DE187498C - - Google Patents
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- DE187498C DE187498C DENDAT187498D DE187498DA DE187498C DE 187498 C DE187498 C DE 187498C DE NDAT187498 D DENDAT187498 D DE NDAT187498D DE 187498D A DE187498D A DE 187498DA DE 187498 C DE187498 C DE 187498C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F22—STEAM GENERATION
- F22G—SUPERHEATING OF STEAM
- F22G7/00—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition
- F22G7/10—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes
- F22G7/105—Steam superheaters characterised by location, arrangement, or disposition in smoke-boxes for locomotive boilers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
'- M 187498 KLASSE 13 d. GRUPPE
THE NEW CENTURY ENGINE COMPANY LTD.
in LONDON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Dezember 1905 ab.
Es sind Verbesserungen in der Bauart und ■, in der Arbeitsweise von Dampfkesseln bekannt
geworden, gemäß welcher die Hitze der von den Heizrohren zu dem Schornstein
gehenden heißen Gase dazu gebraucht wird, die Temperatur und das Volumen einer
Mischung von Dampf und unter Druck be- ; findlicher Luft zu vermehren. Diese Mischung j
wird dann als Triebmittel für die Dampfmaschine gebraucht. Bei Lokomotiven z. B.
werden der Dampf und die Luft von oder ; nahezu von dem Drucke des Dampfes in dem
Kessel von dem Kessel her bezw. von einem oder mehreren Luftkompressoren, die von ■,
der Maschine angetrieben werden, getrennt : und in selbsttätig geregelten Mengen einem
in der Rauchkammer der Lokomotive an- ; gebrachten Erhitzer zugeführt, daselbst gemischt
und von den heißen, durch die Rauch- ; kammer fließenden Gasen erwärmt.
In dieser Weise wird ein großes Volumen eines Triebmittels erlangt, welches ein verhältnismäßig
schlechter Wärmeleiter ist. Deshalb wird der Dampf nicht sofort nieder- ;
geschlagen, wenn er in die Ventilkammern und Dampfzylinder eintritt, wie es bei der
Anwendung von Dampf allein der Fall ist. Durch die Anwendung eines solchen Triebmittels
wird eine beträchtliche Ersparnis an
Brennmaterial erreicht. . ί
Vorliegende Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, welche es gestattet,
eine aus Dampf und Luft hergestellte j Mischung durch die entweichenden heißen
Gase auf eine höhere Temperatur zu erhitzen, wie es bis dahin möglich war. ; Die Bauart
soll möglichst vereinfacht und die Größe des Dampf- und Lufterhitzers vermindert werden,
um somit die Anwendung der bekannten Aiv beitsmethode, wie oben beschrieben, auf Lokomotiven
und andere Maschinen, wie z.; JB. Schiffsmaschinen u. dergl., zu erleichtern.
Dabei soll. jedoch eine ungewöhnliche Vergrößerung der Rauchkammer oder -ka.mm.enj
der den Dampf für solche Maschinen erzeugenden Kessel vermieden werden.
Zu diesem Zwecke ist der Heizrohrkessel der Lokomotive, einer Schiffs- oder ähnlichen
Maschine auf bekannte Weise mit einem oder mehreren Heizrohren von größerem
Querschnitt als der gewöhnliche versehen, und zwar von ungefähr einem Durchmesser
von etwa 75 mm und darüber. Durch diese Heizrohre werden die heißen Gase von der
Feuerbuchse des Kessels in die Rauchkammer mit einer höheren Temperatur eintreten, wie
diejenige der durch die gewöhnlichen Heizrohre des Kessels gehenden heißen Gase.
In Verbindung; mit dem Kessel, den Dampfzylindern und einem oder mehreren Luftkompressoren
und dem oder den großen Feuerrohren wird ein Dampf- , und Lufterhitzer
gebraucht. Letzterer hat die Form einer Kammer und ist in ;der Rauchkammer zwischen der vorderen Heizrohrplatte, dem
Schornstein und in der Nähe des, oder der
großen Heizrohre in bekannter Weise angeordnet, so daß er bis zu einer hohen Temperatur
durch die aus diesen großen Rohren austretenden Gase ebenso wie von den durch die übrigen Rohre fließenden heißen Gasen
erhitzt wird. Dadurch wird die Mischung von Dampf und Luft in dem Erhitzer überhitzt
und im Volumen in einem größeren Grade, wie bis dahin gebräuchlich, vermehrt.
ίο Um das Durchströmen der heißen Gase durch die Heizrohre oder durch einige derselben
zu regeln, können Klappen angebracht werden. Letztere sollen die Gase seitlich
ablenken und sie in eine wirkungsvollere Berührung mit dem Erhitzer bringen.
Fig. i, 2 und 3 zeigen die neue Vorrichtung an einem Lokomotivkessel, wobei Fig. 1
einen Längsschnitt, Fig. 2 eine Vorderansicht und Fig. 3 eine Oberansicht bedeutet.
Die Fig. 4, 5, 6 und 7 sind ähnliche Ansichten
wie die Fig. 1 und 2 und zeigen geänderte Ausführungsformen.
In der Anordnung nach Fig, 1, 2 und 3 besteht die Dampf- und Luftmisch- und Erhitzungsvorrichtung
aus einer Kammer a von angenähert rechteckigem Querschnitt und von sattel- oder bogenförmiger Gestalt,
von vorn gesehen, und aus einem durchlochten, gebogenen Rohre b, welches sich in
die Kammer α erstreckt. Diese ist so angeordnet, daß sie sich rund in dem oberen
Teil der Rauchkammer c zwischen der vorderen Heizrohrplatte d und dem unteren Ende
des Schornsteines e und oberhalb des größten Teiles der Heizrohre/ erstreckt. Die obere
Reihe/1 der Heizrohre besitzt zu dem schon beschriebenen Zwecke einen größeren Querschnitt
als die anderen Rohre. Die Kammer λ ist in der Mitte ihrer hinteren Seite mit der
Hauptdampfzuflußleitung h des Kessels durch ein Verbindungsstück hl verbunden. An dem
unteren Ende eines ihrer Seitenteile a1 ist die Kammer für die Mischung mit einem Auslaßrohr
i versehen, welches sich nach abwärts durch die Rauchkammer c erstreckt und durch
das Rohr V- mit dem Ventilkasten A:1 der
Dampfzylinder k in Verbindung steht. Das Dampfzuflußrohr h ist mit einem wie gewöhnlich
in dem Dome angebrachten Regulator oder einem entsprechenden Ventil versehen. Mit dem unteren Teile des anderen
Seitenteiles a1 der Kammer α ist die
Luf tzuflußleitung η verbunden, welche mit dem Luftkompressor (oder -kompressoren)
in Verbindung steht. Die in der Kammer a liegende durchbrochene Röhre b steht stets
mit dem Luftzuführungsrohre η in offener Verbindung.
Die Luft wird unter Druck durch das Rohr η in das durchlochte, gebogene Rohr b
eingelassen und tritt durch die öffnungen und das offene Ende desselben in die Teile
der Kammer a, die außerhalb dieses Rohres liegen, und wird dort mit dem bei öffnung
des Regulators oder eines anderen Ventils in der Dämpfzuleitung h hineingelassenen Dampf
gemischt. Die Mischung von Dampf und Luft wird bis zu einer hohen Temperatur erhitzt und fließt endlich durch die Auslaßrohre
i und i1 zu den Ventilkasten kl der Zylinder.
Die Kammer α kann, wie dargestellt, aus Stahlguß oder von irgendwie geformten Metallplatten
hergestellt sein, die durch Winkeleisen in irgendeiner passenden Weise verbunden
sind. Die Wände sind vorteilhaft in Zwischenräumen durch Stehbolzen ρ versteift,
die zwischen der vorderen und hinteren Platte eingepaßt sind. Die vordere Platte
der Kammer ist vorteilhaft an dem der Dampfzuleitung h gegenüberliegenden Teile
mit einem Mannloch versehen, das mit einem abnehmbaren Deckel r geschlossen ist. Die
Kammer α kann mit Haltern α2 versehen sein,
vermittels welcher sie an den Seitenwänden der Rauchkammer c befestigt wird.
Die Anzahl und der Querschnitt der großen Heizrohre kann beliebig vermehrt oder vermindert
werden. Anstatt z. B. eine einzige obere Reihe/1 von großen Heizrohren, wie
gezeigt, zu gebrauchen, können auch zwei oder mehr Reihen dieser großen Rohre angeordnet
sein. Ferner können in einigen Fällen einige der oberen kleinen Rohre durch ein oder einige große Rohre zu dem genannten
Zwecke ersetzt werden.
Die Luft- und Dampferhitz- und Mischvorrichtung kann mit Mitteln versehen sein,
um ihre die Hitze absorbierende und übertragende Oberfläche zu vergrößern. Zu diesem
Zwecke kann die Vorrichtung mit einem oder mehreren Heizrohren versehen sein, z. B. wie
in Fig. ι und 2 gezeigt, wo die Stehbolzen ρ
als Röhrenbolzen ausgebildet sind, um als Heizrohre zu dienen.
Eine Dämpferklappe s kann, wie in den Fig. 4 und 5 gezeigt, unterhalb der Auslaßöffnungen
der größeren Heizrohre f1, von denen in dem bezeichneten Beispiele zwei
Reihen vorgesehen sind, derart drehbar angeordnet sein, daß sie sich aufwärts und geneigt
nach außen von der vorderen Heizrohrplatte d zu dem unteren Ende der Heizkammer
α erstreckt. An der oberen Vorderseite der Kammer α können Mittel vorgesehen
sein, wie z. B. ein Gitterwerk, das aus einem Gestelle t und geneigten Leisten f besteht,
über welche hinweg der Zug von dem Blaserohr m gehen wird. Die Anordnung
ist so getroffen, daß der Zug die heißen Gase veranlassen wird, von der Feuerbuchse
durch die größeren Heizrohre/1 zu fließen
und über und um die Heizkammer α und durch die hohlen Stehbolzen derselben zu
gehen. Der Dämpfer 5 kann von einer Welle s1 getragen werden, welche in an den Seiten
der Rauchkammer c angeordneten Lagern s2 ruht, und kann von einem außerhalb gelegenen
Hebel λ3 oder durch irgendandere passende Mittel bewegt werden. Das Gitterwerk
t, t1 kann z. B. passend durch das Gestelle t an den Seiten der Rauchkammer c
oder an der Kammer α befestigt sein. Statt dieses Gitterwerkes kann natürlich auch eine
gleichwertige andere Vorrichtung angewendet werden.
In der ferner geänderten Anordnung, wie sie die Fig. 6 und 7 zeigen, besitzt die Heizkammer
a, die mehr oder weniger die Form eines Sattels hat, eine bedeutend größere
Längenausdehnung wie die eben beschriebene Vorrichtung, so daß sie sich rund in dem
oberen Teile der Rauchkammer unterhalb des Schornsteins e erstreckt. In dem Beispiele
erstreckt sich die Kammer α von der vorderen Heizrohrplatte d bis nahe an die Rauchkammertür
c1 und nimmt somit den größten Teil des oberen Endes der Rauchkammer c
ein, obgleich dies nicht notwendig der Fall sein muß. Die Kammer α ist in diesem Beispiele
mit einer Anzahl von Heizrohren n> versehen, die sich radial und aufwärts bezw.
auswärts durch die Vorrichtung erstrecken. Letztere besitzt eine große, in der Mitte angeordnete
Öffnung a3, durch welche sich ein Rohrstück χ von kegelförmiger Gestalt erstreckt,
das über dem Blaserohr m liegt und in den unteren, vorteilhaft erweiterten Teil
des Schornsteins e hineinreicht. Die Anordnung ist derart, daß der Auspuffdampf, der
aufwärts durch das Rohrstück χ von dem Blaserohr m geht, den heißen Gasen von den
Heizrohren/ und f1 eine Bewegung mitteilt, daß sie durch die Heizrohre w und über die
Spitze und Seiten der Kammer α fließen. Dadurch wird vermieden, daß der Auspuffdampf
irgendeine kühlende Wirkung auf die Kammer hervorruft.
Nach Bauart und Anordnung des neuen Erhitzers braucht kein Teil der Vorrichtung
sich bis unterhalb des am tiefsten gelegenen Heizrohres des Kessels zu erstrecken, noch
über oder viel über den Grundteil des Schornsteins nach vorn zu hinaus, so daß alle Teile des Erhitzers bis zu einer hohen
Temperatur erwärmt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:In der Rauchkammer eines mit verschieden weiten Heizrohren versehenen Lokomotiv- oder anderen Heizrohrenkesseis angeordneter Überhitzer für Luft und Dampf, dadurch gekennzeichnet, daß der Überhitzer aus einer Kammer (a) besteht, die an dem oberen Teil der Rauchkammer und in nächster Nähe der weiten Feuerrohre (h) in der Weise angeordnet ist, daß sie sowohl durch die aus den weiten Rohren wie auch durch die aus den engeren Rohren ausströmenden Heizgase erhitzt wird.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE187498C true DE187498C (de) |
Family
ID=451188
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT187498D Active DE187498C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE187498C (de) |
-
0
- DE DENDAT187498D patent/DE187498C/de active Active
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