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DE576360C - Lagerung der Federbolzen in den die Feder mit dem Rahmen oder der Radachse verbindenden Lenkern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Lagerung der Federbolzen in den die Feder mit dem Rahmen oder der Radachse verbindenden Lenkern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE576360C
DE576360C DET39675D DET0039675D DE576360C DE 576360 C DE576360 C DE 576360C DE T39675 D DET39675 D DE T39675D DE T0039675 D DET0039675 D DE T0039675D DE 576360 C DE576360 C DE 576360C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
oil
spring
bolts
bolt
star
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET39675D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE576360C publication Critical patent/DE576360C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G11/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs
    • B60G11/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only
    • B60G11/10Resilient suspensions characterised by arrangement, location or kind of springs having leaf springs only characterised by means specially adapted for attaching the spring to axle or sprung part of the vehicle
    • B60G11/12Links, pins, or bushes
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
    • Y10T29/49636Process for making bearing or component thereof
    • Y10T29/49702Lubricating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Springs (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

■ Die Erfindung bezieht sich auf die Lagerung der Enden der hohlen, Schmiermittel enthaltenden Federbolzen in den kappenartigen Lagern der die Feder mit dem Rahmen oder der Radachse verbindenden Lenker für Kraftwagen u. dgl.
Bei den bekannten Ausführungen dieser Art erfolgt die Schmierung der Lagerflächen der Bolzen durch Ölnuten, wobei der große Ölverlust durch örtliche Schmierung ersetzt wird. Es muß sehr oft geschmiert werden, und der Bedienende muß mit der Ölkanne nahe der meistens verschmutzten Öffnung kommen. Um den Ölverbrauch zu verringern, wurden zentrale Schmieranlagen verwendet, in welchen der ölfluß durch ein von Hand aus einstellbares Ventil geregelt wird. Eine Aufspeicherung des Öles wird durch gepreßte Stofflagen oder poröse keramische Zylinder nahe der Lagerfläche bewirkt.
AUe diese Ausführungen besitzen den Nachteil, daß eine gleichmäßige Schmierung der Lagerfläche erfolgt, ohne Rücksicht darauf, ob die Lagerteile stark beansprucht sind oder nicht.
Außerdem muß immer vom Bedienenden für genügenden Ölvorrat Sorge getragen werden.
Gemäß der Erfindung werden die offenen
Enden der Bolzen durch poröse Metallscheiben
verschlossen, durch die das erforderliche Öl den Lagerstellen zugeführt wird. Die Verschlußscheibe ist sternartig ausgebildet, wobei deren runder Mittelteil das offene Ende des Federbolzens verschließt und die radialen Arme in Längsnuten der Außenfläche lagern.
Durch diese Bauart wird mit dem Öl so hausgehalten, daß der ölvorrat in der Ölkammer der Bolzen so lange anhält, als die Lebensdauer der Lagerung selbst beträgt. Die Menge des Öles, die den Lagerflächen zugeführt wird, ist von dem Verbrauch an öl abhängig, da, wenn die trockenen Lagerflächen der Seitenwagen sich an den mit öl gesättigten Armen des Sternes reiben, das mit Öl gesättigte Metall des Sternes Öl abgibt, die Lagerfiäche schmiert und Platz für die Zufuhr neuen Öles schafft. Befindet sich die Lagerimg in Ruhelage, so wird dem Stern kein Öl entnommen. Das ist ein wesentlicher Vorteil, da in Ruhelage überhaupt kein Ölverbrauch stattfindet. Während des Betriebes ist es überhaupt nicht notwendig, daß sich der Bedienende um die Schmierung bekümmert.
In der Zeichnung ist:
Abb. ι ein Aufriß der Lageranordnung teilweise in Ansicht gezeigt,
Abb. 2 die Ansicht eines der zum Verschließen der Bolzen dienenden Metallsterne in größerem Maßstabe,
Abb. 3 eine Endansicht eines der Bolzen und
Abb. 4 eine Teilansicht des Bolzenendes in vergrößertem Maßstabe.
Die Lagerung für die Federn von Kraftfahr-
zeugen u. dgl. besteht aus zwei parallel einander gegenüberliegenden Lenkern i, i', deren Endena hohl ausgebildet sind. Diese Enden enthalten konische Vertiefungen mit inneren konischen Lagerflächen za, welche in einen zylindrischen Teil Ii übergehen. Zwischen den Lenkern befinden sich zylindrische Bolzen 5 mit konischen, den Lagerflächen 2a entsprechenden Lagerflächen 5a. Die Bolzen sind hohl ausgeführt und bilden eine zylindrische Ölkammer 10. Die Enden der Bolzen ragen etwas in den zylindrischen Teil der Lenker, um ein sattes Aufliegen zu bewirken. Ein guter Eingriff der Bolzenenden in die Lagerflächen der Lenker wird dadurch erzielt, daß ein an einem Ende mit Schraubengewinde versehener Bolzen 6 die Lenker zusammenpreßt. An dem mit Schraubengewinde versehenen Ende sitzt eine mit Scheibensicherang 8 versehene Mutter 7. Am anderen Ende besitzt der Bolzen einen Kopf 6', gegen dessen Innenfläche sich eine Feder 9, deren Enden sich gegen den Lenker stützen, legt. Der Bolzen besitzt einen elliptischen Bund 6", der, in einer elliptischen Ausnehmung des Lenkers geführt, ein Verdrehen des Bolzens verhindert. Diese Bauart der Tragblattfederverbindung an Kraftfahrzeugen ist bekannt.
Während des Betriebes des Fahrzeuges wird infolge der Erschütterungen, welche die Räder durch die Straße erleiden, eine Relativbewegung der Bolzen mit Bezug auf die Lenker stattfinden. Um nun die Lagerflächen immer gut zu schmieren, wurden bisher die Bolzen mit Schmiernuten versehen, was aber einen großen Verlust an Öl bedingt und weshalb die Ölkammer der bekannten Ausführungen mit einem Ölzuführungsrohr versehen werden muß. Um den Ölverlust auf das geringste Maß herabzusetzen, erhalten die konischen Lagerenden $a der Bolzen 5 axiale, längs der Kegelerzeugenden laufende Nuten 17. Ferner werden aus porösem Metall sternförmige Scheiben hergestellt, wie in Abb. 2 gezeigt. Der Mittelteil 15 jedes Sternes ist kreisförmig und bedeckt gerade das konische Ende des Bolzens. Von diesem Mittelteil geht eine Anzahl Arme 16 radial aus, die so lang sind, daß sie die Nuten 17 der Bolzen 5 verschließen. Die Nuten des Bolzens entsprechen in ihrer Breite und Anzahl den Armen des Sternes, und ihre Tiefe entspricht der Stärke des Sternes, so daß, wenn der mittlere Teil des Sternes auf das Ende des Bolzens gesetzt wird, durch Abbiegen der Arme die Nuten des Bolzens verschlossen werden. Es ist möglieh, den Mittelteil des Sternes an das Bolzenende so dicht anzudrücken, daß ein Entweichen von Öl aus dem Behälter zwischen den Bolzenenden und der daraufliegenden ringförmigen Sternfläche ganz verhindert wird. Vorzugsweise wird jedoch ein dünner, ringförmiger Streifen von Lötzinn 18 zwischen das Bolzenende und den Stern gebracht, während der Mittelteil des letzteren, der das Ende des Behälters 10 abschließt, von Lötzinn frei bleibt und so Vorrat aus der Ölkammer des Bolzens 6g aufnehmen kann. Es ist auch möglich, den Stern an dem Bolzenende hart zu löten, um Entweichen von Öl zwischen dem Ende des Bolzens und den anliegenden Teilen des Sternes zu verhindern. Wird mit Lötzinn gearbeitet, so wird der mittlere Teil des Sternes erhitzt, um Verbinden des Lötzinnes zu gewährleisten. Ist der Bolzen an einem Ende auf diese Weise ver-. schlossen, so wird das Öl in das andere Ende des Bolzens eingefüllt, worauf auch das andere Bolzenende verschlossen wird. Die Sternarme, anfänglich zweckmäßigerweise etwas dicker als die Tiefe der Nut 17, werden darauf geglättet, um sie mit den konischen Flächen 5a des Sternes in Übereinstimmung zu bringen. Auf diese Weise bestehen die Lagerflächen 5a teilweise aus Stahl, dem Material, aus welchem gewöhnlich der Bolzen hergestellt ist, und teilweise aus porösem Metall. Sind die Bolzen so hergestellt, so können sie eingebaut werden.
Da das Sternmaterial porös ist und Öl aufnimmt, durchtränkt sich das Metall mit Öl, besonders der Mittelteil, worauf durch kapillare Wirkung das Öl in die Arme gebracht wird und auch diese durchdringt. Wird jetzt beim Betrieb des Fahrzeuges infolge holperiger Straßen oder der gewöhnlichen Erschütterungen der Rädereine relative Bewegung zwischen den Bolzen und den Lagerflächen za der Lenker auftreten, so wird etwas von dem Öl, das in dem Arm des Sternes enthalten ist, erst in der einen und dann in der anderen Richtung aufgebracht. Auf diese Weise wird eine angemessene Schmierung der Lagerflächen erhalten, wenn auch nur eine geringe Menge öl in der Ölkammer vorhanden ist. Da die Zuführung des Öles durch den porösen Stern allmählich erfolgt, so reicht der Vorrat in dem Behälter meist so lange hin, als die ,Lebensdauer der Anordnung beträgt, so daß, wenn kein Öl mehr in der Lagerung vorhanden ist, auch das Lager abgenutzt ist und durch ein frisches ersetzt werden muß. Eine Schmierung, sei sie zentral oder von Hand aus, ist deshalb bei dieser Lageranordnung nicht notwendig.
Ein besonderer Vorteil der Erfindung liegt darin, daß sich die Schmierung der Beanspruchung der Lagerflächen anpaßt. Fährt das Fahrzeug über besonders holperige Straßen, d. h. findet eine größere Relativbewegung zwischen den Bolzen und den Lenkern oder Stöße statt, so wird mehr Öl aus dem porösen Metall ausfließen, als wenn der Wagen auf glatten, ebenen Straßen fährt, wo weniger Stöße auftreten. Befindet sich der Wagen in Ruhe, so wird überhaupt keine Schmierung stattfinden und dadurch unnötiger Ölverlust verhindert. Durch diese Bauart ist eine gleichmäßige
Schmierung der Lagerflächen gewährleistet, da die Lagerflächen des Bolzens selbst von streifenförmigen, ölführenden Schichten unterbrochen ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Lagerung der Enden der hohlen, Schmiermittel enthaltenden Federbolzen in den kappenartigen Lagern der die Feder mit dem Rahmen oder der Radachse verbindenden Lenker, insbesondere für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die offenen Enden der Bolzen (5) durch poröse Metallscheiben (15) verschlossen sind, durch die das erforderliche Öl den Lagerstellen zugeführt wird.
  2. 2. Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußscheibe
    (15) sternartig ausgebildet ist, wobei deren runder Mittelteil das offene Ende des Federbolzens (5) verschließt, und die radialenArme
    (16) in Längsnuten der Außenfläche lagern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DET39675D 1930-11-14 1931-11-03 Lagerung der Federbolzen in den die Feder mit dem Rahmen oder der Radachse verbindenden Lenkern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE576360C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US495547A US1933572A (en) 1930-11-14 1930-11-14 Self-lubricating spring shackle

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE576360C true DE576360C (de) 1933-05-10

Family

ID=23969035

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET39675D Expired DE576360C (de) 1930-11-14 1931-11-03 Lagerung der Federbolzen in den die Feder mit dem Rahmen oder der Radachse verbindenden Lenkern, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (4)

Country Link
US (1) US1933572A (de)
DE (1) DE576360C (de)
FR (1) FR728572A (de)
GB (1) GB371767A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
GB371767A (en) 1932-04-28
FR728572A (fr) 1932-07-07
US1933572A (en) 1933-11-07

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