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DE1095684B - Daempferanordnung fuer die Schwingungsdaempfung insbesondere von Fahrzeugfederungen - Google Patents

Daempferanordnung fuer die Schwingungsdaempfung insbesondere von Fahrzeugfederungen

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Publication number
DE1095684B
DE1095684B DEB45989A DEB0045989A DE1095684B DE 1095684 B DE1095684 B DE 1095684B DE B45989 A DEB45989 A DE B45989A DE B0045989 A DEB0045989 A DE B0045989A DE 1095684 B DE1095684 B DE 1095684B
Authority
DE
Germany
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sprung
mass
shock absorber
damping
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB45989A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1095684B publication Critical patent/DE1095684B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G3/00Resilient suspensions for a single wheel
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60GVEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
    • B60G15/00Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type
    • B60G15/02Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring
    • B60G15/06Resilient suspensions characterised by arrangement, location or type of combined spring and vibration damper, e.g. telescopic type having mechanical spring and fluid damper
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/10Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using liquid only; using a fluid of which the nature is immaterial
    • F16F9/14Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect
    • F16F9/16Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts
    • F16F9/18Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts with a closed cylinder and a piston separating two or more working spaces therein
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F9/00Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium
    • F16F9/10Springs, vibration-dampers, shock-absorbers, or similarly-constructed movement-dampers using a fluid or the equivalent as damping medium using liquid only; using a fluid of which the nature is immaterial
    • F16F9/14Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect
    • F16F9/16Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts
    • F16F9/22Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts with one or more cylinders each having a single working space closed by a piston or plunger
    • F16F9/28Devices with one or more members, e.g. pistons, vanes, moving to and fro in chambers and using throttling effect involving only straight-line movement of the effective parts with one or more cylinders each having a single working space closed by a piston or plunger with two parallel cylinders and with the two pistons or plungers connected together

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Description

  • Dämpferanordnung für die Schwingungsdämpfung insbesondere von Fahrzeugfederungen Die Erfindung betrifft eine Dämpferanordnung für die Schwingungsdämpfung insbesondere von Fahrzeugfederungen mit gefederter und urgefederter Masse. Unter der gefederten Masse wird dabei der Wagenrahmen mit dem zugehörigen Wagenaufbau und unter ,der urgefederten Masse die gesamte Radanordnung verstanden. Zwischen gefederter und urgefederter Masse ist ein geeignet ausgewähltes Federungsmittel angeordnet.
  • Infolge ihres verhältnismäßig großen Gesamtgewichtes hat die gefederte Masse eine relativ niedrige Eigenfrequenz von etwa einer Schwingung pro Sekunde. Ganz entsprechend weist die urgefederte Masse infolge ihres geringeren Gesamtgewichtes eine höhere Eigenfrequenz von etwa zehn Schwingung°n pro Sekunde auf. Bei jeder Erregung der gefederten bzw. der ungefe.derten Masse treten Schwingungen mit Frequenzen der genannten Größenordnungen auf.
  • Derartige Schwingungen sind sowohl hinsichtlich der sicheren Straßenlage des Fahrzeuges als auch hinsichtlich des Fahrkomforts von außerordentlichem Nachteil. Zur Dämpfung dieser Schwingungen ist es bekannt, zwischen der gefederten und der urgefederten Masse parallel zu dem Federungsmittel ein Dämpfungsglied, einen sogenannten Stoßdämpfer, anzuordnen. Ein bekannter Stoßdämpfer besteht aus einer Kolbenzylinderanordnung, deren Zylindergehäuse fest mit der urgefederten Masse verbunden ist. Die durch den Kolben getrennten Zylinderräume sind an den einander entgegengesetzten Enden durch Kanäle, die zum Teil über eine vertikal gerichtete Ventilbohrung verlaufen, miteinander verbunden. Innerhalb der vertikal gerichteten Ventilbohrung ist ein schwingungsfähiger Ventilkörper angeordnet, dessen Eigenfrequenz derjenigen der gefederten Masse möglichst nahekommt. Solange die gefederte Masse und damit das Zylindergehäuse und der in ihm schwingungsfähig gelagerte Ventilkörper des Stoßdämpfers in Ruhe sind, besteht freie Verbindung zwischen den durch den Kolben .getrennten Zylinderräumen, so daß bei Bewegungen des Kolbens das in den Hohlräumen enthaltene Strömungsmittel frei strömen kann. Bei Bewegungen der gefederten Masse gerät dagegen auch der Ventilkörper ins Schwingen und versperrt die Verbindungsleitung zwischen den Zylinderräumen. Dadurch wird erreicht, daß Eigenschwingungen der gefederten Masse stark gedämpft werden, während bei Schwingungen der urgefederten Masse, insbesondere kurzzeitigen Stößen, so gut wie keine Dämpfungswirkung ausgeübt wird.
  • Ein anderer bekannter ähnlicher Stoßdämpfer enthält innerhalb des mit der gefederten Masse verbundenen Kolbens, der in einem mit der urgefederten Masse verbundenen Zylinder hin- und herverschieblieh gelagert ist, ein Ventil, das von einer auf einer Feder in dem Kolben gelagerten trägen Masse gesteuert wird. Die Wirkung dieser Stoßdämpferanordnung ist ganz ähnlich wie die der bereits angegebenen Die Schwingungen der gefederten Masse allein werden wirksam gedämpft, während bei Schwingungen der urgefederten Masse die Dämpfungswirkung stark reduziert wird und insbesondere kurzzeitige Stöße der urgefederten Masse infolge der dann reduzierten Dämpfungswirkung nicht in die gefederte Masse gelangen.
  • Stoßdämpfer dieser Art weisen jedoch für einen sicheren Betrieb des Fahrzeuges insbesondere auf schlechten Straßen noch beträchtliche Nachteile auf. Einmal sind sie nicht in der Lage, Schwingungen der urigefederten Masse, d. h. also das Abheben und Springen der Räder, wirksam zu unterbinden, wodurch der für eine sichere Fahrt erforderliche Kontakt mit der Fahrbahn nicht gewährleistet ist. Darüber hinaus können die bekannten Stoßdämpfer nicht bei Schwingungen sowohl der gefederten wie der urgefederten Masse Rückwirkungen der für den Fahrkomfort besonders ungünstigen Schwingungen der urgefederten Masse bei deren Eigenfrequenz von etwa zehn Schwingungen pro Sekunde auf die gefederte Masse verhindern. Weiterhin ist es bekannt, bei Jampteranoranungen für Fahrzeuge zur Dämpfung von Schwingungen der ungefederten Masse sogenannte dynamische Stoßdämpfer oder Schwingungstilger zu verwenden. Diese Schwingungstilger sind nur mit der ungefederten Masse verbunden und umfassen ein aus einem schwingungsfähig auf der ungefederten Masse gelagerten Körper bestehendes System geeigneter Eigenfrequenz.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, sowohl die Schwingungen der gefederten Masse als auch die Schwingungen der ungefederten Masse wirksam zu dämpfen, so daß stets der Kontakt der Räder mit der Fahrbahn gewährleistet ist und daß dabei nicht die für den Fahrkomfort besonders ungünstigen Eigenschwingungen der ungefederten Masse auf die gefederte Masse Rückwirkungen ausüben.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe gelöst durch die Kombination eines ersten, zwischen der gefederten und der ungefederten Fahrzeugmasse angeordneten Dämpfungsmittels, das allein auf die Geschwindigkeitsänderung in der Federungsrichtung der gefederten Fahrzeugmasse ansprechende Mittel enthält, welche die Dämpfung der Geschwindigkeitsänderung der gefederten Fahrzeugmasse in der Federungsrichtung derart anpassen, daß die geringste Dämpfungswirkung bei gänzlich oder nahezu unbewegter gefederter Fahrzeugmasse vorhanden ist, während mit wachsender Geschwindigkeitsänderung der gefederten Fahrzeugmasse in der Federungsrichtung eine erhöhte Dämpfungswirkung einsetzt, mit zweiten, nur mit der ungefederten Masse verbundenen und deren Bewegung dämpfenden Dämpfungsmitteln.
  • Dadurch wird einmal erreicht, daß bei Schwingungen der ungefederten Masse allein der zwischen gefederter und ungefederter Masse angeordnete Stoßdämpfer nahezu wirkungslos bleibt, so daß die Eigenschwingungen der ungefederben Masse nicht auf die gefederte Masse übertragen werden, daß aber dabei gleichzeitig die Schwingungen der ungefederten Masse durch die Schwingungstilger wirkungsvoll gedämpft und damit das Springen der Räder verhindert wird. Bei Schwingungen der .gefederten Masse allein wird dagegen der Stoßdämpfer entsprechend der Geschwindigkeitsänderung der gefederten Masse in Federungsrichtung zunehmend wirksam und sorgt so für rasche Dämpfung. Bei Schwingungen sowohl der gefederten wie der ungefederten Masse, wie sie bei schlechten Straßen auftreten, wird durch die Zusammenarbeit der Schwingungstilger mit dem Stoßdämpfer die Rückwirkung von Schwingungen der ungefederten blasse auf die gefederte Masse unterbunden, und gleichzeitig werden die Räder in ständigem Kontakt mit der Straße gehalten.
  • Der Umfang der Erfindung ergibt sich aus den Patentansprüchen. Darüber hinausgehende Teile dienen lediglich der Erläuterung, ohne Gegenstand der Erfindung zu sein. In den Zeichnungen zeigt Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der Innenseite des linken Vorderrades eines Kraftfahrzeuges, gesehen von der Vorderseite des Fahrzeuges, zur Darstellung der Dämpferanordnung in einer Ausführungsform dieser Erfindung, Fig. 2 eine schematische Darstellung der Dämpferanordnung gemäß Fig. 1, Fig.3 Kennlinien zur Darstellung der Kraft über der Geschwindigkeit für den Stoßdämpfer, der in Fig. 1 gezeigt ist, Fig.4 einen Schnitt durch den Stoßdämpfer in Fig. 1 im wesentlichen längs der Linie 4-4, Fig.5 einen Schnitt im wesentlichen längs der Linie 5-5 in Fig. 4, Fig.6 einen Schnitt im wesentlichen längs der Linie 6-6 in Fig. 5, Fig.7 einen Schnitt im wesentlichen längs der Linie 7-7 durch den Schwingungstilger in Fig. 1.
  • In Fig. 1 ist ein Kraftfahrzeugrahmen 10, der zusammen mit seinem zugeordneten Aufbau im folgenden als gefederte Masse des Kraftfahrzeuges bezeichnet wird, mit einem Schwingrahmen 12 verbunden, der wiederum an einer Radanordnung befestigt ist, die allgemein mit 14 bezeichnet ist. Die Radanordnung 14 wird zusammen mit ihrem zugeordneten Aufbau einschließlich des Schwingrahmens 12 im folgenden als die ungefederte Masse des Fahrzeuges bezeichnet. Die ungefederte Masse ist mit der gefederten Masse in üblicher Weise durch einen federnden Teil wie eine Schraubenfeder 18 verbunden. Ein Stoßdämpfer 20 ist mit dem Rahmen 10 und über einen Arm 21 und eine Stange 22 mit dem Schwingrahmen 12 verbunden. Die Stange 22 ist an dein Arm 21 schwenkbar befestigt. Der Stoßdämpfer 20 trägt ein auf seine Geschwindigkeitsänderung in Federungsrichtung ansprechendes Element 23, das im folgenden ausführlich beschrieben wird. Zwei Schwingungseilger 24 und 25 sind an der Radanordnung 14 abgestützt. Obgleich es möglich wäre, nur einen Schwingungstilger zu verwenden, werden in der dargestellten Ausführungsform zwei benutzt, um das Gewicht in gleicher Weise auf die Radanordnung zu verteilen. Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der oben beschriebenen Dämpferanordnung.
  • Der Stoßdämpfer 20, der mit einem hydraulischen Strömungsmittel, wie Öl, gefüllt ist, ist in Einzelheiten in Fig. 4, 5 und 6 dargestellt. Das Gehäuse 26 umgrenzt ein Paar zylindrischer Kolbenkammern 27 und 28. Der Boden des Gehäuses 26 ist mit einer Platte 29 abgedeckt. An entgegengesetzten Seiten des Gehäuses 26 ist eine Welle 30 gelagert, die bündig einen Nocken 31 mit zwei Armen 32 und 33 hält. Die Welle 30 ist mit dem Arm 21 (Fig. l) verbunden, der auf Grund einer Relativbewegung zwischen dem Schwingrahmen 12 und dem Rahmen 10 eine Drehbewegung der Welle 30 und eine entsprechende Bewegung des Nockens 31 veranlaßt. Wenn sich beispielsweise die gefederte und die ungefederte Masse auseinanderbewegen, bewegt sich der Arm 21 nach unten, und infolgedessen drehen sich die Welle 30 und der Nocken 31 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 4. Wenn sich die gefederte und die ungefederte Masse aufeinander zu bewegen, bewegt sich der Arm 21 nach oben, und infolgedessen drehen sich die Welle 30 und der Nocken 31 im Uhrzeigersinn.
  • In den Kammern 27 und 28 ist je ein Kolben 34 bzw. 36 angeordnet. Der Kolben 36 ist mit einer zylindrischen Bohrung 38 an seinem oberen Ende und einem Schlitz 40 an seinem unteren Ende versehen. Der Kolben 36 ist auch mit einer zylindrischen Kammer 42 mit kleinerem Durchmesser als die Bohrung 38 ausgestattet, die über eine Öffnung 44 mit dem Schlitz 40 -in Verbindung steht. Ein Teil des Kolbens ist wie bei 46 ausgeschnitten, um einen Raum zur Bewegung des Nockens 31 in dem Gehäuse 26 zu schaffen. Eine Öffnung 48 verbindet die Kammer 42 mit der Kammer 50, die im unteren Teil des Gehäuses 26 angeordnet ist.
  • In die Öffnung 44 ist ein Stöpsel 52 eingepaßt, der von dem Arm 32 des Nockens 31 berührt wird. Ein zylindrisches Gehäuse 54 stützt sich auf dem Kolben 36 auf dem Grund der Bohrung 38 ab. Das Gehäuse 54 ist mit mehreren Öffnungen 56 um seinen unteren Teil versehen und weist auch eine Öffnung 58 an seinem oberen Ende auf. In dem Gehäuse 54 ist ein Teil 60 verschiebungsfähig gehalten, der mit dem Gehäuse 54 über eine Schraubenfeder 62 in Verbindung steht. Die Schraubenfeder 62 hält den Teil 60 an dem Boden der Bohrung 38 und sperrt so die Kammer 42 ab und verhindert dadurch ihre Verbindung mit der Kammer 64, die von dem Gehäuse 54 und dem Teil 60 begrenzt ist. Der Stöpsel 52 wird infolge des durch eine Schraubenfeder 66 auf den Kolben 36 ausgeübten Druckes in Berührung mit dem Arm 32 des Nockens 31 gehalten. Die Schraubenfeder 66 ist zwischen dem unteren Teil des Gehäuses 54 und dem obren Gehäuse 68 des Stoßdämpfers angeordnet. Der Kolben 34 und die anderen in der Kammer 27 vorgesehenen Teile sind mit dem Kolben 36 und den anderen in der Kammer 28 enthaltenen Teilen, wie oben beschrieben, identisch.
  • Das Gehäuse 68, das als Deckel des Gehäuses 26 dient, ist mit einer kreisförmigen Bohrung 70 (Fig. 5) und einem Paar ringförmiger Nuten 72 und 74 in dieser Bohrung versehen, die mit der Kolbenkammer 28 in Verbindung stehen. In die Bohrung 70 ist eine Lagerhülse 76 bündig eingesetzt, die mehrere öffnungen 80 aufweist, welche mit -der Nut 72 verbunden sind, und mehrere Öffnungen 82 aufweist, die mit der Nut 74 in Verbindung stehen. Die Hülse 76 eist auch mit mehreren Öffnungen 84 versehen, die mit einer Nut 86 in Verbindung stehen, die sich in dem Gehäuse 68 in Längsrichtung erstreckt. Ein mit einem Flansch versehener Teil 78, dessen den Flansch aufweisendes Stück sich an dem Gehäuse 68 abstützt, ist in ein Ende der Bohrung eingesetzt.
  • Ein Rohr 88 ist drehbar in der Hülse 76 gehalten. Mehrere Öffnungen 90 in dem Rohr 88 münden immer voll ,in die Öffnungen 80 in der Hülse 76, und mehrere Öffnungen 92 münden immer voll in die Öffnungen 82. In dem Rohr 88 sind auch mehrere Öffnungen 94 vorgesehen, die voll mit den Öffnungen 84 in der Hülse 76 in Verbindung stehen, wenn sich das Rohr in seiner normalen Stellung in Bezug zu der Hülse befindet. Ein Ende einer Welle 96 .ist dicht in das Rohr 88 eingepaßt, und das entgegengesetzte Ende der Welle ist mit einer Kugel 98 versehen, die sich auf einer Lagerfläche einer Buchse 100 dreht, welche eine Öffnung der Bohrung 70 versperrt. Kugellager 102 und 104 sind zwischen der Welle 96 und der Hülse 76 vorgesehen, um eine freie Drehung des Rohres 88 gegenüber der Hülse zu ermöglichen. Ein Ende einer Welle 106 ist bündig in das Rohr 88 eingepaßt, und sein anderes Ende ist sicher an einer verhältnismäßig schweren Masse oder einem Block 108 befestigt, der bei einer Bewegung eine Drehung der Welle 106 und des Rohres 88 veranlaßt. Ein Kugellager 110 ist zwischen der Welle 106 und der Hülse 76 angeordnet, und eine Schraubenfeder 112 ist zwischen dem Block 108 und dem mit einem Flansch versehenen Teil 78 eingesetzt.
  • Eine Öffnung 114 zwischen der Hülse 76 und dem Teil 78 steht mit einer Aushöhlung 116 in dem Gehäuse 68 über eine Leitung 118 in Verbindung. In ähnlicher '\Veise steht die Kammer 120, die von der Buchse 100 und der Welle 96 begrenzt wird, über eine Leitung 124 mit einer Aushöhlung 122 in dem Gehäuse 68 in Verbindung. Die Aushöhlungen 116 bzw.122 stehen über Leitungen 130 bzw. 132 (Fig. 6) mit den :Tuten 126 bzw. 128 in dem Gehäuse 68 in Verbindung. Leitungen 134 bzw. 136 sind in Bolzen 138 bzw. 140 vorgesehen und verbinden die Nuten 126 bzw. 128 mit den Kammern 142 bzw. 144 unter den Bolzen. Die Kammern 142 und 144 stehen mit der Kammer 50 über Leitungen 146 bzw. 148 in Verbindung, die in dem Gehäuse 26 vorgesehen sind.
  • Eine Leitung 150 in dem Gehäuse 68 verbindet die Nut 72 mit einer Bohrung 152 in dem Gehäuse. Um die Bohrung 152 ist eine ringförmige Nut 154 eingedreht, die mit der Kolbenkammer 27 in Verbindung steht. In der Bohrung 152 ist eine allgemein mit 156 bezeichnete Spindel verschiebbar angeordnet und mit Bunden 158 und 160 versehen. Eine Feder 161, die an den Bund 160 und eine Buchse 162 in -der Bohrung 152 angeschlossen ist, bewirkt, daß die Spindel 156 in einer Stellung gehalten wird, so daß der Bund 160 normalerweise eine Verbindung zwischen der Nut 154 und der Nut 86 sperrt. Eine Leitung 164 verbindet die Aushöhlung 116 mit der Kammer 166, die von dem Bund 160 und der Buchse 162 begrenzt wird.
  • Der oben erläuterte Block 108 ist mit einem Paar Schenkeln 168 und 170 versehen. Der Block 108 ist aus permanentmagnetisiertem Werkstoff hergestellt, so daß sich in dem Luftspalt zwischen den Schenkeln 168 und 170 ein magnetisches Feld befindet. Die gekrümmte Platte 172, die an dem Gehäuse 26 befestigt ist, ragt durch den Luftspalt zwischen den Schenkeln 168 und 170. Anschläge 174 und 176 an der Platte 172 begrenzen die Bewegung des Blockes 108 gegenüber der Platte.
  • Im wesentlichen enthalten die dynamischen Stoßdämpfer oder Schwingungstilger 24 und 25 einen direkt wirkenden teleskopartigen Stoßdämpfer, eine an die Plungerstange jedes Stoßdämpfers angeschlossene und mit dieser bewegliche Masse und eine Schraubenfeder, die die Masse mit dem Außengehäuse jedes Stoßdämpfers verbindet. Da die Schwingungstilger 24 und 25 identisch sind, wird nur der Schwingungstilger 24 in Verbindung mit Fig. 7 beschrieben.
  • Eine direkt wirkende Stoßdämpfertype ist allgemein mit 200 bezeichnet, die unter anderen Bauteilen ein Gehäuse 202 und eine Plungerstange 204 enthält. Da solche Stoßdämpfer handelsüblich sind und ihre Arbeitsweise Fachleuten bekannt ist, erübrigt es sich, sie ausführlich zu beschreiben.
  • Das Gehäuse 202 ist an seinem oberen Ende an einem Träger 206 befestigt, der an der Radführung des Fahrzeuges (Fig.l) befestigt ist. An dem Gehäuse 202 ist verschieblich ein Körper 208 geführt, der mit einem Paar ringförmiger Lager 210 und 212 in Berührung mit der Außenseite des Gehäuses geführt ist. Ein anderer Körper 214 wird durch einen Stift 216 in fester Verbindung mit dem Körper 208 gehalten, so daß sich beide Körper als eine Einheit bewegen. Die Körper 208 und 214 können irgendeine geeignete Form haben, so daß der Schwingungstilger 24 richtig hineinpaßt, wenn er an dem Rad angeordnet wird. An dem Boden des Körpers 214 ist eine Platte 218 befestigt, an welcher wiederum die Stange 204 befestigt ist. Eine Schraubenfeder 220 ist zwischen dem Träger 206 und dem Körper 208 eingesetzt.
  • Die Arbeitsweise der oben beschriebenen Dämpferanordnung wird im folgenden beschrieben.
  • Während der Fahrt eines Fahrzeuges verursachen verschiedene Straßenzustände Relativbewegungen zwischen der gefederten und ungefederten Masse des Fahrzeuges. Bei bestimmten Straßenzuständen, z. B. auf waschbrettartigen Straßen, wird die Relativbewegung zwischen der gefederten und ungefederten Masse vorherrschend durch Bewegungen der ungefederten Masse veranlaßt. Wie oben erwähnt, wird die ungefederte Masse infolge ihrer verhältnismäßig leichten Masse mit einer relativ hohen Frequenz, wie zehn Schwingungen pro Sekunde, schwingen. Unter anderen Straßenbedingungen, z. B. auf dem Gipfel oder in .dem Tal an Hügeln, wird die Relativbewegung vorherrschend durch Bewegungen der gefederten Masse veranlaßt. Infolge ihrer verhältnismäßig schweren hasse wird die gefederte Masse mit einer relativ niedrigen Frequenz, wie eine Schwingung pro Sekunde, schwingen. Natürlich gibt es auch Straßenzustände, .die zur gleichen Zeit Schwingungen sowohl der gefederten als auch der ungefederten Masse veranlassen.
  • Wenn der Schwingrahmen nach unten verschwenkt, wird der Arm 21 durch die Stange 22 nach unten bewegt, und infolgedessen drehen sich die Welle 30 und der Nocken 31 in einer Richtung entgegen dem Uhrzeigersinn in Fig. 4. Dieses veranlaßt den Arm 32, den Kolben 36 in der Kolbenkammer 28 aufwärts zu schieben. Der sich ergebende Druckanstieg in der Kammer 28 wird durch die Nut 72 und die Leitung 150 zu der Bohrung 152 übertragen, so daß dieser Druck auf den Bund 158 ausgeübt wird. Wenn der Druck hoch genug wird, wie 7 kg/cm2, überwindet die Kraft an dem Bund 158 die Kraft an der Feder 161, und die Spindel 156 wird zu der Buchse 162 hin verschoben. Die entsprechende Verschiebung des Bundes 160 führt zu einer direkten Verbindung zwischen der Nut 86 und der Nut 154.
  • Der Zweck der Ventilwirkung der Spindel 156 liegt darin, in dem Stoßdämpfer 20 eine Kraft von besonderer Stärke auch bei der Geschwindigkeit Null aufrechtzuerhalten, um kleine Schwingungen in dem Stoßdämpfer zu verhüten. Der »feste Mittelpunkt«, der in dem Stoßdämpfer durch eine solche Ventilwirkung erzeugt wird, ist in Fig. 3 dargestellt.
  • Wenn die Nut 86 mit der Nut 154 in Verbindung steht, fließt das in der Kolbenkammer 28 verdrängte Strömungsmittel zu der Kolbenkammer 27 durch einen ersten Kreis mit der Nut 72, den Öffnungen 80 in dem Lager der Lagerhülse 76, den Öffnungen 90 in dem Rohr 88, dem Rohr 88, den Öffnungen 94 in dem Rohr 88, den Öffnungen 84 in der Hülse 76, der Nut 86 und der Nut 154 und durch einen zweiten Kreis mit der Nut 74, den Öffnungen 82, den Öffnungen 92, dem Rohr 88, den Öffnungen 94, den Öffnungen 84, der Nut 86 und der Nut 154. Das Strömungsmittel, das in die Kammer 27 fließt, nimmt den vergrößerten Rauminhalt der Kammer ein, der durch die Abwärtsverschiebung des Kolbens 34 an dem Nockenarm 33 veranlaßt wird, der infolge der Drehung des Nockens 31 entgegen dem Uhrzeigersinn nach unten bewegt wird.
  • Der Strömungsmittelfluß ist entgegengesetzt zu dem oben beschriebenen, wenn der Schwingrahmen gegenüber dem Rahmen 10 nach oben schwenkt, um eine Drehung der Welle 30 und des Nockens 31 im Uhrzeigersinn zu veranlassen. Die sich ergebende Aufwärtsbewegung des Kolbens 34 baut in der Kammer 27 und der Nut 154 einen Druck auf. Dieser Druck wirkt gegen den Bund 160, um die Spindel 156 zu verschieben und eine direkte Verbindung zwischen den Nuten 154 und 86 zu schaffen. Das Strömungsmittel kann dann in entgegengesetzter Richtung durch die oben beschriebenen Wege frei zu der Kolbenkamm,er 28 fließen.
  • Wenn sich der Kolben 36 um einen entsprechenden Betrag nach unten bewegt, besteht eine Möglichkeit, daß Lufteinschlüsse in der Kammer 28 erzeugt werden, insbesondere wenn sich der Kolben mit hoher Geschwindigkeit bewegt. Um diese Lufteinschlüsse zu beseitigen, wird Strömungsmittel aus der Kammer 50 in die Kammer 28 eingeführt. Auf jede Abwärtsbewegung des Kolbens 36 hin wird der Teil 60 von dem Boden der Bohrung 38 bei einem verhältnismäßig kleinen Rückdruck, wie 0,15 kg/cm2, verdrängt, um eine direkte Verbindung zwischen den Kammern 42 und 64 zu bewirken. Das Strömungsmittel kann dann aus der Kammer 50 in die Kammer 28 fließen, um irgendwelche Lufteinschlüsse über einen Kreis auszufüllen, der die Öffnung 48, die Kammer 42, die Kammer 64 und die Öffnungen 56 enthält. Wenn sich der Kolben 36 nach oben bewegt, veranlaßt der gegen den Teil 60 ausgeübte Druck, daß dieser als Rückschlagventil wirkt, um jede Verbindung zwischen den Kammern 42 und 64 zu sperren.
  • Jeder Abfluß des Strömungsmittels in die Kammer 120 wird durch die Leitung 124, die Aushöhlung 122, die Leitung 132, die Kammer 128, die Leitung 136, die Kammer 144 und die Leitung 148 zu der Kammer 50 zurückgeführt. In gleicher Weise wird ein Strömungsmittelabfluß in die Kammer 190 durch die Öffnung 114, die Leitung 118, die Aushöhlung 116, die Leitung 130, die Kammer 126, die Leitung 134, die Kammer 142 und die Leitung 146 in die Kammer 50 zurückgeführt. Der Abfluß in die Kammer 166 zwischen dem Bund 160 und der Buchse 162 folgt dem gleichen Weg von der Aushöhlung 116, nachdem er durch die Leitung 164 geflossen ist.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung wird zuerst für den Fall beschrieben, daß Relativbewegung durch Erregung der ungefederten Masse veranlaßt wird. Während .der Bewegungen nur der ungefederten Masse bewegt sich der Block 108 nicht, sondern bleibt, wie in Fig.l gezeigt, in seiner neutralen horizontalen Stellung. In dieser Stellung wird das IZohr88 so gehalten, daß seineÖffnungen94 direkt mit den Öffnungen 84 in der Lagerhülse 76 fluchten. Daher bleibt der Strömungsmittelfluß durch die Öffnungen 84 uneingeschränkt, und -der Stoßdämpfer 20 entwickelt einen Kleinstwert an Dämpfungskraft, wie durch die Kurve A in Fig. 3 dargestellt ist. Weil die Dämpfungswirkung des Stoßdämpfers einKleinstwert ist, liegen die Reaktionskräfte, die durch den Stoßdämpfer erzeugt und so zu der .gefederten Masse übertragen werden, bei einem Kleinstwert. Dies beseitigt im wesentlichen jedes Unbehagen, das üblicherweise in einem Fahrzeug verursacht würde, wenn Bewegungen der ungefederten Masse durch den Stoßdämpfer völlig gedämpft werden.
  • An Stelle der Herbeiführung der notwendigen Dämpfungswirkung durch den Stoßdämpfer dämpfen die Schwingungstilger 24 und 25 die ungefederte Masse, um den Reifen 16 in Berührung mit der Straße zu halten. Die Schwingungstilger 24 und 25 dämpfen die ungefederte Masse wirksam, ohne Rück-Wirkungskräfte auf die gefederte Masse zu übertragen, da sie von der gefederten Masse unabhängig sind.
  • Während Bewegungen nur der gefederten Masse wird der mit dem Gehäuse 68 über den Flansch 78 durch die Feder 112 verbundene Block 108 erregt und führt gegenüber der Platte 172 um die Achse der mit ihm verbundenen Welle 106 Drehschwingungen aus. Infolge der Trägheit des Blocks 108 bleibt seine Bewegung in der Phase gegenüber der Bewegung der gefederten Masse zurück. Wenn der Block 108 sich relativ zu der Platte 172 bewegt, veranlaßt er eine Drehung des Rohres 88 gegenüber der Hülse 76, so daß sich die Öffnungen 94 aus der Ausrichtung mit den Öffnungen 84 in der Hülse bewegen. Die sich ergebende Beschränkung der Öffnungen steigert den Widerstand gegenüber dem Strömungsmittelfluß in den Stoßdämpfer 20 und vergrößert die Dämpfungswirkung des Stoßdämpfers.
  • Kurve Bin Fig. 3 zeigt die durch den Stoßdämpfer 20 erzeugte Kraft, wenn die öffnungen 84 und 94 um ein größtes Ausmaß beschränkt sind. Dies ist der Fall, wenn der Block 108 einen der Anschläge 174 und 176 an der Platte 172 erreicht.
  • Infolge des magnetischen Feldes in dem Luftspalt zwischen den Schenkeln 168 und 170,des Blockes 108 werden bei Bewegungen des Blockes gegenüber der Platte Wirbelströme in der Platte 172 erzeugt. Die Zusammenwirkung des Feldes -in dem Luftspalt mit dem durch die Wirbelströme erzeugten Magnetfeldes veranlaßt eine magnetische oder Wirbelstromdämpfung,der Bewegung des Blockes 108, so daß er nicht weiterschwingt, nachdem die gefederte Masse in tihre Ruhestellung zurückgekehrt ist.
  • Tatsächlich wirkt der Block 108 als ein Sensor oder empfindliches Element, um Geschwindigkeitsänderungen der gefederten Masse in Federungsrichtung festzustellen, und steuert in Übereinstimmung mit solchen Änderungen durch Änderung der Stellung des Rohres 88 die Dämpfungswirkung des Stoßdämpfers 20. In dieser Weise dämpft der Stoßdämpfer 20 wirksam Schwingungen der gefederten Masse. Da sich die gefederte Masse mit einer verhältnismäßig niedrigen Frequenz bewegt, wie eine Schwingung pro Sekunde, werden die durch den Stoßdämpfer erzeugten Rückwirkungskräfte auf die gefederte Masse mit dieser Frequenz übertragen, wodurch das Behagen der Personen in dem Fahrzeug nicht nennenswert beeinträchtigt wird.
  • Während einer Fahrt über schlechte Straßen können sowohl die gefederte als auch die urigefederte Masse stark erregt werden, und die sich ergebende Verlagerung des Blockes 108 veranlaßt eine Steigerung der Dämpfungswirkung des Stoßdämpfers. Wenn dies geschieht, wird die gefederte Masse durch den Stoßdämpfer 20 gedämpft, wie oben beschrieben worden ist, und die urigefederte Masse wird sowohl durch den Stoßdämpfer als auch durch die Schwingungstilger gedämpft. Somit ist die urigefederte Masse besser gedämpft als in vorhandenen Anordnungen, und die Reifen werden in Kontakt mit der Straße gehalten, wodurch dem Fahrer eine besondere Kontrolle über das Fahrzeug zu einer Zeit gegeben wird, wenn es besonders wichtig ist, eine solche Kontrolle zu haben. Die größere Dämpfung der urigefederten Masse beseitigt auch :im wesentlichen die Möglichkeit der gefederten Masse, gegen die urigefederte Masse anzuschlagen oder »durchzuschlagen«, was mitunter bei vorliegenden Aufhängungssystemen geschieht, und so sehr große Rückwirkungs- oder Gegenkräfte und beträchtliches Unbehagen erzeugt.
  • Die Dämpferanordnung, die vorstehend beschrieben ist, hat bestimmte Vorteile gegenüber gegenwärtig verwendeten Dämpferanordnungen. Sie schafft erstens einen erhöhten Fahrkomfort durch Verminderung der Übertragung von Rückwirkungskräften und durch Verhütung des »Durchschlageis« des Systems, zweitens wirksame Dämpfung sowohl der gefederten als auch urigefederten Masse und drittens eine verbesserte Kontrolle des Fahrers über das Fahrzeug, wenn es wichtig ist, eine derartige Kontrolle zu haben.
  • Obgleich die Erfindung iin der Anwendung an einem hydraulischen Strömungsmittelsystem dargestellt worden ist, sind die enthaltenen Merkmale in gleicher Weise auf pneumatische Strömungsmittelsysteme anwendbar. Darüber hinaus ist es für Fachleute ersichtlich, daß die erläuterte Aufhängung leicht zur Verwendung an Hinterrädern von Kraftfahrzeugen eingerichtet und die Schraubenfeder 18 durch irgendein geeignetes Federglied, wie einen Torsionsstab, ersetzt werden kann, wie er in einigen Fahrzeugen verwendet wird.
  • Anspruch 1 schützt lediglich die Gesamtkombination aller seiner Merkmale. Anspruch 2 ist ein reiner Unteranspruch und gilt nur in Verbindung mit Anspruch 1.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dämpferanordnung für die Schwingungsdämpfung, insbesondere von Fahrzeugfederungen mit gefederter und urigefederter Masse, gekennzeichnet durch die Kombination eines ersten, zwischen der gefederten und der urigefederten Fahrzeugmasse angeordneten Dämpfungsmittels (20), das allein auf die Geschwindigkeitsänderung in der Federungsrichtung der gefederten Fahrzeugmasse ansprechende Mittel (108) enthält, welche die Dämpfung der Geschwindigkeitsänderung der gefederten Fahrzeugmasse in der Federungsrichtung derart anpassen, daß die geringste Dämpfungswirkttng bei gänzlich oder nahezu unbewegter gefederter Fahrzeugmasse vorhanden ist, während mit wachsender Geschwindigkeitsänderung der gefederten Fahrzeugmasse in der Federungsrichtung eine erhöhte Dämpfungswirkung einsetzt, mit zweiten, nur mit der urigefederten Masse verbundenen und deren Bewegung dämpfenden Dämpfungsmitteln (24, 25).
  2. 2. Dämpferanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Dämpfungsmittel zeugmasse angeordneter Stoßdämpfer (20) ist, der als auf die Geschwindigkeitsänderung der gefederten Fahrzeugmasse ansprechendes Mittel einen Block (108) enthält, der schwenkfähig mit dem Stoßdämpfer verbunden ist und um seine Achse auf Grund von Bewegungen der gefederten Masse nur zur Änderung des Querschnitts eines Durchlasses (84, 94) schwingt, durch den während der Arbeit des Stoßdämpfers Flüssigkeit tritt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 802 211, 834 621; französische Patentschriften Nr. 999 241, 1 105 479; britische Patentschriften Nr. 460 985, 463 107; USA.-Patentschrift Nr. 1 792 493.
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