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Die
Erfindung betrifft ein System mit wenigstens einem Diebstahlsicherheitssystem,
das mindestens eine nahe wenigstens einem Durchgang angeordnete
Senderempfängervorrichtung
zum Detektieren von den Durchgang passierenden Diebstahlsicherungsmarken
aufweist, und wobei das System ferner eine Kommunikationsvorrichtung
aufweist, die zur Echtzeitübertragung
von Echtzeitinformationen über
detektierte Diebstahlsicherungsmarken von jedem Diebstahlsicherheitssystem
und/oder jeder Senderempfängervorrichtung
zu einer Steuervorrichtung ausgebildet ist, wobei die Steuervorrichtung
zur Echtzeitverarbeitung der in Echtzeit empfangenen Informationen
ausgebildet ist.
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Ein
derartiges System ist aus
US
5 745 036 bekannt. Ein derartiges System ist oft in Geschäften wie
Kaufhäusern
vorgesehen, in denen Kunden selbst die zu erwerbende Ware von der
Stelle, an der sie ausgestellt ist, zum Bezahlen zu einer Kasse
bringen können.
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In
bekannten Geschäften
ist es möglich,
den Ausgang des Geschäfts
zu erreichen, ohne eine Kasse zum Bezahlen der Ware aufzusuchen.
Es ist daher relativ leicht, zu stehlen, da beim Verlassen des Geschäfts die
Ware, beispielsweise in einer Tasche versteckt, ohne Bezahlung unauffällig mitgenommen werden
kann. Um den Diebstahl von Waren erkennen zu können, ist eine Anzahl von Artikeln
mit Diebstahlsicherungsmarken versehen. Die Diebstahlsicherungsmarken
sind derart ausgebildet, daß beim Passieren
eines Durchgangs, in diesem Fall des Ausgangs, eine dort aufgestellte
Senderempfängervorrichtung
die Diebstahlsicherungsmarke erkennen kann. Erkennt die Senderempfängervorrichtung
eine Diebstahlsicherungsmarke, kann ein Alarm ausgelöst werden.
Der Alarm kann ein sichtbarer Alarm, wie beispielsweise eine Aufmerksamkeit
erregende blitzende oder rotierende Lampe, oder ein hörbarer Alarm
sein, wie beispielsweise eine Sirene. Ein Sicherheitsangestellter
wird durch den Alarm alarmiert und versucht, die Diebstahlsicherungsmarke
zu finden, die von dem Diebstahlsicherheitssystem erkannt wurde,
und den Kunden zu stoppen, um so einen Diebstahl zu verhindern.
Wenn ein Kunde einen Artikel zur Kasse bringt, der mit einer Diebstahlsicherungsmarke
versehen ist, wird die Diebstahlsicherungsmarke nach der Bezahlung
entweder durch einen Angestellten an der Kasse vom Artikel entfernt oder
deaktiviert. Die Senderempfängervorrichtung kann
dann die Diebstahlsicherungsmarke nicht mehr erkennen. Der Kunde
kann das Geschäft
ohne Auslösen
eines Alarms verlassen.
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Der
Nachteil eines derartigen Systems ist, daß, wenn Angestellte an der
Kasse vergessen, die Diebstahlsicherungsmarke von dem bezahlten
Artikel zu entfernen, oder vergessen, die Diebstahlsicherungsmarke
am bezahlten Artikel zu deaktivieren, wird der Alarm ausgelöst, was
zumindest für
den Kunden peinlich ist. Ein Sicherheitsangestellter wird zu dem
Kunden eilen, um diesen aufzuhalten. Tritt diese Situation häufig auf,
kann dies schließlich
zum Verlust von Kunden führen.
Ferner wird in einer derartigen Situation der Kunde unnötig festgehalten
und darüber
hinaus kann der Sicherheitsangestellte in diesem Moment nicht auf
einen andernorts ausgelösten
Alarm reagieren.
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Eine
Aufgabe der Erfindung ist es, ein System zu schaffen, mit dem das
häufige
Auslösen
eines Alarms eines Diebstahlsicherheitssystems schnell erfolgen
kann. Eine ähnliche
Aufgabe des zu schaffenden Systems ist es, dem Management Echtzeitinformationen über das
Sicherheitssystem zukommen zu lassen.
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Bei
dem bevorzugten Ausführungsbeispiel von
US 5 745 036 wird beim Erkennen
kein hörbarer oder
sichtbarer Alarm ausgelöst.
Wenn eine Sicherungsmarke erkannt wird, wird ein Satz von Identifizierungsinformationen
an einen entfernte Computer gesendet. Dieser entfernte Computer
erzeugt eine Ereignisdatenbank, in der die RF-ID Daten gespeichert
werden. Wenn ein Artikel verkauft wird, wird eine Transaktionsaufzeichnung,
die Informationen über
den Artikel enthält,
ebenfalls an den entfernten Computer in der Zentrale geschickt.
Der entfernte Computer erzeugt eine Transaktionsdatenbasis basierend
auf den empfangenen Transaktionsaufzeichnungen. In periodischen
Intervallen gibt ein Komparator einen Diskrepanzbericht aus, der
potentielle Diskrepanzen zwischen den in den beiden Datenbanken
gespeicherten Aufzeichnungen hervorhebt. Ein Nachteil des bekanten
Systems ist, daß ein
Bediener nicht in der Lage ist, die Leistung des Sicherheitssystems
näher zu überwachen,
um die den Durchgang passierenden Marken zu erkennen. Es ist eine
weitere Aufgabe der Erfindung, einen Bediener in die Lage zu versetzen,
unmittelbar zu reagieren, wenn bezüglich der erkannten Marken
(falsch oder echt) hinsichtlich der Erzeugung eines Alarms, eine Unregelmäßigkeit
auftritt.
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Die
Aufgabe wird mit einem erfindungsgemäßen System gelöst, das
dadurch gekennzeichnet ist, daß die
Steuervorrichtung eine Informationswiedergabeeinheit zur Echtzeit-Angabe
der Informationen über
die Zahl der detektierten Diebstahlsicherungsmarken pro Zeiteinheit
oder pro vorbestimmter Periode, so daß die Zahl der Detektierungen
von Diebstahlsicherungsmarken pro Zeiteinheit oder pro vorbestimmter
Periode in Echtzeit aktualisiert wird, um direkt Informationen über die
Zahl der Detektierungen von Diebstahlsicherungsmarken pro Zeiteinheit
oder pro vorbestimmter Periode zu liefern.
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Ein
Vorteil des erfindungsgemäßen Systems ist,
daß das
Management über
eine Steuervorrichtung direkt über
die Häufigkeit
der Alarmauslösung durch
ein Diebstahlsicherheitssystem pro vorbestimmter Zeitperiode informiert
werden kann. In der Praxis hat sich gezeigt, daß die Häufigkeit der Alarmauslösung durch
ein Diebstahlsicherheitssystem zum großen Teil auf die Erkennung
von Diebstahlsicherungsmarken zurückgeführt werden kann, welche an
bezahlten Artikeln angebracht sind. Ein relativ geringer Anteil
der Anzahl der durch ein Diebstahlsicherheitssystem ausgelösten Alarme
kann auf die Erkennung einer Diebstahlsicherungsmarke zurückgeführt werden,
die an einem nicht bezahlten Artikel angebracht ist. Wenn ein vorbestimmter
Schwellenwert für
die relativ niedrige Zahl von durch ein Diebstahlsicherheitssystem
ausgelösten
Alarmen, die auf die Erkennung einer Diebstahlsicherungsmarke an
einem nicht bezahlten Produkt zurückzuführen sind, überschritten wird, kann sich
das Management fragen, ob ein Angestellter an einer Kasse vergessen hat,
die Diebstahlsicherungsmarken von einem bezahlten Artikel zu entfernen
oder die Marke zu deaktivieren als der Artikel bezahlt wurde. Ferner
kann das Management sich fragen, ob die Vorrichtung zum Deaktivieren
von Diebstahlsicherungsmarken defekt ist. Das Management kann unmittelbar
reagieren, beispielsweise durch Senden einer Nachricht an die Angestellten
an den Kassenplätzen,
an denen ein Diebstahlsicherheitssystem scheinbar zu oft eine Diebstahlsicherungsmarke
erkennt. Die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter hinsichtlich des Entfernens der
Diebstahlsicherungsmarke oder der Deaktivierung der Diebstahlsicherungsmarke
an einem Artikel, an dem eine Diebstahlsicherungsmarke angebracht ist,
erhöht
sich beim Empfang einer derartigen Nachricht. Wenn einige Zeit danach
die Zahl der von dem Diebstahlsicherheitssystem ausgelösten Alarme nicht
abnimmt, kann das Management die Ursache dafür weiter untersuchen. In diesem
Fall kann eine Reihe von Diebstählen
oder eine fehlerhafte Vorrichtung zum Deaktivieren der Diebstahlsicherungsmarken
vorliegen, oder es werden Diebstahlsicherungsmarken an Artikeln
von anderen Geschäften
erkannt.
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Ein
besonderes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Systems
ist dadurch gekennzeichnet, daß das
System ferner wenigstens eine Personen- und/oder Warenregistriervorrichtung
aufweist, welche mindestens ein nahe einem Durchgang angeordnetes
Personenregistriersystem zum Identifizieren und/oder Zählen von
Personen, welche den Durchgang passieren, und/oder mindestens einen Kassenplatz
zum Zählen
und/oder Identifizieren von abzurechnenden Waren beispielsweise
durch Scannen und zum optionalen Deaktivieren oder Entfernen von
an den Waren angebrachten Diebstahlsicherungsmarken aufweist, wobei
die Kommunikationsvorrichtung ferner zumindest für eine Echtzeitübertragung
von Echtzeitinformationen von jeder Personen- und/oder Warenregistriervorrichtung
und/oder jedem Personenidentifizierungs- und/oder -registriersystem
und/oder jedem Kassenplatz an die wenigstens eine lokale Steuervorrichtung
und/oder die zentrale Steuervorrichtung ausgebildet ist. Dies bietet den
Vorteil, daß eine
lokale Steuervorrichtung und/oder die zentrale Steuervorrichtung
ebenfalls in Echtzeit über
Echtzeitinformationen bezüglich,
beispielsweise, der Anzahl der Kunden in einem Geschäft verfügt. Die
Besucherfrequenz kann beispielsweise ein Grund sein, die Anzahl
der von dem Diebstahlsicherheitssystem ausgelösten Alarme anzupassen. Auch
die Anzahl der registrierten Waren, beispielsweise an einer Kasse,
ist durch dieses System für
das Management, das eine lokale Steuervorrichtung und/oder die zentrale
Steuervorrichtung überwacht,
in Erfahrung zu bringen. Es kann beispielsweise sein, daß trotz
einer zu einer bestimmten Zeit steigenden Kundenzahl die Anzahl
der an einer Kasse abgerechneten Artikel nicht entsprechend steigt.
In diesem Fall können
die von einem Diebstahlsicherheitssystem erzeugten Alarme tatsächlich mit
einer Welle von Diebstählen
und weniger mit den Fehlern der Angestellten an der Kasse zusammenhängen. Mit
diesem Ausführungsbeispiel
kann optional der Mitarbeiter an einer Kasse identifiziert werden.
Artikel können
an einer Kasse gezählt,
aber auch identifiziert werden. Eine lokale Steuervorrichtung kann
lokal in dem System angeordnet sein, d.h. beispielsweise in einer
Filiale, in der sich das Diebstahlsicherheitssystem befindet. Jedoch
können
die vom System erzeugten Informationen auch in Echtzeit zu einer
zentralen Steuervorrichtung übertragen
werden, die entfernt im System vorgesehen ist. Diese zentrale Steuervorrichtung
kann beispielsweise in einer Zentrale angeordnet sein. An der zentralen
Steuervorrichtung können
Informationen von verschiedenen lokalen Steuervorrichtungen gesammelt
werden. Mittels dieses Systems kann beispielsweise eine zentrale
Steuervorrichtung in einer Zentrale in Amsterdam mit Echtzeitinformationen über Diebstahlsicherheitssysteme
in beispielsweise London, Brüssel,
Paris, Madrid, etc. versorgt werden.
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Ein
besonderes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Systems
ist dadurch gekennzeichnet, daß das
System ferner für
die manuelle Eingabe und Echtzeitübertragung von Informationen
bezüglich
an bezahlten Waren angebrachter Diebstahlsicherungsmarken ausgebildet
ist. Dies bietet den Vorteil, daß, wenn ein Sicherheitsangestellter
festgestellt hat, daß eine
Erkennung von einer Diebstahlsicherungsmarke an einem bezahlten
Artikel stammt, wenigstens ein lokales Steuersystem und/oder das
zentrale Steuersystem mit dieser Information versorgt wird. Das
Management kann sodann die zu ergreifenden Maßnahmen an diesen zusätzlichen
Informationen ausrichten.
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Ein
sehr spezielles Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Systems
ist dadurch gekennzeichnet, daß das
System ferner für
die Echtzeitübertragung
von Echtzeitinformationen über
als defekt erkannte Systeme und/oder Vorrichtungen ausgebildet ist.
Dies hat den Vorteil, daß das
Management beispielsweise beim Ausfall des Kundenzählsystems keine
Zeit auf die Frage verschwenden muß, warum dennoch ein Scannen
von Produkten an der Kasse erfolgt.
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Ein
sehr spezielles Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Systems
ist dadurch gekennzeichnet, daß die
wenigstens eine lokale Steuervorrichtung und/oder die zentrale Steuervorrichtung
zum Echtzeitsteuern jedes Diebstahlsicherheitssystems und/oder jeder
Senderempfängervorrichtung
ausgebildet ist. Dies bietet den Vorteil, daß das Management, beispielsweise
nach Prüfung
der von der Steuervorrichtung gelieferten Informationen, in der
Lage ist, ein Diebstahlsicherheitssystem abzuschalten: Ein Grund
hierfür
kann beispielsweise vorliegen, wenn festgestellt wurde, daß die Deaktivierungsvorrichtung nicht
funktioniert.
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Ein
sehr spezielles Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Systems
ist dadurch gekennzeichnet, daß jede
lokale Steuereinheit und/oder die zentrale Steuereinheit mit Analyse-
und/oder statistischen Verarbeitungsprogrammen versehen ist. Dies hat
den Vorteil, daß die
Steuereinheiten in der Lage sind, die in Echtzeit empfangenen Echtzeitinformationen
zu verarbeiten, diese zu analysieren und beispielsweise mit Unsicherheitsintervallen
zu versehen, wodurch das Risiko einer falschen Wahl der zu ergreifenden
Maßnahmen
verringert wird.
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Ein
spezielles Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Systems
ist dadurch gekennzeichnet, daß jede
lokale Steuereinheit und/oder die zentrale Steuereinheit mit Softwareprogrammen
zum Verarbeiten von Informationen seitens eine Gruppe von Systemen
und/oder Vorrichtungen versehen ist. Dies hat den Vorteil, daß das Management
optional Informationen von ausgewählten Systemen und/oder Vorrichtungen
gruppieren kann. Die Unterschiede und/oder Ähnlichkeiten können auf
diese Art einfach anschaulich gemacht werden. Beispielsweise kann die
Anzahl der ausgelösten
Diebstahlalarme in Kombination mit der Anzahl von besuchenden und
kaufenden Kunden betrachtet werden. Ferner können Unterschiede nach Örtlichkeiten
aufgezeichnet werden.
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Wie
zuvor erwähnt,
kann die zentrale Steuereinheit von der lokalen Steuereinheit entfernt
angeordnet sein. Infolge dessen ist es möglich, diagnostische Echtzeitinformationen
aus der Ferne und in Echtzeit von der wenigstens einen Vorrichtung
zu erhalten. Es ist ebenfalls möglich,
einen entfernten Echtzeitservice zu schaffen, indem Einstellungen
der Vorrichtung modifiziert werden und/oder die Vorrichtung ferngesteuert
betrieben wird. Darüber
hinaus ist es möglich,
Echtzeitinformationen über
die abgetasteten Waren aus der ferner zu erhalten, beispielsweise
die Menge der abgetasteten Waren, welche Waren abgetastet wurden,
der Zeitpunkt des Scannens der betreffenden Waren, etc. Ferner können ferngesteuert
Echtzeitinformationen über
die erkannten Diebstahlsicherungsmarken erhalten werden. Diese Informationen
können
wiederum die Anzahl der erkann ten Marken, den Zeitpunkt des Erkennens
der Marken, die Art der erkannten Marke, etc. betreffen. Auf diese
Weise können
Verbindungen zwischen abgetasteten Waren, deren Marken nicht deaktiviert oder
entfernt wurden, Waren, deren Marken deaktiviert oder entfernt,
jedoch nicht abgetastet wurden, etc. hergestellt werden.
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Um
ein besseres und komplexeres Verständnis für die Möglichkeiten des erfindungsgemäßen Systems
zu erreichen, wird die Gesamtheit unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Die Figuren
zeigen:
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1a eine
schematische Darstellung eines ersten möglichen Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Systems;
-
1b eine
schematische Darstellung eines ersten möglichen Ausführungsbeispiel
eines erfindungsgemäßen Systems;
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2 bis 12 jeweils
ein Bildschirmlayout einer Anzeige der zentralen Steuervorrichtung des
Systems nach 1.
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1a zeigt
ein erstes Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Systems.
Das System weist mehrere Registriervorrichtungen auf. Dies umfaßt sowohl
Personenregistriervorrichtungen, als auch Warenregistriervorrichtungen.
Insbesondere weist das System ein Diebstahlsicherheitssystem 2 auf, das
mit zwei Senderempfängervorrichtungen 4, 6 versehen
ist, die jeweils an zwei Durchgängen
angeordnet sind. Die Senderempfängervorrichtungen 4, 6 sind
jeweils von einem an sich bekannten Typ zur Erkennung von Diebstahlsicherungsmarken,
welche in diesem Beispiel die Durchlässe 8, 10 passieren.
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Ferner
weist das System eine Personenregistriervorrichtung in Form eines
an einem Durchgang 14 angeordneten an sich bekannten Personenidentifizierungs- und/oder -registriersystems 14 auf, das
den Durchgang 12 passierende Personen registriert oder
identifiziert. Bei diesem Beispiel handelt es sich bei den Durchgängen 8 und 10 um
Durchgänge eines
Geschäfts 16.0,
durch welche Kunden das Geschäft
betreten und verlassen können.
Bei diesem Beispiel ist der Durchgang 12 ein Durchgang
für das Personal
des Geschäfts 16.0.
Das Personenidenti fizierungssystem 14 dient somit dem Registrieren
der Zeitpunkte, zu denen identifizierte Angestellte das Geschäft durch
den Durchgang 12 betreten und wieder verlassen. Der Durchgang 12 kann
vom Einkaufsbereich 20 durch eine Tür 18 abgetrennt sein.
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Das
System weist ferner zwei an sich bekannte Kassenplätze 22, 24 auf,
die jeweils mit einer Vorrichtung 36, 38 zum Scannen
zu bezahlender Waren und mit Deaktivierungsvorrichtungen 30, 32 zum Deaktivieren
von möglicherweise
an Waren angebrachten Diebstahlsicherungsmarken versehen sind. Sämtliche
Registriervorrichtungen, wie die Personen- und Warenregistriersysteme,
können
mit Identifizierungscodes versehen sein, mit welchen die genannten
Vorrichtungen und Systeme innerhalb des Systems identifizierbar
sind.
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Das
System des Geschäfts 16.0 weist
ferner eine lokale Steuervorrichtung 26 auf, die über die Kommunikationsvorrichtung 28 mit
dem Diebstahlsicherheitssystem 4, dem Personenidentifizierungssystem 14 und
den Kassenplätzen 22, 24 verbunden ist.
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Nach 1b weist
das System ferner eine zentrale Steuervorrichtung 48 auf.
Sowohl die lokale Steuervorrichtung 26, als auch die zentrale
Steuervorrichtung 48 ist mit der Kommunikationsvorrichtung 30.n verbunden,
so daß die
lokale Steuervorrichtung 26 und die zentrale Steuervorrichtung 48 Echtzeitinformationen,
d.h. Echtzeitdaten, austauschen können. Die Kommunikationsvorrichtung 30.n (wobei
n = 1, 2, 3, ...) kann aus einer Telefonverbindung, dem Internet,
einer drahtlosen Verbindung, etc. bestehen. Jedes dieser Geschäfte ist
mit Personen- und/oder Warenregistriervorrichtungen sowie einer
lokalen Steuervorrichtung 26 versehen, wie in Zusammenhang
mit dem Geschäft 16.0 erörtert. Diese
lokalen Steuervorrichtungen 26 sind über die Kommunikationsvorrichtung 30.1 bis 30.n mit
der zentralen Kommunikationsvorrichtung 48 verbunden.
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Für jedes
der Geschäfte
gilt, daß das
System für
die Echtzeitübertragung
von Echtzeitinformationen über
die von dem Diebstahlsicherheitssystem 4, 6 erkannten
Diebstahlsicherungsmarken von der lokalen Steuervorrichtung 26 zur
zentralen Steuervorrichtung 48 ausgebildet ist. Ferner
ist das System für die
Echtzeitübertragung
von diagnostischen Informationen über den Betrieb der genannten Personen- und
Warenidentifizierungsvorrichtungen 4, 6, 14, 22, 24 von
der lokalen Steuervorrichtung zu der zentralen Steuervorrichtung
ausgebildet. Diese diagnostischen Informationen können ferner
die Anzahl der Alarme etc. betreffen. Selbstverständlich müssen Fehlalarme
von Hand eingegeben werden. Dies kann bei diesem Beispiel an der
als Computer ausgebildeten lokalen Steuervorrichtung 26 erfolgen.
Das System ist ebenfalls zum Übertragen
von Echtzeitinformationen über
die an den Kassenplätzen
registrierten Waren von der lokalen Steuervorrichtung an die zentrale
Steuervorrichtung und zum Übertragen
von Echtzeitinformationen zum Modifizieren der Einstellungen der
genannten Vorrichtungen 4, 6, 14, 22, 24 von
der zentralen Steuervorrichtung zur lokalen Steuervorrichtung ausgebildet.
Dies betrifft im vorliegenden Fall beispielsweise das Einstellen
der Empfindlichkeit der Senderempfängervorrichtungen 4, 6, etc.
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Das
System ist ferner für
die Echtzeitübertragung
von Echtzeitinformationen über
die registrierten oder identifizierten Personen von der lokalen
Steuervorrichtung zur zentralen Steuervorrichtung ausgebildet. Dies
betrifft Informationen, die mittels der Vorrichtung 14 erhalten
wurden. Das System ist ferner mit mehreren Gruppen von Registriervorrichtungen versehen.
Bei diesem Beispiel gehören
sämtliche
im Geschäft
vorhandenen Registriervorrichtungen zu einer Gruppe. Wie bereits
zuvor erörtert,
ist jede Registriervorrichtung einer Gruppe der Registriervorrichtungen
mit einer lokalen Steuervorrichtung 26 verbunden.
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Wie
im folgenden genauer dargelegt, ist die zentrale Steuervorrichtung
zum statistischen Verarbeiten der diagnostischen Informationen,
der Informationen über
die erkannten Diebstahlsicherungsmarken, der Informationen über die
erkannten Diebstahlsicherungsmarken, der Informationen über die registrierten
Waren und/oder der Informationen über die registrierten oder
identifizierten Personen ausgebildet. Es gilt ferner, daß das System
zum Verarbeiten der pro Gruppe erhaltenen Informationen ausgebildet
ist. Des weiteren gilt, daß das
System ferner zum Übertragen
von Informationen bezüglich
der Identität
eines einen Kassenplatz bedienenden Mitarbeiters von der lokalen
Steuervorrichtung zur zentralen Steuervorrichtung ausgebildet ist.
Darüber
hinaus gilt, daß das
System ferner zum Übertragen
von Informationen über
eine Gruppe von der lokalen Steuervorrichtung an die zentrale Steuervorrichtung
ausgebildet ist.
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Die
genannten Maßnahmen
haben zur Folge, daß die
zentrale Steuervorrichtung eine Anzeige aufweist, wobei das System
derart ausgebildet ist, daß wenigstens
die folgenden Bilder auf der Anzeige angezeigt werden können. 2 zeigt
ein erstes Bild. 2 zeigt ein Menü, in dem
beispielsweise mittels einer Maus die jeweiligen Icons Kunden, EAS System
(Electronic Antitheft System), POS (Verkaufsstelle), EAS Qualität und "Sourcetagging" gewählt werden
können.
Wenn mittels der Maus das Icon Kunden aktiviert wird, erscheint 3 auf
dem Schirm. 3 zeigt unter anderem sämtliche
Kunden, welche die Geschäfte 16.0–16.n in
dieser Woche besucht haben. Diese Kunden wurden von den Senderempfängern 4, 6 registriert,
welche in diesem Beispiel zusätzlich
derart ausgebildet sind, daß sie eine
Person registrieren können,
welche das Geschäft
durch den Durchgang 8 oder 10 betritt. Es wurden
somit 628800 Personen registriert. In der selben Woche des letzten
Jahres (siehe 3) wurden 481050 Personen registriert.
Auf dem Schirm ist entsprechend angezeigt, daß eine Zunahme von 30,7% vorliegt.
Auf dem Schirm ist ebenfalls angezeigt, wie viele der Besuche tatsächlich zu
einer Transaktion führen.
Das Kauf-/Besuch-Verhältnis
beträgt
39%. Diese Information kann auf der Basis der an dem Kassenplatz
abgetasteten Artikel und in Kombination mit den an den Durchgängen 8, 10 registrierten
Personen, welche das Geschäft
betreten haben, erhalten werden. Ferner wird auch das Kauf-/Besuch-Verhältnis für die selbe
Woche des letzten Jahres angezeigt, welches 34% betrug. Es liegt
somit eine Zunahme von 14,7 % vor. Bei diesem Beispiel ist das Geschäft von 9
bis 18 Uhr geöffnet.
Zu welcher Zeit über den
Tag verteilt die Kunden das Geschäft betreten, ist unter "Besucher über den
Tag verteilt" ebenfalls
in Prozenten angegeben.
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Das
Beispiel umfaßt
Geschäfte
unter anderem in London, Madrid, Paris, Brüssel, Berlin, Wien, Kairo,
Amsterdam, Stockholm, etc. Die verkaufsmäßig erfolgreichsten fünf Geschäfte sind
in der oberen Reihe angezeigt, während
die verkaufsmäßig schlechtesten
Geschäfte
in der unteren Reihe angezeigt werden. Neue Einträge in einer
Reihe können farbig
gekennzeichnet sein. In diesem Beispiel sind Amsterdam und Stockholm
anders dargestellt, was bedeutet, daß sie in der Reihe der fünf schlechtesten Geschäfte neu
sind.
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Klickt
man anschließend
beispielsweise Amsterdam mit der Maus an, erscheint der Bildschirm
von 4, der weitere Informationen über das Geschäft in Ams terdam
hinsichtlich der Zahl der Besucher, des zuvor erörterten Kauf-/Besuch-Verhältnisses
und des Prozentsatzes der Gesamtzahl der Besucher über den
Tag verteilt angibt.
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Wenn
auf dem Schirm nach 2 das Icon EAS mittels der Maus
aktiviert wird, erscheint der Schirm nach 5. Für sämtliche
Geschäfte
zeigt dieser Schirm in Echtzeit die Anzahl der von Diebstahlsicherungsmarken
ausgelösten
Alarme und die Anzahl der tatsächlichen
Warendiebstähle.
In einem Balkendiagramm wird zwischen Alarmen, die durch eine sogenannte
Stickermarke ausgelöst
werden, und Alarmen, die durch ein Wafer ausgelöst werden. Diese Unterscheidung
kann automatisch erfolgen, wenn beispielsweise die Stickermarke
eine andere Resonanz als das Wafer aufweist. Bei dem Beispiel des
Balkendiagramms wird die Anzahl der Alarme nicht nur für diese
Woche, sondern auch für
die vorhergehenden vier Wochen angezeigt. Ferner wird, wie bereits
erwähnt,
eine Unterscheidung zwischen der Anzahl der Alarme und der Anzahl
der Diebstähle getroffen.
Letzteres muß manuell
von einem Mitarbeiter eingegeben werden, wenn er bei einem Alarm festgestellt
hat, ob ein Diebstahl vorliegt. Diese Daten können manuell in die lokale
Steuervorrichtung 26 eingegeben werden. Es ist ersichtlich,
daß sowohl die
Anzahl der Alarme dieser Woche, als auch die Anzahl der Alarme der
vorhergehenden Woche angezeigt wird. Ferner wird die Zunahme der
Anzahl der Alarme angezeigt. Das Gleiche gilt für die Anzahl der Diebstähle.
-
5 zeigt
ferner die fünf
besten Geschäfte, d.h.
die Geschäfte,
in denen nach einem vorbestimmten Kriterium die geringste Anzahl
von Alarmen und Diebstählen
auftritt. Ferner sind die fünf
schlechtesten Geschäfte
angezeigt, in denen nach einem vorbestimmten Kriterium scheinbar
die meisten Alarme und Diebstähle
auftreten. Die Neueinträge
unter den fünf
schlechtesten Geschäften
sind in diesem Fall Amsterdam und Brüssel, die andersfarbig dargestellt sind.
Wenn mit der Maus beispielsweise Amsterdam angeklickt wird, erscheint 6. 6 zeigt
die Anzahl der erkannten Diebstahlsicherungsmarken. Es scheint,
daß in
der gegenwärtigen
Woche 46 Alarme ausgelöst
wurden. In der Woche zuvor gab es 25 Alarme. Es scheint ferner,
daß die
Anzahl der Alarme, die durch das Geschäft verlassende Kunden ausgelöst wurden,
64% der Gesamtzahl der Alarme betrug. Um zwischen Eingangs- und
Ausgangsalarmen zu unterscheiden, sollte ein Mitarbeiter an der lokalen
Steuervorrichtung 26 für
jeden Alarm eingeben, ob er durch einen Kunden ausgelöst wurde,
der das Geschäft
betrat, oder durch einen Kunden, der das Geschäft verließ. Es wird darüber hinaus
angezeigt, wieviel höher
die Anzahl der Alarme dieser Woche im Vergleich zur Vorwoche ist.
Es liegt hier eine Zunahme um 84% vor. Selbstverständlich bedeutet ein
Alarm nicht notwendigerweise einen Diebstahl. Unter "Diebstähle" wird angegeben,
daß in
dieser Woche fünf
und letzte Woche ein Diebstahl vorlagen. Auch dies kann nicht angegeben
werden, bis ein Mitarbeiter geprüft
hat, ob tatsächlich
ein Diebstahl vorliegt. Die betreffenden Informationen werden erneut manuell
an der lokalen Steuervorrichtung 26 eingegeben. Bei diesem
Beispiel kann das Geschäft
eine Anzahl von Durchgängen
haben. Das Geschäft
kann einen Durchgang nahe einem Restaurant, einen Durchgang für das Personal,
einen Durchgang zu Parkeinrichtungen, etc. haben. Auf dem Schirm
wird sodann ebenfalls angezeigt, an welchen Durchgängen die
geringste Zahl an Alarmen ausgelöst
wurde, und an welchen Durchgängen
die meisten Alarme ausgelöst
wurden. Selbstverständlich
bedeutet dies, daß an
jedem dieser Durchgänge
eine Sicherheitsvorrichtung 4, 6 angeordnet ist.
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Wenn
in dem Menü der 2 das
Icon POS aktiviert wird, erscheint der Bildschirm nach 7.
In diesem Bildschirm können
zwei Möglichkeiten
gewählt
werden, nämlich "Informationen über Deaktivierung" und "Informationen über Transaktionen". Wenn "Informationen über Deaktivierung" aktiviert wird,
erscheint der Schirm von 8. Auf diesem Schirm ist für alle Geschäfte zusammen
angegeben, daß in
dieser Woche 80 Waren deaktiviert jedoch nicht gescant wurden. Diese
Waren wurden möglicherweise
von Mitarbeitern unterschlagen. ES wird ebenfalls angezeigt, daß dies in
der Vorwoche nur 68 mal eintrat. Daher liegt eine Steigerung um
17,6 % vor, wie deutlich angezeigt. Der Schirm zeigt ferner die
Anzahl der Fälle,
in denen Waren ohne Deaktivierung gescant wurden. Daß keine
Deaktivierung erfolgte, kann auf der Basis der Zahl der am Eingang ausgelösten Alarme
abgeleitet werden. Es ist ersichtlich, daß dies in dieser Woche 471
mal auftrat, gegenüber
396 mal in der Vorwoche. Es wird angezeigt, daß eine Steigerung um 27,6%
vorliegt. Wenn eine Ware gescant, jedoch nicht deaktiviert wird,
kann dies einem Versagen seitens eines Mitarbeiters, dem Ausfall
einer Deaktivierungsvorrichtung, etc. zugeschrieben werden. Es wird
ferner unter "Deaktivierung
nach Ladenschluß" auch angezeigt,
ob Waren nach dem Ladenschluß deaktiviert
wurden. Dies kann auf mögliche
betrügerische
Aktivitäten durch Mitarbeiter
hinweisen. Es ist ersichtlich, daß dies in dieser Woche 45 mal
und in der Vorwoche 55 mal geschah. Dies ist eine Verringerung um
18 %. In der oberen Reihe sind ferner die nach einem vorbestimmten
Kriterium fünf
besten und in einer unteren Reihe die nach einem vorbestimmten Kriterium
fünf schlechtesten
Geschäfte
angeführt.
Durch Anklicken eines der Geschäfte
können
detaillierte Informationen über
das betreffende Geschäft
erhalten werden. Wenn beispielsweise das Geschäft Amsterdam aktiviert wird,
erscheint der Schirm nach 9. Für das Geschäft in Amsterdam
wird die Häufigkeit
der "Deaktivierung
ohne Scannen" für diese
und die Vorwoche angezeigt. Dies zeigt eine Zunahme um 50%. Ferner
wird eine Identifikationsnummer eines Mitarbeiters (529-1489) zusammen
mit der Häufigkeit
des Deaktivierens ohne Scannen durch diese Person in dieser Woche
(4 mal) und in der Vorwoche (3 mal) angezeigt. Ähnlich wird dies für einen
Mitarbeiter mit der Identifikationsnummer 529-0251 angezeigt.
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Ferner
wird wiederum für
das Geschäft
in Amsterdam die Häufigkeit
des "Scannens ohne Deaktivierung" für diese
Woche und die Vorwoche angezeigt. Diese Zahlen sind ebenfalls nach
Mitarbeiter spezifiziert, in diesem Fall für den Mitarbeiter mit der Identifikationsnummer
529-8219 und für
den Mitarbeiter mit der Identifikationsnummer 529-6331. Für das Geschäft in Amsterdam
ist ferner die Zahl der Deaktivierungen nach Ladenschluß angezeigt:
7 in dieser Woche und 5 in der Vorwoche. Dies bedeutet eine Zunahme
um 40%, wie ebenfalls angezeigt. Es wird wiederum nach Mitarbeiter
angezeigt, wie viele Waren er in dieser Woche und in der Vorwoche
nach Ladenschluß deaktiviert
hat.
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Wenn
in 7 "Informationen über Transaktionen" gewählt wird,
erscheint der Schirm nach 10. Erneut
ist eine Anzahl von Icons erkennbar, die in diesem Beispiel durch
Balken angezeigt sind, welche zur Wahl bestimmter Arten von Transaktionen aktiviert
werden können.
Es kann somit eine Unterscheidung zwischen an der Kasse bar, mittels PIN-Code,
mittels Kreditkarte etc. bezahlten Waren getroffen werden. Es kann
ebenfalls pro Geschäft, pro
Kasse und/oder pro Mitarbeiter festgestellt werden, ob Waren zurückgenommen
wurden, etc. Derartige Möglichkeiten
können
jeweils ferner unter "Transaktionsart
wählen" analysiert werden.
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Wenn
in 2 das Icon "EAS
Qualität" aktiviert wird,
erscheint der Schirm nach 11. Dieser Schirm
zeigt pro Geschäft
verschiedene Informationen, beispielsweise über das Diebstahlsicherheitssystem.
So war in dem Geschäft
in Berlin am 9. Mai 1999 von 13.05 bis 21.05 Uhr das betreffende
System an den Eingängen
1, 2, 3 und 4 abgeschaltet. In Prag war am 6 Mai, 1999 die Personenidentifizierungsvorrichtung
14 am Eingang 12 den gesamten Tag defekt.
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Ferner
ist ersichtlich, daß für die Deaktivierungsvorrichtungen 30, 32 der
Kassen eine Tabelle vorgesehen ist. Somit war in Paris an den Kassen
32, 33 am 4. Mai 1999 von 10.35 bis 17.19 Uhr die Deaktivierungsvorrichtung
defekt. Es ist beispielsweise ferner für Oslo ersichtlich, daß die Kasse
8 am 3. Mai, 1999 von 11.07 bis 18.3.6 Uhr abgeschaltet war.
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Wenn
in 2 schließlich
das Icon "Sourcetagging" aktiviert wird,
erscheint der Schirm von 12.
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Es
wird mit den Lieferanten von Produkten oft vereinbart, daß diese
beispielsweise 75% ihrer Produkte mit einer Identifizierungsmarke
versehen. Für
das Adidas-Shirt "Agassi" mit dem Produktcode 71632415
sind es 75% wie in 12 dargestellt, basierend auf
Informationen von den Kassenplätzen 22, 24.
diese Informationen bestehen beispielsweise aus einem gescanten
Produktcode 71632415. ferner wird an der Kasse eingegeben, ob das
betreffende Produkt eine Diebstahlsicherungsmarke aufweist. In diesem
Fall wird festgestellt, daß 34%
der gescanten Produkte mit dem Produktcode 71632415 mit einer derartigen
Marke versehen sind. 12 macht daher deutlich, daß dies weit
unter dem mit dem Lieferanten vereinbarten erforderlichen Satz liegt.
Dies kann ein Grund sein, den Lieferanten zu kontaktieren. Für andere
Produkte mit anderen Produktcodes werden ähnliche Informationen auf dem
Schirm nach 12 angezeigt.
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Die
Erfindung ist in keiner Weise auf die zuvor beschriebenen exemplarischen
Ausführungsbeispiele
beschränkt.
Es können
Schirme angezeigt werden, auf deren Grundlage durch Mausbetätigungen
und dergleichen Einstellungen der verschiedenen Vorrichtungen verändert werden
können,
Vorrichtungen ein- und ausgeschaltet werden können, etc. Es ist ferner mittels
der zentralen Steuervorrichtung 28 möglich, die betreffenden Registriervorrichtungen
fernzusteuern.
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Dies
kann eine Anzahl Antennen, die Art der Antennen und die Breite eines
Durchgangs betreffen. Es ist ferner möglich, die Einstellungen eines
Systems ferngesteuert zu ändern.
Dies betrifft die Empfindlichkeit der Erkennung an einem Durchgang,
das Optimieren des Systems zum Erkennen bestimmter Arten von Markierungen,
das Einstellen der Länge
eines Zeitraums, in dem eine Lampe eines Diebstahlsicherheitssystems
durchgehend brennt, wenn ein Alarm ausgelöst wird, etc. Auch können diese
Lampen, Alarmeinrichtungen und dergleichen aus der Ferner geprüft werden.
Es ist über
die zentrale Steuervorrichtung sogar möglich, Updates von Software auf
die lokale Steuervorrichtung zu laden, wobei die Updates anschließend ferngesteuert
in dem Diebstahlsicherheitssystem, dem Kassenplatz, dem Personenidentifizierungs-
und -registriersystem, etc. implementiert werden können. Ferner
können
die vorgenannten, von der lokalen Steuervorrichtung an die zentrale
Steuervorrichtung übertragenen
Informationen zusammen verarbeitet werden, um Alarmtrends, Profile,
etc. zu erhalten. Es ist ersichtlich, daß auf einem mit einer lokalen
Steuervorrichtung verbundenen Schirm Informationen analog zu dem
in Zusammenhang mit der zentralen Steuervorrichtung erläuterten
Format angezeigt werden können.
Selbstverständlich
betreffen die Informationen auf dem lokalen System primär nur Informationen
von dem lokalen System.
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Der
Begriff Identifikationscode betrifft ebenfalls ein System mit einer
lokalen Steuervorrichtung, ohne daß diese mit explizit vorgesehenen
Identifikationscodes versehen ist, da es inhärent bekannt ist, welche Systeme
hier involviert sind. Der Begriff Identifikationscode umfaßt ferner
die individuellen Verbindungen zwischen den Systemen und der Steuervorrichtung.
Mit dem System kann in allen Fällen
die Anzahl der Erkennung von Diebstahlsicherungsmarken pro Zeiteinheit
oder pro vorbestimmter Periode in Echtzeit aktualisiert werden,
wodurch eine Echtzeitintervention möglich ist, wenn beispielsweise
ein nach Bedarf einstellbarer vorbestimmter Schwellenwert überschritten
wird. Diese Information kann an der lokalen Steuervorrichtung und/oder
der zentralen Steuervorrichtung in an sich bekannter Weise angezeigt
werden. Der Schwellenwert kann pro Diebstahlsicherheitssystem und
sogar pro Senderempfängervorrichtung
eingestellt werden. Wenn eine große (oder zu große) Anzahl
von Diebstahlsicherungsmarken erkannt wird, kann dies in Echtzeit
den Mitarbeitern beispielsweise an Kassenplätzen von der lokalen und/oder
der zentralen Steuervorrichtung mitgeteilt werden. Worauf es primär ankommt,
ist, daß die Anzahl
in Echtzeit aufgezeichnet und an das Management übertragen werden kann. Wie
erörtert kann
das System jedoch mit Möglichkeiten
des Registrierens von Waren und Personen verwehen sein. Dies schließt Kameras
ein, mit denen die Situation um ein Erkennungssystem in Echtzeit
beobachtet werden kann. Derartige Varianten fallen sämtlich in den
Rahmen der Erfindung.