DE590406C - Schalter fuer elektrische Signalgeraete - Google Patents
Schalter fuer elektrische SignalgeraeteInfo
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- DE590406C DE590406C DESCH98298D DESC098298D DE590406C DE 590406 C DE590406 C DE 590406C DE SCH98298 D DESCH98298 D DE SCH98298D DE SC098298 D DESC098298 D DE SC098298D DE 590406 C DE590406 C DE 590406C
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01C—RESISTORS
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- H01C10/50—Adjustable resistors structurally combined with switching arrangements
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Description
- Schalter für elektrische Signalgeräte Gegenstand der Erfindung ist ein Schalter für elektrische Signalgeräte, 'der derart ausgebildet ist, daß bei stärkerem Drücken des ,Schalters die Tonstärke des Signalgerätes verstärkt wird. Es sind Schalter bekannt, bei welchen durch Einschaltung eines Widerstandes die Tonstärke des Instrumentes vermindert wird. In allen diesen Fällen wird jedoch ein bestimmter Widerstand eingeschaltet. Diese Vorrichtungen haben den Nachteil, daß zwei Handlungen vorzunehmen sind, und zwar erstens das Einschalten des Widerstandes und zweitens das Betätigen des Signals. Sie haben ferner den Nachteil, daß nur zwei bestimmte Tonstärken, die ein für allemal festgelegt sind, hervorgerufen werden können. Es ist ferner bekannt, beispielsweise bei Motoranlassern, Widerstand gegen den Druck einer Feder langsam abzuschalten, um die Anlaßzeit'zu regeln. Die Anbringung der Feder erfolgt auch zu dem Zwecke, den Schalter in die ursprüngliche Lage zurückzuführen.' ° Beim Gegenstand der Erfindung ist es möglich, die Tonstärke zu variieren je nach der Stärke des Druckes, der auf den Schalter ausgeübt wird. Der Schalter ist so ausgebildet, daß mit stärkerem Drücken, entgegen der Kraft einer Feder, fortlaufend mehr Widerstand . abgeschaltet und dadurch die Lautstärke des Signalgerätes gleichmäßig verstärkt wird. Es ist dadurch möglich, empfindungsgemäß die Tonstärke von Fall zu Fall abzustimmen. Es ist erwünscht, wenn die zu warnende Person. in der Nähe des Fahrzeuges ist, kein zu lautes Signal zu geben, da ein solches nicht warnend, sondern erschreckend wirkt. Es ist ferner erwünscht, daß das Signal nicht mit voller Stärke sogleich einsetzt, sondern allmählich in seiner Stärke ansteigt, wie bei einer Ballhupe; auch dies wird beim Gegenstand der Erfindung erreicht.
- Es ist gleichzeitig möglich, einen an sich bekannten Vorschaltwiderstand vorzusehen, so daß man in der Lage ist, verschiedene Tonstärken in zwei verschiedenen Bereichen hervorzurufen.
- In beiliegenden Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
- Fig. r und 2 zeigen einen Druckknopf für ein elektrisches Signalgerät, bei welchem beim Drücken auf den Knopf r zunächst das linke Ende des Widerstandes 2 durch eine biegsame Feder eingeschaltet wird. Bei weiterem Drücken werden durch Abrollen der Feder auf dem Widerstand?, nach und nach Windungen desselben abgeschaltet, so daß der Widerstand fortlaufend verkleinert wird. Bei vollem Durchdrücken des Knopfes z ist der Widerstand vollständig abgeschaltet, und der Schalter stellt eine direkte Verbindung her.
- In Fig. 3 und 3a ist eine Anordnung gezeigt, bei welcher sich eine Feder 2 beim Durchdrücken auf' der Widerstandsunterlage 3 abrollt und so mehr -oder weniger Widerstand in die Verbindungsleitung zum Signalgerät schaltet. Der Widerstand kann auzh in der gekrümmten Feder liegen.
- Fig. q. zeigt die Ausführungsform eines Schalters, bei welchem auf dem Knopf i ein Schleifkontakt a angebracht ist, der beim Durchdrücken des Knopfes gegen die Kraft der Feder 3 den Widerstand q. allmählich abschaltet.
- Bei der Ausbildung nach Fig. 5 ist eine Dose :2 vorhanden, in welcher sich Kohlenstaub oder Metallspäne q. befinden, und zwar wird hier beim Drücken auf den Schaltknopf i der Stift 3 mehr oder weniger tief in die Teilchen q. eindringen und dadurch ein verschieden großer Widerstand eingeschaltet werden. Bei vollem Durchdrücken des Knol)-fes i gegen die Kraft der Feder 5 setzt sich der Stift auf den Kontakt 6 auf, wodurch jedweder Widerstand ausgeschaltet und volles Signal gegeben wird.
- Fig.6 zeigt eine andere Anordnung des Schalt-,viderstandes. Wird in diesem Falle der Druckknopf i betätigt, so ist zunächst zum Signalgerät a ein Widerstand 3 parallel geschaltet, während in der Verbindungsleitung von der Batterie zum Signalgerät der Widerstand 4. eingeschaltet ist. Bei stärkerem Drücken auf den Knopf i wird der parallel geschaltete Widerstand vermehrt, während der zum Signalgerät hintereinandergeschaltete Widerstand verkleinert wird; es wird also die Stromstärke nach dem Signalgerät vergrößert.
- Die Ausführung ist auch derart möglich, daß bei vollem Drücken des Knopfes i der parallel geschaltete Widerstand 3 vollständig abgeschaltet wird für starkes Signal. Ein derartiger Schalter für verschiedenen Widerstand kann auch kombiniert werden mit einer an sich bekannten Einrichtung, welche die Zeitdauer des Signals begrenzt. Er kann ferner kombiniert werden mit einem einschaltbaren Widerstand, welcher dazu bestimmt ist, um beispielsweise auf der Landstraße starkes Signal zu geben, während im Ortsverkehr bei eingeschaltetem Widerstand die Lautstärke des Signals verringert wird: Da die Druckknopfschalter für die verschiedenen Fahrzeugtypen meist verschiedenartig und verschieden groß ausgeführt sind und besonders die äußeren Schaltergehäuse ungleich sind, so ist es zweckmäßig, einen Schalter nach dem Gegenstande der Erfindung möglichst so auszuführen, daß er in ein normales Schaltergehäuse eingefügt -,erden kann. Derartige Ausführungen zeigen die Fig. 7 und B.
- Auch bei diesen Ausführungen wird beim Durchdrücken gegen die Kraft einer Feder je nach der Größe des Druckes mehr oder weniger Widerstand abgeschaltet. Die Ausführungen sind so gewählt, daß man an Stelle des normalen Druckknopfes einen Widerstandschalter entsprechend den Fig. 7 oder 8 in das Gehäuse einfügen kann. Der Druck wird in diesem Falle gegen die obere Kappe z ausgeiibt.
- Bei Kraftfahrzeugen erfolgt die Einschaltung der Hupe vielfach durch einen Signalring, der auf dem Armkreuz des Steuerrades aufmontiert ist. Auch für diesen Fall ist eine Ausführung entsprechend dem Gegenstand der Erfindung anwendbar und in Fig. 9 schematisch dargestellt. Im Innern des meist festmontierten unteren Ringes z befindet sich der Widerstand 3, welcher im Eingrifft steht mit einer Gleitfeder q., die mit dem oberen beweglichen Ring 5 verbunden ist. Es ist in diesem Falle nur notwendig, an mehreren Stellen der Ringe diese Widerstandschalter anzubringen, so daß auch in diesem Falle beim mehr oder weniger starken Drücken auf eine beliebige Stelle des Ringes 5 ein mehr oder weniger starkes Signal gegeben wird.
- Fig. io zeigt eine einfache Ausführungsform, bei welcher durch Durchdrücken mehrerer übereinandergelegter, über Widerstandsteile miteinander verbundener Platten 3 durch den Knopf i diese Platten nach und nach gegeneinander zum Anliegen gebracht werden, wodurch auch in diesem Falle eine Verringerung des der Hupe vorgeschalteten Widerstandes eintritt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE i. Schalter für elektrische Signalgeräte, bei welchem durch Einschalten von mehr oder weniger Widerstand verschiedene Lautstärken erreicht werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter so ausgebildet ist, daß bei stärkerem Drücken, entgegen der Kraft einer Feder, fortlaufend mehr Widerstand abgeschaltet und dadurch die Lautstärke des Signalgerätes gleichmäßig verstärkt wird. . Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschaltung des Widerstandes in bekannter Weise durch eine Feder erfolgt, die beim stärkeren Durchdrücken auf dem Widerstand sich abrollt und letzteren ausschaltet. 3. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Widerstand eine Feder verwendet wird, die sich auf einer Kontaktfläche abrollt. q.. Schalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Druckknopf, der in bekannter Weise gegen die Kraft einer Feder niedergedrückt wird und einen Schleifkontakt besitzt, welcher auf einem Widerstand gleitet und diesen dadurch abschaltet. 5. Schalter nach Anspruch i mit Kohlen-, Metallspänen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß als Vorschalüviderstand ein Stift mehr oder weniger tief in den Widerstand eindringt. 6. Schalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beim Einschalten ein Widerstand zum Signalinstrument parallel geschaltet wird, welcher beim stärkeren Durchdrücken des Knopfes erhöht wird. 7. Schalter nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mit der Verstärkung des parallel geschalteten Widerstandes ein zum Signalinstrument hintereinandergeschalteter Widerstand verkleinert wird. B. Schalter nach Anspruch 1, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei vollem Durchdrücken des Schaltknopfes der parallel geschaltete Widerstand abgeschaltet wird. g. Schalter nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Schalter für gleichmäßig veränderlichen Widerstand in einen Schaltring eingefügt sind. io. Schalter nach Anspruch i bis g, dadurch gekennzeichnet, daß er aus melhreren übereinandergelegten Platten besteht, welche beim Durchdrücken sich untereinander berühren und dadurch Widerstand abschalten. ii. Schalter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter für fortlaufend veränderlichen Widerstand vereinigt wird mit einer an sich bekannten Einrichtung, durch welche dem Signalgerät ein Widerstand vor- oder abgeschaltet werden kann. 12. Schalter nach Anspruch i bis ii, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter für fortlaufend veränderlichen Widerstand vereinigt wird mit einer an sich bekannten Vorrichtung, welche das Signalgerät nach einer bestimmten Zeitdauer des Signals abschaltet.
Priority Applications (1)
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| DE590406C true DE590406C (de) | 1934-01-04 |
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Family Applications (1)
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| DESCH98298D Expired DE590406C (de) | 1932-07-14 | 1932-07-14 | Schalter fuer elektrische Signalgeraete |
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1932
- 1932-07-14 DE DESCH98298D patent/DE590406C/de not_active Expired
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