DE4415673A1 - Verfahren zur Herstellung eines aufgeständerten Fußbodens - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines aufgeständerten FußbodensInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F15/00—Flooring
- E04F15/02—Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
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Landscapes
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Description
Bei Verwaltungsbauten haben sich immer mehr
Unterflurinstallationssysteme für Stromleitungen,
Datennetze und Telekommunikationsleitungen
durchgesetzt.
Bekannt sind:
Doppelböden
aus quadratischen Platten, vorzugsweise im Format 600/600 mm, diese werden mit Nivellierstützen auf die Rohdecke eines Geschoßes montiert.
Doppelböden
aus quadratischen Platten, vorzugsweise im Format 600/600 mm, diese werden mit Nivellierstützen auf die Rohdecke eines Geschoßes montiert.
Beschrieben werden solche Systeme in den Verkaufs
unterlagen und Prospekten der Firmen HIROSS,
GOLDBACH, MAHLE, MERO u. a.
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit dieser Erfindung
werden darüber hinaus in Betracht gezogen die
Druckschriften:
DE 38 18 895 A1
DE 40 21 498 A1
G 93 07 934.6
Hohlraumböden
die unter Verwendung einer verlorenen Schalung aus fließfähiger Estrichmasse hergestellt werden.
DE 38 18 895 A1
DE 40 21 498 A1
G 93 07 934.6
Hohlraumböden
die unter Verwendung einer verlorenen Schalung aus fließfähiger Estrichmasse hergestellt werden.
Beschrieben werden solche Systeme in den
Verkaufsunterlagen und Prospekten der Firmen
NORINA, BOTEK, FOSROC u. a.
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit dieser Erfindung werden darüber hinaus in Betracht gezogen die Druckschriften:
DE 31 03 632 C2
DE 38 03 062 A1
DE 41 42 024 A1
EP 0 561538 A1
G 91 04 855.9
DE 39 06 602 A1
EP 0 551 051 A1
Hohlraumböden werden auch hergestellt aus Schalungselementen, welche mit Estrichmasse übergossen werden.
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit dieser Erfindung werden darüber hinaus in Betracht gezogen die Druckschriften:
DE 31 03 632 C2
DE 38 03 062 A1
DE 41 42 024 A1
EP 0 561538 A1
G 91 04 855.9
DE 39 06 602 A1
EP 0 551 051 A1
Hohlraumböden werden auch hergestellt aus Schalungselementen, welche mit Estrichmasse übergossen werden.
Beschrieben werden solche Systeme in den
Verkaufsunterlagen und Prospekten der Firmen
GOLDBACH, MAHLE u. a.
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit dieser Erfindung
werden darüber hinaus in Betracht gezogen die
Druckschriften:
G 88 06975.3
G 89 06693.6
DE 37 09 380 A1
G 93 07 934.6
Weiter bekannt sind, Doppel- und Hohlraumböden, welche meistens mit großflächigen Schalungsplatten und eingearbeiteten Stützfüßen hergestellt werden. Beschrieben werden solche Systeme in den Verkaufsunterlagen und Prospekten der Firmen LINDNER, KNAUFF, MAHLE u. a.
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit dieser Erfindung werden darüber hinaus in Betracht gezogen die Druckschriften:
G 88 17201.5
DE 39 19 676 C2
DE 40 21 963 A1
DE 40 01 636 A1
DE 39 23 090 A1
Alle bekannten Doppel- und Hohlraumbodensysteme sind durch erhebliche Kosten bei der Arbeitsvorbereitung, der Beschaffung und Logistik, sowie der Montage auf der Baustelle belastet.
G 88 06975.3
G 89 06693.6
DE 37 09 380 A1
G 93 07 934.6
Weiter bekannt sind, Doppel- und Hohlraumböden, welche meistens mit großflächigen Schalungsplatten und eingearbeiteten Stützfüßen hergestellt werden. Beschrieben werden solche Systeme in den Verkaufsunterlagen und Prospekten der Firmen LINDNER, KNAUFF, MAHLE u. a.
Für die Beurteilung der Patentfähigkeit dieser Erfindung werden darüber hinaus in Betracht gezogen die Druckschriften:
G 88 17201.5
DE 39 19 676 C2
DE 40 21 963 A1
DE 40 01 636 A1
DE 39 23 090 A1
Alle bekannten Doppel- und Hohlraumbodensysteme sind durch erhebliche Kosten bei der Arbeitsvorbereitung, der Beschaffung und Logistik, sowie der Montage auf der Baustelle belastet.
Viele der in Betracht gezogenen Erfindungen haben
sich aus Kostengründen am Markt nicht durchgesetzt.
Doppelböden mit aufnehmbaren Platten ermöglichen
zwar die Zugänglichkeit zu den eingebauten
Installationen, sind aber die teuerste Lösung. Nachteilig
bleiben: Die erkennbaren Fugen, die teure Erneuerung
abgenutzter Bodenbeläge. Sie sind nicht geeignet für
Naßpflege, auch nicht zum Einbau von leicht
regulierbaren Fußbodenheizungen.
Die Nachteile von Hohlraumböden hergestellt aus
verlorener Schalung werden ausführlich in
DE 41 42 024 A1 beschrieben:
Weil diese Schalungen nicht begehbar sind, müssen Beschädigungen befürchtet werden. Die Unebenheiten der Rohdecke werden nicht einwandfrei ausgeglichen. Es ist nicht gewährleistet, daß alle Stützfüße Bodenkontakt haben. Damit sind Brüche in der Estrichüberdeckung zu befürchten. Austrocknungszeiten und Restfeuchte beeinträchtigen erheblich die Fertigstellungstermine.
Weil diese Schalungen nicht begehbar sind, müssen Beschädigungen befürchtet werden. Die Unebenheiten der Rohdecke werden nicht einwandfrei ausgeglichen. Es ist nicht gewährleistet, daß alle Stützfüße Bodenkontakt haben. Damit sind Brüche in der Estrichüberdeckung zu befürchten. Austrocknungszeiten und Restfeuchte beeinträchtigen erheblich die Fertigstellungstermine.
Die bekannten Hohlraumböden welche mit
großflächigen Schalungsplatten und eingearbeiteten
Stützfüßen hergestellt werden, erfordern eine Vielzahl
von Abstützungen. Um diese mit Estrichmasse ausfüllen
zu können müssen Bohrungen bei den Schalungsplatten
vorgesehen werden. Es bleiben auch hier die bekannten
Austrocknungsprobleme.
Alle bekannten Doppel- und Hohlraumböden
berücksichtigen nicht, die in DE 42 07 671 A1
ausführlich beschriebene, problematische Schall-
Längsleitung, die aus dem Resonanzeffekt der, von
Luftschall angeregten, Doppelbodenfläche ausgeht.
Dieses neue
Verfahren
zur Herstellung eines aufgeständerten Fußbodens
besteht aus nur wenigen Systemteilen. Es vereinfacht die
Disposition, Arbeitsvorbereitung und Logistik. Alle
aufwendigen Nivellement-Protokolle sind bei diesem
System entbehrlich. Die mm-genaue
Regulierungsfähigkeit der Nivellierschrauben, innerhalb
eines Toleranzbereiches, der wesentlich über den
Genauigkeitsanforderungen an Bauteile, der
DIN 18202, liegt, ermöglichen sogar die Verlegung von
Trockenestrichen.
Fig. 1 zeigt eine achteckige Schalungsplatte 1.1 aus
Spanplatten V100, oder Gipskartonplatten, oder
faserarmierten Kalzium-Sulfat-Platten, oder ähnlichen
geeigneten Schalungsplatten. Die abgeschrägten Ecken
bilden im Zentrum 1.2 von vier Platten eine
quadratische Öffnung, durch welche die
Nivellierschraube von oben, auch nach Verlegung, mit
einem Schraubendreher erreichbar ist.
Fig. 2 zeigt ein Blechteil, als Montagehilfe, zur
Zentrierung der Schalungsplatten über einem Stützfuß
3.1 oder Nivellierbügel 4.1. Zwei Aufbördelungen 2.1
nach oben fixieren dieses Blechteil über dem Stützfuß,
und zentrieren die Schalungsplatten. Mit zwei
federnden Abbördelungen nach unten 2.2, kann dieses
Teil auf einen Nivellierbügel aufgeklippst werden.
Fig. 3 Ein Stützfuß 3.1, (im Zentrum von vier
Schalungsplatten 1.1) aus Beton B 35 hat mittig eine
durchgehende Bohrung von 15 mm ⌀ 3.3. Im unteren
Bereich ist diese Öffnung sechseckig 3.4, zur Aufnahme
der Nivelliermutter geeignet. Diese wird mit einer
Zylinderfeder (Steifigkeit ca. 200-1000 N/mm)
abgefedert. Das M 15 Gewinde 3.6, ermöglicht ein mm-
genaues Nivellieren.
Fig. 4 zeigt, anstelle des Stützfußes, im Schnittpunkt von
vier Platten einen Nivellierbügel 4.1. Dieser ist aus
einem Federstahl, mit einer Steifigkeit von ca.
200-1000 N/mm, hergestellt. Aufsteckbare Trägerbügel 4.2
verbessern die Tragfähigkeit von einfachen
Trägerplatten, z. B. aus Gipskarton. Gleichzeitig dienen
sie zur Aussteifung des Tragwerks.
Fig. 5 zeigt einen Schnitt durch das komplette System
mit Estrich (Baustoffklasse A1), Schalung, Tragwerk,
und mit Wandanschluß.
Fließestrich = oder < 30 mm 5.1. Trennlage 5.2.
Schalungsplatten 5.3. Montageblech (Fig. 2) 5.4.
Trägerbügel 5.5. Nivellierbügel aus Federstahl 5.6.
Nivellierschraube mit Standfuß 5.7. Rohdecke 5.8.
Fig. 6 zeigt einen Schnitt durch das komplette System
wie vor, jedoch mit abgefederten Stützfüßen.
Fließestrich = oder < 30 mm 6.1. Trennlage 6.2.
Schalungsplatten 6.3. Montageblech (Fig. 2) 6.4.
Stützfuß (Fig. 3.1) 6.5. Nivellierschraube mit
Standfuß 6.6. Rohdecke 6.7.
Fig. 7 zeigt einen Schnitt durch das System und den
Anschluß an eine Revisionsöffnung. Diese dient zur
Installation von Elektro- und Datennetzen. Die
Abmessungen sind exakt auf das Rastermaß der
Schalungsplatten abgestimmt.
Fließestrich = oder < 30 mm 7.1. Trennlage 7.2.
Schalungsplatten 7.3. Trägerbügel 7.4. Nivellierbügel
aus Federstahl 7.5. Nivellierschraube mit Standfuß 7.6.
Rohdecke 7.7. Doppelbodenplatte 600/600 7.8.
Revisionsrahmenprofil mit Dämmstreifen 7.9
Fig. 8 zeigt den Systemaufbau mit Estrich,
Wärmedämmung, Schalung und Tragwerk.
Fließestrich = oder < 30 mm 8.1. Trennlage 8.2.
Wärmedämmung PS 20 SE 8.3. Schalungsplatten 8.4.
Montageblech (Fig. 2) 8.5. Trägerbügel 8.6.
Nivellierbügel aus Federstahl 8.7.
Nivellierschraube mit Standfuß 8.8. Rohdecke 8.9.
Fig. 9 zeigt den Systemaufbau mit Heiz-Estrich,
Wärmedämmung, Schalung und Tragwerk.
Fließestrich = oder < 40 mm 9.1. Wärmedämmung mit
Heizungsschläuchen 9.2. Schalungsplatten 9.3.
Montageblech (Fig. 2) 9.4. Trägerbügel 9.5.
Nivellierbügel aus Federstahl 9.6.
Nivellierschraube mit Standfuß 9.7. Rohdecke 9.8.
Fig. 10 zeigt einen Schnitt durch das komplette System
mit Trocken-Estrich (Baustoffklasse A1), Schalung und
Tragwerk.
Trockenestrich aus 3 Lagen Gipskarton 25 mm 10.1.
Schalungsplatten 10.2. Montageblech (Fig. 2) 10.3.
Trägerbügel 10.4. Nivellierbügel aus Federstahl 10.5.
Nivellierschraube mit Standfuß 10.6. Rohdecke 10.8.
Claims (7)
1. Verfahren zum Herstellen eines Doppelbodens auf
der Rohdecke eines Bauvorhabens, bei dem auf der
Rohdecke eine verlorene Schalung aus einzelnen
achteckigen Schalungsplatten errichtet wird, (Fig. 1)
wobei im Kreuzungspunkt von vier Schalungsplatten
(1.1), ein nivellierfähiger Stützfuß diese Schalung
abstützt, und auf Grund der abgeschrägten Ecken (1.2),
die Nivellierschraube zugänglich bleibt, und bei dem
ein Estrich mit Trennlage (5.1 + 5.2) auf die Schalung
gegossen wird, der nach dem Aushärten einen ebenen
Doppelboden bildet, welcher mit jedem bekannten
Bodenbelag versehen werden kann, und der Hohlraum
zwischen Rohdecke und Doppelboden, für alle
bekannten Installationen, sowie für unterstützende
gekühlte und/oder erwärmte Lüftung genutzt werden
kann,
dadurch gekennzeichnet, daß
dieser Doppelboden aus wenigen, leicht
transportierfähigen Einzelteilen auf der Baustelle
zusammengefügt wird, welche ohne großen
Verwaltungsaufwand logistisch einfach zu steuern sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stützfüße oder das Tragwerk der Schalung, auf
Grund von oben zugänglichen Nivellierschrauben, nicht
nur große Rohbautoleranzen ausgleichen können,
sondern auch durch eine federnde Abstützung, den
bekannten Resonanzeffekt, eines, wie eine
Vorsatzschale wirkenden Doppelbodens, verhindern
bzw. minimieren.
3. Verfahren nach Anspruch 1 + 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl die Schalungsplatten,als auch die
Estrichschicht (1.1 + 5.1) aus V 100 Spanplatten sind.
4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 + 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
sowohl die Schalungsplatten, als auch die
Estrichschicht (10.1 + 10.2) aus Gipskartonplatten sind.
5. Verfahren nach Anspruch 1-4,
dadurch gekennzeichnet, daß
im Kreuzungspunkt von 4 Schalungsplatten ein
Stahlblech (Fig. 2) mit quadratischer Stanzung, diese
Platten fixieren und die Montage derselben erleichtern.
6. Verfahren nach Anspruch 1-5,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Stützfuß (Fig. 11) aus mehreren Teilen bestehen
kann, um einen größeren Hohlraum bezw. eine größere
Konstruktionshöhe zu erreichen, wobei zur Dämpfung
der Körperschallübertragung, zwischen den einzelnen
Teilen Gummischeiben oder Filzscheiben oder ähnliche
Scheiben (11.1) gelegt sind.
7. Verfahren nach Anspruch 1-6,
dadurch gekennzeichnet, daß
als Trennlage, zwischen Schalung und Estrich, eine
Folie aus Kunststoff, oder Metall, oder Papier,
verwendet wird, welche durch Aufbördelungen (5.2 +
6.2) eine Armierung für den Estrich bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944415673 DE4415673A1 (de) | 1994-05-04 | 1994-05-04 | Verfahren zur Herstellung eines aufgeständerten Fußbodens |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19944415673 DE4415673A1 (de) | 1994-05-04 | 1994-05-04 | Verfahren zur Herstellung eines aufgeständerten Fußbodens |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4415673A1 true DE4415673A1 (de) | 1995-11-09 |
Family
ID=6517245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19944415673 Withdrawn DE4415673A1 (de) | 1994-05-04 | 1994-05-04 | Verfahren zur Herstellung eines aufgeständerten Fußbodens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4415673A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19533221A1 (de) * | 1994-11-29 | 1996-05-30 | Schmidt Reuter | Hohlbodenschalung |
| DE19704648B4 (de) * | 1996-02-22 | 2006-04-06 | Mdm Elektrosystem Ag | Anschlußdose für Doppelboden - Verkabelungssysteme |
-
1994
- 1994-05-04 DE DE19944415673 patent/DE4415673A1/de not_active Withdrawn
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19533221A1 (de) * | 1994-11-29 | 1996-05-30 | Schmidt Reuter | Hohlbodenschalung |
| DE19533221C2 (de) * | 1994-11-29 | 2001-02-22 | Schmidt Reuter Ingenieurgmbh & | Hohlbodenschalung |
| DE19704648B4 (de) * | 1996-02-22 | 2006-04-06 | Mdm Elektrosystem Ag | Anschlußdose für Doppelboden - Verkabelungssysteme |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: EGGER, ALFRED, 71638 LUDWIGSBURG, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |