[go: up one dir, main page]

DE1163752B - Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform - Google Patents

Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform

Info

Publication number
DE1163752B
DE1163752B DET17686A DET0017686A DE1163752B DE 1163752 B DE1163752 B DE 1163752B DE T17686 A DET17686 A DE T17686A DE T0017686 A DET0017686 A DE T0017686A DE 1163752 B DE1163752 B DE 1163752B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tabs
segments
connection according
wedge
wedge surfaces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET17686A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Fuchs
Fritz May
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Thyssen AG
Original Assignee
August Thyssen Huette AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Thyssen Huette AG filed Critical August Thyssen Huette AG
Priority to DET17686A priority Critical patent/DE1163752B/de
Priority to GB4411360A priority patent/GB958516A/en
Publication of DE1163752B publication Critical patent/DE1163752B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/18Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
    • E21D11/22Clamps or other yieldable means for interconnecting adjacent arch members either rigidly, or allowing arch member parts to slide when subjected to excessive pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Laschenverbindung für Grubenausbau in Rifig- oder Bogenform Die Erfindung betrifft eine Laschenverbindung für aus mehreren Segmenten bestehenden Grubenausbau in Ring- oder Bogenform, insbesondere eine starre Laschenverbindung für aus Stegprofilen bestehende Ausbaurahmen, bei welcher zur Verbindung der Segmente ein Laschenpaar verwendet wird, das Langlöcher für Spannbolzen aufweist, deren Köpfe auf an den Laschen angebrachten, in Längsrichtung der Laschen keilig ansteigenden Flächen verkeilt werden können.
  • Bei bekannten starren Verbindungen werden die stumpf gegeneinanderstoßenden Enden zweier Ausbausegmente durch ein Laschenpaar mittels mehrerer Schrauben verbunden. Beim Einbau und späterem Rauben der durch Laschen und Schrauben verbundenen Segmente der Ausbaurahmen erfordert das Anschrauben bzw. das Lösen der Schraubverbindungen einen erheblichen Zeitaufwand. Wenn die Schrauben festsitzen, wird in vielen Fällen auf das Lösen der Schrauben verzichtet und der ganze Ausbaurahmen mittels Winden umgezogen, wobei sehr starke Deformierungen der Ausbauteile auftreten können. Die verbogenen Ausbauteile müssen dann vor ihrer Weiterverwendung mit erheblichen Kosten aufgearbeitet werden.
  • Bekannt ist auch eine Laschenverbindung, bei der eine der beiden Laschen mit einem Langloch und seitlich hiervon angeordneten Keilflächen versehen ist, auf denen ein durch das Langloch hindurchgesteckter Bolzen mit seinem Kopf verkeilt werden kann. Das Langloch mit den Keilflächen befindet sich auf der einen Seite der Stoßstelle der Segmente, währen auf der anderen Seite der Stoßstelle ein Keilgetriebe angeordnet ist, das aus einem Querkeil und einem Längskeil besteht. Der Querkeil liegt und stützt sich ab in Langlöchern der beiden Laschen und des Stegs des I förmigen Ausbausegments. Er ist mit einer Ausnehmung versehen, durch die der Längskeil hindurchgreift. Um diese Laschenverbindung herzustellen, müssen die beiden Laschen an die Ausbausegmente von beiden Seiten angesetzt und zunächst mittels einer Bolzensteckverbindung vorläufig verbunden werden. Dann werden auf der anderen Seite der Stoßstelle die beiden genannten Keile in die dafür vorgesehenen Löcher,eingesteckt und die Verbindung durch Antreiben des Längskeils endgültig verspannt.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Laschenverbindung der letztgenannten Art zu verbessern, insbesondere in der Ausbildung und Handhabung zu vereinfachen.
  • Gemäß der Erfindung sind beiderseits der Stoßstelle der Segmente an den Laschen Langlöcher mit seitlich davon angeordneten Keilflächen vorgesehen, auf denen durch die Löcher hindurchgreifende Spannbolzen verkeilt werden können. Die Keilflächen zu beiden Seiten der Stoßstelle besitzen hierbei die gleiche Neigungsrichtung. Für das Antreiben der Laschen sind an diesen zweckmäßig besondere Schlagflächen vorgesehen.
  • Mit der erfindungsgemäßen Laschenverbindung ist es möglich, die Laschen als solche, ähnlich wie Keile, anzutreiben, um die Verbindung herzustellen oder zu lösen. Es brauchen keine besonderen Keile verwendet zu werden, um die Verbindung zu verspannen, wie dies die bekannten Laschenverbindungen vorsehen. Solche Keile sind als zusätzliche Teile unerwünscht. Sie gehen im Grubenbetrieb leicht verloren und müssen daher mittels Ketten od. dgl. gegen Verlust gesichert werden. Außerdem ist die Handhabung der Keile beim Herstellen und beim Lösen der Verbindung verhältnismäßig umständlich. Das Antreiben der Laschen, wie dies die Erfindung vorsieht, läßt sich dagegen wesentlich einfacher und schneller durchführen und führt vor allem auch zu wesentlich höheren Spannkräften. Trotz der hohen Spannkräfte kann die erfindungsgemäße Laschenverbindung auch nach längerer Standzeit des Ausbaus ohne besondere Schwierigkeiten wieder gelöst worden, was ebenfalls durch Hammerschläge auf die dafür vorgesehenen Flächen der Laschen geschieht. Durch die Erfindung wird daher eine wesentliche, Vereinfachung der Laschenverbindung einerseits, und ihrer Handhabung beim Herstellen und Lösen der Verbindung andererseits erzielt.
  • Zur Verbindung der Ausbausegmente werden die erfindungsgemäßen Laschen wie üblich gegen die Enden der Segmente von beiden Seiten angelegt, so daß sich die Löcher in den Laschen und an den Enden der Segmente überschneiden. Darauf werden die Spannbolzen von einer Seite her in die Löcher eingesetzt. Die Köpf der Spannbolzen sind so ausgebildet, daß zundndest einer der beiden Köpfe durch die Löcher der Laschen und des Segmentes bei einer bestimmten Stellung hindurchpaßt. Zu diesem Zweck kann das eine Ende der Spannbolzen die Form eines schmalen Rechtecks oder eines Ovals besitzen, dessen Breite und Länge geringer sind als die Breite und Länge der Langlöcher. Nach dem Einsetzen werden die Spannbolzen in den Löchern um etwa 90" gedreht, so daß die Reehteckköpfe quer zur Längserstreckung der Langlöcher im Bereich der Keilflächen liegen. Das Verspannen der Laschen mit den Segmenten geschieht dann durch Antreiben der Laschen. Da sich die Spannbolzen in den Löchern der Ausbausegmente abstützen, werden beim Antreiben der Laschen in Längsrichtung der Segmente die Keilflächen an den Laschen unter die Köpfe der Spannbolzen gezogen. Man erhält auf diese Weise eine außerordentlich starke Verspannung der Laschen.
  • Es ist zweckmäßig, die Keilflächen an den Laschen, in deren Mitte die genannten Langlöcher angeordnet werden können, beim Warmpressen der Laschen auf die Oberseite der Laschen gleichzeitig mit aufzupressen. An den Laschen können besondere Schlagflächen zum Antreiben der Laschen angebracht sein. Diese Schlagflächen lassen sich ebenfalls beim Warmpressen der Laschen in einem Arbeitsgang herstellen. Beispielsweise können die Schlagflächen durch Umbördeln der zum inneren des Ausbaurahmens gerichteten Enden der Laschen hergestellt werden.
  • Die erfindungsgemäße Laschenverbindung kommt im allgemeinen mit nur zwei Spannbolzen aus, von denen der eine auf der einen Seite und der andere auf der anderen Seite der Stoßstelle der Segmente liegt. Es ist unter Umständen auch möglich, nur eine der beiden Laschen mit den genannten Keilflächen und Langlöchern zu versehen. Auch bei einer solchen Anordnung lassen sich lose Spannbolzen verwenden. Andererseits besteht hierbei aber auch die Möglichkeit, die Spannbolzen mit der Lasche, die keine Keilflächen aufweist, unverlierbar, d. h. fest oder auch hieran drehbar, aber nicht aus der Lasche herausziehbar, anzubringen. Bei einer solchen Ausgestaltung der Laschenverbindung wird zum Verspannen nur die mit den Keilflächen versehene Lasche angetrieben, während sich die andere Lasche mit den Spannbolzen an den Segmenten abstützt.
  • Ferner besteht die Möglichkeit, die Spannbolzen an den Segmenten, also beispielsweise im Steg der Segmente, drehbar, jedoch nicht herausziehbar zu lagern. Zur Verbindung der Segmente werden die Laschen von beiden Seiten der Segmente bei einer bestimmten Stellung der Spannbolzen über deren Köpfe geschoben, die Spannbolzen dann um 90° gedreht und die Laschen, wie bereits beschrieben, in Längsrichtung der Segmente angetrieben. Der besondere Vorteil dieser Verbindung besteht darin, daß man auf die Langlöcher an den Stegenden der Segmente verzichten kann. Außerdem sind hierbei die Spannbolzen an den Segmenten verlierbar gehalten.
  • Schließlich ist es auch möglich, an den Enden der Segmente als Spannelemente dienende Zapfen durch Sehweißen oder auf andere Weise fest anzubringen. Die Langlöcher in den Laschen besitzen hierbei einen Abschnitt, dessen Öffnungsquerschnitt etwas größer ist als die an den Zapfenenden angebrachten Verdickungen bzw. Ansätze, die mit den Keilflächen der Laschen zusammenwirken. Hierdurch wird erreicht, daß die feststehenden Zapfen in die Langlöcher der Laschen eingeschoben werden können. Im Anschluß an den genannten Abschnitt mit dem größeren Öffnungsquerschnitt befindet sich ein schmälerer Abschnitt der Löcher, zu dessen beiden Seiten die Keilflächen liegen.
  • Für die Erfindung werden zweckmäßig Laschen verwendet, die, wie an sich bekannt, eine U-artige Form besitzen, und die sich lediglich an den inneren Flanschenflächen der I-Profile der Ausbausegmente abstützen.
  • Die an den Laschen anliegenden Bolzenköpfe werden zweckmäßig ebenfalls keilig ausgebildet, wobei der Keilanstieg dieser Flächen mit dem Keilanstieg der an den Laschen angeordneten Keilflächen übereinstimmt. Auf diese Weise erhält man eine volle Flächenanlage der Spannbolzenköpfe an den Laschen. Es kann auch zweckmäßig sein, die Keilflächen in ihrem oberen Bereich in eine mit dem Steg der Lasche bzw. der Ausbauprofile im wesentlichen parallele Fläche auslaufen zu lassen. Bei einer solchen Anordnung können die Laschen so weit angetrieben werden, bis die Spannbolzenköpfe auf den genannten parallelen Flächen aufliegen.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • F i g. 1 zeigt einen bogenförmigen Streckenausbau aus drei durch Laschen miteinander verbundenen Segmenten; F i g. 2 zeigt in vergrößerter Darstellung eine erfindungsgemäße Verbindung zweier Segmente in Seitenansicht; F i g. 3 zeigt die Anordnung gemäß F i g. 2 im Horizontalschnitt; F i g. 4 zeigt ein Segmente.nde mit der Lochung für einen Spannbolzen; F i g. 5 zeigt die Anordnung gemäß F i g. 2 im Querschnitt; F i g. 6 zeigt einen Spannbolzen gemäß der Erfindung in verschiedenen Ansichten; F i g. 7 bis 9, 12 und 13 zeigen im Schnitt bzw. in Seitenansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung; F i g. 10, 11 und 14 zeigen in Seitenansicht und im Schnitt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung. Wie die F i g. 1 zeigt, besteht der Ausbaurahmen aus drei Segmenten 15, die ein I-Profil besitzen. Die Segmente 15 sind an den beiden Verbindungsstößen zwischen dem Firstsegment und den Stoßsegmenten durch Laschenpaare verbunden. Die Laschen 1 und 2 besitzen eine U-artige Form. Wie die F i g. 5 zeigt, legen sich die Laschen gegen die Innenflächen der Flansche der Segmente an. Zwischen den Stegflächen der Segmente und der Laschen besteht keine Berührung. Die Laschen umklammern die Spitzen der I-förmigen Ausbausegmente, wie bei 11 angedeutet.
  • In den Laschen befinden sich je zwei Langlöcher 5 (F i g. 2 und 3), die sich in Laschenlängsrichtung erstrecken und eine ovale Form besitzen. Selbstverständlich können die Langlöcher auch eine andere Form aufweisen. Beiderseits der Langlöcher 5 befinden sich an den Laschen 1 und 2 Keilflächen 4, die, wie die F i g. 3 erkennen läßt, gleichen Keilanstieg und gleiche Kefanstiegsrichtung aufweisen. Die Keilflächen sind beim Warmpressen der Laschen 1 und 2 in einem Arbeitsgang aufgepreßt. Zur Verbindung und Verspannung dienen Spannbolzen 6 (F i g. 6), die an beiden Enden Verdickungen, Ansätze od. dgl. tragen. Bei der in F i g. 6 dargestellten Anordnung befindet sich an dem einen Ende des Spannbolzens 6 ein Rundkopf 7 und an dem anderen Ende ein Rechteckkopf B. Die Breite des Rechteckkopfs 8 ist etwas geringer als die Breite der Langlöcher 5 in den Laschen 1 und 2 und der Langlöcher 14 in den Stegen der Segmente (F i g. 4). Es ist daher möglich, den Rechteckkopf 8 durch die Löcher 5 und 14 hindurchzuschieben.
  • Dagegen besitzt der Kopf 7 der Spannbolzen einen solchen Querschnitt, daß er in keiner Stellung durch die Löcher 5 und 14 hindurehpaßt.
  • Die an denn Innenseiten der Spannbolzenköpfe 7 und 8 liegenden Flächen 9 und 10 sind keilförmig ausgeführt. Der Keilanstieg dieser Flächen entspricht dem Anstieg der an den Laschen angeordneten Keilflächen 4. Auf diese Weise erhält man eine flächige Anlage zwischen den Keilflächen 9 und 10 der Spannbolzen und den Keilflächen 4 der Laschen 1 und 2.
  • Die zum Inneren des Ausbaurabmens, liegenden Umklammerungen 11 der Laschen 1 und 2 sind an den Enden umgebogen, wie die F i g. 1 und 2 erkennen lassen. Sie dienen als Schlagflächen für das Antreiben der Laschen. Die Umklammerungen der Laschen 1 und 2 an der Außenseite des Rahmens, die also zum Gebirge hinweisen, sind dagegen nicht abgebogen.
  • Zur Verbindung zweier Segmente werden die Laschen 1 und 2 gegen die Enden der I-förmigen Segmente von beiden Seiten gelegt, so daß sich die Löcher 5 und 14 überdecken. Darauf werden die beiden Spannbolzen 6 mit ihrem Rechteckkopf 8 von einer Seite in die Löcher eingesetzt. Die Längsrichtung der Rechteckköpfe 8 weist hierbei in Längsrichtung der Laschen bzw. Segine,nte. Nach dem Einsetzen werden die Spannbolzen um 90° in den Löchern gedreht, so daß die Rechteckköpfe 8 quer zur Längserstreckung der Löcher 5 und 14 liegen. In dieser Stellung können die Spannbolzen aus den Löchern nicht herausgezogen werden. Um die auf diese Weise lose miteinander verbundenen Teile gegeneinander zu verspannen, werden die Laschen 1 und 2 abwechselnd durch Hammerschläge auf die oberen Umbiegungen 12 der Laschen nach unten getrieben. Da die Spannbolzen 6 sich in den Löchern 14 der Segmente 15 abstützen, werden die Keilflächen 4 der Laschen unter die Köpfe 7 und 8 der Spannbolzen 6 getrieben, wobei eine außerordentlich starke Verspannung eintritt. Die Anzugsrichtung beim Spannen und beim Lösen der Laschenverbindung ist in den F i g. 1 und 2 durch Pfeile angedeutet. Selbstverständlich könnten an Stelle der Laschen 1 und 2 auch die Spannbolzen 6 durch Hammerschläge angetrieben werden, jedoch müßten in diesem Fall die Laschen 1 und 2 an den Segmenten 15 festgelegt werden.
  • An Stelle der Umbiegungen 12 und 13, die bereits beim Pressen der Laschen im Gesenk hergestellt werden können, lassen sich auch andere Schlagflächen an den Laschen anbringen.
  • Während das Verspannen der Laschen zweckmäßig durch Hammerschläge von oben nach unten erfolgt, geschieht das Lösen der Verbindung beim Rauben des Ausbaus durch Hammerschläge von unten nach oben. Die Höhe und Länge der aufgepreß ten Flächen 4 an den Stegen der Lasche 1 und 2 sowie die Größe und Länge der Laschen- und Segmentlöcher werden so gewählt, daß sie bei auftretenden Toleranzen in der Stärke des Laschenmaterials, der Form der Aufpressung und der Länge der Spannbolzenschäfte diese Unterschiede ausgleichen. Die Länge der Keilflächen kann beispielsweise 40 bis 70 mm betragen.
  • Wie bereits erwähnt, können die Spannbolzen 6 auch an einer der beiden Laschen oder auch an den Stegenden der Ausbausegmente unverlierbar befestigt sein. Solche Ausführungsformen zeigen die F i g. 7 bis 14.
  • Bei der Ausführungsform gemäß den F i g. 7 bis 9 und 12 sind die Spannbolzen 16 an einer der beiden Laschen durch Schweißen fest angebracht. Diese Lasche 2 besitzt daher, wie die F i g. 9 zeigt, keine Öffnungen und Keilflächen. Die Keilflächen 4 der anderen Lasche 1 umschließen eine Öffnung 5, die eine T-förmige Gestalt besitzt. Die Spannbolzen 16 (F i g. 13) sind so an der einen Lasche 2 angeschweißt, daß ihr Hammerkopf senkrechtsteht. Zur Herstellung der Verbindung wird die Lasche 2 mit den Spannbolzen 16 gegen die Segmentenden angelegt, so daß die Hammerköpfe der Spannbolzen durch die vertikalen Langlöcher 14 der Segmente hindurchgreifen. Von der anderen Seite wird dann die Lasche 1 mit den Queröffnungen 5 a über die Hammerköpfe der Spannbolzen geschoben. Darauf wird die Verbindung verspannt, indem die Lasche 1 durch Hammerschläge in Pfeilrichtung angetrieben wird.
  • Bei der Anordnung gemäß den F i g. 10, 11 und 14 sind die Spannbolzen an den Stegen der Segmentenden durch Schweißen angebracht. Die Laschen 1 und 2 entsprechen der Lasche 1 der F i g. 7 bis 9. Sie besitzen ebenfalls T-förmige Löcher, die im Bereich von Keilflächen 4 liegen. Das Spannen und Lösen der Verbindung geschieht auch hier wieder durch Antreiben der Laschen 1 und 2 in der angegebenen Pfeilrichtung.
  • Es ist auch möglich, die Spannbolzen in Löchern der Segnentenden drehbar zu lagern. In diesem Fall genügt es, die Löcher 5 in den Laschen 1 und 2 als einfache horizontale Langlöcher auszuführen, da der bei den Ausführungen gemäß den F i g. 7 bis 11 zum Einführen der Spannbolzenköpfe in die Löcher 5 erforderliche Teil 5 a nicht benötigt wird. Die beiden Enden der Spannbolzen können hier gleich ausgebildete Ansätze, wie Hammerköpfe od. dgl., besitzen, die sich in horizontaler Drehlage in die Langlöcher der Laschen einschieben lassen.

Claims (9)

  1. Patentansprüche: 1. Laschenverbindung für aus mehreren Segmenten bestehenden Grubenausbau in Ring- oder Bogenform, insbesondere starre Laschenverbindung für aus Stegprofilen bestehende Ausbaurahmen, bei welcher zuT Verbindung der Segmente ein Laschenpaar verwendet wird, das Langlöcher für Spannbolzen aufweist, deren Köpfe auf an den Laschen angebrachten, in Längsrichtung der Laschen keilig ansteigenden Flächen verkeilt werden können, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß beiderseits der Stoßstelle der Segmente an den Laschen (1, 2) derartige Langlöcher (5) mit seitlich davon angeordneten Keilflächen (4) liegen und die Keilflächen (4) zu beiden Seiten der Stoßstelle gleiche Neigungsrichtung aufweisen, wobei an den Laschen zweckmäßig Schlagflächen (12, 13) für das Antreiben der Laschen vorgesehen sind.
  2. 2. Laschenverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen beim Warmpressen der Laschen (1, 2) auf die Oberseite der Laschen aufgepreßt sind.
  3. 3. Laschenverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (6) mit Köpfen (8) versehen sind, die eine längliche Form, zweckmäßig die Form eines länglichen Rechtecks, aufweisen.
  4. 4. Laschenverbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (6) einen hammerkopfartigen Ansatz (8) aufweisen.
  5. 5. Laschenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß als Schlagflächen an den Laschen (1, 2) besondere Vorsprünge, Umbiegungen od. dgl. angeordnet sind.
  6. 6. Laschenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagflächen in einem Arbeitsgang mit dem Warmpressen der Laschen (1, 2) hergestellt sind.
  7. 7. Laschenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilflächen (4) der Laschen (1, 2) - in Richtung des Keilanstieges gesehen - in eine mit den Stegen der Laschen (1, 2) im wesentlichen parallele Fläche auslaufen. B.
  8. Laschenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbolzen (6) an den Enden der Segmente in Löchern der Profilstege unverlierbar, aber drehbar gelagert sind.
  9. 9. Laschenverbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden der Segmente (15) als Spannelemente dienende Zapfen od. dgl., beispielsweise durch Schweißen, fest angebracht sind, wobei die Löcher (5) in den Laschen einen Abschnitt besitzen, dessen Öffnungsquerschnitt etwas größer ist als die an den Zapfenenden angebrachten Ansätze, und im Anschluß an diesen Abschnitt einen schmäleren Abschnitt aufweisen, zu dessen Seiten die Keilflächen (4) liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 658 283, 662 642; deutsche Auslegeschrift Nr. 1062 651; österreichische Patentschrift Nr. 205 953.
DET17686A 1960-01-05 1960-01-05 Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform Pending DE1163752B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET17686A DE1163752B (de) 1960-01-05 1960-01-05 Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform
GB4411360A GB958516A (en) 1960-01-05 1960-12-22 Improvements in strap connections for mine roof supports

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET17686A DE1163752B (de) 1960-01-05 1960-01-05 Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1163752B true DE1163752B (de) 1964-02-27

Family

ID=7548669

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET17686A Pending DE1163752B (de) 1960-01-05 1960-01-05 Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1163752B (de)
GB (1) GB958516A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2426147A1 (fr) * 1978-05-19 1979-12-14 Davum Dispositif de limitation des contraintes, notamment pour ouvrages tubulaires enterres

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE658283C (de) * 1935-08-30 1938-03-28 Wilhelm Knapp G M B H Maschf Strebenverbindung fuer den eisernen Grubenausbau
DE662642C (de) * 1938-07-18 F W Moll Soehne Maschinenfabri Verbindung fuer die schienenfoermigen Ausbauteile eines eisernen Grubenrahmens
DE1062651B (de) * 1956-10-10 1959-08-06 Bochumer Ges Fuer Grubenausbau Starre Verbindung fuer stumpf gegeneinanderstossende Segmente des bogen- oder ringfoermigen Ausbaus, insbesondere fuer Strecken im Bergbau
AT205953B (de) * 1956-10-10 1959-10-26 Bochumer Ges Fuer Grubenausbau Starre Verbindung für stumpf gegeneinanderstoßende Segmente des bogen- oder- ringförmigen Ausbaues, insbesondere für Strecken im Bergbau

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE662642C (de) * 1938-07-18 F W Moll Soehne Maschinenfabri Verbindung fuer die schienenfoermigen Ausbauteile eines eisernen Grubenrahmens
DE658283C (de) * 1935-08-30 1938-03-28 Wilhelm Knapp G M B H Maschf Strebenverbindung fuer den eisernen Grubenausbau
DE1062651B (de) * 1956-10-10 1959-08-06 Bochumer Ges Fuer Grubenausbau Starre Verbindung fuer stumpf gegeneinanderstossende Segmente des bogen- oder ringfoermigen Ausbaus, insbesondere fuer Strecken im Bergbau
AT205953B (de) * 1956-10-10 1959-10-26 Bochumer Ges Fuer Grubenausbau Starre Verbindung für stumpf gegeneinanderstoßende Segmente des bogen- oder- ringförmigen Ausbaues, insbesondere für Strecken im Bergbau

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2426147A1 (fr) * 1978-05-19 1979-12-14 Davum Dispositif de limitation des contraintes, notamment pour ouvrages tubulaires enterres

Also Published As

Publication number Publication date
GB958516A (en) 1964-05-21

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2406904C3 (de) Außenschalung für Rundbehälter
DE3333619A1 (de) Schalung fuer rundbauten
DE1609492B1 (de) Traggerippe fuer eine versetzbare Trennwand od.dgl.
DE2460867C3 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Schalungselementen
EP0369153A1 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Zubehörteilen mit Schaltafeln
DE801390C (de) Verbolzung und Verspannung fuer den staehlernen Grubenausbau
DE1163752B (de) Laschenverbindung fuer Grubenausbau in Ring- oder Bogenform
EP0302243A1 (de) Ausbaubogen für den Tunnelbau
DE3222811C1 (de) Verbindungsvorrichtung fuer zerlegbare Fachwerksbauten
DE2118189C3 (de) Starre Verbindung für Ausbausegmente eines bogen- oder ringförmigen Strekkenausbaues
DE2150950C3 (de) Kupplung fur Betonschalungselemente
AT204510B (de) Drucknachgieber Streckenausbaurahmen bestehend aus zwei U-Profilen und einem I-Profilbogen
DE2540850C2 (de) Vorrichtung zum Verbinden von Schalelementen
DE2749664A1 (de) Verbindungs- und sicherungsvorrichtung fuer die foerderanlagen mit oder ohne fuehrungen fuer gewinnungsanlagen insbesondere fuer kohle
DE2348074C2 (de) "Zugverbindung zwischen einer Spundwand und einem von einem Walzprofil gebildeten Zuganker mit einem Verbindungsteil"
DE2134273C3 (de) Verbinder für die Kappe mit Streckenstempeln beim Türstockausbau in Abbaustrecken
DE1225833B (de) Zerlegbarer Holztragrost
DE3530854A1 (de) Vorrichtung zum verbinden benachbarter schalungstafeln
DE2437988C3 (de) Spannverbindung für ineinanderliegende Enden bodenabgestützter Rinnenprofile von Grubenausbaurahmen
DE2358621C3 (de) Führungskopf für Spannstreben von Kanalverbauvorrichtungen
DE911004C (de) Gelenkiger Ausbau fuer Grubenstrecken
AT200540B (de) Starre Verbindung von stumpf gegeneinanderstoßenden Grubenausbauteilen bzw. solchen Segmenten
DE976720C (de) Verbindung metallener Verbolzungen beim Streckenausbau
DE2133640A1 (de) Vorrichtung zur gelenkigen Verbindung und Vorspannung von Grubenausbau-Kappen
DE1125968B (de) Starre, loesbare Verbindung fuer stumpf gegeneinanderstossende Profilstaebe eines Stuetzbogens fuer den Tunnel- oder Stollenbau