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DE460828C - Vorrichtung, um die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander um den Wert einer gewissen Funktion durch Einstellen des zu dem betreffenden Funktionswert gehoerenden Argumentwerts zu erreichen und umgekehrt - Google Patents

Vorrichtung, um die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander um den Wert einer gewissen Funktion durch Einstellen des zu dem betreffenden Funktionswert gehoerenden Argumentwerts zu erreichen und umgekehrt

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Publication number
DE460828C
DE460828C DEF60473D DEF0060473D DE460828C DE 460828 C DE460828 C DE 460828C DE F60473 D DEF60473 D DE F60473D DE F0060473 D DEF0060473 D DE F0060473D DE 460828 C DE460828 C DE 460828C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
value
function
curve
independent
argument
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF60473D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HERBERT FUSS DR
Original Assignee
HERBERT FUSS DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HERBERT FUSS DR filed Critical HERBERT FUSS DR
Priority to DEF60473D priority Critical patent/DE460828C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE460828C publication Critical patent/DE460828C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06GANALOGUE COMPUTERS
    • G06G3/00Devices in which the computing operation is performed mechanically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Vorrichtung, um die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander um den Wert einer gewissen Funktion durch Einstellen des zu dem betreffenden Funktionswert gehörenden Argumentwerts zu erreichen und umgekehrt. An wissenschaftlichen und technischen Instrumenten und Apparaten der verschiedensten Art finden sehr häufig ungleichmäßige -nach einer gewissen Funktion y = f (x), der Teilungsfunktion, geteilte - Teilungen Verwendung. Der Zweck derselben ist, die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander in Richtung einer gewissen geraden oder krummen Linie (Gerade, Kreis, Spirale, Schraubenlinie u. dgl.), längs welcher die Teilung angebracht ist, der Teilungslinie, um den Wert der Teilungsfunktion y = f (x) dadurch zu erreichen, daß an der Teilung der zu dem Funktionswert y gehörende Argumentwert eingestellt wird bzw. umgekehrt denjenigen Wert _r zu ermitteln, zu dem der Wert y gehört, um den die Instrumentteile gegeneinander verschoben worden sind.
  • Eins der bekanntesten hierhergehörenden Beispiele bieten - die logarithmischen Rechenschieber und Rechenapparate, bei denen als Teilungsfunktionen logarithmischeFunktionen gewählt sind, wie y = log x, y = log x=, 3, = log sin x usw.
  • Die ungleichmäßigen Teilungen entstehen dadurch, daß längs der Teilungslinie von einem gewissen Anfangspunkt 0 aus die Werte der Funktion für passend gewählte Argumentwerte x,, _x@, xt als Entfernungen 0T - y" 0T, - y2, . . ., OTn - y. abgetragen werden, und daß die so entstehenden Teilpunkte T" T@, . . ., T" mit den Argumentwerten -r1, x-, . , . , xn bezeichnet werden. Ober oder neben der Teilung spielt ein mit dem andern Instrumentteil verbundenes AnzeigehilTsmittel - Indexstrich, Zeiger, Fenster mit eingeätztem Strich u. dgl. -. Soll ein Wert x, eingestellt werden, so wird das Anzeigehilfsmittel zwischen die x, benachbart einschließenden, mit xv,-, und x, bezeichneten Teilpunkte T",-, und T,, auf denjenigen Punkt T" eingestellt, für den durch Schätzung nach Augenmaß die Proportion: als richtig anzunehmen ist. Ist umgekehrt das Anzeigehilfsmittel auf einen Punkt To eingestellt, der zwischen den mit x"-, und x" bezeichneten Teilpunkten T"-, und T" liegt, so ist für _t-" derjenige Wert anzunehmen, für den durch Schätzung nach Augenmaß die Proportion: als richtig anzunehmen ist.
  • Um das schätzungsweise Einstellen und Ablesen an ungleichmäßigen Teilungen zu vermeiden, ist gelegentlich versucht worden, entweder statt der Teilstriche die sie darstellenden Zahlen an die betreffenden Stellen ziffernmäßig hinzuschreiben, oder aber unter Benutzung eines geometrischen Abbildes der Teilungsfunktion die die unabhängige Veränderliche darstellende Koordinate an einer entsprechenden gleichmäßigen Teilung mittels Nonien meßbar und einstellbar zu machen.
  • Im ersten Falle hat man zwar,den Vorteil, die Argumentwerte ziffernmäßig geschrieben einstellen und ablesen und u. U. auch drucken zu können; doch hat dieses Verfahren den großen Nachteil, daß wegen des von den Ziffern benötigten Raumes wenigstens eine Dezimalstelle an Genauigkeit verlorengeht. Im zweiten Falle hat man gegenüber den einfachen ungleichmäßigen Teilungen den Vorteil, daß die Schätzung durch eine Messung ersetzt und so u. U. noch etwas an Genauigkeit gewonnen wird. Man hat aber wieder den gleichen Nachteil wie bei den gewöhnlichen ungleichmäßigen Teilungen, nämlich den, daß die Zahlen wieder nur durch vorhandene. oder gedachte Teilstriche eines Maßstabes rgestellt sind. Von allem anderen abgesehen, ist daher ein Drucken und Addieren der einzustellenden und abzulesenden Zahlen kaum erreichbar.
  • Demgegenüber istes der Zweckder vorliegenden Erfindung, Vorrichtungen zu schaffen, die an den in Frage kommenden Apparaten und Instrumenten gestatten, den gleichen Zweck durch ziffernmäßiges Einstellen und Ablesen der unabhängigen Veränderlichen, und zwar im allgemeinen mit größter Genauigkeit, zu erreichen, wobei erforderlichenfalls die einzustellenden und abzulesenden Werte auch noch gedruckt und algebraisch addiert werden können.
  • Diese Vorrichtungen, bei denen die betreffenden ungleichmäßigen Teilungen ersetzt oder ergänzt werden durch ein technisch in geeigneter Weise - durch Gravieren, Ätzen, Fräsen, Stanzen o. dgl. - hergestelltes geometrisches Abbild der Teilungsfunktion, kennzeichnen sich im wesentlichen dadurch, daß mit der Meßvorrichtung für die unabhängige Koordinate ein die Verschiebungsgröße anzeigendes Zählwerk so verbunden ist, daß die unabhängige Veränderliche ziffernmäßig eingestellt und abgelesen werden kann. Erstes Ausführungsbeispiel. Zwischen den Führungsleisten i und 2 (Abb. i) ist die ebene Platte 3 verschiebbar angeordnet. Gemäß den bisher üblichen Methoden wäre etwa längs der geraden Begrenzungslinie io als Teilungslinie die ungleichmäßige Teilung nach der Funktion y - f (x) als Teilungsfunktion aufzutragen (in der Abb. i sind die Teilstriche für x== i, 45, 2) 2,5 bis 14,5 eingezeichnet), die etwa an der durch den Pfeil ri angedeuteten Ablesemarke einzustellen und abzulesen wäre. Statt dessen wird auf der Platte 3 die Kurve c etwa eingraviert, welche die Funktion y =: f (x) darstellt, bezogen auf ein in der Plattenebene gelegenes rechtwinkliges Parallelkoordinatensystem, dessen x-Achse die Linie 8, dessen y-Achse die Linie 9 ist. Zwischen den die Führungsleisten i und 2 überbrückenden Leisten 4 und 5 -gleitet das Fenster 6 mit dem eingeritzten Kreuz 7. Erfindungsgemäß arbeitet nun mit dem Fenster eine einfache Meßvorrichtung zusammen, welche ziffernmäßig die Entfernung des Kreuzungspunktes 7 von der Linie 9 abzulesen gestattet. Diese Meßvorrichtung könnte etwa so ausgeführt sein, daß längs der Leiste 5 eine - in der Abbildung nicht dargestellte -- Zahnstange befestigt ist, welche mit einem am Fensterrahmen gelagerten - nicht eingezeichneten - Zahnrädchen kämmt. Es braucht dann nur noch ein einfaches - eben-. falls nicht dargestelltes - Zählwerk vorgesehen zu sein, welches die ganzen Umdrehungen des Zahnrädchens und deren Bruchteile ziffernmäßig angibt. Oder es könnte die Bewegung des Fensters 6 durch eine Schraube bewirkt werden, deren. Umdrehungen -ganze und Bruchteile - wieder durch ein einfaches Zählwerk ziffernmäßig angegeben werden,. u. dgl. m.
  • Diie Lösung der ersten-Fundamentalaufgabe geschieht dann einfach dadurch, daß mit der Meßvorrichtung ein Wert x" durch Verschieben .des Fensters eingestellt und alsdann die Platte 3 so verschoben wird, bis der Kreuzungspunkt 7 genau auf der Kurve c liegt. Dann muß in der Tat wegen der Kurvengleichung y == f (x) die Platte 3 zwischen den Leisten i und z um den Betrag y. - f (x0) aus der Anfangslage heraus verschoben worden sein, ebenso, aber u. U. genauer, als wenn an der ungleichmäßigen Teilung längs der Linie io mittels des Zeigers ri durch Schätzung nach Augenmaß oder an der gleichmäßigen Teilung längs der Leiste 5 mittels eines am Fenster befestigten Nonius der Wert x.. eingestellt worden wäre.
  • Und ist umgekehrt die Platte 3 um ein gewisses Stück y, verschoben worden, so liest man - zweite Fundamentalaufgabe = entsprechend an der Meßvorrichtung ziffernmäßig x, ab, nachdem das Fensterkreuz 7 genau auf die Kurve c eingestellt worden ist.
  • Die Anwendung des Erfindungsgedankens in der an dem eben skizzierten schematischen Beispiel dargestellten Form, nämlich die ungleichmäßige Teilung zu ersetzen, durch diedie Teilungsfunktion geometrisch darstellende Kurve, wird häufig auf Schwierigkeiten stoßen. Das wird besonders dann geschehen, wenn die Kurve sich in ihrem Verlauf weitervon der y-Achse (der Teilungslinie) entfernt, als es die Ausdehnung der für die Unterbringung der Kurve äußerstenfalls zur Verfügung stehenden Fläche zuläßt. Meist wird dies beispielsweise der Fall bei der logarithmischen Funktion sein.
  • Diese Schwierigkeit läßt sich sehr leicht dadurch überwinden, daß die Kurve in einzelne Kurvenstücke zerlegt wird, die durch Parallelverschiebung in Richtung der Koordinatenachsen in geeignete Lage zueinander gebracht werden.
  • Zerlegt man nämlich das Intervall, das für die unabhängige Veränderliche x in Frage kommt, in einzelne Teilintervalle x. x, x1 x=, x2 x., . . . , x.-, x", so muß jeder für x in Betracht kommende Wert @ in einem solchen Teilintervall x" r,, liegen. Der Wert e zerfällt dadurch in die beiden Teile x"-, und gemäß der Gleichung S - xv-i +. 0 @, von denen nur der Teil 0 J durch Messung mit Hilfe der Kurve bzw. des zu dem Intervall x,-, x, gehörenden Kurvenstückes eingestellt bzw. abgelesen zu werden braucht. Zweckmäßig wird man im allgemeinen die \Tullpunktsänderung in der x-Koordinate für die einzelnen Intervalle so wählen, daß die Anfangspunkte der einzelnen Kurvenstücke auf der gleichen, zu konstantem x gehörenden Linie, etwa auf der Linie x - x., liegen. Auf diese Weise kann die ganze Kurve in einem sehr schmalen Streifen in für die Herstellung und Messung geeigneter Weise untergebracht werden.
  • An einem an das erste sich anschließenden schematisierten z w e i t e n B e i s p i e 1 soll gezeigt werden. wie dieser letzte .Gedanke technisch ausgeführt werden kann.
  • Steht für die Platte 3 der Abb. i nur die Breite der Schiene 3 in Abb.2 zur Verfügung, und soll x zwischen den Grenzen i und io variieren, so ist offensichtlich, daß die Schiene 3 die Kurve in der benötigten Ausdehnung nicht aufnehmen kann. Man hilft sich dann so, daß auf der Schiene nur Kurvenstücke untergebracht werden, die durch. die Gleichungen i. Y:= f (i + x) 2.Y= f (2+x) 9. y = f (9 +.x) . dargestellt werden, wobei x beständig auf das Intervall o bis i beschränkt ist. Das Bezugssystem hat als x-Achse die Gerade 8, als y-Achse die Gerade 9.
  • Zwischen den Leisten q. und 5 gleitet das Fenster 6 mit dem Kreuz 7 in zu der Linie 9 senkrechter Richtung. Die Entfernung des Kreuzungspunktes von der Linie 8 wird an irgendeinem (in der Abbildung nicht eingezeichneten) Zählwerk ziffernmäßig eingestellt bzw. abgelesen.
  • Wird z. B. das Fenster so eingestellt, daß die gedachte Ablesevorrichtung den Wert 0 @ = 0,328 anzeigt, alsdann die Schiene 3 aus der Anfangslage - in der der Kreuzungspunkt 7 genau auf der Linie 8 lag - heraus so weit verschoben, bis der Kreuzungspunkt genau auf dem Kurvenstück xv-@ = 2 liegt, so ist die Schiene in der Tat um den Betrag N = f (xv-1 + A @) = f (2.328) verschoben worden. Damit ist die erste Fundamentalaufgabe gelöst.
  • Umgekehrt liest man - entsprechend der zweiten Fundamentalaufgabe -, nachdem der Kreuzungspunkt genau auf das -in Betracht kommende Kurvenstück eingestellt worden ist, für die Stellung des Fensters den Wert 0 @ = 328 ab und ermittelt für das Kürvenstück die Bezeichnung x"-, = 2, wenn die Schiene um das Stück yo = f (xv-i + 0 @) = f (2,328) verschoben worden ist.
  • Zur Darstellung der Teilungsfunktion als Kurve ist in den obigen Ausführungsbeispielen ein ebenes, rechtwinkliges Parallelkoordinatensystem zugrunde gelegt worden. Je nach den Umständen können selbstverständlich auch andere Koordinatensysteme zugrunde gelegt werden; die Art des Koordinatensystems ist also für die Anwendung des Erfindungsgedankens belanglos.
  • Anstatt die Kurve bzw. die einzelnen Kurvenstücke durch eine Linie darzustellen, deren Punkte durch cTie Markiervorrichtung (in Gestalt eines Kreuzes auf einer Glasplatte oder einer sonst geeigneten Form) einzustellen sind, kann die Kurve mit der Markiervorrichtung auch- zwangläufig verbunden werden - was häufig von Vorteil sein wird -, z. B. indem die Kurve bzw. die Kurvenstücke durch eingefräste oder eingestanzte Nuten, -die Markiervorrichtung etwa durch einem in dieser Nut beweglichen Stift dargestellt werden. Die Kurve oder die Kurvenstücke könnten auch als Begrenzungslinien von Flächen ausgebildet sein, an die die Markiervorrichtung in Gestalt eines Stiftes oder Rädchens o. dgl. etwa durch Federkraft angedrückt wird.
  • Als drittes Anwendungsbeispiel auf besonders wichtige Instrumenttypen soll noch eine nach dem Erfindungsgedanken konstruierte logarithmische Rechenmaschine gezeigt werden.
  • Die in Abb. 3, q. und 5 schematisch, dargestellte Rechenmaschine knüpft an einen logarithmischen Rechenapparat gemäß Patent 417 232 an. Als Träger für die logarithmische Kurve oder vielmehr für die Kurvenstiiclce -wie dort für die logarithmische Teilung-sind die Bänder (aus Stahl oder sonstigem geeigneten Material) i und 2vorgesehen, die mittels der Stifttrommeln 3 und 4unter demAusschnitt 14 des oberen Deckels hin und her bewegt werden können. Die Enden .der Bänder sind an den Trommeln 5 und 6 bzw. 7 und 8 befestigt. Im Innern der Trommeln angebrachte Federn wickeln die freien Enden der Bänder selbsttätig auf, so daß die Bänder stets straff gespannt sind. Die Stifte 13 (hier in zwei parallelen Reihen angeordnet) greifen in genau entsprechend gestanzte Löcher der Bänder i und 2 ein, so daß letztere durch Drehung der Trommeln 3 und 4 zwangläufig hin und her bewegt werden können. Die Tromineln 3 und ,4 und damit die Bänder i und 2 können jedes für sich oder auch durch eine Kupplung verbunden gemeinsam um die gleiche Strecke gedreht bzw. bewegt werden. Damit die beiden Bänder unter dem Ausschnitt 14 -in gerader Richtung vorbeigeführt werden, sind die beiden Leitrollenpaare 9, to und i i, 1.2 vorgesehen.
  • Anstatt der gewöhnlichen logarithmischen Teilung tragen die Bänder die logarithmische Kurve y - log x, zerlegt in einzelne Kurvenstücke in der beim zweiten Ausführungsbeispiel beschriebenen Art. Das Aussehen der Bänder zeigt Abb. 6. Die Länge der logarithmischen Einheit ist zu 6 Meter angenommen. Das ganze für .: in Betracht kommende Intervall i bis to ist in 999 Teilintervalle zu je roo Einheiten der fünften Stelle zerlegt, und (las jedem Teilintervall entsprechende Stück der logarithmischen Kurve ist zwischen den beiden strichpunktierten Linien - die im übrigen fehlen können - untergebracht worden. Zu den auf der unteren strichpunktierten Linie liegenden Anfangspunkten der Kurventücke gehören der Reihe nach die --r-Werte: 1,00, 1,01, 1,02, 1,03 usw. bis 9,99. Durch den Anfangspunkt des ersten und den Endpunkt des letzten Kurvenstückes sind zweckn ' ßi g noch die Senkrechten zu den strichpunktierten Linien gezogen. Dieselben sollen »Anfangs- und Endstrich« genannt werden. Außerdem können die Endpunkte der Kurvenstücke mit den Anfangspunkten des jeweils folgenden Kurvenstückes verbunden sein. Diese Verbindungsstriche stehen senkrecht auf den strichpunktierten Linien. Ist nun A ein Punkt etwa auf dein Kurvenstück mit dem Anfangspunkt 2,38, der von der unteren strichpunktierten Linie die Entfernung 28 hat (die Entfernung zwischen den beiden strichpunktierten Linien gleich too gesetzt), so hat der Punkt A vom Anfangsstrich die Entfernung a = log 2,3828. In dem rechteckigen Ausschnitt 14 gleiten die beiden Fenster 15 und 16 mit den Kreuzen 17 und r8 in senkrechter Richtung zu den Bändern hin und her. (In der Abb. 5 ist der besseren Übersicht halber nur die obere zu Band :2 gehörige Hälfte gezeichnet, die untere zu Band i gehörige, im wesentlichen ganz gleiche Hälfte ist fortgelassen.) Die Striche der Kreuze i7 und 18 sind parallel bzw. senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Bänder angenommen: es kann indessen je nach den Umständen auch für den einen oder anderen oder auch für beide Striche eine andere Richtung zweckmäßig sein. Die Leisten i9, 2o dienen zur sicheren Führung der beiden Fenster in zur Bewegungsrichtung der Bänder senkrechter Richtung. Mit den Fenstern starr verbunden sind die Zahnleisten 21, 22, welche mit den Zahnrädchen 23, 24 kämmen. Mit .den genannten Zahnrädchen sitzen die Kegelräder 25, 26 auf gemeinsamer Achse. Letztere kämmen mit den Kegelrädern 27, 28, die mit den die Zahlen- o bis 9 tragenden Rollen 29, 3o auf-.gemeinsamer Achse sitzen. Die Zähnezahlen der Zahnleisten sowie der Zahnräder und Kegelräder sind so gewählt, daß die Rollen 29, 30 genau zehn Umdrehungen machen, wenn der Kreuzungspunkt 17 bzw. i8 aus der Decklage mit der unteren strichpunktierten Linie in die Dekkung mit der oberen auf dem betreffenden Bande verschoben wird. Zwischen den Rollen 29 und 33 bzw. 30 und 34 ist in irgendeiner Weise eine Vorrichtung getroffen, -welche bei jeder vollen Umdrehung von 29 bzw. 3o die Rollen 33 bzw. 34 um je "/", Umdrehung weiterspringen läßt (in der einen oder der anderen Richtung). Aus Zählwerken u. dgl. sind solche Vorrichtungen genügend bekannt, so daß sich eine eingehende Beschreibung einer zweckentsprechenden Vorrichtung erübrigt.
  • Die Anfangspunkte der Kurvenstücke auf den Bändern können in irgendeiner Weise, z. B. durch auf den Verbindungsstrichen eingestanzte Löcher, markiert sein. Auf irgendeine Weise kann dann die Anzahl dieser Markierungen, die bei einer Bewegung eines der Bänder unter derjenigen Linie vorbeigleiten, die durch die Bewegring :der betreffenden Fensterkreuze 17 bzw. i8 bestimmt ist, gezählt werden, und die Ergebnisse dieser Zählungen können auf die Zahlentrommeln 37, 39, 41 bzw. 38, .4o, 42 übertragen werden. Auch derartige- Zählvorrichtungen sind aus der Instrumententechnik genügend bekannt; so daß eine eingehende Beschreibung einer solchen Vorrichtung. unterbleiben kann. Die Zählwerke 37, 39, 41 bzw. 38, 40, 42 sind selbstverständlich so eingerichtet und so eingestellt, daß die Trommeln 41 bzw. 42 um- je eine Einheit vor- oder zurückspringen, in dem Augenblick, wo die Verbindungsstriche die Gleitlinie der Kreuze 17 bzw. 18 überschreiten, und daß dies betreffende Zählwerk beispielsweise der Reihe nach die Ziffern 233 anzeigt, wenn das betreffende Kreuz zwischen den beiden das betreffende Kurvenstück 233 einschließenden Verbindungsstrichen steht. Die Zähltrommeln 29, 33 bzw. 30, 34 sind so eingestellt, daß sie z. B. 28 anzeigen, wenn das betreffende Kreuz von der unteren strichpunktierten Linie des betreffenden Bandes die Entfernung 28 hat.
  • Wird nun z. B. das Fenster 16 so verschoben, daß die Zahlentrommeln 34 und 3o die Ziffern z8 anzeigen, alsdann Trommel. so lange &edreht, bis 38, d.o, .I2 die Ziffern 233 anzeigen und bis nach Erscheinen der 3 an der Zahlenrolle 4.2 das betreffende im Ausschnitt 14 sichtbare Kurvenstück genau durch den Kreuzungspunkt 18 geht, so ist damit die Zahl 2,3328 eingestellt, genau so, als wenn diese Zahl an einer entsprechenden logarithmischen Teilung längs einer der strichpunktierten Linie - gemäß den alten Methoden -- eingestellt «-orden wäre, Umgekehrt liest man, wenn das Band um ein beliebiges Stück verschoben worden ist, an den Trommeln 38, .I0, 42 die drei ersten Stellen ab und an 30, 34 die beiden letzten, nachdem man- das Fenster so verschoben hat, claß das Kreuz 18 durch das betreffende Kurvenstück geht.
  • Da demzufolge ein Band, das zuerst auf i,oooo eingestellt war und alsdann auf eine Zahl a eingestellt worden ist - gemäß obigem Verfahren -, unter der Bewegungslinie des betreffenden Fensterkreuzes den Weg a - log a zurückgelegt hat, so kann offenbar mit einer nach den skizzierten Grundsätzen gebauten Maschine genau so gerechnet werden wie mit einem gewöhnliche logarithmische Teilungen verwendenden Rechenapparat gemäß Patent 417:232. Man hat aber durch Anwendung des Erfindungsgedankens den außerordentlichen Vorteil gewonnen, die Zahlen nicht durch Schätzung nach Augenmaß an einer ungleichmäßigen Teilung einstellen und ablesen zu müssen, sondern sie in jedem Falle ziffernmäßig dargestellt zu erhalten bzw. vor Augen zu haben. Die Vornahme der verschiedenen Rechenoperationen ergibt sich von selbst, ein Eingehen darauf erübrigt sich.
  • Erwähnt mag indessen noch ganz kurz werden, daß inan selbstverständlich mit den Zählwerken 29, 33 und 37, 39, .a.1 bnv. 30, 34. und 38, .I0, 4.2 noch j e ein zweites Zählwerk 3 i , 35 und 43, 45, 47 hzw. 32, 36 und 4.4, 46, 48 zwangläufig oder ankuppelbar mitlaufen lassen kann. Diese zweiten Zählwerke können mit druckfähigen Zahlentypen ausgerüstet werden und mit einem etwa aus Farbband und- Papierstreifen bestehenden Druckwerk zusammenarbeiten. Weiter kann man diese zweiten Zählwerke auf je ein weiteres Zählwerk einwirken lassen, vermöge dessen dann auch ein selbsttätiges (u. U. algebraisches) Aufaddieren der Resultate oder auch der gegebenen Zahlen ermöglicht werden kann. Diesen letztgenannten verwandte Vorrichtungen sind von anderen Rechenmaschinen her genügend bekannt und brauchen nur sinngemäß übertragen zu werden. Eine eingehende Beschreibung entsprechender Einrichtungen erscheint daher überflüssig.
  • Selbstverständlich kann die Rechenmaschine auch noch weitere entsprechende Einrichtungen: für andere logarithmische Funktionen - log il-v, log x2, log sin _x usw. -enthalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung, um an technischen und wissenschaftlichen Instrumenten, wie Rechenapparaten u. dgl., die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander urig den Wert einer gegebenen Funktion durch Einstellen des zu einem Funktionswert gehörenden Argumentwertes zu erreichen und umgekehrt, um nach Verstellen der Instrumentteile gegeneinander um einen beliebigen Wert den zu diesem als Funktionswert gehörenden Argumentwert abzulesen, bei .der die sonst zu diesen Zwelcken vorgesehenen, an dem einen Instruinentteil angebrachten, ungleichmäßigen, nach der vorliegenden Funktion als Teihingsfunktion geteilten Teilungen ersetzt cxler ergänzt werden durch ein geometrisches Abbild der Teilungsfunktion, das mit Markiervorrichtungen für die Kurvenpunkte und mit Meßvorrichtungen für die der unabhängigen Veränderlichen entsprechenden Koordinate so zusammenarbeitet, daß zu jedem markierten Kurvenpunkt der Wert der unabhängigen Koordinate abgelesen bzw. umgekehrt nach Einstellen eines bestimmten Wertes der unabhängigen Veränderlichen der zugehörige Kurvenpunkt markiert werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßvorrichtung für die die Argumentwerte darstellende unabhängige Koordinate so ausgebildet ist, daß dieselben in Ziffern geschrieben eingestellt und abgelesen werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der das geometrische Bild der Teilungsfunktion in Teilbilder zerlegt ist, die durch Nullpunktsänderungen der unabhängigen Koordinate aufeinander bezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß mittels der Meßvorrichtung der zu dem dem Anfangspunkt des betreffenden Teilbildes entsprechenden diskreten Werte (x"-1) der unabhängigen Koordinate hinzukommende Teil (A @) derselben in Ziffern geschrieben eingestellt und abgelesen werden kann,
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anfangspunkten der Teilbilder entsprechenden diskreten Werte (x"-1) der unab= hängigen Koordinate auf ein Zählwerk übertragen werden, welches in Verbindung mit dem den hihzukofmenden Teil (A'_R) darstellenden Zählwerk derart angeordnet ist, daß beide Zählwerke zusammen den vollständigen. Wert der unabhängigen Veränderlichen in gewohnter Weise in Ziffern geschrieben einzustellen und abzulesen gestatten.
DEF60473D 1925-12-08 1925-12-08 Vorrichtung, um die Verschiebung zweier Instrumentteile gegeneinander um den Wert einer gewissen Funktion durch Einstellen des zu dem betreffenden Funktionswert gehoerenden Argumentwerts zu erreichen und umgekehrt Expired DE460828C (de)

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