DE588868C - Versteifung fuer den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen - Google Patents
Versteifung fuer den eisernen Grubenausbau durch eiserne BolzenInfo
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- DE588868C DE588868C DESCH97513D DESC097513D DE588868C DE 588868 C DE588868 C DE 588868C DE SCH97513 D DESCH97513 D DE SCH97513D DE SC097513 D DESC097513 D DE SC097513D DE 588868 C DE588868 C DE 588868C
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
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Description
- Versteifung für den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen Die ursprüngliche Versteifung von Grubenausbaurahmen beliebiger Form, gleichgültig, ob diese noch aus Holz oder bereits teilweise oder ganz aus Eisen bestanden, in der Längsrichtung der Strecke wurde durch Holzbalken bewirkt, die zwischen die entsprechenden Teile zweier benachbarter Ausbaurahmen eingeklemmt wurden. Später benutzte man in gleicher Weise Alteisenteile, Schienen u. dgl. Derartige Bolzen vermochten nur Druckkräfte von Ausbau zu Ausbau zu übertragen, aber keine Zugkräfte.
- Dann ist man dazu übergegangen, eiserne Bolzen durch Umbiegen der Enden an den Rahmen zu befestigen oder sie mit diesen zu verschrauben. Erstere Befestigungsart konnte nur Zug-, aber keine Druckkräfte übertragen und führte zu einem Kanten der Ausbaurahmen, während bei letzterer die Gefahr des Abscherens der Schraubenbolzen bestand und Rahmen und Bölzen in ihrem Querschnitt durch die Schraubenlöcher geschwächt wurden. Außerdem war diese Befestigungsart umständlich und zeitraubend.
- Weiterhin wurde vorgeschlagen, Profileisen zu verwenden, die mit ausgeklinkten Enden in die entsprechend ausgesparten Grubenausbaurahmen schloßartig eingreifen, wobei beispielsweise die Stege von die Längsversteifung bildenden Winkeleisen an den Enden abgeschnitten und die überstehenden Flanschenenden beiderseits auf ein kurzes Stück derart ausgespart sein sollen, daß die Enden der Winkeleisen, durch in der Mitte zu Kreisen erweiterte Schlitze der Grubenausbaurahmen hindurchgeschoben, nach Drehen um 9o° eine schloßartige Verbindung mit den Grubenausbaurahmen bilden. Derartige Bolzen haben gegenüber den bisherigen wohl den Vorteil, daß sie, wenn auch mit gewissem Spiel, auf Zug und auf Druck beansprucht werden können. Sie bedingen aber durch ihre Befestigungsart eine unzulässige Schwächung der Grubenausbaurahmen und müssen auch selbst an ihren Enden zum Zwecke dieser Verbindung geschwächt werden. Außerdem haben sie ebenso wie manche der älteren Bolzenarten den Nachteil, daß ihre Befestigungsart es verbietet, die von Feld zu Feld aufeinanderfolgenden Bolzen. genau in eine Flucht zu setzen. Sie müssen vielmehr gegeneinander versetzt angeordnet werden, so daß die Kraftübertragung von Feld zu Feld nicht unmittelbar erfolgen kann, sondern die Ausbaurahmen selbst durch die in den Bolzen wirkenden Zug- oder Druckkräfte auf Biegung beansprucht werden. Die vorerwähnte Schwächung der Rahmen gerade an den Angriffsstellen der Biegungskräfte kommt dabei als sehr schädliches Moment hinzu.
- Bekannt ist ferner eine Bolzenversteifung, bei der die Enden der von Normaleisen gebildeten Bolzen entsprechend den Profilen der Türstöcke ausgespart sind und diese umgreifen. Doch auch hier sind die Bolzen versetzt angeordnet, so ,daß jede axiale Druckbeanspruchung ein zusätzliches Biegungsmoment auslöst. Eine Übertragung von Zugkräften ist bei dieser Anordnung unmöglich.
- Gegenstand der Erfindung ist eine neue Bolzenversteifung für den eisernen Grubenausbau, durch die alle angeführten Nachteile vermieden werden. Gemäß der Erfindung wird die Versteifung für den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen, die mit ihren Enden den Ausbauteil umfassen, bewirkt, wobei die Enden der Bolzen, die sich beiderseitig gegen den gleichen Ausbauteil legen, unmittelbar ineinandergreifen. Hierdurch wird erstmalig eine Verbolzung ermöglicht, durch die Zug und Druckkräfte ohne Schwächung des Ausbauprofils in gleich guter Weise übertragen werden, wobei die Bolzen zwangsläufig in einer Flucht angeordnet werden. Das Merkmal eines eisernen Bolzens nach der Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß seine gabelförmigen Enden zum Eingriff in die Enden der beiderseits anschließenden Bolzen mit Zähnen versehen sind. Durch die Anordnung eines Keiles zwischen Ausbauteil und Kopfstückstirnseite des Bolzens wird beim Einbau der kraftschlüssige Eingriff der Verzahnung bewirkt.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Kopfenden der Bolzen so verbreitert sind, däß sie zugleich als Lasche für zwei aneinanderstoßende bogenförmige Ausbauteile dienen können.
- In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigt Abb. i einen eisernen Bolzen nach der Erfindung in Seitenansicht und Abb. 2 in Draufsicht.
- Der Bolzen besteht aus einem Walzstab i beliebigen Profils, z. B. einem handelsüblichen Trägerprofil, aus gebrauchten Grubenschienen o. dgl., an dessen Enden beiderseits Kopfstücke 2, die z. B. im Gesenk geschmiedet sein können, stumpf angeschweißt sind, z. B. nach dem elektrischen Abschmelzschweißverfahren. Die Kopfstücke 2 umfassen das Ausbauprofil 3 und stehen durch Verzahnung q. gegenseitig in Eingriff. Durch die Anordnung von Keilen 5 zwischen Kopfstück, Stirnseite und Ausbauprofil wird beim Einbau der Verbolzung ein kraftschlüssiger Eingriff erzielt. Durch Verbreiterung der Stirnseite 6 kann der neue Bolzen gleichzeitig als Lasche für den Bogenausbau verwandt werden, indem in diesen Verbreiterungen die Löcher für die Laschenbolzen angeordnet werden.
- Am Wesen der Erfindung wird selbstverständlich nichts geändert, wenn der Bolzen als ein Stück im ganzen, beispielsweise als Gesenkschmiedestück, hergestellt wird. Weiterhin kann das Mittelstück nach der Mitte zu gegen Ausknickgefahr allmählich verstärkt werden, so daß etwa ein Körper gleicher Festigkeit entsteht. Schließlich kann es in allen Fällen zweckmäßig sein; Verstärkungen an den im ganzen als Schmiedestück hergestellten Bolzen oder bei mehrteiliger Herstellung Verstärkungen an den ebenso hergestellten Kopfstücken oder im Mittelstück vorzusehen, um in der Lage zu sein, durch nachträgliches Ausschmieden dieser Verstärkungen die Bolzen etwaigen Abweichungen in der Entfernung der einzelnen Ausbaurahmen voneinander anzupassen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Versteifung für den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen, die mit ihren Enden den Ausbauteil umfassen, dadurch gekennzeichnet, daß die Endender Bolzen, die sich beiderseitig gegen den gleichen Ausbauteil legen, unmittelbar ineinandergreifen.
- 2. Eiserner Bolzen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seine gabelförmigen Enden zum Eingriff in die Enden der beiderseits anschließenden Bolzen mit Zähnen versehen sind.
- 3. Eiserner Grubenausbau mit Bolzen nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Keils zwischen Ausbauteil und Kopfstückstirnseite des Bolzens, der beim Einbau den kraftschlüssigen Eingriff der Verzahnung bewirkt. q.. Bolzen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß seine Kopfenden. so verbreitert sind, daß sie zugleich als Lasche für zwei aneinanderstoßende bogenförmige Ausbauteile dienen können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH97513D DE588868C (de) | 1932-04-15 | 1932-04-15 | Versteifung fuer den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DESCH97513D DE588868C (de) | 1932-04-15 | 1932-04-15 | Versteifung fuer den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE588868C true DE588868C (de) | 1933-12-02 |
Family
ID=7446152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH97513D Expired DE588868C (de) | 1932-04-15 | 1932-04-15 | Versteifung fuer den eisernen Grubenausbau durch eiserne Bolzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE588868C (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE947876C (de) * | 1953-03-17 | 1956-08-23 | Ewald Berghaus Fa | Einrichtung zum Verbinden von Traegern oder Stuetzen durch Querstreben |
| DE951205C (de) * | 1951-05-03 | 1956-12-13 | Fritz Suberg | Vorrichtung zur Verbindung aufeinanderfolgender Ausbaurahmen beim Streckenausbau |
| DE965721C (de) * | 1942-10-13 | 1957-08-01 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verbolzung eiserner Grubenausbaurahmen |
| DE1115205B (de) * | 1958-02-28 | 1961-10-19 | Lorenz Polygon Ausbau G M B H | Gelenkverbolzung fuer den Streckenausbau |
| DE976555C (de) * | 1951-11-13 | 1963-11-14 | Heinz Dr-Ing Recker | Staehlerner Schachtausbaurahmen |
| DE977076C (de) * | 1949-10-22 | 1965-01-14 | Heinrich Fuerst Soehne Stahlba | Druck- und zugfeste Verbolzung von Grubenausbaurahmen |
| DE1189501B (de) * | 1959-05-23 | 1965-03-25 | Dipl Berging Dr Mont Josef Kle | Verbolzung fuer den Grubenausbau, insbesondere Streckenausbau |
-
1932
- 1932-04-15 DE DESCH97513D patent/DE588868C/de not_active Expired
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE965721C (de) * | 1942-10-13 | 1957-08-01 | Gutehoffnungshuette Sterkrade | Verbolzung eiserner Grubenausbaurahmen |
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