DE1486936C3 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/20—Curve rulers or templets
- B43L13/201—Stencils for drawing figures, objects
- B43L13/206—Stencils for drawing figures, objects material objects
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- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
im beliebigen Abstand zu diesem liegende Profilbezugslinie mit gleichlangen Teilungen versehen sind.
Mit diesem Zeichengerät lassen sich zwar Abwälzprofile mittels Hüllkurven an einem gegebenen Teilkreis
darstellen, es weist aber in seiner konkreten Ausgestaltung keine weiteren Übereinstimmungen
mit dem erfindungsgemäßen Zeichengerät auf, das in seiner Grundform aus einer einstückigen Schablone
besteht.
Zweckmäßigerweise besteht die Schablone aus durchsichtigem Material, wobei die Linien vorzugsweise
an der Unterseite der Schablone angebracht sind. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können
in der Schablone zusätzlich noch Durchbrüche von weiteren Bezugsprofilen oder deren Teilen vorhanden
sein, insbesondere Durchbrüche für Bezugsprofile mit verschiedenen Flankenwinkeln, für Bezugsprofile
der Verzahnung im Stirnschnitt, für Hoch- und Stumpfprofile oder Vertikalskalen. Die Schablone
kann weiterhin eine im Abstand der Teilkreisteilung oder einer anderen Teilung gleichmäßig unterteilte
und innerhalb der Teilung weiter gleichmäßig unterteilte Skala aufweisen, die parallel zur Profilbezugslinie
liegt, wobei einer der Unterteilungspunkte der Skala auf der Geraden liegt, die durch
die Mitte des Zahnes geht und auf der Profilbezugslinie und der Skala senkrecht steht. Die Schablone
kann auch aus undurchsichtigem Material bestehen, wobei dann die Skala am unteren Rand eines die
Ablesung erlaubenden Durchbruchs liegt. Schließlich kann ein das Bezugsprofil enthaltender Ausschnitt
der Schablone mit dieser trennbar verbunden sein und gegen ein anderes Bezugsprofil augetauscht
werden, wobei bei den austauschbaren Bezugsprofilen und der Schablone jeweils Profilbezugslinien und
Teilungsraster übereinstimmen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In
dieser zeigt
F i g. 1 eine Schablone mit einem Durchbruch, dessen Außen- und Inenkanten unterschiedliche Bezugsprofile
darstellen,
F i g. 2 einen Anwendungsfall der Schablone nach Fig. 1,
F i g. 3 eine Schablone für Bezugsprofile mit verschiedenen Flankenwinkeln,
F i g. 4 eine an ein Hilfslineal angelegte Schablone,
F i g. 5 eine mit Hilfe einer Zeichenmaschine eingerichtete Schablone,
F i g. 6 eine Schablone mit Hilfslineal,
F i g. 7 eine Schablone mit aufgeklebtem Zeichenpapier,
Fig. 8 eine Schablone mit Durchbrüchen zum
Einlegen eines transparenten Zeichenpapiers,
Fig. 9 und 10 eine Schablone mit auswechselbarem Bezugsprofil.
Fig. 1 zeigt die Schablone mit dem Durchbruch, dessen Außenkante α ζ. B. das Bezugsprofil nach
DIN 867 darstellt, zu dem die Profilbezugslinie BB gehört, dessen Innenkante b z. B. das Bezugsprofil
nach DIN 58400 mit kleinem und bei b' mit großem Kopfspiel darstellt. Zum Bezugsprofil der Innenkante
gehört die Profilbezugslinie B'B'. Im ausgebrochenen Teil der Schablone ist ein mit 5 Polygonschnitten
gezeichneter Zahn sowie der zur Konstruktion notwendige Teilkreis /·„ und der Verschiebungskreis rx
zu sehen. Das Teilungsraster der Schablone besteht im dargestellten Fall aus fünf senkrechten Strichen
je Teilkreisteilung t0. Der Radius des Teilkreises und
Verschiebungskreises wird durch die Gleichungen festgelegt:
r0 = — z;rx = r0 + xm,
wobei ζ die Zähnezahl, m der Modul und χ der Profilverschiebungsfaktor
ist. Die Teilkreisteilung ist i0 = nm.
F i g. 2 dient zur Beschreibung des Zeichenverfahrens
(s. Text weiter unten). Es bedeutet M Drehachse des Zahnrades, C0 Teilungspunkt am Teilkreis, nach
dem die Schablone gerade ausgerichtet ist, Cx Tangierungspunkt
der Profilbezugslinie mit dem Verschiebungskreis rx.
Fig. 3 zeigt eine Schablone nach Fig. 1, bei der
Durchbrüche für Bezugsprofile mit verschiedenen Flankenwinkeln angebracht sind, so z. B. für Winkel
<xQn = 0, 15, 20, 25,. 30°. Durchbracht mit einer
Teilung von Vielfachen des Moduls dient zur Zeichnung beliebiger Evolventen. Durchbruch c zur Zeichnung
bestimmter Evolventenpunkte. Statt verschiedener Flankenwinkel können die diversen Durchbrüche
auch für die Zeichnung verschiedener Schrägungswinkel eingerichtet werden, so z. B. für ßg = 0,
15, 20, 25, 30°. Die Durchbrüche entsprechen dann den Bezugsprofilen der Verzahnung im Stirnschnitt.
F i g. 4 stellt eine Schablone nach F i g. 1 bzw. 6 dar. Es bezeichnet α und a! ein Hilfslineal, c und c'
die Schablone in verschiedenen Stellungen, P die Teilungspunkte am Teilkreis, P' die entsprechenden
Punkte am Verschiebungskreis.
F i g. 5 zeigt eine Schablone ähnlich F i g. 6, die mit Hilfe einer Zeichenmaschine eingerichtet wird.
Es bedeutet α Lineal der Zeichenmaschine, b Klebband,
c und d Absätze zum Anlegen und Befestigen der Schablone am Lineal, e Entfernung von Profilbezugslinie
BB zur Maßstabskante des Lineals a, /Schablone, gzweites Lineal der Zeichenmaschine.
F i g. 6 stellt eine Variante der Schablone in F i g. 5 dar, welche ohne Zeichenmaschine gehandhabt
werden kann. Es bedeutet α Hilfslineal, b zusätzlicher Durchbruch zum Hauptbezugsprofil für
verschiedene Flanken- oder Schrägungswinkel ähnlich wie in F i g. 3, c Varianten für verschiedene Ausbildungen
des Zahnfußes, d möglicher Durchbruch bei Verwendung von undurchsichtigen Schablonen,
e, e', e" Abstände der Bezugsprofile zur Teilungsskala, /Teilungsskala, g, g' die Schablone in Zeichenpapier.
Fig. 7 zeigt die Schablone nach Fig. 4 mit aufgeklebtem
Zeichenpapier zum Konstruieren von Werkzeugprofilen bei gegebenen Zahnformen.
Es bedeutet α Schablone, b transparentes Zeichenpapier,
c Befestigungsstreifen, d Werkstückprofil, e konstruiertes Werkzeugprofil, PP Profilbezugslinie
des Werkzeugprofils e.
F i g. 8 zeigt die Schablone ähnlich wie in F i g. 7 mit Durchbruch α und b zum Einlegen eines transparenten
Zeichenpapiers zur Konstruktion des Werkzeugprofils. Es bedeutet a, b Durchbruch, c Transparentpapier,
d Befestigungsstreifen, PP' Profilbezugslinie auf der Schablone und auf dem Papier.
F i g. 9 zeigt die Schablone ähnlich wie in F i g. 1 mit beliebig auswechselbarem Bezugsprofil c. Es bedeutet
α und b Durchbruch ähnlich F i g. 8, c auswechselbare Profilschablone, d Befestigungsstreifen,
5 6
BB Profilbezugslinie auf Schbalone und auf aus- Die Anzahl der Aufteilungen pro Teilkreistei-
wechselbarem Bezugsprofil. lung /0 entspricht der Spannutenzahl am Fräser. Pro-
Fig. 10 stellt die Schablone ähnlich wie in Fig. 9 file von Fräsern mit weniger Spannuten erhält man
dar. Es bedeutet α Schablone mit kreisförmigem durch jeweiliges Überspringen eines oder mehrerer
Durchbruch, c auswechselbare Profilschablone, BB 5 Wälzschritte.
Profilbezugslinie auf Schablone und auswechselba- Die in F i g. 3 dargestellte Schablone wird genauso
rein Bezugsprofil. wie die Schablone nach F i g. 1 angewendet. Da es
, _ , ,, ■ _ . , häufig erwünscht ist, Bezugsprofile mit verschiede-
Beschreibung der Schablone, der Zeichen- nen Fiankenwinkeln der Zeichnung zugrunde zu Ie-
verfahren und des Anwendungsbereiches 10 gen>
sind entsprechende Durchbrüche angebracht.
Die Schablone (Fig. 1, 3, 4, 7, 8, 9, 10) besteht Bei den nicht in der Mitte liegenden Durchbrüchen
aus einer Klarsichtfolie, in die ein schmaler Spalt so müssen die Rechts- und die Linksflanke getrennt
eingeschnitten ist, daß beim Nachziehen der äußeren gezeichnet werden. Die senkrecht stehenden und die
oder inneren Kante mit einem Schreiber das abge- punktförmigen Durchbrüche dienen zum Zeichnen
wälzte Profil eines Zahnes entsteht. Dazu ist die Fo- 15 beliebiger Evolventen als Hüllschnittkurven oder zum
lie einerseits dünn genug, um die Zeichenkante dicht Zeichnen beliebiger Punkte von Evolventen. So kann
an die Zeichenebene zu bringen, andererseits aber man mit diesen Durchbrüchen b sowohl eine Evolso
steif, daß sie sich beim Nachzeichnen nicht ver- ventenflanke für Verzahnungen mit dem halben
formt. Außerdem befinden sich auf der Schablone Flankenwinkel von ao„ = 0° als auch von ao„ = 15,
die Profilbezugslinie BB und von der Mitte des Zah- 20 20, 25 oder 30° usw. zeichnen. Wird z. B. der
nes ausgehend dazu senkrechte Linien im Abstand Durchbruch x0 „= 15° verwendet, dient die Rasterder
Teilkreisteilung (ί0 = nm, wobei die Zahnab- linie 2 und nicht die Rasterlinie 0 als Ausgangslinie
messungen stets das Vielfache des Moduls m sind). usw. Um die Hüllschnittgerade nur so lang zu zeich-Diese
Teilung ist noch durch eine Anzahl weiterer nen, wie sie im Hinblick auf die Unterscheidung
Paralleler gleichmäßig aufgeteilt (in F i g. 1 z. B. in 25 Stumpf- oder Hochprofil sein muß, ist bei allen
fünf Abschnitte). Alle Linien sind in die Unterseite Durchbrüchen eine entsprechende Skala angebracht,
der Schablone eingeritzt, um Anlagefehler weitge- Statt für verschiedene Flankenwinkel ao„ können
hend zu vermeiden. zusätzliche Durchbrüche auch für die Stirnschnitt-Auf der Zeichenebene werden um den Zahnrad- Bezugsprofile bei verschiedenen Schrägungswinmittelpunkt
M (Fig. 2) der Verschiebungskreis rx 30 keinß0 ausgelegt werden.
und der Teilkreis r0 geschlagen. Ein Punkt,auf dem Die Schablone nach Fig. 1 bis 4 und 6 bis 10
Teilkreis wird als Zahnmitte festgelegt, z. B. Punkt O, kann bei Zuhilfenahme eines Lineals a (F i g. 4) auch
und von diesem ausgehend nach beiden Seiten hin für große Zähnezahlen verwendet werden. Das Zeider
Abstand der Parallelschar von der Schablone auf chenverfahren nach F i g. 4 wird folgendermaßen
den Teilkreis übertragen (z. B. mit einem Stechzir- 35 variiert (Beschreibung für Rasterpunkt 4): Das Likel).
So ist jeder Parallelen ein Punkt auf dem Teil- neal α wird an Punkt M sowie an Punkt 4 des Teilkreis
zugeordnet. kreises angelegt. Die Schablone c wird an das Lineal
Die Symmetrieachse des Zahnes auf der Schablone α mit ihrer Längsseite angelegt und zum Mittelpunkt
wird mit dem Teilkreismittelpunkt und dem Aus- M so lange verschoben, bis ihre Profilbezugslinie BB
gangspunkt ο auf dem Teilkreis zur Deckung ge- 40 den Verschiebungskreis rx am Punkt P' tangiert. Li-
bracht, wobei die Profilmittellinie tangential an den neal α wird in die Lage a' verlegt, wobei die Scha-
Verschiebungskreis angelegt werden muß. blone ihre Lage nicht verändern darf.
Durch Nachziehen der Profilumrißlinie entsteht Sodann schiebt man die Schablone in die Lage c',
der erste Hüllschnitt. Für den nächsten Hüllschnitt so daß die Rastergerade 4 der Schablone durch den
wird die Profilmittellinie BB am Verschiebungs- 45 Teilungspunkt 4 am Teilkreis geht. Nun kann die
kreis rx so angelegt, daß die in Wälzrichtung nächste Kontur im Durchbruch nachgezeichnet werden. Auf
Parallele durch den ihr zugeordneten Teilkreis- die gleiche Weise verfährt man mit allen Rasterpunkt
C0 und den Mittelpunkt M geht. In F i g. 2 ist linien.
es z. B. Parallele — 3. Die Profilbezugslinie tangiert In F i g. 5 ist eine etwas andersartige Schablone
am Punkt Cx. Dieser Vorgang wird so lange wieder- 50 dargestellt, welche mit Hilfe einer Zeichenmaschine
holt, bis das Zahnprofil aus der Summe der Einhüll- zu handhaben ist. Die Schablone kann auch undurch-
enden entstanden ist. sichtig sein. Sie hat dann in der Mitte einen recht-
Der gewählte Modul (z. B. m = 20 mm für eine eckigen Durchbruch. Das Verfahren unterscheidet
Schablone in DIN-A4-Format) ist groß genug, um sich gegenüber dem in F i g. 2 beschriebenen da-Zeichenfehler
in bezug auf die Größe des Profils 55 durch, daß die Teilungspunkte zum Abwälzen der
vernachlässigbar klein zu halten. Das Profil für je- Schablone vom Teilkreis r0 auf den Konstruktionsden
anderen Modul läßt sich aus dem gezeichneten kreis rk verlegt werden. Ihr Abstand ist dann entdirekt
projizieren. sprechend dem Radiusverhältnis rk/r0 vergrößert. So
Die zeichenbare Zähnezahl ist bei Schablonen ist z. B. der Abstand der Punkte am Konstruktions-
nach F i g. 1 im allgemeinen nach oben hin begrenzt 60 kreis rk in F i g. 5 etwa doppelt so groß wie die Tei-
durch die Länge der Schablone, da der Zahnradmit- lung am Lineal, weil auch der Radius des Konstruk-
telpunkt als Anlegepunkt erfaßt werden muß. Sie be- tionskreises etwa doppelt so groß ist wie der Radius
trägt für Modul m = 25 mm und Schablonenformat des Teilkreises. Der Abstand der Teilungspunkte am
21 X 30 cm etwa ζ = 25. Lineal bleibt jedoch so groß, als würde am Teilkreis
Jede gewünschte Profilverschiebung kann durch 65 abgewälzt.
die Wahl des Abstandes zwischen Teilkreis r0 und Zeichenverfahren gemäß F i g. 5 (Beschreibung
Verschiebungskreis rx erreicht werden. für Punkt 4): Mit Lineal g, das an Punkt 4 und Mit-
Die Profilverschiebung ist xm = rx — r0. telpunkt M angelegt wird, kann man die Schablone /
in die entsprechende Lage bringen. Wenn sich der Punkt 20 der Linealskala mit der Symmetrieachse
des Bezugsprofils deckt, dann wird der Punkt 24 der Linealskala mit dem Punkt 4 in Deckung gebracht,
und zwar so, daß das Lineal α an dem Konstruktionskreis rk anliegt. Der Abstand rÄ—rx = e muß
beim Zeichnen des Konstruktionskreises natürlich berücksichtigt werden. Ein Zusammenhang zwischen
Polygonschnitt am Zahn und Anzahl der Spannutenzahl des Fräsers ist bei der Methode nicht unmittelbar
gegeben, da die Teilung willkürlich ist.
Eine Vereinfachung der Methode und der Schablone nach F i g. 5 ist in F i g. 6 gegeben. Die Schablone
g unterscheidet sich von der in F i g. 1 dargestellten grundsätzlich dadurch, daß für die Teilkreisteilung
nicht ein ganzes Raster, sondern nur eine Skala/ notwendig ist. Daher ist es möglich, sehr
genau gearbeitete Stahlschablonen zu verwenden und mit harten Nadeln zu ritzen.
Bei undurchsichtigen Schablonen liegt diese Skala am unteren Rand eines Durchbruches d. Die Skala
ist wieder in π-facher Teilung des Moduls ausgelegt.
Zeichenverfahren für Punkt 4: Die Schablone wird in die Lageg' gebracht und mit ihrer Kante (oder
mit der Symmetrielinie) an den Mittelpunkt M und den Punkt 4 des Konstruktionskreises rk angelegt. Sie
wird so lange zum Mittelpunkt hin verschoben, bis die Linie / am Punkt 4 des Konstruktionskreises anliegt.
Mit Hilfe des Lineals α wird die Schablone aus der Lage g' in die Lage g parallel verschoben, bis der
Punkt 4 ihrer Skala / mit dem Punkt 4 am Konstruktionskreis rk in Deckung ist. Nun kann die Umrißlinie
des Bezugsprofils nachgefahren und auf dem Papier h aufgezeichnet werden. Da die Schablone
keine Rasterlinie hat, können zahlreiche zusätzliche Durchbrüche für andere Flankenwinkel und für
entsprechende Schrägungswinkel sowie zusätzliche Mechanismen zur Zusammensetzung und Einstellung
von Profilformen angebracht werden. Der Radiusunterschied zwischen Konstruktions- und Verschiebungskreis
muß natürlich je nach Lage des Durchmessers verändert werden und entspricht für Durchbruch
B'B' der Entfernung e\ für Durchbruch B"B"
der Entfernung e". Die Durchbrüche c sind für Variationen
der Fußausrundung am Zahnfluß gedacht. Man kan danach verschiedene Profile mit entsprechenden
Fußausrundungen kombinieren, indem das aktive Zahnprofil und die Fußausrundung getrennt
gezeichnet werden.
Die Umkehrung des Verfahrens kann zur Konstruktion von Werkzeugprofilen verwendet werden,
wenn ein Zahnprofil vorgegeben ist. F i g. 7 zeigt eine Schablone nach Fig. 1, auf deren einer Seite
ein Transparentpapier b aufgeklebt ist, und zwar so, daß die Profilbezugslinie PP mit der auf dem Transparentpapier
angebrachten in Deckung kommt.
Die Schablone wird nun nach dem beschriebenen Verfahren am Teilkreis des Zahnrades abgewälzt,
und bei jedem Wälzschritt wird die Profilkontur auf dem Transparentpapier durchgezeichnet. Die Umhüllende
sämtlicher durchgezeichneter Konturen ergibt die Zahnlücke des Werkzeugprofils.
Eine Variante zu F i g. 7 ist in F i g. 8 dargestellt. Um Parallaxfehler beim Zeichnen zu vermeiden,
wird das Transparentpapier nicht auf die Schablone
ίο aufgeklebt, wie in F i g. 7, sondern durch die Durchbrüche
a, b durchgezogen. Das Papier liegt nun unmittelbar auf der durchzuzeichnenden Unterlage. Es
wird z. B. durch den Klebstreifen d festgehalten. Die Rasterlinien und die Profilbezugslinien müssen am
Transparentpapier aufgezeichnet werden.
Möglichkeiten für das Befestigen von auswechselbaren Bezugsprofilen sind in Fig. 9 und 10 dargestellt.
Die auswechselbare Profilschablone c wird z.B. mit Klebstreifen im Durchbruch α festgehalten. Nach
Fig. 10 kann die auswechselbare Profilschablonec
einfach in einen runden Durchbruch der großen Schablone α eingesetzt werden.
Alle beschriebenen Varianten für Schablonen nach Fig. 1 gelten auch für Schablonen nach Fig. 5
und 6.
Wesentlich für das Zeichnen von Polygonprofilen mit vorgegebener Polygonzahl (entsprechend der
Stollenzahl des Abwälzfräsers) ist das Verhältnis zwischen Rasterteilung der Schablone und dem Modul
des aufgezeichneten Bezugsprofils. Wenn die Abmessungen des Bezugsprofils in Vielfachem des
Moduls gezeichnet werden, muß die Rasterteilung ein π-faches des Moduls betragen. Kommt es auf
die Anzahl der Polygonschnitte nicht an, so kann die Rasterteilung beliebig sein. Sie muß nur mit der
Teilung am Teilkreis übereinstimmen.
Die Schablone kann zu folgenden Zwecken verwendet werden:
1. Zum Zeichnen einer beliebigen Zahnform in Abhängigkeit von Zähnezahl und Profilverschiebung
bei gegebenem Bezugsprofil mit vorgegebener Spannutenzahl des Wälzfräsers.
2. Zur Untersuchung des Einflusses der Spannutenzahl auf die Polygonform der Zahnflanke.
3. Zum Finden neuer Profilformen, die durch Abwälzen erzeugbar sind (z. B. Erzeugen von Rändelscheiben
und Keilnutverzahnungen, Sperradprofilen usw.).
4. Zum Zeichnen der Evolvente zu beliebigen Kurven.
5. Zum Ermitteln des Einflusses verschiedener Kopfrücknahme, Protuberanzform, Werkzeugzahnformen
auf die Fußausrundung und auf die Zahndicke am Zahnkopf und am Zahnfuß.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
309 541/10
Claims (6)
1. Zeichengerät zum Zeichnen von Abwälz- dieser Art wird allein die Evolventenflanke eines
profilen an einer gegebenen, auf der Zeichen- 5 Zahnes gezeichnet und nicht das ganze Zahnprofil
ebene aufgetragenen Kurve, gekennzeich- einschließlich der Fußausrundung.
net durch eine Schablone mit einem Durch- Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, diesen
bruch in Form eines Spaltes, dessen innere und/ Mangel zu vermeiden und ein Zeichengerät zu schaf-
oder äußere Kante ein ganzes Bezugsprofil oder fen, mit dessen Hilfe ohne weitere Zusatzvorricheinen
Teil eines Bezugsprofils, vorzugsweise eines io tungen jedes beliebige Zahnprofil, das durch Abwälz-Zahnes,
darstellt, mit einer Profilbezugslinie verfahren entsteht, gezeichnet werden kann,
auf der Schablone und mit von der Mitte des Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Bezugsprofils ausgehend senkrecht zu der Profil- Schablone mit einem Durchbruch in Form eines Spalbezugslinie parallelen Linien, vorzugsweise in tes, dessen innere und/oder äußere Kante ein ganzes einem Abstand, der einer Zahnradteilung ent- 15 Bezugsprofil oder einen Teil eines Bezugsprofils, vorspricht, wobei diese gewählte Teilung durch eine zugsweise eines Zahnes, darstellt, mit einer Profilbe-Anzahl weiterer Parallelen gleichmäßig aufgeteilt zugslinie auf der Schablone und mit von der Mitte ist. des Bezugsprofils ausgehend senkrecht zu der Profil-
auf der Schablone und mit von der Mitte des Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Bezugsprofils ausgehend senkrecht zu der Profil- Schablone mit einem Durchbruch in Form eines Spalbezugslinie parallelen Linien, vorzugsweise in tes, dessen innere und/oder äußere Kante ein ganzes einem Abstand, der einer Zahnradteilung ent- 15 Bezugsprofil oder einen Teil eines Bezugsprofils, vorspricht, wobei diese gewählte Teilung durch eine zugsweise eines Zahnes, darstellt, mit einer Profilbe-Anzahl weiterer Parallelen gleichmäßig aufgeteilt zugslinie auf der Schablone und mit von der Mitte ist. des Bezugsprofils ausgehend senkrecht zu der Profil-
2. Zeichengerät nach Anspruch 1, dadurch bezugslinie parallelen Linien, vorzugsweise in einem
gekennzeichnet, daß die Schablone aus durch- 20 Abstand, der einer Zahnradteilung entspricht, wobei
sichtigem Material besteht und die Linien vor- diese gewählte Teilung durch eine Anzahl weiterer
zugsweise an der Unterseite der Schablone aufge- Parallelen gleichmäßig aufgeteilt ist, gelöst.
bracht sind. Die Flankenform des Zahnprofils wird durch
3. Zeichengerät nach Anspruch 1 oder 2, da- Hüllkurven dargestellt. Die Anzahl der Hüllkurven
durch gekennzeichnet, daß in der Schablone zu- 25 ist maßgebend für die Genauigkeit des Profilverlausätzlich
noch Durchbrüche von weiteren Bezugs- fes. Sie kann im Rahmen der eingezeichneten Teistoffen
oder deren Teilen vorhanden sind, ins- lung der Schablone gewählt werden, jedoch nicht
besondere Durchbrüche für Bezugsprofile mit ver- größer sein als die Anzahl der Teilstriche innerhalb
schiedenen Flankenwinkeln, für Bezugsprofile einer Teilung t0 auf der Schablone (in Fig. 1 z.B.
der Verzahnung im Stirnschnitt, für Hoch- und 30 5 Teilstriche, in praktischen Ausführungen etwa 24
Stumpfprofile oder Vertikalskalen. bis 30 Teilstriche). Die Hüllkurve besteht aus einem
4. Zeichengerät nach einem der Ansprüche 1 Polygonzug, der dem beim Abwälzfräsverfahren entbis
3, gekennzeichnet durch eine im Abstand der stehenden tatsächlichen »Polygonprofil« genau ent-Teilkreisteilung
oder einer anderen Teilung gleich- spricht, wenn die Anzahl der Polygonseiten beim
mäßig unterteilte und innerhalb der Teilung wei- 35 geschilderten Verfahren gleich der Anzahl der Spanter
gleichmäßig unterteilte Skala, die parallel zur nutenzahlen des Fräsers ist. Die Abwälzbewegung
Profilbezugslinie liegt, wobei einer der Untertei- der Schablone wird dadurch herbeigeführt, daß die
lungspunkte der Skala auf der Geraden liegt, die auf dem Teilkreis r0 aufgetragene Teilung genau derdurch
die Mitte des Zahnes geht und auf der jenigen des Schablonennetzes entspricht. Das Prinzip
Profilbezugslinie und der Skala senkrecht steht. 40 besteht nur darin, daß durch die Anordnung der
5. Zeichengerät nach Anspruch 4, dadurch ge- . Netzlinien, welche mit dem Teilkreismittelpunkt und
kennzeichnet, daß die Schablone aus undurch- den Teilungspunkten am Teilkreis in Deckung gesichtigem
Material besteht und die Skala am un- bracht werden müssen, eine Wälzbewegung zwischen
teren Rand eines die Ablesung erlaubenden Schablone und Zeichenpapier nachgeahmt wird. Die
Durchbruchs liegt. 45 radiale Lage der Schablone wird durch das In-Dek-
6. Zeichengerät nach einem der Ansprüche 1 kung-Bringen der Profilmittellinie mit einem zum
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein das Be- Mittelpunkt des zu zeichnenden Profils konzentrizugsprofil
enthaltender Ausschnitt der Gesamt- sehen Kreis festgelegt. Wird nicht von einem Kreis,
schablone mit der Gesamtschablone trennbar ver- sondern von einer beliebigen anderen Kurve abgebunden
ist und gegen ein anderes Bezugsprofil 50 wälzt, dann können die zu dieser Kurve gehörigen
austauschbar ist, wobei bei den austauschbaren Evolventen erzeugt werden.
Bezugsprofilen und der Gesamtschablone jeweils Der abzuwälzende Punkt ist in der Schablone
Profilbezugslinie und Teilungsraster übereinstim- durch einen entsprechenden Durchbruch gekennzeich-
men. net und kann mittels Bleistift nachgefahren und auf
55 dem darunterliegenden Papier festgehalten werden.
Nach einem älteren, nicht zum Stand der Technik
gehörenden Vorschlag (deutsches Patent 1 241 626) weist ein Zeichengerät zum Darstellen von Stirn-
Die Erfindung betrifft ein Zeichengerät zum schnitten an Evolventenzahnrädern mit Gerad-
Zeichnen von Abwälzprofilen an einer gegebenen 60 und Schrägverzahnung an einem gegebenen, auf
auf der Zeichenebene aufgetragenen Kurve. der Zeichenebene aufgetragenen Erzeugungswälz-
Im Laufe der Entwicklung der Verzahnungstech- kreis einen Rahmen auf, der um eine im Mittel-
nik hat es zahlreiche Versuche gegeben, Zeichen- punkt des Erzeugerwälzkreises zur Zeichenebene
hilfen zur Darstellung von Rollkurven, z. B. von senkrecht stehende Achse drehbar ist und auf einer
Zykloiden und Evolventen zu entwickeln. Diese 65 im veränderlichen Abstand zum Mittelpunkt einstell-
Zeichenverfahren verwenden einen Stangenzirkel, baren Schiene eine auf dieser Schiene verschiebbare,
der ein zweites, zur Zirkelstange relativ bewegliches das Zahn- bzw. Zahnlückenprofil darstellende Scha-
Glied aufweist. Die Relativbewegung des zweiten blone trägt, wobei der Erzeugungswälzkreis und eine
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511486936 DE1486936A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19511486936 DE1486936A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen |
| DER0044101 | 1966-09-12 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1486936A1 DE1486936A1 (de) | 1969-07-31 |
| DE1486936B2 DE1486936B2 (de) | 1973-10-11 |
| DE1486936C3 true DE1486936C3 (de) | 1974-05-09 |
Family
ID=25752332
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19511486936 Granted DE1486936A1 (de) | 1951-01-28 | 1951-01-28 | Schablone zum Zeichnen von Abwaelzprofilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1486936A1 (de) |
-
1951
- 1951-01-28 DE DE19511486936 patent/DE1486936A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE1486936A1 (de) | 1969-07-31 |
| DE1486936B2 (de) | 1973-10-11 |
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| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |