DE569816C - Untersetzungsgetriebe fuer zwei koaxiale, entgegengesetzt umlaufende Wellen - Google Patents
Untersetzungsgetriebe fuer zwei koaxiale, entgegengesetzt umlaufende WellenInfo
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- DE569816C DE569816C DEF72446D DEF0072446D DE569816C DE 569816 C DE569816 C DE 569816C DE F72446 D DEF72446 D DE F72446D DE F0072446 D DEF0072446 D DE F0072446D DE 569816 C DE569816 C DE 569816C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64D—EQUIPMENT FOR FITTING IN OR TO AIRCRAFT; FLIGHT SUITS; PARACHUTES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF POWER PLANTS OR PROPULSION TRANSMISSIONS IN AIRCRAFT
- B64D35/00—Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions
- B64D35/04—Transmitting power from power plants to propellers or rotors; Arrangements of transmissions characterised by the transmission driving a plurality of propellers or rotors
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- Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
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Description
Es sind an sich Planetenräderuntersetzungsgetriebe für den Antrieb zweier koaxial hintereinander
auf derselben Seite des Motors angeordneter Luftschrauben bekannt.
Die Erfindung hat ein Planetenräderuntersetzungsgetriebe für koaxiale, entgegengesetzt umlaufende Wellen zum Gegenstand, das insbesondere für Antriebswellen zweier hintereinander an derselben Seite des Motors angeordneter Luftschrauben geeignet ist. Dieses Untersetzungsgetriebe besteht im wesentlichen in der Kombination zweier Planetenräderuntersetzungsgetriebe bekannter Bauart, wobei die Planetenräder der beiden Untersetzungsgetriebe miteinander fest verbunden sind und demnach von einem gemeinsamen Zapfen getragen werden. Auf diese Weise wird eine bedeutende Verringerung der Anzahl der Organe, der Raumeinnahme und des Gewichts gegenüber zwei getrennten Untersetzungsgetrieben und eine einfache und widerstandsfähige Vorrichtung erzielt.
Die Erfindung hat ein Planetenräderuntersetzungsgetriebe für koaxiale, entgegengesetzt umlaufende Wellen zum Gegenstand, das insbesondere für Antriebswellen zweier hintereinander an derselben Seite des Motors angeordneter Luftschrauben geeignet ist. Dieses Untersetzungsgetriebe besteht im wesentlichen in der Kombination zweier Planetenräderuntersetzungsgetriebe bekannter Bauart, wobei die Planetenräder der beiden Untersetzungsgetriebe miteinander fest verbunden sind und demnach von einem gemeinsamen Zapfen getragen werden. Auf diese Weise wird eine bedeutende Verringerung der Anzahl der Organe, der Raumeinnahme und des Gewichts gegenüber zwei getrennten Untersetzungsgetrieben und eine einfache und widerstandsfähige Vorrichtung erzielt.
Auf der Zeichnung ist in axialem Schnitt ein Untersetzungsgetriebe für zwei gleichachsige
Schrauben eines Luftfahrzeuges gemäß der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Das Untersetzungsgetriebe ist in einem spitzbogenförmigen Kasten 1 angeordnet, der
vermittels eines Flansches an dem Motorgehäuse 2 unter Zwischenschaltung einer Wand 3 befestigt ist. Die Motorwelle 4 geht
durch eine geeignete kreisförmige Öffnung der Zwischenwand 3 hindurch und trägt an
ihrem Ende das Kegelrad 5. Der gegenüberliegende Zahnkranz 6 mit gleicher Verzahnung
ist am Kasten 1 befestigt. Zwischen den beiden stehen die als Planetenräder wirkenden
Ritzel 7, 7' in Eingriff. Der Zapfen 8 der Ritzel 7, 20 ist mit der rohrförmigen Welle 9,
auf welche die Nabe der Luftschraube 10 verkeilt ist, fest verbunden, indem die Welle 9
einteilig mit der einen Hälfte eines geteilten Gehäuses 11-12 erhalten wird, das Öffnungen.
11' für die Ritzel 7 aufweist und als Träger für die Zapfen 8 der besagten Ritzel
dient.
Um dieses Gehäuse abzustützen, wird dessen Muffe 13 auf die Nabe des Zahnkranzes 5
unter Zwischenschaltung eines zylindrischen Lagers aufgeschoben und zusammen mit der
Welle 4 von dem in der Zwischenwand 3 angeordneten Kugellager 15 getragen. Ein zweites
am entgegengesetzten Ende des Kastens 1 angeordnetes Kugellager 16 stützt die rohrförmige
Welle 9 ab.
Die oben beschriebenen und dargestellten Organe bilden ein Planetenräderuntersetzungsgetriebe
zwischen der Motorwelle 4 und der ge-
triebenen Welle 9, die gleichachsig sind und entgegengesetzt umlaufen. Das treibende Zahnrad
5 bewirkt das Abwälzen der Ritzel 7, 7' auf dem ortsfesten Zahnkranz 6. Die Ritze]
nehmen ihren Zapfen 8, d. h. das Gehäuse 11-12, und die rohrförmige Welle 9 mit.
Die Drehzahl der Welle 9, die sich in zur Drehrichtung der Welle 4 entgegengesetzter
Richtung unter Mitnahme der Luftschraube 10 dreht, beträgt die Hälfte der Drehzahl der
Welle 4. Erfindungsgemäß wird mit dem Untersetzungsgetriebe für die Luftschraube 10
ein zweites Untersetzungsgetriebe für die in entgegengesetzter Richtung sich drehende
Luftschraube 17 verbunden. Die Schraube 17
ist auf der Welle 18 verkeilt, die im Innern der rohrförmigen Welle 9 von zylindrischen
Lagern getragen wird, während die Welle 9 ihrerseits durch ein Kugellager 16 abgestützt
wird. Die Welle 18 trägt im Innern des Gehäuses 11-12 das Kegelrad 19, mit welchem
die mit den Ritzeln 7 fest verbundenen Ritzel 20 in Eingriff stehen, die sich demnach
alle auf den gleichen, von dem Gehäuseii-12
getragenen Zapfen 8 drehen. Es ist ersichtlich, daß das Zahnrad 19, d. h. die
Welle 18 mit der Luftschraube 17, wie auch die Welle 9 mit der betreffenden Luftschraube
10 bei der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildenden Einrichtung, je nach
der Stellung, dem Durchmesser und der Anzahl der Zähne der betreffenden Antriebskegelräder, verschiedene Drehrichtungen und
verschiedene relative Geschwindigkeiten besitzen können.
Bei dem Untersetzungsgetriebe gemäß der vorliegenden Erfindung können auch Stirnräder
Verwendung finden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Untersetzungsgetriebe für zwei koaxiale, entgegengesetzt umlaufende Wellen, insbesondere für Antriebswellen zweier hintereinander auf derselben Seite des Motors angeordneter Luftschrauben, dadurch gekennzeichnet, daß die eine getriebene Luftschraubenwelle (g) mit einem Gehäuse (11) fest verbunden ist, in dem doppelzahnkränzige Planetenritzel (7, 20 und 7', 20') derart gelagert sind, daß die eine dieser Verzahnungen (7, 7') mit zwei Hauptzahnkränzen (5, 6; kämmt, von denen der eine (6) an dem Getriebegehäuse (1) befestigt und der andere (5; auf der treibenden Welle (4) verkeilt ist, während die andere angetriebene Luftschraubenwelle (18) einen dritten Zahnkranz (19) trägt, der mit der anderen Verzahnung (20, 20') der doppelkränzigen Pianetenritzel kämmt.
- 2. . Untersetzungsgetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das die Planetenritzel (7, 20 und 7', 20Ί tragende Gehäuse (11) von beiden Seiten abgestützt und mit Öffnungen (ii'i versehen ist, durch welche die mit dem ortsfesten Zahnkranz (6) kämmenden Verzahnungen (7, Y) der doppelzahnkränzigen Planetenritzel hinausragen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT569816X | 1931-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE569816C true DE569816C (de) | 1933-02-08 |
Family
ID=11288048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF72446D Expired DE569816C (de) | 1931-05-15 | 1931-12-22 | Untersetzungsgetriebe fuer zwei koaxiale, entgegengesetzt umlaufende Wellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE569816C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746565C (de) * | 1940-06-07 | 1944-08-12 | Wilhelm Stoeckicht Dipl Ing | Anordnung gegenlaeufiger Luftschrauben, insbesndere fuer Luftfahrzeuge |
-
1931
- 1931-12-22 DE DEF72446D patent/DE569816C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE746565C (de) * | 1940-06-07 | 1944-08-12 | Wilhelm Stoeckicht Dipl Ing | Anordnung gegenlaeufiger Luftschrauben, insbesndere fuer Luftfahrzeuge |
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