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Die
vorliegende Erfindung betrifft Verbindungen der allgemeinen Formel
worin
R Wasserstoff,
Niederalkyl, Niederalkoxy, Halogen oder Trifluormethyl darstellt;
R
1 Wasserstoff oder Halogen darstellt; oder
R
und R
1 zusammen -CH=CH-CH=CH- sein können;
R
2 und R
2' unabhängig voneinander
Wasserstoff, Halogen, Trifluormethyl, Niederalkoxy oder Cyano darstellen; oder
R
2 und R
2' zusammen -CH=CH-CH=CH-
sein können,
gegebenenfalls substituiert mit ein oder zwei Substituenten, ausgewählt aus
Niederalkyl oder Niederalkoxy;
R
3 Wasserstoff,
Niederalkyl darstellt oder eine Cycloalkylgruppe bilden;
R
4 Wasserstoff, -N(R
5)
2, -N(R
5)(CH
2)
nOH, -N(R
5)S(O)
2-Niederalkyl,
-N(R
5)S(O)
2-Phenyl,
-N=CH-N(R
5)
2, -N(R
5)C(O)R
5 oder ein
cyclisches tertiäres
Amin der Gruppe
R
5 unabhängig voneinander
Wasserstoff, C
3-6-Cycloalkyl, Benzyl oder Niederalkyl
darstellt;
R
6 Wasserstoff, Hydroxy,
Niederalkyl, -(CH
2)
nCOO-Niederalkyl,
-N(R
5)CO-Niederalkyl, Hydroxyniederalkyl,
Cyano, -(CH
2)
nO(CH
2)
nOH, -CHO oder
eine 5- oder 6-gliedrige heterocyclische Gruppe, gegebenenfalls über eine Alkylengruppe
gebunden, darstellt;
X -(CH
2)
mO-, -(CH
2)
mN(R
5)-, -N(R
5)C(O)- oder -N(R
5)(CH
2)
m- darstellt;
n
0 – 4
ist; und
m 1 oder 2 ist;
und pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalze
davon.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
sind neu. Der strukturell nächste
Stand der Technik sind Verbindungen, die in
EP 0 235 663 Verbindungen offenbart
sind, worin Piperidinverbindungen beschrieben werden, die als Zwischenprodukte
für die
Herstellung von Verbindungen mit Nutzen für die Behandlung von Erkrankungen,
die den Muskarinrezeptor betreffen, verwendbar sind.
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Die
Verbindungen der Formel I und deren Salze zeichnen sich durch wertvolle
therapeutische Eigenschaften aus. Es wurde überraschenderweise gefunden,
dass die erfindungsgemäßen Verbindungen
Antagonisten des Neurokinin 1-(NK-1, Substanz P)-Rezeptors darstellen.
Substanz P ist ein natürlich
vorkommendes Undecapeptid, das zur Tachykinin-Familie von Peptiden
gehört,
wobei letztere aufgrund ihrer sofortigen kontraktilen Wirkung auf
das extravaskuläre
Glattmuskelgewebe so genannt werden. Der Rezeptor für Substanz P
gehört
zur Superfamilie der G-Protein-gekuppelten Rezeptoren.
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Der
Neuropeptidrezeptor für
Substanz P (NK-1) ist über
das gesamte Nervensystem von Säugern
(insbesondere Hirn und Spinalganglion), das Kreislaufsystem und
die peripheren Gewebe (insbesondere Duodenum und Jejunum) breit
verteilt und ist in die Regulierung einer Vielzahl verschiedener
biologischer Vorgänge verwickelt.
Die zentralen und peripheren Wirkungen des Säuger-Tachykinins Substanz P
gehen mit einer Vielzahl entzündlicher
Zustände,
einschließlich
Migräne,
rheumatischer Arthritis, Asthma und entzündlicher Darmerkrankung sowie
der Vermittlung des Brechreizes und der Modulation von Erkrankungen
des zentralen Nervensystems (ZNS), wie Parkinson-Krankheit, Neurosci.
Res., 1996, 7, 187–214),
Beklemmung (Can. J. Phys., 1997, 75, 612–621) und Depression (Science,
1998, 281, 1640–1645)
einher. Hinweise für
die Brauchbarkeit von Tachykinin-Rezeptor-Antagonisten bei Schmerz,
Kopfschmerz, insbesondere Migräne,
Alzheimer-Krankheit, multipler Sklerose, Milderung von Morphinentzug,
cardiovaskulären
Veränderungen, Ödemen, wie
durch thermische Schädigung
hervorgerufene Ödeme,
chronischen entzündlichen
Erkrankungen, wie rheumatische Arthritis, Asthma/bronchiale Hyperreaktivität und andere
respiratorische Erkrankungen, einschließlich allergischen Schnupfens,
entzündlicher
Darmerkrankungen, einschließlich
ulcerativer Colitis und Crohnscher Krankheit, Augenschädigung und
Augenentzündungserkrankungen,
wurden in „Tachykinin
Receptor and Tachykinin Receptor Antagonists", J. Auton. Pharmacol., 13, 23–93, 1993,
als Übersicht
beschrieben.
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Des
weiteren sind Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten für die Behandlung
einer Vielzahl von physiologischen Erkrankungen, die mit einem Überschuss
oder Ungleichgewicht von Tachykinin, insbesondere Substanz P, verbunden
sind, entwickelt worden. Beispiele für Zustände, in die Substanz P verwickelt
ist, schließen Erkrankungen
des zentralen Nervensystems, wie Beklemmung, Depression und Psychose,
ein (WO 95/16679, WO 95/18124 und WO 95/23798).
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Die
Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten sind weiterhin zur Behandlung
von Bewegungserkrankung und zur Behandlung von induzierter Emesis
verwendbar.
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Außerdem wurde
in The New England Journal of Medicine, Band 340, Nr. 3 190–195, 1999,
die Verminderung von Cis-platin-induzierter
Emesis durch einen selektiven Neurokinin-1-Rezeptorantagonisten beschrieben.
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Des
weiteren beschreibt
US 5 972
938 ein Verfahren zur Behandlung einer psychoimmunologischen oder
psychosomatischen Krankheit durch Verabreichung eines Tachykinin-Rezeptors,
wie eines NK-1-Rezeptorantagonisten.
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Aufgaben
der vorliegenden Erfindung sind die Verbindungen der Formel I und
pharmazeutisch verträgliche
Salze davon, die Herstellung der vorstehend erwähnten Verbindungen, Arzneimittel,
die dieselben enthalten, und deren Herstellung sowie die Verwendung
der vorstehend erwähnten
Verbindungen bei der Bekämpfung
oder Verhinderung von Krankheiten, insbesondere Krankheiten und
Erkrankungen der Art, die vorstehend erörtert wurde, oder bei der Herstellung
von entsprechenden Arzneimitteln.
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Die
bevorzugtesten Indikationen gemäß der vorliegenden
Erfindung sind jene, die Erkrankungen des zentralen Nervensystems,
beispielsweise die Behandlung oder Verhinderung von bestimmten depressiven
Erkrankungen oder Emesis durch die Verabreichung von NK-1-Rezeptorantagonisten
einschließen.
Eine hauptsächlich
depressive Episode wurde als eine Periode von mindestens zwei Wochen
definiert, während
der für den
größten Teil
des Tages und nahezu täglich
entweder gedrückte
Stimmung oder der Verlust von Interesse und Freude an aller oder
nahezu jedweder Aktivität
vorherrscht.
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Die
nachstehenden Definitionen der allgemeinen Begriffe, die in der
vorliegenden Beschreibung verwendet werden, gelten ungeachtet der
Frage, ob die jeweiligen Begriffe einzeln oder in Kombination auftreten. Der
hierin verwendete Begriff "Niederalkyl" bedeutet eine gerad-
oder verzweigtkettige Alkylgruppe, die 1–7 Kohlenstoffatome enthält, beispielsweise
Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, n-Butyl, i-Butyl, t-Butyl und
dergleichen. Bevorzugte Niederalkylgruppen sind Gruppen mit 1–4 Kohlenstoffatomen.
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Der
Begriff "Niederalkoxy" bedeutet eine Gruppe,
worin die Alkylreste wie vorstehend definiert sind und die über ein
Sauerstoffatom gebunden ist.
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Der
Begriff "Halogen" bedeutet Chlor,
Jod, Fluor und Brom.
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Der
Begriff "Cycloalkyl" bedeutet eine gesättigte carbocyclische
Gruppe, die 3–6
Kohlenstoffatome enthält.
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Der
Begriff "cyclisches
tertiäres
Amin" bedeutet beispielsweise
Pyrrol-1-yl, Imidazol-1-yl, Piperidin-1-yl, Piperazin-1-yl, Morpholin-4-yl,
Thiomorpholin-4-yl, 1-Oxo-thiomorpholin-4-yl oder 1,1-Dioxo-thiomorpholin-4-yl.
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Der
Begriff "5- oder
6-gliedrige heterocyclische Gruppe" bedeutet beispielsweise Pyridinyl,
Pyrimidinyl, Oxadiazolyl, Triazolyl, Tetrazolyl, Thiazolyl, Thienyl,
Furyl, Pyranyl, Pyrrolyl, Imidazolyl, Pyrazolyl, Isothiazolyl, Piperazinyl
oder Piperidyl.
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Der
Begriff "pharmazeutisch
verträgliche
Säureadditionssalze" umfasst Salze mit
anorganischen und/oder organischen Säuren, wie Salzsäure, Salpetersäure, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Zitronensäure, Ameisensäure, Fumarsäure, Maleinsäure, Essigsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Methansulfonsäure, p-Toluolsulfonsäure und
dergleichen.
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Bevorzugt
sind Verbindungen, worin X -N(R5)CO- darstellt,
worin R5 Wasserstoff oder Methyl darstellt.
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Beispiele
für solche
Verbindungen sind:
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlorphenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-N-methylisobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(4-fluor-2-methyl-phenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlorphenyl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-acetamid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-propionamid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlorphenyl)-6-morpholin-4-yl-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-{6-[methyl-(2-morpholin-4-yl-ethyl)-amino]-4-o-tolyl-pyridin-3-yl}-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-pyrimidin-2-yl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlorphenyl)-6-dimethylamino-pyridin-3-yl]-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-piperazin-1-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(4-hydroxy-4'-o-tolyl-3,4,5,6-tetrahydro-2H-[1,2']bipyridinyl-5'-yl)-N-methyl-iso-butyramid,
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-{6-[(2-hydroxyethyl)-methyl-amino]-4-o-tolyl-pyridin-3-yl}-N-methylisobutyramid,
(R)-2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[6-(3-hydroxy-pyrrolidin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-N-methylisobutyramid
oder
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-acetamid.
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Die
vorliegenden Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch
verträgliche
Salze können durch
auf dem Fachgebiet bekannte Verfahren, beispielsweise durch nachstehend
beschriebene Verfahren, hergestellt werden, wobei das Verfahren
umfasst:
- a) Umsetzen einer Verbindung der Formel mit einer Verbindung der
Formel zu einer Verbindung der Formel worin R1–R5, R und n die vorstehend angegebenen Bedeutungen
aufweisen, oder
- b) Reduzieren einer Verbindung der Formel zu einer Verbindung der Formel worin die Definition der
Substituenten vorstehend angegeben ist, oder
- c) Umsetzen einer Verbindung der Formel mit einer Verbindung der
Formel zu einer Verbindung der Formel worin Z Cl, Br, I oder -OS(O)2C6H4CH3 darstellt und die Definition der anderen
Substituenten vorstehend angegeben ist, oder
- d) Reduzieren einer Verbindung der Formel zu einer Verbindung der Formel worin die Definition der
Substituenten vorstehend angegeben ist, oder
- e) Modifizieren von einem oder mehreren Substituenten R1–R6 oder R innerhalb der vorstehend angegebenen
Definitionen und, falls erwünscht,
Umwandeln der erhaltenen Verbindung in ein pharmazeutisch verträgliches
Säureadditionssalz.
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Gemäß Verfahrensvariante
a) wird DIPEA (N-Ethyldiisopropylamin) zu einem Gemisch einer Verbindung
der Formel II, beispielsweise Methyl-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]amin,
und einer Verbindung der Formel III, beispielsweise 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl- propionylchlorid
in Dichlormethan gegeben und das Gemisch wird bei Temperaturen zwischen
35–40°C gerührt. Die
gewünschte Verbindung
der Formel I-1 wird nach Reinigung in guten Ausbeuten isoliert.
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Gemäß Verfahrensvariante
b) wird eine Verbindung der Formel I-2 zu einer Verbindung der Formel
I-4 reduziert. Diese Reaktion wird mit einem Reduktionsmittel, wie
LiAlH4 oder BH3·THF, in
herkömmlicher
Weise ausgeführt.
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Gemäß Verfahrensvariante
c) wird eine Verbindung der Formel I-5 hergestellt. Diese Reaktion
wird durch Deprotonierung einer Verbindung der Formel VIII mit NaH
und anschließende
Zugabe einer Verbindung der Formel VII ausgeführt. Diese Reaktion wird in
herkömmlicher
Weise ausgeführt.
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Ein
weiteres Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formel I
wird in Verfahrensvariante d) beschrieben. Eine Verbindung der Formel
I-1 wird zu einer Verbindung der Formel I-3 in herkömmlicher
Weise, beispielsweise mit LiAlH4 oder BH3·THF,
reduziert.
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Die
Salzbildung wird bei Raumtemperatur gemäß an sich bekannten Verfahren
und jenen, die dem Fachmann bekannt sind, bewirkt. Nicht nur Salze
mit anorganischen Säuren,
sondern ebenfalls Salze mit organischen Säuren kommen in Betracht. Hydrochloride,
Hydrobromide, Sulfate, Nitrate, Citrate, Acetate, Maleate, Succinate,
Methansulfonate, p-Toluolsulfonate und dergleichen sind Beispiele
für solche
Salze.
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Die
nachstehenden Schemata 1–5
beschreiben die Verfahren zur Herstellung von Verbindungen der Formel
I genauer. Die Ausgangsmaterialien der Formeln V, IX, XII, XV, XVI,
XXII, XXV und XXVIII sind bekannte Verbindungen und können gemäß im Stand
der Technik bekannter Verfahren hergestellt werden.
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In
den Schemata wurden die nachstehenden Abkürzungen verwendet:
| PivCl | Pivaloylchlorid |
| THF | Tetrahydrofuran |
| TMEDA | N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin |
| DIPEA | N-Ethyldiisopropylamin |
| KHMDS | Kaliumhexamethyldisilazid |
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Die
Definition der Substituenten wird vorstehend angegeben.
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Die
Definition der Substituenten wird vorstehend angegeben.
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Z
= Cl, Br, I oder OS(O)2C6H4CH3 und die Definition
der anderen Substituenten wird vorstehend angegeben.
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Die
Definition der Substituenten wird vorstehend angegeben.
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Z
= Cl, Br, I oder -OS(O)2C6H4CH3 und die Definition
der anderen Substituenten wird vorstehend angegeben.
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Wie
bereits erwähnt,
besitzen die Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch
verwendbare Additionssalze wertvolle pharmakologische Eigenschaften.
Es wurde gefunden, dass die erfindungsgemäßen Verbindungen Antagonisten
des Neurokinin 1 (NK-1, Substanz P)-Rezeptors darstellen.
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Die
Verbindungen wurden gemäß der nachstehend
gegebenen Tests untersucht.
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Die
Affinität
von Testverbindungen für
den NK-1-Rezeptor
wurde an Human-NK1-Rezeptoren in CHO-Zellen,
die mit dem NK1-Rezeptor infiziert (unter
Verwendung des Semliki-Virus-Expressionssystems) und
mit [3H]-Substanz P (Endkonzentration 0,6
nM) radiomarkiert wurden, bewertet. Bindungsassays wurden in HEPES-Puffer
(50 mM, pH 7,4), enthaltend BSA (0,04%) Leupeptin (8 μg/ml), MnCl2 (3 mM) und Phosphoramidon (2 μM), durchgeführt. Die
Bindungsassays bestanden aus 250 μl
Membransuspension (1,25 × 105 Zellen/Assayröhrchen), 0,125 μl Pufferaustauschmittel
und 125 μl
[3H]-Substanz P. Die Aus tauschkurven wurden mit
mindestens sieben Konzentrationen der Verbindung bestimmt. Die Assayröhrchen wurden
60 Minuten bei Raumtemperatur inkubiert, wonach der Inhalt der Röhrchen bei
Unterdruck durch GF/C-Filter, die 60 min mit PEI (0,3%) vollgesogen
waren, schnell bei 2 × 2
ml Waschungen mit HEPES-Puffer
(50 mM, pH 7,4) filtriert wurde. Die auf den Filtern zurückbleibende
Radioaktivität
wurde durch Szintillationszählung
gemessen. Alle Assays wurden in dreifacher Ausführung in mindestens 2 getrennten
Versuchen durchgeführt.
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Die
als pKi angegebene Affinität
für den
NK-1-Rezeptor liegt für
die bevorzugten Verbindungen im Bereich von 8,00–9,80. Beispiele solcher Verbindungen
sind:
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Die
Verbindungen der Formel I sowie deren pharmazeutisch verwendbare
Säureadditionssalze
können
als Arzneimittel, beispielsweise in Form von pharmazeutischen Zubereitungen,
verwendet werden. Die pharmazeutischen Zubereitungen können oral,
beispielsweise in Form von Tabletten, beschichteten Tabletten, Dragees,
Hart- und Weichgelatinekapseln, Lösungen, Emulsionen oder Suspensionen,
verabreicht werden. Die Verabreichung kann jedoch ebenfalls rektal,
beispielsweise in Form von Suppositorien, oder parenteral, beispielsweise
in Form von Injektionslösungen,
bewirkt werden.
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Die
Verbindungen der Formel I und deren pharmazeutisch verträgliche Säureadditionssalze
können mit
pharmazeutisch inerten anorganischen oder organischen Exzipienten
zur Herstellung von Tabletten, beschichteten Tabletten, Dragees
und Hartgelatinekapseln verarbeitet werden. Lactose, Mais stärke oder
Derivate davon, Talkum, Stearinsäure
oder deren Salze und so weiter können
als solche Exzipienten beispielsweise für Tabletten, Dragees und Hartgelatinekapseln
eingesetzt werden.
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Geeignete
Exzipienten für
Weichgelatinekapseln sind beispielsweise Pflanzenöle, Wachse,
Fette, halbfeste und flüssige
Polyole usw.
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Geeignete
Exzipienten zur Herstellung von Lösungen und Sirupen sind beispielsweise
Wasser, Polyole, Saccharose, Invertzucker, Glucose usw.
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Geeignete
Exzipienten für
Injektionslösungen
sind beispielsweise Wasser, Alkohole, Polyole, Glycerin, Pflanzenöle usw.
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Geeignete
Exzipienten für
Suppositorien sind beispielsweise natürliche oder gehärtete Öle, Wachse, Fette,
halbflüssige
oder flüssige
Polyole usw.
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Darüber hinaus
können
die pharmazeutischen Zubereitungen Konservierungsmittel, Solubilisierungsmittel,
Stabilisierungsmittel, Netzmittel, Emulgatoren, Süßungsmittel,
Färbemittel,
Geschmacksmittel, Salze für
variierenden osmotischen Druck, Puffer, Maskierungsmittel oder Antioxidantien
enthalten. Sie können
auch noch andere therapeutisch wertvolle Substanzen enthalten.
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Die
Dosierung kann innerhalb breiter Grenzen schwanken und wird natürlich in
jedem einzelnen Fall den individuellen Erfordernissen angepasst.
Im allgemeinen sollte im Fall der oralen Verabreichung eine tägliche Dosierung
von etwa 10 bis 1000 mg pro Person einer Verbindung der allgemeinen
Formel I geeignet sein, obwohl die obere Grenze, falls notwendig,
auch überschritten
werden kann.
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Die
nachfolgenden Beispiele erläutern
die vorliegende Erfindung, ohne sie zu begrenzen. Alle Temperaturen
werden in Grad Celsius angegeben.
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Beispiel 1
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2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramidhydrochlorid
(1:2)
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a) 1-Methyl-4-(5-nitro-pyridin-2-yl)-piperazin
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Zu
einer Lösung
von 20 g (126 mMol) 2-Chlor-5-nitropyridin
in 200 ml Tetrahydrofuran wurden tropfenweise 35 ml (315 mMol) 1-Methylpiperazin
innerhalb 10 min gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde weitere 1,5
h unter Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde in 200 ml Essigsäureethylester
erneut gelöst.
Die organische Phase wurde mit 200 ml 1 N Natriumbicarbonatlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft zu 27,9 g (quantitativ)
der Titelverbindung als gelber Feststoff.
MS m/e (%): 223 (M+H+, 100).
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b) 2,2-Dimethyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-propionamid
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Zu
einer Lösung
von 27,9 g (125,5 mMol) 1-Methyl-4-(5-nitro-pyridin-2-yl)-piperazin in
400 ml Methanol wurden 2,6 g 10% Palladium auf Aktivkohle gegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde hydriert (Raumtemperatur bis ca. 45°C, 1 Bar),
bis die theoretische Menge Wasserstoff aufgenommen wurde (etwa 2
h). Der Katalysator wurde abfiltriert und wurde zweimal mit 100
ml-Portionen Methanol gewaschen. Das Filtrat wurde im Vakuum eingedampft
zu 28 g eines roten Öls,
das zu ca. 90% aus dem gewünschten
Anilinderivat gemäß Dünnschichtchromatographie-Analyse
bestand.
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Dieses
Rohprodukt wurde in einem Gemisch von 400 ml Tetrahydrofuran und
100 ml Diethylether gelöst.
Nach Abkühlen
auf 0°C
wurden 30 ml (215 mMol) Triethylamin in einer Portion zugegeben.
Das Rühren wurde
fortgesetzt, während
26 g (215 mMol) Pivaloylchlorid tropfenweise innerhalb eines Zeitraums
von 10 min zugegeben wurden. Das Eisbad wurde entfernt und das Reaktionsgemisch
wurde 1 h bei Raumtemperatur gerührt.
Anschließend
wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde in 200 ml 1 N Natriumbicarbonatlösung suspendiert. Das Produkt
wurde dreimal mit 200 ml-Portionen Dichlormethan extrahiert, getrocknet
(Natriumsulfat) und durch Flashchromatographie gereinigt zu 30 g
(86%) der Titelverbindung als rosafarbene Kristalle.
MS m/e
(%): 277 (M+H+, 100).
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c) N-[4-Jod-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-2,2-dimethyl-propionamid
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Eine
Lösung
von 30 g (108 mMol) 2,2-Dimethyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-propionamid
und 58 ml (380 mMol) N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
unter Argon in 650 ml Tetrahydrofuran wurde in einem Trockeneisbad
auf –78°C gekühlt. Innerhalb
1 h wurden tropfenweise 239 ml (380 mMol) einer 1,6 N n-Butyllithium-Lösung in
Hexan zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht auf –30°C erwärmen lassen.
Nach erneutem Abkühlen
auf –78°C wurden
43,6 g (170 mMol) Jod, gelöst
in 60 ml Tetrahydrofuran, tropfenweise innerhalb 15 min zugegeben.
Das Trockeneisbad wurde durch ein Eisbad ersetzt und eine Lösung von
90 g (363 mMol) Natriumthiosulfatpentahydrat in 250 ml Wasser wurde
innerhalb 10 min zugesetzt, während
die Temperatur des Reaktionsgemisches 0°C erreicht hatte. Anschließend wurden
1000 ml Diethylether zugegeben und die organische Schicht wurde
abgetrennt. Die wässerige
Schicht wurde zweimal mit 500 ml Dichlormethan extrahiert und die
vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat) und
eingedampft. Flashchromatographie ergab 18,5 g (42%) der Titelverbindung
als hellbraunes Öl,
das nach Stehen bei Raumtemperatur kristallisierte.
MS m/e
(%): 403 (M+H+, 100).
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d) 2,2-Dimethyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-propionamid
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Ein
Gemisch von 54 g (134 mMol) N-[4-Jod-6-(4-methylpiperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-2,2-dimethyl-propionamid,
420 ml Toluol, 150 ml 2 N Natriumcarbonatlösung, 4,63 g (3,9 mMol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0)
und 20,16 g (147 mMol) o-Tolylboronsäure wurde für 12 h unter Argon auf 80°C erhitzt.
Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die wässerige
Phase abgetrennt und zweimal mit Toluol gewaschen. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit 50 ml Salzlösung gewaschen, getrocknet
(Natriumsulfat), eingedampft und im Vakuum getrocknet unter Gewinnung
von 49 g (quantitativ) der Titelverbindung als braunes Öl.
MS
m/e (%): 367 (M+H+, 100).
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e) 6-(4-Methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-ylamin
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Eine
Suspension von 56 g (152 mMol) 2,2-Dimethyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-propionamid
in 1300 ml 3 N Salzsäurelösung wurde über Nacht
auf 90-95°C erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit
drei 500 ml-Portionen Diethylether gewaschen und über Celite
filtriert. Das Filtrat wurde mit 500 ml Wasser verdünnt und
durch Zugabe von 28%iger Natriumhydroxidlösung unter Eiskühlung auf
pH 7–8
eingestellt. Das Produkt wurde mit vier 1000 ml-Portionen Dichlormethan extrahiert.
Die vereinigten organischen Schichten wurden mit 500 ml Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft unter Gewinnung von
35 g (82%) der Titelverbindung als hellbraunes Öl.
MS m/e (%): 283 (M+H+, 100).
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f) Methyl-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-amin
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Eine
Lösung
von 35 g (124 mMol) 6-(4-Methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-ylamin
in 270 ml Orthoameisensäuretrimethylester
und 8 Tropfen Trifluoressigsäure
wurde 3 h auf 130°C
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft und 30 min im Vakuum
getrocknet. Das Rückstandsöl wurde
in 100 ml Tetrahydrofuran gelöst
und wurde tropfenweise unter Eiskühlung zu 9,4 g (248 mMol) Lithiumaluminiumhydrid
in 300 ml Tetrahydrofuran gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 1
h bei Raumtemperatur gerührt,
erneut auf 0°C abgekühlt und
durch die Zugabe von 28%iger Salzsäurelösung angesäuert (pH 1–2). Nach Rühren für 5 min wurde 28%ige Natriumhydroxidlö sung zugesetzt,
um pH 10 zu erreichen. Die Lösung
wurde über
Celite filtriert, eingedampft und durch Flashchromatographie gereinigt
unter Gewinnung von 23,6 g (64%) der Titelverbindung als hellbraunes Öl.
MS
m/e (%): 297 (M+H+, 100).
-
g) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramid
-
Eine
Lösung
von 20 g (67,5 mMol) Methyl-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-amin
und 17,5 ml (101 mMol) N-Ethyldiisopropylamin in 200 ml Dichlormethan
wurde in einem Eisbad gekühlt
und eine Lösung
von 24 g (75 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionylchlorid
in 50 ml Dichlormethan wurde tropfenweise zugesetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 3 h auf 35–40°C erwärmt, erneut
auf Raumtemperatur abgekühlt
und mit 250 ml gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gerührt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und die wässerige
Phase mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Der
Rückstand
wurde durch Flashchromatographie gereinigt unter Gewinnung von 31,6
g (81%) der Titelverbindung als weiße Kristalle. Fp. 155–157°C.
MS
m/e (%): 579 (M+H+, 100).
-
h) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramidhydrochlorid
(1:2)
-
Zu
einer Lösung
von 31,6 g (54,6 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramid
in 250 ml Diethylether wurden unter Eiskühlung 60 ml 3 N Chlorwasserstoffsäurelösung in
Diethylether gegeben. Nach Rühren
für 15
min bei 0°C
wurde die Suspension zur Trockne eingedampft, in 100 ml Diethylether
erneut suspendiert, filtriert und im Vakuum getrocknet unter Gewinnung
von 34,8 g (98%) der Titelverbindung als weiße Kristalle. Fp. 235–238°C.
MS
m/e (%): 579 (M+H+, 100).
-
Beispiel 2
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:2)
-
Die
Titelverbindung wurde als weiße
Kristalle in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von o-Chlorphenylboronsäure anstelle
von o-Tolylboronsäure
in Schritt d) erhalten.
MS m/e (%): 599 (M+H+,
100), 601 (M+H+, 43).
-
Beispiel 3
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(4-Fluor-2-methyl-phenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:2)
-
Die
Titelverbindung wurde als weiße
Kristalle in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 1 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von 4-Fluor-2-methylphenylboronsäure anstelle
von o-Tolylboronsäure in Schritt
d) erhalten.
MS m/e (%): 597 (M+H+,
100).
-
Beispiel 4
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:1)
-
a) 2,2-Dimethyl-N-(4-jod-pyridin-3-yl)-acetamid
-
Eine
Lösung
von 91 g (510 mMol) N-3-Pyridylpivalamid und 230 ml (1,53 Mol) N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
unter Argon in 2000 ml Tetrahydrofuran wurde in einem Trockeneisbad
auf –78°C gekühlt. Innerhalb
1 h wurden 153 ml (1,53 mMol) einer 10 N n-Butyllithium-Lösung in
Hexan tropfenweise zugegeben. Das Reaktionsgemisch wurde für weitere
2 h bei 0°C
gerührt.
Nach erneutem Abkühlen
auf –78°C wurden
380 g (1,5 Mol) Jod, gelöst
in 300 ml Tetrahydrofuran, tropfenweise innerhalb 1,5 h zugesetzt.
Das Trockeneisbad wurde entfernt und das Reaktionsgemisch wurde über Nacht
auf Raum temperatur erwärmen
lassen. Das Rühren
wurde fortgesetzt und 1000 ml Wasser und 1000 ml gesättigte Natriumthiosulfatpentahydrat-Lösung wurden
zugesetzt. Die wässerige
Schicht wurde abgetrennt und zweimal mit 800 ml Essigsäureethylester
extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet
(Magnesiumsulfat) und eingedampft. Chromatographische Filtration
ergab 75 g (48%) der Titelverbindung als braune Kristalle.
MS
m/e (%): 305 (M+H+, 100).
-
b) N-[4-(2-Chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-2,2-dimethyl-propionamid
-
Ein
Gemisch von 35 g (115 mMol) 2,2-Dimethyl-N-(4-jod-pyridin-3-yl)-acetamid, 400 ml Toluol,
120 ml 2 N Natriumcarbonatlösung,
4,0 g (3,5 mMol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) und 20,0
g (128 mMol) o-Chlorphenylboronsäure
wurde 12 h unter Argon auf 80°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die wässerige
Phase abgetrennt und zweimal mit Toluol gewaschen. Die vereinigten
organischen Schichten wurden mit 50 ml Salzlösung gewaschen, getrocknet
(Magnesiumsulfat) und eingedampft. Der Rückstand wurde durch Flashchromatographie
gereinigt unter Gewinnung von 21,6 g (65%) der Titelverbindung als
weiße Kristalle.
MS
m/e (%): 289 (M+H+, 100), 291 (M+H+, 40).
-
c) 4-(2-Chlor-phenyl)-pyridin-3-ylamin
-
Eine
Suspension von 22,2 g (77 mMol) N-[4-(2-Chlorphenyl)-pyridin-3-yl]-2,2-dimethyl-propionamid
in 730 ml 3 N Salzsäurelösung wurde über Nacht
auf 90–95°C erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit
drei 130 ml-Portionen Diethylether gewaschen und 500 ml Essigsäureethylester wurden
zugesetzt. Die wässerige
Phase wurde durch Zugabe von 28%iger Natriumhydroxidlösung unter
Eiskühlung
auf pH 7–8
eingestellt. Die organische Phase wurde abgetrennt und das Produkt
wurde mit drei 200 ml-Portionen Essigsäureethylester extrahiert. Die
vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat)
und eingedampft unter Gewinnung von 14,9 g (95%) der Titelverbindung
als weiße
Kristalle.
MS m/e (%): 205 (M+H+, 100),
207 (M+H+, 39).
-
d) [4-(2-Chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-methyl-amin
-
Eine
Lösung
von 14,9 g (72,8 mMol) 4-(2-Chlorphenyl)-pyridin-3-ylamin in 80
ml Orthoameisensäuretrimethylester
und 5 Tropfen Trifluoressigsäure
wurde 2,5 h auf 130°C
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft und 30 min im Vakuum
getrocknet. Das Rückstandsöl wurde
in 130 ml Tetrahydrofuran gelöst
und 220 ml (220 mMol) 1 M Borantetrahydrofuran-Komplex wurden tropfenweise
unter Eiskühlung
zugegeben. Nach Rühren über Nacht
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch eingedampft, auf 0°C abgekühlt und
130 ml 5 N Chlorwasserstoffsäurelösung in
Ethanol wurden vorsichtig zugesetzt. Die Lösung wurde 1 h unter Rückfluss
erhitzt, erneut auf Raumtemperatur abgekühlt und zerstoßenes Eis
wurde zugegeben. Die wässerige
Phase wurde mit drei 100 ml-Portionen Diethylether gewaschen und
die organischen Schichten wurden mit 100 ml 1 N Salzsäurelösung extrahiert.
Die vereinigten wässrigen
Schichten wurden durch Zugabe von konzentrierter Natriumhydroxidlösung auf
pH 8–9
eingestellt und wurden mit drei 500 ml-Portionen Essigsäureethylester
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
(Magnesiumsulfat), eingedampft und der feste Rückstand wurde aus Hexan/Essigsäureethylester
umkristallisiert unter Gewinnung von 12,3 g (77%) der Titelverbindung
als weiße
Kristalle.
MS m/e (%) : 219 (M+H+,
100), 221 (M+H+, 42).
-
e) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid
-
Eine
Lösung
von 12,2 g (55,8 mMol) [4-(2-Chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-methyl-amin
und 15,3 ml (89 mMol) N-Ethyldiisopropylamin in 130 ml Dichlormethan
wurde in einem Eisbad abgekühlt
und eine Lösung
von 19 g (59,6 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionylchlorid
in 30 ml Dichlormethan wurde tropfenweise zugesetzt. Das Reaktionsgemisch
wurde 20 h auf 35–40°C erwärmt, erneut
auf Raumtempera tur abgekühlt
und wurde mit 250 ml gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gerührt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und die wässerige
Phase wurde mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Der
Rückstand
wurde durch Flashchromatographie gereinigt unter Gewinnung von 24,7
g (88%) der Titelverbindung als weiße Kristalle.
MS m/e (%):
501 (M+H+, 100), 503 (M+H+,
36).
-
f) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:1)
-
Zu
einer Lösung
von 24,7 g (54,6 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid
in 100 ml Diethylether wurden unter Eiskühlung 60 ml 3 N Chlorwasserstoffsäurelösung in
Diethylether gegeben. Nach Rühren
für 20
min bei 0°C
wurde die Suspension zur Trockne eingedampft, in 100 ml Diethylether
erneut suspendiert, filtriert und im Vakuum getrocknet zu 26,3 g
(99%) der Titelverbindung als weiße Kristalle. Fp. 186–188°C.
MS
m/e (%): 501 (M+H+, 100), 503 (M+H+, 36).
-
Beispiel 5
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramidhydrochlorid
(1:1)
-
Die
Titelverbindung wurde als weiße
Kristalle in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 4 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von o-Tolylboronsäure anstelle
von o-Chlorphenylboronsäure
in Schritt b) erhalten.
MS m/e (%): 480 (M+,
5), 255 (25), 225 (100).
-
Beispiel 6
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als ein braunes Öl in vergleichbaren Ausbeuten
gemäß den vorstehend
für die
Herstellung von Beispiel 4 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von
o-Tolylboronsäure
anstelle von o-Chlorphenylboronsäure
in Schritt b) erhalten. Schritt d) wurde übersprungen und kein Hydrochloridsalz
wurde hergestellt.
MS m/e (%): 467 (M+H+,
100).
-
Beispiel 7
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-acetamidhydrochlorid
(1:1)
-
Die
Titelverbindung wurde in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend
für die
Herstellung von Beispiel 4 beschriebenen Verfahren unter Verwendung
von o-Tolylboronsäure
anstelle von o-Chlorphenylboronsäure
in Schritt b) erhalten. Schritt e) wurde wie nachstehend ausgeführt:
-
Zu
einer Lösung
von 511 mg (1,88 mMol) 3,5-Bis(trifluormethyl)phenylessigsäure in 8
ml Tetrahydrofuran bei 0°C
wurden 305 mg (1,88 mMol) 1,1'-Carbonyldiimidazol
in einer Portion gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 2 h bei Raumtemperatur
gerührt
und 310 mg (1,56 mMol) Methyl-(4-o-tolylpyridin-3-yl)-amin wurden
zugegeben. Das Rühren
wurde über
Nacht bei 55°C
fortgesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft und der Rückstand
wurde durch Flashchromatographie gereinigt. Die Hydrochloridsalzbildung
wurde wie in f) beschrieben durchgeführt und ergab 290 mg (38%)
der Titelverbindung als gelbe Kristalle.
MS m/e (%): 453 (M+H+, 100).
-
Beispiel 8
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-propionamidhydrochlorid
(1:1)
-
Die
Titelverbindung wurde als weiße
Kristalle in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 4 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von o-Tolylboronsäure anstelle
von o-Chlorphenylboronsäure
in Schritt b) und unter Verwendung von 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-propionylchlorid
anstelle von 2-(3,5-Bis-tri fluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionylchlorid
in Schritt e) erhalten.
MS m/e (%): 466 (M+,
5), 241 (12), 225 (100).
-
Beispiel 9
-
1-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-cyclopropancarbonsäure[4-(2-chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-methyl-amidhydrochlorid
-
a) 1-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-cyclopropancarbonsäure-[4-(2-chlorphenyl)-pyridin-3-yl]-methyl-amid
-
Zu
einer Lösung
von 88 mg (0,4 mMol) [4-(2-Chlorphenyl)-pyridin-3-yl]-methylamin
und 0,11 ml (0,6 mMol) N-Ethyldiisopropylamin
in 4 ml Dichlormethan wurde eine Lösung von 174 mg (0,3 mMol) 1-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-cyclopropancarbonsäurechlorid
in 1 ml Dichlormethan gegeben. Nach Erhitzen unter Rückfluss
für 72
h wurde das Reaktionsgemisch zweimal mit Wasser gewaschen, getrocknet
(Magnesiumsulfat) und eingedampft. Chromatographie des Rückstands
(Kieselgel, Essigsäureethylester:Hexan 7:3)
lieferte 132 mg (66%) der Titelverbindung als gelbes Öl.
MS
m/e (%): 499 (M+H, 100).
-
b) 1-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-cyclopropancarbonsäure-[4-(2-chlor-phenyl)-pyridin-3-yl]-methyl-amidhydrochlorid
-
Zu
125 mg 1-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-cyclopropancarbonsäure[4-(2-chlorphenyl)-pyridin-3-yl]-methyl-amid
wurden 1,5 ml 3 N Chlorwasserstoffsäure in Methanol gegeben. Nach
Eindampfen der Lösung
wurden 3 ml Ether zugesetzt und die Suspension wurde 1 h bei 0°C gerührt. Filtration
lieferte 100 mg (75%) der Titelverbindung als weiße Kristalle.
Fp.: 194–196°C.
-
Beispiel 10
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramidhydrochlorid
(1:1,45)
-
a) 4-(5-Nitro-2-pyridyl)-morpholin
-
Zu
einer Lösung
von 20 g (126 mMol) 2-Chlor-5-nitropyridin
in 150 ml Tetrahydrofuran wurden tropfenweise 27 ml (315 mMol) Morpholin
innerhalb 10 min gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde weitere 2 h
unter Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde in 200 ml Essigsäureethylester
erneut gelöst.
Die organische Phase wurde mit 200 ml 1 N Natriumbicarbonatlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft unter Gewinnung von 27,3
g (quantitativ) der Titelverbindung als gelber Feststoff. Fp. 142–143°C.
-
b) 2,2-Dimethyl-N-(6-morpholin-4-yl-pyridin-3-yl)-propionamid
-
Zu
einer Lösung
von 27,3 g (126 mMol) 4-(5-Nitro-2-pyridyl)-morpholin in 600 ml Methanol
wurden 2,5 g 10% Palladium auf Aktivkohle gegeben. Das Reaktionsgemisch
wurde hydriert (Raumtemperatur bis ca. 45°C, 1 Bar), bis die theoretische
Menge Wasserstoff aufgenommen wurde (etwa 3 h). Der Katalysator
wurde abfiltriert und wurde zweimal mit 100 ml-Portionen Methanol gewaschen. Das Filtrat
wurde im Vakuum eingedampft unter Gewinnung von 22,6 g eines roten Öls, das
zu ca. 95% aus dem gewünschten
Anilinderivat gemäß Dünnschichtchromatographie-Analyse
bestand.
-
Dieses
Rohprodukt wurde in einem Gemisch von 240 ml Tetrahydrofuran und
60 ml Diethylether gelöst.
Nach Abkühlen
auf 0°C
wurden 26 ml (189 mMol) Triethylamin in einer Portion zugesetzt.
Das Rühren wurde
fortgesetzt, während
23 g (189 mMol) Pivaloylchlorid tropfenweise innerhalb eines Zeitraums
von 10 min zugesetzt wurden. Das Eisbad wurde entfernt und das Reaktionsgemisch
wurde 1 h bei Raumtemperatur gerührt.
Dann wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde in 200 ml 1 N Natriumbicarbonatlösung suspendiert. Das Produkt
wurde dreimal mit 200 ml-Portionen Dichlormethan extrahiert, getrocknet
(Natriumsulfat) und eingedampft. Umkristallisation des festen Rückstands
aus Essigsäureethylester/Hexan
1:8 ergab 28,6 g (86%) der Titelverbindung als weiße Kristalle.
MS
m/e (%): 264 (M+H+, 100).
-
c) N-(4-Jod-6-morpholin-4-yl-pyridin-3-yl)-2,2-dimethyl-propionamid
-
Eine
Lösung
von 28,4 g (108 mMol) 2,2-Dimethyl-N-(6-morpholin-4-yl-pyridin-3-yl)-propionamid
und 49 ml (324 mMol) N,N,N',N'-Tetramethylethylendiamin
unter Argon in 600 ml Tetrahydrofuran wurde in einem Trockeneisbad
auf –78°C gekühlt. Innerhalb
1 h wurden tropfenweise 202 ml (324 mMol) einer 1,6 N n-Butyllithium-Lösung in
Hexan zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde über Nacht auf –35°C erwärmen lassen. Nach
erneutem Abkühlen
auf –78°C wurden
37 g (146 mMol) Jod, gelöst
in 60 ml Tetrahydrofuran, tropfenweise innerhalb 15 min zugesetzt.
Das Trockeneisbad wurde durch ein Eisbad ersetzt und eine Lösung von
90 g (363 mMol) Natriumthiosulfatpentahydrat in 250 ml Wasser wurde
innerhalb 10 min zugesetzt, während
die Temperatur des Reaktionsgemisches 0°C erreicht hatte. Anschließend wurden
1000 ml Diethylether zugesetzt und die organische Schicht wurde
abgetrennt. Die wässerige
Schicht wurde zweimal mit 500 ml Dichlormethan extrahiert und die
vereinigten organischen Schichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat)
und eingedampft. Flashchromatographie ergab 15,6 g (37%) der Titelverbindung
als hellbraunes Öl,
das nach Stehen bei Raumtemperatur kristallisierte.
MS m/e
(%): 389 (M+, 71), 358 (25), 304 (43), 57
(100).
-
d) 2,2-Dimethyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-propionamid
-
Ein
Gemisch von 3,50 g (9,0 mMol) N-(4-Jod-6-morpholin-4-yl-pyridin-3-yl)-2,2-dimethyl-propionamid, 35
ml Toluol, 18 ml 2 N Natriumcarbonatlösung, 312 mg (0,27 mMol) Tetrakis(triphenylphosphin)palladium(0) und
1,34 g (9,9 mMol) o-Tolylboronsäure
wurde 12 h unter Argon auf 80°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde die wässerige
Phase abgetrennt und zweimal mit Essigsäureethylester gewaschen. Die
vereinigten organischen Schichten wurden mit 50 ml Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Natriumsulfat) und eingedampft. Reinigung durch Flashchromatographie
ergab 3,23 g (quantitativ) der Titelverbindung als weißer Schaum.
MS
m/e (%): 354 (M+H+, 100).
-
e) 6-Morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-ylamin
-
Eine
Suspension von 2,93 g (8,28 mMol) 2,2-Dimethyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-propionamid
in 80 ml 3 N Salzsäurelösung und
5 ml 1-Propanol wurde über
Nacht auf 90–95°C erhitzt.
Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur abgekühlt, mit
drei 20 ml-Portionen Diethylether gewaschen und über Celite filtriert. Das Filtrat
wurde mit 20 ml Wasser verdünnt
und wurde durch Zugabe von 28%iger Natriumhydroxidlösung unter
Eiskühlung
auf pH 7–8
eingestellt. Das Produkt wurde mit vier 100 ml-Portionen Dichlormethan
extrahiert. Die vereinigten organischen Schichten wurden mit 50
ml Salzlösung
gewaschen, getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft unter Gewinnung
von 2,31 g (quantitativ) der Titelverbindung als weißer Schaum.
MS
m/e (%): 269 (M+, 100).
-
f) Methyl-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-amin
-
Eine
Lösung
von 2,24 g (8,3 mMol) 6-Morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-ylamin in 17 ml Orthoameisensäuretrimethylester
und 3 Tropfen Trifluoressigsäure
wurde 2 h auf 130°C
erhitzt. Das Reaktionsgemisch wurde eingedampft und 30 min im Vakuum
getrocknet. Das Rückstandsöl wurde
in 5 ml Tetrahydrofuran gelöst und
wurde tropfenweise unter Eiskühlung
zu 630 mg (16,6 mMol) Lithiumaluminiumhydrid in 20 ml Tetrahydrofuran
gegeben. Das Reaktionsgemisch wurde 1 h bei Raumtemperatur gerührt, erneut
auf 0°C
abgekühlt
und durch Zugabe von 28%iger Salzsäurelösung angesäuert (pH 1–2). Nach Rühren für 5 min wurde 28%ige Natriumhydroxidlösung zugesetzt,
um pH 10 zu erreichen. Die Lösung
wurde über
Celite filtriert, eingedampft und durch Flashchromatographie gereinigt
unter Gewinnung von 1,56 g (66%) der Titelverbindung als weißer Schaum.
MS m/e (%): 283 (M+, 100).
-
g) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid
-
Eine
Lösung
von 1,46 g (5,15 mMol) Methyl-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-amin
und 1,32 ml (7,73 mMol) N-Ethyldiisopropylamin in 15 ml Dichlormethan
wurde in einem Eisbad gekühlt
und 1,8 g (5,67 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionylchlorid
wurden tropfenweise zugesetzt. Das Reaktionsgemisch wurde 3 h auf
35–40°C erwärmt, erneut
auf Raumtemperatur abgekühlt
und wurde mit 25 ml gesättigter
Natriumbicarbonatlösung
gerührt.
Die organische Schicht wurde abgetrennt und die wässerige
Phase wurde mit Dichlormethan extrahiert. Die vereinigten organischen
Schichten wurden getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Der
Rückstand
wurde durch Flashchromatographie gereinigt unter Gewinnung von 2,9
g (quantitativ) der Titelverbindung als weiße Kristalle. Fp. 131–132°C.
-
h) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramidhydrochlorid
(1:1,45)
-
Zu
einer Lösung
von 2,9 g (5,13 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid
in 50 ml Diethylether wurden unter Eiskühlung 2,8 ml 3 N Chlorwasserstoffsäurelösung in
Diethylether gegeben. Nach Rühren
für 15
min bei 0°C
wurde die Suspension zur Trockne eingedampft, in 100 ml Diethylether
erneut suspendiert, filtriert und im Vakuum getrocknet unter Gewinnung von
2,82 g (89%) der Titelverbindung als weiße Kristalle.
MS m/e (%):
566 (M+H+, 100), 588 (M+Na+,
11).
-
Beispiel 11
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-6-morpholin-4-yl-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:1)
-
Die
Titelverbindung wurde als weiße
Kristalle in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von 2-Chlorphenylboronsäure anstelle
von o-Tolylboronsäure
in Schritt d) erhalten.
MS m/e (%): 586 (M+H+,
100).
-
Beispiel 12
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-{6-[methyl-(2-morpholin-4-yl-ethyl)-amino]-4-o-tolyl-pyridin-3-yl}-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als hellbraunes Öl in vergleichbaren Ausbeuten
gemäß den vorstehend
für die
Herstellung von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung
von 4-[2-(Methylamino)ethyl]-morpholin anstelle von Morpholin in
Schritt a) erhalten. Kein Hydrochloridsalz wurde hergestellt.
MS
m/e (%): 623 (M+H+, 100).
-
Beispiel 13
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-pyrimidin-2-yl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als farbloses Öl in vergleichbaren Ausbeuten
gemäß den vorstehend
für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von 2-(1-Piperazinyl)-pyrimidin
anstelle von Morpholin in Schritt a) erhalten. Kein Hydrochloridsalz
wurde hergestellt.
MS m/e (%): 643 (M+H+,
100).
-
Beispiel 14
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als weißes
Pulver in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren erhalten, jedoch wurde Schritt
f) übersprungen
und kein Hydrochloridsalz wurde hergestellt.
MS m/e (%): 552
(M+H+, 100).
-
Beispiel 15
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4'-(2-chlor-phenyl)-3,4,5,6-tetrahydro-2H-[1,2']bipyridinyl-5'-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:1)
-
Die
Titelverbindung wurde als weißes
Pulver in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von Piperidin
anstelle von Morpholin in Schritt a) und unter Verwendung von 2-Chlorphenylboronsäure anstelle
von o-Tolylboronsäure
in Schritt d) erhalten.
MS m/e (%): 583 (M+,
20), 296 (78), 255 (100).
-
Beispiel 16
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(6-dimethylamino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-N-methyl-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als weißer
Feststoff in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von Dimethylaminhydrochlorid anstelle
von Morpholin in Schritt a) erhalten. Kein Hydrochloridsalz wurde
hergestellt. Fp. 174–175°C.
MS
m/e (%): 524 (M+H+, 100).
-
Beispiel 17
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(2-chlor-phenyl)-6-dimethylamino-pyridin-3-yl]-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als weißer
Feststoff in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von Dimethylaminhydrochlorid anstelle
von Morpholin in Schritt a) und unter Verwendung von 2-Chlorphenylboronsäure anstelle
von o-Tolylboronsäure
in Schritt d) erhalten. Kein Hydrochloridsalz wurde hergestellt.
Fp. 162–163°C.
MS
m/e (%): 544 (M+H+, 100).
-
Beispiel 18
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-piperazin-1-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-isobutyramid
-
Zu
einer Lösung
von 100 mg (0,173 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-[6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-isobutyramid
(Beispiel 14 g) und 7 mg (0,035 mMol) 1,8-Bis(dimethylamino)naphthalin
in 1 ml 1,2-Dichlorethan wurden bei 0°C 26 mg (0,181 mMol) Chlorameisensäure-1-chlorethylester
gegeben. Nach Erhitzen des Reaktionsgemisches für 1 h auf 80°C wurde das
Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und das Zwischenprodukt wurde durch Flashchromatographie
gereinigt, in 1 ml Methanol erneut gelöst und 3 h unter Rückfluss
erhitzt. Flashchromatographie ergab 56 mg (57%) der Titelverbindung
als weißer
Schaum.
MS m/e (%): 565 (M+H+, 100).
-
Beispiel 19
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(4-hydroxy-4'-o-tolyl-3,4,5,6-tetrahydro-2H-[1,2']bipyridinyl-5'-yl)-N-methyl-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als weißer
Schaum in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 verwendeten Verfahren unter Verwendung von 4-Hydroxypiperidin
anstelle von Morpholin in Schritt a) erhalten. Kein Hydrochloridsalz
wurde hergestellt.
MS m/e (%): 580 (M+H+,
100).
-
Beispiel 20
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-{6-[(2-hydroxy-ethyl)-methyl-amino]-4-o-tolyl-pyridin-3-yl}-N-methyl-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als weißer
Schaum in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von N-Methylethanolamin
anstelle von Morpholin in Schritt a) erhalten. Kein Hydrochloridsalz
wurde hergestellt.
MS m/e (%): 554 (M+H+,
100).
-
Beispiel 21
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(R)-2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[6-(3-hydroxy-pyrrolidin-1-yl)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid
-
Die
Titelverbindung wurde als weißer
Schaum in vergleichbaren Ausbeuten gemäß den vorstehend für die Herstellung
von Beispiel 10 beschriebenen Verfahren unter Verwendung von (R)-3-Hydroxypyrrolidin
anstelle von Morpholin in Schritt a) erhalten. Kein Hydrochloridsalz
wurde hergestellt.
MS m/e (%): 566 (M+H+,
100).
-
Beispiel 22
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2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-acetamid
-
Zu
einer Lösung
von 300 mg (1,1 mMol) 3,5-Bis(trifluormethyl)-phenylessigsäure in 7
ml N,N-Dimethylformamid wurden 185 mg (1,14 mMol) 1,1'-Carbonyldiimidazol
gegeben und die Lösung
wurde 30 min bei Raumtemperatur gerührt. Nach Zugabe von 283 mg
(1 mMol) Methyl-(6-morpholin-4-yl-4-tolylpyridin-3-yl)-amin (wie
in Schritt f) für
die Herstellung von Beispiel 10 beschrieben) wurde das Reaktionsgemisch über Nacht
auf 90°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde erneut in 30 ml Essigsäureethylester
gelöst.
Die organische Phase wurde mit Wasser (2 × 30 ml), Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Flashchromatographie
ergab 506 mg (94%) der Titelverbindung als hellbrauner Schaum.
MS
m/e (%): 538 (M+H+, 100).
-
Beispiel 23
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2-(3,5-Dimethoxy-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-acetamid
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Zu
einer Lösung
von 226 mg (1,15 mMol) 3,5-Dimethoxyphenylessigsäure in 7 ml N,N-Dimethylformamid
wurden 244 mg (1,5 mMol) 1,1'-Carbonyl-diimidazol
gegeben und die Lösung
wurde 30 min bei Raumtemperatur gerührt. Nach Zugabe von 283 mg
(1 mMol) Methyl-(6-morpholin-4-yl-4-tolyl-pyridin-3-yl)-amin (wie in Schritt
f) für
die Herstellung von Beispiel 10 beschrieben) wurde das Reaktionsgemisch
7 h auf 70°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde erneut in 30 ml Essigsäureethylester
gelöst.
Die organische Phase wurde mit Wasser (2 × 30 ml), Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Flashchromatographie
ergab 347 mg (75%) der Titelverbindung als weißer Schaum.
MS m/e (%):
462 (M+H+, 100).
-
Beispiel 24
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2-(3-Fluor-5-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-N-(6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-acetamid
-
Zu
einer Lösung
von 266 mg (1,2 mMol) 3-Fluor-5-trifluormethyl-phenylessigsäure in 7
ml N,N-Dimethylformamid wurden 195 mg (1,2 mMol) 1,1'-Carbonyl-diimidazol
gegeben und die Lösung
wurde 30 min bei Raumtemperatur gerührt. Nach Zugabe von 283 mg
(1 mMol) Methyl-(6-morpholin-4-yl-4-tolylpyridin-3-yl)-amin (wie
in Schritt f) für
die Herstellung von Beispiel 10 beschrieben) wurde das Reaktionsgemisch 6
h auf 90°C
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde das Lösungsmittel
im Vakuum entfernt und der Rückstand
erneut in 30 ml Essigsäureethylester
gelöst.
Die organische Phase wurde mit Wasser (2 × 30 ml), Salzlösung gewaschen,
getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Flashchromatographie
ergab 432 mg (88%) der Titelverbindung als hellgelber Schaum.
MS
m/e (%): 488 (M+H+, 100).
-
Beispiel 25
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[2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propyl]-[4-(4-fluor-2-methyl-phenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-methyl-aminhydrochlorid
(1:3)
-
Zu
einem Gemisch von 400 mg (0,60 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[4-(4-fluor-2-methyl-phenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramidhydrochlorid
(1:2) (Beispiel 3) und 50 ml Dichlormethan wurden 20 ml 1 N Natriumhydroxidlösung gegeben.
Nach Schütteln
für 1 min
wurde die organische Phase abgetrennt und zur Trockne eingedampft.
Der Rückstand
wurde erneut in 5 ml Tetrahydrofuran gelöst und 4 ml einer 1 M Borantetrahydrofurankomplexlösung wurden
zugesetzt. Nach Erhitzen für
3 Tage auf 60°C
wurden 10 ml 3 N Chlorwasserstoffsäurelösung in Diethylether zugesetzt
und das Reaktionsgemisch wurde 4 h unter Rückfluss erhitzt. Das Reaktionsgemisch
wurde auf Raumtemperatur abgekühlt,
mit 10 ml 1 N Natriumhydroxidlösung
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat) und durch Flashchromatographie
gereinigt unter Gewinnung von 279 mg eines schwach gelben Öls, das
in das Hydrochloridsalz überführt wurde,
wie in Schritt h) für
die Herstellung von Beispiel 10 beschrieben, unter Gewinnung von
153 mg (37%) der Titelverbindung als schwach gelbe Kristalle.
MS
m/e (%): 583 (M+H+, 100).
-
Beispiel 26
-
(3,5-Bis-trifluormethyl-benzyl)-methyl-(4-o-tolyl-pyridin-3-ylmethyl)-amin
-
Lithiumaluminiumhydrid
(107 mg, 2,82 mMol, 3 Äq.)
wurde in 7 ml Tetrahydrofuran bei 0°C unter Argon suspendiert. N-(3,5-Bis-trifluormethyl-benzyl)-N-methyl-4-o-tolyl-nicotinamid (Beispiel
1, 425 mg, 0,94 mMol), gelöst
in 4 ml Tetrahydrofuran, wurde langsam bei ~5°C zugegeben. Das Gemisch wurde
5 min bei Raumtemperatur und 1 h unter Rückfluss erhitzt.
-
Essigsäureethylester
(1 ml) wurde zugegeben, dann wurde das Gemisch auf Raumtemperatur
abgekühlt
und wässerige
gesättigte
Natriumsulfatlösung
wurde tropfenweise zugesetzt. Das Gemisch wurde getrocknet (Natriumsulfat),
filtriert, aufkonzentriert und durch Flashchromatographie gereinigt
unter Gewinnung von 93 mg (23%) der Titelverbindung als farbloses Öl.
MS
m/e (%): 439 (M+H+, 100).
-
Beispiel 27
-
3-(3,5-Bis-trifluormethyl-benzyloxymethyl)-4-o-tolyl-pyridin
-
a) (4-o-Tolyl-pyridin-3-yl)-methanol
-
Lithiumaluminiumhydrid
(439 mg, 11,6 mMol, 1 Äq.)
wurde in 23 ml Tetrahydrofuran bei 0°C unter Argon suspendiert. 4-o-Tolyl-nicotinsäuremethylester
(2,63 g, 11,6 mMol), gelöst
in 12 ml Tetrahydrofuran, wurde langsam bei ~5°C zugegeben. Das Gemisch wurde
5 min bei Raumtemperatur und 1 h unter Rückfluss gerührt.
-
Essigsäureethylester
(1 ml) wurde zugegeben, dann wurde das Gemisch auf Raumtemperatur
abgekühlt
und wässerige
gesättigte
Natriumsulfatlösung
wurde tropfenweise zugegeben. Das Gemisch wurde getrocknet (Natriumsulfat),
filtriert, aufkonzentriert und durch Flashchromatographie gereinigt
unter Gewinnung von 0,77 g (33%) der Titelverbindung als schwach
gelbe Flüssigkeit.
Ausgangsmaterial
(1,60 g, 61%) wurde zurückgewonnen.
MS
m/e (%): 199 (M+, 3), 180 (100).
-
b) 3-(3,5-Bis-trifluormethyl-benzyloxymethyl)-4-o-tolyl-pyridin
-
Natriumhydrid
(89,1 mg, 2,04 mMol, 1,1 Äq.)
wurde zweimal mit n-Hexan unter Argon gewaschen und in 1 ml Dimethylformamid
suspendiert. (4-o-Tolyl-pyridin-3-yl)-methanol (370 mg, 1,86 mMol),
gelöst
in 4 ml Dimethylformamid, wurde tropfenweise dazugegeben und das
Gemisch wurde 1 h bei Raumtemperatur gerührt. 3,5-Bis(trifluormethyl)benzylbromid
(627 mg, 2,04 mMol, 1 Äq.),
gelöst
in 2 ml Dimethylformamid, wurde zugegeben und das Gemisch wurde
2,5 h bei Raumtemperatur gerührt.
-
Das
Gemisch wurde auf konzentriert und der Rückstand wurde zwischen Wasser
und Dichlormethan verteilt. Der organische Extrakt wurde zweimal
mit Salzlösung
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat), filtriert, auf konzentriert
und durch Flashchromatographie gereinigt unter Gewinnung von 196
mg (25%) der Titelverbindung als gelbes Öl.
Ausgangsmaterial (0,24
g, 65%) wurde zurückgewonnen.
MS
m/e (%): 426 (M+H+, 100).
-
Beispiel 28
-
(3,5-Bis-trifluormethyl-benzyl)-[4-(2-chlor-phenyl)-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-pyridin-3-ylmethyl]-methyl-aminhydrochlorid
(1:3)
-
Zu
einer Lösung
von 260 mg (0,455 mMol) N-(3,5-Bis-trifluormethyl-benzyl)-4-(2-chlor-phenyl)-N-methyl-6-(4-methyl-piperazin-1-yl)-nicotinamid
(Beispiel 13) in 6,3 ml trockenem Tetrahydrofuran wurden 2,73 ml (2,73
mMol) 1 M Boranlösung
in Tetrahydrofuran gegeben. Das Gemisch wurde 16 h unter Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurden 12,6 ml 3 N Chlorwasserstofflösung in
Diethylether zugesetzt und das Gemisch wurde 40 min unter Rückfluss
erhitzt. Nach Abkühlen
auf Raumtemperatur wurde 1 N wässerige Natriumhydroxidlösung zugesetzt.
Extraktion mit Essigsäureethylester,
Trocknen mit Natriumsulfat und Aufkonzentrierung wurden von Flashchromatographie
gefolgt unter Bereitstellen von 165 mg eines farblosen Öls. Zu einer
Lösung
des Öls
in 2 ml Diethylether wurden 3 ml 3 N Chlorwasserstofflösung in
Diethylether gegeben. Nach Rühren
des Gemisches für
45 min hatte sich ein Niederschlag gebildet, der durch Filtration
gesammelt wurde. Trocknen im Vakuum lieferte 144 mg (47,5%) der
Titelverbindung als weißer
Feststoff.
MS m/e (%): 557 (M+H+, 100).
-
Beispiel 29
-
N-(6-Benzylamino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-isobutyramid
-
a) 2-Benzyl-N5-methyl-4-o-tolyl-pyridin-2,5-diamin
-
Die
Titelverbindung wurde gemäß den vorstehend
für die
Synthese von Methyl-6-morpholin-4-yl-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-amin (Beispiel
10, Schritt f) beschriebenen Verfahren hergestellt.
MS m/e
(%): 304 (M+H+, 100).
-
b) Benzyl-(5-methylamino-4-o-tolyl-pyridin-2-yl)-carbaminsäurebenzylester
-
Zu
einer Lösung
von 2,03 g (6,7 mMol) N2-Benzyl-N5-methyl-4-o-tolyl-pyridin-2,5-diamin
in 100 ml Dichlormethan und 40 ml N-Ethyldiisopropylamin wurde tropfenweise
bei 0°C
eine Lösung
von 2,1 ml (14,09 mMol) Chlorameisensäurebenzylester in 50 ml Dichlormethan
gegeben. Nach Rühren
für 2 h
bei Raumtemperatur wurde das Reaktionsgemisch mit Wasser (2 × 50 ml),
Salzlösung
(50 ml) gewaschen, getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft.
Chromatographie des Rückstands
lieferte 2,36 g (80%) der Titelverbindung als hellbraune Kristalle.
Fp. 110–112°C.
MS
m/e (%): 438 (M+H+, 100).
-
c) Benzyl-(5-{[2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionyl]-methyl-amino}-4-o-tolyl-pyridin-2-yl)-carbaminsäurebenzylester
-
Zu
einer Lösung
von 1,075 g (2,5 mMol) Benzyl-(5-methylamino-4-o-tolyl-pyridin-2-yl)-carbaminsäurebenzylester
in 10 ml Dichlormethan und 1 ml N-Ethyldiisopropylamin wurde tropfenweise
bei 0°C
eine Lösung von
1,15 g (3,5 mMol) 2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionsäurechlorid
in 2 ml Dichlormethan gegeben und das Gemisch wurde 3 h bei Raumtemperatur
gerührt.
Die Lösung
wurde mit Wasser (20 ml), gesättigter
wässeriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
(20 ml) und Salzlösung
(20 ml) gewaschen, getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft.
Chromatographie des Rückstands
lieferte 1,15 g (62%) der Titelverbindung als gelbes Öl.
MS
m/e (%): 720 (M+H+, 100).
-
d) N-(6-Benzylamino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-isobutyramid
-
Zu
einer Lösung
von 973 mg (1,35 mMol) Benzyl-(5-{[2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-2-methyl-propionyl]-methylamino}-4-o-tolyl-pyridin-2-yl)-carbaminsäurebenzylester
in 13 ml Methanol und 1 ml N,N-Dimethylformamid wurden 40 mg 10%
Palladium auf Aktivkohle gegeben und das Gemisch für 1 h hydriert
(Raumtemperatur, 1 Bar). Filtration des Katalysators und Eindampfen
des Filtrats lieferte 795 mg (quantitativ) der Titelverbindung als
gelbes Öl.
MS
m/e (%): 586 (M+H+, 100).
-
Beispiel 30
-
N-(6-Amino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethylphenyl)-N-methyl-isobutyramid
-
Eine
Lösung
von 750 mg (1,28 mMol) N-(6-Benzylamino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-isobutyramid
(Beispiel 29, Schritt d) in 25 ml einer 5 N Lösung von Chlorwasserstoffsäure in Ethanol
wurde zur Trockne eingedampft und der Rückstand wurde in 30 ml Methanol
gelöst
und in Gegenwart von 60 mg 10% Palladium auf Aktivkohle 20 h hydriert
(Raumtemperatur, 10 Bar). Nach Filtration des Katalysators und Abdampfen
des Lösungsmittels
wurde der Rückstand
in 30 ml Essigsäureethylester
gelöst, zweimal
mit gesättigter
wässeriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung
gewaschen und getrocknet (Magnesiumsulfat). Eindampfen der Lösung lieferte
514 mg (81%) der Titelverbindung als hellbraune Kristalle.
MS
m/e (%): 496 (M+H+, 100).
-
Beispiel 31
-
2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-[6-(dimethylamino-methylenamino)-4-o-tolyl-pyridin-3-yl]-N-methyl-isobutyramid
-
Zu
einer Lösung
von 100 mg (0,2 mMol) N-(6-Amino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-N-me thyl-isobutyramid
(Beispiel 30) in 4 ml N,N-Dimethylformamid wurden bei 0°C 11 mg (0,252 mMol)
Natriumhydrid als eine 60%ige Dispersion in Öl gegeben und das Gemisch wurde
30 min ohne Kühlen gerührt. Anschließend wurden
28 μl (0,218
mMol) Benzolsulfonylchlorid bei 0°C
zugegeben und die Lösung wurde über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde zu Wasser gegeben und mit Essigsäureethylester
(3 × 10
ml) extrahiert. Die vereinigten Extrakte wurden mit Wasser (3 × 20 ml),
Salzlösung (20
ml) gewaschen, getrocknet (Magnesiumsulfat) und eingedampft. Chromatographie
des Rückstands
lieferte 51 mg (46%) der Titelverbindung als weißen Schaum.
MS m/e (%):
551 (M+H+, 100).
-
Beispiel 32
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2-(3,5-Bis-trifluormethyl-phenyl)-N-(6-methansulfonylamino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-N-methyl-isobutyramid
-
Zu
einer Lösung
von 100 mg (0,2 mMol) N-(6-Amino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-isobutyramid
(Beispiel 30) in 2 ml Pyridin wurden 27 μl (0,35 mMol) Methansulfonylchlorid
gegeben und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Nach Abdampfen des Lösungsmittels
wurde der Rückstand
in Essigsäureethylester
gelöst,
zweimal mit gesättigter
wässeriger
Natriumhydrogencarbonat-Lösung,
Salzlösung
gewaschen und getrocknet (Magnesiumsulfat). Chromatographie des
Rückstands
lieferte 24 mg (42%) der Titelverbindung als weißen Schaum.
MS m/e (%):
574 (M+H+, 100).
-
Beispiel 33
-
N-(6-Benzolsulfonylamino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bistrifluormethyl-phenyl)-N-methyl-isobutyramid
-
Zu
einer Lösung
von 100 mg (0,2 mMol) N-(6-Amino-4-o-tolyl-pyridin-3-yl)-2-(3,5-bis-trifluormethyl-phenyl)-N-methyl-isobutyramid
in 4 ml Dichlormethan und 85 μl
N-Ethyldiisopropylamin
wurden 56 μl (0,436
mMol) Benzolsulfonylchlorid gegeben und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur über Nacht
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wurde zweimal mit gesättigter wässeriger Natriumhydrogencarbonat-Lösung gewaschen
und getrocknet (Magnesiumsulfat). Chromatographie des Rückstands
lieferte 26 mg (28%) der Titelverbindung als weißen Schaum.
MS m/e (%):
634 (M–H+, 100).
-
Beispiel A
-
Tabletten
der nachstehenden Zusammensetzung werden in üblicher Weise hergestellt:
| | mg/Tablette |
| Wirkstoff | 5 |
| Lactose | 45 |
| Maisstärke | 15 |
| Mikrokristalline | Cellulose
34 |
| Magnesiumstearat | 1 |
| | Tablettengewicht
100 |
-
Beispiel B
-
Kapseln
der nachstehenden Zusammensetzung werden hergestellt:
| | mg/Kapsel |
| Wirkstoff | 10 |
| Lactose | 155 |
| Maisstärke | 30 |
| Talkum | 5 |
| | Kapselfüllgewicht
200 |
-
Der
Wirkstoff, Lactose und Maisstärke
werden zunächst
in einem Mischer und anschließend
in einer Pulverisiermaschine vermischt. Das Gemisch wird zu dem
Mischer zurückgeführt, das
Talkum wird dazugegeben und sorgfältig vermischt. Das Gemisch
wird maschinell in Hartgelatinekapseln gefüllt.
-
Beispiel C
-
Suppositorien
der nachstehenden Zusammensetzung werden hergestellt:
| | mg/Supp. |
| Wirkstoff | 15 |
| Suppositorienmasse | 1285 |
| | Gesamt
1300 |
-
Die
Suppositorienmasse wird in einem Glas- oder Stahlgefäß geschmolzen,
sorgfältig
vermischt und auf 45°C
abgekühlt.
Danach wird der fein gepulverte Wirkstoff dazugegeben und gerührt, bis
er vollständig
dispergiert ist. Das Gemisch wird in Suppositorienformen geeigneter
Größe gegossen,
abkühlen
lassen, die Suppositorien werden anschließend aus den Formen entfernt
und einzeln in Wachspapier oder Metallfolie verpackt.