DE650076C - Schraegsitzventil - Google Patents
SchraegsitzventilInfo
- Publication number
- DE650076C DE650076C DED72542D DED0072542D DE650076C DE 650076 C DE650076 C DE 650076C DE D72542 D DED72542 D DE D72542D DE D0072542 D DED0072542 D DE D0072542D DE 650076 C DE650076 C DE 650076C
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- DE
- Germany
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- valve
- spindle
- connecting piece
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- cone
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- Expired
Links
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 claims 1
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/32—Details
- F16K1/48—Attaching valve members to screw-spindles
- F16K1/482—Attaching valve members to screw-spindles with a collar on the spindle or a groove in the spindle, by which a fixing element is supported, the spindle reaching into the valve member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lift Valve (AREA)
- Taps Or Cocks (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist ein Schrägsitzventil, bei dem die Bewegung der Ventilspindel
in schräger Richtung zu dem Ventilsitz erfolgt. Es sind Ventile dieser Art bekannt,
bei denen der Ventilkegel durch ein Kugelgelenk mit der Ventilspindel- verbunden
war und sich beim Andrücken an den Ventilsitz, der seine einzige Führung bildete, in
dessen Ebene drehte. Hierbei mußte die zum Sitz parallele Druckkomponente von der Spindel
aufgenommen werden, die dadurch auf Verbiegen beansprucht wurde. Andere Konstruktionen
vermeiden diesen Nachteil durch ein zwischen Spindel und Ventilkegel angeordnetes
Verbindungsstück, das in parallel zur Spindel am Gehäuse angebrachten Führungen gleitet. Der von dem Verbindungsstück
auf den Ventilkegel ausgeübte Druck erfolgte dabei stets im spitzen Winkel zu
2Q dessen Sitzebene und suchte daher den Ventilkegel
um seine untere Kante zu kippen, so daß er nicht gleichmäßig und satt an den Sitz angedrückt wurde.
Nach der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch vermieden, daß in dem in der Bewegungsrichtung
der Spindel geführten Verbindungsstück, in das die Ventilspindel einerseits und der Hals des Ventilkegels anderseits hineinragen,
zwischen diesen beiden Teilen Druckühertragungstieile verschiebbar gelagert
sind und daß im. Ventilgehäuse Stützflächen mit Nocken vorgesehen sind, die das Verbindungsstück
kurz vor Beendigung der Absperrbewegung abstützen und festhalten.
Die Zeichnungen zeigen zwei Ausführungsbeispiele des Absperrventils, und zwar ist
Abb. ι ein senkrechter Schnitt durch ein Schrägsitzventil,
Abb. 2 'eine Draufsicht auf die Ausführungsform
nach Abb. 1,
Abb. 3 ein senkrechter Schnitt durch ein '■ Ab sperr ventil mit geradem Durchgang.
Im Ventilgehäuse 1 wird ein Verbindungsstück
2 an zur Spindelachse parallelen Rippen 4 und 5 des Gehäuses gleichachsig mit der Ventilspindel 3 geführt. In dem Verbindungsstück
2 sind eine mit dem Ventilkegel 6 verbundene Büchse 7 oder der Ventilhals selbst
sowie das mit ieinem Bund versehene Ende 'der Spindel 3 verschiebbar gelagert. In der
Büchse 7 oder in dem 'Ventilhals sind zwischen dem Bund der Spindel und dem Boden
des Ventilhalses eine Kugel oder eine Rolle 9 und ein Druckstößel 8 untergebracht. Zu beiden
Seiten des Verbindungsstückes 2 befinden sich Stützflächen 10 mit Vorsprüngen 11,
«die bei der Ausführungsform nach Abb. 1 an ■die Gehäusewand angegossen sind und beider
Ausführungsform nach Abb. 3 vom der unteren Wand des Gehäuses selbst gebildet werden.
Beim Öffnen des Ventils wird das Verbindungsstück 2 mitsamt dem Ventilkegel von
der Ventilspindel in den oberen Teil des Ge-
häuses hineingezogen. Beim Nieder schrauben der Ventilspindel bewegt sich das Verbindungsstück
2 gegen die Stützflächen io und trifft auf diese an der Stelle, an der es vom
den Vorsprüngen ii aufgehalten wird. Das
Verbindungsstück wird auf diese Weise kurz vor Vollendung des Schließens festgestellt
Nunmehr bewegt sich bei weiterem Niederschrauben die Ventilspindel 3 in das fieststehende
Verbindungsstück 2 hinein und überträgt ihren Vorschub durch die Teile 8 und 9
auf den Ventilkegel, der dadurch gegen seinen Sitz gepreßt wird.
Das Verbindungsstück 2 nimmt, da es durch Anstoßen an die Vorsprünge 11 festgestellt
ist, an dieser Druckübertragung nicht mehr teil, sondern bildet nur noch eine Führung
für das untere Ende der Ventilspindel und für die Teile 9, 8 und 6. Dabei nimmt es- die
schräg zur Achse der Ventilspindel und des Ventilkegels gerichteten Druckkomponenten
auf und überträgt sie auf die Stützflächen 1 o, so daß die Ventilspindel von einem Seitendruck
entlastet ist und der Ventilkegel 6 nur noch unter Einwirkung der senkrecht zum
Ventilsitz wirkenden Druckkomponente steht, wodurch ein einwandfreier Abdichtungsdruck
zustande kommt.
Müssen, wie beispielsweise bei modernen Hochdruckkesselanlagen, Absperrventile mit
möglichst geringem Durchflußwiderstand verwendet werden, so· kann das Ventilgehäuse
mit vollkommen geradem Durchgang, wie es in Abb. 3 gezeichnet ist, ausgeführt werden.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schrägsitzventil, bei dem der Hals des Ventilkörpers und das untere Ende der Ventilspindel an einem gleichachsig mit der Ventilspindel bewegten und am Ventilgehäuse geführten Verbindungsstück angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Ventilspindel (3) und der Hals (7) des Ventilkegels (6) unter Zwischenschaltung vonDruckübertragungsteilen (8, 9) im Verbindungsstück (2) verschiebbar gelagert sind und im Ventilgehäuse Stützflächen (10) mit Nocken (11) vorgesehen sind, die das Verbindungsstück (2) kurz vor Beendigung der Absperrbewegung abstützen und festhalten.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED72542D DE650076C (de) | 1936-04-16 | 1936-04-16 | Schraegsitzventil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED72542D DE650076C (de) | 1936-04-16 | 1936-04-16 | Schraegsitzventil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650076C true DE650076C (de) | 1937-09-10 |
Family
ID=7061138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED72542D Expired DE650076C (de) | 1936-04-16 | 1936-04-16 | Schraegsitzventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650076C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934735C (de) * | 1951-12-14 | 1955-11-03 | Karl Schmitt | Absperrschieber mit einseitigem Schraegsitzabschluss und Schraegsitzventil |
| EP0239009A3 (en) * | 1986-03-22 | 1990-12-12 | Klein, Schanzlin & Becker Aktiengesellschaft | Lift valve |
-
1936
- 1936-04-16 DE DED72542D patent/DE650076C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE934735C (de) * | 1951-12-14 | 1955-11-03 | Karl Schmitt | Absperrschieber mit einseitigem Schraegsitzabschluss und Schraegsitzventil |
| EP0239009A3 (en) * | 1986-03-22 | 1990-12-12 | Klein, Schanzlin & Becker Aktiengesellschaft | Lift valve |
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