DE523400C - Ausgleichgetriebe mit Planetenraedern - Google Patents
Ausgleichgetriebe mit PlanetenraedernInfo
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- DE523400C DE523400C DES79409D DES0079409D DE523400C DE 523400 C DE523400 C DE 523400C DE S79409 D DES79409 D DE S79409D DE S0079409 D DES0079409 D DE S0079409D DE 523400 C DE523400 C DE 523400C
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- planetary gears
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/44—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion using gears having orbital motion
- F16H3/62—Gearings having three or more central gears
- F16H3/66—Gearings having three or more central gears composed of a number of gear trains without drive passing from one train to another
- F16H3/663—Gearings having three or more central gears composed of a number of gear trains without drive passing from one train to another with conveying rotary motion between axially spaced orbital gears, e.g. a stepped orbital gear or Ravigneaux
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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- Retarders (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe,
mittels dessen bei wechselnder Belastung des getriebenen Teiles das übersetzungsverhältnis
der Belastung entsprechend selbsttätig geän-
i> dert wird.
Bei solchen Getrieben hat man den Kraftzug des Motors durch ein Planetengetriebe in
zwei Äste zerlegt, die sich gegenseitig an einem Ausgleichsrade, wozu man das Planetenrad
verwandte, abstützten. Die Größe der beiden Drehmomente der beiden Kraftzüge steht somit in einem konstanten Verhältnis.
Die Zusammenleitung der beiden Kraftzüge erfolgte dann in einem weiteren Differentialgetriebe,
aus dem die Differenz der beiden Drehmomente resultierte. Bei der Aufteilung des Motordrehmomentes wurde hierbei der
Planetenträger eines Kegelräderplanetengetriebes mit dem Motor verbunden, und von den
beiden Sonnenrädern wurden die beiden Kraftzüge abgeleitet (vgl. deutsche Patentschrift
351 506).
Erfindungsgemäß erfolgt die Aufteilung in die beiden Kraftzüge mit zwei Stirnräderplanetengetrieben,
die beide die gleichen Sonnenräder haben. Das eine Sonnenrad ist mit dem Motor verbunden, und das andere dient
lose drehbar als abstützendes Ausgleichsrad, während die beiden Planetenradträger zur Ableitung
der beiden Kraftzüge benutzt werden. A^orteilhafterweise werden hierbei die Wellen
der Planetenträger als konzentrische Hohlwellen ausgebildet, auf deren innerer das Ausgleichsrad
lose drehbar angeordnet wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist eine Seitenansicht des Getriebes, in der das treibende und das getriebene Glied
im Schnitt dargestellt sind.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach 2-2 der Abb. 1.
Abb. 3 ist ein Längsschnitt durch das Getriebe.
Abb. 4 ist eine Seitenansicht eines der Planetengetriebe.
Abb. 5 ist eine Endansicht desselben, und 4^
zwar in Richtung des Pfeiles in Abb. 4.
Abb. 6 ist eine Seitenansicht des anderen Planetengietriebes, und
Abb. 7 ist eine Endansicht desselben, gesehen in Richtung des Pfeiles in Abb. 6.
Eine frei bewegliche Abstützwelle 1 ist an einem Ende in einem Lager 2 unterstützt, welches
sich in der Wand 3 eines mit Innenverzahnung versehenen Gehäuses 4 befindet. Das
offene Ende des Gehäuses 4 wird durch eine Platte 5 abgeschlossen. Das Gehäuse 4 ist mit
einem treibenden Glied 6 verbunden.
Eine Hohlwelle 7 (Abb. 3, 4), welche drehbar auf der Welle 1 sitzt, ist an ihrem im
Innern des Gehäuses 4 liegenden Ende mit einer Tragplatte 8 versehen. Seitlich der
Tragplatte 8 liegt ein Lagerring 9, der mit der Tragplatte durch Ansätze verbunden ist. Eine
Anzahl von im gleichen Abstand voneinander befindlichen kurzen Wellen 10 ist in der Trag- °5
platte 8 und dem Lagerring 9 drehbar gelagert. An jeder Welle 10 ist ein Planetenzahnrad
11 befestigt, welches mit den Zähnen
des Gehäuses 4 in Eingriff steht. Auf jeder
Welle 10 sitzt ferner fest ein Planetenrad 12, welches in Eingriff mit einem Zwischenrad 13
steht, das drehbar an einem Zapfen 14 sitzt, der an der Tragplatte 8 befestigt ist. Alle
Zwischenritzel 13 kämmen ferner mit einem gemeinsamen Zahnrad 15, welches lose auf der
Hohlwelle 7 sitzt. Am anderen Ende der AVelle 7 ist ein Zahnrad 16 befestigt, welches
mit einem Paar diametral gegenüberliegenden Planetenrädern 17 in Eingriff steht, die drehbar
an Zapfen 18 sitzen, welche von der Wand eines Gehäuses 19 getragen werden.
Eine zweite Hohlwelle 20 ist drehbar auf die erste Hohlwelle 7 aufgesteckt. Das im
Innern des Gehäuses 4 liegende Ende der Welle 20 ist mit einer Tragplatte 21 versehen,
die auf einer Seite in einem gewissen Abstande einen mit Ansätzen versehenen Lagerring
22 trägt. Eine Anzahl von im gleichen Abstand voneinander befindlichen kurzen Wellen 23 ist in der Tragplatte 21 und dem
Lagerring 22 drehbar gelagert. Auf jeder Welle 23 ist ein Planetenzahnrad 24 befestigt,
welches in Eingriff mit den Zähnen des Gehäuses 4 steht. Ferner ist an jeder Welle 23
ein Planetenrad 25 befestigt, welches sich mit der Welle 23 dreht und welches mit dem losen
Zahnrad 15 kämmt. An dem äußeren Ende der Welle 20 ist ein Zahnrad 26 befestigt, das
mit einem Paar von diametral gegenüberliegenden Planetenrädern 27 in Eingriff steht.
Jedes Rad 2y ist drehbar an einem Zapfen 28
befestigt, welche von dem Gehäuse 19 getragen werden. Ferner kämmen die Räder 27 mit
den Planetenrädern 17, wie aus Abb. 2 hervorgeht.
An das Gehäuse 19 wird die anzutreibende Welle 30 angeschlossen. Die Welle 30 kann
ein Kraftfahrzeug treiben. Das Getriebe kann nicht nur in Kraftfahrzeugen verwendet werden,
sondern auch für jede andere Maschine,
welches ein Getriebe mit veränderlicher Drehzahl benötigt.
Claims (4)
1. Getriebe zum selbsttätigen Ausgleichen zwischen Antriebskraft und Belastung,
bei dem die Bewegung durch ein Planetengetriebe in zwei Kraftzüge zerlegt
wird, die in einem weiteren Planetengetriebe wieder vereinigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein an dem xA.ntriebsglied
(6) konzentrisch sitzendes Zahnrad ('4) mit zwei Systemen von Planetenrädern
(ii, 12 und 24, 25) kämmt, deren zwei Träger (8, 21) um eine gemeinsame Achse
drehbar sind, wobei beide Systeme von Planetenrädern, und zwar das eine erst
unter Einschaltung ' eines Zwischenrades (13), mit einem lose gelagerten gemeinsamen
Sonnenrad ("15) kämmen.
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kraftzüge
weiterleitenden Träger (8, 21) und die auf ihnen liegenden Planetenräder (11, 12,
24, 25) im Innern des mit Innenverzahnung versehenen Antriebsrades (4) liegen.
3. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Träger (S,
21) an Hohhvellen (7 bzw. 20) befestigt
sind, die teleskopartig aufeinandergesteckt sind und von denen die äußere (20)
als Lager des Sonnenrades (15) dient, welches zwischen den beiden im Abstand
voneinander liegenden Trägern (S, 21) liegt.
4. Getriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Planetenräder (12,
25), durch welche die beiden Planetensysteme unter Zwischenschaltung des Zwischenrades
(13) und des; Sonnenrades (15)
miteinander verbunden sind, ungleiche Zähnezahl haben.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79409D DE523400C (de) | 1927-04-28 | 1927-04-28 | Ausgleichgetriebe mit Planetenraedern |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES79409D DE523400C (de) | 1927-04-28 | 1927-04-28 | Ausgleichgetriebe mit Planetenraedern |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE523400C true DE523400C (de) | 1931-04-23 |
Family
ID=7508178
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES79409D Expired DE523400C (de) | 1927-04-28 | 1927-04-28 | Ausgleichgetriebe mit Planetenraedern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE523400C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3911865A1 (de) * | 1989-02-14 | 1989-12-07 | Jae Ki Kim | Automatisches getriebe |
-
1927
- 1927-04-28 DE DES79409D patent/DE523400C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3911865A1 (de) * | 1989-02-14 | 1989-12-07 | Jae Ki Kim | Automatisches getriebe |
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