DE295116C - - Google Patents
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- DE295116C DE295116C DE1914295116D DE295116DA DE295116C DE 295116 C DE295116 C DE 295116C DE 1914295116 D DE1914295116 D DE 1914295116D DE 295116D A DE295116D A DE 295116DA DE 295116 C DE295116 C DE 295116C
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- DE
- Germany
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- teeth
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- wheels
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- Expired
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 4
- 238000011089 mechanical engineering Methods 0.000 description 1
- 230000002441 reversible effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H3/00—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion
- F16H3/02—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion
- F16H3/06—Toothed gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio or for reversing rotary motion without gears having orbital motion with worm and worm-wheel or gears essentially having helical or herring-bone teeth
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Structure Of Transmissions (AREA)
Description
Man hat versucht, den Gang der Zahnräder im Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen dadurch
geräuschlos zu machen, daß man den Zähnen möglichst ideale, theoretisch richtige
Form gab. Es hat sich aber gezeigt, daß die Zahnform allein nicht genügt, iim einen geräuschlosen
Gang zu erzielen; Nun hat man im Maschinenbau bereits in der Schrägstellung
der Zähne ein Mittel zur Erreichung der Geräuschlosigkeit des Ganges gehabt, dieses Mittel
schien aber bei Wechselgetrieben nicht anwendbar, weil der Achsialschub, welcher bei
schrägen Zähnen auftritt, hier auf. achsial bewegliche Räder wirken würde. Der Achsialschub
würde sich dann durch die Rädermuffe auf das Verschiebegestänge fortpflanzen, was
schon aus betriebstechnischen Gründen unzulässig ist.
Zum Zweck der Aufhebung des > Achsialschubes
ist es nun bekannt, Gegenzahnräder zu verwenden, bei denen die Neigung der
Zähne gleich, aber in bezug auf die Symmetrieebene entgegengesetzt ist; Zahnrad und
Gegenzahnrad haben dabei gleichen Durchmesser und können zu einem einzigen, einem
sogenannten Pfeilrad, vereinigt werden. Diese Anordnung ist jedoch bei Wechselgetrieben
ausgeschlossen, wiederum, weil die Wechselräder beim Wechsel der Schaltstufen achsial
verschoben werden müssen.
Nach der Erfindung werden ebenfalls sämtliche
Zahnräder des Wechselgetriebes mit schrägen Zähnen versehen. Um den Achsialschub
der. verschiebbaren Wechselräder zu kompensieren, wird nach der Erfindung ebenfalls
das bekannte Mittel des Gegenzahnrades angewandt, jedoch — entsprechend den geänderten
Betriebsbedingungen — in einer vom Bekannten durchaus abweichenden Weise. Als
Gegenzahnrad für die auf verschiebbarer Rä- 4» dermuffe sitzenden Wechselräder wird danach
das stets im Eingriff stehende Zahnrad benutzt, welches mit ihnen auf der gleichen Welle
sitzt. Diesem wird, in einer noch zu erläuternden Weise, der entgegengesetzte Achsialschub
gegeben wie den auf der gleichen Welle sitzenden Wechselrädern. Um die beiden entgegengesetzt
gerichteten Achsialschübe aufzunehmen, muß das stets im Eingriff stehende Zahnrad mit den verschiebbaren Wechselrädern
starr verbunden sein ; und daher die gleiche Drehzahl besitzen. Dies ist aber nur
dann möglich, wenn die verschiebbare Rädermuffe auf der Vorgelegewelle sitzt. Da ferner
infolge der starren Verbindung der verschiebbaren Wechseiräder mit dem stets im Eingriff
stehenden Zahnrad das letztere beim Umschalten mit verschoben wird, so muß dieses oder
das mit ihm im Eingriff stehende Zahnrad der Hauptwelle eine achsiale Breite haben, welche
um den achsialen Verschiebungsweg größer ist als die einfache achsiale Radbreite.
Was nun die Neigung der Zähne anbetrifft,
so besteht zwischen den genahnten, durch ein Pfeilrad zu ersetzenden Gegenzahnrädern, die
im folgenden kurz »Pfeilräder« genannt werden sollen, und Wechselrädern folgender Unterschied.
Betrachtet man ein »Pfeilräd«; d. h. zwei miteinander gekuppelte gleichgroße
Räder mit Zähnen entgegengesetzter Neigung,
(2. Auflage, ausgegeben am 12. November 1920.)
im Betrieb, so sieht man, daß die beiden Räder entweder beide treiben oder beide getrieben
werden; sie arbeiten — anders ausgedrückt — . parallel. :
Betrachtet man im Gegensatz dazu die beiden nach, der Erfindung miteinander durch die
gemeinsame Muffe starr gekuppelten Vorgelegeräder des Wechselgetriebes, von denen das
eine immer, das andere in dem betreffenden
ίο Betriebszustand gerade in Eingriff steht, so
ergibt sich, daß immer das eine getrieben und das andere treibend ist; diese Räder sind also:
hintereinander geschaltet. Während nun bekanntlich bei Pfeilrädern der Achsialschub
durch entgegengesetzte Neigung der Zahnt aufgehoben wird, muß im Gegensatz dazu die
Neigung der gekuppelten Räder des Wechselradgetriebes gleichgerichtet sein. Diese Anordnung
weicht grundsätzlich. von bekannten
ao Anordnungen an Wechselrädergetrieben ab,
bei denen die Aufhebung des Achsialschubes nur für einige der verschiedenen Stufen verwirklicht
werden kann. ■ Die Neigung der Wechselräderzähne ist den verschiedenen Durchmessern der Räder derart
anzupassen, daß der Achsialschub der Wechselnder nach der einen Seite bei jeder Schaltstellung von demj enigen der stets im Eingriff
. . stehenden Räder nach der anderen Seite genaii
aufgehoben wird. Das ist dann der Fall, wenn" die Tangente des Neigungswinkels der Wechselräderzähne
dem Raddurchmesser propor-* tional ist, d.h. wenn die Ganghöhe der von
den Zähnen gebildeten Schraubenlinien konstant ist.
Die Figur zeigt ein Ausführungsbeispiel für die Erfindung. Darin bedeutet α die Maschinenwelle, b die getriebene Welle, welche zur
Erzielung der Höchstgeschwindigkeit durch die Kupplung c unmittelbar miteinander gekuppelt
werden können. Auf der Maschinenwelle sitzt das Zahnrad d, welches mit dem
Rad d' dauernd im Eingriff steht. Dieses ist mit den Wechselrädern e' und /' durch die gemeinsame
Muffe g starr verbunden und auf der Vorgelegewelle h achsial verschiebbar;
seine Breite ist gleich der Summe aus der. Breite des Rades d und dem Verschiebungsweg der Rädermuffe g. Verschiebt man letztere
nach rechts, so kommt das Räderpaar e e' in Eingriff, und der Wagen fährt mit der ersten
Geschwindigkeit; bei Verschiebung der Muffe g nach links greifen die Räder / /' ineinander,
so daß der Wagen mit der zweiten Geschwindigkeit fährt. Die Bäder e und f sind
auf der Welle b starr befestigt. Wie ersichtlich, ist die Neigung der Zähne bei den Räderpaaren
e e' und ff zu der Achsenrichtung gleichgerichtet derjenigen bei dem Räderpaar.
ddf, so daß sich die Achsialschübe in jeder
Stellung aufheben.
',^Mittels der genannten drei Räderpaare lassen
sich also drei Geschwindigkeitsstufen erzielen.
Würde man bei einer größeren Stufehzahl das zugehörige Wechselräderpaar eben- "5
fälls'auf die Vorgelegewelle b. legen, so müßte man die heutzutage verlassene .Durchzugsschaltung anwenden, außerdem würde das
Rad d' noch breiter werden müssen entsprechend dem vergrößerten Verschiebungsweg
der Muffe g. Das ist jedoch konstruktiv nicht
angängig. Die konstruktiv beste Lösung der Frage der höheren Stufenzahl bei dem Getriebe
nach der Erfindung ist in der Figur angegeben. Sie besteht in der Hinzufügung weiterer
Vorgelegewellen, und zwar je einer Vorgelegewelle für eine oder höchstens zwei weitere
Schaltstufen. Die Figur stellt ein Getriebe für fünf Schaltstufen dar. In dem Gehäuse
i ist nämlich außer der bereits genannten Vorgelegewelle h noch eine weitere Vorgelegewelle
k gelagert, welche auf gemeinsamer Muffe I die Wechselräder m' undft' sowie das
breite, stets im Eingriff mit d stehende Zahnrad d" trägt. Durch Verschieben der Muffe Γ
. auf der Welle k wird entweder das Räderpaar mm' oder das Räderpaar nn'.in Eingriff gebracht.
Die Achsialschübe, welche auf die Maschinenwelle α und die getriebene Welle b wirken,
könnten von den Lagerflächen op aufgenommen werden. Gegen diese bewegen sich jedoch
die Bundflächen beider Wellen α und b mit der vollen Umdrehungsgeschwindigkeit.
Besser ist die in der Figur gezeichnete Kon- 9^
struktion, bei der die Lagerflächen op vollkommen entlastet sind. Die Achsialschübe
werden von den Anschlagflächen q und r aufgenommen, an denen nur die Differenz der
Geschwindigkeiten der beiden Wellen α und b l°°
und daher ein weit geringerer Arbeitsverlust auftritt.
Claims (4)
1. Zahnräderwechselgetriebe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, bei welchem die
Zähne der Zahnräder schräg stehen, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Vorgelegewelle angeordnete verschiebbare
Wechselrädermuffe mit dem stets im Eingriff stehenden Zahnrad starr verbunden
ist, zum Zweck, den durch die Schrägstellung der Zähne verursachten Achsialschub
des einen Rades durch das andere Rad aufzuheben.
,■ . ■
2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eines der
beiden Räder des stets iin Eingriff stehenden Räderpaares eine der Verschiebung ia
der Rädermuffe entsprechende Breite besitzt. ■ '
3· Qetriebe nach Ansprüchen ι und 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Tangente des Neigungswinkels der Wechselräderzähne
dem Raddurchmesser proportional, d. h. die Ganghöhe der von den Zähnen gebildeten
Schraubenlinien konstant ist, zum Zweck, einen genauen Ausgleich der Achsialschübe
bei allen Schaltstellungen zu erzielen. .
4. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsialschübe der
treibenden Welle an Anschlagflächen der Treibwelle aufgenommen werden, und umgekehrt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE295116T | 1914-09-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE295116C true DE295116C (de) | 1916-11-09 |
Family
ID=549626
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914295116D Expired DE295116C (de) | 1914-09-15 | 1914-09-15 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE295116C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747653C (de) * | 1934-10-08 | 1944-10-16 | Gen Motors Corp | Schalteinrichtung fuer ein aus zwei in Reihe arbeitenden Umlaufraedergetrieben bestehendes Geschwindigkeitswechselgetriebe |
| DE969199C (de) * | 1952-03-25 | 1958-05-08 | Kramer G M B H Maschf Geb | Mehrgaengiges Zahnraederschaltgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kraftschlepper |
-
1914
- 1914-09-15 DE DE1914295116D patent/DE295116C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE747653C (de) * | 1934-10-08 | 1944-10-16 | Gen Motors Corp | Schalteinrichtung fuer ein aus zwei in Reihe arbeitenden Umlaufraedergetrieben bestehendes Geschwindigkeitswechselgetriebe |
| DE969199C (de) * | 1952-03-25 | 1958-05-08 | Kramer G M B H Maschf Geb | Mehrgaengiges Zahnraederschaltgetriebe fuer Kraftfahrzeuge, insbesondere Kraftschlepper |
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