DE50829C - Vorrichtung zum schnellen Au.s. spannen durchgehender Pferde und zu gleichzej. tigern Bremsen zweispänniger Wagen - Google Patents
Vorrichtung zum schnellen Au.s. spannen durchgehender Pferde und zu gleichzej. tigern Bremsen zweispänniger WagenInfo
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- DE50829C DE50829C DENDAT50829D DE50829DA DE50829C DE 50829 C DE50829 C DE 50829C DE NDAT50829 D DENDAT50829 D DE NDAT50829D DE 50829D A DE50829D A DE 50829DA DE 50829 C DE50829 C DE 50829C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62C—VEHICLES DRAWN BY ANIMALS
- B62C7/00—Braking mechanisms and brake control devices specially adapted for animal-drawn vehicles
- B62C7/04—Automatic brake control devices
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
- B62B5/04—Braking mechanisms; Locking devices against movement
- B62B5/0404—Braking mechanisms; Locking devices against movement automatic
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
zweispänniger Wagen.
Die Vorrichtung ist in den Fig. 1 bis 6 zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten. Schnitt durch die
Sprengwaage,
Fig. 2 einen waagrechten Schnitt durch die Sprengwaage,
Fig: 3 einen waagrechten bezw. senkrechten Schnitt durch die Deichselspitze.
Die Fig. 4 und 5 stellen Einzelheiten der in der Deichselspitze angeordneten Auslösevorrichtung
dar.
Fig. 6 veranschaulicht ein mit der Vorrichtung ausgerüstetes Wagenuntergestell, während
Fig.. 7 Einzelheiten, betreffend die Hemmvorrichtung des Wagens, darstellt.
Durch die mit der Wagendeichsel fest verbundene hölzerne Sprengwaage gehen die vier
senkrechten Strangbolzen" 11, 12, 13 und 14,
woran die Zugstränge für ein Doppelgespann befestigt werden. Die Zugstränge erhalten an
ihren hinteren glatten Enden ein zweimal durchlochtes, flaches Metallstück, welches beim
Anschirren der Pferde in die waagrechten Stifte d (s. Fig. 1), deren je zwei am oberen
Halse der Strangbolzen angebracht sind, so eingehakt wird, dafs die Zugstränge eine hochkantige Lage erhalten. Hierauf dreht man mit
Hülfe der oberen gekerbte'n Scheiben e die Strangbolzen 11 und 13 rechts und 12 und 14
links um, so dafs sich die Enden der Stränge auf die Bolzen aufrollen. Man rollt so lange
auf, bis die Stränge genügend fest angezogen sind, und da die mit den Bolzen fest verbundenen
Sperr- bezw. Zahnräder 11, 12,■ 13 und 14
an den unteren Enden sich befinden und die durch Spiralfedern gesicherten Sperrriegel 6, 7,
8 und 9 eine Abwickelung verhindern, so ist die Befestigung der Zugstränge dann eine vollständige.
Die Befestigung der Aufhalteriemen geschieht an den Ringen/ des Bolzens 15 (s. Fig. 3)
an der Spitze der Deichsel. An letzterer ist eine Metallhülse g so übergeschoben und befestigt,
dafs vorn ein hohler Raum bleibt. Der Bolzen 15 geht durch die durchlochte Spitze
der Hülse g und eine weiter hinten liegende senkrechte Metallscheibe h, welche innen in
der Hülse g befestigt ist. Hinter der Metallscheibe h ist der Ausschalter 10 (s. Fig. 3
und 4) senkrecht durch einen Schlitz i im hinteren Theil des Bolzens 1 5 geschoben, wodurch
derselbe mit der Deichsel fest verbunden ist. Der Ausschalter wird durch zwei Schraubenfedern
(s. Fig. 5) beeinflufst.
In der Mitte der Sprengwaage (s. Fig. 1 und 2) ist ein Zahntriebwerk eingelassen, das
die Zahnstangen 2, 3, 4 und 5 nach vier entgegengesetzten Richtungen verschiebt. Zahnstange
bezw. Zugstange 4 ist in die Deichsel des Wagens eingelassen, geht nach der Spitze
derselben und steht durch den Winkelhebel 16 (s. Fig. 3) mit dem Ausschalter 10 in Verbindung;
die Zahnstangen 2 und 3 verschieben sich entgegengesetzt in der Richtung der Sprengwaage und stehen mit den Sperrriegeln
bezw. Ausschaltern 6, 7, 8 und 9 in Verbindung.
Die Zahnstange bezw. Zugstange 5 geht nach dem -hinteren Theil des Wagens und
setzt den' Winkelhebel 17 (s. Fig. 6 und 7) in
Bewegung. Die Zahnstangen 2 und 3 liegen oben, die Zahnstangen 4 und 5 unten; ihre
Zähne greifen in das Zahnrad der senkrecht durch die Sprengwaage gehenden Triebwelle 1,
welche mit einem in Fig. 2 in punktirten Linien angedeuteten Hebelwerk in Verbindung steht,
so dafs vom Bock aus eine Bethätigüng des Zahntriebwerks erfolgen kann.
Durch eine Drehung des Hebelwerks und der Triebwelle 1 ziehen nun:
1. die Zahnstangen 2 und 3 die Sperrriegel 6, 7, 8 und 9 zurück, worauf sich die
Bolzen 11 und 13 links, dagegen 12 und 14
rechts drehen und die Zugstränge sich abwickeln und aus den Metallstiften aushaken;
2. wird die Zahnstange bezw. Zugstange 4 zurückgezogen, der bewegliche Winkelhebel 16
löst den Ausschalter 10 und der Bolzen 15
mit den Aufhalteriemen zieht sich heraus und trennt sich von der Deichsel;
3. die Zahnstange bezw. Zugstange 5 zieht den Winkelhebel 17 zurück; der oben über
der hinteren Wagenachse in einem Scharnier k befestigte Hemmhebel, durch den Hebel 17 in
der Schwebe gehalten, fällt herab, legt sich an die Wagenachse und greift mit den Spitzen in
den Boden, so dafs, sobald die Pferde vom Wagen getrennt sind, dieser durch den herabfallenden
Hemmhebel 18 zum Stillstehen gebracht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zum schnellen Ausspannen durchgehender Pferde und gleichzeitigen Bremsen zweispänniger Wagen, bei welchen das Freiwerden der auf die drehbaren Strangbolzen ii, 12, 13 und 14 gehakten bezw. gerollten Zugstränge durch die vom Kutscherbock mittels der vorzunehmenden Lösung der mit den Strangbolzen in Verbindung stehenden Sperrvorrichtung, bestehend aus den mit den Bolzen fest verbundenen Sperrrädern 11, 12, 13 und 14 und den Sperrriegeln 6, 7, 8 und 9 erfolgt und damit gleichzeitig die Auslösung des an der Deichselspitze angeordneten, mit den Aufhalteriemen verbundenen Bolzens 15, mittels des mit Zugstange 4 und dem Winkelhebel 16 in Bewegung zu setzenden Ausschalters 10, während das Bremsen des Wagens durch eine Drehung des den Hemmhebel 18 haltenden Winkelhebels veranlafst wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE50829C true DE50829C (de) |
Family
ID=325644
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT50829D Active DE50829C (de) | Vorrichtung zum schnellen Au.s. spannen durchgehender Pferde und zu gleichzej. tigern Bremsen zweispänniger Wagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE50829C (de) |
-
0
- DE DENDAT50829D patent/DE50829C/de active Active
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