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DE804960C - Aus Holzabfaellen oder anderen Fuellstoffen gepresste Staebe fuer Fussboeden und andere Verwendungszwecke - Google Patents

Aus Holzabfaellen oder anderen Fuellstoffen gepresste Staebe fuer Fussboeden und andere Verwendungszwecke

Info

Publication number
DE804960C
DE804960C DEP4273A DEP0004273A DE804960C DE 804960 C DE804960 C DE 804960C DE P4273 A DEP4273 A DE P4273A DE P0004273 A DEP0004273 A DE P0004273A DE 804960 C DE804960 C DE 804960C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bars
rods
floors
grooves
pressed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP4273A
Other languages
English (en)
Inventor
Curt Neubauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP4273A priority Critical patent/DE804960C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE804960C publication Critical patent/DE804960C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F15/00Flooring
    • E04F15/02Flooring or floor layers composed of a number of similar elements
    • E04F15/10Flooring or floor layers composed of a number of similar elements of other materials, e.g. fibrous or chipped materials, organic plastics, magnesite tiles, hardboard, or with a top layer of other materials

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Aus Holzabfällen oder anderen Füllstoffen gepreßte Stäbe für Fußböden und andere Verwendungszwecke Die zunehmende Verknappung an Holz zwingt zur sparsamen Verwendung und verlustlosen Ausnutzung dieses Werkstoffes. Gerade dieser Forderung wird jedoch die bisherige Holzwirtschaft nicht gerecht. Die Erzeugung von Schnittholz und dessen Weiterverarbeitung zu den Fertigprodukten ist bekanntlich in jedem Falle mit bis zu go°/o Holzabfall verbunden. Diese bedeutenden Mengen von Holzabfall werden zumeist verfeuert, was eine sehr unwirtschaftliche Verwertungsart darstellt. Dagegen können große Mengen von Rundholz eingespart werden, wenn diese Holzabfälle durch Pressen zu solchen Erzeugnissen verarbeitet werden, die bisher aus Schnittholz gefertigt wurden. Die vorliegende Erfindung betrifft die neuartige Konstruktion eines Stabes für Fußböden und andere Verwendungszwecke und dessen Herstellung durch Pressen von Füllstoffen geeigneter Art, beispielsweise aus pflanzlichen, tierischen oder mineralischen Abfällen oder zerkleinerten Rohstoffen dieser Art, besonders aber von Holzabfällen oder zerkleinertem Holz. Für das Verpressen können entweder die Bindestoffe, die den Füllstoffen selbst innewohnen, zur Verwendung gelangen oder zusätzliche Bindemittel, vorzugsweise Kunstharze.
  • Das Pressen solcher Stäbe für Fußböden und andere Verwendungszwecke erfolgt in Preßformen, die beträchtliche Kosten verursachen. @Tan ist deshalb an eine oder ganz wenige Formen und Größen gebunden und muß besonders darauf bedacht sein, daß diese Größen und Formen möglichst vielfachen Anforderungen genügen, um ihnen dadurch große Anwendungs- und Absatzgebiete zu erschließen. Andererseits bildet ein solcher großer Absatz aber auch die Voraussetzung für eine verbilligende Massenfabrikation solcher Stäbe.
  • Allen diesen Voraussetzungen genügt der Fußbodenstab, der als Beispiel in den Abb. i bis 6 dargestellt ist. Abb. i zeigt den Stab in Längsseitenansicht, Abb.2 einen Querschnitt durch den Stab und Abb.3 eine Ansicht des Stabes von oben gesehen.
  • Die Lauffläche des Stabes ist mit a bezeichnet. Der Stab hat eine langgestreckte, unten offene Kastenform. Die äußere Begrenzung dieser Kastenform bilden die Längs- und Querrippen. Parallel zu diesen äußeren Kastenrippen verlaufen auf der Unterseite des Kastens weitere Längs- und Querrippen e, die aber auch in anderen Richtungen verlaufen können und deren Anzahl der verlangten Festigkeit des Stabes entspricht. Um eine sichere Verlegung in glatter Ebene zu erzielen, ist jeder Stab an zwei benachbarten Seiten mit Federn b ausgestattet, die gegenüberliegenden benachbarten Seiten mit Nuten c. Außerdem ist jeder Stab am unteren Ende der vier Außenrippen mit schwalbenschwanzförmig abgesetzten Nuten d ausgestattet für den Fall, daß die Verlegung in Asphalt erfolgt. Die Abb.4 und 5 zeigen die Verlegungsweise solcher Stäbe. und zwar ist in Abb.4 die Verlegung auf einer Massivdeckenkonstruktion dargestellt, in Abb. 5 die Verlegung auf einer Balkenlagendecke. Abb.6 zeigt den Schnitt durch den Stoß zweier Stäbe und deren Befestigung auf Balkenlagendecken durch Nägel oder Schrauben.
  • In Abb. 4 bezeichnet h die Betonrippendecke, g den Zementestrich als Ausgleichschicht und f die in diesem Fall heiß aufgetragene Asphaltmasse, die in die schwalbenschwanzförmi;g abgesetzten Nuten d eindringt und die Stäbe festhält.
  • In Abb. 5 sind die Holzbalken der Deckenkonstruktion mit i bezeichnet. k bezeichnet eine Isolierschicht, die beispielsweise aus trocken gesiebter Koksasche, aus geglühtem Sand o. dgl. Füllstoffen bestehen kann. Die Fußbodenstäbe sind in Abb. 5 tragend, also ohne Zwischenlage eines Blindbodens, auf der Balkendecke verlegt worden.
  • In Abb.6 ist ersichtlich, wie die Stäbe durch Nägel oder mittels Schrauben auf Holzlagendecken befestigt werden. Zu diesem Zweck werden die Seiten der Stäbe, die mit den Nuten ausgestattet sind, unterhalb der Nuten c mit einem stufenförmig vorspringenden Absatz versehen. In der vorspringenden Stufe l sind in geeigneten Abständen Löcher m angeordnet, durch die die zur Befestigung dienenden Nägel eingeschlagen oder die Schrauben hindurchgeführt werden. Die mit den Federn ausgestatteten Seiten der anzufügenden Stäbe haben rückspringend stufenförmige Oberteilen, die nach der Verlegung die eingeschlagenen Nägel oder Schrauben überdecken. Zur Aufnahme der Nagel-oder Schaubenköpfe dienen die Aussparungen o. Diese Konstruktion gewährleistet ein bequemes Einschlagen der Nägel oder Einschrauben der Schrauben und eine sichere Befestigung, und die Nägel oder Schrauben bleiben nach der Verlegung unsichtbar. ` Da die Preßzeit für solche Preßstücke weitgehend von deren Wandstärke abhängig und um so länger ist, je größer diese Wandstärken sind, so ist man im Interesse wirtschaftlicher Preßzeiten solcher aus Füllstoffen gepreßter Stäbe an möglichst geringe Wandstärken gebunden. Andererseits muß ein solcher Stab natürlich auch den an ihn zu stellenden Festigkeitsanforderungen genügen, insbesondere hinsichtlich seiner Biegefestigkeit, wenn die Verlegung ohne Blindboden direkt über Balkenlagen erfolgt. Diese Voraussetzungen werden einwandfrei durch die langgestreckte, flache Kastenform erfüllt, die die Stäbe nach der vorliegenden Erfindung aufweisen.
  • Eine einheitlich zu verwendende Konstruktion eines Fußbodenstabes muß sowohl auf Balkenlagedecken als auch auf Massivdecken der neuzeitlichen Betonkonstruktionen verlegbar sein, weil diese beiden Arten von Deckenkonstruktionen in der gegenwärtigen und zukünftigen Bautechnik allgemein zur Anwendung gelangen. Als Holzfußbodenarten sind für diese Deckenkonstruktionen Dielen-, Parkett- und Stabfußböden gebräuchlich. In vielen Fällen, in jedem Fall aber bei Balkendecken, wird zwischen dem Unterboden und der eigentlichen Lauffläche noch ein Blindboden aus Holz eingeschaltet, einesteils, um dadurch eine bessere Isolation zu erreichen, anderseits, um dadurch, insbesondere bei Balkendecken, den tragenden Unterboden für den Parkett- oder Stabfußboden zu schaffen.
  • Die Fußbodenstäbe nach der vorliegenden Erfindung entsprechen allen diesen Anforderungen vollkommen. Sie sind ohne Änderung ihrer Form und ihrer Abmessungen über Balkenlagendecken und Massivdecken verlegbar. Sie ermöglichen dadurch eine allgemeine einheitliche Verwendung und erfüllen somit auch die Voraussetzungen für eine rationelle Massenherstellung.
  • Sie bieten gegenüber dem Parkett-, Stab- und Dielenfußboden den besonderen Vorteil, daß in keinem Fall die Einschaltung eines besonderen Blindbodens notwendig ist, auch nicht bei der Verlegung über Balkenlagen, weil sie eine ausreichende Länge und Festigkeit besitzen, um über zwei oder mehr Balkenlagen hinweg verlegt werden zu können und den auftretenden Anforderungen an Tragfähigkeit zu genügen. Die Einsparung des sonst erforderlichen Blindbodens bedeutet eine sehr erhebliche Holzersparnis und eine wesentliche Verbilligung des Gesamtfußbodens.
  • Die durch die hohle Kastenform unter der Lauffläche der Stäbe bedingt ruhende Luftschicht bringt eine vorzügliche Isolation mit sich, so daß sich zusätzliche Isolierschichten erübrigen. DieAusrüstung jedes Stabes mit Nuten auf zwei benachbarten Seiten des Kastenumfangs und mit Federn auf den gegenüberliegenden Seiten gewährleistet eine einfache, schnelle Art des Verlegens, indem jeder folgende Stab mit seinen Federn in die Nuten der bereits verlegten Stäbe durch Schlag oder Druck eingefügt wird. Diese Konstruktion macht das Einschlagen besonderer Hirnholzfedern, wie es beispielsweise beim Parkett- und Stabfußboden gebräuchlich ist, überflüssig.
  • Dadurch, daß jeder Stab außer mit Nuten und Federn auch mit einer um den ganzen Kastenumfang verlaufenden schwalbenschwanzförmig abgesetzten Nut ausgerüstet ist, werden alle Stäbe ohne Sonderunterteilung für die Verlegung auf jeder Art von Deckenkonstruktion brauchbar. Die Ausstattung mit Nuten und Federn gewährleistet die Verlegung auf Balkendecken, auf denen die Stäbe aufgenagelt oder aufgeschraubt werden können. die weitere Ausrüstung mit der s(fiwalbenschwanzförmig abgesetzten Nut die Verlegung auf llassivdecken durch Aufkleben oder in einer Asphaltschicht. Bei Verlegung in einer Asphaltschicht dringt diese in die Nuten ein, die durch die schwalbenschwanzförmigen Vorsprünge d gebildet werden.
  • In ähnlicher Weise, wie diese Stäbe im Austausch für Dielen, Parkett- und Stabfußböden verwendet werden, können sie auch für andere Zwecke, besonders für bauliche, dienen. Stäbe solcher Art. jedoch in größeren Längen, können beispielsweise für die Außenwände und Innenverschalung im Haus- und Barackenbau benutzt werden und bilden ein wertvolles witterungsbeständiges Bauelement für eine neue SchnellbauNveise. Auch bei diesem Verwendungszweck dienen die mit Rippen durchzogenen Innenseiten der Stäbe zur Erreichung einer ausgezeichneten Isolation. In besonderen Fällen, beispielsweise bei Verlegung der Stäbe über Balkenlagen ohne Zwischenlage eines Blindbodens können die Hohlräume zwischen den Rippen auf der Unterseite der Stäbe auch mit einem leichten Isoliermaterial, wie Glaswolle, Kieselgur o. dgl., ausgefüllt werden, wodurch eine gute Isolation gegen Kälte oder Schall erzielt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aus Holzabfällen oder anderen Füllstoffen gepreßte Stäbe für Fußböden und andere Verwendungszwecke, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe auf ihrer Unterseite kastenförmig hohl ausgebildet und mit Rippen (e) versehen sind. z. Stäbe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese Stäbe auf zwei benachbarten Seiten ihres Umfangs mit angepreßten Federn (b), auf den anderen beiden benachbarten Seiten ihres Umfangs mit eingepreßten Nuten (c) versehen und an ihren Füßen mit schwalbenschwanzförmig abgesetzten Nuten (d) ausgerüstet sind. 3. Stäbe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit den Nuten (c) ausgerüsteten Seiten der Stäbe stufenförmig vorspringende, mit Löchern (kn) versehene Flächen (l) aufweisen und die anzufügenden Seiten der benachbarten Stäbe mit entsprechenden stufenförmig rückspringenden und mit Aussparungen (o) versehenen Flächen (n) ausgestattet sind. ,[. Stäbe nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Kastenform und die Rippen (e) gebildeten Hohlräume auf der Unterseite der Stäbe mit isolierenden Stoffen ausgefüllt sind. 5. Stäbe nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe ohne Zwischenlage eines Blindbodens über Balkenlagen (i) verlegbar und als Außen- oder Innenwände von Bauten verwendbar sind.
DEP4273A 1949-09-23 1949-09-23 Aus Holzabfaellen oder anderen Fuellstoffen gepresste Staebe fuer Fussboeden und andere Verwendungszwecke Expired DE804960C (de)

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Publications (1)

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DE804960C true DE804960C (de) 1951-05-04

Family

ID=7359381

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DEP4273A Expired DE804960C (de) 1949-09-23 1949-09-23 Aus Holzabfaellen oder anderen Fuellstoffen gepresste Staebe fuer Fussboeden und andere Verwendungszwecke

Country Status (1)

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DE (1) DE804960C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224095A3 (en) * 1985-11-22 1988-03-09 Spiess Kunststoff Recycling Plastic grating, especially one made of recycled plastic
DE4100796A1 (de) * 1991-01-12 1992-07-16 Kurt Dipl Ing Karl Leichtbauelement
DE19632980A1 (de) * 1996-08-16 1998-02-19 Horst Kleinert Verfahren zur Umwandlung von Holz und zur Verwendung als Holzbaustoff

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0224095A3 (en) * 1985-11-22 1988-03-09 Spiess Kunststoff Recycling Plastic grating, especially one made of recycled plastic
DE4100796A1 (de) * 1991-01-12 1992-07-16 Kurt Dipl Ing Karl Leichtbauelement
DE19632980A1 (de) * 1996-08-16 1998-02-19 Horst Kleinert Verfahren zur Umwandlung von Holz und zur Verwendung als Holzbaustoff

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