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DE48613C - Ventil für Gasmaschinen - Google Patents

Ventil für Gasmaschinen

Info

Publication number
DE48613C
DE48613C DENDAT48613D DE48613DA DE48613C DE 48613 C DE48613 C DE 48613C DE NDAT48613 D DENDAT48613 D DE NDAT48613D DE 48613D A DE48613D A DE 48613DA DE 48613 C DE48613 C DE 48613C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
piston
seat
pressure
gases
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DENDAT48613D
Other languages
English (en)
Original Assignee
WlLH. DREYER in Gadderbaum bei Bielefeld
Publication of DE48613C publication Critical patent/DE48613C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L3/00Lift-valve, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces; Parts or accessories thereof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Bei den Gasmotoren ist es von wesentlichem Einflufs auf den in diesen Maschinen zu erzielenden Nutzeffect, dafs sämmtliche Ventile während der Explosionszeit völlig luftdicht geschlossen bleiben. Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, dem Einlafs- und dem Auslafsventil eine solche Anordnung zu geben, dafs dieser Uebelstand vermieden wird.
Auf beiliegender Zeichnung wird durch Fig. 1 und 2 ein nach dieser Erfindung ausgeführtes Einlafsventil im verticalen Schnitt und im Schnitt nach x-x, Fig. 1, veranschaulicht, während die Fig. 3 ein Auslafsventil zeigt.
Wie aus den Fig. 1 und 2 zu ersehen, hat das Gaszuleitungsrohr A eine Führungsbüchse a und einen Ventilsitz b erhalten, welche zur Aufnahme eines dementsprechend aus einem Kolbenschieber c und Sitzventil d combinirten Ventils B dienen. Der in der Büchse α gleitbar angeordnete Kolbenschieber c ist zu einem Becher ausgebildet, dessen Wandungen Oeffnungen e erhalten haben. Letztere befinden sich bei geschlossenem Ventil unterhalb von Kanälen _/, welche in der Büchse α vorgesehen sind, während sie bei geöffnetem Ventil über die Kanäle f zu liegen kommen und so einen die Büchse α umgebenden Raum g mit der Auslafsöffnung A" des Rohres A verbinden. In dem Raum g befindet sich der Ventilsitz b, welcher somit die Verbindung zwischen der Einlafsöffnung A' des Rohres A und dem Raum g vermittelt. Bei geschlossenem Ventil ruht dagegen in dem Ventilsitz b der Untertheil d des Ventils B mit seinen Dichtungsflächen. Gehoben wird das Ventil B mit Hülfe einer auf seine Stange h wirkenden mecha-
nischen Vorrichtung. Während der Compressions-, Explosions- und Gasausströmungszeit wird das Ventil B infolge des Druckes der Gase auf den becherartigen Kolbenschieber c mit seinen Dichtungsflächen fest sowohl gegen die Büchse α als auch gegen den Ventilsitz b geprefst. Auf diese Weise erzielt man während der genannten Perioden einen Doppelabschlufs zwischen dem Gasbehälter und dem Motorcylinder. Im Augenblick der Explosion wird dazu der Druck auf das Ventil durch die entstehenden Gase verstärkt, so dafs sämmtliche durch die Explosion erzeugten Gase in Wirkung zu treten vermögen. Auch können die Explosionsproducte bei einem derartigen Ventil nicht in die Sitze treten und so die Undichtigkeit derselben herbeiführen. Aufserdem ist keine Zeit vorhanden, dafs bei einer Undichtigkeit des Ventils B im Raum g der Druck je so grofs wird, und dies giebt schon an sich relative Sicherheit gegen Verlust von Gasen durch Ventil B, selbst wenn seine beiden Sitze undicht werden sollten.
Bei der durch Fig. 3 dargestellten Anordnung ist das vorstehend beschriebene Ventil mit einem zweiten Kolben c' in Verbindung gebracht, welcher zur Entlastung des Explosionsdruckes bei Auslafsventilen dient. Infolge dieser Anordnung vermag man den Druck, mit welchem das Auslafsventil auf den Sitz geprefst werden soll, durch die Differenz in den Kolbenflächen zu regeln. Da aber das Ventil mit einem doppelten Verschlufs versehen ist, so kann man es völlig entlasten. Dieser obere Kolben hat noch den besonderen Vortheil, dafs sich das Ventil infolge des Explosionsdruckes
von selbst öffnet. Sobald nämlich das Ventil durch den Steuerungsmechanismus ein wenig gehoben ist und verbranntes Gas in den Raum g entweicht, so wird der untere Abschlufs entlastet und das Ventil infolge des Ueberdruckes auf den Kolben c1 kräftig gehoben, um das Gas schnell entweichen zu lassen. In dieser Stellung bleibt das Ventil, bis der Druck unter dem Kolben c' nachlä'fst und dasselbe nun durch seine eigene Schwere niederfällt. Der über dem Kolben c' freigelassene Raum d' dient als Luftkissen, um den Anprall zu vermindern, welcher durch eine enge Durchbohrung e' mit einem Federventilchen regulirt werden kann.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein mit Kolbenschieber versehenes Hubventil, dessen becherförmiger, mit Oeffnungen e ausgestatteter Obertheil in einer mit Kanälen f versehenen und vom · Hohlraum g umgebenen Büchse verschiebbar ist, dessen Untertheil dagegen auf dem Ventilsitz b ruht, in solcher Art, dafs bei geöffnetem Ventil die Gase zunächst durch die Sitzöffnung bei b und dann durch die auf einander passenden Oeffnungen e und Kanäle f oder in umgekehrter Richtung zuerst durch ef und dann durch b hindurchstreichen, wogegen bei geschlossenem. Ventil aufser dem Abschlüsse bei b noch durch den Druck der Gase auf die Innenfläche des becherförmigen Obertheiles eine besondere Abdichtung, nämlich die des cylinderförmigen Sitzes des Kolbenschiebers erzielt wird.
  2. 2. Bei dem unter i. gekennzeichneten Ventil die Anordnung eines Kolbens c', um das Ventil bei seiner Benutzung als Auslafsventil zu entlasten und ein selbstthätiges Oeffnen desselben infolge des Explosionsdruckes herbeizuführen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT48613D Ventil für Gasmaschinen Expired - Lifetime DE48613C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE48613C true DE48613C (de)

Family

ID=323589

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT48613D Expired - Lifetime DE48613C (de) Ventil für Gasmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE48613C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739293C (de) * 1938-04-08 1943-09-18 Ernst Heinkel Flugzeugwerke G Einlassventil, insbesondere fuer eine mit hochgespannten Gasen betriebene Flugzeugschleuder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE739293C (de) * 1938-04-08 1943-09-18 Ernst Heinkel Flugzeugwerke G Einlassventil, insbesondere fuer eine mit hochgespannten Gasen betriebene Flugzeugschleuder

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