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DE2031374C3 - Gewindegelenk für den Lenker eines Kraftfahrzeuglenkgestänges - Google Patents

Gewindegelenk für den Lenker eines Kraftfahrzeuglenkgestänges

Info

Publication number
DE2031374C3
DE2031374C3 DE19702031374 DE2031374A DE2031374C3 DE 2031374 C3 DE2031374 C3 DE 2031374C3 DE 19702031374 DE19702031374 DE 19702031374 DE 2031374 A DE2031374 A DE 2031374A DE 2031374 C3 DE2031374 C3 DE 2031374C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connecting pin
threaded joint
motor vehicle
handlebars
thread
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702031374
Other languages
English (en)
Other versions
DE2031374A1 (de
DE2031374B2 (de
Inventor
Edward John Detroit Mich. Herbenar (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Space and Mission Systems Corp
Original Assignee
TRW Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by TRW Inc filed Critical TRW Inc
Publication of DE2031374A1 publication Critical patent/DE2031374A1/de
Publication of DE2031374B2 publication Critical patent/DE2031374B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2031374C3 publication Critical patent/DE2031374C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft ein Gewindegelenk für den Lenker eines Kraftfahrzeuglenkgestänges mit einem am Fahrzeug befestigten Halterungsarm, der in einem nach unten offenen Sackloch ein Gewinde aufweist, in das ein Verbindungszapfen eingeschraubt ist, der an seinem aus dem Sackloch herausragenden Ende einen zylindrischen Abschnitt aufweist
Bekannte Gewindegelenke (US-PS 32 19 372) v/eisen stets mehrere Paarungen von Außen- und Innengewinde auf, wobei auf Grund der Gestalt der Gelenkbauteile, an denen die Gewinde vorzusehen sind, zu deren Herstellung nur aufwendige Verfahren herangezogen werden können.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gut funktionierendes, einfach aufgebautes und einfach herzustellendes Gewindegelenk zu schaffen.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Gewinde auf den Verbindungszapfen gewalzt ist, daß der Lenker mit Preßsitz auf dem zylindrischen Abschnitt des Verbindungszapfens sitzt und der Verbindungszapfen an seinem vom Halterungsarm abgewandten Ende einen Kopf aufweist.
In vorteilhafter Weise wird durch diese Ausbildung ein Gelenk geschaffen, welches mit geringen Kosten hergestellt werden kann, wobei der Verbindungszapfen in wirtschaftlicher Weise ein Gewinde durch Aufwalzen erhalten kann. Weiterhin wird ein guter Schutz gegen Witterungseinflüsse geschaffen und es wird eine bessere Schmierung erzielt.
Von besonderem Vorteil ist ferner, daß zwischen dem Verbindungszapfen und dem Lenker keine Schraubverbindung erforderlich ist. Dies wird durch die Ausbildung des Kopfes ermöglicht, die es erlaubt, an der Verbindungsstelle zwischen Halterungszapfen und Lenker einen Preßsitz vorzusehen.
Weiterentwicklungen der Erfindung sind den Unteransprächen zu entnehmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden an Hand der Figuren der Zeichnung in der nachfolgenden Be-374
Schreibung erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Kraftfahrzeuglenkgestänges und der mit diesem verbundenen lenkbaren Räder,
F i g. 2 eine Schnittansicht eines Gewindegelenks,
Fig.3 eine Schnittansicht einer anderen Ausführungsform eines Gewindegelenks und
F i g. 4 eine Schnittansicht eines bekannten Gewindegelenks.
In F i g. 1 ist ein Kraftfahrzeuglenkgestänge 10 dargestellt welches aus einer Mittelstange 11, Spurstangen 12 und Radarmen 13 besteht Die Mittelstange 11 ist an einem Ende an einem Lenkhebel 114 über ein Gelenk 15 befestigt, welches an einem Ende des Lenkhebels vorgesehen ist Das andere Ende 16 des Lenkhebels 14 ist am Lenkgetriebe des Fahrzeugs befestigt. Das Ende 17 der Mittelstange 11 ist mittels eines Gelenks 19 an einem Ende eines Lenkers 18 befestigt. Das dem Ende 19 gegenüberliegende Ende 20 des Lenkers 18 ist schwenkbar am Rahmen des Fahrzeugs über einen Halterungsarm 21 befestigt, der an einem Ende ein Gelenk 22 trägt.
Wenn sich der Lenkhebel 14 unter der Einwirkung des Lenkgetriebes dreht, so wird das Mittelgestänge 11 in Längsrichtung über einen Bogen bewegt. Der Lenker 18 dient als Halterung für das Enae 17 des Mittelgestänges und ermöglicht es diesem Ende, sich über einen Bogen zu bewegen. Da die bogenförmige Bewegung hauptsächlich in einer horizontalen Ebene erfolgt, kann das Gelenk 22 ein einfaches Drehgelenk sein und wird üblicherweise als Gewindegelenk ausgebildet.
In Fig.4 ist im Schnitt ein bekanntes Gewindegelenk 30 dargestellt, welches als Gelenk 22 in F i g. 1 verwendet wird. Dieses Gelenk besteht aus einem Halterungsarm 31 und aus einem einen Lenker 32 tragenden Verbindungszapfen 33. Der Halterungsarm 31 weist ein zylindrisches Ende 34 mit Außengewinde auf. Das Ende 35 des Lenkers 32 weist eine Öffnung 36 mit Innengewinde 37 auf. Der Verbindungszapfen 33 weist eine Bohrung 39 auf, die sich von einem Ende 40 aus in diesen hinein erstreckt und die an einer Bodenwandung 41 endet. Diese kappenförmige Bohrung weist ein Innengewinde für das Gewindeende 34 des Halterungsarms 31 auf.
Der Verbindungszapfen 33 sitzt mit einen Außengewinde 42 am Mittelabschnitt in dem Innengewinde 37 der Bohrung 36 des Lenkers. Ein Schmiernippel 43 ist in der Bodenwandung 41 des Verbindungszapfens angeordnet. Eine Dichtung 45 schließt das offene Ende des Verbindungsbauteils 33 ab.
Da sich der Verbindungszapfen 33 nach oben öffnet, kann bei verschlissener Dichtung 45 Wasser und Schleifabrieb durch Einwirkung der Schwerkraft nach unten in diesen Verbindungszapfen eindringen. Diese Fremdstoffe können den Betrieb des Gelenks stören. Da Schmiermittel normalerweise vom unteren Ende des Verbindungszapfens zugeführt wird, ist es möglich, daß die oberen Gewinde, die den Verbindungszapfen und den Halterungsarm verbinden, trocken laufen und somit einem erheblichen Verschleiß ausgesetzt sind.
In F i g. 2 ist ein erfindungsgemäßes Gewindegelenk 50 für den Lenker eines Kraftfahrzeuglenkgestänges dargestellt. Das Gewindegelenk 50 weist einen Halterungsarm 51 auf, einen Lenker 52 und einen Verbindungszapfen 53. Am Ende 56 des Halterungsarms 51 ist eine Gewindebohrung 55 angeordnet.
Der Verbindungszapfen 53 ist zylindrisch und weist an einem Ende einen Kopf 57 und am anderen Ende
einen Gewindeabschnitt 58 auf. Ein sich an den Kopf 57 anschließender zylindrischer Abschnitt 59 kann, wie bei 60 dargestellt, gerippt sein. Der Verbindungszapfen 53 ist durch Walzen herstellbar.
Der Lenker 52 sitzt mit einer Bohrung 61 mit Preßritz auf dem Zapfen 53, wobei die Rippen 60 des Zapfens sich in das Material des Lenkers einschneiden, um eine gute Befestigung mit einem Widerstand gegen Drehung zu erreichen. Eine Dichtung 63 dichtet den Raum zwiscnen dem Halterungsarm, dem Zapfen und der Oberfläche 64 des Lenkers dar.
In F i g. 3 ist eine abgeänderte Ausführungsform des in F i g. 2 dargestellten Gelenks gezeigt Das Ende 70 eines Halterungsarms 516 verbreitert sich durch einen kegelstumpfförmigen Abschnitt 76 radial nach außen, um eine öffnung 72 mit einem vergrößerten Durchmesser zu bilden. Das untere Ende des Halterungsarms kann auch mit gegenüber dem Mittelteil 73 vergrößertem Außendurchmesser ausgebildet und ein kegelstumpfförmiger Raum 74 durch Einsenken hergestellt sein, dessen Durchmesser bis zum Gewinde 75 hin abnimmt.
Eine aus zwei Halbschalen bestehende Verschleißaufhollagerschale 77 mit einer Innenwandung 80 und einer Außenwandung 81 ist im kegelstumpfförmigen Raum 74 angeordnet und umgibt den mittleren zylindrischen Abschnitt 78 des Verbindungszapfens 79.
Das Verschleißaufhollager 77 ist mittels einer Schraubenfeder 82 vorgespannt, die sich gegen die Oberfläche 83 des Lenkers 526 abstützt. Die Schraubenfeder 82 ist normalerweise im zusammengedrückten Zustand eingebaut und drückt das Lager 77 gegen den konischen Abschnitt 78 des Halterungsarms und zwar in Richtung der Gewinde des Zapfens und des Halterungsarms. Durch die zusammenpassenden konischen Oberflächen des Lagers und des Halterungsarms wird eine keilförmige Verschleißaufholvorrichtung geschaffen, die eine genaue Ausrichtung zwischen dem Zapfen und dem Halterungsarm aufrechterhält, wodurch ein Verschleiß kompensiert wird, der sonst eine radiale Bewegung des Zapfens innerhalb des Halterungsarms erlauben würde.
Durch diesen Aufbau wird ein Gelenk geschaffen, welches mit geringeren Kosten hergestellt werden kann und welches aus drei Grundbauteilen besteht, die zwei Gewindeoberflächen aufweisen. Der Verbindungszapfen 53 kann in wirtschaftlicher Weise hergestellt werden, beispielsweise durch Walzen. Ein zusätzlicher Vorteil ist darin zu sehen, daß der Verbindungszapfen 53 sich nach oben in die Bohrung des Halterungsarms hinein erstreckt, wobei ein Schmiernippel 65 oberhalb des Endes des Verbindungszapfens 53 angeordnet werden kann, der mit einem Schmiermittelraum 66 in Verbindung steht. Dadurch wird ein Schmiermittelvorrat oberhalb des Gewindes angeordnet. Ein Strömen von Schleifabrieb und Wasser in den Gewindeabschnitt wird ausgeschaltet, da sich das Innengewinde im Halterungsarm nach unten erstreckt und Wasser und Schleifabrieb außerhalb der Gewindeverbindung ablaufen können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

f * Patentansprüche: 2031
1. Gewindegelenk für den Lenker eines Kraftfahrzeuglenkgestänges mit einem am Fahrzeug befestigten Halterungsarm, der in einem nach unten offenen Sackloch ein Gewinde aufweist, in das ein Verbindungszapfen eingeschraubt ist, der an seinem aus dem Sackloch herausragenden Ende einen zylindrischen Abschnitt aufweist, dadurch ge- ίο kennzeichnet, daß das Gewinde auf den Verbindungszapfen (53,79) gewalzt ist, der Lenker (52) mit Preßsitz auf dem zylindrischen Abschnitt des Verbindungszapfens (53, 79) sitzt und der Verbindungszapfen an seinem vom Halterungsarm abgewandten Ende einen Kopf (57) aufweist.
2. Gewindegelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Abschnitt des Verbindungszapfens (53) gerippt ist.
3. Gewindegelenk nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende (7Ö) des Halterungsarms (73) konisch aufgeweitet ist und in diese Aufweitung eine Verschleißaufhol-Lagencha-Ie (77), die den Zapfen (79) umgibt, mittels einer Feder (82) eingedrückt ist.
DE19702031374 1969-11-26 1970-06-25 Gewindegelenk für den Lenker eines Kraftfahrzeuglenkgestänges Expired DE2031374C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US88028369A 1969-11-26 1969-11-26
US88028369 1969-11-26

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2031374A1 DE2031374A1 (de) 1971-06-16
DE2031374B2 DE2031374B2 (de) 1976-04-15
DE2031374C3 true DE2031374C3 (de) 1976-12-09

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