DE56566C - Umschalteeinrichtung für Stromzuführungen elektrisch betriebener Bahnen mit isolirten Stromabgabeschienen - Google Patents
Umschalteeinrichtung für Stromzuführungen elektrisch betriebener Bahnen mit isolirten StromabgabeschienenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60M—POWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
- B60M1/00—Power supply lines for contact with collector on vehicle
- B60M1/02—Details
- B60M1/08—Arrangements for energising and de-energising power line sections using mechanical actuation by the passing vehicle
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom a6. März 1890 ab.
In beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι ein Längsschnitt einer mit der Neuerung ausgerüsteten Bahn mit einem Wagen auf
dem Geleise,
Fig. 2 ein Grundrifs der unterirdischen Leitung mit Zubehör.
Fig. 3 bis 10 zeigen Einzelheiten der Umschaltevorrichtung.
Die Neuerung findet bei jener Klasse der elektrischen Eisenbahnen Anwendung, bei denen
die Leitung und die elektrischen Kabel in der Erde liegen und der elektrische Strom der im
Wagen liegenden Kraftmaschine mittelst Stromaufnahmebürsten zugeführt wird.
Die Bürsten hängen an Stangen von dem Wagen herab in einen schmalen Schlitz der
den Leitungskanal bedeckenden Platten.
Die Stromzuführungen liegen in dem unterirdischen Kanal A zwischen dem Geleise B.
In geeigneten Entfernungen von einander sind in dem Kanal Erweiterungen C angeordnet,
welche die Vorrichtungen zum Umschalten enthalten. Auf - beiden Seiten des Kanales A
hängen auf Trägern E zwei isolirte Kabel D D.
In der Mitte des Kanales sind parallel einander gegenüberliegend isolirte Leitungen F
und F1, welche als flache Stäbe aus geeignetem Metall hergestellt sind, ebenfalls an den Trägern
E, jedoch isolirt von diesen, befestigt.
In dem Raum C ist ein Ständer G angeordnet (Fig. 8), dessen oberes Ende ein
Lager H (Fig. 7) bildet. In diesem Lager ruht ein hohler, an beiden Enden geschlossener
Cylinder J, welcher einen metallenen Stromschlufskörper in Kugel- oder anderer Form
einschliefst. Das freie Ende des Cylinders J liegt frei auf dem sattelförmigen Kopf L einer
stehenden Achse M auf. Achse M (Fig. 7) dreht sich in einem Lager N und wird von
einem Arm gehalten.
Die Achse M trägt an ihrem unteren Ende ein mit vier Flügeln P versehenes Rad. Jeder
dieser Flügel (Fig. 6 und 10) besteht aus zwei Platten oder Streifen α und b von Stahl oder
einem anderen festen, aber federnden Metall. Die inneren Enden derselben sind an der
Achse M befestigt, während die divergirenden, sich nach aufsen hin erstreckenden äufseren
Enden gegen einander gebogen sind und sich überlappen. Sie sind durch einen an dem
einen Flügeltheil α befestigten und durch einen Schlitz d des anderen Theiles b gehenden Kopfbolzen
c beweglich mit einander verbunden. Zwischen den beiden Flügeltheilen α. und b
befindet sich an der Stelle der gröfsten Entfernung eine starke Spiralfeder e, welche als
Buffer dient.
Die oberen Enden des Sattels L sind, wie bei /, Fig. 7, gezeigt, abgerundet; der dazwischen
liegende Theil m ist ebenfalls abgerundet, so dafs, wenn die Achse M mit dem
Sattel L um go°. gedreht wird, das freie Ende des Cylinders / derartig in eine geneigte Lage
aufwärts gehoben wird (Fig. 4, punktirte Lage), dafs dieser vom Sattel L gegen das festliegende
Lager G hinabfällt (Fig. 8).
Wenn die Vorrichtung in der Grundstellung sich befindet, nimmt der Cylinder J eine solche
Stellung ein, dafs das im Sattel L ruhende Ende niedriger liegt, als das im Ständer G
gelagerte (voll ausgezeichnete Stellung Fig. 4).
Befindet sich der Cylinder in dieser Grundstellung, dann ruht dementsprechend der in
seinem Innern befindliche Stromschlufskörper K im untersten Theil des Cylinders gerade über
dem Sattel. Wenn aber durch eine Vierteldrehung des Sattels der Cylinder in die andere,
durch die punktirten Linien angedeutete Lage kommt, dann gleitet der Stromschlufskörper K
vermöge seiner Schwere nach dem entgegengesetzten Ende, an welchem zwei isolirte
metallene Stromschlufsplatten Q R angebracht sind (Fig. 9). Eine derselben Q ist durch
einen isolirten Draht q mit dem isolirten Kabel D (Fig. 8), die andere jR durch einen
isolirten Draht r mit der dazu gehörigen Stange F verbunden. In der Ruhelage wird
daher der elektrische Strom von dem Kabel D nicht in die Stange F geleitet. Wird der Cylinder
aber gehoben, dann gleitet der Stromschlufskörper K nach dem anderen Ende desselben
, legt sich gegen die Platten Q. und R und schliefst so den Stromkreis, wodurch
der Strom von dem Kabel D durch Platte Q, Stromschlufskörper K, Platte R, Draht r in
die Stange F übergeführt wird. Der Strom wird wieder unterbrochen, wenn das freie
Ende des Cylinders sich senkt und dieser in seine Grundstellung kommt, wie oben beschrieben
wurde.
Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich für die zweite Leitungsstange F1 eine
zweite, der eben beschriebenen gleiche Einrichtung, welche nur den Unterschied in der
Aufstellung zeigt, dafs deren Cylinder J mit seinem Zubehör zu dem der anderen Einrichtung
um i8o° gedreht liegt, dafs also beide zu einander parallele Cylinder nach entgegengesetzter
Richtung hin geneigt sind.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
An jedem Wagen ist vorn und hinten je eine nach unten vorstehende Stange S angebracht,
welche durch den Schlitz der den Kanal bedeckenden Platte hindurchreicht und in demselben sich frei fortbewegt, wenn der
Wagen auf dem Geleise entlang fährt; hierbei trifft die vordere Stange S die Flügel P der
beiden sich drehenden Achsen AiM und dreht
jeden derselben um 90°, wodurch die entsprechenden Cylinder in die durch die punktirten
Linien angegebene geneigte Lage gebracht werden (Fig. 4).
Hierdurch wird auf beiden Seiten die Stromleitung zwischen den Abgabeschienen FF1 und
der Hin- und Rückleitung der Hauptleitung D geschlossen. Da diese Abgabeschienen nicht
durchgehen, sondern in bestimmten Entfernungen unterbrochen sind, welche dem Abstande
zwischen den beiden nach unten sich erstreckenden Stangen S des'Wagens entsprechen (Fig. 1),
so werden nur diejenigen Schienen F und F1
von dem Arbeitsstrom durchflossen werden, welche durch Bethätiguug der Stromschlufsvorrichtung
.7 an den Arbeitsstromkreis angeschlossen worden sind, während sämmtliche
übrigen Schienen F und F1 der Linie ausgeschaltet bleiben. Der im Wagen befindlichen
Kraftmaschine wird durch diese vom Strom durchflossenen Schienen auf dem gewöhnlichen
Wege durch Stromschlufsbürsten, welche über die Schienen FF1 schleifen, der Arbeitsstrom
zugeführt.
Sobald der Wagen diese Theilstrecke verläfst, trifft der hintere Arm S seinerseits die
Flügel P und bringt dadurch die den Strom schliefsenden Cylinder in ihre Grundstellung,
wodurch die Stromverbindung vom Kabel nach den Schienen F und F1 unterbrochen wird. In
demselben Augenblick hat der vordere Arm die nächstfolgende Vorrichtung erreicht und durch
dieselbe die nächste Theilstrecke der Leitung F F1 in den Arbeitsstromkreis geschaltet u. s. f.
Da die Flügel P, wie beschrieben, mit Bufferfedern ausgerüstet sind, verursachen die Stöfse
der Arme S keinen Schaden und verhindern eine Beschädigung der Achse M.
Durch die Anwendung von vier Flügeln an dem Ständer M statt von zweien können die
Wagen auf dem Geleise vorwärts. und rückwärts fahren, da die Vorrichtung von jeder
Seite bethätigt werden kann.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRD CH:Eine Einrichtung zur Einschaltung der Abgabeschienen (F) in den Arbeitsstromkreis, dadurch gekennzeichnet, dafs ein am Wagen befestigter Arm gegen ein zur Verminderung der Stöfse aus Bufferfedern hergestelltes Flügelrad (P) wirkt und dessen mit Sattel (L) versehene Achse (M) dreht, wodurch eine auf dem Sattel liegende Stromschlufsvorrichtung angehoben und bethätigt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56566C true DE56566C (de) |
Family
ID=330998
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56566D Expired - Lifetime DE56566C (de) | Umschalteeinrichtung für Stromzuführungen elektrisch betriebener Bahnen mit isolirten Stromabgabeschienen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56566C (de) |
-
0
- DE DENDAT56566D patent/DE56566C/de not_active Expired - Lifetime
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