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DE215230C - - Google Patents

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Publication number
DE215230C
DE215230C DENDAT215230D DE215230DA DE215230C DE 215230 C DE215230 C DE 215230C DE NDAT215230 D DENDAT215230 D DE NDAT215230D DE 215230D A DE215230D A DE 215230DA DE 215230 C DE215230 C DE 215230C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
lever
scissors
drawbar
levers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT215230D
Other languages
English (en)
Publication of DE215230C publication Critical patent/DE215230C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C7/00Braking mechanisms and brake control devices specially adapted for animal-drawn vehicles
    • B62C7/04Automatic brake control devices
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B5/00Accessories or details specially adapted for hand carts
    • B62B5/04Braking mechanisms; Locking devices against movement
    • B62B5/0404Braking mechanisms; Locking devices against movement automatic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 215230 KLASSE 63 h. GRUPPE
OTTO HANSEL und REINHOLD WITTECK in BRIEG.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige, beim Zurückhalten der Zugtiere wirkende Wagenbremse, bei welcher an der Deichselspitze zwei doppelarmige Hebel drehbar gelagert sind, deren innere Enden einerseits mit einem die Bremsbacken bewegenden Zugglied verbunden sind und andererseits mit einer Schraubenfeder in Verbindung stehen, so daß'beim Anziehen der Hebel die Bremsbacken entgegen
ίο der Federspannung nach vorwärts bewegt werden. Von bekannten derartigen Wagenbremsen unterscheidet sich die vorliegende dadurch, daß an den inneren Enden der Hebel die Endglieder einer Nürnberger Schere angeschlossen und im übrigen die doppelarmigen Hebel als Winkelhebel derartig ausgebildet sind, daß deren äußere Schenkel in der Ruhelage der Bremse senkrecht zur Deichsel stehen. Durch die Verwendung einer Nürnberger Schere wird im vorliegenden Falle erreicht, daß die Wagenbremse auch bei verhältnismäßig geringem Zurückhalten der Zugtiere schon in Tätigkeit tritt, da auch nur bei ganz geringem Ausschwingen der Winkelhebel infolge der mehrfachen Hebelübertragung durch die Schere der Weg der Bremsbacken ein sehr großer wird. Der Vorteil der Ausbildung der Hebel als Winkelhebel besteht darin, daß beim Zurseitelenken der Pferde diese die Bremse nicht in Tätigkeit setzen, da die äußeren Schenkel der Winkelhebel senkrecht zur Deichsel stehen, mithin sich in der Richtung befinden, in welcher der Zug der zur Seite lenkenden Pferde erfolgt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt ein mit der Bremse versehenes Vordergestell des Wagens von unten gesehen,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Vordergestells,
Fig. 3 und 4 die Bremseinrichtung in'Ansicht bzw. Schnitt in vergrößertem Maßstabe und
Fig. 5 eine andere Ausführungsform der Bremse.
α und 5 sind die als Winkelhebel ausgebildeten doppelarmigen Hebel, welche an der Deichsel c um den Bolzen d schwingen können. Die inneren Schenkel der Winkelhebel sind an die Endglieder einer Nürnberger Schere e angeschlossen ; die äußeren Schenkel stehen senkrecht zur Deichsel. Die Niete f der Schere sind nach unten verlängert und greifen in den Schlitz g1 eines an der Deichsel befestigten Hohlbleches g ein. Innerhalb des Hohlbleches befindet sich eine Feder h, welche einerseits an einem Scherenniet, andererseits an dem Hohlblech selbst befestigt ist und die Schere in gestreckter Stellung erhält. Das hintere Ende der Schere ist durch ein an dem Endniet i angreifendes Zugseil k mit den Bremsbacken I (Fig. 2) verbunden.
Die Wirkung der Wagenbremse ist ähnlich wie diejenige der bekannten Wagenbremsen. Hält man die Zugtiere zurück, so schwingen die langen Hebel der Steuerkettenhalter unter Einwirkung der hierbei entgegengesetzt zur Fahrtrichtung straff gezogenen Steuerketten m nach rückwärts und bewegen dadurch ihre winklig abgebogenen Arme nach vorn, so daß

Claims (2)

  1. die Schere nach vorn zusammengeschoben und dadurch der Bremshebel bewegt wird. Hierbei werden die Schraubenfedern h gespannt, die die Schere wieder in gestreckte Stellung ■ 5 zurückbringen und dadurch die Bremswangen lösen, sobald die Zugwirkung der Steuerketten auf die Kettenhalter a, b aufgehoben wird. Verbindet man die Steuerkettenhalter a, b durch Kreuzketten η miteinander, so tritt die ίο Bremswirkung auch dann ein, wenn nur einer der Hebel a, b nach rückwärts schwingt, da der andere durch die mit ihm verbundene Kreuzkette so weit mitgenommen wird, daß sich die Schere zusammenschieben muß.
    Pate ν T-A ν sprüche:
    i. Selbsttätige, beim Zurückhalten der Zugtiere wirkende Wagenbremse, bei welcher an der Deichselspitze zwei doppelarmige Hebel drehbar gelagert sind, deren innere Enden einerseits mit einem die Bremsbacken bewegenden Zugglied verbunden sind und andererseits mit einer Schraubenfeder in Verbindung stehen, so daß beim Anziehen der Hebel die Bremsbacken entgegen der Federspannung nach vorwärts bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß an den inneren Enden der Hebel die Endglieder einer Nürnberger Schere angeschlossen sind, welche mit den Bremsbacken in Verbindung steht.
  2. 2. Selbsttätige Wagenbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Deichsel drehbar gelagerten doppelarmigen Hebel als Winkelhebel derartig ausgebildet sind, daß die äußeren Schenkel derselben in der Ruhelage der Bremse senkrecht zur Richtung der Deichsel stehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT215230D Active DE215230C (de)

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DE215230C true DE215230C (de)

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DE (1) DE215230C (de)

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