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DE567407C - Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe - Google Patents

Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe

Info

Publication number
DE567407C
DE567407C DEA63886D DEA0063886D DE567407C DE 567407 C DE567407 C DE 567407C DE A63886 D DEA63886 D DE A63886D DE A0063886 D DEA0063886 D DE A0063886D DE 567407 C DE567407 C DE 567407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
pumps
substance
pump
mixing container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA63886D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THUNES MEK VERKSTED AS
Original Assignee
THUNES MEK VERKSTED AS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THUNES MEK VERKSTED AS filed Critical THUNES MEK VERKSTED AS
Priority to DEA63886D priority Critical patent/DE567407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE567407C publication Critical patent/DE567407C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21BFIBROUS RAW MATERIALS OR THEIR MECHANICAL TREATMENT
    • D21B1/00Fibrous raw materials or their mechanical treatment
    • D21B1/04Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres
    • D21B1/12Fibrous raw materials or their mechanical treatment by dividing raw materials into small particles, e.g. fibres by wet methods, by the use of steam
    • D21B1/30Defibrating by other means
    • D21B1/34Kneading or mixing; Pulpers
    • D21B1/342Mixing apparatus
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F35/00Accessories for mixers; Auxiliary operations or auxiliary devices; Parts or details of general application
    • B01F35/50Mixing receptacles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Accessories For Mixers (AREA)

Description

  • Mischbehälter für Cellulose oder ähnliche Stoffe In der Celluloseindustrie sind in der letzten Zeit die Forderungen nach Gleichmäßigkeit des fertigen Erzeugnisses bedeutend gesteigert. Um diese Forderungen zu erfüllen, müssen die Verschiedenheiten des Stoffes aus den einzelnen Lochungen beseitigt werden.
  • Um dieses zu erreichen, baut man große Behalter, worin eine große Anzahl von Kocherinhalten miteinander gemischt werden und worin der Stoff in kräftigem Umlauf gehalten wird; auch die Zufuhr von neuem Stoff und die Abzapfung von fertig gemischtem Stoff geschieht ununterbrochen. Die Behälter dienen gleichzeitig als Puffer (Ausgleich) während des Produktionsganges.
  • Es ist vorgeschlagen worden. Rührbehälter für Papierstoff mit zwei Pumpen zu versehen, leren Saugleitungen beide dem Behälterboden allgeschlossen sind, wogegen die Druckleitungen in verschiedener Höhe in den Behälter eingeführt sind. Ferner ist für diejenige Pumpe, die den Stoff zur größten Höhe heben soll, eine Regelvorrichtung vorgesehen worden, die durch einen Schwimmer betätigt wird, so daß die Pumpe angehalten und angelassen wird. wenn der Stoff unter bzw. über eine bestimmte Höhe gelangt, wo (lurcll der Stoff in ständiger Bewegung im Behälter gehalten wird und sich nirgends Stoffansammlungen ungleichmäßiger Dichte bilden. Es war indessen keine Maßnahme getroffen, um einen gleichmäßigen Stoff bei ständiger Zufuhr neuen Stoffes und ständiger Herausnahme gemischten Stoffes zu erreichen.
  • Nach vorliegender Erfindung sind nun in verschiedenen Höhen des Behälters Pumpen angebracht, deren Saug- und Drucköffnungen für jede Pumpe in gleicher Höhe im Behälter selbst liegen, so daß jede Pumpe ohne Zwischenschaltung von Rohrleitungen geeignet ist, den Stoff in der betreffenden Behälterebene in Kreislauf zu versetzen.
  • Man hat dann überall große Durchläufe, kann mit kleinen Geschwindigkeiten arbeiten und in dieser Weise die zur Verfügung stehende Energie für die Pumpen zum Umrühren des Stoffes voll ausnützen. Es geht keine Kraft verloren, um Rohrleitungswiderstände zu überwinden. Wenn nun dem Mischbehälter immer neuer Stoff zugeführt wird, wird derselbe sich möglichst schnell, zweckmäßig durch Verteilung zu den einzelnen Pumpen mit dem schon im Behälter befindlichen Stoffe mischen. Gleichzeitig wird zu jeder Zeit eine bestimmte Stoffmenge dem Behälter am Boden entnommen. Der ganze Behälterinhalt erhält dadurch eine langsame, gleichmäßige Bewegung abwärts, so daß der Stoff sich etwa nach Schraubenlinien gegen den Stoffablauf hinab bewegt. Ferner sind an sich bekannte Ablenkbleche im Gebiet um den Ablauf der Pumpen derart einstellbar angeordnet, daß sie die Richtung des Stoffstromes unmittelbar nach dessen Eintritt in den Behälter aus den verschiedenen Pumpenausläufen in etwa senkrechtem Sinne, somit auf und ab zu der natürlichen waagerechten Strömungsrichtung, ändern. Es wird dadurch möglich, die umlaufenden Stoffmengen an den verschiedenen Stellen im Behälter im Verhältnis zueinander zu regeln.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausfiihrungsbeispiel der Erfindung.
  • Fig. I ist ein Aufriß im Längsschnitt nach der Linie 1-1 der Fig. 2.
  • Fig. 2 ist ein Grundriß im Schnitt nach der gebrochenen Linie II-II der Fig. I.
  • Fig. 3 ist ein senkrechter Querschnitt durch den Behälter nach der Linie III-III der Fig. I.
  • Der Behälter I wird durch eine Querwand 2 in zwei ganz getrennte Räume A und B geteilt.
  • In gewisen Fällen können diese zwei Räume A und B durch ein in der Querwand 2 angebrachtes Drosselventil 3 in Verbindung miteinander stehen. Das Ventil kann außerhalb des Behälters durch eine geeignete Vorrichtung betätigt werden, z. B. wie bei 4 angedeutet. In passender Höhe übereinander sind z. B. drei Pumpen 5, 6, 7 in jeder Behälterhälfte angebracht. Jede Behälterhälfte ist durch einen Schirm 8 in einen Druckraum C und einen Saugraum D geteilt. Die Zufuhr von neuem Stoff geschieht aus einem gemeinsamen Verteilungskasteng mit regulierbaren Überläufen Io oberhalb des Behälters. Durch senkrechte glasierte Speiserohre II, 12 und I3 wird der Stoff in erfahrungsgemäß passenden Mengen zu jeder Pumpe verteilt. In der Zeichnung sind Pumpen 5, 6, 7 gezeigt, welche Saugeinläufe axial (in der rechten Seite der Fig. 2) und Druckausläufe peripherisch (an den Kanalräumen 14 der Fig. 2) haben; aber Zirkulationsapparate anderer Konstruktion können auch benutzt werden. Die Speiserohre II, I', I3 münden direkt vor ihren diesbezüglichen Einläufen der Pumpen aus, wodurch der durch das Rohr aus dem Kasten 9 zugeführte Stoff sofort mit der zu jeder Zeit durch den Apparat strömenden Stoffmenge gemischt und mit dieser in Zirkulation versetzt wird.
  • Die Pumpen 5, 6, 7 werden im allgemeinen den Stoff in waagerechten Richtungen in Bewegung halten. Jedoch sind am Auslauf jeder Pumpe feste oder einstellbare Ablenkbleche I5, I6 und 17 angebracht, wie in Fig. 3 angedeutet. Je nach der Einstellung derselben. werden sie diejenige Masse, welche am Umfang der Pumpen hinausgedrückt wird, dazu zwingen, sich mehr oder weniger in schräger Richtung aufwärts oder abwärts zu bewegen.
  • Um den fertig gemischten Stoff aus dem Behälter 1 hinauszubefördern, ist außerhalb des Behälters eine Druckpumpe I8 vorgesehen, zu deren Saugseite aus dem niedrigsten Punkt jedes Behälters A und B kurze Saugleitungen I9,'O fiihren. Außerhalb des Behälters werden in diesen Röhren Sperr- und Regulierschieber 21 bzw. 22 angebracht, welche zu jeder Zeit eingestellt und kontrolliert werden können. Neben den Schiebern sind Manometer besonderer Konstruktion (nicht gezeigt) angebracht, welche die Höhe des Stoffes in jeder Behälterhälfte zeigen.
  • Die Behälterhälften A und B können in Gemeinschaft oder jede für sich betrieben werden, je nach der Einstellung des Ventils 3 und der Schieber2I, 22. Dieses ermöglicht die Reinigung und Spülung jeder Behälterhälfte für sich während des Betriebes.
  • Wünscht man z. B. die Behälterhälfte A zu reinigen, schließt man Ventil 3 und Schieber I9, gleichzeitig wird der Blindflansch 23 für eine Reinigungsluke entfernt, wodurch das Spülwasser direkt in die Kloake abgeht.
  • Ist dagegen der Behälter I mit gleichmäßigem Stoff gefüllt und das Drosselventil 3 offen, so wird eine bestimmte Menge fertigen Stoffes pro Zeiteinheit durch die Druckpumpe herausgenommen. Der Stoff kommt von den Sichtern oder von großen Stoffbehältern, und zwar in ebenem Strom zum Verteilungskasten g oben am Behälter I, und durch die einzelnen Zufuhrröhren II, I2, I3 hindurch wird der Stoff zu den verschiedenen Puinpen 5, 6, 7 verteilt. Die pro Zeiteinheit neu zugeführte Stoffmenge wird somit auf die Anzahl Pumpen verteilt, und die zugeführten Einzelmengen werden je für sich nur einen unbedeutenden Teil derjenigen Menge ausmachen, welche pro Zeiteinheit durch jede Pumpe 5, 6, 7 fließt. Durch verschiedene Einstellung der Schirme I5, I6, I7 am Auslauf 14 jeder Pumpe wird überall im Behälter eine Vermischung von waagerechten und senkrechten Strömungen entstehen. Die Ausläufe 21, 22 ZU der Druckpumpe 18 sind dort angebracht, wo die Mischung meist intensiv stattgefunden hat, und zwar an der untersten Pumpe 7.
  • In jedem einzelnen Falle kann man auf Grund genauer Angaben bezüglich des Volumens des Behälters sowie Leistung der Pumpen, Anzahl von Gellulosekochungen pro Tag und Nacht und deren Volumen und endlich Stoffdichte und Leistung der Druckpumpe eine Berechnung aufstellen, welche ein Maß für den Mischungsgrad des Stoffes und den erreichbaren Ausgleich der Verschiedenheit der einzelnen Kocherinhalte gibt.
  • Der in der Zeichnung gezeigte Behälter ist von länglicher Gestalt, welche mehr oder weniger von einem Oval oder einer Ellipse abweicht. Es ist indessen klar, daß diese Gestalt verschieden gewählt werden kann, und zwar nach den herrschenden Verhältnissen.
  • Man wird somit in vielen Fällen einen Behälter von zylindrischer Gestalt wählen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Mischbehälter für Cellulose oder ähnliche Stoffe, welche mittels Zirkulationsapparaten (Pumpen) in ständiger Bewiegung im Behälter gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß in verschiedenen Höhen Pumpen (5, 6, 7) angeordnet sind, deren Saug- und Drucköffnungen für jede Pumpe in gleicher Höhe im Behälter selbst liegen, so daß jede Pumpe ohne Zwischenschaltung von Rohrleitungen den Stoff in der ihrer Höhenlage entsprechenden Behälterebene in Kreislauf versetzt.
  2. 2. Mischbehälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoffzuführungen für neuen Stoff in der Nähe der Saugöffnungen der Pumpen (5, 6, 7) übereinander angeordnet sind.
  3. 3. Mischbehälter nach Anspruch oder 2 mit inneren Ablenkblechen für den Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß in der Nähe der Drücköffnungen der Pumpen einstellbare Ablenkbleche (15, I6, I7) derart angeordnet sind, daß sie den Stoffstrom unmittelbar nach dessen Eintritt in den Behälter aus den verschiedenen Drucköffnungen etwa senkrecht auf- und abwärts ablenken.
  4. 4. Mischbehälter nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Verteilungskasten (g) oberhalb des Behälters mit einem regelbaren Überlauf (10) zu jeder der Pumpen (5, 6, 7) vorgesehen ist.
DEA63886D 1931-10-25 1931-10-25 Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe Expired DE567407C (de)

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DEA63886D DE567407C (de) 1931-10-25 1931-10-25 Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe

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DEA63886D DE567407C (de) 1931-10-25 1931-10-25 Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe

Publications (1)

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DE567407C true DE567407C (de) 1933-01-02

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ID=6943316

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DEA63886D Expired DE567407C (de) 1931-10-25 1931-10-25 Mischbehaelter fuer Cellulose oder aehnliche Stoffe

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DE (1) DE567407C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840186C (de) * 1950-08-27 1952-05-29 Voith Gmbh J M Stehende Buette zum Stapeln und/oder Mischen von Faserstoff-aufschwemmungen, insbesondere Halb- und Ganzstoffen fuer die Herstellung von Papier u. dgl.
DE1032082B (de) * 1953-10-19 1958-06-12 Doerries A G Vormals Maschinen Mischbuette fuer Faserstoffaufschwemmungen od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE840186C (de) * 1950-08-27 1952-05-29 Voith Gmbh J M Stehende Buette zum Stapeln und/oder Mischen von Faserstoff-aufschwemmungen, insbesondere Halb- und Ganzstoffen fuer die Herstellung von Papier u. dgl.
DE1032082B (de) * 1953-10-19 1958-06-12 Doerries A G Vormals Maschinen Mischbuette fuer Faserstoffaufschwemmungen od. dgl.

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