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DE500016C - Messstab zum Messen des Lochabstands regelmaessiger Perforationen - Google Patents

Messstab zum Messen des Lochabstands regelmaessiger Perforationen

Info

Publication number
DE500016C
DE500016C DEI29752D DEI0029752D DE500016C DE 500016 C DE500016 C DE 500016C DE I29752 D DEI29752 D DE I29752D DE I0029752 D DEI0029752 D DE I0029752D DE 500016 C DE500016 C DE 500016C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
measuring
distance
perforations
row
scale
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEI29752D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Hermann Lummerzheim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IG Farbenindustrie AG filed Critical IG Farbenindustrie AG
Priority to DEI29752D priority Critical patent/DE500016C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE500016C publication Critical patent/DE500016C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/14Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures
    • G01B5/16Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring distance or clearance between spaced objects or spaced apertures between a succession of regularly spaced objects or regularly spaced apertures

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • meßstab zum messen des Lochabstands regelmäßiger Perforationen In der kinematographischen Technik ist die genaue Messung des mittleren Abstandes zweier benachbarter Perforationslöcher des Films von Wichtigkeit. Während es mit den modernen Perforationsmaschinen leicht isst, eine große Gleichmäßigkeit dieser Abstände zu gewährleisten, gibt es keine Möglichkeit, die absolute Größe derselben konstant zu halten, weil der Film während der Lagerung und weiteren Verarbeitung eine Schrumpfung erleidet. Es ist daher notwendig, den jeweiligen Abstand der Perforationslöcher, den sogenannten Schritt, mit möglichster Ge= nauigkeit und Schnelligkeit zu messen.
  • Zur Messung dieses Abstandes verfuhr man bisher im allgemeinen so, daß man den Abstand zwischen dem ersten und beispielsweise dem einundvierzigsten Loch maß und den erhaltenen Wert durch die Anzahl der Löcher im vorliegenden Fall also durch q.o dividierte. Da man beim Einzellochabstand mindestens eine Genauigkeit von o,oi mm, möglichst von o,ooi mm, verlangt, so muß die Messung bei der Strecke von q.o Löchern auf wenige hundertstel Millimeter genau sein. Hierzu braucht man ein Gerät, welches wenigstens eine parallaxenfreie Ablesung mit Hilfe eines mittels Mikrotneterschraube verschiebbaren Strichmarke oder mit Hilfe eines genauen Nonius ermöglicht. Es ist nun gelungen, ein Meßgerät herzustellen, welches einfacher als die bisher verwendeten Instrumente ist, die Fehlerquellen, auch bei der Benutzung durch technisch ungeschultes Personal, vermeidet und trotzdem den bisher üblichen Meßinstrumenten an Genauigkeit gleichkommt.
  • Das Gerät verwendet die bekannte Lochbreite, welche beispielsweise bei kinematographischem Film nach der jetzigen Norm trotz Schrumpfung stets zwischen Z,oo und 1,98 mm liegt, als Maßstab und beruht auf dem Interferenzprinzip, nach welchem es möglich ist, eine unbekannte Perforation mit einer bekannten in der Weise zu vergleichen, daß man beide so aufeinanderlegt, daß die ersten Löcher beider Perforationen sich genau decken. Wenn die Lochabstände beider Perforationen voneinander verschieden sind, so erscheinen die entsprechenden Löcher beider Perforationen von Loch zu Loch immer mehr gegeneinander versetzt, bis schließlich die rechte Kante eines Loches der oberen Perforationsreihe genau über der linken Kante eines Loches der unteren Perforationsreihe liegt. Diese Interferenzstelle ist sehr deutlich zu erkennen und wird zur Ablesung benutzt. Der Abstand dieser Stelle von dem ersten Perforationsloch der beiden Reihen kann gemessen werden, und wenn der Lochabstand der unteren Perforationsreihe bekannt ist, kann man den Lochabstand der oberen Perforationsreihe errechnen.
  • Auf dieser Grundlage kann ein Meßgerät für kinematographischen Film in folgender Weise hergestellt werden. Ein Holz- oder Metallstab von etwa 30o mm Länge und 5o mm Breite erhält in der Mitte parallel zur Längsrichtung eine 35_mm breite und etwa i mm tiefe Ausfräsung. An dem einen Ende des Stabes werden in dieser Ausfräsung zwei Haltestifte aus Stahl angebracht, deren Abstand und Querschnitt genau dem Abstand und der Lochform der Perforation entspricht, so daß es möglich ist, hier einen Filmstreifen so einzuhängen, daß er genau in die Ausfräsung zu liegen kommt. In der Ausfräsung ist in Höhe eines der beiden Haltestifte parallel zu den Seitenkanten der Ausfräsung eine Strichmarkenreihe angebracht, welche beispielsweise in Form eines Aufdrucks von schwarzen, 2 mm breiten Strichmarken auf weißem Grunde, mit einem Mittenabstand von 4,770 mm, das Abbild einer Perforation darstellt. Seitwärts von der Ausfräsung befindet sich eine Skala, welche entsprechend den einzelnen Strichmarken in der Ausfräsung Zahlenangaben trägt. Die Zahlen dieser Skala lassen sich errechnen oder durch empirische Eichung mit Hilfe von Filmstreifen bekannten Lochabstandes ermitteln. Bekannt sind folgende Größen: der Strichmarkenabstand a des Meßstabes, die Zahl z der Perforationszwischenräume von den Haltestiften bis zur Interferenzstelle, der Abstand s der Interferenzstelle von der äußeren Kante der Haltestifte und die Lochbreite der Perforationsreihe, z. B. beim Kinofilm 2 mm. Gesucht wird der Lochabstand b des zu messenden Filmes. Der Abstand s der Interferenzstelle von der äußeren Kante der Haltestifte kann einerseits ausgedrückt werden durch s = a # z, anderseits aber durchs - b # z + 2. Hieraus ergibt sich Legt man beispielsweise auf die beschriebene Skala einen Filmstreifen mit einem Lochabstand von 4,730 mm, so liegt die oben beschriebene Interferenzstelle in einem Abstand von 23,85 mm von der linken Kante des Haltestiftes. An dieser Stelle erhält demnach die Skala die Zahlenangabe 4,730 mm.
  • Die Genauigkeit der Ablesung ist daraus ersichtlich, daß an dieser Skala der Strich für den Lochabstand 4,732 min auf der Skala um 1,69 mm weiter zu liegen kommt. Es entsprechen also an dieser Stelle 1,69 mm Skalenlänge einer Differenz des Lochabstandes von 0,002 mm. Mit dem Meßstab lassen sich daher noch tausendstel Millimeter mühelos ablesen. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist die Genauigkeit des Meßstabes um so größer, je weiter die Interferenzstelle von den Haltestiften entfernt ist. Um für den praktisch bei kinematographischen Filmen in Frage kommenden Meßbereich von 4,70o bis 4755 mm Lochabstand eine möglichst gleichmäßige Genauigkeit zu haben, ist es empfehlenswert, außer der oben beschriebenen Strichmarkenreihe mit dem Mittenabstand 4,700 mm eine weitere Strichmarkenreihe, beispielsweise mit einem Abstand von 4,790 mm und einer entsprechenden Skala auf der anderen Längsseite der Ausfräsung vorzusehen. Mit Hilfe dieser beiden Skalen wird die wünschenswerte Meßgenauigkeit für alle vorkommenden Lochabstände an Filmen erreicht.
  • Die auf dem Meßstabe anzubringenden Strichmarkenreihen können auch andere Strichmarkenbreiten und Mittenabstände haben als oben angegeben wurde. Die oben beschriebene Strichmarkenreihe hat sich jedoch für den vorliegenden Zweck als besonders geeignet erwiesen.
  • Abb. i stellt einen Meßstab in der Aufsicht dar. i, i sind die Haltestifte aus Metall, in die der Film eingehängt wird. 2 und 3 sind die rechts und links von der für das Auflegen des Films bestimmten Fläche angebrachten Skalen mit einer Einteilung, welche die verschiedenen Perforationsschritte in Millimetern angibt, 4 und 5 sind zwei Strichmarkenreihen.
  • Abb. 2 stellt denselben Maßstab- mit einem zur Messung daraufgelegten und in die Haltestifte eingehängten Filmstreifen 6 dar. Die Interferenzstelle liegt hier bei der mit 7 bezeichneten Strichmarke, welcher auf der linken. Skala .die Angabe 4,730, d. h. Perforationsschritt von 4,730 mm, entspricht. Auf der rechten Skala, deren zugehörigen Strichmarken, wie oben beschrieben, einen andern Abstand haben, liegt die Interferenzstelle ebenfalls bei der Skalenmarke 4,730. Diese ist jedoch aus zeichnerischen Gründen nicht dargestellt, da, um den Meßstab in natürlicher Größe abzubilden, nur das obere und untere Drittel dargestellt werden konnte.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Meßstab zum Messen des Lochabstandes regelmäßiger Perforationen, insbesondere von kinematographischen Filmen mit zwei in die Perforationen passenden Stiften und einer Skala, dadurch gekennzeichnet, daß er eine Reihe von Strichmarken gleichmäßiger Breite und gleichen Abstandes trägt, und daß die Skala in der Weise eingeteilt ist, daß der Lochabstand einer in die Stifte (i) eingehängten Perforationsreihe an der Stelle, an welcher die Perforationsreihe gegenüber der darunterliegenden Strichmarkenreihe des Meßstabes um eine Strichmarkenbreite versetzt ist, unmittelbar ablesbar ist. a. Meßstab nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er mehrere Reihen von Strichmarken gleichmäßiger Breiten mit von Reihe zu Reihe verschiedenen Lochabständen und zugehörigen Skalen trägt.
DEI29752D 1926-12-15 1926-12-15 Messstab zum Messen des Lochabstands regelmaessiger Perforationen Expired DE500016C (de)

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DEI29752D DE500016C (de) 1926-12-15 1926-12-15 Messstab zum Messen des Lochabstands regelmaessiger Perforationen

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DEI29752D DE500016C (de) 1926-12-15 1926-12-15 Messstab zum Messen des Lochabstands regelmaessiger Perforationen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE500016C true DE500016C (de) 1930-06-17

Family

ID=7187414

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DEI29752D Expired DE500016C (de) 1926-12-15 1926-12-15 Messstab zum Messen des Lochabstands regelmaessiger Perforationen

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DE (1) DE500016C (de)

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