DE443037C - Loetkolben - Google Patents
LoetkolbenInfo
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- DE443037C DE443037C DEC37141D DEC0037141D DE443037C DE 443037 C DE443037 C DE 443037C DE C37141 D DEC37141 D DE C37141D DE C0037141 D DEC0037141 D DE C0037141D DE 443037 C DE443037 C DE 443037C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K3/00—Tools, devices, or special appurtenances for soldering, e.g. brazing, or unsoldering, not specially adapted for particular methods
- B23K3/02—Soldering irons; Bits
- B23K3/021—Flame-heated soldering irons
- B23K3/022—Flame-heated soldering irons using a gaseous fuel
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Gas Burners (AREA)
Description
448 0S7
in Lyon.
Gegenstand der Erfindung ist ein Lötkolben mit innerer Verbrennungskammer, die eine Einlaßöffnung
für brennbares Gasgemisch tind zwei seitliche Auslaßöffnungen für die Verbrennungsgase
besitzt und deren innerer Raum durch eine Scheidewand zur Führung der Flammen geteilt
ist.
Die Erfindung besteht darin, daß die Scheidewand durch ein an beiden Enden offenes und
ίο durch die beiden Auslaßöffnungen des Kolbens hindurchgeführtes Rohr gebildet ist, von dem
eine Mantelzone in der Breite der Einlaßöffnung des Kolbens derart aufgeschnitten und tangential
aufgebogen ist, daß sie mit den Wänden der Kammer einen Kanal bildet, der in der Verlängerung
der Einlaßöffnung liegt, und daß unterhalb der aufgebogenen Mantelzone eine Austrittsöffnung entsteht, durch welche die Verbrennungsgase
aus der Kammer durch die beiden offenen Enden des Rohres in die freie Luft entweichen,
wobei der äußere Rohrmantel und die aufgebogene Mantelzone des Rohres die Flan>
men derart führen, daß diese die Kammerwand gänzlich bedecken.
Es ergibt sich aus dieser Anordnung, daß die von der Einlaßöffnung herkommende Flamme
durch die von der aufgebogenen Mantelzone gebildete Klappe und durch das Rohr derart geführt
wird, daß sie den Wänden der Kammer folgt und das Rohr umspült, um unter die Klappe zu gelangen, von wo sie dann in das
Rohr eintritt und schließlich durch dessen beide Enden austritt.
Man hat bereits Lötkolben dieser Art vorgeschlagen, die mit einer Kammer versehen sind,
in welcher die Verbrennung erfolgt, und die durch eine Zunge in zwei Abteile geteilt ist, von denen
das eine mit dem Einlaß, das andere mit dem Auslaß verbunden ist.
Die Anordnung dieser Zunge ist nachteilig, denn durch diese Zunge werden die Gase nicht
derart geführt, daß ein gleichmäßiges Fließen entsteht. Im Gegenteil, die plötzlichen Richtungsänderungen,
welche diese Zunge im Innern der Kammer bewirkt, verursachen Wirbelströmungen, die dem Fließen einen ziemlich
großen Widerstand entgegenstellen. Die Erwärmung leidet folglich darunter und der Wirkungsgrad
des Lötkolbens ist schlecht. Bei der Anordnung gemäß der Erfindung dagegen werden die Gase derart geführt, daß keine
scharfe Richtungsänderung entsteht. Die Kammerwände werden gleichmäßig und gänzlich von
der Flamme beleckt. Die Erwärmung erfolgt somit unter günstigen Bedingungen, und der
Wirkungsgrad ist demjenigen der bekannten Vorrichtungen
dieser Art überlegen.
Man hat ebenfalls einen Lötkolben vorgeschlagen, bei welchem die Flamme nach dem
Innern eines hohlen, glockenförmigen Kopfes gerichtet ist und durch Öffnungen in die freie
Luft entweicht, die an der Basis der Glocke vorgesehen sind.
Die behauptete Wirkung dieses Lötkolbens scheint zweifelhaft zu sein, denn es ist unwahrscheinlich,
daß im Innern der Glocke eine Flamme entstehen kann, ohne vollständig erstickt zu werden, da sie ja von einem Mantel verbrannter
Stoffe umgeben ist. Es ist sehr wahrscheinlich, daß bei einem solchen Lötkolben die
Verbrennung gar nicht im Innern entsteht, sondern an der Mündung der Austrittsöffnungen,
wobei dann die Kammer hauptsächlich als verdampfender Teil wirkt.
Gemäß der Erfindung wird die Flamme, welche von der vollständigen Verbrennung herrührt,
in drehende Bewegung versetzt und auf den Seiten des Kolbens ausgestoßen.
Verschiedene Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind auf der Zeichnung
dargestellt.
Abb. ι ist eine Ansicht des Lötkolbens mit teilweisem Schnitt.
Abb. 2 ist ein Schnitt nach der Linie A-A der Abb. i.
Abb. 3 ist eine Teilansicht ähnlich wie Abb. 1, aus welcher jedoch der Kolben in einer anderen
Stellung ersichtlich ist.
Die Abb. 4 und 5 zeigen verschiedene Ausführungen und Anordnungen der Kammer im
Innern des Kolbens.
Gemäß den Abb. 1 und 2 besteht der Kolben aus zwei Hauptteilen, und zwar
1. der Heizvorrichtung oder dem Griff,
2. dem eigentlichen Kolben. Die Heizvorrichtung umfaßt ein Rohr 1 für
die Zuleitung von Gas und Luft oder von Brennstoff und eines die Verbrennung fördernden
Stoffes, eine Düse 2, ein Luftzuführungsrohr 3, eine Gasleitung 4, welch letztere jeweils durch
Hähne 5 und 6 gesteuert werden, einen Griff 7, der das Rohr 1 umgibt, und einen Kolbenhalter
8, der auf dem Rohr 1 durch eine Sperrschraube 21 befestigt ist.
Der Kolben selbst besteht aus einem Körper 9, der mit dem Halter 8 durch einen Bügel 10
44B037
verbunden ist, wobei die Klemmung mit Hilfe einer Schraube ii erzeugt wird. Kanäle xz und
18 sind in diesem Körper vorgesehen und münden in eine Heizkamrner 13, die durch eine
Wand 14 unterteilt ist, welche ebenfalls ein Ausströmrohr 15 bildet, welch letzteres in Ausströmdüsen
16 und 17 ausläuft. Im Körper 9 ist außerdem eine Vertiefung 20 vorgesehen.
Die Wirkungsweise des Kolbens ist folgende:
Die aus der Düse 2 entspringende Flamme dringt in den Kanal 12. Diese Flamme, welche
in kreisförmige oder elliptische Bewegung versetzt wird, was von der Gestalt der Kammer abhängt,
gelangt in die eigentliche Heizkammer 13, in welcher die vollkommene Verbrennung vor
sich geht und die verbrannten Gase gegen die Wand 14 stoßen, bevor sie sich in das Ausströmrohr
15 begeben, von wo sie durch die Ausströmdüsen 16 und 17 in die freie Luft gelangen.
Die Verbrennungskammer 13 kann kreisförmigen Querschnitt besitzen, wie dies in Abb. 1, 3
und 4 dargestellt ist; sie kann aber auch einen elliptischen Querschnitt erhalten, wie dies Abb. 5
zeigt. Die Kammer kann eine glatte innere Fläche besitzen, wie dies aus den Abb. 1 und 3
hervorgeht oder innen mit gezackten Wänden versehen werden, wie dies aus den Abb. 4 und 5
ersichtlich ist. Die Zacken haben den Zweck, die Berührungsflächen der Flamme zu vergrößern
und gleichzeitig die Bewegung der Flamme zu bremsen, um die Verbrennung in einem möglichst
kleinen Raum und in möglichst kurzer Zeit zu ermöglichen.
Der eigentliche Kolben ist drehbar angeordnet. Er kann die in den Abb. 1 oder 3 angedeuteten Stellungen einnehmen. In der Stellung ; nach Abb. 1 begibt sich die Flamme in den j Kanal 12, während in der Stellung nach Abb. 3 ■ die Flamme durch den Kanal 18 in die Ver- j
Der eigentliche Kolben ist drehbar angeordnet. Er kann die in den Abb. 1 oder 3 angedeuteten Stellungen einnehmen. In der Stellung ; nach Abb. 1 begibt sich die Flamme in den j Kanal 12, während in der Stellung nach Abb. 3 ■ die Flamme durch den Kanal 18 in die Ver- j
4.0 brennungskammer dringt. In der Stellung nach !
Abb. ι ist der Kanal 18 durch einen Zapfen ig
abgeschlossen, der mit dem Halter 8 aus einem I Stück besteht. Bei der Anordnung nach Abb. 3 '
dringt dieser Zapfen in die Vertiefung 20 und zwingt dadurch den Kolben, genau die ihm zukommende
Stellung einzunehmen.
Das Ausströmrohr 15 ist fest mit dem Bügel 10
verbunden, wodurch die Wand 14 stets mit Bezug auf den Zuleitungskanal für die Flamme der
Düse 2 die gleiche Stellung einnimmt.
Der Halter 8 kann auf der Stange 1 derart gleiten, daß die Düse 2 mehr oder weniger von
den Kanälen 12 oder 18 abgerückt ist. Hierdurch kann man somit die Anordnung derart
treffen, daß die Stichflamme mehr oder weniger in das Innere dieser Kanäle eindringt, und man
kann die Vorrichtung der Art und Länge der Flamme entsprechend einstellen, die durch die
Verbrennung der verwendeten Gase erzeugt wird.
Wenn auch der beschriebene Lötkolben für das Arbeiten mit Gas und Druckluft eingerichtet
ist, so liegt doch auf der Hand, daß als Heizmittel allgemein alle gasförmigen Brennstoffe
in Betracht kommen können, wie z. B. Naturgas, Leuchtgas, armes Gas, Wassergas, Luftgas, Petroleumgas,
Azetylen und alle ähnlichen reinen oder vorher mit Luft vermischten Gase.
Der Vorteil des beschriebenen Lötkolbens besteht darin, daß er eine große Berührungsfläche
zwischen der Flamme und der zu erwärmenden Wand herstellt und die Ableitung der verbrannten Gase besorgt, die niemals nach
dem Eintrittskanal zurückströmen können.
Es ergibt sich aus dieser Anordnung eine Brennstoffersparnis, da keine Verluste der
Flamme durch Strahlung außerhalb des Kolbens entstehen und die Erwärmung des Kolbens mit
größerer Geschwindigkeit erzielt wird.
Claims (2)
1. Lötkolben mit innerer Verbrennungskammer, die eine Einlaßöffnung für brennbares
Gasgemisch und zwei seitliche Auslaßöffnungen für die Verbrennungsgase besitzt und deren innerer Raum durch eine Scheidewand
zur Führung der Flammen geteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß diese Scheidewand
durch ein an beiden Enden (16, 17) offenes und durch die beiden Auslaßöffnungen
des Kolbens hindurchgeführtes Rohr (15) gebildet ist, von dem eine Mantelzone (14) in
der Breite der Einlaßöffnung (18) des Kolbens derart aufgeschnitten und tangential
aufgebogen ist, daß sie mit den Wänden der Kammer (13) einen Kanal bildet, der in der
Verlängerung der Einlaßöffnung liegt, und unterhalb der aufgebogenen Manteizone eine
Austrittsöffnung entsteht, durch welche die Verbrennungsgase aus der Kammer durch
die beiden offenen Enden des Rohres in die freie Luft entweichen, wobei der äußere
Rohrmantel und die aufgebogene Mantelzone des Rohres die Flammen derart führen, daß
diese die Kammerwand gänzlich belecken.
2. Lötkolben nach Anspruch 1, wobei ein Bügel vorgesehen ist, um dem Kolben verschiedene
Stellungen zu geben, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (15), welches als
Abzugskanal für die Verbrennungsgase dient, in den Öffnungen der Kammer drehbar gelagert
ist und mit dem Bügel (10) starr verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN*. GFniil'CKT Itf ΓΪΡ:ΓΙ
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEC37141D DE443037C (de) | Loetkolben |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEC37141D DE443037C (de) | Loetkolben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE443037C true DE443037C (de) | 1927-04-16 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEC37141D Expired DE443037C (de) | Loetkolben |
Country Status (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE443037C (de) |
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- DE DEC37141D patent/DE443037C/de not_active Expired
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