DE166033C - - Google Patents
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- DE166033C DE166033C DENDAT166033D DE166033DA DE166033C DE 166033 C DE166033 C DE 166033C DE NDAT166033 D DENDAT166033 D DE NDAT166033D DE 166033D A DE166033D A DE 166033DA DE 166033 C DE166033 C DE 166033C
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- piston
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K17/00—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves
- F16K17/02—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side
- F16K17/04—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded
- F16K17/08—Safety valves; Equalising valves, e.g. pressure relief valves opening on surplus pressure on one side; closing on insufficient pressure on one side spring-loaded with special arrangements for providing a large discharge passage
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pressure Vessels And Lids Thereof (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein für Gefäße mit hohem Innendruck bestimmtes
Sicherheitsventil, bei welchem den unter Pressung stehenden Gasen oder Flüssigkeiten
bei Überschreitung eines festgesetzten Druckes eine nur kleine Wirkungsfläche, indes eine
beliebig" groß zu wählende Austrittsöffnung geboten wird. Von den mit gleichen Einrichtungen
versehenen Ventilen solcher Art
ίο weicht das neue Ventil hauptsächlich darin
ab, daß hier die Druckfläche und die Austrittsöffnung für den Überschuß räumlich
vollständig voneinander getrennt sind. Dadurch ist nicht allein die Größe der in Betracht
kommenden Flächen durchaus unabhängig voneinander gemacht, sondern es wird auch der Übelstand vermieden, daß die bei
Überschreitung einer Höchstspannung zum Austritt kommenden Gase oder Flüssigkeiten
über die abdichtende Fläche der Verschlußplatte für die Austrittsöffnung abströmen,
wie es bisher der Fall, und dadurch eine zerstörende Wirkung auf die Dichtigkeit der
Verschlußstelle auszuüben vermögen.
Auf der Zeichnung ist das Ventil durch Fig. ι im Längsschnitt nach x-x im Ruhestand
und durch Fig. 2 im Querschnitt nach y-y zur Anschauung gebracht.
Der Ventilkörper stellt sich als ein oben offenes und unten durch eine kegelförmige
Bodenplatte geschlossenes zylinderförmiges Gefäß α dar, dessen untere Hälfte unter Aufrechterhaltung
eines Zwischenraumes m ■ von einem Mantel b umschlossen wird, der sich unterhalb
des Gefäßbodens verengt und schließlich als Rohrstutzen η ausläuft. Vier Ausschnitte i,
von rechteckiger Gestalt und im gleichen Abstand voneinander angeordnet, stellen die Verbindung
des Gefäßinnenraumes mit dem Mantelraum m her.
An die obere Mündung dieses Gefäßes a ist ein Rohr c angeschlossen, dessen lichter
Durchmesser kleiner ist wie der des konzentrisch zu ihm liegenden Gefäßes. Die obere Hälfte dieses Rohres c wird von einem
Hohlsteg d durchquert; der lichte Durchmesser der unterhalb dieses Steges liegenden
Rohrlänge ist etwas kleiner als jener der oberen Hälfte.
Innerhalb des Gefäßes α befindet sich ein Kolben e, dessen oberer Ansatz e1 von
kleinerem Durchmesser in das Rohr c hineinragt, während ein auf seiner unteren Stirnfläche
, konzentrisch zu dieser, angeordneter Zapfen e2 in einer Bohrung des kegelförmigen
Gefäßbodens geführt ist, aus deren unteren Mündung er noch bis nahe an die Ausmündung
des Rohrstutzens η hinausragt. Dieser Kolben ist mit einer Mittelbohrung_/
versehen, die indes nicht durch seine ganze Länge geführt ist und in welche unten vier
in Gestalt, Größe und Länge gleich den Ausschnitten i des Gefäßes α gebildete Querkanäle
g einmünden. Außerdem hat er in seinem mittleren Teil e vier Längsbohrungen h
in gleichmäßiger Verteilung um seine Mittelachse, die einen bei seiner Tiefstlage zwischen
ihm und dem Gefäßboden verbleibenden
Zwischenraum mit dem Raum unterhalb des Gefäßdeckels verbinden. Aus diesem letzteren
Raum führen vier kleine seitliche Bohrungen q ins Freie.
Dicht ober- und unterhalb der Querkanäle g, sowie nahe dem oberen Ende seines Mittelteiles
e und seines oberen Ansatzes e1 wird der Kolbenkörper von in Ringnuten desselben
liegenden Spannringen / /' abgedichtet, welche
ίο eine Abströmung von Dämpfen oder Gasen aus dem Ringraum m nach den Austrittsöffnungen q und dem Rohr c, sowie bei Tiefstand
des Kolbens in die Mittelbohrung f desselben verhindern. Ebenso ist das untere
Ende des Zapfens e2 mit einer den dampfdichten Abschluß der Bodenbohrung gewährleistenden
Packung k ausgestattet.
An einer Stange r, deren oberes Ende durch den Boden des Hohlsteges d geführt
ist und hier an einer öse 0 eine über die Rolle ρ geführte Kette aufnimmt, kann der
Kolben e zur Kontrolle bezüglich seiner ständigen Längsverschiebbarkeit nach Bedarf
gehoben werden.
Die Größe des Kolbens und sein Gewicht sind derartig bemessen, daß bei einer unterhalb
der Maximalgrenze bleibenden Spannung der in den Ringraum m aus ihrem Sammelgefäß
zum Eintritt veranlaßten Gase oder Dämpfe eine Aufwärtsschiebung des Zapfens e2
nicht eintreten kann. Der Kolben bleibt mithin in diesem Fall in Tief stellung, bei welcher
eine Verbindung zwischen Ringraum m und Kolbeninnenraum_/ nicht stattfindet. Die
Verbindung tritt indes ein, wenn die Maximalspannung überschritten und der Zapfen e2
und damit der Kolben selbst so weit vorgeschoben wird, daß die Querkanäle g des
letzteren in Verbindung mit den Ausschnitten i des Gehäuses α kommen. Es findet alsdann
so lange eine Abströmung von Gasen durch die Bohrung / und weiterhin durch das Rohr c und eine an dieses sich anschließende
Ableitung ins Freie statt, bis nach Sinken der zu hohen Spannung auf ihre vorgeschriebene
Größe das Zurückgehen des Kolbens in seine Tieflage und damit die Absperrung der Austrittsschlitze eintritt.
Während der Bewegungen des Kolbens findet ein Druckausgleich in den oberhalb
und unterhalb desselben sich in Größe verändernden Räumen durch die Längsbohrungen ft
seines Mittelteiles e statt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherheitsventil für Dampfkessel u. dgl., bei welchem die Ausströmungsstelle duixh Verschiebung eines mit Schlitzen versehenen Hohlkolbens geöffnet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung dieses gleichzeitig als Belastungsgewicht dienenden Kolbens (e) dadurch geschieht, daß der Dampfdruck auf die untere Fläche eines mit dem Kolben verbundenen und dampfdicht in einer Führung verschiebbaren Stiftes (e1) wirkt, zu dem Zwecke, die Druckfläche und die Austrittsöffnung räumlich zu trennen und bezüglich ihrer Größe unabhängig voneinander zu machen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE166033C true DE166033C (de) |
Family
ID=431471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT166033D Active DE166033C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE166033C (de) |
-
0
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