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DE358045C - Selbsttaetiger Ausschalter, besonders in Form eines Sicherungsstoepsels - Google Patents

Selbsttaetiger Ausschalter, besonders in Form eines Sicherungsstoepsels

Info

Publication number
DE358045C
DE358045C DEK76802D DEK0076802D DE358045C DE 358045 C DE358045 C DE 358045C DE K76802 D DEK76802 D DE K76802D DE K0076802 D DEK0076802 D DE K0076802D DE 358045 C DE358045 C DE 358045C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
locking device
coil
lever
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK76802D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK76802D priority Critical patent/DE358045C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE358045C publication Critical patent/DE358045C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H73/00Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism
    • H01H73/36Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release
    • H01H73/42Protective overload circuit-breaking switches in which excess current opens the contacts by automatic release of mechanical energy stored by previous operation of a hand reset mechanism having electromagnetic release and no other automatic release reset by rotatable knob or wheel

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)

Description

  • Selbsttätiger Ausschalter, besonders in Form eines Sicherungsstöpsels. Die Erfindung verbessert den selbsttätigen Ausschalter und Sicherungsstöpsel nach dem Hauptpatent 355395 nach verschiedenen Richtungen, zunächst dadurch, daß die Sperrvorrichtung des Drehschalters durch eine Einstellschraube mehr oder weniger zum Eingriff gebracht wird. Dadurch kann man nach Belieben die Ausschaltung empfindlicher machen. Dann-hat es sich als zweckmäßig herausgestellt, den Hebel der Sperrvorrichtung für den Drehschalter nicht unmittelbar durch ,den Kern der Spule betätigen zu lassen, sondern in an sich bekannter Weise unter Einschaltung einer bestimmten Übersetzung. Diese Übersetzung kann entweder durch Hebel oder auch durch Zahnräder, durch Druckluftkolben u. dgl. ausgeführt werden und ist so eingerichtet, daß durch sie die von dem Kern ausgeübte Kraft vergrößert und damit die Sperrvorrichtung sicherer ausgelöst wird. 3 Weiter erscheint es zweckmäßig, den Ausschalter für Wechselstrom und für Gleichstrom gleich empfindlich zu machen, so daß derselbe Stöpsel ohne weiteres für beide Stromarten benutzt werden kann. Es wird dies dadurch erreicht, daß man die Spule selbst nicht wie bisher üblich, aus Holz oder Pappe macht, sondern aus Kupfer oder Messing. Die bei Wechselstrom in dieser Hülse auftretenden Wirbelströme, die bei Gleichstrom nicht entstehen, veranlassen dann, daß der Schalter bei Wechselstrom auf die gleiche Stromstärke anspricht wie bei Gleichstrom. Anstatt die ganze Hülse aus Kupfer oder Messing oder einem ähnlichen Metall zu machen, kann man sie auch innen oder außen mit einem Mantel aus derartigem Stoff umgeben, oder man kann gemäß der Erfindung den Eisenkern mit einem ähnlichen Mantel versehen, der gegebenenfalls als galvanischer . Überzug oder auch als aufgewickelte, in sich I kurzgeschlossene Spule ausgeführt sein kann.
  • Um eine Bremsung der Bewegung des Kerns zu erreichen, kann man ihn in C51, Glyzerin oder eine andere Flüssigkeit legen oder den Abstand zwischen Kern und Spulenwandung so gering machen, daß bei der Bewegung ein Luftwiderstand auftritt.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform eines derartig verbe$serten Sicherungsstöpsels ist in der Abb. i der Zeichnung im Längsschnitt und in Abb. a in Ansicht von oben dargestellt.
  • In den Drehschalter a greift mit der Nase b der um c drehbare Hebel d ein und hält ihn in der Sperrlage fest. Auf das Ende dieses Hebels wirkt nun der Kerne der Spule' nicht unmittelbar ein, sondern unter Vermittlung des um g drehbaren Hebels H, der sich mit einer Nase i gegen den Hebel d legt. Auf i den Kern wirkt eine Druckfeder j, die ihn ständig nach oben gegen den Hebel i drückt.
  • Erreicht der durch die Spule f fließende Strom eine bestimmte Stärke, so wird der Kerne, da sein unterer Teil aus Eisen besteht, in die Spule hineingezogen und drückt dabei zusammen mit der Feder j stärker gegen den Hebel h, der seine Bewegung durch die Nase i auf den Hebel d überträgt, so daß der Sperrzahn bei b den Schalter a freigibt. Dabei kann man die Stellung zwischen dem Sperrzahn b und dem Schlitz in dem -Drehschalter a noch durch eine Schraube h einstellen, so daß man dadurch die Sperrvorrichtung mehr oder weniger empfindlich machen kann.
  • Die Zurückziehung des Sperrzahnes b vom Hand erfolgt wieder wie bei der früheren Ausführungsform durch eine Zugstange l mit nach außen tretender Platte oder Knopf in. Die Spule f ist aus Kupfer, Messing oder einem ähnlichen Metall hergestellt, nur die Oberplatte n der Spule ist als Eisenplatte ausgeführt bzw. mit einer Eisenauflage versehen. Wie schon gesagt, kann die Spule auch innen oder außen mit einem Kupfer- oder :Messingmantel versehen sein, oder man kann den Eisenkern entsprechend ummanteln.
  • Die feststehenden Kontakte o, gegen die sich die Kontakte Q des Drehschalters q legen, sind auf einer Blattfeder r befestigt, die in der Kontaktstellung gespannt ist und somit beim Auslösen des Schalters diesem noch eine Beschleunigung erteilt, die zu der ihm von seiner Feder s gegebenen hinzutritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätiger Ausschalter, besonders in Form eines Sicherungsstöpsels, nach Patent 355395, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung des Drehschalters durch eine Einstellschraube mehr oder weniger zum Eingriff gebracht wird.
  2. 2. Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellschraube auf den Hebel der Sperrvorrichtung einwirkt und dadurch sowohl gleichzeitig dessen Nase gegenüber dem Schlitz des Knopfes des Drehschalters verstellt als auch auf den an einer Feder hängenden Kern der Spule einwirkt und seine Höhenlage zur Spule ändert.
  3. 3. Ausführungsform nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem beweglichen Kern und der Sperrvorrichtung des Schalters eine an sich bekannte Übersetzung (Hebelübersetzung, Zahnradübersetzung, Druckluftübersetzung usw.) eingeschaltet ist. q.. Ausführungsform nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Eisenkern einen Mantel aus Kupfer, Messing o. dgl. besitzt, der gegebenenfalls auf galvanischem Wege hergestellt ist.
DEK76802D 1920-12-13 1921-03-15 Selbsttaetiger Ausschalter, besonders in Form eines Sicherungsstoepsels Expired DE358045C (de)

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Publications (1)

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DE358045C true DE358045C (de) 1922-09-05

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