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DE60000957T2 - Orange Farbstoffmischung für auf thermischem Wege hergestellte Farb-Probeabzüge - Google Patents

Orange Farbstoffmischung für auf thermischem Wege hergestellte Farb-Probeabzüge

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Publication number
DE60000957T2
DE60000957T2 DE60000957T DE60000957T DE60000957T2 DE 60000957 T2 DE60000957 T2 DE 60000957T2 DE 60000957 T DE60000957 T DE 60000957T DE 60000957 T DE60000957 T DE 60000957T DE 60000957 T2 DE60000957 T2 DE 60000957T2
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DE
Germany
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dye
substituted
carbon atoms
unsubstituted
group
Prior art date
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DE60000957T
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Derek D. Chapman
Mark A. Harris
Linda A. Kaszczuk
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Eastman Kodak Co
Original Assignee
Eastman Kodak Co
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Publication date
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Publication of DE60000957T2 publication Critical patent/DE60000957T2/de
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    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41MPRINTING, DUPLICATING, MARKING, OR COPYING PROCESSES; COLOUR PRINTING
    • B41M5/00Duplicating or marking methods; Sheet materials for use therein
    • B41M5/26Thermography ; Marking by high energetic means, e.g. laser otherwise than by burning, and characterised by the material used
    • B41M5/382Contact thermal transfer or sublimation processes
    • B41M5/385Contact thermal transfer or sublimation processes characterised by the transferable dyes or pigments
    • B41M5/3858Mixtures of dyes, at least one being a dye classifiable in one of groups B41M5/385 - B41M5/39
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B67/00Influencing the physical, e.g. the dyeing or printing properties of dyestuffs without chemical reactions, e.g. by treating with solvents grinding or grinding assistants, coating of pigments or dyes; Process features in the making of dyestuff preparations; Dyestuff preparations of a special physical nature, e.g. tablets, films
    • C09B67/0033Blends of pigments; Mixtured crystals; Solid solutions
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Description

  • Diese Erfindung betrifft die Verwendung einer Mischung von Farbstoffen für die Bildaufzeichnung durch thermische Farbstoffübertragung, die angewandt wird, um einen Farb-Probeabzug herzustellen, der genau dem Farbton eines gedruckten Farbbildes entspricht, das von einer Druckpresse erhalten wurde.
  • Um in etwa dem Aussehen von (photographischen) Bildern eines kontinuierlichen Tones durch Bedrucken von Papier mit Druckfarbe zu entsprechen, bedient sich die kommerzielle Druckindustrie eines Prozesses, der als Halbtondruck bekannt ist. Beim Halbtondruck werden Farbdichte-Gradationen erzeugt durch Drucken von Punktmustern oder Flächenmustern verschiedener Größe, jedoch von gleicher Farbdichte, anstatt die Farbdichte kontinuierlich zu verändern, wie es im Falle des photographischen Druckes geschieht.
  • Es besteht ein wesentliches kommerzielles Bedürfnis zur Herstellung eines Farb- Probeabzugs-Bildes, bevor eine Druckpresse in Betrieb genommen wird. Erwünscht ist, dass der Farbabzug mindestens die Details und die Farbtonskala der Drucke, die auf der Druckpresse hergestellt werden, genau wiedergibt. In vielen Fällen ist es ferner wünschenswert, dass der Farbabzug die Bildqualität und das Halbtonmuster der Drucke, die auf der Druckpresse erhalten werden, genau darstellt. In der Folge von Operationen, die erforderlich sind, um ein mittels einer Druckfarbe gedrucktes, voll farbiges Bild zu erzeugen, wird ein Probeabzug ferner benötigt, um die Genauigkeit der Farbtrenndaten zu überprüfen, von denen die endgültigen drei oder mehr Druckplatten oder Zylinder hergestellt werden. Traditionell umfassen derartige Farbtrennungsabzüge photographische Silberhalogenidsysteme, hochkontrastreiche lithographische Systeme oder lichtempfindliche Nicht-Silberhalogenid-Systeme, die viele Exponierungs- und Entwicklungsstufen erfordern, bevor ein endgültiges vollfarbiges Bild zusammengestellt wird.
  • Die Farbstoffe, die in der Druckindustrie verwendet werden, sind unlösliche Pigmente. Aufgrund ihres Pigmentcharakters sind die spektrophotometrischen Kurven der Druckfarben oftmals ungewöhnlich scharf auf entweder der bathochromen oder der hypsochromen Seite. Dies kann im Falle von Farb-Probeabzugs- Systemen zu Problemen führen, in denen Farbstoffe im Gegensatz zu Pigmenten verwendet werden. Es ist schwierig, den Farbton einer bestimmten Druckfarbe unter Verwendung eines einzelnen Farbstoffes zu treffen.
  • In der US-A-5 126760 wird ein Verfahren zur Herstellung eines direkten digitalen Halbton-Farb-Probeabzuges eines Originalbildes auf einem Farbstoff-Empfangselement beschrieben. Der Probeabzug kann dann zur Darstellung eines gedruckten Farbbildes verwendet werden, das von einer Druckpresse erhalten wird. Das beschriebene Verfahren umfasst:
  • a) die Erzeugung eines Satzes von elektrischen Signalen, der repräsentativ ist für die Form und Farbskala eines Originalbildes;
  • b) das Kontaktieren eines Farbstoff-Donorelementes mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet und ein infrarote Strahlung absorbierendes Material mit einem ersten Farbstoff-Empfangselement mit einem Träger, auf dem sich eine polymere Farbbild-Empfangsschicht befindet;
  • c) die Verwendung der Signale zur bildweisen Erhitzung des Farbstoff-Donorelementes mittels eines Diodenlasers, unter Überfragung eines Farbstoffbildes auf das erste Farbstoff-Empfangselement; und
  • d) die Rückübertragung des Farbstoffbildes auf ein zweites Farbbild-Empfangselement, das das gleiche Substrat aufweist wie das gedruckte Farbbild.
  • Im Falle des oben beschriebenen Verfahrens werden mehrere Farbstoff-Donorelemente verwendet, um einen kompletten Bereich von Farben in dem Abzug zu erhalten. Beispielsweise werden für einen vollfarbigen Probeabzug normalerweise vier Farben verwendet: Blaugrün, Magenta, Gelb und Schwarz.
  • Bei Anwendung des obigen Verfahrens wird der Bildfarbstoff durch Erhitzen des Farbstoff-Donorelementes mit dem infrarote Strahlung absorbierenden Material mit dem Diodenlaser unter Verflüchtigung des Farbstoffes überfragen, wobei der Strahl des Diodenlasers durch den Satz von Signalen moduliert wird, der repräsentativ für die Form und Farbe des Originalbildes ist, so dass der Farbstoff unter Verflüchtigung lediglich in jenen Bereichen erhitzt wird, in denen sein Vorhandensein auf der Farbstoff-Empfangsschicht erforderlich ist, um das Originalbild wiederzugeben.
  • In ähnlicher Weise kann ein thermischer Übertragungs-Probeabzug erzeugt werden durch Verwendung eines Thermodruckerkopfes anstelle eines Diodenlasers, wie es beschrieben wird in der US-A-4 923 846. Die zum gegenwärtigen Zeitpunkt erhältlichen Thermodruckerköpfe sind nicht dazu geeignet, Halbtonbilder von adäquater Auflösung zu erzeugen, doch können sie Bildprobeabzüge eines kontinuierlichen Tons von hoher Qualität erzeugen, die für viele Fälle ausreichend sind. Die US-A-4 923 846 beschreibt ferner die Auswahl von Farbstoffmischungen für die Verwendung in thermischen Bildaufzeichnungs-Probeabzugs-Systemen. Die Farbstoffe werden ausgewählt auf Basis von Werfen für Farbtonfehler und Trübheit. Der Graphic Arts Technical Foundation Research Report Nr. 38, "Color Material" (58-(5) 293-301, 1985) liefert eine Zusammenfassung dieser Methode.
  • Eine alternative und genauere Methode zur Farbmessung und Analyse wendet das Konzept eines gleichförmigen Farbraumes an, bekannt als CIELAB, in welchem Falle eine Probe mathematisch analysiert wird aufgrund ihrer spektrophotometrischen Kurve, der Natur der Lichtquelle, unter der sie betrachtet wird und aufgrund der Farbvision eines Standard-Betrachters. Bezüglich einer Diskussion von CIELAB und der Farbmessung sei verwiesen auf die Literaturstelle Principles of Color Technology. 2. Auflage, F. W. Billmeyer, Seiten 25-110, Verlag Wiley-Interscience und die Literaturstelle Optical Radiation Measurements. Band 2, F. Grum, Seiten 33-145, Verlag Academic Press.
  • Im Falle der Anwendung der ClELAB-Methode können Farben gekennzeichnet werden aufgrund von drei Parametern: L*, a* und b*, wobei L* eine Helligkeits-Funktion ist und a* und b* einen Punkt in dem Farbraum definieren. Infolgedessen kann eine Aufzeichnung von Werten von a* in Abhängigkeit von b* einer Farbprobe dazu verwendet werden, um genau zu zeigen, wo die Probe in dem Farbraum liegt, d. h. was sie für einen Farbton hat. Dies ermöglicht es, verschiedene Proben bezüglich ihres Farbtones miteinander zu vergleichen, wenn sie ähnliche Dichtewerte und L*- Werte haben.
  • Bei der Herstellung von Farb-Probeabzügen in der Druckindustrie ist wichtig, dass die Druckfarben aneinander angepasst werden können. Bezüglich zusätzlicher Informationen für die Farbmessung von Druckfarben für Web-Offset-Probeabzüge sei verwiesen auf "Advances in Printing Science and Technology", Proceedings of the 19th International Conference of Printing Research Institutes, Eisenstadt, Österreich, Juni 1987, J. T. Ling und R. Warner, Seite 55.
  • Die JP 53/014734 und die JP 52/099379 beschreiben Indolin-Farbstoffe zum Färben von Polyesterfasern. In den Literaturstellen findet sich jedoch kein Hinweis darauf, dass diese Farbstoffe für die thermische Farbstoffübertragung verwendet werden können.
  • Die US-A-5 866 509 beschreibt ein purpurrotes Farbstoff-Donorelement mit einer Mischung von purpurroten Farbstoffen und einer geringen Menge an einem gelben Farbstoff für Farb-Probeabzüge. In der Literaturstelle findet sich jedoch kein Hinweis darauf, wie ein oranges Farbstoff-Donorelement hergestellt werden könnte.
  • Die US-A-4 757 046 beschreibt ein Donorelement mit einem Merocyanin-Farbstoff, das im Rahmen der thermischen Farbstoffübertragung verwendet wird. In dieser Literaturstelle findet sich jedoch kein Hinweis darauf, wie ein oranges Farbstoff-Donorelement hergestellt werden könnte.
  • Die DE 196 50 958 A1 bezieht sich auf Indoleninmethin-Farbstoffe auf Trifluormethylpyridon-Basis und die DE 44 40 066 A1 bezieht sich auf Methin- und Azamethin-Farbstoffe auf Basis von Trifluoromethylpyridonen. In diesen Literaturstellen findet sich jedoch kein Hinweis darauf, wie ein oranges Farbstoff-Donorelement hergestellt werden könnte.
  • Es ist ein Ziel dieser Erfindung, ein oranges Farbstoff-Donorelement bereitzustellen mit einer Mischung aus einem pinken und gelben Farbstoffen für die Herstellung von Farb-Probeabzügen, die einer orangen, pigmentierten Druckfarbe entsprechen.
  • Diese und andere Ziele werden durch diese Erfindung erreicht, die sich bezieht auf ein oranges Farbstoff-Donorelement für die thermische Farbstoffübertragung mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet mit einer Mischung aus einem pinken Farbstoff sowie einem ersten und einem zweiten gelben Farbstoff, dispergiert in einem polymeren Bindemittel, wobei der pinke Farbstoff der Formel A entspricht:
  • worin: R¹, R² und R³ jeweils unabhängig voneinander stehen für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine substituierte oder unsubstituierte Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine substituierte oder unsubstituierte Allylgruppe, wie Cinnamyl oder Methallyl; eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenyl, Naphthyl, p-Tolyl, m-Chlorophenyl, p-Methoxyphenyl, m-Bromophenyl, o-Tolyl usw.; oder eine substituierte oder unsubstituierte Hetarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen, wie 2-Thienyl, 2-Pyridyl oder 2-Furyl;
  • X steht für C(CH&sub3;)&sub2;, S, O oder NR&sub1;; und
  • Y steht für die Atome, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- oder 6-gliedrigen Ringes, der an ein anderes Ringsystem ankondensiert sein kann;
  • und worin der erste gelbe Farbstoff mit der Formel C die Struktur hat:
  • worin R&sup6; und R&sup7; jeweils unabhängig voneinander stehen für die gleichen Gruppen wie R¹, R² und R³ wie oben angegeben;
  • K steht für C(CH&sub3;)&sub2;, S, O oder NR&sup6;; oder
  • G steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, Methoxyethoxy oder 2-Cyanoethoxy; eine substituierte oder unsubstituierte Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenoxy, m-Chlorophenoxy oder Napthoxy; NHR&sup6;; NR&sup6;R&sup7;;
  • und worin der zweite gelbe Farbstoff der Formel F oder G entspricht, wobei die Formel F die Struktur hat:
  • worin: R¹² steht für Methyl oder eine substituierte oder unsubstituierte Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Methoxy, Ethoxy, Methoxyethoxy oder 2- Cyanoethoxy; oder eine substituierte oder unsubstituierte Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen, wie Phenoxy, m-Chlorophenoxy oder Naphthoxy;
  • R¹³ steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen oder eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen;
  • R¹&sup4; und R¹&sup5; jeweils unabhängig voneinander stehen für ein Wasserstoffatom oder eine substituierte oder unsubstituierte Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; und worin
  • die Formel G die Struktur hat:
  • worin: R¹&sup7;, R¹&sup8; und R¹&sup9; jeweils unabhängig voneinander für die gleichen Gruppen wie R¹, R² und R³ wie oben angegeben stehen;
  • R¹&sup6; einer der Gruppen R¹&sup7;, R¹&sup8; und R¹&sup9; entspricht oder worin R¹&sup6; für die Atome steht, die gemeinsam mit Z einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;
  • Z steht für Wasserstoff, eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; Alkoxy; Halogen; oder worin Z für die Atome steht, die gemeinsam mit R¹&sup6; einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;
  • W jeweils unabhängig voneinander steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlen stoffatomen; Halogen; oder worin zwei benachbarte Gruppen W gemeinsam die Atome darstellen, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- oder 6-gliedrigen Ringes, unter Erzeugung eines kondensierten Ringsystems; und worin
  • n steht für eine Zahl von 0 bis 2.
  • Zu geeigneten pinken Farbstoffen, die unter den Schutzbereich der Erfindung fallen, gehören die folgenden:
  • Die obigen Farbstoffe und synthetische Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in der JP 53/014734. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht R¹ für Butyl, R² steht für 2-Methoxyethyl, R³ steht für Methyl, X steht für C(CH&sub3;)&sub2; und Y steht für einen 6-gliedrigen aromatischen Ring.
  • Zu geeigneten gelben Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel C gehören:
  • Die obigen Farbstoffe sowie synthetische Verfahren zur Herstellung derselben werden beschrieben in der US-A-4 757 046. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht R&sup6; für Ethyl, R&sup7; steht für Phenyl, G steht für Dimethylamino und K steht für C(CH&sub3;)&sub2;.
  • Zu geeigneten gelben Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel F gehören:
  • Die obigen Farbstoffe werden in der US-A 5 866 509 beschrieben. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht R¹³ für Phenyl, R¹² steht für Methyl, R¹&sup4; steht für 3-Methoxy und R¹&sup5; steht für 4-Methoxy.
  • Zu geeigneten gelben Farbstoffen innerhalb des Schutzbereiches der Formel G gehören:
  • Die obigen Farbstoffe werden beschrieben in der US-A-5 081 101. Im Falle einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung steht R¹&sup6; für Benzyl, R¹&sup7; steht für Ethyl, R¹&sup8; steht für Wasserstoff, R¹&sup9; steht für Benzyl, Z steht für Wasserstoff und n ist gleich 0.
  • Die Verwendung von Farbstoffmischungen in dem Farbstoff-Donor der Erfindung erlaubt eine große Auswahl an Farbtönen und Farben, die es ermöglichen, dass eine engere Farbton-Anpassung an eine Vielzahl von Druckfarben erreicht wird, wobei ferner eine leichte Übertragung von Bildern auf einen Empfänger ein- oder mehrere Male, falls erwünscht, ermöglicht wird. Die Verwendung von Farbstoffen erlaubt ferner eine leichte Modifizierung der Bilddichte auf jeden gewünschten Grad. Die Farbstoffe des Farbstoff-Donorelementes der Erfindung können in einer Beschichtungsstärke von 0,02 bis 1 g/m² verwendet werden.
  • Die Farbstoffe in dem Farbstoff-Donor der Erfindung werden in einem polymeren Bindemittel dispergiert, wie z. B. einem Cellulosederivat, z. B. Celluloseacetathydrogenphthalat, Celluloseacetat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetatbutyrat, Cellulosetriacetat oder in irgendeinem der Materialien, die in der US-A-4 700 207 beschrieben werden; einem Polycarbonat; Poly(vinylacetat); Poly(styrol-co-acrylonitril); einem Polysulfon oder einem Poly(phenylenoxid). Das Bindemittel kann in einer Beschichtungsstärke von 0,1 bis 5/gm² verwendet werden.
  • Die Farbstoffschicht des Farbstoff-Donorelementes kann auf den Träger aufgeschichtet oder hierauf aufgedruckt werden nach einer Drucktechnik, wie einem Gravure-Prozess.
  • Jedes beliebige Material kann als Träger für das Farbstoff-Donorelement der Erfindung verwendet werden, vorausgesetzt, es ist dimensionsstabil und vermag der Wärme des Lasers oder des Thermod ruckerkopfes zu widerstehen. Zu derartigen Materialien gehören Polyester, wie Poly(ethylenterephthalat); Polyamide; Polycarbonate; Celluloseester wie Celluloseacetat; Fluorpolymere wie Poly(vinylidenfluorid) oder Poly(tetrafluoroethylen-co-hexafluoropropylen); Polyether wie Polyoxymethylen; Polyacetale; Polyolefine wie Polystyrol, Polyethylen, Polypropylen oder Methylpentenpolymere; und Polyimide wie Polyimidamide und Polyetherimide. Der Träger hat im allgemeinen eine Dicke von 5 bis 200 um. Er kann auch mit einer die Haftung verbessernden Schicht beschichtet werden, falls dies erwünscht ist, wie mit jenen Materialien, die beschrieben werden in der US-A-4 695 288 oder der US-A-4 737 486.
  • Die Rückseite des Farbstoff-Donorelementes kann mit einer Gleitschicht beschichtet werden, um den Druckerkopf daran zu hindern, an dem Farbstoff-Donorelement kleben zu bleiben. Eine derartige Gleitschicht würde entweder ein festes oder flüssiges Gleitmittelmaterial oder Mischungen hiervon aufweisen, mit oder ohne polymeres Bindemittel oder einem oberflächenaktiven Mittel. Zu bevorzugten Gleitmittelmateria lien gehören Öle oder halbkristalline organische feste Massen, die unterhalb 100ºC schmelzen, wie Poly(vinylstearat), Bienenwachs, perfluorierte Alkylester, Polyether, Polycaprolacton, Siliconöl, Polytetrafluoroethylen, Carbowachs, Poly(ethylenglykole) oder jene Materialien, die beschrieben werden in der US-A-4 717 711; US-A-4717712; US-A-4 737 485 und US-A-4 738 950. Zu geeigneten polymeren Bindemitteln für die Gleitschicht gehören Poly(vinylalkohol-co-butyral), Poly(vinylalkoholco-acetal), Polystyrol, Poly(vinylacetat), Celluloseacetatbutyrat, Celluloseacetatpropionat, Celluloseacetat oder Ethylencellulose.
  • Die Menge an Gleitmittelmaterial, das in der Gleitschicht verwendet wird, hängt weitestgehend von dem Typ des Gleitmittelmaterials ab, liegt jedoch im allgemeinen im Bereich von 0,001 bis 2 g/m². Wird ein polymeres Bindemittel verwendet, so liegt das Gleitmittelmaterial im Bereich von 0,1 bis 50 Gew.-% vor, vorzugsweise in einem Bereich von 0,5 bis 40% des verwendeten polymeren Bindemittels.
  • Das Farbstoff-Empfangselement, das mit dem Farbstoff-Donorelement der Erfindung verwendet wird, weist gewöhnlich einen Träger auf, auf dem sich eine Farbbild- Empfangsschicht befindet. Der Träger kann eine transparente Folie sein, wie z. B. aus Poly(ethersulfon), einem Polyimid, einem Celluloseester wie Celluloseacetat, einem Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder einem Poly(ethylenterephthalat). Der Träger für das Farbstoff-Empfangselement kann ferner reflektierend sein, wie z. B. im Falle eines mit einer Barytschicht beschichteten Papiers, eines mit Polyethylen beschichteten Papiers, eines Elfenbeinpapiers, eines Kondensorpapiers oder eines synthetischen Papiers wie dem Papier Tyvek® der Firma DuPont. Auch können pigmentierte Träger, wie ein weißer Polyester (transparenter Polyester mit hierin eingeführtem weißen Pigment) verwendet werden.
  • Die Farbbild-Empfangsschicht kann beispielsweise enthalten ein Polycarbonat, ein Polyurethan, einen Polyester, Poly(vinylchlorid), Poly(styrol-co-acrylonitril), Polycaprolacton, ein Poly(vinylacetal) wie Poly(vinylalkohol-co-butyral), Poly(vinylalkoholco-benzal), Poly(vinylalkohol-co-acetal) oder Mischungen hiervon. Die Farbbild- Empfangsschicht kann in jeder beliebigen Menge vorliegen, die für den beabsichtig ten Zweck wirksam ist. Im allgemeinen wurden gute Ergebnisse mit einer Konzentration von 1 bis 5 g/m² erzielt.
  • Wie oben erwähnt, werden die Farbstoff-Donorelemente der Erfindung dazu verwendet, um ein Farbstoff-Übertragungsbild zu erzeugen. Ein solches Verfahren umfasst die bildweise Erhitzung eines Farbstoff-Donorelementes wie oben beschrieben und die Übertragung eines Farbstoffbildes auf ein Farbstoff-Empfangselement unter Erzeugung des Farbstoff-Übertragungsbildes.
  • Das Farbstoff-Donorelement der Erfindung kann in Blattform verwendet werden oder in Form einer endlosen Rolle oder eines endlosen Bandes. Wird eine endlose Rolle oder ein endloses Band verwendet, so können diese lediglich die Farbstoffe wie oben beschrieben aufweisen oder sie können alternierende Bereiche von anderen unterschiedlichen Farbstoffen oder Farbstoffkombinationen aufweisen, wie sublimierbaren blaugrünen und/oder gelben und/oder schwarzen oder anderen Farbstoffen. Derartige Farbstoffe werden beschrieben in der US-A-4 541 830. Dies bedeutet, dass ein-, zwei-, drei- oder vierfarbige Elemente (oder Elemente mit einer noch größeren Anzahl von Farben) unter den Schutzbereich der Erfindung fallen.
  • Thermod ruckerköpfe, die dazu verwendet werden können, um Farbstoff von den Farbstoff-Donorelementen der Erfindung zu übertragen, sind im Handel erhältlich. Beispielsweise können verwendet werden ein Fujitsu Thermodruckerkopf (FTP-040 MCSOO1), ein TDK-Thermodruckerkopf F415 HH7-1089 oder ein Rohm Thermodruckerkopf KE 2008-F3.
  • Auch kann ein Laser dazu verwendet werden, um Farbstoff von den Farbstoff-Donorelementen der Erfindung zu übertragen. Wenn ein Laser verwendet wird, so hat es sich als vorteilhaft erwiesen, einen Diodenlaser zu verwenden, da dieser wesentliche Vorteile bietet aufgrund seiner geringen Größe, geringen Kosten, Stabilität, Zuverlässigkeit, Robustheit und Leichtigkeit der Modulation. In der Praxis muss, bevor irgendein Laser dazu verwendet wird, um ein Farbstoff-Donorelement aufzuheizen, das Element ein absorbierendes Material enthalten, das bei der emittierenden Wellenlänge des Lasers absorbiert. Wird ein Infrarot-Laser verwendet, so kann ein infrarote Strahlung absorbierendes Material verwendet werden, wie Ruß, infrarote Strahlung absorbierende Cyaninfarbstoffe, wie sie in der US-A-4 973 572 beschrieben werden oder andere Materialien, die in den folgenden Patentschriften beschrieben werden: US-A-4 948 777; US-A-4 950 640; US-A-4 950 639; US-A-4 948 776; US-A-4 948 778; US-A-4 942 141; US-A-4 952 552; US-A-5 036 040 und US-A- 4 912 083. Die Laserstrahlung wird dann in der Farbstoffschicht absorbiert und nach einem molekularen Prozess, bekannt als interne Konversion in Wärme überführt. Dies bedeutet, dass der Aufbau einer geeigneten Farbstoffschicht abhängt nicht lediglich von dem Farbton, der Übertragbarkeit und der Intensität der Bildfarbstoffe, sondern auch von der Fähigkeit der Farbstoffschicht, die Strahlung zu absorbieren und diese in Wärme umzuwandeln.
  • Laser, die dazu verwendet werden können, um Farbstoff von Farbstoff-Donoren zu übertragen, die im Rahmen der Erfindung verwendet werden, sind im Handel erhältlich. Beispielsweise können verwendet werden das Laser-Modell SDL-2420-H2 von der Firma Spectra Diode Labs oder das Laser-Modell SLD 304 V/W von der Firma Sony Corp..
  • Ein Thermodrucker, der den oben beschriebenen Laser dazu verwendet, um ein Bild auf einem thermischen Druckmedium zu erzeugen, wird beschrieben und beansprucht in der US-A-5 268 708.
  • In einer separaten Schicht über der Farbstoffschicht des Farbstoff-Do nors können in dem oben beschriebenen Laser-Prozess Abstandskügelchen verwendet werden, um den Farbstoff-Donor von dem Farbstoff-Empfänger während der Übertragung fernzuhalten, um dadurch die Gleichförmigkeit und Dichte des übertragenen Bildes zu erhöhen. Diese Erfindung wird im größeren Detail beschrieben in der US-A-4 772 582. Alternativ können Abstandskügelchen in der Empfangsschicht des Farbstoff-Empfängers verwendet werden, wie es beschrieben wird in der US-A-4 876 235. Die Abstandskügelchen können, falls erwünscht, mit einem polymeren Bindemittel beschichtet werden.
  • Die Verwendung eines Zwischenempfängers mit anschließender Rückübertragung auf ein zweites Empfangselement kann ebenfalls im Rahmen der Erfindung erfolgen. Eine Vielzahl von unterschiedlichen Substraten kann dazu verwendet werden, um den Farbabzug (den zweiten Empfänger) herzustellen, wobei vorzugsweise das gleiche Substrat verwendet wird, das für den Druckpressenlauf eingesetzt wird. Dies bedeutet, dass dieser eine Zwischenempfänger optimiert werden kann für eine wirksame Farbstoffaufnahme ohne ein Verschmieren des Farbstoffes oder ohne Farbstoff-Kristallisation.
  • Zu Beispielen von Substraten, die für das zweite Empfangselement (Farbabzug) verwendet werden können, gehören die folgenden: Flo Kote Cover® (S. D. Warren Co.), Champion Textweb® (Champon Paper Co.), Quintessence Gloss® (Potlatch Inc.), Vintage Gloss® (Potlatch Inc.), Khrome Kote® (Champion Paper Co.), Consolith Gloss® (Consolidated Papiers Co.), Ad-Proof Paper® (Appleton Papers, Inc.) und Mountie Matte® (Potlatch Inc.).
  • Wie oben erwähnt, kann, nachdem das Farbstoffbild auf einem ersten Farbstoff- Empfangselement erhalten worden ist, dieses auf ein zweites Farbbild-Empfangselement rückübertragen werden. Dies kann beispielsweise dadurch geschehen, dass die zwei Empfänger zwischen einem Paar von aufgeheizten Walzen hindurchgeführt werden. Auch können andere Methoden der Rückübertragung des Farbstoffbildes angewandt werden, wie die Verwendung einer aufgeheizten Walze, die Anwendung von Druck und Wärme, ein externes Aufheizen usw..
  • Ferner wird, wie oben erwähnt, bei der Herstellung eines Farb-Probeabzuges ein Satz elektrischer Signale erzeugt, der repräsentativ ist für die Form und Farbe eines Originalbildes. Dies kann beispielsweise geschehen durch Abtasten eines Originalbildes, Filtern des Bildes unter Trennung desselben in die erwünschten additiven primären Farben, d. h. Rot, Blau und Grün und durch anschließende Umwandlung der Lichtenergie in elektrische Energie. Die elektrischen Signale werden dann mittels eines Computers modifiziert, unter Erzeugung der Farbtrennungsdaten, die dazu verwendet werden, um einen Halbton-Farb-Probeabzug herzustellen. Anstatt einen Originalgegenstand abzutasten, um die elektrischen Signale zu erzeugen, können die Signale ferner durch einen Computer erzeugt werden. Dieses Verfahren wird genauer beschrieben in der Literaturstelle Graphic Arts Manual. Herausgeber Janet Field, Verlag Arno Press, New York 1980 (Seiten 358 ff).
  • Eine Zusammenstellung für eine thermische Farbstoffübertragung nach dieser Erfindung umfasst
  • a) ein Farbstoff-Donorelement wie oben beschrieben, und
  • b) ein Farbstoff-Empfangselement wie oben beschrieben, wobei sich das Farbstoff-Empfangselement in übergeordneter Beziehung zu dem Farbstoff-Donorelement befindet, so dass die Farbstoffschicht des Donorelementes in Kontakt mit der Farbbild-Empfangsschicht des Empfangselementes gelangt.
  • Die oben beschriebene Zusammenstellung mit diesen zwei Elementen kann zu einer integralen Einheit zusammengestellt werden, wenn ein monochromes Bild erhalten werden soll. Dies kann geschehen durch vorübergehendes Verkleben der zwei Elemente an ihren Kanten. Nach der Übertragung wird das Farbstoff-Empfangselement abgetrennt unter Freilegung des Farbstoff-Übertragungsbildes.
  • Das folgende Beispiel soll die Erfindung weiter veranschaulichen.
  • Farbstoff-Donorelement 1
  • Ein 100 um starker Poly(ethylenterephthalat)träger wurde beschichtet mit einer Farbstoffschicht, enthaltend den pinken Farbstoff A3 wie oben veranschaulicht (0,168 g/m²), den gelben Farbstoff C2 wie oben veranschaulicht (0,109 g/m²), den gelben Farbstoff F1 wie oben veranschaulicht (0,087 g/m²), den infrarote Strahlung absorbierenden Cyaninfarbstoff wie in der US-A-5 024 990 beschrieben (Spalte 13, Zeilen 1-15) in einer Stärke von 0,041 g/m² in einem Celluloseacetat-Bindemittel (CAP 480-20 von der Firma Eastman Chemical Company) (0,41 g/m²) unter Verwendung einer Lösungsmittelmischung aus Methylisobutylketon und Ethylalkohol (70/30 auf Gewichtsbasis).
  • Farbstoff-Donorelement 2
  • Dieses Element entsprach dem Farbstoff-Donorelement 1 mit der Ausnahme, dass anstatt des Farbstoffes F1 der Farbstoff G4 in gleicher Beschichtungsstärke verwendet wurde.
  • Orange Vergleichs-Druckfarbe
  • Eine Probe einer orangen Druckfarbe, hergestellt von der Firma Flint Ink Corporation, auf Papier aufgetragen, wurde als Vergleichsmaterial verwendet und die CIELAB- Farbkoordinaten der Probe wurden gemessen bei einer Status T-Dichte von 1,49. Diese Druckfarbe ist repräsentativ für eine orange Pigment-Druckfarbe, die beim Offset-Druck verwendet wird.
  • Druck
  • Ein Zwischen-Farbstoff-Empfangselement Kodak APPROVAL® Intermediate Color Proofing Film CAT # 831 5582 wurde mit den oben angegebenen Farbstoff-Donorelementen zum Druck eines Bildes verwendet. Die der Laseranordnung zugeführte Energie wurde moduliert, um ein kontinuierliches Tonbild zu erzeugen, bestehend aus gleichförmigen "Stufen" von unterschiedlicher Dichte, wie in der US-A-4 876 235 beschrieben. Nachdem das Abtasten des Bildbereiches mit der Laseranordnung beendet war, wurde die Laser-Exponierungsvorrichtung abgeschaltet und der Zwischenempfänger mit dem übertragenen Bild wurde auflaminiert auf ein Papiermaterial vom Typ Quintessence® (Potlatch Corp.), das zuvor zusammenlaminiert worden war mit Kodak APPROVAL® Prelaminate, CAT # 173 9671.
  • Farbmessungen und Dichtemessungen erfolgten unter Verwendung eines tragbaren Spektrophotometers vom Typ Gretag SPM100-II, eingestellt auf einen Leuchtkörper D&sub5;&sub0; und einen Betrachterwinkel von 2 Grad. Werte wurden abgelesen mit einem schwarzen Hintergrund hinter den Proben. Die angegebenen CIELAB L*-, a*- b*- Koordinaten wurden interpoliert auf eine Status T-Dichte von 1,49.
  • Bei Anwendung des ClELAB-Systems können Farben gekennzeichnet werden durch drei Parameter: L*, a* und b*, wobei L* eine Helligkeitsfunktion ist, und a* und b* einen Punkt im Farbraum definieren. Infolgedessen kann eine Aufzeichnung von Werten von a* vs. b* für eine Farbprobe dazu verwendet werden, um genau zu zeigen, wo diese Probe in dem Farbraum liegt, d. h. was für einen Farbton sie hat. Hierdurch wird ermöglicht, dass verschiedene Proben miteinander auf ihren Farbton verglichen werden können, wenn sie ähnliche L*-Werte aufweisen.
  • Die Farbdifferenzen zwischen den Proben können ausgedrückt werden in Form von ΔE, wobei ΔE die Vektordifferenz in einem CIELAB-Farbraum ist zwischen dem mittels eines Lasers auf thermischen Wege erzeugten Bild und dem orangen Druckfarbenziel gemäß folgender Formel:
  • ΔE = Quadratwurzel aus [(L*e - L*s)² + (a*e - a*s)² + (b*e - b*s)²]
  • worin der untere Index e die Messungen von dem experimentellen Material darstellt und worin der untere Index s die Messungen von dem orangen Druckfarbenziel darstellt.
  • Die Farbdifferenzen können ferner ausgedrückt werden in Form eines Farbwinkels und der Sättigung C* nach den folgenden Formeln:
  • Farbton-Winkel = Arctan b*/a*
  • C* = Quadratwurzel aus (a*² + b*²)
  • Die Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt: Tabelle
  • Die obigen Ergebnisse zeigen, dass das orange Farbstoff-Donorelement der Erfindung dem orangen Druckfarben-Vergleichsmaterial sehr nahe kommt.

Claims (10)

1. Oranges Farbstoff-Donorelement für die thermische Farbstoffübertragung mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet mit einer Mischung aus einem pinken Farbstoff sowie einem ersten und einem zweiten gelben Farbstoff, dispergiert in einem polymeren Bindemittel, wobei der pinke Farbstoff der Formel A entspricht:
worin: R¹, R² und R³ jeweils unabhängig voneinander stehen für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine substituierte oder unsubsituierte Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; eine substituierte oder unsubstituierte Allylgruppe; eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; oder eine substituierte oder unsubstituierte Hetarylgruppe mit 5 bis 10 Atomen;
X steht für C(CH&sub3;)&sub2;, S, O oder NR&sub1;; und
Y steht für die Atome, die zur Vervollständigung eines 5- oder 6-gliedrigen Ringes erforderlich sind, der an ein anderes Ringsystem ankondensiert sein kann;
wobei der erste gelbe Farbstoff mit der Formel C der Struktur entspricht:
worin: R&sup6; und R&sup7; jeweils unabhängig voneinander für die gleichen Gruppen stehen, wie R¹, R² und R³ oben;
K steht für C(CH&sub3;)&sub2;, S, O oder NR&sup6;; oder
G steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine substituierte oder unsubstituierte Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen; NHR&sup6;; NR&sup6;R&sup7;;
wobei der zweite gelbe Farbstoff der Formel F oder G entspricht, wobei die Formel F die Struktur hat:
worin: R¹² steht für Methyl oder eine substituierte oder unsubstituierte Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; oder eine substituierte oder unsubstituierte Aryloxygruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen;
R¹³ steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Cycloalkylgruppe mit 5 bis 7 Kohlenstoffatomen; oder
eine substituierte oder unsubstituierte Arylgruppe mit 6 bis 10 Kohlenstoffatomen;
R¹&sup4; und R¹&sup5; jeweils unabhängig voneinander stehen für Wasserstoff oder eine substituierte oder unsubstituierte Alkyl- oder Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen; und worin
die Formel G die Struktur hat:
worin: R¹&sup7;, R¹&sup8; und R¹&sup9; jeweils unabhängig voneinander eine Gruppe darstellen wie oben für R¹, R² und R³ angegeben;
R¹&sup6; für eine der Gruppen steht, wie für R¹&sup7;, R¹&sup8; und R¹&sup9; angegeben oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit Z einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;
Z steht für Wasserstoff; eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Alkoxygruppe; Halogen; oder die Atome darstellt, die gemeinsam mit R¹&sup6; einen 5- oder 6-gliedrigen Ring bilden;
W jeweils unabhängig voneinander steht für eine substituierte oder unsubstituierte Alkylgruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; eine Alkoxygruppe mit 1 bis 10 Kohlenstoffatomen; Halogen; oder wobei zwei benachbarte Gruppen W gemeinsam die Atome darstellen, die erforderlich sind zur Vervollständigung eines 5- oder 6-gliedrigen Ringes, unter Erzeugung eines kondensierten Ringsystems; und worin
n steht für eine Zahl von 0 bis 2.
2. Element nach Anspruch 1, in dem das Farbstoff-Donorelement einen infrarote Strahlung absorbierenden Farbstoff in der Farbstoffschicht enthält.
3. Element nach Anspruch 1, in dem in Formel A R¹ steht für Butyl, R² steht für 2- Methoxyethyl, R³ steht für Methyl, X steht für C(CH&sub3;)&sub2; und Y ist ein 6-gliedriger aromatischer Ring.
4. Element nach Anspruch 1, in dem in Formel C R&sup6; steht für Ethyl, R&sup7; steht für Phenyl, G steht für Dimethylamino und K steht für steht für C(CH&sub3;)&sub2;.
5. Element nach Anspruch 1, in dem in Formel F R¹³ steht für Phenyl, R¹² steht für Methyl, R¹&sup4; steht für 3-Methoxy und R¹&sup5; ist 4-Methoxy.
6. Element nach Anspruch 1, in dem in Formel G R¹&sup6; steht für Benzyl, R¹&sup7; steht für Ethyl, R¹&sup8; steht für Wasserstoff, R¹&sup9; steht für Benzyl, Z steht für Wasserstoff und n ist 0.
7. Verfahren zur Herstellung eines Farbstoff-Übertragungsbildes, bei dem man ein oranges Farbstoff-Donorelement gemäß Anspruch 1 bildweise erhitzt, das aufweist einen Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet mit einer Mischung aus in einem polymeren Bindemittel dispergierten Farbstoffen, und bei dem man ein Farbstoffbild auf ein Farbstoff-Empfangselement überträgt, unter Erzeugung des Farbstoff-Übertragungsbildes.
8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem das Farbstoff-Donorelement einen infrarote Strahlung absorbierenden Farbstoff in der Farbstoffschicht enthält.
9. Zusammenstellung für die thermische Farbstoffübertragung mit:
a) einem orangen Farbstoff-Donorelement nach Anspruch 1 mit einem Träger, auf dem sich eine Farbstoffschicht befindet mit einer Mischung aus Farbstoffen, die in einem polymeren Bindemittel dispergiert sind, und
b) einem Farbstoff-Empfangselement mit einem Träger, auf dem sich eine Farbbild-Empfangsschicht befindet, wobei sich das Farbstoff-Empfangselement in übergeordneter Beziehung zu dem orangen Farbstoff-Donorelement nach Anspruch 1 befindet, so dass die Farbstoffschicht in Kontakt mit der Farbbild- Empfangsschicht gelangt.
10. Zusammenstellung nach Anspruch 9, in der das Farbstoff-Donorelement einen infrarote Strahlung absorbierenden Farbstoff in der Farbstoffschicht enthält.
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