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DE406164C - Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen - Google Patents

Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen

Info

Publication number
DE406164C
DE406164C DEM82858D DEM0082858D DE406164C DE 406164 C DE406164 C DE 406164C DE M82858 D DEM82858 D DE M82858D DE M0082858 D DEM0082858 D DE M0082858D DE 406164 C DE406164 C DE 406164C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
functions
comb
teeth
threads
combs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM82858D
Other languages
English (en)
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Individual
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Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE406164C publication Critical patent/DE406164C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09DRAILWAY OR LIKE TIME OR FARE TABLES; PERPETUAL CALENDARS
    • G09D1/00Railway or like time or fare tables; Indicating or reading aids therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Measurement Of The Respiration, Hearing Ability, Form, And Blood Characteristics Of Living Organisms (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen, die für alle gebräuchlichen Koordinatensysteme paßt. Meistens erfolgte die graphische Darstellung von Funktionen durch Zeichnung auf einem Blatt Papier oder einer Tafel, die genau eingeteilt war, um ein schnelles Abmessen der Koordinaten zu ermöglichen. Diese Darstellungsweise zeigt mehrere Nachteile. Insbesondere zwingt jeder Irrtum zu einer Radierung, welche die richtigen Linien in der Nähe beschädigt. Um dieses zu vermeiden, hat man schon vorgeschlagen, die Zeichnung der graphischen Darstellungen von Funktionen mittels körperlicher Linien (Fäden oder Bänder, gewebt oder .aus Metall) zu verwirklichen, welche die vorher bestimmten Punkte jeder Kurve verbindet.
  • Derartige Einrichtungen werden durch einen Rahmen gebildet, an dessen beiden aufrechtstehenden Schenkeln Fäden in gleichen Abständen gespannt waren. Dabei wurden Nferkzeichen von zwei aufeinanderfolgenden und in der Längsrichtung beweglichen Fäden Bierart getragen, daß sie auf der geeigneten Ordinate eingestellt werden konnten und gleichzeitig als Befestigungspunkte für die körperliche Linie dienten. Bei dieser Einrichtung stellen die zwischen zwei aufrechten Schenkeln des Rahmens gespannten Fäden Punkte derselben Abszisse dar. Um nun leicht eine Linie festzulegen, ist es nötig, daß man diesen Rahmen in Verbindung mit einem Blatt Papier benutzt, auf welchem Linien senkrecht zu besagten Fäden gezogen sind, wobei jede Linie Punkte derselben Ordinate darstellt.
  • Man kann nun, um den Nachteil zu beseitigen, wonach die Einrichtung nur mit einer graduierten Tafel verwendbar ist, auf jedem Faden Punkte derselben Ordinate bezeichnen. Diese neue Einrichtung würde somit Vorteile aufweisen. Damit diese Richtungslinien von Punkten derselben Ordinate dauerhaft wären, müßten die Punkte clurch 'Marken - erhaben oder hohl - angezeigt werden. Diese Marken würden auch die beweglichen Merkzeichen entbehrlich machen, wenn sie genügend nahe ständen, so daß man an ihnen unmittelbar die k#**irperliche Linie befestigen könnte.
  • Dieses wird nun durch die vorliegende Erfiüdung erreicht, «-elche dadurch gekennzeichnet ist, daß die zwischen zwei aufrechten Schenkeln des Rahmens gespannten Fäden durch Kämme ersetzt werden, deren Zähne von konstanter Dicke in gleichem Abstande stehen, so daß sie bestimmte Ordinatenpunkte darstellen können. Hierbei geht die körperliche Linie zwischen zwei Zähnen eines Kammes hindurch und kann durch die Elastizität der Zähne festgehalten werden. Ferner sind die verschiedenen Kämme durch Plättchen von konstanter Breite getrennt, auf welchen die Merkzeichen angebracht werden.
  • Auf derZeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
  • Es stellen dar: Abb. i einen Kamm, Abb.2 und 3 andere Ausführungsforrne» desselben, Abb. 4 einen Grundriß der ganzen Vorrichtung, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie .g-: der Abb.4. Abb.6 einen Schnitt nach der Linie B-B der Abb. d., Abb. j einen Schnitt nach der Linie C-C der Abb. q..
  • Wie in den Abb. i bis 3 dargestellt ist, kann die Verzahnung der Kämme i durch eingesägte Zähne, senkrecht oder geneigt zum Kammrücken oder durch Einkerbungen von geeignetem Querschnitt gebildet werden, die so ausgeschnitten «erden, d@aß sie den Faden halten können (Abb.2 und 3).
  • Diese Kämme, deren Zahl entsprechend dem einzelnen Falle veränderlich ist,. werden in geeigneten auf einer ebenen oder krummen Fläche angebrachten Nuten befestigt. Bei dem dargestellten Beispiel sind die Kämme durch kleine Plättchen 3 getrennt, die aneinandergepreßt werden und sich in Nuten oder auf Gleitschienen von geeignetem Querschnitt ( schwalbenschwanzförtnig) verschieben. Das letzte Plättchen q. ist z. B. mittels einer Schraube 5, welche jede Verschiebung verhindert, befestigt.
  • Die Plättchen 3 haben meistens eine oder mehrere Stricheinteilungen 6, die das Ablesen erleichtern. Ebenso können die Zähne der Kämme regelmäßig in Übereinstimmung mit den Stricheinteilungen der Plättchen gefärbt sein.
  • Die Plättchen können mit Zelluloid oder anderem Material belegt werden, damit man Notizen, Zeichen oder Verbesserungen machen kann. Die äußersten Platten können ein oder mehrere Striche haben, welche eine Skala, einen Maßstab für die Ordinaten bilden.
  • Die Fäden werden an einem ihrer Enden z. B. durch eine Perle oder irgendein anders Befestigungsorgan gehalten. An dem anderen Ende können diese Fäden j ein Gege;igewicht 8 haben, das ihre Spannung bewirkt. An diesem können Marken befestigt werden, welche angeben, zu welcher Funktion die durch den Faden dargestellte Kurve gehört. Man kann auch die Fäden zu ihrer Spannung auf einem Aufwickelungsorgan, einer kleinen Rolle 9, wie beispielsweise dargestellt, befestigen, deren Achse durch eine in der Platte (Rahmen) befestigte Schraube gebildet wird.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung kann in allen Zweigen der menschlichen Tätigkeit Verwendung finden, welche den Gebrauch von graphischen Darstellungen von Funktionen nötig macht. Die Verwendung von Kämmen mit feiner Teilung, welche bis etwa auf einen Millimeter für den Zahn gehen kann, ermöglicht Darstellungen von geringen Abmessungen und somit leicht entfernbar zu schaffen, entsprechend denen, die bisher auf Millimeterpapier gemacht wurden.
  • 1.Zan kann auch Schutzeinrichtungen für die gemachten Darstellungen anbringen. Man kann das ganze mit einer abnehmbaren Glasplatte oder auch nur die Kämme mit einem Cberzug bedecken, der verhindert, daß der Faden von den Zähnen abfällt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen, bei welcher die Kurven mittels körperlicher Linien festgelegt werden, welche die auf einer zu den Koordinatenachsen parallelen Geraden gelegenen Merkzeichen verbinden, dadurch gekennzeichnet, daß die Merkzeichen durch Kämme gebildet werden, die parallel und in gleichen Abständen zueinander angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Kämmen durch bewegliche oder feste Plättchen erzeugt wird, die in Nuten oder auf Gleitschienen auf dem Träger angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammzähne an ihrem unteren Ende oder an ihrer Wurzel schmäler ausgebildet sind, um ein Abfallen der körperlichen Fäden von der Verzahnung des Kammes zu verhindern. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch eine den vorspringenden Teil der Kämme bedeckende Haube, welche das Abfallen der körperlichen Fäden zu verhindern vermag.
DEM82858D 1922-12-07 1923-10-27 Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen Expired DE406164C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR406164X 1922-12-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE406164C true DE406164C (de) 1924-11-15

Family

ID=8897249

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM82858D Expired DE406164C (de) 1922-12-07 1923-10-27 Vorrichtung zur graphischen Darstellung von Funktionen

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