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DE486638C - Spielzeugfahrzeug mit Kippaufsatz - Google Patents

Spielzeugfahrzeug mit Kippaufsatz

Info

Publication number
DE486638C
DE486638C DEW72967D DEW0072967D DE486638C DE 486638 C DE486638 C DE 486638C DE W72967 D DEW72967 D DE W72967D DE W0072967 D DEW0072967 D DE W0072967D DE 486638 C DE486638 C DE 486638C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
cylinder
attachment
toy vehicle
spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW72967D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE486638C publication Critical patent/DE486638C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H17/00Toy vehicles, e.g. with self-drive; ; Cranes, winches or the like; Accessories therefor
    • A63H17/05Trucks; Lorries
    • A63H17/06Trucks; Lorries with tipping bodies

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  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung richtet sich, auf ein als Spielzeug gestaltetes Fahrzeug mit einem Kippaufsatz, den ein Federspannwerk selbsttätig aufzukippen vermag. Das Federspannwerk besteht in an sich bekannter Art aus einem Zylindergetriiefoe, in dessen schwingendem Zylinder ein unter Federwirkung stehender Kolben gleitet. Die, Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß der Zylinder mit einer Bremsflüssigkeit gefüllt ist, sowie daß der Kolben eine durch eine Druckplatte gegen die innere Zylinderwand gepreßte, als Rückschlagventil wirkende Lederscheibe aufweist und mit duner durchgehenden Öffnung versehen ist, so daß sich der Kolben in der einen Richtung während der Abwärtsbewegung des Kippaufsatzes verhältnismäßig unbehindert und schnell durch die Flüssigkeit in dem Zylinder bewegen läßt, in der entgegengesetzten Richtung (während des Umkippens) sich aber bedeutend langsamer bewegt.
Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein Spielfahrzeug mit Kippaufsatz gewählt; es zeigt:
Abb. ι das Fahrzeug in Seitenansicht in der gewöhnlichen oder Ladestellung, einige Teile weggebrochen,
Abb. 2 mit angehobenem Kippaufsatz,
Abb. 3 eine Draufsicht, einige Teile weggebrochen,
Abb. 4 einen Längsschnitt durch den Motor zum Antrieb, d. h. zum Kippen des Aufsatzes,
Abb. S eine Vorderansicht der Scheibe zum Hinterlegen der Kolbendichtung,
Abb. 6 einen Teilschnitt entsprechend Abb. 4 durch eine abgeänderte Ausführungsform.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist einer der zueinander beweglichen Teile das Fahrzeuguntergestell, das von gewöhnlicher Bauart sein kann, wie man sie bei Spielzeugen findet; es besteht aus den Seitenträgem I, der hinteren Quierversteifung 2, der Zwischenquerversteifung 3, dein Rädern 4, 5 und dem Führerhaus 6. Am hinteren Ende haben die Seitenträger abwärts gerichtete Stützen 7, gegen die der Wagenkörper, das zweite der Glieder mit gegenseitiger Beweglichkeit, mittels der Stützen 8, die sich von dem Kippaufsatz aus abwärts erstrecken, und der Zapfen 9 kippbar angebracht ist. Das Vorderende des Kippaufsatzes ruht in seiner giesenkten Stellung auf einem oder mehreren Schuhen, die aus Z-förmigiem Metallblech bestehen können und, quer von Seitenträger zu Seitenträger gehend, auf diesen aufliegen, um das Wagengestell zu versteifen. In seiner
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unteren Lage wird der Aufsatz durch einen Schnepper io festgehalten und am Kippen verhindert.
Vor den Hinterrädern sind die Seitenträger mit abwärts ragenden Stützen 19 verseihen, die man aus einem Streifen Metall, wie dargestellt, biegen kann, oder die sonstwie Halt haben. Diese Stützen bilden Lager zur Aufnahme einer Querwielle 20, auf der mitten zwischen den Seitenträgieirn. ein Spannwerk angebracht ist. Dieses Werk beisteht aus einem um die Welle 20 schwingbaren Zylinder sowie aus einem Kolben, der bei 21 an einer unten am Kippaufsatz befestigten Stütze 22 angelenkt ist. Man erkennt, daß die Teile auch umgekehrt angeordnet werden können, nämlich so, daß der Zylinder mit der Stütze 22 und der Kolben mit de/r Querwelle 20 in Verbindung stehen, doch ist die ao dargestellte Anordnung vorzuziehein. Der Zylinder besteht vorzugsweise aus einem Rohrstück 23, dessen unteres Ende durch ein. angelötetes oder sonstwie befestigtes Kopfstück 24 mit einer Öffnung zur Aufnahme der Querwelle 20 abgeschlossen ist; allerdings können auch andere Bauarten, wie z. B. ein Kopfstück 24' aus Metallblech mit einem Eisenband 24" (Abb. 6), benutzt werden. Das obere Ende des Zylindieorrohres ist mit einem Kopfstück 26 versehen, das vorzugsweise; mit dem Zylinder verlötet ist und die Kolbenstange 27 durchläßt. Am inneren Ende den: Kolbenstange ist mittels der Schraube 28 ein Kolben befestigt, der aus den Metallscheiben 29 und 30 besteht, zwischen denen ein becherförmiges Stück Leder oder ein sonstiges Dichtungselement 31 sowie leine metallene Druckscheibe-32 angeordnet sind; die äußere Kante 33 der Scheibe 32 ist gezackt und bildet eine federnde Hinterlegung für den Rand der Ledermanschette, so daß diese beim Hub in der Richtung nach außen fest gegen die Zylinderwandung gedrückt wird, dagegen beim Rückhube nach innen nachgebein kann. Der Kolben weist eine enge Bohrung 34 auf, durch die im Zylinder befindliche Flüssigkeit in der einen Bewegungsrichtung des Kolbens durchfließen kann, und zwischen der Scheibe 29 und dem Kopfstück 24 ist eine Schraubenfeder 35 von beträchtlicher Spannung und von einer solchen Länge !eingesetzt, daß sie den Kolben in seinen äußeren Totpunkt zu drängen sucht. Vorzugsweise haben sowohl das Kopfstück 24 als auch die Scheibe 29 eine ringförmige Vertiefung, um die Enden der Feder 35 aufzunehmen, damit diese nicht die Zylinderwandung unmittelbar berührt. Das Kopfstück 26 besitzt eine Fortsetzung nach innen, einen Stutzen 36, dessen Länge größer als die Tiefe des becherförmigen Kolbens ist, so daß die Ledermanschette im Kolbentotpunkt nicht in Berührung mit dem Kopfstück gelangen kann. Der Raum zwischen dem Kopfstück 24 und dem Kolben ist bei der gezeichneten Lage des Kolbens mit Öl oder Glycerin oder einer sonstigen Flüssigkeit gefüllt, und da diese Flüssigkeit, auch wenn sie sich auf der andern Seite des Kolbens befindet, mit der Kolbenstange in Berührung kommt, so ist eine Abstreichvorrichtung in Form einer Fiber- oder Ledereinlage 40 vorgesehen, die zwischen der sich nach außen erweiternden Kolbenstangenführung 41 in dem Kopfstück 26 und einer Überwurfmutter 42 eingelegt ist. Vorzugsweise wird die Einlage 40 von vornherein mit einem Querschnitt ausgeführt, dessen Form dem Raum zwischen der Überwurfmutter und der Kolbenstangenführung entspricht, so daß die -Einlage beim Anziehen dar Überwurfmutter nicht wesentlich umgeformt zu werden braucht; hierdurch kommt eine kräftige Abstreichwirkung zustande, ohne eine Reibung, welche die Kolbenbewegung wesentlich stören könnte. Zum Zweck des Füllens besitzen das Kopfstück 24 oder das Kopfstück 26 oder beide je eine Bohrung, die durch Gewindestopfen 43, 44 verschlossen wird.
Bei der Benutzung des Spielzeugs wird der Aufsatz gedreht und von Hand nieder- go gedrückt, wodurch die Feder gespannt und das Öl im Zylinder über die nach innen nachgebende Kante der Belederung getrieben wird, was verhältnismäßig schnell geschieht. Am Ende der Bewegung springt diei Sperrvorrichtung selbsttätig ein und hält den Aufsatz jn der unteren oder Tietfstellung fest. Löst man die Sperrung/ so bewirkt die Fiader einen Aufwärtshub des Kolbens und ein Umkippen des Aufsatzes, wodurch dessen Inhalt entleert wird. Diese Bewegung des Aufsatzes geht jetzt nur langsam vonstatten, da die Belederung hei dieser Bewegung den Öldurchgang um den Kolbenrand verhindert, und alles Öl durch das Loch im Kolbenkopf fließen muß.
Es ist wünschenswert, daß die Drehachse sowohl des Zylinders als auch des Kippaufsatzes erheblich unterhalb dar Seitenträger liegt, da hierdurch die Anwendung leines genügend langen Zylinders und gleichzeitig eine wirksame Hetieiübersetzung für den Kraftarm des Motors bezüglich der Zapfen 9 ermöglicht wird. Die Verbindungen können auch anders ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Spielzeugfahrzeug mit Kippaufsatz, der selbsttätig mittels einer Feder angekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Federspannwerfc aus einem an sich bekannten schwingenden, unter Feder wirkung
    stehenden und in einem Zylinder gleitenden Kolben besteht, daß* der Zylinder (23) mit einer Bremsflüssigkeit gefüllt ist, sowie daß der Kolben eine: durch, eine Druckplatte (32) gegen die innere Zylinderwand (23) gepreßte, als Rückschlagventil wirkende Lederscheibe (31) aufweist, und mit einer durchgehenden Öffnung (24) versehen ist, so daß sich der Kolben in der einen Richtung während der Abwärtsbewegung des Kippaufsatzes verhältnismäßig unbehindert und schnell durch die Flüssigkeit in dem Zylinder bewegen läßt, in der entgegengesetzten Richtung (während des Umkipp ens) sich aber bedeutend langsamer bewegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW72967D 1925-06-25 1926-06-26 Spielzeugfahrzeug mit Kippaufsatz Expired DE486638C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US39469A US1602424A (en) 1925-06-25 1925-06-25 Toy

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE486638C true DE486638C (de) 1929-11-25

Family

ID=21905627

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW72967D Expired DE486638C (de) 1925-06-25 1926-06-26 Spielzeugfahrzeug mit Kippaufsatz

Country Status (3)

Country Link
US (1) US1602424A (de)
DE (1) DE486638C (de)
GB (1) GB254329A (de)

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Also Published As

Publication number Publication date
US1602424A (en) 1926-10-12
GB254329A (en) 1927-09-15

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