikroskop
betrachtet wurde.
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Für die Elemente,
welche die in dem vorliegenden Beispiel verwendeten Teilchen aus
aktivem Material bildeten, wurde Mg als das Element der Gruppe 2
verwendet, und Co und Ni wurden als Übergangselemente zusammen mit
dem Element Sn eingesetzt. Wenn andere Elemente aus jeder der Gruppen
einschließlich
der Elemente der Gruppe 12, der Elemente der Gruppe 13 und der Elemente
der Gruppe 14 verwendet wurden, konnten ähnliche Wirkungen erzielt werden.
Das Formulierungsverhältnis
der Komponentenelemente bei der Herstellung des Teilchens aus aktivem
Material ist nicht speziell beschränkt, und anders gesagt ist
die formulierte Zusammensetzung bei der Herstellung nicht speziell
beschränkt,
solange nur das zu erhaltende Teilchen aus aktivem Material zwei
oder mehr Phasen aufweist, von denen eine eine Phase ist, die als
ihre Hauptkomponente Sn enthält,
und eine weitere von diesen eine Lithiumionen nicht speichernde
Phase ist. Zusätzlich
enthält
die Lithiumionen speichernde Phase nicht nur die intermetallische
Verbindung von Sn, wie es in Tabelle 2 gezeigt ist, sondern kann
ein anderes Element als Sn in einer mikroskopischen Menge enthalten,
wie etwa O, C, N, S, Ca, Mg, Al, Fe, W, V, Ti, Cu, Cr, Co, P oder
dergleichen. Die Lithiumionen nicht speichernde Phase enthält nicht
nur einfache Substanzen, wie es in Tabelle 2 gezeigt ist, sondern
kann in einer mikroskopischen Menge Elemente enthalten, die jede
der festen Lösungen
oder intermetallischen Verbindungen ausbilden oder ein anderes Element
wie etwa O, C, N, S, Ca, Mg, Al, Fe, W, V, Ti, Cu, Cr, Co, P oder
dergleichen.
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Als
Nächstes
wird das Aufbringen des leitfähigen
Materials auf die Oberfläche
des Teilchens aus aktivem Material erläutert.
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In
dem Fall, dass ein Polymer für
das leitfähige
Material verwendet wird, wird ein Verfahren zum Eintauchen der Materialien
A bis C in eine Lösung
des leitfähigen
Polymers in einem organischen Lösungsmittel eingesetzt.
Jedes der Materialien A bis C wurde in eine N-Methyl-2-pyrrolidonlösung von
Polyanilin (erhältlich von
NITTO DENKO CPROPRATION) eingetaucht und durch Erhitzen getrocknet,
um das Polyanilin an der Oberfläche
eines jeden der Materialien A bis C zu fixieren.
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In
dem Fall, dass andere leitfähigen
Materialien verwendet wurden, wurde ein Mechanofusionsverfahren eingesetzt,
welches ein Verfahren ist, bei dem ein kompressionsmahlartiger Pulverisierer
eingesetzt wird. Bezüglich
der Mengen der Ausgangsmaterialien wurden z. B. 180 g eines jeden
der Materialien A bis C und 20 g des leitfähigen Materials eingesetzt.
Die Drehgeschwindigkeit des Pulverisierers wurde bei einer Verarbeitungszeit
von 20 min auf 1800 U/min eingestellt. Aufgrund der durch die hohe
Drehgeschwindigkeit erzeugten Zentrifugalkraft wurde das leitfähige Material
auf die Oberfläche
des aktiven Materials gedrückt.
Und zu diesem Zeitpunkt wurden eine Kompressionskraft und eine Mahlkraft
erzeugt, so dass das leitfähige
Material ausgerollt und auf das aktive Material der negativen Elektrode
aufgebracht werden kann. Durch das vorstehend beschriebene Verfahren
wurde die Oberfläche
des Teilchens aus aktivem Material mit einem jeden der leitfähigen Materialien
beschichtet, und natürlicher
Graphit (Ng-7, erhältlich
von The Kansai Coke and Chemicals Co., Ltd.), künstlicher Ruß (KS6,
erhältlich
von TIMCAL KABUSHIKI KAISYA), Acetylenruß (erhältlich von DENKI KAGAKU KOGYO
KABUSHIKI KAISYA), Ketjenruß (erhältlich von
LION CORPORATION), superfeines Nickelpulver (erhältlich von SHINKU YAKIN KABUSHIKI
KAISYA), Cobaltpulver (erhältlich
von SHINKU YAKIN KABUSHIKI KAISYA) und Kupferpulver (erhältlich KOJUNDO
KAGAKU KABUSHIKI KAISYA) wurden verwendet. Zudem wurde faserförmiger Kohlenstoff
mit einem d002 von ungefähr 0,340 nm, einer Länge von ungefähr 10 μm und einem
Durchmesser von ungefähr
0,25 μm
mit dem künstlichen
Graphit in einem Gewichtsverhältnis
von 1 : 1 vermengt eingesetzt. Dann wurde durch SEM bestätigt, dass
bei dem erhaltenen Verbundteilchen das leitfähige Material auf der Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material fixiert war.
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Als
Nächstes
wird ein Verfahren zum Bewerten der Funktion des Materials der negativen
Elektrode, des Verbundteilchens, erläutert. Die 1 zeigt
eine münzenartige
Testzelle mit der Größe 2320
(Durchmesser 2,3 mm, Gesamthöhe
2,0 mm). Die elektrochemischen Eigenschaften wie etwa die Lade-
und Entladekapazität
des Materials der negativen Elektrode wurden unter Verwendung dieser
Testzelle gemessen.
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In
der 1 wird mit dem Bezugszeichen 1 ein aus
einer rostfreien Stahlplatte bestehendes Gehäuse bezeichnet. Ein Stromsammler,
der ein gestrecktes Metall aus rostfreiem Stahl umfasst, ist an
den inneren Boden des Gehäuses 1 geschweißt, und
eine Testelektrode 3 aus dem Material der negativen Elektrode
ist einstückig
auf diesem Stromsammler ausgebildet. Ein Seperator 4 bestehend
aus einem mikroporösen
Polypropylenfilm ist auf der Testelektrode 3 bereitgestellt.
Eine Metalllithiumelektrode 6 ist gegen die innere Oberfläche der
Bedeckung 5 aus der rostfreien Stahlplatte gedrückt und
daran angehaftet. Nachdem ein organischer Elektrolyt in das Gehäuse 1 und
die Bedeckung 5 gefüllt
worden war, wurden sie über
eine Dichtung 7 bestehend aus Polypropylen zwischen ihnen
vereinigt, um so eine Testzelle zusammen zu setzen, indem das Öffnungsende
des Gehäuses
eingeklammert und fest verschlossen (versiegelt) wurde.
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In
dem vorliegenden Beispiel wurde die Testelektrode 3 ausgebildet,
indem die Verbundteilchen verwendet wurden, die durch Beschichten
der Materialien A bis C in Tabelle 2 mit dem leitfähigen Material
durch das vorstehend beschriebene Mechanofusionsverfahren hergestellt
worden waren. Das heißt,
eine durch Vermengen des vorstehend beschriebenen Verbundteilchens
mit festgelegten Mengen künstlichen
Graphits als einem Leitfähigkeitsmittel
und Polyvinylidenfluorids als einem Bindemittel erhaltene Mischung
wurde auf dem Stromsammler 2 einstückig bzw. integral ausgebildet.
Die Testzelle wurde zusammengesetzt, nachdem die Testelektrode 3,
die innerhalb des Gehäuses 1 ausgebildet
ist, unter einem verringerten Druck bei 80°C vollständig getrocknet worden war.
Und als Vergleichsbeispiele wurden Testelektroden aus einer Mischung
ausgebildet, die durch Vermengen der Materialien A bis C in Tabelle
2 mit festgelegten Mengen des vorstehend beschriebenen künstlichen
Graphits und des Polyvinylidenfluorids erhalten worden waren. Das
Mischungsverhältnis
der Mischung der negativen Elektrode wurde in dem Beispiel so eingestellt,
dass das Gewichtsverhältnis
des aktiven Materials, des leitfähigen
Material, welches auf die Oberfläche
aufgebracht ist, des Leitfähigkeitsmittels
und des Bindemittels 85 : 5 : 5 : 5 betrug, und in den Vergleichsbeispielen
betrug das Gewichtsverhältnis
des aktiven Materials, des Leitfähigkeitsmittels
und des Bindemittels 85 : 10 : 5.
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Für den organischen
Elektrolyten wurde eine Lösung
verwendet, in welcher 1 mol/l Hexalfluorlithiumphosphat als gelöster Stoff
in einem gemischten Lösungsmittel
aus gleichen Volumina an Ethylencarbonat und Diethylencarbonat gelöst war.
Hinsichtlich des Ladens und Entladens der Testzelle wurde ein konstanter
Strom mit einer Stromdichte von 0,5 mA/cm2 sowohl
zum Aufladen als auch zum Entladen verwendet, und danach wurde bis
zu 0 V aufgeladen und bis zu 3 V entladen. Bei dieser Bedingung
wurden 300 Zyklen des Ladens und Entladens in einem Thermostaten
wiederholt, in welchem die Temperatur bei 20°C gehalten wurde. Und ein Verhältnis der Entladekapazität bei dem
300sten Zyklus zu der anfänglichen
Entladekapazität
wurde aus dem Anteil an beibehaltender Kapazität berechnet. Hier wurden das
Laden und Entladen gemäß der Lade-
und Entladereaktion einer Batterie bei der praktischen Verwendung
durchgeführt.
Das heißt,
es wurde angenommen, dass die Lithiumionen speichernde Reaktion
in der negativen Elektrode als Aufladen angesehen wurde und die
Lithium freisetzende Reaktion als Entladen angesehen wurde. Die
Ergebnisse davon sind in Tabelle 3 gezeigt.
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Wie
aus Tabelle 3 ersichtlich ist, ist, wenn die Oberfläche des
Teilchens aus aktivem Material der negativen Elektrode mit dem leitfähigen Material überzogen
ist und die negative Elektrode verwendet wird, zu welcher künstlicher
Graphit als Leitfähigkeitsmittel
hinzugemengt ist, der Anteil an beibehaltener Kapazität groß und die
Zykleneigenschaften sind verglichen mit dem Fall, dass nur der künstliche
Graphit vermengt ist, ohne dass ein leitfähiges Material aufgebracht
ist, hervorragend. Es wird verstanden, dass sich die verbesserten
Zykleneigenschaften aufgrund der Tatsachen in guter Weise zeigen,
dass die Expansion und die Kontraktion des aktiven Materials, welche
aufgrund der Struktur, welche die Lithiumionen speichernde und die
Lithiumionen nicht speichernde Phase umfasst, leicht abgeschwächt wurden,
durch das Beschichten mit dem leitfähigen Material weitergehend
unterdrückt
werden und dass die Übertragung
eines Elektrons durch die Zunahme der Kontaktfläche reibungsloser wird.
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Beispiel 2
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Unter
Verwendung des Materials A wurde eine negative Elektrode hergestellt,
welche Verbundteilchen umfasst, deren Beschichtungsanteile mit künstlichem
Graphit unterschiedlich waren, und die Anteile an beibehaltener
Kapazität
wurden untersucht. Die negative Elektrodenmischung wurde so hergestellt,
dass das Gewichtsverhältnis
des mit künstlichem
Graphit beschichteten Materials A, des Leitfähigkeitsmittels und des Bindemittels
90 : 5 : 5 betrug. Das Gewichtsverhältnis des Materials A und des
künstlichen
Graphits wurde gemäß des beschichteten
Anteils variiert, so dass das mit künstlichem Graphit beschichtete
Material A 90 Gew.-% der Gesamtmischung einnahm. Das Ergebnis ist
in 2 gezeigt.
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Es
wird aus 2 klar, dass die Zykleneigenschaften
durch Beschichten von 10% oder mehr der gesamten Oberfläche des
Materials A mit künstlichem
Graphit, welcher ein elektrisch leitfähiges Material ist, verbessert
werden. Daher wird angenommen, dass in dem Fall, dass das Beschichtungsverhältnis weniger
als 10% beträgt,
der Kontakt oder die Kontinuität
der an die Oberfläche
des aktiven Materials der negativen Elektrode anhaftenden und daran
fixierten Teilchen aus leitfähigem
Material nicht zufriedenstellend ist und zweckmäßige, elektronenleitende Netzwerke
nicht erhalten werden können,
was zu einem Faktor wird, welcher die Lade- und Entladeeffizienz
verringert. In dem Fall, dass andere aktive Materialien und andere
leitfähige
Materialien verwendet wurden, konnten ähnliche Ergebnisse beobachtet
werden.
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Beispiel 3
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In
dem vorliegenden Beispiel wurde untersucht, wie die Veränderung
des Wertes von d002 des faserförmigen Kohlstoffs
die Entladekapazität
und die Eigenschaften der Zyklendauer beeinflusst. Die Mischung
der negativen Elektrode, welche in dem vorliegenden Beispiel verwendet
wurde, enthielt 85 Gew.-% der Teilchen aus aktivem Material der
negativen Elektrode, 5 Gew.-% des faserförmigen Kohlenstoffs, der die
Teilchen überzog,
5 Gew.-% des zu vermengenden künstlichen
Graphits und 5 Gew.-% Polyvinylidenfluorid als Bindemittel. Hinsichtlich
des hier verwendeten faserförmigen
Kohlenstoffs betrug die Länge
ungefähr
10 μm und
der Durchmesser ungefähr
0,25 μm.
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Es
ist aus Tabelle 4 ersichtlich, dass wenn der Wert von d002 3,70 Å übersteigt,
die Elektronenleitfähigkeit
des faserförmigen
Kohlenstoffs abnimmt, so dass eine genügende Elektronenleitfähigkeit
zwischen den Teilchen aus aktivem Material nicht bereitgestellt
werden kann und daher aus dem Elektronen leitenden Netzwerk isolierte
Teilchen auftreten, wodurch die anfängliche Entladekapazität gering
wird und die Zyklendauer ziemlich schlecht wird, selbst wenn die
Länge und
der Durchmesser des faserförmigen
Kohlenstoffs variiert werden. Daher wird gefunden, dass es bevorzugt
ist, einen faserförmigen
Kohlenstoff mit einem Wert von d002 von
3,35 bis 3,70 Å einzusetzen.
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Beispiel 4
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Es
wurde untersucht, wie die Länge
und der Durchmesser des faserförmigen
Kohlenstoffs die Entladekapazität
und die Eigenschaften der Zyklendauer beeinflussen. Der Wert von
d002 des hier verwendeten faserförmigen Kohlenstoffs
betrug ungefähr
3,40 Å.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 gezeigt.
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Es
ist aus Tabelle 5 ersichtlich, dass in dem Fall, dass die Länge des
faserförmigen
Kohlenstoffs weniger als 1 μm
beträgt,
was kurz ist, die Entladekapazität
des anfänglichen
Zyklus klein wird und die Zyklendauer schlecht wird. Es wird angenommen,
dass der Grund dafür
darin besteht, dass die elektrischen Kontakte zwischen den Teilchen
aus aktivem Material nicht zufriedenstellend sind, so dass das elektronenleitende
Netzwerk, von dem angenommen wird, dass es zu der elektrochemischen
Reaktion aller Teilchen beiträgt,
nicht ausgebildet werden kann und Teilchen aus aktivem Material
vorliegen, welche nicht an der elektrochemischen Reaktion teilnehmen
können.
Und in dem Fall, dass die Länge
des faserförmigen
Kohlenstoffs 20 μm übersteigt,
wird die Entladekapazität
des anfänglichen
Zyklus wiederum klein und die Zyklendauer wird ebenfalls schlecht.
Es wird angenommen, dass der Grund ist, dass sich der faserförmige Kohlenstoff
verwickelt, so dass er koaguliert, und dass die Dispersionseigenschaften
des faserförmigen
Kohlenstoffs für
die Teilchen aus aktivem Material nicht zufriedenstellend sind,
so dass die Kontaktpunkte zwischen den Teilchen aus aktiven Material
und dem faserförmigen
Kohlenstoff abnehmen, was zu Teilchen aus aktivem Material führt, die
nicht an der elektrochemischen Reaktion teilnehmen können. Und
in dem Fall, das der Durchmesser des faserförmigen Kohlenstoffs 0,5 μm übersteigt,
werden die anfängliche
Entladekapazität
und die Zyklendauer beide etwas kleiner. Es wird angenommen, dass
der Grund ist, dass trotz der Tatsache, dass der Anteil an faserförmigem Kohlenstoff
in der Form feiner Fäden
abnimmt, so dass die Oberfläche
in der Richtung des Durchmessers geneigter wird, um so mit den Teilchen
aus aktivem Material in Kontakt zu treten, als die Oberfläche in der
Längsrichtung,
die Oberfläche
einschließlich
der Richtung des Durchmessers keine Flexibilität aufweist, deren Zustand nahe
jener einer Ebene ist. Und daher kann sich die Wirkung der zunehmenden
Kontaktpunkte gemäß der vorliegenden
Erfindung kaum zeigen.
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Beispiel 5
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Es
wurde untersucht, wie der Anteil an faserförmigem Kohlenstoff in dem kohlenstoffhaltigen
Material, welches den faserförmigen
Kohlenstoff enthält,
die Entladekapazität
und die Eigenschaften der Zyklendauer beeinflusst. Hinsichtlich
des hier verwendeten faserförmigen
Kohlenstoffs betrug der Wert von d002 ungefähr 0,340
nm, die Länge
betrug ungefähr
10 μm und
der Durchmesser betrug ungefähr
0,25 μm.
Die Mischung der negativen Elektrode enthielt 45 Gewichtsteile der
Teilchen aus aktivem Material der negativen Elektrode, 50 Gewichtsteile
des kohlenstoffhaltigen Materials einschließlich des faserförmigen Kohlenstoffs
und 5 Gewichtsteile Polyvinylidenfluorid als Bindemittel. Und ein
Teil des kohlenstoffhaltigen Materials von 50 Gewichtsteilen wurde
als leitfähiges
Material zum Ausbilden des Verbundteilchens durch Beschichten des
Teilchens aus aktivem Material verwendet. Die Beziehungen zwischen
dem Gehalt des faserförmigen
Kohlenstoffs in dem Verbundteilchen und der Entladekapazität sowie
des Anteils an beibehaltender Kapazität sind in Tabelle 6 gezeigt.
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Wie
aus Tabelle 6 ersichtlich ist, zeigt in dem Bereich, in dem der
Anteil des faserförmigen
Kohlenstoffs in dem kohlenstoffhaltigen Material für das Verbundteilchen
des Materials der negativen Elektroden 1 bis 20 Gew.-% beträgt, jede
Zyklendauer des Teilchens aus aktivem Material des Materials C 92%
oder mehr, welches zufriedenstellende Eigenschaften der Zyklendauer
anzeigt. Dies scheint anzuzeigen, dass in dem Fall, in dem der Anteil
des faserförmigen
Kohlenstoffs für
das Verbundteilchen des Materials der negativen Elektrode weniger
als 1 Gew.-% beträgt,
die Wirkung der vorliegenden Erfindung, welche die Zunahme der Kontaktpunkte
aufgrund des faserförmigen
Kohlenstoffs und seiner großen
Wiederherstellungskraft einsetzt, kaum auftreten kann, und im Falle
von 50 Gew.-% oder mehr tritt eine Abnahme der Lade- und Entladekapazität auf, ebenso
wie eine Koagulation des faserförmigen
Kohlenstoffs.
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Obwohl
in den hier vorstehend beschriebenen Beispielen die Tests unter
Verwendung von münzenartigen
Batterien durchgeführt
wurden, werden ähnliche
Ergebnisse in Tests unter Verwendung von zylinderartigen Batterien
oder stapelartigen Batterien unter Einsatz von Polymerelektrolyten
erzielt.
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Wie
vorstehend beschrieben werden gemäß der vorliegenden Erfindung,
selbst wenn das Teilchen aus aktivem Material einhergehend mit den
Einschlüssen
und Entladungen von Lithium auf elektrochemische Weise wiederholt
expandiert und kontrahiert, die Kontakte zwischen dem Teilchen aus
aktivem Material und dem Leitfähigkeitsmittel
beibehalten, so dass die Eigenschaften der Lade- und Entladezyklendauern
verbessert werden. Im Ergebnis kann eine wiederaufladbare Batterie
mit nicht wässrigem
Elektrolyt bereitgestellt werden, deren Kapazität größer ist und deren Zykleneigenschaften
ebenso wie die Lade- und
Entladeeigenschaften stärker
verbessert sind als bei herkömmlichen
wiederaufladbaren Batterien mit nicht wässrigem Elektrolyt, bei denen
Kohlenstoffmaterialien als Materialien für die negative Elektrode verwendet
werden.
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Es
ist das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine negative Elektrode
für wiederaufladbare
Batterien mit nicht wässrigem
Elektrolyt bereitzustellen, deren Kapazität groß ist und deren Abnahme der
Entladekapazität über die
Zyklen gering ist, indem die Elektronenleitfähigkeit der Oberflächen des
Teilchens aus aktivem Material für
die negative Elektrode verbessert wird. Um dieses Ziel zu erreichen,
wird ein aktives Material in der Form eines Verbundteilchens, welches
eine Phase, die Lithiumionen speichern kann und wenigstens Sn einschließt, und
eine Phase umfasst, die Lithiumionen nicht speichern kann, und bei
dem ein elektrisch leitfähiges Material
einen Teil oder die gesamte Oberfläche des vorstehend beschriebenen
Teilchens bedeckt, für
die negative Elektrode in der vorliegenden Erfindung verwendet.