DE444403C - Fluessigkeitsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Fluessigkeitsstossdaempfer, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F9/00—Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
- F16F9/32—Details
- F16F9/48—Arrangements for providing different damping effects at different parts of the stroke
- F16F9/486—Arrangements for providing different damping effects at different parts of the stroke comprising a pin or stem co-operating with an aperture, e.g. a cylinder-mounted stem co-operating with a hollow piston rod
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Description
- Flüssigkeitsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge. Die Erfindung bezieht sich auf Abfederungen für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, und bezweckt, einen Flüssigkeitsstoßdämpfer mit regelbaren Ventilen und Kanälen zu schaffen, der im Verein mit sehr biegsamen Federn benutzt werden kann, um eine sanftere Abfederung des Fahrzeuges zu erzielen.
- Um dies zu erreichen, kennzeichnet sich die Abfederung gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch, daß in dem Zylinder des Flüssigkeitsstoßdämpfers ein Kolben mit Ventilen angeordnet ist, die sich während des Spannens und Entspannens der Tragfeder des Fahrzeuges schließen-bzw. öffnen, wobei die hohle Kolbenstange oberhalb- des Kolbens Öffnungen aufweist und eine am Zylinderboden befestigte Stange umschließt, deren Querschnitt an der Stelle, die in der Mittellage des Stoßdämpfers bei den Öffnungen der Kolbenstange liegt, verringert ist.
- Bei einer solchen Bauart werden durch den Flüssigkeitsstoßdämpfer die Stöße aufgenommen, durch welche die Tragfeder über einen vorher bestimmten Wert durchgebogen wird, wobei dann die Feder schnell in ihre Normallage zurückgebracht und eine Schwingung über- diese Lage hinaus verhindert wird. Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es ist Abb. i eine Seitenansicht einer Abfederung zwischen der Achse und dem Untergestell eines Fahrzeuges und Abb.2 eire teilweise geschnittene Ansicht eines Flüssigkeitsstoßdämpfers gemäß der Erfindung in größerem Maßstab.
- Die Achse 2 eines Kraftfahrzeuges wird gemäß Abb. i mit einem Teil i des Fahrzeugrahmens durch eine halbelliptische Feder 3 und einen Flüssigkeitsstoßdämpfer q. verbunden, dessen gegeneinanderbewegliche Teile mit Hilfe von Armen 5 und 6 an dem Rahmen i bzw. der Achse 2 befestigt sind: Der Flüssigkeitsstoßdämpfer weist, wie insbesondere aus Abb. 2 ersichtlich ist, einen Zylinder q. auf, dessen unteres Ende an dem Arm 6 beispielsweise unterZwischenfügung eines Kugelgelenks 7 befestigt ist. Die Stange g des in dem Zylinder verschiebbaren Kolbens 8 ist durch ein Kugelgelenk =o drehbar mit dem Arm 5 verbunden, und die Kugel =o wird zweckmäßig auf die Kolbenstange g aufgeschraubt, derart, daß die Bremse eingestellt werden kann. Durch den Kolben 8 hindurch sind Löcher vorgesehen, in welchen Ventile ii mit Spiel angeordnet sind, derart, daß sie geschlossen sind, sobald die Feder 3 gespannt wird und der Kolben sich dem unteren geschlossenen Ende des Zylinders nähert, wohingegen diese Ventile während Entspannung der Feder und der Bewegung des Kolbens im entgegengesetzten Sinne offen sind. Die Kolbenstange 9 weist eine zylindrische Längsbohrung auf, in welcher eine fest mit dem Boden des Zylinders q. verbundene Stange 12 liegt. Die hohle Kolbenstange 9 hat oberhalb des Kolbens 8 große Öffnungen 15, durch welche die Hohlräume des Zylinders q. unterhalb und oberhalb des Kolbens 8 miteinander in Verbindung stehen.
- Die von der hohlen Stange 9 umschlossene Stange 12 hat auf ihrer Länge verschiedenen Durchmesser, derart, daß sie entsprechend der Lage des Kolbens 8 den Durchgangsquerschnitt für die Flüssigkeit von dem unteren Raum des Zylinders q. nach dem oberen oder umgekehrt in verschiedenem Maße absperrt.
- Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat die Stange 12 auf ihrem mittleren Teil 12' den kleinsten Durchmesser und von dieser Stelle aus vergrößert sich der Durchmesser der Stange 12 gegen die äußeren Enden derart, daß das von der hohlen Kolbenstange 9 umschlossene Ende 1q. einen größeren Durchmesser als das im unteren Raum des Zylinders gelegene hat.
- In der Ruhelage oder Mittellage nehmen die einzelnen Teile des Flüssigkeitsstoßdämpfers die in der Zeichnung veranschaulichte Lage ein, d. h. der Kolben 8 liegt gegenüber dem den geringsten Durchmesser aufweisenden Teil 12' der Stange 12. Tritt ein geringer Stoß auf, so entfernt sich der Kolben aus seiner Mittelstellung, ohne einen merkbaren Widerstand zu finden, und zwar aus dem einfachen Grunde, weil die Flüssigkeit einen großen Durchgangsquerschnitt findet, derart, daß das Fahrzeug etwa unter den gleichen Bedingungen abgefedert wird, wie dies der Fafl sein würde, wenn nur die einen geringen Widerstand aufweisenden, sehr elastischen Federn 3 allein zur Aufnahme des Stoßes Verwendung finden würden. Bei stärkeren Stößen wird der Kolben des Flüssigkeitsstoßdämpfers um ein größeres Stück gegen den Boden des Zylinders bewegt, und hierbei werden die Ventile ii geschlossen. Dabei verengt sich der Kanal um die Stange i2 herum allmählich derart, daß ein nach einer vorher bestimmten Regel sich ändernder Widerstand entsteht, welcher dem Widerstand der Feder zugefügt wird, um die Stöße aufzufangen.
- Sobald die Abwärtsbewegung des Kolbens beendigt ist, wird der Kolben unter Wirkung der Feder mit allmählich - sich vergrößernder Geschwindigkeit wieder von dem Boden des Zylinders, nach oben bewegt, und während dieser Bewegung sind 'die Ventile ii offen. Gleichzeitig vergrößert sich der Durchgangsquerschnitt zwischen der Wandung der Öffnung in dem Kolben und der Stange 12, deren im Durchmesser kleinster Teil i2' sich wieder dem Kolben nähert.
- Der Flüssigkeitsstoßdämpfer bietet mithin bei der Rückbewegung einen Widerstand, der sich mit zunehmender Annäherung an die Mittellage verringert, derart, daß die Feder schnell in die Gleichgewichtslage zurückkehrt. Bei einem Ausschlag über die Gleichgewichtslage nach der anderen Seite verringert sich der freie Querschnitt der Öffnung in dem Kolben ebenfalls, und zwar durch das Eintreten des Endes 1q. der Stange 12 in die Kolbenöffnung, so daß die Verschiebung des Kolbens fortschreitend gebremst wird. Das Ende 1q. hat einen um so viel größeren Durchmesser als das untere Ende der Stange i2, daß der Widerstand gegen die Verschiebung des Kolbens ungefähr gleich dem der am Ende der vorhergehenden -Bewegung erfolgten ist,' trotzdem die Ventile ii geöffnet sind.
- An Stelle der in der Zeichnung veranschaulichten halbelliptischen Feder kann auch eine Schraubenfeder Verwendung finden.
- Wird die beschriebene und auf der Zeichnung dargestellte Vorrichtung zum Abfedern des Fahrzeuges benutzt, so kommen die Federn und die Dämpfungsvorrichtung in der Weise zur Wirkung, daß die Federung, da die Feder einen geringeren Widerstand haben kann als unter gleichen Verhältnissen ohne Stoßdämpfer, für schwache Stöße weicher wird, während die kräftigeren Stöße von der Feder und dem Stoßdämpfer gemeinsam aufgenommen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Flüssigkeitsstoßdämpfer, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welcher bei geringen Schwingungen der Tragfeder aus der Mittellage heraus wirkungslos bleibt und größere Schwingungen dämpft, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Flüssigkeitszylinder (q.) ein Kolben (8) mit während des der Tragfeder (3). sich schließenden und während des Entspannens der Feder sich öffnenden Ventilen (ix) verschiebbar angeordnet ist, dessen hohle Kolbenstange (9) oberhalb des Kolbens Öffnungen (i5) aufweist und eine am Zy- linderboden befestigte Stange (1q.) umschließt, die an der bei den Öffnungen (i5) in der Mittellage liegenden Stelle im Querschnitt verringert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG62604D DE444403C (de) | 1924-07-09 | 1924-11-04 | Fluessigkeitsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT600630X | 1924-07-09 | ||
| DEG62604D DE444403C (de) | 1924-07-09 | 1924-11-04 | Fluessigkeitsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE444403C true DE444403C (de) | 1927-05-20 |
Family
ID=25979002
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG62604D Expired DE444403C (de) | 1924-07-09 | 1924-11-04 | Fluessigkeitsstossdaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE444403C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920534C (de) * | 1942-08-26 | 1954-11-25 | Hemscheidt Maschf Hermann | Hydraulischer Schwingungsadaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| EP1338823A3 (de) * | 2002-02-21 | 2004-02-04 | ThyssenKrupp Bilstein GmbH | Hydraulischer Schwingungsdämpfer |
| DE102018106157A1 (de) * | 2018-03-16 | 2019-09-19 | Voith Patent Gmbh | Vorrichtung zum Abdämpfen von Druckkräften |
-
1924
- 1924-11-04 DE DEG62604D patent/DE444403C/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE920534C (de) * | 1942-08-26 | 1954-11-25 | Hemscheidt Maschf Hermann | Hydraulischer Schwingungsadaempfer, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| EP1338823A3 (de) * | 2002-02-21 | 2004-02-04 | ThyssenKrupp Bilstein GmbH | Hydraulischer Schwingungsdämpfer |
| DE102018106157A1 (de) * | 2018-03-16 | 2019-09-19 | Voith Patent Gmbh | Vorrichtung zum Abdämpfen von Druckkräften |
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