DE576670C - Daempfungseinrichtung fuer Scheibenkupplungen von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Daempfungseinrichtung fuer Scheibenkupplungen von KraftfahrzeugenInfo
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- DE576670C DE576670C DE1930576670D DE576670DD DE576670C DE 576670 C DE576670 C DE 576670C DE 1930576670 D DE1930576670 D DE 1930576670D DE 576670D D DE576670D D DE 576670DD DE 576670 C DE576670 C DE 576670C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/58—Details
- F16D13/60—Clutching elements
- F16D13/64—Clutch-plates; Clutch-lamellae
- F16D13/68—Attachments of plates or lamellae to their supports
- F16D13/686—Attachments of plates or lamellae to their supports with one or more intermediate members made of rubber or like material transmitting torque from the linings to the hub
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Dämpfungseinrichtung für Scheibenkupplungen von Kraftfahrzeugen
mit einer oder mehreren Reibscheiben. Bei einer bekannten Einrichtung dieser Art ist die Reibscheibe durch radiale,
sich gegen gekrümmte Flächen stützende Federbündel mit einem Nabenflansch der getriebenen
Welle verbunden und gegenüber diesem begrenzt drehbar. Bei dieser Einrichtung sind die Federbündel
an ihren Enden frei und können nur in geringem Maße durchfedern. Die Federbündel
liegen seitlich der Mittelebene der Reibscheibe, so daß seitliche Kräfte auftreten; ferner wirkt
jedes Federbündel nur in einer Drehrichtung.
Es ist ferner eine nichtlösbare Wellenkupplung bekannt, bei welcher die nebeneinanderliegenden
Kupplungsflanschen durch parallel zur Wellenachse liegende Federbündel miteinander
verbunden sind. Die Enden der Federbündel
ao sind in Ausnehmungen der beiden Kupplungsflanschen eingespannt. Die Wandungen der
Ausnehmungen sind gekrümmt und bilden Wälzflächen für die Federbündel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Kupplungen zu verbessern.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die bekannten Kupplungen zu verbessern.
Zu diesem Zweck sind erfindungsgemäß die
Federbündel in der mittleren Ebene der Reibscheibe in Ausnehmungen des Nabenflansches
und in Ausnehmungen der Reibscheibe eingespannt, welche sich nach der Umfangsfläche des
Nabenflansches zu keilartig erweitern und gekrümmte Wälzflächen für die in beiden Dreh-,
richtungen wirksamen Federbündel bilden.
Der durch die Erfindung erzielte Fortschritt besteht darin, daß das Auftreten seitlicher
Kräfte verhindert wird und jedes Federbündel in beiden Richtungen wirksam ist sowie einen
großen Federungsbereich besitzt.
Einige Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung sind auf der Zeichnung beispielsweise
dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι eine teilweise geschnittene Vorderansicht
der Kupplung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig. i,
Fig. 3 einen der Fig. 2 ähnlichen Schnitt einer abgeänderten Ausführungsform,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der
Fig· i.
■ Fig. 5 bis 7 schematische Ansichten zur Veranschaülichung
der Wirkung der Dämpfungseinrichtung,
Die Kupplung besteht aus einer Nabe 10, deren Innenfläche Längsnuten 11 zur Verbindung
der Nabe mit der Welle aufweist. Am äußeren Umfang der Nabe ist ein radial vor-
springender Flansch 12 vorgesehen. Auf diesem
Flansch ist die Reibscheibe mit Spiel angeordnet. Die Reibscheibe 13 ist mit einer Mehrzahl
von öffnungen oder Aussparungen zur Erzielung S eines geringen Gewichtes und einer guten Wärmeableitung
versehen.
Mit der Reibscheibe sind nach der Ausführungsform der Fig. 1, 2 und 4 zwei schalenförmig
ausgebildete Ringe 26, 27 durch Nieten 28 fest verbunden. Je einer dieser Ringe hegt an einer
Seite der Scheibe 13 an ihrem inneren Umfange. Die beiden Ringe stehen über den inneren
Rand der Scheibe 13 vor und nehmen den Flansch 12 zwischen sich auf. Die Verbindung
der beiden Ringe 26, 27 mit dem Flansch 12 erfolgt durch abgestufte Nieten 29, welche durch
Löcher 30, deren Durchmesser größer ist als der Nietdurchmesser, im Nabenflansch 12 hindurchgreifen,
so daß die Ringe 26, 27 eine begrenzte ao Drehbewegung gegenüber dem Flansch 12 ausführen
können.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und 4 erstreckt sich die Scheibe 13 bis über die Nieten
28 hinaus, so daß ihr innerer Rand dabei dicht an die Außenfläche des Flansches 12 grenzt.
Im Flansch 12 ist eine Anzahl von radialen Ausnehmungen 31 vorgesehen, die sich von der
Umfangsfläche des Flansches zur Achse der Nabe hin erstrecken. Die Ausnehmungen 31
erweitern sich zur Umfangsfläche des Nabenflansches 12 hin keilartig. In jeder Aussparung
ist ein Bündel von Blattfedern 32 eingespannt, wobei die Fläche jeder Blattfeder rechtwinklig
zur Scheibe 13 steht. Die seitlichen Wandungen der Ausnehmungen 31 sind in ihrer keilartigen
Erweiterung als gekrümmte Wälzflächen für die Federn ausgebildet. Die Federbündel 32 ragen
über den Flansch 12 vor. In der Reibscheibe sind den Ausnehmungen 31 entsprechende Ausnehmungen
31' angeordnet. Diese gehen bei der' Ausführungsform nach Fig. 1, 2 und 4 parallel
zur Achse durch die Ringe 26, 27 und die eigentliche Scheibe 13 hindurch. In diesen Ausnehmungen
sind die über die Fläche des Flansches 12 hinausragenden Teile der Federbündel 32
eingespannt. Die Ringe 26, 27 sind an den den Federbündeln 32 entsprechenden Stellen ausgeschnitten,
so daß die äußeren Kanten 33 der Federbündel durch die Ringe 26, 27 hindurchragen,
während die Ringe die im Nabenflansch angeordneten Ausnehmungen 31 abdecken.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist der innere Rand 44,44' der Reibscheibe 13 aus der
mittleren Ebene der Scheibe herausgebogen und liegt an einer Seite des Nabenflansches an, während
an der andern Seite des Nabenflansches ein schalenförmiger Ring 26 vorgesehen ist, der
mit der Scheibe 13 starr verbunden ist.
Die Wirkungsweise der Dämpfungseinrichtung ist in den Fig. 5 bis 7 dargestellt. Die Innenenden
34 der Federpakete 32 sind in einer Aussparung 31 des Nabenflansches 12, während die
Außenenden 35 in Aussparungen 31' der Ringe 26, 27 eingespannt sind.
Fig. 5 veranschaulicht die Stellung der Reibscheibe und des Flansches nebst dem Federbündel
im unbelasteten Zustande.
Fig. 6 veranschaulicht das Federpaket 32 unter Antriebsbeanspruchung. Auf die Seitenfläche
39 wirkt die von der Welle und der Nabe her ausgeübte Kraft auf das Federbündel ein,
welches diese Kraft auf die Seitenfläche 38 der Reibscheibe überträgt. Die Federbündel 32
biegen sich dabei in der dargestellten Weise durch. Während im unbelasteten Zustande
nach Fig. 5 zwischen Nabenflansch und Reibscheibe die gesamte Federlänge eingeschaltet
ist, walzen sich bei Belastung die Federn auf den Flächen 38, 39 ab, wobei sich der Hebelarm
der Feder mit wachsender Last verkürzt. Infolge der durch die Bolzen 29 und die Löcher 30
nach Überwinden des Spiels eintretenden starren Verbindung wird die Durchbiegung der Federn
über ein bestimmtes Maß hinaus verhindert und jegliche Scherbeanspruchung der Federn 32
vermieden.
Fig.-7 stellt die Wirkungsweise der Dämpfungseinrichtung
dar, wenn der Antrieb nicht vom Motor her erfolgt, sondern bei gedrosseltem
Motor das Fahrzeug sich bewegt und den Motor anzutreiben sucht. In diesem Falle erfolgt die
Kraftübertragung durch die Flächen 40 und 41, und die Federn werden entgegengesetzt zu Fig. 6
durchgebogen.
Die Federn sind so bemessen, daß ihre Durchbiegungsmöglichkeit größer ist als die Größe
des Ausschlages der unter normalen Verhältnissen auftretenden Drehschwingungen, wodurch
erreicht wird, daß die Dämpfungseinrichtung alle normalerweise auftretenden Drehschwingungen
erfaßt.
Die Dämpfungseinrichtung nach der Erfindung kann selbstverständlich sowohl bei einer
einfachen Reibscheibe aus Blech als auch bei einer zusammengesetzten Scheibe verwendet
werden.
Claims (3)
- Patentansprüche:i. Dämpfungseinrichtung für Scheibenkupplungen von Kraftfahrzeugen, deren no Reibscheibe■-. durch radiale, sich gegen gekrümmte Flächen stützende Federbündel mit einem Nabenflansch der getriebenen Welle verbunden und gegenüber diesem begrenzt drehbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federbündel (32) in der mittleren Ebene der Reibscheibe (13, 26, 27 oder 13, 26, 44) in Ausnehmungen (31) des Nabenflansches (12) und in Ausnehmungen (31') der Reibscheibe eingespannt sind, welche (31, 31') sich nach der Umfangsfläche des Nabenflansches (12) zu keilartig erweiternund gekrümmte Wälzflächen (38, 39) für die in beiden Drehrichtungen wirksamen Federbündel bilden.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Ausnehmungen (31') für die Federbündel und anschließenden Wälzflächen nahe dem inneren Rand auf der Scheibe (13) zwei schalenförmige Ringe (26,27) befestigt sind, die beiderseits des Nabenfiansches (12) anliegen und die in diesem vorgesehenen Ausnehmungen (31) abdecken.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verstärkung der Ausnehmungen (31') ein mit der Reibscheibe (13) fest verbundener schalenförmiger Ring (26) vorgesehen ist, und daß der innere Rand der Reibscheibe (13) aus der mittleren Ebene der Scheibe herausgebogen ist und an einer Seite des Nabenflansches (12) anliegt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US576670XA | 1930-03-08 | 1930-03-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE576670C true DE576670C (de) | 1933-05-18 |
Family
ID=22012014
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930576670D Expired DE576670C (de) | 1930-03-08 | 1930-04-13 | Daempfungseinrichtung fuer Scheibenkupplungen von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE576670C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267556B (de) * | 1959-03-18 | 1968-05-02 | Ferodo Sa | Kupplungsreibscheibe einer Kupplung fuer Kraftfahrzeuge |
-
1930
- 1930-04-13 DE DE1930576670D patent/DE576670C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1267556B (de) * | 1959-03-18 | 1968-05-02 | Ferodo Sa | Kupplungsreibscheibe einer Kupplung fuer Kraftfahrzeuge |
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