DE3313850A1 - Kupplungsscheibe - Google Patents
KupplungsscheibeInfo
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- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/10—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system
- F16F15/12—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon
- F16F15/121—Suppression of vibrations in rotating systems by making use of members moving with the system using elastic members or friction-damping members, e.g. between a rotating shaft and a gyratory mass mounted thereon using springs as elastic members, e.g. metallic springs
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Description
LuK Lamellen und
Kupplungsbau GmbH
Industriestraße 3
Postfach 1360 0446 D
7580 Bühl/Baden
Die Erfindung betrifft eine Kupplungsscheibe, insbesondere für Kraftfahrzeuge,
mit einer mindestens eine Belagträgerscheibe und eine mit dieser im axialen Abstand feswerbundenen Gegenscheibe beinhaltenden
ersten Baugruppe, einer mindestens eine Nabe, die an ihrem Umfang mit ihr drehfesteund sich radial zwischen Belagträger- und Gegenscheibe
erstreckende flanschartige Bereiche trägt, aufweisenden zweiten Baugruppe, einer zwischen den flanschartigen Bereichen der Nabe und der Be-
1.0 lagträger- und Gegenscheibe vorgesehenen, zueinander drehfeste Zwischenscheiben
besitzenden dritten Baugruppe, wobei die einzelnen Baugruppen relativ zueinander begrenzt verdrehbar sind, entgegen der Wirkung von mindestens
einen Hauptdämpfer für den Lastbereich und einen Leerlaufdämpfer für den Leerlaufbereich bildenden Kraftspeichern.
Solche Kupplungsscheiben sind beispielsweise durch die DOS 3 205 039 bekannt
geworden. Dabei ist die dritte Baugruppe durch einen auf einem mit
der Nabe verbundenen inneren Flansch vorgesehenen äußeren Flansch, an dem beidseitig je eine Zwischenplatte befestigt ist, gebildet. Ein derartiger
Aufbau hat jedoch wesentliche Nachteile, insbesondere bezüglich des
Gewichtes, da aufgrund des äußeren massiven Flansches die Kupplungsscheibe schwer ist, was insbesondere eine höhere Beanspruchung und damit
auch einen schnelleren Verschleiß der Synchronisation eines mit einer solchen Scheibe ausgerüsteten Getriebes bewirkt. Weiterhin ist eine solche
Kupplungsscheibe aufgrund der erforderlichen Vielzahl von Teilen aufwendig und teuer und ermöglicht außerdem nur eine sehr eingeschränkte Variations-
möglichkeit in der Auslegung des Leerlauf dämpfers, da dieser lediglich
durch eine schwache bzw. kleine Torsionsfeder gebildet ist.
Der vorliegenden Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine Kupplungsscheibe
der eingangs genannten Art zu schaffen, welche besonders einfach im Aufbau
ist, insbesondere weniger Bauteile aufweist und damit auch leicht ist,.zudem
preiswert in der Herstellung und sicher in der Funktion ist und außei'dem
eine lange Lebensdauer besitzt.
Gemäß der Erfindung wird dies bei einer Kupplungsscheibe der eingangs genannten
Art dadurch erzielt, daß die dritte Baugruppe aus zwei miteinander verbundenen,die flanschartigenBereiche zwischen.sich einschließenden,aus
Blechformteilen bestehenden Zwischenscheiben gebildet ist und die flanschartigen
Bereiche der Nabe eine wesentlich geringere radiale Erstreckung als die der Zwischenscheiben aufweisen und die Kraftspeicher für den
Hauptdümpfer im wesentlichen radial außerhalb der flanschartigen Bereiche
der Nabe in sich axial gegenüberliegenden Ausnehmungen der Zwischenscheiben und Belagträger- sowie Gegenscheibe aufgenommen sind und die Kraft-
C0PY ORIGINAL INSPECTED
speicher des Leerlaufdämpfers in sich axial gegenüberliegenden Aussclinitten
der Zwischensche'iben und der flanschartigen Bereiche der Nabe enthalten sind.
Durch eine derartige Ausgestaltung ist sichergestellt, daß die Kupplungsscheibe
gewichtsmäßig sehr leicht gebaut werden kann und weiterhin ein kleines Trägheitsmoment aufweist^ da die dritte Baugruppe aus zwei relativ
leichten Blechformteilen zusammengesetzt werden kann und die massiven Teile, nämlich die Nabe sowie deren flanschartigen Bereiche eine geringe radiale
Erstreckung aufweisen.
' Vorteilhaft kann es sein, wenn .die flanschartigen Bereiche der Nabe mindestens
■ ' zwei j vorzugsweise drei über den IMfang der Nabe verteilte;sich radial von
der Nabe aus erstreckende Ausleger bzw. Arme bilden, so daß aufgrund der zwischen den Armen vorhandenen Freiräume das Gewicht der Nabe noch weiter
reduziert wird. Zweckmäßig kann es dabei sein, wenn die Arme über den Umfang der Nabe gleichmäßig verteilt und ähnlich ausgebildet sind, so daß bei Rotation
der Kupplungsscheibe"praktisch keine Unwucht auftreten kann. Besonders
vorteilhaft kann es dabei sein, wenn in den Armen Ausschnitte zur Aufnahme der Kraftspeicher für den Leerlaufbereich eingebracht sind.
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331385Ü
Geiniiß einer bevorzugten Ausführungsform kann es besonders zweckmäßig
sein, wenn wenigstens eine der die dritte Baugruppe bildenden Zwischenschej.ben
axiale Vorsprünge besitzt, mit denen sie axial zwischen die Anne der Nabe eingreift und Anschlagmittel bildet für die als Gegenanschlüge
wirksamen Arme,zur Begrenzung der Relatiwerdrehung zwischen
der zweiten und der dritten Baugruppe. Diese Vorsprünge können z.B. durcli Anprägungen bzw. Ausprägungen, welche parallel, zur Achse der Kupplungsscheibe
verlaufende Anschlagflächen aufweisen, gebildet sein oder aber indem in radialer Richtung freigeschnittene Bereiche in axialer
den
Richtung gegenüber linien benachbartenBereichen1 verformt werden, so daß sie mit ihren durch die Materialstärke des Bleches gebildeten Stirnseiten Anschläge bilden.
Richtung gegenüber linien benachbartenBereichen1 verformt werden, so daß sie mit ihren durch die Materialstärke des Bleches gebildeten Stirnseiten Anschläge bilden.
Obwohl für manche Anwendungsfälle es angebracht sein kann, wenn'lediglich
eine Zwischenscheibe als Anschlagmittel ausgebildete. Vorsprünge aufweist, wird es in den weitaus meisten Fällen vorteilhaft, sein, wenn
beide Zwischenscheiben axial sich erstreckende Vorsprünge besitzen, die aufeinander zu gerichtet sind, wobei es dann außerdem angebracht sein
kann, wenn diese aufeinander zur Anlage kommen und dort miteinander befestigt
sind·
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Besonders vorteilhaft kann es sein, wenn die die dritte Baugruppe bildenden Zwischenscheiben derart ausgebildet sind, daß sie die flanschartigen
Bereiche der zweiten Baugruppe zumindest teilweise umschließen. Hierfür können gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung die sich radial
über die flanschartigen Bereiche der Nabe hinauserstreckenden Abschnitte djsr Zwischenscheiben in Achsrichtung aufeinander zu gerichtet
sein, wobei es dann zweckmäßig sein kann, wennn diese aufeinander zur
Anlage kommen und dort miteinander befestigt/z.B. vernietet sind.
Ein besonders zweckmäßiger und preisgünstiger Aufbau ergibt sich, wenn
, ' gemäß einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung die Zwischenscheiben der
dritten Baugruppe spiegelsymmetrisch zueinander ausgebildet sind, wobei darüberhinaus die Zwischenscheiben gleich ausgebildet sein können, wodurch
die Montage erleichtert wird und die Werkzeugkosten verringert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die die dritte Baugruppe bildenden
Zwischenscheiben zwischen den axial sich erstreckenden Vorsprüngen Taschen bilden, in denen die Ausleger der Nabe aufgenommen sind. Diese Taschen
können*in Umfangsrichtung betrachtet,durch die axial sich erstreckenden
Vorsprünge und radial außen durch die aufeinander zu gerichteten Abschnitte der Zwischenscheiben begrenzt sein.
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Zur Verbesserung der Dämpfungswirkung der Kupplungsscheibe kann es
besonders zweckmäßig sein, wenn zwischen der zweiten und der dritten Baugruppe und/oder zwischen der ersten und der zweiten Baugruppe und/
oder zwischen der ersten Baugruppe und der dritten Baugruppe Reibungsbzw. Gleitmittel vorgesehen sind. Dabei kann es vorteilhaft sein, wenn
die Reib- bzw. Gleitmittel gleichzeitig in radialer Richtung wirksame Lagermittel zwischen der zweiten und der dritten und/oder zwischen der
ersten und der zweiten Baugruppe bilden. Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann es dabei zweckmäßig sein, wenn die zwischen zweiter
und dritter sowie die zwischen erster und zweiter Baugruppe vorgesehenen Lagermittel gleich ausgebildet sind, wodurch eine weitere Verbilligung
erzielt werden kann.
Weiterhin kann es zweckmäßig sein, wenn die Belagträger- und Gegenscheibe
über Abstandsbolzen fest miteinander verbunden sind, wobei die Abstandsbolzen sich axial durch Ausnehmungen der dritten Baugruppe hindurcherstrecken
und die Begrenzung der Relatiwerdrehung zwischen der ersten und der dritten Baugruppe durch Anschlag der Abstandsbolzen an den Ausnehmungen
stattfindet. Vorteilhaft kann es dabei sein, wenn die Ausnehmungen der dritten Baugruppe in radialer Verlängerung und außerhalb der die Anschlagmittel
zwischen der zweiten und der dritten Baugruppe bildenden Vorsprünge der Zwischenscheiben angeordnet sind.
Entsprechend einer bevorzugten Ausführungsform kann der Hauptdämpfer
durch -über den umfang der Kupplungsscheibe gleichmäßig verteilte
Schraubenfedern gebildet sein, die jeweils in radialer Verlängerung
und außerhalb der Ausleger der Nabe angeordnet sind. Außerdem kann in vorteilhafter Weise der Leerlauf dämpfer durch über den Umfang der
Kupplungsscheibe ebenfalls gleichmäßig verteilte Schraubenfedern geringerer
Steifigkeit gebildet sein, welche in radialer Verlängerung der Schraubenfedern des Hauptdämpfers und gegenüber diesen radial nach innen
versetzt, angeordnet sein können.
10
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Anhand der Figuren 1 bis 3 sei die Erfindung näher erläutert. Dabei zeigt;
Figur 1 eine teilweise in Ansicht dargestellte Kupplungsscheibe, wobei
ein Teilsektor der mit der Belagträgerscheibe fest verbundenen Gegenscheibe zum besseren Verständnis des Aufbaues nicht dargestellt wurde,
Figur 2 einen Schnitt gemäß der Linie II - II der Figur 1,
Figur 3 einen im vergrößerten Maßstab dargestellten Schnitt gemäß
der Linie III - III der Figur 1
■-■'u:-
Die iii den Figuren dargestellte Kupplungsscheibe 1 besitzt ein Eingangsteil
2, welches eine Belagträgerscheibe 3 sowie eine mit dieser über Abstandsbolzen 4 in axialem Abstand fest verbundene Gegenscheibe 5
aufweist. Das Eingangsteil 2 ist auf einem Aus gangs teil 6, welches durch eine auf einer Getriebewelle aufnehmbare Nabe 7 gebildet ist,
angeordnet. Die Nabe 7 weist an ihrem Umfang sich radial zwischen Belagträgerscheibe
3 und Gegenscheibe 5 erstreckende-flanschartige Bereiche 8
auf. Zwischen dem Eingangsteil 2 und dem Ausgangsteil 6 ist eine Zwischenbaugruppe
9 angeordnet. Die Zwischenbaügruppe ist durch zwei aus Blechformteilen bestellenden Zwischenscheiben 10 und 11 gebildet, welche miteinander
verbunden sind und die derart ausgestaltet sind, daß sie die flanschartigen Bereiche 8 der Nabe 7 zwischen sich einschließen.
Wie insbesondere aus' Figur 1 zu entnehmen ist, sind die flanschartigen
Bereiche 8 der .Nabe 7 im wesentlichen durch drei über den Umfang der Nabe
7 gleichmäßig verteilte Arme.12, die sich radial von der Nabe aus erstrecken,
gebildet. Die Arme 12 weisen dabei eine wesentlich.geringere radiale Erstreckung als die die Zwischenbaugruppe 9 bildenden Zwischenscheiben
10 und 11 auf, so daß in radialer Verlängerung und außerhalb
dieser Arme 12 Kraftspeicher in Form von Schraubenfedern 13, 14, welche
den Hauptdämpfer der Kupplungsscheibe 1 bilden, in sich axial gegenüberliegenden
Fenstern 15, 16 der Belagträger- und Gegenscheibe sowie 17, 18
der Zwischenscheiben 10 und 11 aufgenommen werden können. Radial innerhalb der den Hauptdämpfer bildenden Schraubenfedern 13, 14 sind Schrauben-
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federn 19 geringerer Steifigkeit vorgesehen, welche den Leerlaufdämpfer
der Kupplungsscheibe 1 bilden. Diese Schraubenfedern 19 sind in Ausnehmungen 20 der Arme 12 sowie in Ausnelimungen 21 und 22 der
Zwischenscheiben 10 und 11 aufgenommen, so daß sie bei einer Relativverdrehung der Zwischenbaugruppe 9 gegenüber dem Ausgangsteil 6 wirksam
werden. Wie aus Figur 1 zu entnehmen ist, sind bei der dargestellten Ausführungsform drei Federsätze 13,. 14 sowie drei gegenüber diesen Sätzen
radial nach innen versetzte Schraubenfedern 19 vorgesehen, die über den Umfang der Kupplungsscheibe verteilt sind.
Zur Begrenzung der Drehbewegung bzw. des Winkelausschlags, zwischen dem
Ausgangsteil 6 und der Zwischenbaugruppe 9 weisen die Zwischenscheiben • und 11 axial in die zwischen den Armen 12 vorgesehenen Freiräume 23 eingreifende
Verformungen, welche Vorsprünge 24.bilden, auf. Diese Vor-. Sprünge 24 besitzen Anschlagflächen 25, 25a, welche, durch Anschlag an
die eine Gegenanschlagflache 26, 26a bildenden Arme 12, die Relatiwerdrehung
zwischen der Zwischenbaugruppe 9 und dem Ausgangsteil 6 begrenzen.
20' Die Zwischenscheiben 10 und 11, welche die Zwischenbaugruppe 9 bilden,
sind derart ausgebildet, daß deren axiale Vorsprünge 24, aufeinander zu gerichtet sind und aneinander zur Anlage kommen, so daß die Zwischenscheiben 10 und 11 im Bereich der axialen Vorsprünge 24 durch eine Vernietung
27 miteinander verbunden werden können.
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Γ-:- ' . "j 33'IJöbU
- 16 - '
Wie aus den Figuren weiterhin hervorgeht, sind die sich radial über die
Arme 12 der Nabe 7 hinauserstreckenden Abschnitte 28 der Zwischenscheiben
10 und 11 in Achsrichtung ebenfalls aufeinander zu gerichtet,
so daß sie zur Anlage kommen und mittels Vernietungen 29 miteinander verbunden werden können.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die zwischen die Arme 12
der Nabe 7 axial eingreifenden Vorsprünge 24 und die sich radial über die Arme 12 hinauserstreckenden Abschnitte 28 der Zwischenscheiben 10 und 11
- in axialer Richtung der Kupplungsscheibe betrachtet - um die gleiche Höhe verformt, so daß sie in einer gleichen Ebene zu liegen kommen, wodurch
zwischen den Zwischenscheiben 10 und 11 Taschen 30 gebildet werden, in
denen die Arme 12 aufgenommen'sind. Wie aus den Figuren hervorgeht, sind
dabei die Zwischenscheiben 10 und 11 spiegelsymmetrisch zueinander bzw.
gleich ausgebildet.
Zur Begrenzung der relativen Verdrehung bzw. des Winkelausschlages
zwischen dem Eingangsteil 2 und der Zwischenbaugruppe 9 erstrecken sich
die Abstandsbolzen 4 axial durch Ausnehmungen 31, welche durch entsprechende
Ausschnitte im Randbereich der Zwischenscheiben 10 und 11 gebildet sind,
hindurch, wobei sie die Relativverdrehung durch Anschlag an den Konturen der Ausnehmungen 31 sicherstellen.
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lim das Dämpfungsvennögen für Torsionsschwingungen der Kupplungsscheibe
1 zu verbessern, sind;wie insbesondere aus Figur 3 zu entnehmen
ist,zwischen dem Eingangsteil 2 und der Zwischenbaugruppe 9
sowie zwischen dem Ausgangsteil 6 und der Zwischenbaugruppe 9 Reibeinrichtungen 32, 33 vorgesehen.
Die zwischen dem Eingangsteil 2 und der Zwischenbaugruppe 9 vorgesehene
Reibeinrichtung 32, welche den den Hauptdämpfer bildenden Schraubenfedern 13, 14 zugeordnet ist, besteht aus einem zwischen der Gegenscheibe
5 und der Zwischenscheibe 11 angeordneten Reibring 34, sowie aus einem
zwischen der Belagträgerscheibe 3 und der Zwischenscheibe 10 angeordneten
L-förmigen Reibring 35, der durch eine sich an der Zwischenscheibe 10 • abstützende Wellfeder 36 unter Zwischenschaltung einer Abstützscheibe
beaufschlagt wird. Der waagrecht verlauf ende.Schenkel des L-förmigen
Reibringes 35 dient dabei gleichzeitig zur radialen Lagerung des Eingangsteiles
2 gegenüber dem Ausgangsteil 6, wodurch gleichzeitig eine Reibung zwischen der Nabe 7 und dem L-förmigen Reibring stattfindet. Durch die
Wirkung der Wellfeder 36 wird auch der Reibring 34 zwischen der Gegenscheibe 5 und der Zwischenscheibe 11 eingespannt.
Die zwischen dem Ausgangsteil 6 und der Zwischenbaugruppe 9 vorgesehene
Reibeinrichtung 33 besitzt einen zwischen den flanschartigen Bereichen der Nabe 7 und der Zwischenscheibe 11 vorgesehenen L-förmigen Reibring 38,
sowie einen zwischen der Zwischenscheibe 10 und den flanschartigcn Be-
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reichen 8 vorgesehenen Reibring 39, der durch eine sich an der
Zwischenscheibe 10 abstützende Wellfeder 40 beaufschlagt wird. Durch
die Kraftwirkung der Wellfeder 40 wird auch der senkrecht verlaufende Schenkel des L-förmigen Reibringes 38 zwischen den flanschartigen
Bereichen 8 und der Zwischenscheibe 11 eingespannt. Der waagrecht
verlaufende Schenkel des L-förmigen Reibringes 38 dient außerdem zur radial-en Führung der Zwischenbaugruppe 9 auf dem Ausgangsteil 6.
Um die Herstellungskosten zu verringern, sind die L-förmigen Reibringe
35 und 38, welche gleichzeitig als radiale Lagermittel dienen, gleich ausgebildet.
Im folgenden wird im Zusammenhang mit der Figur 1 die
Wirkung und Funktionsweise der Kupplungsscheibe 1 beschrieben. Dabei wird durch den Pfeil 41 in Figur 1 die Zugrichtung, das heißt also
die Richtung angedeutet, bei der das von einem Motor angetriebene Eingangsteil 2 das durch die Nabe 7 gebildete Ausgangsteil 6 antreibt.
Durch den Pfeil 42 ist die Schubrichtung gekennzeichnet.
Die zwischen dem Eingangsteil 2 und der Zwischenbaugruppe 9 wirksamen
Schraubenfedern 13, 14 sind derart ausgelegt bzw. in die sie aufnehmende
Fenster 15, 16, 17, 18 derart eingebaut, daß ausgehend von der in Figur gezeigten Ruhestellung der Kupplungsscheibe bei einer Verdrehung in
Zugrichtung 41 oder Schubrichtung 42 das Eingangsteil 2 sich zunächst synchron mit der Zwischenbaugruppe 9 relativ zum Ausgangsteil 6 verdreht,
--19 - -"■■'
so daß zunächst die Schraubenfedern 19 mit geringerer Steifigkeit,
welche den Leerlaufdämpfer bilden, zur Wirkung kommen gemeinsam mit
der Leerlaufreibeinrichtung 33. Hierfür müssen die den Hauptdämpfer
bildenden Federn 13, 14 eine entsprechend größere Federsteifigkeit
als die Leerlauffedern 19 oder mit einer entsprechenden Vorspannung
in die sie aufnehmenden Fenster eingebaut sein.
Nach einer. Verdrehung aus der in Figur 1 gezeigten Ruhestellung des
Eingangsteiles 2 in Bezug auf das Ausgangsteil 6 um einen Verdrehwinkel 43 in Zugrichtung oder 44 in Schubrichtung koramen der Federn
13, 14 des Hauptdämpfers zur Wirkung,und die Federn 19 des Leerlaufdämpfers
werden überbrückt. Dies geschieht dadurch, daß die Anschlagflächen 25a der axialen Vorsprünge 24 nach einer Verdrehung um den
Winkel 43 in Zugrichtung 41 an den durch die Arme 12 gebildeten Gegenanschlagflachen 26a zur Anlage kommen, wodurch die Zwischenbaugruppe
9 gegenüber dem Ausgangsteil 6 in Drehrichtung festgelegt wird, so daß dann lediglich das Eingangsteil 2 sich gegenüber dem Ausgangsteil
6 weiter verdrehen kann und dadurch die Federn 13, 14 zwischen dem Eingangsteil 2 und der Zwischenbaugruppe 9 zusammengedrückt werden.
2^ In gleicher Weise kommen die Anschlagflächen 25 der axialen Vorsprünge
bei einer Verdrehung um den Winkel 44 in Schubrichtung 42 an den Gegenanschlagf lachen 26 der Arme 12 zur Anlage, so daß bei einer weiteren
Verdrehung die Federn 13 und 14 des Hauptdämpfers ebenfalls zwischen dem Eingangsteil 2 und der mit dem Ausgangsteil 6 dann in Drehrichtung
festgelegten Zwischenbaugruppe 9 zusammengedrückt werden.
Durch die Abstandsbolzen 12 und die Ausnehmungen 31 in der Zwischenbaugruppe
9 wird der maximale Verdrehwinkel bestimmt. Bei einer Verdrehung des Eingangsteiles 2 um den Winkel 45 in Zugrichtung 41 bzw. 46
in Schubrichtung 42 gegenüber der Zwischenbaugruppe 9 gelangen die Bolzen 4 an den Kanten 31a bzw. 31b der Ausnehmungen 31 zur Anlage.
Bei einer Verdrehung des Eingangsteiles 2 in Zug- oder Schubrichtung
aus der in Figur 1 dargestellten Ruhestellung wird zunächst Reibung durch die Reibringe 38 und 39 erzeugt, da während des Verdrehwinkels 43
in Zugrichtung und 44 in Schubrichtung die Zwischenbaugruppe 9 und das Eingangsteil 2 sich zunächst synchron verdrehen. Diese sogenannte
Leerlaufreibung ist zunächst solange wirksam, bis die axialen Vorspriinge
24 an den Armen 12 anschlagen, so daß die Zwischenbaugruppe 9 gegenüber dem Ausgangsteil 6 festgelegt ist. Die Festlegung der Zwischenbaugruppe
9 gegenüber dem Ausgangsteil 6 bewirkt, daß das Eingangsteil 2 sich relativ zur Zwischenbaugruppe 9 verdreht, solange bis die Bolzen 4
an den Kanten 31a, 31b der Ausnehmungen 31 in den Zwischenscheiben 10, zur Anlage kommen. Fahrend dieser Verdrehphase wird ein relativ hohes
"Reibmoment durch die Reibeiririchtung 32 . zwischen dem Eingangs teil 2 und
der Zwischenbaugruppe 9 erzeugt. Der waagerecht verlaufende Schenkel des L-förmigen Reibringes 35 ist über den gesamten relativen Verdrehbereich
zwischen dem Eingangsteil 2 und dem Ausgangsteil 6 wirksam. Der gesamte relative Verdrehwinkel zwischen dem Eingangsteil 2 und dem Ausgangsteil 6
ergibt sich in Zugrinchtung durch Addition der Verdrehwinkel 43 und 45 und
in Schubrichtung durch Addition der Verdrehwinkel 44 und 46.
Claims (21)
- LuK Lamellen undKupplungsbau GmbHIndustriestraße 3Postfach 1360 ' 0446 DBühl / BadenPatentansprüche(Iy Kupplungsscheibe,insbesondere: für Kraftfahrzeuge, mit einer mindestens eine Belagträgerscheibe und eine mit dieser im axialen Abstand fest verbundenen Gegenscheibe beinhaltenden ersten Baugruppe, einer mindestens eine Nabe, die an ihrem Umfang mit ihr " drehfeste und sich radial zwischen Belagträger- und Gegenscheibe erstreckende flanschartige Bereiche trägt, aufweisenden zweiten Baugruppe, einer zwischen den flanschartigen Bereichen der Nabe und der Belagträger- und Gegenscheibe vorgesehenen, zueinander drehfeste Zwischenscheiben besitzenden dritten Baugruppe, wobei die einzelnen Baugruppen relativ zueinander begrenzt verdrehbar sind entgegen der Wirkung von mindestens einen Hauptdämpfer für den Lastbereich und einen Leerlaufdämpfer für den Leerlaufbereich bildenden Kraftspeichern, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Baugruppe (9) aus zwei miteinander verbundenen, die flanschartigen Bereiche (8, 12) zwischen sich einschließenden, aus Blechformteilen bestehenden Zwischenscheiben (10, 11) gebildet ist und die flanschartigen Bereiche (8, 12) der Nabe (7) eine wesentlich geringere radiale Erstreckung als die der Zwischenscheiben (10, 11) aufweisen und die Kraftspeicher (13, 14) für den Plauptdämpfer im wesentlichen radial außerhalb der flanschartigen Bereiche (8, 12) der Nabe (7)COPYJJ-rl'in sich axial gegenüberliegenden Ausnehmungen (15, 16, 17, 18) der Zwischenscheiben (10, 11) und Belagträger- (3) sowie Gegenscheibe (5) aufgenommen sind und die Kraftspeicher (19) des Leerlaufdämpfers in sich axial gegenüberliegenden Aussclmitten (20, 21, 22) der Zwischenscheiben (10, 11) und der flanschartigen Bereiche (8, 12) der Nabe (7) enthalten sind.
- 2. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die flanschartigen Bereiche (8) der Nabe (7) mindestens zwei, vorzugsweise drei, über den Umfang der Nabe (7) verteilte, sich radial von der Nabe (7) aus erstreckende Ausleger bzw. Arme (12) bilden.
- 3. Kupplungsscheibe nach .einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeiclinet, daß die Arme (12) über den Umfang der Nabe (7) gleichmäßig verteilt und ähnlich ausgebildet sind.
- 4. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Armen (12) der Ausschnitte (20) zur Aufnahme der Kraftspeicher (19) für den Leerlaufbereich eingebracht sind.
- 5. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der die dritte Baugruppe (9) bildenden Zwischenscheiben (10, 11) axiale Vorsprünge (24) besitzt, mit denen sie axial zwischen die Anne (12) der Nabe (7) eingreift und Anschlagmittel (25, 25a) bildet, für die als Gegenanschläge (26, 26a) wirksamen Arme (12) zur Begrenzung der Relatiwerdrehung zwischen der zweiten (6) und der dritten Baugruppe (9).COPYORIGINAL INSPECTED
- 6. Kupplungsscheibe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß beide Zwischenscheiben (10, 11) axial erstreckende Vorsprünge (24) besitzen, die aufeinander zu gerichtet sind.
- 7. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die sich axial zwischen die Ausleger (12) der Nabe (7) erstreckenden Vorsprünge (24) der die dritte Baugruppe bildenden Zwischenscheiben (10, 11) aufeinander zur Anlage kommen und miteinander befestigt sind (bei 27).
- 8. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die dritte Baugruppe (9) die flanschartigen Bereiche (8, 12) der zweiten Baugruppe (6) zumindest teilweise umschließt.
- 9. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die sich radial über -die flanschartigen Bereiche (8, 12) der Nabe (7) hinauserstreckenden Abschnitte (28) der Zwischenscheiben (10, 11) in Achsrichtung aufeinander zu gerichtet sind.
- 10. Kupplungsscheibe nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinander zu gerichteten Abschnitte (28) der Zwischenscheibe (10, 11) aufeinander zur Anlage kommen und miteinander befestigt, z. B. vernietet sind (bei 29).
- 11. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischcnschcibcn (10, 11) der dritten Baugruppe (9) spiegelsymmctrisch zueinander sind.copy
- 12. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die die dritte Baugruppe (9) bildenden Zwischenscheiben (10, 11) zwischen den axial sich erstreckenden Vorsprüngen (24) Taschen (30) bilden, in denen die Ausleger (12) der Nabe (7) aufgenommen sind.
- 13. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurchgekennzeichnet, daß zwischen der zweiten (6) und der dritten Baugruppe (9) Reibungs- bzw. Gleitmittel (38, 39) vorgesehen sind. 10
- 14. Kupplungsscheibe nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Reib- bzw. Gleitmittel (38) gleichzeitig in radialer Richtung wirksame Lagermittel zwischen der zweiten (6) und der dritten Baugruppe (9) sind.
- 15. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten (2) und der dritten (9) Baugruppe Reibungs- bzw. Gleitmittel (34, 35, 37) vorgesehen sind.
- 16. Kupplungsscheibe nach Anspi-uch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Reibungs- bzw. Gleitmittel (35) gleichzeitig in radialer Richtung wirksame Lagennittel zwischen der ersten (2) und der zweiten (6) Baugruppe sind.
- 17. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen zweiter (6) und dritter (9) sowie die zwischen erster (2) und zweiter (6) Baugruppe vorgesehene Lagermittel (35, 38) gleich ausgebildet sind.
- 18. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der ersten Baugruppe (2) und der zweiten (6) Baugruppe Reibungs- bzw. Gleitmittel (35) vorgesehen sind.
- 19. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Belagträger- (3) und die Gegenscheibe (5) über Abstandsbolzen (4) fest miteinander verbunden sind, wobei die Abstandsbolzen (4) sich axial durch"Ausnehmungen (31) der dritten Baugruppe (9) hindurcherstrecken und die Begrenzung der Relatiwerdrehung zwischen der ersten (2) und der dritten Baugruppe (9) durch Anschlag der Abstandsbolzen (4) an den Ausnehmungen (31) stattfindet.
- 20. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptdämpfer durch drei, über den Umfang der Kupplungsscheibe (1) gleichmäßig verteilte Schraubenfederpaare (13, 14) gebildet ist, die jeweils in radialer■Verlängerung der Ausleger (12) der Nabe (7) angeordnet sind.
- 21. Kupplungsscheibe nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß der Leerlaufdämpfer durch drei, über den Umfang der Kupplungsscheibe (1) verteilte Schraubenfedern (19) geringerer Steifigkeit gebildet ist, welche in radialer Verlängerung der Schraubenfedern (13, 14) des Hauptdämpfers und gegenüber diesen radial nach innen versetzt angeordnet sind.
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