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DE60023333T2 - Schaukel für behinderte - Google Patents

Schaukel für behinderte Download PDF

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Publication number
DE60023333T2
DE60023333T2 DE60023333T DE60023333T DE60023333T2 DE 60023333 T2 DE60023333 T2 DE 60023333T2 DE 60023333 T DE60023333 T DE 60023333T DE 60023333 T DE60023333 T DE 60023333T DE 60023333 T2 DE60023333 T2 DE 60023333T2
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DE
Germany
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wheelchair
swinging device
ramp
swing
users according
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DE60023333T
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English (en)
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DE60023333D1 (de
Inventor
Wayne Devine
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Jenway Industries Pty Ltd
Original Assignee
Jenway Industries Pty Ltd
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Priority claimed from AUPQ8774A external-priority patent/AUPQ877400A0/en
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G9/00Swings
    • A63G9/02Swings with two suspensory axles
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G5/00Chairs or personal conveyances specially adapted for patients or disabled persons, e.g. wheelchairs
    • A61G5/10Parts, details or accessories
    • A61G5/104Devices for lifting or tilting the whole wheelchair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61GTRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES, OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
    • A61G3/00Ambulance aspects of vehicles; Vehicles with special provisions for transporting patients or disabled persons, or their personal conveyances, e.g. for facilitating access of, or for loading, wheelchairs
    • A61G3/02Loading or unloading personal conveyances; Facilitating access of patients or disabled persons to, or exit from, vehicles
    • A61G3/06Transfer using ramps, lifts or the like
    • A61G3/061Transfer using ramps, lifts or the like using ramps

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  • Toys (AREA)

Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaukelvorrichtung für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • In den letzten Jahren hat das Bewußtsein für die Bedürfnisse von körperlich und/oder geistig behinderten Personen zugenommen. Während in der Vergangenheit z.B. eine Trennung von körperlich gesunden und körperbehinderten Kindern in Schulen stattgefunden hat, gab es in der letzten Zeit eine Bewegung in Richtung auf die Integration von behinderten Menschen in die allgemeine Gesellschaft. Es sind als "speziell" bezeichnete Schulen eingerichtet worden, um sowohl behinderten Kindern als auch Kindern ohne Behinderungen ein Zusammenleben in einer Umgebung zu ermöglichen, die beiden Gruppen zuträglich ist.
  • Behinderte Kinder erleben eine Umgebung, die ähnlich derjenigen ist, die sie außerhalb der Schule vorhanden. Kindern ohne Behinderung wird die Möglichkeit gegeben, mit körperbehinderten Kindern zusammenzutreffen und sich mit den verschiedenen Behinderungen vertraut zu machen sowie diese und die damit verbundenen Probleme zu verstehen, die von den Behinderten bewältigt werden müssen.
  • Während viele Spielplätze für die Nutzung von Personen ohne Körperbehinderung zur Verfügung stehen, scheint man sich bisher nur wenig Gedanken über die Bereitstellung von Spielplätzen für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen gemacht zu haben. Die meisten Geräte auf Spielplätzen sind für Personen ohne Behinderungen gedacht, und trotz des Wunsches, daß körperbehinderte Personen an den Aktivitäten auf Spielplätzen teilnehmen können, sind diese im allgemeinen nicht dazu in der Lage, da keine geeigneten Spielgeräte vorhanden sind.
  • Eine Schaukelvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der US-A-5 938 283 bekannt.
  • Die vorliegende Erfindung ist auf die Schaffung einer Schaukelvorrichtung gerichtet, die von einer auf einen Rollstuhl angewiesenen Person genutzt werden kann, und ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht in der Überwindung oder Milderung von mindestens einem der Nachteile des Standes der Technik oder zumindest in der Schaffung einer nützlichen Alternative.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
  • Gemäß der Erfindung wird eine Schaukelvorrichtung für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen angegeben, wobei die Schaukelvorrichtung folgendes aufweist:
    einen Körper, der dazu ausgebildet ist, einen Rollstuhl unterzubringen, wobei der Körper einen Sitz aufweist, der zwischen einer ersten Position zur Bereitstellung einer Sitzgelegenheit für einen Benutzer und einer zweiten Position, welche ein Unterbringen eines Rollstuhls ermöglicht, positionierbar ist.
  • Eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sieht eine Schaukelvorrichtung für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen vor, wobei die Schaukelvorrichtung folgendes aufweist:
    einen Körper, der dazu ausgebildet ist, einen Rollstuhl aufzunehmen bzw. unterzubringen, wobei der Körper eine Plattform aufweist, die dazu ausgebildet ist, den Rollstuhl zu tragen, sowie ferner eine oder mehrere Wände aufweist, die sich von der Plattform nach oben erstrecken.
  • Eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet eine Schaukelvorrichtung für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen, wobei die Schaukelvorrichtung folgendes aufweist:
    einen Körper, der dazu ausgebildet ist, einen Rollstuhl unterzubringen;
    eine Rampe, um einer auf einen Rollstuhl angewiesenen Person Zugang zu dem Körper zu ermöglichen, wobei ein Ende der Rampe dazu ausgebildet ist, am Boden befestigt zu werden, und ein zweites Ende der Rampe dazu ausgebildet ist, an dem Körper lösbar befestigt zu werden, um so einen Rollstuhl-Zugang zu dem Körper zu ermöglichen.
  • Noch eine weitere Ausführungsform der vorliegenden Erfindung bietet eine Schaukelvorrichtung für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen, wobei die Schaukelvorrichtung folgendes aufweist:
    einen Körper, der dazu ausgebildet ist, einen Rollstuhl unterzubringen;
    wobei der Körper eine Halteeinrichtung zum Sichern des Rollstuhls in Position in Bezug auf den Körper aufweist, wobei die Halteeinrichtung an einer beweglichen Halterung angebracht ist, um dadurch die Positionierung der Halterung in Bezug auf den Rollstuhl zu erleichtern.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung wird nun lediglich als Beispiel unter Bezugnahme auf die Begleitzeichnungen beschrieben; in den Zeichnungen zeigen:
  • 1 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Schaukelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Zugangsrampe im Trennungszustand angeordnet ist und sich der innere Sitz in einer zusammengeklappten Position befindet;
  • 2 eine Seitenansicht einer bevorzugten Ausführungsform der Schaukelvorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei die Zugangsrampe im Verbindungszustand angeordnet ist und sich der innere Sitz in einer aufgestellten Position befindet;
  • 3 eine Rückansicht der Schaukelvorrichtung gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
  • 4 eine Perspektivansicht des Hauptkörpers der Schaukel, wobei der innere Sitz in einer zusammengeklappten Position dargestellt ist;
  • 5 eine Perspektivansicht des Hauptkörpers der Schaukel, wobei der innere Sitz in einer aufgestellten Position dargestellt ist, um eine Sitzgelegenheit für eine Person zu schaffen;
  • 6 eine Seitenansicht des Hauptkörpers der Schaukel;
  • 7 eine Draufsicht auf den Hauptkörper der Schaukel, wobei der innere Sitz in einer zusammengeklappten Position dargestellt ist;
  • 8 eine Frontansicht des Hauptkörpers der Schaukel, wobei der innere Sitz in einer zusammengeklappten Position dargestellt ist;
  • 9 eine Rückansicht des Hauptkörpers der Schaukel;
  • 10 eine Draufsicht auf die Unterseite des Hauptkörpers der Schaukel; und
  • 11 eine Rückansicht einer weiteren Ausführungsform des Hauptkörpers der Schaukel mit einer abschließbaren Aufnahmekammer.
  • BESCHREIBUNG DES BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELS
  • 1 zeigt ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Schaukelvorrichtung 1 gemäß der vorliegenden Erfindung. Die Schaukelvorrichtung beinhaltet eine Rahmenkonstruktion 2, die in geeigneter Weise am Boden 3 befestigt ist. Bei der dargestellten Anordnung ist die Rahmenkonstruktion mittels Betonverankerungen 4 am Boden befestigt, in die die unteren Enden 5 der Rahmenkonstruktion eingebettet sind. Es versteht sich jedoch, daß auch andere Einrichtungen zum Sichern der Rahmenkonstruktion am Boden verwendet werden können.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Schaukelvorrichtung 1 einen Körper 10 auf, der dazu ausgebildet ist, einen Rollstuhl aufzunehmen. Der Schaukel-Körper 10 ist an der Rahmenkonstruktion zur Ausführung einer Hin- und Her-Bewegung mittels zwei Paaren von im wesentlichen parallelen Armen 11a, 11b aufgehängt, die an ihren jeweiligen oberen Enden 12a, 12b an Anbringungspunkten 13a, 13b an dem oberen Bereich der Rahmenkonstruktion schwenkbar angebracht sind. Die unteren Enden 14a, 14b der Arme sind mit Anbringungspunkten 15a, 15b an dem Schaukel-Körper schwenkbar verbunden.
  • Die 4 bis 10 veranschaulichen verschiedene Ansichten der bevorzugten Ausführungsform des Hauptkörpers 10 der Schaukelvorrichtung. Der Körper 10 ist dazu ausgebildet, einen Rollstuhl aufzunehmen und beinhaltet eine Plattform 17, auf der der Rollstuhl im Gebrauch der Schaukel getragen wird. Von der Plattform 17 erstrecken sich Seitenwände und eine Rückwand 18 bzw. 19 nach oben. Vorzugsweise ist der Hauptkörper der Schaukel aus geformtem Kunststoff hergestellt, um dadurch eine geeignete Festigkeit zu schaffen und gleichzeitig das Gewicht zu minimieren. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel weist der Körper 10 eine einheitliche Konstruktion auf, wobei die Plattform, die Seitenwände und die Rückwand durch Formen in integraler Weise gebildet sind. An einer oder mehreren Wänden des Körpers kann eine Rippung 21 vorgesehen sein, um dadurch die Steifigkeit des Körpers zu erhöhen.
  • Wie am besten in den 1 und 2 dargestellt ist, weist der Körper vertikal verlaufende innere Rahmenelemente 30 im Inneren der Seitenwände des Körpers auf. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel liegen die inneren Rahmenelemente 30 in Form von Stahlstäben vor. Die oberen Enden der Elemente 30 sind mit den Anbringungspunkten an dem Schaukel-Körper 10 verbunden. Quer verlaufende Rahmenelemente 31 verlaufen unter dem Körper und verbinden einander gegenüberliegende vertikale Rahmenversteifungselemente, die auf jeder Seite des Schaukel-Körpers vorgesehen sind. Vorzugweise liegen die Querelemente 31 in Form von Stahlplatten oder -profilen vor. Auf diese Weise wird die Last der Schaukel von der inneren Konstruktion des Schaukel-Körpers und nicht von dem eigentlichen Schaukel-Körper getragen.
  • Der Körper der Schaukel beinhaltet einen Sitzaufbau 40, der sich zwischen einer zusammengeklappten Position, wie sie in 1 dargestellt ist, und einer aufgeklappten bzw. aufgestellten Position, wie sie in 2 dargestellt ist, bewegen läßt. Vorzugsweise beinhaltet der Sitzaufbau 40 ein Paar Elemente 41, 42, wobei ein erstes Element 41 an der Plattform des Körpers schwenkbar angebracht ist und ein zweites Element 42 an der Rückwand schwenkbar angebracht ist.
  • Vorzugsweise sind die Elemente miteinander verrastbar, um für einen sicheren Eingriff der beiden Elemente zu sorgen, wenn sich der Sitz in seiner aufgeklappten Position befindet. Wenn die Schaukel von einer Person in einem Rollstuhl benutzt werden soll, wird der Sitz zusammengeklappt, wie dies in den 1 und 4 dargestellt ist, so daß der Rollstuhl innerhalb des Körpers untergebracht werden kann.
  • Die Rückwand des Hauptkörpers weist ferner eine im wesentlichen aufrechte Fläche 45 auf, die eine Rückenlehne für den Benutzer bildet. Vorzugsweise ist die Fläche 45 in der Rückwand 19 des Hauptkörpers 10 in integraler Weise ausgebildet sowie derart ausgebildet, daß sie einen Benutzer stützt, wenn dieser auf der Sitzanordnung 40 sitzt.
  • Die Rückwand kann auch mit Ankerpunkten 46 für die Anbringung eines Sicherheitsgurtes versehen sein, um auf diese Weise zusätzliche Sicherheit für einen Benutzer zu schaffen, während die Schaukel in Bewegung ist.
  • Wie in den 1 und 2 dargestellt, beinhaltet die Schaukelvorrichtung einen Rampenaufbau 50, um die Bewegung einen Rollstuhls auf die Schaukel hinauf und von dieser herunter zu vereinfachen. Vorzugsweise besitzt die Rampe ein erstes Rampenelement 51, das am Boden befestigt ist. Das erste Rampenelement ist mit einem zweiten Rampenelement 52 schwenkbar verbunden, das dazu ausgebildet ist, in lösbarer Weise mit dem Körper 10 der Schaukel in Eingriffsverbindung zu treten.
  • Wie in 2 dargestellt, wird zum Verbinden der Rampe mit dem Körper der Schaukel der Körper der Schaukel nach vorn in eine Position bewegt, in der das Ende des Rampenelements mit einer quer verlaufenden Verbindungsstange 53 in Eingriff treten kann, die entlang des vorderen Rands 54 des Schaukel-Körpers angeordnet ist. Es hat sich herausgestellt, daß ein Rampenwinkel im Bereich von 6 bis 12° zu der Horizontalen einen relativ einfachen Rollstuhl-Zugang auf die Rampe hinauf und von dieser herab erleichtert.
  • Wie in 2 gezeigt, ist der Rampenaufbau 50 vorzugsweise mit einer Verriegelungseinrichtung 55 versehen, um die Rampe 52 an dem Körper der Schaukel zu verriegeln. Es ist ins Auge gefaßt, daß bei Installation der Schaukel in einem Park die Rampe 52 normalerweise mit dem Körper der Schaukel verriegelt ist, wenn die Schaukel nicht in Gebrauch ist, um auf diese Weise für einen einfachen Rollstuhl-Zugang zu dem Schaukel-Körper zu sorgen. Nachdem der Rollstuhl in seiner Position ist, wird die Verriegelung gelöst, so daß die Rampe 52 von dem Körper der Schaukel entfernt und in eine Position angrenzend an den Boden abgesenkt werden kann, wie dies in 1 gezeigt ist.
  • Wie unter Bezugnahme auf die 1 und 2 ersichtlich, ist der Rampenaufbau 50 mit einer Vorspanneinrichtung versehen, die derart konfiguriert ist, daß sie eine Vorspannkraft bereitstellt, die eine Reduzierung der Gewichtsbelastung der Rampe bewirkt, so daß es einer Person ermöglicht wird, die Rampe 52 in einfacherer Weise in den Eingriff mit dem Körper der Schaukel zu heben. Im spezielleren ist die Vorspanneinrichtung derart konfiguriert, daß sie ein durch den Pfeil 56 angedeutetes Moment um den Schwenkpunkt 57 des zweiten Rampenelements 52 herum schafft, das zu der Gewichtsbelastung der Rampe entgegengesetzt ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist eine Torsionsfeder an dem Schwenkpunkt 57 vorgesehen, um für dieses Moment zu sorgen.
  • Wie in 9 gezeigt, ist der Körper der Schaukel an seiner Rückwand vorzugsweise mit Anbringungs- bzw. Halterungspunkten 60 versehen, um eine Einrichtung zum sicheren Festhalten eines Rollstuhls in seiner Position innerhalb des Körpers der Schaukel zu schaffen, während die Schaukel in Bewegung ist. Bei einer bevorzugten Ausführungsform liegt die Halteeinrichtung in Form einer Kette, eines Bügels oder dergleichen vor, die bzw. der mit einem Anbringungspunkt 60 an der Rückwand des Körpers der Schaukel verbunden ist.
  • Im Gebrauch wird ein freies Ende der Festhaltekette oder des Festhaltebügels durch ein Rad des Rollstuhls hindurchgeführt und dann mit der Rückwand verbunden und ausreichend festgezogen, um den Rollstuhl sicher in seiner Position festzuhalten. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist eine Festhaltekette, ein Festhaltebügel oder dergleichen auf jeder Seite des Körpers der Schaukel vorgesehen, um mit den beiden Hinterrädern eines Rollstuhls in Eingriff zu treten und diese festzuhalten.
  • Vorzugsweise ist die Festhaltekette mit der Halterung 60 verbunden, die an einem Element 61 verschiebbar angebracht ist, so daß eine relative seitliche Bewegung des Anbringungspunkts ermöglicht ist, wie dies durch die Pfeile 62 dargestellt ist. Auf diese Weise kann der Anbringungspunkt der Kette oder des Bügels direkt hinter dem Rad des Rollstuhls positioniert werden, um dadurch sicherzustellen, daß der Rollstuhl sicher in seiner Position festgehalten ist. Wenn im Gebrauch der Rollstuhl innerhalb des Körpers der Schaukel positioniert ist, sind die Halterungen für die Festhalteketten direkt hinter den jeweiligen Hinterrädern des Rollstuhls angeordnet.
  • Das eine Ende der Festhaltekette ist mit der Halterung verbunden, während das freie Ende der Kette durch das Rad des Rollstuhls hindurchgeführt wird und dann mit einem Haken, einer Klammer oder dergleichen an der Halterung verbunden wird. Der Haken oder die Klammer ist an einem mit Gewinde versehenen Element angeordnet, dessen axiale Position durch Drehen des Elements in der gewünschten Richtung eingestellt werden kann. Auf diese Weise kann die Festhaltekette festgezogen werden.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist der Hauptkörper 10 der Schaukelvorrichtung mit einer abschließbaren Aufnahmekammer 65 versehen, die sich vorzugsweise in der Rückwand des Schaukel-Körpers befindet. Die Aufnahmekammer 65 ist mit einer Klappe oder Abdeckung 66 versehen, um die Kammer zu verschließen.
  • Weiterhin vorzugsweise ist die Klappe oder Abdeckung mit einem Schloß versehen, so daß ein Zugang zu der Kammer nur bei Verwendung eines passenden Schlüssels möglich ist. Die Aufnahmekammer kann zum Aufbewahren eines Sicherheitsgurtes verwendet werden, der zum Zurückhalten des Benutzers eingesetzt werden kann, während die Schaukel in Betrieb ist, wie dies vorstehend beschrieben worden ist.
  • Die Erfindung ist zwar unter Bezugnahme auf spezielle Beispiele beschrieben worden, jedoch versteht es sich für den Fachmann, daß die Erfindung in vielen anderen Formen ausgeführt werden kann.

Claims (17)

  1. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen, wobei die Schaukelvorrichtung einen Körper (10) aufweist, der dazu ausgebildet ist, einen Rollstuhl unterzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper (10) einen Sitz (40) aufweist, der zwischen einer ersten Position, die einen Sitz für einen Benutzer bietet, und einer zweiten Position positionierbar ist, die ein Unterbringen des Rollstuhls ermöglicht.
  2. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 1, wobei die Schaukelvorrichtung ferner eine Rampe (50) aufweist, um einen Zugang zu dem Körper (10) durch eine auf einen Rollstuhl angewiesene Person zu ermöglichen, wobei das eine Ende (51) der Rampe dazu ausgebildet ist, am Boden (3) befestigt zu werden, und ein zweites Ende (52) der Rampe dazu ausgebildet ist, an dem Körper (10) in lösbarer Weise angebracht zu werden, um derart einen Rollstuhl-Zugang zu dem Körper (10) zu ermöglichen.
  3. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 1, wobei der Körper (10) eine Halteeinrichtung zum Sichern des Rollstuhls in seiner Position hinsichtlich des Körpers (10) aufweist, wobei die Halteeinrichtung an einer beweglichen Halterung (60) angebracht ist, um die Positionierung der Halterung (60) in Bezug auf den Rollstuhl zu erleichtern.
  4. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 1, wobei der Schaukel-Körper (10) an einer Rahmenkonstruktion (2) für eine Hin- und Herbewegung mittels zwei Paaren von im wesentlichen parallelen Armen (11a, 11b) aufgehängt ist, die mit ersten Enden (12a, 12b) in schwenkbarer Weise an Anbringungspunkten (13a, 13b) an der Rahmenkonstruktion (2) angebracht sind, wobei gegenüberliegende Enden (14a, 14b) der Arme (11a, 11b) mit Anbringungspunkten (15a, 15b) an dem Schaukel-Körper (10) schwenkbar verbunden sind.
  5. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Körper (10) aus einer einheitlichen Konstruktion besteht.
  6. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 5, wobei der Körper (10) der Schaukel aus geformtem Kunststoff gebildet ist.
  7. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei der Körper (10) vertikal verlaufende Rahmenelemente (30) in den Seitenwänden (18) des Körpers aufweist.
  8. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 7, wobei die Rahmenelemente (30) die Form von Stahlstäben aufweisen.
  9. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach den Ansprüchen 4 und 7 und 8, wobei die Rahmenelemente (30) mit den Anbringungspunkten (15a, 15b) an dem Schaukel-Körper (10) verbunden sind.
  10. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach einem der Ansprüche 7 bis 9, die ferner transversal verlaufende Rahmenelemente (31) aufweist, die unterhalb des Körpers (10) verlaufen und sich vertikal erstreckende Rahmenelemente (30) verbinden, die auf jeder Seite des Schaukel-Körpers (10) angeordnet sind.
  11. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 1, wobei der Sitzaufbau (40) ein Paar von Sitzelementen (41, 42) aufweist, wobei ein erstes Sitzelement (41) an einer Plattform (17) des Körpers (10) schwenkbar angebracht ist und ein zweites Sitzelement (42) an einer Rückwand (19) des Körpers (10) schwenkbar angebracht ist.
  12. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 11, wobei die Sitzelemente (41, 42) aneinander verrastbar sind, um einen sicheren Eingriff der beiden Elemente herzustellen, wenn der Sitz in seiner aufgestellten Position ist.
  13. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 11, wobei die Rückwand (19) eine im allgemeinen aufrechte Fläche (45) aufweist, welche eine Rückenlehne für den Benutzer bietet.
  14. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 13, wobei die Rückwand (19) mit Ankerpunkten (46) für die Installation eines Sicherheitsgurtes versehen ist, um eine Festhaltewirkung für den Benutzer zu bieten, während die Schaukel in Bewegung ist.
  15. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 2, wobei die Rampe (50) ein erstes Rampenelement (51) aufweist, das an dem Boden (3) befestigt ist, wobei das erste Rampenelement (51) schwenkbar mit einem zweiten Rampenelement (52) verbunden ist, das dazu ausgebildet ist, in lösbarer Weise mit dem Körper (10) der Schaukel in Eingriff zu kommen.
  16. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach Anspruch 15, wobei der Rampenaufbau (50) mit einer Verriegelungseinrichtung (55) versehen ist, um die Rampe (52) mit dem Körper (10) der Schaukel zu verriegeln.
  17. Schaukelvorrichtung (1) für auf einen Rollstuhl angewiesene Personen nach den Ansprüchen 15 und 16, wobei der Rampenaufbau (50) mit einer Vorspanneinrichtung versehen ist, die derart konfiguriert ist, daß sie eine Vorspannkraft bereitstellt, die eine Reduzierung der Gewichtsbelastung der Rampe bewirkt, so daß es einer Person ermöglicht wird, die Rampe in einfacherer Weise in Eingriff mit dem Körper (10) der Schaukel zu heben.
DE60023333T 1999-11-15 2000-11-14 Schaukel für behinderte Expired - Lifetime DE60023333T2 (de)

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