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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Lithiumsekundärbatterie,
umfassend eine Kathode, die als aktives Material ein Material einschließt, das
mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann, eine Anode, die als
aktives Material ein Lithiummetall, eine Lithiumlegierung oder ein
Material, das mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann, einschließt, und
einen flüssigen
oder festen Elektrolyten, und ein aktives Kathodenmaterial zur Verwendung
in der Lithiumsekundärbatterie.
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Es
existiert ein wachsender Bedarf für eine Lithiumsekundärbatterie
mit kleinerer Größe und geringerem
Gewicht und größerer Kapazität als herkömmliche
Sekundärbatterien,
um mit einem schnellen Fortschritt hin zu tragbaren, schnurlosen
elektronischen Geräten
zurechtzukommen. Lithiiertes Kobaltdioxid ist als aktives Kathodenmaterial
in einer Lithiumsekundärbatterie
untersucht worden. Tatsächlich
ist lithiiertes Kobaltdioxid in den Lithiumsekundärbatterien
bereits als Energiequelle für
Mobiltelefone und Camcorder zu praktischer Verwendung gebracht worden.
In jüngeren
Jahren sind aktive Untersuchungen zur Anwendung von lithiiertem
Nickeldioxid, erhalten aus Nickelverbindungen, die in Bezug auf
Ressourcen reichlicher vorhanden und deshalb weniger kostspielig
als Kobaltverbindungen sind, durchgeführt worden.
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Lithiiertes
Nickeldioxid ist ebenso wie lithiiertes Kobaltdioxid eine Verbindung
mit einer α-NaFeO2-Struktur. Allerdings ist es schwierig,
lithiiertes Nickeldioxid verglichen mit lithiiertem Kobaltdioxid
zu synthetisieren, weil Nickel leicht an einer Lithiumstelle in
lithiiertem Nickeldioxid substituiert wird. Ein kürzlicher
Fortschritt bei den Synthesebedingungen hat wesentliche Brauchbarkeit
von stöchiometrischer
Zusammensetzung von lithiiertem Nickeldioxid, das eine hohe Entladekapazität vorweist,
geboten. Allerdings erfährt
das lithiierte Nickeldioxid immer noch Kapazitätsabfall verbunden mit wiederholten
Zyklen von Lade/Entladevorgängen
bei einer hohen Kapazität,
oder, mit anderen Worten, eine schlechte Zykluscharakteristik.
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Man
nimmt an, dass Erhitzen von lithiiertem Nickeldioxid in einem stark
geladenen Zustand bei niedrigeren Temperaturen zu Sauerstoffentwicklung beinhaltender
Zersetzung führt,
als Erhitzen von geladenem lithiiertem Kobaltdioxid, das jetzt praktisch verwendet
wird. Deshalb weist lithiiertes Nickeldioxid eine nachteilige Eigenschaft
in Bezug auf Sicherheit auf, wenn es in einer Lithiumsekundärbatterie
verwendet wird.
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Lithiumsekundärbatterie
mit einer ausgezeichneten Zykluscharakteristik auch bei Zyklen von
Lade/Entladevorgängen
bei hoher Kapazität
und einer erhöhten Sicherheit
im geladenen Zustand, sowie ein aktives Kathodenmaterial zur Verwendung
in der Lithiumsekundärbatterie
bereitzustellen.
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Diese
Aufgabe konnte auf der Basis des Befundes erreicht werden, dass
eine ausgezeichnete Zykluscharakteristik bei einer hohen Kapazität und einer
erhöhten
Sicherheit in geladenem Zustand durch eine Lithiumsekundärbatterie
mit hoher Energiedichte erreicht werden kann, umfassend eine Kathode,
die als aktives Material ein Material einschließt, das mit Lithiumionen dotiert/undotiert
sein kann; eine Anode, die als aktives Material ein Lithiummetall,
eine Lithiumlegierung oder ein Material, das mit Lithiumionen dotiert/undotiert
sein kann, einschließt;
und einen flüssigen
oder festen Elektrolyten; wobei das aktive Kathodenmaterial lithiiertes
Nickeldioxid umfasst, das Aluminium in einer Art enthält, dass
das Molverhältnis
x von Aluminium zu der Summe von Aluminium und Nickel in Übereinstimmung
mit Anspruch 1 im Bereich von 0,12 ≤ x < 0,15 liegt.
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Weiterhin
ist gefunden worden, dass insbesondere erhöhte Sicherheit in geladenem
Zustand durch eine Lithiumsekundärbatterie
mit hoher Energiedichte erreicht werden kann, wobei das aktive Kathodenmaterial
lithiiertes Nickeldioxid umfasst, das Aluminium enthält, in dem
das Molverhältnis
x von Aluminium zu der Summe von Aluminium und Nickel in Übereinstimmung
mit Anspruch 1 im Bereich von 0,12 ≤ x < 0,15 liegt, und wobei der flüssige oder
feste Elektrolyt eine Verbindung mit einer Fluor einschließenden chemischen
Formel enthält.
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1 ist
ein Diagramm, das die Veränderungen
mit den Zyklen der Entladekapazitäten der in Beispiel 1 und 2
und Vergleichsbeispiel 1 bis 3 erhaltenen Produkte zeigt.
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Das
heißt,
in Übereinstimmung
mit einem ersten Modus der Erfindung umfasst die Lithiumsekundärbatterie
eine Kathode, die als aktives Material ein Material umfasst, das
mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann, eine Anode, die als
aktives Material ein Lithiummetall, eine Lithiumlegierung oder ein
Material, das mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann, umfasst,
und einen flüssigen
oder festen Elektrolyten, wobei das aktive Kathodenmaterial Aluminium
enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid umfasst, wobei das Molverhältnis x
von Aluminium zu der Summe von Aluminium und Nickel im Bereich von
0,12 ≤ x < 0,15 liegt.
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In Übereinstimmung
mit dem zweiten Modus der Erfindung ist die Lithiumsekundärbatterie
des ersten Modus dadurch charakterisiert, dass der flüssige oder
feste Elektrolyt eine Verbindung mit einer Fluor einschließenden chemischen
Formel umfasst.
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In Übereinstimmung
mit dem dritten Modus der Erfindung ist die Lithiumsekundärbatterie
des ersten Modus der Erfindung dadurch gekennzeichnet, dass der
flüssige
oder feste Elektrolyt ein organisches Lösungsmittel mit mindestens
einem Fluor einschließenden
Substituenten umfasst.
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In Übereinstimmung
mit dem vierten Modus der Erfindung umfasst das aktive Kathodenmaterial zur
Verwendung in der Lithiumsekundärbatterie
Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid, und wird in einer
Art erhalten, dass das Molverhältnis
x von Aluminium zu der Summe von Aluminium und Nickel im Bereich
von 0,12 ≤ x < 0,15 liegt, und
durch die Schritte Dispergieren einer Nickelverbindung in einer wässrigen
Lösung,
die eine Aluminiumverbindung und eine wasserlösliche Lithiumverbindung einschließt, Verdampfen
des Wassergehalts der erhaltenen Lösung, um ein Gemisch zu erhalten,
und Brennen des erhaltenen Gemisches in einer Sauerstoff enthaltenden
Atmosphäre.
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In Übereinstimmung
mit dem fünften
Modus der Erfindung umfasst das aktive Kathodenmaterial zur Verwendung
in der Kathode der Lithiumsekundärbatterie
Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid, und wird in einer
Art erhalten, dass das Molverhältnis
x von Aluminium zu der Summe von Aluminium und Nickel im Bereich
von 0,12 ≤ x < 0,15 liegt und
durch die Schritte Trockenmischen einer Aluminiumverbindung, Lithiumhydroxid
und einer Nickelverbindung, und Brennen des erhaltenen Gemisches in
einer Sauerstoff enthaltenden Atmosphäre.
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Die
vorliegende Erfindung wird hier nachstehend ausführlich beschrieben.
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Eine
Lithiumsekundärbatterie
gemäß der Erfindung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kathode ein aktives Material
umfasst, das mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann, wobei
das aktive Material Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid
ist.
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Ein
Verfahren, geeignet zum Erhalten von Aluminium enthaltendem lithiiertem
Nickeldioxid oder zum Zugeben von Aluminium zu lithiiertem Nickeldioxid
kann die Schritte Mischen von Aluminium oder einer Aluminiumverbindung
mit vorher synthetisiertem lithiiertem Nickeldioxid und Brennen
des erhaltenen Gemisches umfassen. Allerdings ist ein Verfahren, das
die Schritte Zusammenmischen einer Lithiumverbindung, einer Nickelverbindung
und Aluminium oder einer Aluminiumverbindung und Brennen des erhaltenen
Gemisches umfasst, im Licht eines vereinfachten Herstellungsverfahrens
und gleichförmiges
Einbringen von Aluminium stärker
bevorzugt.
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Ein
anderes Verfahren, um Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid
zu erhalten, umfasst die Schritte Brennen eines Gemisches aus einer
Nickelverbindung und Aluminium oder einer Aluminiumverbindung, anschließendes Mischen
des erhaltenen Produkts mit einer Lithiumverbindung und erneutes
Brennen des erhaltenen Gemischs. Ebenso kann ein Gemisch aus einer
Lithiumverbindung und Aluminium oder einer Aluminiumverbindung zuerst
gebrannt werden, und danach kann das erhaltene Produkt mit einer
Nickelverbindung gemischt werden, um gebrannt zu werden.
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Beispiele
für die
in der Erfindung verwendete Lithiumverbindung schließen Lithiumcarbonat,
Lithiumnitrat und Lithiumhydroxid und dergleichen ein. Beispiele
für die
in der Erfindung verwendete Nickelverbindung schließen Nickeloxid,
Nickeloxyhydroxid, Nickelhydroxid, Nickelnitrat, Nickelcarbonat (NiCO3·wH2O (wobei w ≥ 0), basisches Nickelcarbonat
(xNiCO3·yNi(OH)2·zH2O (wobei x > 0, y > 0,
z > 0) und saures
Nickelcarbonat (NimH2n(CO3)m+n (wobei m > 0, n > 0) ein.
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Beispiele
für ein
Rohmaterial für
zugegebenes Aluminium schließen
Aluminiummetall und Aluminiumverbindungen, wie Aluminiumoxid, Aluminiumoxyhydroxid,
Aluminiumhydroxid und Aluminiumnitrat ein.
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Das
Mischungsverhältnis
der Lithiumverbindung zu der Kombination aus Nickelverbindung und Aluminiumverbindung
liegt vorzugsweise im Bereich von 1,0 ≤ Li/(Ni + Al) ≤ 1,2. Wenn
das Mischungsverhältnis
kleiner als 1,0 ist, ist das erhaltene Verbundoxid nachteilig arm
an Lithium. Andererseits kann, wenn das Mischungsverhältnis größer als
1,2 ist, ein Verbundoxid aus Aluminium und Lithium, Li5AlO4, hergestellt werden und die Wirkung des
zugegebenen Aluminiums stören.
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Im
Verfahren, wobei eine Lithiumverbindung, eine Nickelverbindung und
eine Aluminiumverbindung zusammengemischt werden, um gebrannt zu werden,
ist es bevorzugt, den Schritten Dispergieren der Nickelverbindung
in einer wässrigen
Lösung,
die die Aluminiumverbindung und die wasserlösliche Lithiumverbindung einschließt, Verdampfen
des Wassergehalts der erhaltenen Lösung, um ein Gemisch zu erhalten,
und Brennen des erhaltenen Gemisches in einer Sauerstoff enthaltenden
Atmosphäre,
zu folgen. Solch ein Verfahren ermöglicht der wasserlöslichen
Lithiumverbindung, gleichförmig
mit der Aluminiumverbindung und der Nickelverbindung gemischt zu
werden, und deshalb wird das erhaltene Aluminium enthaltende lithiierte
Nickeldioxid daran gehindert, eine ungleichförmige Zusammensetzung, die
einen teilweisen Mangel an Lithium beinhaltet, zu erfahren. Zusätzlich kann
die Menge an Lithium, die im Überschuss
bezüglich
des Mischungsverhältnisses der
Bestandteile zugegeben werden soll, verringert werden.
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Es
ist bevorzugt, eine Nickelverbindung mit einer kleinen mittleren
Teilchengröße und einer
großen
spezifischen Oberfläche
im Licht ihrer Dispergierbarkeit und der Abscheidung der wasserlöslichen Lithiumverbindung
auf der Oberfläche
der Nickelverbindung zu verwenden. Genauer gesagt weist eine bevorzugte
Nickelverbindung eine mittlere Teilchengröße von nicht mehr als 50 μm und eine
spezifische Oberfläche
von nicht weniger als 1 m2/g auf.
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Eine
bevorzugte Kombination von Bestandteilen ist eine Kombination aus
Lithiumnitrat als die wasserlösliche
Lithiumverbindung und basischem Nickelcarbonat als die Nickelverbindung
und wird vorzugsweise in diesem Verfahren angenommen, um so ein
Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid bereitzustellen,
das zur Herstellung einer Lithiumsekundärbatterie mit hoher Energiedichte
geeignet ist.
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Zu
dieser Zeit kann der pH-Wert der wässrigen Lösung, die die Aluminiumverbindung
und die wasserlösliche
Lithiumverbindung enthält,
auf 10 oder darüber
eingestellt werden, um so die Dispergierbarkeit der Aluminiumverbindung
zu erhöhen oder
einen Teil oder die ganze Menge der Aluminiumverbindung darin für einen
stärker
gleichförmig
gemischten Zustand zu lösen.
Obwohl die Einstellung des pH-Werts durch Zugeben einer basischen
Verbindung zu der wässrigen
Lösung
erreicht werden kann, ist es bevorzugt, eine Verbindung zuzugeben, auch
in einer winzigen Menge, um so die Synthese des Aluminium enthaltenden
lithiierten Nickeldioxids nicht negativ zu beeinflussen. Beispiele
für die
basische Verbindung, die für
die pH-Wert-Einstellung verwendbar ist, schließen Lithiumhydroxid, Lithiumcarbonat,
Lithiumoxid und Lithiumperoxid ein. Vor allem Lithiumhydroxid und
Lithiumcarbonat sind in Bezug auf niedrigere Kosten und einfache
Handhabung geeignet.
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Ein
anderes bevorzugtes Verfahren zusätzlich zu dem Vorstehenden,
wobei eine Lithiumverbindung, eine Nickelverbindung und eine Aluminiumverbindung
zusammengemischt werden, um gebrannt zu werden, umfasst die Schritte
Trockenmischen von Lithiumhydroxid, einer Nickelverbindung und einer Aluminiumverbindung,
und Brennen des erhaltenen Gemisches in einer Sauerstoff enthaltenden
Atmosphäre.
Mit diesem Verfahren kann Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid
mit einer großen
primären
Teilchengröße erhalten
werden.
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Die
Verwendung von Nickelsesquioxid (Ni2O3) als die Nickelverbindung in diesem Verfahren liefert
einen besonders günstigen
Effekt des Verringerns der Reaktionsgeschwindigkeit, wenn Aluminium
enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid in stark geladenem Zustand
erhitzt wird.
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Das
Brennverfahren läuft
vorzugsweise in einer Sauerstoff enthaltenden Atmosphäre ab, stärker bevorzugt
in einer Atmosphäre
aus Sauerstoff und besonders bevorzugt in einem Sauerstoffstrom.
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Die
Brenntemperatur liegt vorzugsweise im Bereich zwischen 350°C und 800°C und stärker bevorzugt
im Bereich zwischen 600°C
und 750°C. Wenn
die Brenntemperatur 800°C überschreitet, schließt das erhaltene
lithiierte Nickeldioxid einen größeren Anteil
einer Domäne
mit Steinsalzstruktur ein, wobei Lithiumionen und Nickelionen unregelmäßig angeordnet
sind, was reversible Lade/Entladevorgänge verhindert. Wenn andererseits
die Brenntemperatur unter 350°C
liegt, schreitet die Erzeugungsreaktion für lithiiertes Nickeldioxid
kaum voran.
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Die
Brennzeit beträgt
vorzugsweise 2 h oder mehr, und stärker bevorzugt 5 h oder mehr.
Praktischerweise beträgt
eine bevorzugte Brennzeit weniger als 40 h.
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Der
Gehalt an Aluminium sollte die Bedingung eines Molverhältnisses
x von Aluminium zu der Summe aus Aluminium und Nickel im Bereich
von 0,12 ≤ x < 0,15 erfüllen. Die
Zugabe von Aluminium stattet das lithiierte Nickeldioxid mit einer
ausgezeichneten Zykluscharakteristik aus, auch bei den Lade/Entladevorgängen bei
hoher Kapazität.
Im Fall eines Molverhältnisses
x von weniger als 0,10 führt die
Zugabe von Aluminium nicht dazu, dass eine ausreichende Stabilisierungswirkung
beim Verschieben der Sauerstoffentwicklung beinhaltenden Zersetzung zu
höheren
Temperaturen und Verlangsamen der Reaktion erzeugt wird, wenn das
aktive Material in einem stark geladenen Zustand erhitzt wird. Andererseits
wird im Fall eines Molverhältnisses
x von mehr als 0,20 die Entladekapazität verringert, obwohl eine gute
Zykluscharakteristik und die vorstehend genannte Stabilisierungswirkung
erreicht werden. Das Molverhältnis
liegt im Bereich von 0,12 ≤ x ≤ 0,15 im Licht
der Energiedichte einer erhaltenen Batterie.
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Die
Kathode der Lithiumsekundärbatterie
der Erfindung schließt
das aktive Material des vorstehend genannten Aluminium enthaltenden
lithiierten Nickeldioxids gemäß der Erfindung
ein, und kann weiter andere Komponenten, wie ein kohlenstoffhaltiges
Material als leitende Substanz und ein thermoplastisches Harz als
Bindemittel einschließen.
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Beispiele
für das
kohlenstoffhaltige Material schließen natürlichen Graphit, künstlichen
Graphit, Kokse und Ruß ein.
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Solche
leitenden Substanzen können
allein oder in Kombination als eine leitende Verbundsubstanz, wie
von künstlichem
Graphit und Ruß,
verwendet werden.
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Beispiele
für das
thermoplastische Harz schließen
Polyvinylidenfluorid (das hier nachstehend als „PVDF" bezeichnet werden kann), Polytetrafluorethylen
(das hier nachstehend als „PTFE" bezeichnet werden
kann), Tetrafluorethylen-Hexafluorpropylen-Vinylidenfluorid-Copolymer,
Hexafluorpropylen-Vinylidenfluorid-Copolymer und Tetrafluorethylen-Perfluorvinylether-Copolymer ein. Die
vorstehenden Harze können
allein oder in Kombination von zwei oder mehr verwendet werden.
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Es
ist bevorzugt, ein Verbundbindemittel zu verwenden, das einen Fluorkunststoff
und ein Polyolefinharz einschließt, wobei die Konzentration
des Fluorkunststoffs 1 bis 10 Gewichts-% der Kathodenzusammensetzung
und die Konzentration des Polyolefinharzes 0,1 bis 2 Gewichts-%
der Kathodenzusammensetzung beträgt,
weil die Kombination eines solchen Verbundbindemittels und des aktiven
Kathodenmaterials dieser Erfindung eine gute Bindungscharakteristik
mit einem Stromsammler zeigt, und daneben eine weiter verbesserte
Sicherheit gegen äußeres Erhitzen,
wie durch einen Erhitzungstest dargestellt.
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Beispiele
für einen
verwendbaren Kathodenstromsammler schließen Al, Ni und Edelstahl ein.
Vor allem ist Al am stärksten
bevorzugt, weil Al einfach zu einer dünnen Folie verarbeitet werden
kann und weniger kostspielig ist. Die Zusammensetzung, die das aktive
Kathodenmaterial enthält,
kann mit verschiedenen Verfahren, wie Pressformen, auf den Kathodenstromsammler
aufgebracht werden. In einer anderen Ausführungsform kann die Zusammensetzung durch
Verwendung eines Lösungsmittels
oder dergleichen zu Paste verarbeitet, auf den Stromsammler aufgebracht,
getrocknet und durch Pressen daran angeklebt werden.
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Die
Anode der Lithiumsekundärbatterie
der Erfindung schließt
ein Lithiummetall, eine Lithiumlegierung oder ein Material ein,
das mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann. Beispiele für das Material, das
mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann, schließen kohlenstoffhaltige
Materialien, wie natürlichen
Graphit, künstlichen
Graphit, Kokse, Ruß,
pyrolytische Kohlenstoffe, Kohlenstofffasern und gebrannte Produkte
von organischen Polymerverbindungen; und eine Chalcogenverbindung
von Oxid oder Sulfid ein, wobei die Verbindung bei niedrigeren Potentialen
als in der Kathode mit Lithiumionen dotiert/undotiert sein kann.
Ein kohlenstoffhaltiges Material, das ein Graphitmaterial, wie natürlichen
Graphit und künstlichen
Graphit als Hauptkomponente einschließt, ist bevorzugt, weil die
Kombination eines solchen kohlenstoffhaltigen Materials und einer
Kathode aufgrund der Flachheit ihres Lade/Entladepotentials und
niedrigen mittleren Arbeitspotentials eine hohe Energiedichte liefert.
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Bei
der Kombination der Anode mit einem flüssigen Elektrolyten, im Fall,
wo der flüssige
Elektrolyt kein Ethylencarbonat enthält, wird vorzugsweise eine
Anode verwendet, die Polyethylencarbonat enthält, um die Zykluscharakteristik
und die Entladecharakteristik bei hohem Strom der Batterie zu verbessern.
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Das
kohlenstoffhaltige Material kann in jeder Form vorliegen, eine plättchenförmige Form,
wie bei natürlichem
Graphit, eine sphärische
Form, wie bei Mesokohlenstoff-Mikrokügelchen, eine faserige Form,
wie bei graphitisierter Kohlenstofffasern und ein Agglomerat von
feinen Pulvern einschließend. Falls
erforderlich, kann ein thermoplastisches Harz als Bindemittel zu
dem kohlenstoffhaltigen Material zugegeben werden. Beispiele für ein verwendbares thermoplastisches
Harz schließen
PVDF, Polyethylen und Polypropylen ein.
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Beispiele
für die
Chalcogenverbindung eines Oxids, Sulfids und ähnliche, die als Anode verwendet werden,
schließen
kristalline oder amorphe Oxide, im Wesentlichen aus einem Element
aus der Gruppe XIII, einem Element aus der Gruppe XIV und einem Element
aus der Gruppe XV des Periodensystems, ein, wie amorphe Verbindungen,
die im Wesentlichen aus Zinnverbindungen bestehen. Vergleichbar
mit dem Vorstehenden kann, falls erforderlich, ein kohlenstoffhaltiges
Material als die leitende Substanz oder ein thermoplastisches Harz
als Bindemittel zugegeben werden.
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Beispiele
für einen
verwendbaren Anodenstromsammler schließen Cu, Ni und Edelstahl ein. Vor
allem Cu wird besonders bevorzugt in der Lithiumsekundärbatterie
verwendet, weil sich Cu kaum mit Lithium vereinigt, um eine Legierung
zu bilden und einfach zu einer dünnen
Folie verarbeitet werden kann. Die Zusammensetzung, die das aktive
Anodenmaterial enthält,
kann mit verschiedenen Verfahren, wie Pressformen, auf den Anodenstromsammler aufgebracht
werden. In einer anderen Ausführungsform
kann die Zusammensetzung durch Verwendung von z.B. einem Lösungsmittel
zu Paste verarbeitet, auf den Stromsammler aufgebracht, getrocknet
und durch Pressen daran angeklebt werden.
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Beispiele
für einen
Separator, verwendet von der Lithiumsekundärbatterie gemäß der Erfindung, schließen Fluorkunststoffe;
Olefinharze, wie Polyethylen und Polypropylen; und vliesartige oder
gewobene Stoffe, wie von Nylon, ein. Im Licht einer höheren Energiedichte
pro Volumen und eines kleineren inneren Widerstandes besitzt der
Separator vorzugsweise die kleinste mögliche Dicke, solange die mechanische
Festigkeit sichergestellt ist. Eine bevorzugte Dicke davon liegt
im Bereich zwischen 10 und 200 μm.
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Beispiele
für den
von der Lithiumsekundärbatterie
gemäß der Erfindung
verwendeten Elektrolyten schließen
eine nichtwässrige
Elektrolytlösung,
in der ein Lithiumsalz in einem organischen Lösungsmittel gelöst ist,
und einen beliebigen von den bekannten festen Elektrolyten ein.
Vor allem bevorzugt ist ein Elektrolyt, der eine Verbindung mit
einer Fluor einschließenden
chemischen Formel enthält,
die eine besonders ausgezeichnete Stabilisierungswirkung liefert.
Beispiele für
das Lithiumsalz schließen LiClO4, LiPF6, LiAsF6, LiSbF6, LiBF4, LiCF3SO3, LiN(CF3SO2)2, LiC(CF3SO2)3,
Li2B10Cl10, niedrigere aliphatische Lithiumcarboxylate
und LiAlCl4 ein. Diese Salze können allein
oder in Kombination von mehreren Arten verwendet werden. Es ist
bevorzugt, mindestens eines der Fluor enthaltenden Salze oder mindestens
ein Salz aus der Gruppe LiPF6, LiBF4, LiCF3SO3, LiN(CF3SO2)2 und LiC(CF3SO2)3,
im Besonderen, zu verwenden.
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Beispiele
für das
organische Lösungsmittel, das
für die
Lithiumsekundärbatterie
gemäß der Erfindung
verwendbar ist, schließen
Carbonate, wie Propylencarbonat, Ethylencarbonat, Dimethylcarbonat, Diethylcarbonat,
Ethylmethylcarbonat, 4-Trifluormethyl-1,3-dioxolan-2-on und 1,2-Di(methoxycarbonyloxy)ethan;
Ether, wie 1,2-Dimethoxyethan, 1,3-Dimethoxypropan, Pentafluorpropylmethylether, 2,2,3,3-Tetrafluorpropyldifluormethylether,
Tetrahydrofuran und 2-Methyltetrahydrofuran; Ester, wie Methylformiat,
Methylacetat und γ-Butyrolacton;
Nitrile, wie Acetonitril und Butyronitril; Amide, wie N,N-Dimethylformamid
und N,N-Dimethylacetamid; Carbamate, wie 3-Methyl-2-oxazolidon;
Schwefel enthaltende Verbindungen, wie Sulfolan, Dimethylsulfoxid
und 1,3-Propansulton; und die vorstehenden organischen Lösungsmittel
mit einem Fluor einschließenden
Substituenten darin eingeführt
ein. Normalerweise werden zwei oder mehr Verbindungen von den Vorstehenden
in Kombination verwendet. Vor allem ist ein Lösungsmittelgemisch, das ein
Carbonat enthält,
bevorzugt, und stärker
bevorzugt ist ein Lösungsmittelgemisch
aus einem cyclischen Carbonat und einem nicht cyclischen Carbonat
oder aus einem cyclischen Carbonat und einem Ether.
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Als
das Lösungsmittelgemisch
aus einem cyclischen Carbonat und einem nicht cyclischen Carbonat
ist ein Lösungsmittelgemisch
bevorzugt, das Ethylencarbonat, Dimethylcarbonat und Ethylmethylcarbonat
enthält,
weil solch ein Lösungsmittelgemisch
einen breiten Arbeitstemperaturbereich, eine ausgezeichnete Drainierfähigkeit
bereitstellt und sich kaum zersetzt, auch wenn Graphitmaterial,
wie natürlicher
Graphit und künstlicher
Graphit, als aktives Anodenmaterial verwendet wird.
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Im
Licht einer besonders ausgezeichneten Stabilisierungswirkung ist
ein Elektrolyt, der ein organisches Lösungsmittel mit mindestens
einem Fluor enthaltenden Substituenten umfasst, bevorzugt. Ein Lösungsmittelgemisch,
das einen Ether mit mindestens einem Fluor enthaltenden Substituenten,
wie Pentafluorpropylmethylether und 2,2,3,3-Tetrafluorpropyldifluormethylether,
in Kombination mit Dimethylcarbonat umfasst, ist stärker bevorzugt
wegen seiner guten Entladecharakteristik bei hohem Strom.
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Beispiele
für einen
verwendbaren festen Elektrolyten schließen polymere Elektrolyte, wie Polyethylenoxidpolymerverbindungen
und polymere Verbindungen, die mindestens eine aus einer Polyorganosiloxanverzweigung
oder Polyoxyalkylenverzweigung enthalten; Sulfidelektrolyte, wie
von Li2S-SiS2, Li2S-GeS2, Li2S-P2S5 und
Li2S-B2S3; und Elektrolyte auf Basis von anorganischen
Verbindungen, die Sulfide umfassen, wie Li2S-SiS2-Li3PO4 und Li2S-SiS2-Li2SO4, ein.
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Zusätzlich ebenfalls
verwendbar ist ein so genannter Elektrolyt vom Gel-Typ, in dem ein
nichtwässriger
flüssiger
Elektrolyt durch ein Polymer gehalten wird.
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Es
muss festgestellt werden, dass die Lithiumsekundärbatterie gemäß der Erfindung
in ihrer Form nicht besonders eingeschränkt ist und jede der Formen,
wie eine Papierblattform, eine münzenartige Form,
eine zylindrische Form und eine rechteckige Parallelepipedform aufweisen
kann.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung kann eine Lithiumsekundärbatterie mit hoher Energiedichte
erreicht werden, die eine gute Zykluscharakteristik auch beim Lade/Entladevorgang
bei hoher Kapazität und
eine erhöhte
Sicherheit im geladenen Zustand zeigt. Der Grund, warum die Erfindung
solche Batterien mit ausgezeichneten Charakteristiken bereitstellen
kann, ist noch zu klären.
Allerdings wird angenommen, dass das zugegebene Aluminium als ein Substituent
dienen kann, der in eine Nickelstelle der Kristallstruktur von lithiiertem
Nickeldioxid einzuführen
ist, wodurch die Struktur des lithiierten Nickeldioxids stabilisiert
wird, wenn es stark geladen ist, und eine ausgezeichnete Zykluscharakteristik
während des
Lade/Entladevorgangs bei hoher Kapazität beisteuert. Es wird auch
angenommen, dass das Einbringen von Aluminium die die Sauerstoffentwicklung beinhaltende
Zersetzung zu hohen Temperaturen verschieben und die Reaktionsgeschwindigkeit,
bei der die Zersetzung durch Erhitzen des stark geladenen lithiierten
Nickeldioxids ausgelöst
wird, verringern kann. Bei dem letzteren Effekt hält man es
für möglich, dass
das Produkt der Zersetzungsreaktion Aluminium enthält, wodurch
es als eine Passivierungsbeschichtung fungiert.
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Weiter
ist der Grund für
die besonders gute Stabilisierungswirkung, bereitgestellt durch
eine Kombination aus einem flüssigen
oder festen Fluor einschließenden
Elektrolyten und dem aktiven Kathodenmaterial dieser Erfindung,
noch zu klären.
Allerdings wird angenommen, dass etwas Fluor enthaltendes Reaktionsprodukt
auf der Oberfläche
des aktives Aluminium enthaltenden Materials hergestellt werden
kann, wodurch die Reaktion, die stattfindet, wenn das geladene aktive
Material erhitzt wird, weiter verzögert wird.
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Obwohl
bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung hier nachstehend ausführlich beschrieben werden,
muss festgestellt werden, dass die Erfindung nicht auf diese Ausführungsformen
beschränkt werden
sollte. Wenn nicht anders in besonderer Weise festgelegt, wurden
eine Elektrode und eine Plattenbatterie für den Lade/Entladetest auf
die nachstehende Art hergestellt.
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Lithiiertes
Nickeldioxid oder Aluminium enthaltendes lithiiertes Nickeldioxid
wurde mit einer Aluminiumoxidkugelmühle in einer Atmosphäre aus Kohlendioxid
gemahlen. Dann wurde zu einem Gemisch aus lithiiertem Nickeldioxid
oder Aluminium enthaltenen lithiiertem Nickeldioxid als dem aktiven Material
und Acetylenschwarz als der leitenden Substanz eine Lösung aus
PVDF als Bindemittel gelöst
in 1-Methyl-2-pyrrolidon (das hier nachstehend als „NMP" bezeichnet werden
kann) in einem Verhältnis von
aktivem Material : leitender Substanz : Bindemittel = 91 : 6 : 3
(Gewichtsverhältnis)
gegeben. Das erhaltene Gemisch wurde geknetet, um eine Paste zu erhalten.
Die Paste wurde über
ein #200-Edelstahlnetz aufgetragen, das als Stromsammler arbeiten sollte,
und das Netz, das die Paste trug, wurde unter vermindertem Druck
bei einer Temperatur von 150°C 8
h lang getrocknet. So wurde eine Kathode erhalten.
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Die
so erhaltene Kathode, ein Elektrolyt, der ein Lösungsmittelgemisch aus Ethylencarbonat
(das hier nachstehend als „EC" bezeichnet werden
kann), Dimethylcarbonat (das hier nachstehend als „DMC" bezeichnet werden
kann) und Ethylmethylcarbonat (das hier nachstehend als „EMC" bezeichnet werden kann)
in einem Verhältnis
von 30 : 35 : 35 umfasste, wobei in dem Lösungsmittelgemisch LiPF6 in einer Konzentration von 1 mol/l gelöst wurde
(was hier nachstehend durch LiPF6/EC + DMC
+ EMC dargestellt werden kann), eine mikroporöse Polypropylenmembran als
Separator und ein Lithiummetall als Gegenelektrode (d.h. Anode)
wurden zusammengebaut, um die Plattenbatterie zu erzeugen.
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Beispiel 1
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(1) Synthese eines aktiven
Kathodenmaterials und Bewertung der Zykluscharakteristik
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Zuerst
wurden 15,21 g Aluminiumhydroxid [Al(OH)3 :
Reagenz der Qualität
3N, bei Kojundo Chemical Laboratory Co., Ltd. im Handel erhältlich]
zu 150 g Wasser gegeben, um vollständig darin dispergiert zu werden.
Anschließend
wurden 110,24 g Lithiumnitrat (von chemischer Qualität, die bei
Konan Muki Ltd. erhältlich
ist) darin gelöst.
Danach wurden 176,63 g basisches Nickelcarbonat [xNiCO3·yNi(OH)2·zH2O : 43% Nickel Carbonate, im Handel bei
Nihon Kagaku Sangyo Co., Ltd. erhältlich] zu der erhaltenen Lösung gegeben
und homogen darin dispergiert. Das erhaltene Gemisch wurde getrocknet
und in einen röhrenförmigen Ofen
mit einem Aluminiumoxidkernrohr gefüllt und in einem Sauerstoffstrom
bei 720°C
15 h lang gebrannt. An diesem Punkt wurde das Molverhältnis x
von Aluminium zu der Summe aus Aluminium und Nickel auf 0,13 festgesetzt.
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Durch
Verwenden des so erhaltenen Pulvers (hier nachstehend als „Pulver
A" bezeichnet) wurde eine
Plattenbatterie hergestellt und einem Ladungs/Entladungstest unter
Verwendung von Ladung bei konstantem Strom und konstanter Spannung
und Entladung bei konstantem Strom unter den nachstehenden Bedingungen
unterworfen.
Maximale Ladespannung: 4,4 V
Ladezeit: 8
h,
Ladestrom: 0,5 mA/cm2
Minimale
Entladespannung: 3,0 V
Entladestrom: 0,5 mA/cm2
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1 ist
eine graphische Darstellung der Veränderungen der Entladekapazität in 20
Zyklen von Lade/Entladevorgängen.
Trotz wiederholter Lade/Entladezyklen basierend auf einer hohen
Ladespannung von 4,4 V und einer hohen Kapazität von etwa 180 mAh/g wurde
eine bevorzugte Zykluscharakteristik gezeigt.
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(2) Herstellung eines
Kathodenblatts
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Zu
einem Gemisch aus einem aktiven Material von Pulver A und leitender
Substanz aus pulverigem künstlichem
Graphit und Acetylenschwarz wurde eine NMP-Lösung gegeben, die PVDF als
Bindemittel in einem Verhältnis
von aktivem Material : künstlichem
Graphit Acetylenschwarz : PVDF = 87 : 9 : 1 : 3 (Gewichtsverhältnis) enthielt.
Das erhaltene Gemisch wurde geknetet, um eine Paste aus Kathodenzusammensetzung
zu erhalten. Die erhaltene Paste wurde auf vorbestimmte Teile von
beiden Seiten eines Stromsammlers aufgebracht, der aus einem 20 μm dicken
Aluminiumfolienblatt erzeugt war, und wurde dann getrocknet. Anschließend wurde
das Folienblatt walzengepresst, um das Kathodenblatt zu ergeben.
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(3) Herstellung eines
Anodenblatts
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Ein
aktives Material aus graphitisierter Kohlenstofffaser und eine NMP-Lösung, die
PVDF als Bindemittel enthielt, wurden in einem Verhältnis von aktivem
Material : PVDF = 94 : 6 (Gewichtsverhältnis) zusammen gemischt und
geknetet, um eine Paste aus Anodenzusammensetzung zu erhalten. Die
erhaltene Paste wurde auf vorbestimmte Teile von den beiden Seiten
eines Stromsammlers aufgebracht, der aus einem 10 μm dicken
Kupferfolienblatt erzeugt war, und wurde dann getrocknet. Anschließend wurde
das Folienblatt walzengepresst, um das Anodenblatt zu ergeben.
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(4) Herstellung einer
Zylinderbatterie und Erhitzungstest
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Das
Kathodenblatt und das Anodenblatt, die so hergestellt wurden, und
ein Separator, erzeugt aus einem 25 μm dicken mikroporösen Polypropylenfilm, wurden
in der Reihenfolge Anode, Separator, Kathode und Separator laminiert,
um so eine Schichtung zu erzeugen. Die Schichtung wurde zu einer
Rolle aufgewickelt, um eine Elektrodenanordnung zu erzeugen, die wie
eine Spirale im Schnitt geformt war.
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Die
vorstehend genannte Elektrodenanordnung wurde in eine Batteriedose
eingeführt,
in der die Elektrodenanordnung mit einem nichtwässrigen Elektrolyten getränkt wurde,
der ein 50:50-Lösungsmittelgemisch
aus DMC und 2,2,3,3-Tetrafluorpropyldifluormethylether mit LiPF6 darin in einer Konzentration von 1 mol/l
gelöst
umfasst. Anschließend
wurde ein Batteriedeckel, der auch als Kathodenende mit einem Sicherheitsentlüfungsschlitz
diente, auf die Batteriedose gefalzt, und so wurde eine Zylinderbatterie
der Größe 18650
erhalten.
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Fünf der so
hergestellten Zylinderbatterien wurden mit einem Verfahren bei konstantem
Strom und konstanter Spannung mit maximaler Ladespannung von 4,4
V geladen, bis sie überladen
waren. Mit der äußeren Oberflächentemperatur
der Batteriedose mit Hilfe eines Thermoelements gemessen, wurden
die überladenen
Batterien in einem Ofen bei einer Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs
von 5°C/min
erhitzt und dann 1h lang bei 180°C
gehalten. Trotz der schweren Bedingung der Überladung explodierte keine
der dem Test unterworfenen Batterien oder erzeugte Feuer.
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Beispiel 2
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15,21
g Aluminiumhydroxid [Al(OH)3 : Reagenz von
der Qualität
3N, bei Kojundo Chemical Laboratory Co., Ltd. im Handel erhältlich],
66,09 g Lithiumhydroxid-Monohydrat [LiOH·H2O:
Wako Pure Chemical Industries, Ltd.] und 124,53 g Nickelhydroxid
[61,52% Nickel enthaltend, im Handel bei Nihon Kagaku Sangyo Co.,
Ltd. erhältlich]
wurden in einer Kugelmühle
unter Verwendung von Aluminiumoxidkugeln trockengemischt. Das erhaltene
Gemisch wurde in einen röhrenförmigen Ofen
mit einem Aluminiumoxidkernrohr gefüllt und in einem Sauerstoffstrom
bei 720°C
15 h lang gebrannt. An diesem Punkt wurde das Molverhältnis x
von Aluminium zu der Summe aus Aluminium und Nickel auf 0,13 festgesetzt.
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Durch
Verwenden des so erhaltenen Pulvers (hier nachstehend als „Pulver
B" bezeichnet) wurde eine
Plattenbatterie hergestellt und dem Ladungs/Entladungstest unter
Verwendung von Ladung bei konstantem Strom und konstanter Spannung
und Entladung bei konstantem Strom unter den gleichen Bedingungen
wie in Beispiel 1 unterworfen. 1 ist eine
graphische Darstellung der Veränderungen
der Entladekapazität
in 20 Zyklen von Lade/Entladevorgängen. Trotz wiederholter Lade/Entladezyklen,
basierend auf einer hohen Ladespannung von 4,4 V und einer hohen
Kapazität
von etwa 180 mAh/g, wurde eine bevorzugte Zykluscharakteristik gezeigt.
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Als
nächstes
wurde eine Zylinderbatterie der Größe 18650 auf die gleiche Weise
wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass das aktive Kathodenmaterial durch
Pulver B ersetzt wurde. Fünf
der so hergestellten Zylinderbatterien wurden mit einem Verfahren
bei konstantem Strom und konstanter Spannung mit maximaler Ladespannung
von 4,4 V geladen, bis sie überladen
waren. Mit der äußeren Oberflächentemperatur
der Batteriedose mit Hilfe des Thermoelements gemessen, wurden die überladenen
Batterien in einem Ofen bei einer Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs
von 5°C/min
erhitzt und dann 1h lang bei 180°C
gehalten. Trotz der schweren Bedingung der Überladung explodierte keine
der dem Test unterworfenen Batterien oder erzeugte Feuer.
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Vergleichsbeispiel 1
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110,24
g Lithiumnitrat (von chemischer Qualität, die bei Konan Muki Ltd.
erhältlich
ist) und 203,02 g basisches Nickelcarbonat [xNiCO3·yNi(OH)2·zH2O : 43% Nickel CarbonateTM,
im Handel bei Nihon Kagaku Sangyo Co., Ltd. erhältlich] wurden in einer Kugelmühle unter
Verwendung von Aluminiumoxidkugeln trockengemischt. Das erhaltene
Gemisch wurde in einen röhrenförmigen Ofen
mit einem Aluminiumoxidkernrohr gefüllt und in einem Sauerstoffstrom
bei 720°C
15 h lang gebrannt.
-
Durch
Verwenden des so erhaltenen Pulvers (hier nachstehend als „Pulver
R1" bezeichnet)
wurde eine Plattenbatterie hergestellt und dem Ladungs/Entladungstest
unter Verwendung von Ladung bei konstantem Strom und konstanter
Spannung und Entladung bei konstantem Strom unter den gleichen Bedingungen
wie in Beispiel 1 unterworfen. 1 ist eine
graphische Darstellung der Veränderungen
der Entladekapazität
in 20 Zyklen von Lade/Entladevorgängen. Die Entladekapazität fiel ab
wegen der hohen Ladespannung von 4,4 V und dem periodischen Durchlaufen
bei der hohen Kapazität.
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Als
nächstes
wurde eine Zylinderbatterie der Größe 18650 auf die gleiche Weise
wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass das aktive Kathodenmaterial durch
Pulver R1 ersetzt wurde. Fünf
der so hergestellten Zylinderbatterien wurden mit einem Verfahren
bei konstantem Strom und konstanter Spannung mit maximaler Ladespannung
von 4,4 V geladen, bis sie überladen
waren. Mit der äußeren Oberflächentemperatur
der Batteriedose mit Hilfe des Thermoelements gemessen, wurden die überladenen
Batterien in einem Ofen bei einer Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs
von 5°C/min
erhitzt. Alle Batterien explodierten, um Feuer zu fangen, bevor
die Temperatur 180°C
erreichte.
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Vergleichsbeispiel 2
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11,70
g Aluminiumhydroxid [Al(OH)3 : Reagenz von
der Qualität
3N, bei Kojundo Chemical Laboratory Co., Ltd. im Handel erhältlich],
66,09 g Lithiumhydroxid-Monohydrat [LiOH·H2O:
Wako Pure Chemical Industries, Ltd.] und 128,82 g Nickelhydroxid
(61,52% Nickel enthaltend, im Handel bei Nihon Kagaku Sangyo Co.,
Ltd. erhältlich]
wurden in einer Kugelmühle
unter Verwendung von Aluminiumoxidkugeln trockengemischt. Das erhaltene
Gemisch wurde in einen röhrenförmigen Ofen
mit einem Aluminiumoxidkernrohr gefüllt und in einem Sauerstoffstrom
bei 720°C
15 h lang gebrannt. An diesem Punkt wurde das Molverhältnis x
von Aluminium zu der Summe aus Aluminium und Nickel auf 0,10 festgesetzt.
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Durch
Verwenden des so erhaltenen Pulvers (hier nachstehend als „Pulver
R2" bezeichnet)
wurde eine Plattenbatterie hergestellt und dem Ladungs/Entladungstest
unter Verwendung von Ladung bei konstantem Strom und konstanter
Spannung und Entladung bei konstantem Strom unter den gleichen Bedingungen
wie in Beispiel 1 unterworfen. 1 ist eine
graphische Darstellung der Veränderungen
der Entladekapazität
in 20 Zyklen von Lade/Entladevorgängen. Trotz wiederholter Lade/Entladezyklen
basierend auf einer hohen Ladespannung von 4,4 V und einer hohen
Kapazität
von etwa 180 mAh/g wurde eine bevorzugte Zykluscharakteristik gezeigt.
-
Als
nächstes
wurde eine Zylinderbatterie der Größe 18650 auf die gleiche Weise
wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass das aktive Kathodenmaterial durch
Pulver R2 ersetzt wurde. Fünf
der so hergestellten Zylinderbatterien wurden mit einem Verfahren
bei konstantem Strom und konstanter Spannung mit maximaler Ladespannung
von 4,4 V geladen, bis sie überladen
waren. Mit der äußeren Oberflächentemperatur
der Batteriedose mit Hilfe des Thermoelements gemessen, wurden die überladenen
Batterien in einem Ofen bei einer Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs
von 5°C/min
erhitzt und dann bei 180°C gehalten.
Von den fünf
Batterien, die dem Test unterzogen wurden, explodierten innerhalb
des Zeitraums von 1h, in dem sie bei 180°C gehalten wurden, zwei Batterien,
um Feuer zu fangen.
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Vergleichsbeispiel 3
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23,40
g Aluminiumhydroxid (Al(OH)3 : Reagenz von
der Qualität
3N, bei Kojundo Chemical Laboratory Co., Ltd. im Handel erhältlich],
66,09 g Lithiumhydroxid-Monohydrat [LiOH·H2O:
Wako Pure Chemical Industries, Ltd.] und 114,51 g Nickelhydroxid
[61,52% Nickel enthaltend, im Handel bei Nihon Kagaku Sangyo Co.,
Ltd. erhältlich]
wurden in einer Kugelmühle
unter Verwendung von Aluminiumoxidkugeln trockengemischt. Das erhaltene
Gemisch wurde in einen röhrenförmigen Ofen
mit einem Aluminiumoxidkernrohr gefüllt und in einem Sauerstoffstrom
bei 720°C
15 h lang gebrannt. An diesem Punkt wurde das Molverhältnis x
von Aluminium zu der Summe aus Aluminium und Nickel auf 0,20 festgesetzt.
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Durch
Verwenden des so erhaltenen Pulvers (hier nachstehend als „Pulver
R3" bezeichnet)
wurde eine Plattenbatterie hergestellt und dem Ladungs/Entladungstest
unter Verwendung von Ladung bei konstantem Strom und konstanter
Spannung und Entladung bei konstantem Strom unter den gleichen Bedingungen
wie in Beispiel 1 unterworfen. 1 ist eine
graphische Darstellung der Veränderungen
der Entladekapazität
in 20 Zyklen von Lade/Entladevorgängen. Trotz wiederholter Lade/Entladezyklen
basierend auf einer hohen Ladespannung von 4,4 V wurde eine bevorzugte
Zykluscharakteristik gezeigt, aber die Entladekapazität wurde
auf etwa 145 mAh/g verringert.
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Als
nächstes
wurde eine Zylinderbatterie der Größe 18650 auf die gleiche Weise
wie in Beispiel 1 hergestellt, außer dass das aktive Kathodenmaterial durch
Pulver R3 ersetzt wurde. Fünf
der so hergestellten Zylinderbatterien wurden mit einem Verfahren
bei konstantem Strom und konstanter Spannung mit maximaler Ladespannung
von 4,4 V geladen, bis sie überladen
waren. Mit der äußeren Oberflächentemperatur
der Batteriedose mit Hilfe des Thermoelements gemessen, wurden die überladenen
Batterien in einem Ofen bei einer Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs
von 5°C/min
erhitzt und dann 1 h lang bei 180°C
gehalten. Trotz der schweren Bedingung der Überladung explodierte keine
der Batterien, die dem Test unterzogen wurden, oder erzeugte Feuer.
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Vergleichsbeispiel 4
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Um
das Reaktionsverhalten eines stark geladenen aktiven Materials zu
untersuchen, wenn es erhitzt wird, wurden die nachstehenden Schritte
für eine
versiegelte DSC-Messung durchgeführt.
Zuerst wurde Pulver R1 in Kombination mit einem Lithiummetall verwendet,
um eine Plattenbatterie herzustellen, die einem konstanten Strom-
und Spannungsladeverfahren unter den Bedingungen einer Ladespannung
von 4,4 V, einer Ladezeit von 12 h und eines Ladestroms von 0,5
mA/cm2 unterzogen wurde. Als nächstes wurde
die Batterie in einer mit Argon gefüllten Glove-Box auseinandergebaut,
um eine Kathode herauszunehmen. Die Kathode wurde mit DMC gewaschen
und getrocknet. Danach wurde die Kathodenzusammensetzung vom Stromsammler
gesammelt, so dass eine 3-mg-Probe der geladenen Kathodenzusammensetzung
unter Verwendung einer Waage erhalten wurde. Die so erhaltene Probe
wurde in eine versiegelte Zelle aus Edelstahl gegeben, in die 1 μl nichtwässriger
Elektrolyt gegossen wurde, der ein Lösungsmittelgemisch aus EC,
DMC und EMC in einem Verhältnis
von 30 : 35 : 35 mit LiPF6 darin in einer
Konzentration von 1 mol/l gelöst
umfasste, um die geladene Kathodenzusammensetzung zu benetzen. Anschließend wurde
die Zelle unter Verwendung einer Spannvorrichtung verschlossen.
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Als
nächstes
wurde die Edelstahlzelle, in der die vorstehend genannte Probe versiegelt
war, in DSC 220, das bei Seiko Instruments Inc. im Handel erhältlich ist,
gestellt und einer Messung bei einer Geschwindigkeit des Temperaturanstiegs
von 10°C/min
unterzogen. Die Probe zeigte ein sehr scharfes dornartiges exothermes
Verhalten, das typischerweise bei thermischer Zersetzung beobachtet wird.
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Beispiel 3
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Die
versiegelte DSC-Messung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel
4 durchgeführt,
außer
dass Pulver A anstelle von Pulver R1 verwendet wurde. Bei diesem Beispiel
wurde kein dornartiges exothermes Verhalten beobachtet. Zusätzlich war
die exotherme Anfangstemperatur höher als die von Vergleichsbeispiel
4. So wurde bestätigt, dass
die Reaktionsgeschwindigkeit des stark geladenen aktiven Materials,
wenn erhitzt, verringert wurde.
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Beispiel 4
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Die
versiegelte DSC-Messung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel
4 durchgeführt,
außer
dass Pulver B anstelle von Pulver R1 verwendet wurde. Bei diesem
Beispiel wurde kein dornartiges exothermes Verhalten beobachtet.
Zusätzlich
war die exotherme Anfangstemperatur niedriger als die von Beispiel
3, aber höher
als die von Vergleichsbeispiel 4. So wurde bestätigt, dass die Reaktionsgeschwindigkeit
des stark geladenen aktiven Materials, wenn erhitzt, verringert
wurde.
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Beispiel 5
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Die
versiegelte DSC-Messung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel
4 durchgeführt,
außer
dass Pulver A anstelle von Pulver R1 verwendet wurde und dass ein
nichtwässriger
Elektrolyt, der ein Lösungsmittelgemisch
aus EC, DMC und EMC im Verhältnis
von 30 : 35 : 35 mit LiClO4 darin in einer
Konzentration von 1 mol/l gelöst
umfasste, verwendet wurde, um die geladene Kathodenzusammensetzung
zu benetzen. Bei diesem Beispiel wurde kein dornartiges exothermes
Verhalten beobachtet. Zusätzlich
war die exotherme Anfangstemperatur niedriger als die von Beispiel
3, aber höher
als die von Vergleichsbeispiel 4. So wurde bestätigt, dass die Reaktionsgeschwindigkeit
des stark geladenen aktiven Materials, wenn erhitzt, verringert
wurde.
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Beispiel 6
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Die
versiegelte DSC-Messung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel
4 durchgeführt,
außer
dass Pulver A anstelle von Pulver R1 verwendet wurde und dass ein
nichtwässriger
Elektrolyt, der ein Lösungsmittelgemisch
aus DMC und 2,2,3,3-Tetrafluorpropyldifluormethylether in einem Verhältnis von
50 : 50 mit LiClO4 darin in einer Konzentration
von 1 mol/l gelöst
umfasste, verwendet wurde, um die geladene Kathodenzusammensetzung
zu benetzen. Bei diesem Beispiel wurde kein dornartiges exothermes
Verhalten beobachtet. Zusätzlich
war die exotherme Anfangstemperatur höher als die von Vergleichsbeispiel
4 und Beispiel 5. So wurde bestätigt,
dass die Reaktionsgeschwindigkeit des stark geladenen aktiven Materials,
wenn erhitzt, verringert wurde.
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Beispiel 7
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Die
versiegelte DSC-Messung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel
4 durchgeführt,
außer
dass Pulver A anstelle von Pulver R1 verwendet wurde und dass ein
nichtwässriger
Elektrolyt, der ein Lösungsmittelgemisch
aus DMC und 2,2,3,3-Tetrafluorpropyldifluormethylether in einem Verhältnis von
50 : 50 mit LiPF6 darin in einer Konzentration
von 1 mol/l gelöst
umfasste, verwendet wurde, um die geladene Kathodenzusammensetzung
zu benetzen. Bei diesem Beispiel wurde kein dornartiges exothermes
Verhalten beobachtet. Zusätzlich
war die exotherme Anfangstemperatur höher als die von Beispiel 6.
So wurde bestätigt,
dass die Reaktionsgeschwindigkeit des stark geladenen aktiven Materials,
wenn erhitzt, verringert wurde.
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Beispiel 8
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4,06
g Aluminiumhydroxid [Al(OH)3 : Reagenz von
der Qualität
3N, bei Kojundo Chemical Laboratory Co., Ltd. im Handel erhältlich],
17,62 g Lithiumhydroxid-Monohydrat [LiOH·H2O:
Wako Pure Chemical Industries, Ltd.] und 30,17 g Nickelsesquioxid
[67,7% Nickel enthaltend, im Handel bei Hayashi Pure Chemical Ind.,
Ltd. erhältlich]
wurden in einer Kugelmühle
unter Verwendung von Aluminiumoxidkugeln trockengemischt. Das erhaltene
Gemisch wurde in einen röhrenförmigen Ofen
mit einem Aluminiumoxidkernrohr gefüllt und in einem Sauerstoffstrom
bei 720°C
15 h lang gebrannt. An diesem Punkt wurde das Molverhältnis x
von Aluminium zu der Summe aus Aluminium und Nickel auf 0,13 festgesetzt.
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Die
versiegelte DSC-Messung wurde auf die gleiche Weise wie in Vergleichsbeispiel
4 durchgeführt,
außer
dass das so erhaltene Pulver (hier nachstehend als „Pulver
C" bezeichnet) anstelle
von Pulver R1 verwendet wurde und dass ein nichtwässriger Elektrolyt,
der ein Lösungsmittelgemisch
aus DMC und 2,2,3,3-Tetrafluorpropyldifluormethylether in einem Verhältnis von
50 : 50 mit LiPF6 darin in einer Konzentration
von 1 mol/l gelöst
umfasste, verwendet wurde, um die geladene Kathodenzusammensetzung
zu benetzen. Bei diesem Beispiel wurde kein dornartiges exothermes
Verhalten beobachtet. Zusätzlich
war die exotherme Anfangstemperatur noch höher als die von Beispiel 7.
So wurde bestätigt,
dass die Reaktionsgeschwindigkeit des stark geladenen aktiven Materials,
wenn erhitzt, stark verringert wurde.
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Die
Lithiumsekundärbatterie
gemäß der Erfindung
bringt eine ausgezeichnete Zykluscharakteristik auch bei Lade/Entladevorgängen bei
hoher Kapazität
und verbesserte Sicherheit in geladenem Zustand und insbesondere
in einem überladenen
Zustand, und besitzt so einen ziemlich großen Wert auf industriellem
Gebiet.