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DE60017862T2 - Stromspiegelanordnung - Google Patents

Stromspiegelanordnung Download PDF

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DE60017862T2
DE60017862T2 DE60017862T DE60017862T DE60017862T2 DE 60017862 T2 DE60017862 T2 DE 60017862T2 DE 60017862 T DE60017862 T DE 60017862T DE 60017862 T DE60017862 T DE 60017862T DE 60017862 T2 DE60017862 T2 DE 60017862T2
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Dieter Janta
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Philips Intellectual Property and Standards GmbH
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F3/00Non-retroactive systems for regulating electric variables by using an uncontrolled element, or an uncontrolled combination of elements, such element or such combination having self-regulating properties
    • G05F3/02Regulating voltage or current
    • G05F3/08Regulating voltage or current wherein the variable is DC
    • G05F3/10Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics
    • G05F3/16Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices
    • G05F3/20Regulating voltage or current wherein the variable is DC using uncontrolled devices with non-linear characteristics being semiconductor devices using diode- transistor combinations
    • G05F3/26Current mirrors
    • G05F3/265Current mirrors using bipolar transistors only

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Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromspiegelanordnung
    • – mit einem Eingangsstrompfad, umfassend je einen Hauptstrompfad eines ersten Stromspiegeltransistors und eines damit nach Art einer Kaskodeschaltung verbundenen, als erster Kaskodetransistor bezeichneten Transistors,
    • – mit einem Ausgangsstrompfad, umfassend je einen Hauptstrompfad eines zweiten Stromspiegeltransistors und eines damit nach Art einer Kaskodeschaltung verbundenen, als zweiter Kaskodetransistor bezeichneten Transistors,
    • – wobei die Stromspiegeltransistoren nach Art eines Stromspiegels miteinander und ihre Steueranschlüsse mit einem ersten Schaltungspunkt verbunden sind,
    • – wobei die Kaskodetransistoren mit ihren verbundenen Steueranschlüssen miteinander und mit einem Eingangsanschluss im Eingangsstrompfad der Stromspiegelanordnung verbunden sind,
    • – wobei der Eingangsanschluss durch einen vom ersten Stromspiegeltransistor abgewandten Anschluss des Hauptstrompfades des ersten Kaskodetransistors und ein Ausgangsanschluss durch einen vom zweiten Stromspiegeltransistor abgewandten Anschluss des Hauptstrompfades des zweiten Kaskodetransistors gebildet ist,
    • – mit einer Dimensionierung der Stromspiegel- und Kaskodetransistoren für einen Strom im Eingangsstrompfad, der wenigstens nahezu dem n-fachen Wert des Stromes im Ausgangsstrompfad entspricht,
    • – und mit einer Stromaufteilschaltung zum Ableiten eines Teils eines Stromes aus dem ersten Schaltungspunkt in den Ausgangsanschluss.
  • Stromspiegelanordnungen dienen in der Transistorschaltungstechnik dazu, Referenzströme umzuleiten, zu vervielfältigen oder um einen definierten Faktor zu verändern. Die Abweichung des Ausgangsstromes vom Eingangsstrom oder vom gewünschten Vielfachen des Eingangsstromes hängt von unterschiedlichen Einflüssen ab, von denen die Kompensation der Steuerströme der Transistoren oder – bei bipolaren Transistoren – die Kompensation der sogenannten Earlyspannungen sehr wichtig sind. Vorzugsweise durch symmetrische Ausbildung der Stromspiegelanordnungen kann diesen Einflüssen begegnet werden, jedoch auf Kosten des Schaltungsaufwandes und der mindestens notwendigen Versorgungsspannung.
  • Aus der Monografie „Halbleiter-Schaltungstechnik" von U. Tietze und Ch. Schenk, 8. Auflage, Springer-Verlag, 1986, Seiten 62 bis 64, ist ein Stromspiegel aus zwei bipolaren Transistoren bekannt, deren Emitter einerseits und deren Basen andererseits miteinander verbunden sind. Außerdem sind die Basis und der Kollektor des Eingangstransistors miteinander verbunden. Bei dieser einfachen Stromspiegelanordnung wird das Stromspiegelverhältnis durch die über den Eingang fließenden Basisströme beider Transistoren verfälscht.
  • Wird eine derartige Stromspiegelanordnung durch einen Transistor erweitert, dessen Emitter mit den gekoppelten Basen der Stromspiegeltransistoren verbunden ist, dessen Basis mit dem Eingang und dessen Kollektor mit einem Bezugspotential verbunden ist, verringert sich der Fehler im Stromspiegelverhältnis auf den Basisstrom des zusätzlichen Transistors. Insbesondere bei Stromspiegeln aus PNP-Transistoren mit vergleichsweise geringen Stromverstärkungen kann für bestimmte Anwendungen auch dieser Fehler noch zu groß sein.
  • Aus der genannten Monografie „Halbleiter-Schaltungstechnik" ist ebenfalls ein sogenannter Wilson-Stromspiegel bekannt, bei dem zusätzlich zum Stromspiegeltransistor im Ausgangszweig ein weiterer Transistor in Art einer Kaskodeschaltung angeordnet ist. Die verbundenen Basen der Stromspiegeltransistoren sind mit diesem Kaskodezweig verbunden, und der Steueranschluss des Kaskodetransistors ist an den Eingangzweig angeschlossen. Mit dieser Schaltung ist eine weitgehende Basisstromkompensation für ein Spiegelverhältnis von 1 erreichbar. Allerdings gibt es Verfälschungen durch die Earlyspannungen. Zwar zeigt es sich, dass durch Einfügen eines weiteren, als Diode geschalteten Transistors in den Eingangszweig des Wilson-Stromspiegels in der Weise, dass dieser Transistor in Kaskode zum Stromspiegeltransistor im Eingangszweig angeordnet ist, der Einfluss der Earlyspannungen für die Stromspiegeltransistoren des Wilson-Stromspiegels unterdrückt werden kann. Dennoch ergibt sich eine exakte Kompensation der Basisströme und damit ein fehlerfreies Stromverhältnis nur für einen Wert dieses Stromverhältnisses von wenigstens nahezu 1.
  • Aus US-PS 5.627.732 ist ein Stromspiegel mit einem Eingangszweig und wenigstens zwei Ausgangszweigen mit PNP-Stromspiegeltransistoren bekannt. Jeder dieser Stromspiegeltransistoren ist mit einem Kaskodetransistor in Kaskode geschaltet. In 4 von US-PS 5.627.732 werden die Basisströme der Stromspiegeltransistoren gesammelt und an einen gemeinsamen Emitter eines Stromverteilertransistors mit dem dortigen Bezugszeichen T7 geleitet. Dieser Stromverteilertransistor ist als Mehrkollektortransistor ausgebildet. Die gesammelten Basisströme der Stromspiegeltransistoren werden zu gleichen Teilen auf die Ausgangsanschlüsse der Ausgangszweige des Stromspiegels verteilt. Durch eine solche Verteilung wird jedoch keine exakte Kompensation der Basisströme und damit des Stromspiegelfehlers erreicht. Es verbleibt ein Fehler im Stromspiegelverhältnis zwischen den Ausgangsstrompfaden und dem Eingangsstrompfad. Zur Vermeidung dieses Nachteils werden in US-PS .627.7325 verschiedene Schaltungen gemäß den dortigen 5, 6 und 8 vorgeschlagen. Insbesondere 8 zeigt eine Anordnung, die sowohl ein exaktes Stromspiegelverhältnis als auch eine Unabhängigkeit von Variationen des Eingangsstromes des Stromspiegels gewährleisten soll und gleichzeitig von 1 verschiedene Stromspiegelverhältnisse erzeugen soll. Dies wird jedoch mit einem verhältnismäßig hohen Schaltungsaufwand erkauft.
  • Die Erfindung hat die Aufgabe, eine Stromspiegelanordnung der eingangs genannten Art so auszubilden, dass sie ein exaktes Stromspiegelverhältnis größer als 1 zwischen einem Eingangsstrompfad und einem Ausgangsstrompfad aufweist und mit geringem Schaltungsaufwand und für niedrige Versorgungsspannungen aufgebaut werden kann.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer Stromspiegelanordnung der eingangs beschriebenen Art dadurch gelöst, dass
    • – n größer als 1 ist,
    • – dass die Stromaufteilschaltung eine Transistoranordnung mit einem ersten und einem zweiten Strompfad umfasst, die beide einseitig mit dem ersten Schaltungspunkt verbunden sind, dass der erste Strompfad anderseitig mit dem Bezugspunkt und der zweite Strompfad anderseitig mit dem Ausgangsanschluss verbunden ist und die Strompfade für ein Verhältnis der durch sie geführten Ströme von m:1 zwischen dem zweiten und dem ersten Strompfad dimensioniert sind, wobei die Stromaufteilschaltung ausgebildet ist, den Strom aus dem ersten Schaltungspunkt unmittelbar auf den Ausgangsanschluss und einen Bezugspunkt in einem Verhältnis von m:1 aufzuteilen, worin für m wenigstens nahezu die Beziehung m = 1/(n – 1) erfüllt ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Stromspiegelanordnung ist die Stromaufteilschaltung mit den Steueranschlüssen der Stromspiegeltransistoren und der Kaskodetransistoren derart verbunden, dass im Eingangsstrompfad und im Ausgangsstrompfad sich während des Betriebes symmetrische Potentialverhältnisse einstellen. Bei einer Ausbildung der verwendeten Transistoren in bipolarer Schaltungstechnik werden dadurch die Effekte durch Earlyspannungen verringert; dadurch bedingte Fehler im Stromspiegelverhältnis treten nicht auf. Für den gewählten Wertebereich des Faktors n, für den der Strom im Eingangsstrompfad größer ist als der Strom im Ausgangsstrompfad, wird ein durch die Ströme in den Steueranschlüssen der Kaskodetransistoren hervorgerufener Fehlerstrom durch Addition eines vorbestimmten Anteils der Summe der Ströme aus den Steueranschlüssen der Stromspiegeltransistoren zu dem Strom im Ausgangsanschluss kompensiert. Die angegebene Beziehung zwischen m und n gilt dabei exakt nur für Transistoren mit sehr großen Stromverstärkungen. Unter Berücksichtigung endlicher Werte für die Stromverstärkung B ergibt sich für die Beziehung zwischen den Faktoren m und n die folgende Gleichung: m = (B + 1)/(B·(n – 1) – 1).
  • Durch die erfindungsgemäße Stromspiegelanordnung wird eine präzise Einhaltung des gewünschten Stromspiegelverhältnisses ohne Abweichungen durch Ströme in den Steueranschlüssen der Transistoren erhalten. Der Schaltungsaufwand für die erfindungsgemäße Stromspiegelanordnung ist sehr gering. Die erfindungsgemäße Stromspiegelanordnung kann mit sehr geringen Versorgungsspannungen betrieben werden. Durch geringe Variation des Faktors m, d.h. des für die Aufteilung des Stromes in der Stromaufteilschaltung maßgeblichen Faktors, können gegebenenfalls auch Einflüsse auf das Stromspiegelverhältnis zwischen dem Eingangsstrompfad und dem Ausgangsstrompfad ausgeglichen werden, die auf unterschiedliche Potentiale am Eingangsanschluss und am Ausgangsanschluss zurückzuführen sind.
  • In einer Variante der erfindungsgemäßen Stromspiegelanordnung, bei der der Strom im Ausgangsstrompfad größer gewählt werden soll als der Strom im Eingangsstrompfad und bei der somit der dieses Stromspiegelverhältnis bestimmende Faktor n kleiner als 1 ist, kann eine Kompensation von Fehlerströmen durch die Ströme aus den Steueranschlüssen der Kaskodetransistoren dadurch erfolgen, dass ein in vergleichbarer Weise bestimmter Anteil der Ströme aus den Steueranschlüssen der Stromspiegeltransistoren dem Eingangsanschluss zugeleitet wird.
  • Die erfindungsgemäße Stromaufteilschaltung kann weiter in solcher Weise verbessert werden, dass der erste Strompfad der Stromaufteilschaltung durch den Hauptstrompfad eines ersten Aufteiltransistors und der zweite Strompfad der Stromaufteilschaltung durch den Hauptstrompfad eines zweiten Aufteiltransistors gebildet ist, und dass der erste und der zweite Aufteiltransistor nach Art eines Stromspiegels miteinander und ihre Steueranschlüsse mit dem Eingangsanschluss verbunden sind. Eine Variante dieser Ausbildung ist dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Strompfad in einem Transistor mit zwei Hauptstrompfaden und einem gemeinsamen Steueranschluss gebildet sind und der Steueranschluss mit dem Eingangsanschluss verbunden ist.
  • Stromspiegelanordnungen werden bevorzugt mit bipolaren Transistoren aufgebaut. In einer entsprechenden Weiterbildung sind demgemäß bei der erfindungsgemäßen Stromspiegelanordnung die Transistoren als bipolare Transistoren ausgebildet. Besonders vorteilhaft ist die Erfindung in einer Stromspiegelanordnung mit PNP-Transistoren, da hier vielfach niedrigere Stromverstärkungen B und damit höhere Basisströme auftreten, deren exakte Kompensation besonders wichtig ist.
  • Die im Vorstehenden beschriebenen Faktoren m und n definieren bei der erfindungsgemäßen Stromspiegelanordnung allgemein das einzustellende Stromspiegelverhältnis bzw. das Verhältnis der Stromaufteilung in der Stromaufteilschaltung. Bei einer Ausbildung mit bipolaren Transistoren können diese Stromverhältnisse in einfacher Weise durch Verhältnisse der Emitter- bzw. Kollektorflächen der entsprechenden Transistoren realisiert werden. Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung ist daher dadurch gekennzeichnet, dass die Emitter- und Kollektorflächen des ersten Stromspiegeltransistors und des ersten Kaskodetransistors dem n-fachen der Emitter- und Kollektorflächen des zweiten Stromspiegeltransistors und des zweiten Kaskodetransistors entsprechen und dass die im ersten und zweiten Strompfad der Stromaufteilschaltung angeordneten Emitter- und Kollektorflächen zueinander im Verhältnis 1:m gewählt sind. Obgleich die Bezeichnungen der Faktoren m und n als Flächenfaktoren aus diesem Zusammenhang heraus gewählt sind, ist ihre Bedeutung für die erfindungsgemäße Lehre nicht auf die Definition von Flächen begrenzt.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im Folgenden näher beschrieben.
  • Es zeigt:
    die einzige Figur der Zeichnung eine Stromspiegelanordnung, die zwischen einem Versorgungsspannungsanschluss 1 und einem Eingangsanschluss 2 einen Eingangsstrompfad und zwischen dem Versorgungsspannungsanschluss 1 und einem Ausgangsanschluss 3 einen Ausgangsstrompfad aufweist. Im Eingangsstrompfad sind die Hauptstrom pfade eines ersten Stromspiegeltransistors 4 und eines ersten Kaskodetransistors 5 nach Art einer Kaskodeschaltung miteinander verbunden, d.h. in Reihe angeordnet. Im Ausgangsstrompfad sind entsprechend die Hauptstrompfade eines zweiten Stromspiegeltransistors 6 und eines zweiten Kaskodetransistors 7 nach Art einer Kaskodeschaltung in Reihe angeordnet. Im Ausführungsbeispiel sind die Transistoren 4, 5, 6, 7 als bipolare Transistoren vom PNP-Typ ausgebildet. Entsprechend sind ihre Hauptstrompfade durch die Kollektor-Emitter-Strecken dieser Transistoren zwischen dem Kollektor und dem Emitter gebildet. Die Basis des Transistors bildet einen zugehörigen Steueranschluss.
  • In dem Ausführungsbeispiel sind die Stromspiegeltransistoren 4, 6 nach Art eines Stromspiegels miteinander verbunden. Dazu sind die Emitter der Stromspiegeltransistoren 4 und 6 mit dem Versorgungsspannungsanschluss 1 verbunden. Die Basen der Stromspiegeltransistoren 4, 6 sind mit einem ersten Schaltungspunkt 8 verbunden. Die Kollektoren der Stromspiegeltransistoren 4 bzw. 6 sind mit den Emittern der zugehörigen Kaskodetransistoren 5 bzw. 7 verbunden. Der Kollektor des ersten Kaskodetransistors 5 ist mit dem Eingangsanschluss 2, der Kollektor des zweiten Kaskodetransistors 7 ist mit dem Ausgangsanschluss 3 verbunden. Die Basen der Kaskodetransistoren 5, 7 sind miteinander und außerdem mit dem Eingangsanschluss 2 verbunden. Zur Einstellung eines gewünschten Stromspiegelverhältnisses zwischen dem Strom im Eingangsanschluss 2 und dem Strom im Ausgangsanschluss 3 im Betrieb sind die Emitterflächen des ersten Stromspiegeltransistors 4 und des ersten Kaskodetransistors 5 als das n-fache der Emitterflächen des zweiten Stromspiegeltransistors 6 des zweiten Kaskodetransistors 7 gewählt. Der Faktor n ist größer als 1 festgesetzt. Das Ausführungsbeispiel gemäß der Figur umfasst weiterhin eine Stromaufteilschaltung, die aus einem ersten Aufteiltransistor 9 und einem zweiten Aufteiltransistor 10 besteht. Durch diese Stromaufteilschaltung wird im Betrieb die Summe der Ströme in den Basen der Stromspiegeltransistore 4, 6 über den ersten Schaltungspunkt 8 abgeführt und auf einen Bezugspunkt 11, im vorliegenden Beispiel Masse, und den Ausgangsanschluss 3 aufgeteilt. Dazu bildet die Stromaufteilschaltung zusammen mit den Aufteiltransistoren 9, 10 einen ersten Strompfad, der vom ersten Schaltungspunkt 8 über die Kollektor-Emitter-Strecke des ersten Aufteiltransistors 9 zum Bezugspunkt 11 führt, und einen zweiten Strompfad, der vom ersten Schaltungspunkt 8 über die Kollektor-Emitter-Strecke des zweiten Aufteiltransistors 10 zum Ausgangsanschluss 3 führt. Diese Strompfade sind für ein Verhältnis der durch sie geführten Ströme von m:1 zwischen dem zweiten und dem ersten Strompfad dimensioniert. Im gezeigten Ausführungsbeispiel sind die Aufteiltransis toren 9, 10 ebenfalls als bipolare Transistoren vom PNP-Typ ausgeführt. Sie weisen Emitterflächen auf, die in einem Verhältnis von m:1 festgelegt sind. Durch diesen Faktor m wird ein Teil des aus dem ersten Schaltungspunkt 8 abgeleiteten Stromes an den Bezugspunkt 11 und der Rest dieses Stromes, der dem m-fachen des Stromes am Bezugspunkt 11 entspricht, an den Ausgangsanschluss 3 geführt. Die Aufteiltransistoren 9, 10 sind dazu in der Art eines Stromspiegels miteinander verbunden, d.h. einerseits sind ihre Emitter mit dem ersten Schaltungspunkt 8 und andererseits sind ihre Basen mit dem Eingangsanschluss 2 verbunden. Für die Faktoren m und n sowie für die Stromverstärkung B der Transistoren gilt näherungsweise die Beziehung M = 1/(n – 1) oder, unter Berücksichtigung der Stromverstärkung B und der Annahme gleicher Stromverstärkungen für alle Transistoren der Schaltungsanordnung, genauer die Gleichung m = (B + 1)/(B·(n – 1) – 1).
  • Bei einer derartigen Dimensionierung der Stromspiegelanordnung entspricht der Strom im Eingangsanschluss 2 exakt dem n-fachen des Stromes im Ausgangsanschluss 3.
  • In einer Abwandlung des dargestellten Ausführungsbeispiels können die Aufteiltransistoren 9, 10 zu einem Transistor mit zwei Hauptstrompfaden zusammengefasst werden, die dann die beiden Strompfade der Stromaufteilschaltung bilden. Ein derartiger Transistor ist mit einem Emitter und zwei Kollektoren sowie einem gemeinsamen Steueranschluss (Basis) ausgebildet. Der Steueranschluss ist dabei wiederum mit dem Eingangsanschluss 2 verbunden. Der einen Endpunkt des ersten Strompfades bildende Kollektor dieses Transistors ist mit dem Bezugspunkt 11 und der zweite Kollektor ist mit dem Ausgangsanschluss 3 verbunden. Die Kollektorflächen des ersten und des zweiten Strompfades in diesem Transistor sind im Verhältnis 1:m dimensioniert, wobei für m die vorstehenden Beziehungen gelten.

Claims (5)

  1. Stromspiegelanordnung – mit einem Eingangsstrompfad, umfassend einen Hauptstrompfad eines ersten Stromspiegeltransistors (4) und eines damit nach Art einer Kaskodeschaltung verbundenen, als erster Kaskodetransistor (5) bezeichneten Transistors, – mit einem Ausgangsstrompfad, umfassend einen Hauptstrompfad eines zweiten Stromspiegeltransistors (6) und eines damit nach Art einer Kaskodeschaltung verbundenen, als zweiter Kaskodetransistor (7) bezeichneten Transistors, – wobei die Stromspiegeltransistoren (4, 6) nach Art eines Stromspiegels miteinander und ihre Steueranschlüsse mit einem ersten Schaltungspunkt (8) verbunden sind, – wobei die Kaskodetransistoren (5, 7) mit ihren verbundenen Steueranschlüssen miteinander und mit einem Eingangsanschluss (2) im Eingangsstrompfad der Stromspiegelanordnung verbunden sind, – wobei der Eingangsanschluss durch einen vom ersten Stromspiegeltransistor (4) abgewandten Anschluss des Hauptstrompfades des ersten Kaskodetransistors (5) und ein Ausgangsanschluss (3) durch einen vom zweiten Stromspiegeltransistor (6) abgewandten Anschluss des Hauptstrompfades des zweiten Kaskodetransistors (7) gebildet ist, – mit einer Dimensionierung der Stromspiegel- und Kaskodetransistoren für einen Strom im Eingangsstrompfad, der wenigstens nahezu dem n-fachen Wert des Stromes im Ausgangsstrompfad entspricht, – und mit einer Stromaufteilschaltung (9, 10) zum Ableiten eines Teils eines Stromes aus dem ersten Schaltungspunkt (8) in den Ausgangsanschluss, dadurch gekennzeichnet, dass – n größer als 1 ist, – dass die Stromaufteilschaltung eine Transistoranordnung mit einem ersten (1) und einem zweiten (m) Strompfad umfasst, die beide einseitig mit dem ersten Schaltungspunkt (8) verbunden sind, dass der erste Strompfad (1) anderseitig mit dem Bezugspunkt (11) und der zweite Strompfad (m) anderseitig mit dem Ausgangsanschluss (3) verbunden ist und die Strompfade für ein Verhältnis der durch sie geführten Ströme von m:1 zwischen dem zweiten (m) und dem ersten (1) Strompfad dimensioniert sind, wobei die Stromaufteilschaltung somit den Strom aus dem ersten Schaltungspunkt (8) unmittelbar auf den Ausgangsanschluss (3) und einen Bezugspunkt (11) in einem Verhältnis von m:1 aufteilt, worin für m wenigstens nahezu die Beziehung m = 1/(n – 1) erfüllt ist.
  2. Stromspiegelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Strompfad (1) der Stromaufteilschaltung durch den Hauptstrompfad eines ersten Aufteiltransistors (9) und der zweite Strompfad (m) der Stromaufteilschaltung durch den Hauptstrompfad eines zweiten Aufteiltransistors (10) gebildet ist, und dass der erste und der zweite Aufteiltransistor nach Art eines Stromspiegels miteinander und ihre Steueranschlüssen mit dem Eingangsanschluss verbunden sind.
  3. Stromspiegelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Strompfad in einem Transistor mit zwei Hauptstrompfaden und einem gemeinsamen Steueranschluss gebildet sind und der Steueranschluss mit dem Eingangsanschluss verbunden ist.
  4. Stromspiegelanordnung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Transistoren als bipolare Transistoren ausgebildet sind.
  5. Stromspiegelanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Emitter- und Kollektorflächen des ersten Stromspiegeltransistors und des ersten Kaskodetransistors dem n-fachen der Emitter- und Kollektorflächen des zweiten Stromspiegeltransistors und des zweiten Kaskodetransistors entsprechen und dass die im ersten und zweiten Strompfad der Stromaufteilschaltung angeordneten Emitter- und Kollektorflächen zueinander im Verhältnis 1:m gewählt sind.
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