DE2416534A1 - Komplementaer-symmetrische verstoerkerschaltung - Google Patents
Komplementaer-symmetrische verstoerkerschaltungInfo
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Description
Die Erfindung "bezieht sich auf eine elektronische Schaltung mit
zueinander komplementär-symmetrischen Transistoren.
Es ist oft erforderlich, daß eine elektronische Schaltung an ihrem Ausgang Quellstrom und Senkenstrom haben kann. Das kann durch
Verwenden einer komplementärsymmetrischen Verstärkerschaltung, wie sie in einem !"unktionsverstärker verwendet wird, erreicht werden. Die
elektronische Schaltung soll auch Ausgangssignale liefern können, die
gegenseitig entgegengesetzte Polaritäten haben. Diese elektronische Schaltung muß jedoch eine Ausgangsschaltung wie ein Inverter zusätzlich
zu der komplementärsymmetrischen Verstärkerschaltung besitzen.
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POSTSCHECK: HAMBURG 147607-200 - SAMKi COMMERZBANK, HAMBURG, 53/22904.TELESiJ.! SPlCHTZIB HAMBURG bzw. SPECHTZIES MÖNCHEN
Die komplementärsymmetrische Verstärkerschaltung muß oft
ein Ausgangssignal passend zum Steuern einer logischen Schaltung haben. In diesem Fall ist es sehr wahrscheinlich, daß der
Ausgangspegel des Verstärkers nicht zum Eingangspegel der logischen Schaltung paßt. Das muß sehr sorgfältig beachtet werden
beim Verbinden zwischen den beiden Schaltungen, insbesondere auf einer integrierten Halbleiterschaltung, wodurch ein besonderer
technischer Aufwand und besondere Kosten erforderlich werden. Ein Hauptgrund dafür, warum die integrierten Halbleiterschaltungen
nur in begrenztem Maße verwendet werden können, liegt in dieser Tatsache begründet.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine elektronische Schaltung zu schaffen, an die eine logische Schaltung leicht angekoppelt
werden kann und die an ihrem Ausgang sowo KL als Stromquelle als auch als Stromsenke wirken kann.
Weiter ist es Aufgabe der Erfindung, eine derartige Schaltung
zu schaffen, die Ausgangssignale mit einander entgegengesetzten Polaritäten erzeugen kann.
Diese Aufgabe wird durch eine elektronische Schaltung gelöst, welche gemäß der Erfindung gekennzeichnet ist durch ein Impedanzelement,
einen ersten npn-Transistor und einen ersten pnp-Transistor,
deren Basen gemeinsam mit einem ersten Verbindungspunkt verbunden sind, und einen zweiten npn-Transistor und einen
zweiten pnp-Transistor, deren Basen mit einem zweiten Verbindungspunkt
gemeinsam verbunden sind, wobei die Emitter des ersten npn-Transistors und des zweiten pnp-Transistors über das
Impedanzelement miteinander verbunden und die Emitter des zweiten npn-Transistors und des ersten pnp-Transistors über das Impedanzelement
miteinander verbunden sind.
Diese elektronische Schaltung arbeitet in der folgenden Weise: Wenn eine geeignete Vorspannung von einer Vorspannungsquelle an
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den Kollektor von jedem Transistor gelegt und ein Eingangssignal differentiell parallel zu den gemeinsamen Basisverbindungen
geführt wird, dann sind die beiden Transistoren wie beispielsweise der erste npn-Transistor und der zweite pnp-Transistor
leitend in Abhängigkeit von dem zugeführten Eingangssignal, und es wird ein Stromweg durch diese Transistoren und
das zwischen deren Emittern geschaltete Impedanzelement gebildet. Wenn das Eingangssignal wechselt, werden der zweite npn-Transistor
und der erste pnp-Transistor angeschaltet, während der erste npn-Transistor und der zweite pnp-Transistor gesperrt
werden. Als Ergebnis davon wird ein anderer Stromweg durch den zweiten npn-Transistor, den ersten pnp-Transistor und das zwischen
deren Emitter geschaltete Impedanzelement gebildet. Auf diese Weise ermöglicht es die elektronische Schaltung, dass
AusgangssignaJe von den einzelnen Kollektoren erhalten werden, die gegeneinander invertierte Polaritäten besitzen. Daneben
macht es die elektronische Schaltung möglich, daß ihr Ausgang eine Quellstromfähigkeit und eine Senkenstromfahigkeit zeigen
kann. Darüber hinaus erlaubt es die Erfindung, daß eine logische Schaltung leicht mit dem Ausgang der elektronischen Schaltung
verbunden werden kann.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 ein Schaltdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 2 ein Schaltdiagramm einer anderen Ausführungsform; und
Fig. 3 ein Schaltdiagramm eines Anwendungsbeispieles der Erfindung.
Es wird zunächst auf Fig. 1 Bezug genommen. Ein npn-Transistor und ein pnp-Transistor 102 sind mit ihren Emittern mit einem gemeinsamen
Verbindungspunkt 104 verbunden, und ein npn-Transistor
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101 und ein pnp-Transistor sind mit ihren Emittern mit einem
gemeinsamen Verbindungspunkt 105 verbunden. Die beiden Verbindungspunkte sind miteinander über eine Impedanz 106 wie
etwa einen Widerstand verbunden. Eine Eingangsklemme 107 ist mit den Basen der Transistoren 100 und 102 verbunden. In ähnlicher
Weise ist die andere Eingangsklemme 108 mit den Basen der Transistoren 101 und 103 verbunden. Das Signal muß parallel
zu den Eingangsklemmen 107 und 108 differentiell zugeführt werden, oder es muß nur der Klemme 107 zugeführt werden, wobei die
Klemme 108 auf einem Bezugspotential gehalten wird.
In dieser elektronischen Schaltung fließt ein Strom in den Transistoren in der folgenden Weise, wenn ein Eingangssignal
parallel zu den Klemmen 107 und 108 zugeführt wird. Es wird angenommen, daß die Klemme 107 auf einem höheren Potential als
die Klemme 108 liegt. Dann befinden -sich die Basis-Emitterverbindungen
von dem npn-Transistor 100 und dem pnp-Transistor 103 in einem in Vorwärtsrichtung vorgespannten Zustand. Dementsprechend
fließen Kollektorströme 111 und 112 in dem Kollektor 109
des Transistors 100 und dem Kollektor 110 des Transistors 103. Die beiden Kollektorströme sind nahezu gleich, weil diese Ströme
über ein Impedanzelement 106, durch welches ein Strom 113 fließt, in Reihe fließen. In diesem Zustand sind der npn-Transistor 101
und der pnp-Transistor 102 gesperrt, und daher sind die in ihren Kollektoren 114 und 115 fließenden Ströme nahezu Null. Davon ausgehend
nehmen die Kollektorströme 111 und 112 so ab wie die Potentialdifferenz
zwischen den Klemmen 107 und 108 abnimmt. Wenn die Potentialbeziehung zwischen den Klemmen 107 und 108 umgekehrt
wird, d.h. wenn das Potential an der Klemme 108 höher wird als der Klemme 107, dann fließen die Kollektorströme 116 und 117,
während die Kollektorströme 111 und 112 nahezu Null werden, da
die Schaltung symmetrisch ausgebildet ist. Die Kollektorströme 116 und 117 fließen durch das Impedanzelement 106, wo ein Strom
118 durchgeht. Die Ströme 113 und 118 fließen zueinander entgengesetzt.
Die Transistoren 100, 101, 102 und 103 sind geeignet so vorgespannt, wie es in einem komplementärsymmetrischen Ver-
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stärker üblich ist, um glatt von einem Zustand in den anderen und umgekehrt zu schalten, d.h. von dem Zustand, in dem die
Transistoren 100 und 103 aktiv sind (leitend) und die Transistoren 101 und 102 inaktiv (gesperrt), in den Zustand, in
dem die Transistoren 101 und 102 aktiv und die Transistoren 100 und 103 inaktiv sind, und umgekehrt. Das Verhältnis zwischen
den Strömen 111 und 117 besteht in der Weise, daß einer
Null bleibt während der andere fließt. Dieses Verhältnis gilt zwischen den Strömen 112 und 116.
Es wird jetzt eine andere Ausführungsform unter Bezugnahme
auf Fig. 2 beschrieben, in der gleiche Komponenten mit den gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 1 beschrieben sind. In Fig.
sind die Emitter von npn-Transistören 300 und 301 mit einem
gemeinsamen Verbindungspunkt 304 verbunden, und die Emitter von pnp-Transistören 302 und 303 sind mit einem Verbindungspunkt
gemeinsam verbunden. Die Verbindungspunkte 304 und 305 sind miteinander über eine Impedanz 106 verbunden. Ein Signal wird parallel
zu den Klemmen 107 und 108 angelegt. Das Verhältnis zwischen einem Strom 111, welcher in dem Kollektor 109 des Transistors
300 fließtf und einem in dem Kollektor 110 des Transistors
303 fließenden Strom 112 und das Verhältnis zwischen einem in dem Kollektor 114 eines Transistors 301 fließenden Stromes
116 und eines in dem Kollektor 115 des Transistors 302 fliessenden
Stromes 117 ist gleich wie das zwischen den Kollektorströmen
in Fig. 1. Diese Schaltung arbeitet wie eine solche in Figo 1 gezeigte Schaltung mit Ausnahme davon, daß die Schaltströme
313 und 318, welche durch das Impedanzelement 106 fliessen j, in derselben Richtung sind entgegengesetzt den Strömen
und 118 (Fig* 1), die durch das Impsdanzelement 106 in gegenseitig
entgegengesetsten Richtungen fließen. Zum glatten Umschalten arischen den leitenden und den gesperrten Zuständen werden die
Transistoren 300, 301, 302 und 303 geeignet vorgespannt.
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Zur konkreteren Illustration der Erfindung ist in Fig. 3 ein Anwendungsbeispiel gezeigt, in der mit Ziffer 1 eine elektronische
Schaltung bezeichnet ist, welche gemäß der Erfindung ausgebildet ist. Eine Signalquelle 2 ist zwischen die Eingangsklemmen 107 und 108 geschaltet, Ausgangsklemmen 109 und 115
der elektronischen Schaltung 1 sind mit der positiven und der negativen Klemme einer Spannungsqueile 6 verbunden, und die
Ausgangsklemmen 114 und 110 sind über Widerstände 7 und 8 ebenfalls
mit der positiven bzw. der negativen Klemme der Spannungsquelle 6 verbunden. Die Ausgangsklemme 114 ist mit der
Basis eines pnp-Transistors 4 und die Ausgangsklemme 110 mit
der Basis eines npn-Transistors 5 verbunden. Die Kollektoren der Transistoren 4 und 5 sind gemeinsam mit einer Ausgangsklemme
3 verbunden. Die Emitter dieser Transistoren sind jeweils mit der positiven und der negativen Klemme der Spannungsquelle 6 verbunden. Wenn so ein Strom in die Klemme 110 fließt B
damit der Transistor 5 leitend wird, dann ist der Transistor 4 gesperrt» Wird mit der Ausgangsklemme 3 eine Last verbunden„
dann wird der Last über dem Transistor 5 ein Senkenstrom zugeführt.
In diesem Zustand kann eine logische Schaltung durch den Ausgang von der Klemme 3 direkt gesteuert itferden durch geeignetes
Bestimmen der Kollektor-Emitterspannung Vp_ .„„φ» des Transistors
5 in dessen Sattigungszustand<= Während ein Strom in
die Klemme 114 fließt und so der Transistor 4 leitend wird,
wird ein Quellenstrom zu der mit der Ausgangsklemme 3 verbundenes Last geführt. In diesem Zustand ist der Transistor 5 gesperrt,
Mit anderen Worten gesagt nehmen die Transistoren 4 und 5 niemals gleichzeitig den leitenden Zustand anο Dementsprechend bestehen
keine Möglichkeiten dafür, daß bewirkt wird, daß ein grosser Strom beim übergang von einem Zustand zu dem anderen fließt0
Es ist offensichtlich, daß die parallel su den Klemmen 114 und
110 zugefügte Schaltung in gleicher Weise parallel zu den Klemmen 109 und 115 verwendet v/erden kann, wobei ein Ausgangssigna.1
simultan zu dem an der Ausgangsklemme 3 bei zueinander entgegen-
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gesetzten Polaritäten erhalten wird. Daher kann die elektronische Schaltung auf viele Weisen verwendet werden wie etwa
zur Verwendung mit einer logischen Schaltung, bei der ein invertiertes Signal oft erforderlich wird.
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Claims (3)
1. Elektronische Schaltung, gekennzeichnet durch ein Impedanzelement,
einen ersten npn-Transistor und einen ersten pnp-Transistor,
deren Basen gemeinsam mit einem ersten Verbindungspunkt verbunden sind,
und einen zweiten npn-Transistor und einen zweiten pnp-Transistor,
deren Basen mit einem zweiten Verbindungspunkt gemeinsam verbunden sind,
wobei die Emitter des ersten npn-Transistors und des zweiten pnp-Transistors über das Impedanzelement miteinander verbunden
und die Emitter des zweiten npn-Transistors und des ersten pnp-Transistors über das Impedanzelement miteinander verbunden
sind.
2. Elektronische Schaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein erstes Signalableitungselement, welches mit einem
Kollektor des ersten npn-Transistors verbunden ist, ein zweites mit einem Kollektor des ersten pnp-Transistors verbundenes
Signalableitungselement, einen dritten pnp-Transistor und einen dritten npn-Transistor, deren Basen jeweils mit dem ersten
und dem zweiten Signalableitungselement verbunden sind und wobei die Kollektoren des dritten pnp-Transistors und des
dritten npn-Transistors gemeinsam verbunden sind, und eine zwischen den ersten Verbindungspunkt und den zweiten
Verbindungspunkt geschaltete EingangsSignalzuführungseinrichtung.
3. Elektronische Schaltung nach Anspruch 2, gekennzeichnet ^3*
durch ein drittes mit einem Kollektor des zweiten npn-Transistors verbundenes Signalablei tungselement, ein viertes mit
dem Kollektor des zweiten pnp-Transistors verbundenes Signalableitungselement und einen vierten pnp-Transistor und einen
vierten npn-Transistor, deren Basen jeweils mit dem dritten und
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vjarten Signalableitungselement verbunden sind und v/obei die
Kollektoren des vierten pnp-Transistors und des vierten npn-Transistors
miteinander verbunden sind.
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