DE681826C - Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von Kommutatormotoren - Google Patents
Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von KommutatormotorenInfo
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- DE681826C DE681826C DES122381D DES0122381D DE681826C DE 681826 C DE681826 C DE 681826C DE S122381 D DES122381 D DE S122381D DE S0122381 D DES0122381 D DE S0122381D DE 681826 C DE681826 C DE 681826C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K23/00—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors
- H02K23/02—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting
- H02K23/18—DC commutator motors or generators having mechanical commutator; Universal AC/DC commutator motors characterised by arrangement for exciting having displaceable main or auxiliary brushes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Einrichtun-. gen zur Bürstenverstellung bei Kommutatormaschinen,
die beispielsweise zur Erzielung einer Drehzahlregelung vorgesehen sind. Sofern nicht die Bürstenverstellung von- Hand
vorgenommen wurde, hat man bereits Motoren zur Bürstenverstellung angewendet und
zwischen dem Bürstenverstellmotor und den Bürsten ein Stirnräderübersetzungsgetriebe
angeordnet. Es hat sich nun gezeigt, daß bei diesen bekannten Einrichtungen häufig der
elektrische Antriebsmotor und das zwischen diesen und den Bürstenbrücken eingeschaltete
Getriebe einen verhältnismäßig großen Raum in Anspruch nimmt, was am Umfange des
Kommutators besonders unangenehm ist. Es ergibt sich nämlich, daß hierdurch die Zugänglichkeit
des Kommutators, der von Zeit zu Zeit nachgesehen werden muß, ungünstig beeinträchtigt wird. Selbst bei Verwendung
der bekannten Schneckengetriebe, die an sich trotz hoher Übersetzung verhältnismäßig klein
ausgeführt werden können, ergeben sich ungünstige Verhältnisse, was vor allem auf die
sich kreuzenden Getriebeachsen zurückzuführen ist.
Erfindungsgemäß wird eine besonders günstige Ausbildung der Bürstenverstelleinrichtung
von Kommutatormotoren dadurch erzielt, daß der Antrieb der Bürstenbrücken über Planetengetriebe erfolgt. Die Anwendung von
Planetengetrieben hat den großen Vorteil, daß sowohl die Abmessungen des Motors selbst
als auch die Abmessungen des Getriebes außerordentlich klein gehalten werden können.
Die Antriebsmotoren für die Bürstenbrücke können dabei für sehr hohe Drehzahlen ausgelegt
werden. Die Verringerung der Abmessungen des Motors und der Bürstenbrücken hat aber zur Folge, daß für die Unterbringung
der Antriebseinrkhtung für die Bürstenbrücke nur ein äußerst geringer Raum
benötigt wird. Daraus ergibt sich aber, daß die Zugänglichkeit zum Kommutator durch
den Bürstenantrieb nur sehr wenig beeinträchtigt wird.
Die Erfindung hat weiter den bedeutenden Vorteil, daß die Verringerung der Abmessungen
des Antriebes der Bürstienverstellvorriehtung es in zahlreichen Fällen möglich macht,
Motoren mit Bürstenverstellung anzuwenden, welche bisher wegen des großen Raumbedarfs
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Franz Reiihmaier in Berlin-Siemensstadt.
der Antriebseinrichtung für die Bürstenverstellvorrichtung nacht verwendet werden
konnten. Vorteilhafterweise wird der Antriebsmotor direkt mit dem Getriebegehäuse
zusammengeflanscht, so daß Kupplungen sowie eine gesonderte Befestigung des Motors
und des Getriebes in Fortfall gelangen.
An sich ist diese Art des Zusammenbaues
von Motoren und Getrieben zwar bekannt,
ίο sie bietet jedoch gerade bei Bürstenbrücken*
antrieben im Hinblick auf die beschränkten Raumverhältnisse am Kommutator sowie die
Zugänglichkeit dies Kommutators besondere Vorteile.
. «5 Im folgenden soll die Erfindung "an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert werden,
ι bedeutet den Verstellmotor, der zum Antrieb der Bürstenbrücke dient. Der Verstellmotor
ist an das Gehäuse 2 eines Planetengetriebes angesetzt, das an seiner Sekundärwelle
3 über eine Kette o. dgl. eine die Bürstenbrücke drehende Welle 4 antreibt. Das Planetengetriebe
besteht aus dem Planetenrad 5 sowie einem feststehenden, an dem Getriebegehäuse 2 befestigten Zahnkranz 6 und einem
an dem rn.it der Sekundärwelle 3 gekuppelten Radteil 7 befestigten drehbaren Zahnkranz 8.
Die beiden Zahnkränze 6 und 8 stehen mit entsprechenden Zahnkränzen des Planetenrades 5
im Eingriff, das an einem Kurbelarm 9 befestigt ist. Dieser Kurbelarm wird direkt
durch den Antriebsmotor 1 in Drehung versetzt. Vor der die Bürstenbrücke antreibenden
Welle 4 ist vorteilhafterweise noch eine Rutschkupplung 10 eingeschaltet, deren einer
'Teil mit der Sekundärwelle 3 über ein geeignetes Kraftübertragunigsmittel verbunden
ist und zusätzlich mit einem Handrad zur Regelung der Bürstenbrücke von Hand versehen
sein kann.
In Einzelheiten kann die beschriebene Anordnung . selbstverständlich abgeändert werden.
Beispielsweise können an Stelle eines einzigen Planetenrades mehrere P kneten räder
15- Verwendung finden, die parallel arbeiten. Die
' Planetenräder können auch in einem besonderen, drehbar gelagerten Zwischenteil angeordnet
sein, der über Zahnräder von dem Antriebsmotor in Drehung versetzt wird. Eine solche Anordnung zeigt Fig. 3. Weiter ist
eine Änderung der beschriebenen Einrichtung in der Weise möglich, daß die Rutschkupplung
10, wie in Fig. 2 gezeigt ist, an der Sekundärwelle 3 vorgesehen ist, derart, daß das die
Kraftübertragung ermöglichende Kettenrad
-: 12 o. dgl. nur durch die Rutschkupplung mit
der Welle-3 verbunden ist.
Eine besonders vorteilhafte Ausbildung des
Planetengetriebes zeigt Fig. 4. Bei der in
Ro dieser Fi.gur gezeigten Anordnung weist das Planetenrad' 5 nur einen einzigen Zahnkranz
auf, der sowohl mit dem feststehenden Zahnkranz 6 als auch mit dem drehbaren Zahnkranz
8 im Eingriff steht. Dabei müssen die Zahnzahlen der beiden Zähnkränze 6 und 8
wenigstens um eins verschieden sein. Die zuletztbeschriebene
Anordnung hat den Vorteil, daß die Herstellung der Planetenräder wesentlich vereinfacht wird, da an den PIanetenrädern
nur eine einzige Verzahnung erforderlich ist.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Bürstenantriebsvorrichtung kann entweder an das
Gehäuse der Kommutatormaschine angebaut werden, beispielsweise oben auf die Maschine,
wobei dann der Antrieb der Bürstenbrücken in der in Fig. ι gezeigten Weise erfolgt. Fig. 5
zeigt eine derartige Anordnung. Statt dessen ist es aber auch möglich, die Antriebseinrichtung
an die Stirnseite der Kommutatormaschine zu setzen und dabei die Bürstenhai terbolzen gegebenenfalls unmittelbar an
dem Radkörper/ zu befestigen. Eine derartige Anordnung ist in Fig. 6 der Zeichnung
schematisch dargestellt.
Weiter kann der Erfindungsgedanke auch in der Weise verwirklicht werden, daß durch
die Sekundärwelle des Planetengetriebes die Bürstenbrücken direkt angetrieben "werden.
Claims (6)
1. Einrichtung zur Verschiebung der Bürsten von Kommutatormo.toren zum
Zwecke einer Drehzahlregelung o. dgl. durch einen Motor, dadurch gekennzeichnet,
.daß der Antrieb der Bürstenbrücke über ein Planetengetriebe (5, 6, 7, 8) erfolgt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Verstellung
der Bürstenbrücke dienende Motor und das Planetengetriebe in an sich
bekannter Weise zu einer baulichen Einheit zusammengezogen sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß mehrere Planetenräder in Parallelschaltung vorgesehen
sind.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Planeten- no
rad (5) nur einen einzigen Zahnkranz aufweist, der mit einem feststellenden (6) und
einem drehbaren in axialer Richtung danebenliegenden Zahnkranz (8) von verschiedener
Zähnezähl im Eingriff stellt (Fig. 4).
5. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß das Planetengetriebe
an der Stirnseite dies Kommutatorrhotors angeordnet ist und daß die
Bürstenbrücke gegebenenfalls direkt mit dem den drehbaren Zahnkranz tragenden
6Sl
Radkörper (7) des Planetengetriebes verbunden ist bzw. von diesem gebildet wird
(Fig. 6).
6. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem
Antriebsmotor (1) zusammengeflanschte Getriebegehäuse so an den Motor angesetzt
ist, daß sämtliche Wellen parallel zur Welle des Kommutatormotors verlaufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES122381D DE681826C (de) | 1936-04-18 | 1936-04-18 | Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von Kommutatormotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES122381D DE681826C (de) | 1936-04-18 | 1936-04-18 | Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von Kommutatormotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE681826C true DE681826C (de) | 1939-10-02 |
Family
ID=7535862
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES122381D Expired DE681826C (de) | 1936-04-18 | 1936-04-18 | Einrichtung zur Verschiebung der Buersten von Kommutatormotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE681826C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178935B (de) * | 1958-07-31 | 1964-10-01 | Siemens Ag | Buerstenbrueckenverstelleinrichtung einer Wechselstromwendermaschine, insbesondere eines laeufergespeisten Drehstromnebenschluss-motors |
| EP0039649A1 (de) * | 1980-05-07 | 1981-11-11 | Gilles Leveille | Elektrischer Gleichstrommotor |
| EP0274361A3 (en) * | 1986-11-19 | 1989-03-08 | Giannino Zanichelli | An electrically operated, electronically controlled power amplifier |
| EP0537392A1 (de) * | 1990-10-19 | 1993-04-21 | Tai-Her Yang | Servo-Verstärkungsschrittmotor der Wechselstrom/Gleichstrom-Bauart mit verstellbaren Bürsten |
-
1936
- 1936-04-18 DE DES122381D patent/DE681826C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1178935B (de) * | 1958-07-31 | 1964-10-01 | Siemens Ag | Buerstenbrueckenverstelleinrichtung einer Wechselstromwendermaschine, insbesondere eines laeufergespeisten Drehstromnebenschluss-motors |
| EP0039649A1 (de) * | 1980-05-07 | 1981-11-11 | Gilles Leveille | Elektrischer Gleichstrommotor |
| EP0274361A3 (en) * | 1986-11-19 | 1989-03-08 | Giannino Zanichelli | An electrically operated, electronically controlled power amplifier |
| EP0537392A1 (de) * | 1990-10-19 | 1993-04-21 | Tai-Her Yang | Servo-Verstärkungsschrittmotor der Wechselstrom/Gleichstrom-Bauart mit verstellbaren Bürsten |
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