DE4330464A1 - Fahrradrahmen - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrradrahmen, der eine im
wesentlichen diamantförmige Form aufweist, die im wesentlichen
von einem Unterrohr, einem Oberrohr, Sattelstreben und
Kettenstreben gebildet ist, und von einem Sattelrohr in ein das
Unterrohr und Oberrohr umfassendes Hauptrahmendreieck und in
einen die Sattelstreben und Kettenstreben umfassenden Hinterbau
unterteilt ist.
Solche Fahrradrahmen sind weithin bekannt und werden in
verschiedenen Rahmenhöhen sowie für verschiedene Radgrößen und
Achsabstände hergestellt. Hieraus ergeben sich eine Vielzahl von
Kombinationsmöglichkeiten, die allerdings mit einem hohen
Fertigungs- und Lageraufwand hergestellt bzw. vertrieben werden
müssen. Insbesondere bei der Fertigung müssen die verschiedenen
Rahmengrößen entweder jeweils auf eigenen Maschinen produziert
werden, oder es müssen jeweils bei der Umstellung von einer
Rahmengröße auf die andere relativ große Umrüstzeiten in Kauf
genommen werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen
gattungsgemäßen Fahrradrahmen so auszubilden, daß sich die
verschiedenen Rahmengrößen mit relativ geringem Aufwand
herstellen lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Sattelrohr dem Hauptrahmendreieck zugeordnet ist und daß der
Hinterbau lösbar an dem Hauptrahmendreieck angebracht und
austauschbar ist.
Die vorliegende Erfindung macht sich dabei die Erkenntnis
zunutze, daß die Rahmenhöhe im wesentlichen ausschließlich von
der Größe und Form des Rahmenhauptdreiecks abhängt, wohingegen
die Dimensionierung des Hinterbaus und der Gabel im wesentlichen
ausschließlich von der gewünschten Radgröße sowie dem
gewünschten Radstand abhängt. Es ist nun leicht ersichtlich, daß
sich durch individuelles Zusammenstellen von Hauptrahmendreieck
und Hinterbau eine Vielzahl verschiedener Rahmen herstellen
läßt. Sollen zum Beispiel neun verschiedene Rahmenhöhen mit
jeweils drei verschiedenen Radgrößen angeboten werden, so
benötigt man beim erfindungsgemäßen Fahrradrahmen neun
unterschiedliche Hauptrahmendreiecke und drei unterschiedliche
Hinterbauten. Bei konventioneller Bauweise würde man hingegen 27
verschiedene Rahmengestelle vorrätig haben müssen. Weiterhin
bietet die Erfindung die Möglichkeit, eine relativ
kostengünstige Umrüstung des Fahrradrahmens vorzunehmen. Hierzu
wird bevorzugt der Hinterbau gegen einen Hinterbau anderer
Bauart oder Größe ausgetauscht. Diese Möglichkeit bestand im
Stand der Technik bisher nicht. Es mußte vielmehr ein komplett
neuer Fahrradrahmen hergestellt werden.
Zwar sind auch Fahrradrahmen bekannt, bei denen bevorzugt am
unteren Endbereich des Sattelrohrs gelenkig eine Schwinge
angelenkt ist, die sich weiterhin gegenüber dem
Hauptrahmendreieck mit einem Federbein abstützt. Ein solcher
Aufbau ist allerdings nicht zum austauschbaren Lösen und somit
zur Vereinfachung des Fertigungsaufwandes geeignet.
Besonders einfach gestaltet sich die Verbindung von
Hauptrahmendreieck und Hinterbau, wenn an dem Sattelrohr in
Verlängerung von Sattelstreben des Hinterbaus eine rohrförmige
Steckaufnahme angeordnet ist, die mit ihrem Steckansatz in eine
an den freien Enden der Sattelstreben angeordnete Steckhülse
einschiebbar ist. Von Vorteil ist es hierbei insbesondere, wenn
der Steckansatz mit zu seinem freien Ende hin offenen Schlitzen
versehen ist. Durch diese Maßnahme kann in die Steckaufnahme ein
zylindrischer, doppelter Schrägkeil eingeschoben werden, dessen
Keilflächen der mit mindestens einer Schraube, bevorzugt zwei
Schrauben, miteinander verbundenen Schrägkeilhälften einander
zugeordnet sind, so daß durch eine Verstellbewegung der
Schrauben die Keilflächen aufeinander abgleiten und sich die
Außenmäntel der Keilhälften gegen die Innenbohrung der
Steckaufnahme pressen und den geschlitzten Steckansatz zum
Verklemmen mit der Steckhülse spreizen. Diese Verbindungsmethode
ist besonders einfach ausgeführt und kann in kürzester Zeit
gelöst oder befestigt werden. Da es sich bei dem eigentlichen
Befestigungselement um einen separaten zylindrischen, doppelten
Schrägkeil handelt, der weder mit der Steckaufnahme, noch mit
der Steckhülse am Hinterbau fest verbunden ist, kann dieser bei
einem eventuellen versehentlichen Überdrehen der
Verstellschrauben sehr leicht ausgetauscht werden. Da bevorzugt
zwei Schrauben zur Klemmung des Schrägkeils verwendet werden,
kann eine größere Klemmkraft mit kleineren Schrauben sowie eine
gleichmäßigere Flächenpressung an den Keilflächen erreicht
werden.
In einer weiteren Ausführungsform weist das Unterrohr des
Hauptrahmens an seinem unteren Ende ein Schmiedeteil auf, das
zwei buchsenförmige Aufnahmestellen zum lösbaren Anbringen der
Kettenstreben vom Hinterbau aufweist. Des weiteren können die
Aufnahmestellen am Schmiedeteil eine Anschlagfläche aufweisen,
die kegelförmig ausgebildet ist und in der Mitte eine
Durchgangsbohrung zur Aufnahme von einem Befestigungselement
aufweist, wobei das freie Ende der Kettenstreben jeweils
kegelstumpfförmig zum im wesentlichen paßgenauen Anschlagen an
die Anschlagfläche ausgebildet ist und jeweils eine axiale
Gewindebohrung zum Aufnehmen des Befestigungselements aufweist.
Ein solches Schmiedeteil ermöglicht eine einwandfreie
Verankerung der Kettenstreben am Hauptrahmendreieck. Die
Anschlagflächen und die kegelstumpfförmigen Endbereiche der
Kettenstreben garantieren eine genaue Positionierung derselben.
Günstigerweise können die buchsenförmigen Aufnahmestellen zum
erleichterten Einführen der Kettenstreben abgeschrägt sein, so
daß der kürzere Wandbereich der Aufnahmestellen unten angeordnet
ist. Der Hinterbau läßt sich hierdurch gleichmäßig und ohne
Aufbringen großer elastischer Verformungskräfte in die
buchsenförmigen Aufnahmestellen und die Steckaufnahme einführen.
Hilfsweise kann zum Einführen der Kettenstreben in die
Aufnahmestellen ein Keil verwendet werden, auf dem sich ein in
den Hinterbau eingebautes Rad abrollen kann.
Eine besondere Stabilität der Lagerstelle am Fahrradrahmen wird
dadurch erreicht, daß das Unterrohr im wesentlichen in
Verlängerung seiner Verbindungsstelle mit dem Sattelrohr eine
senkrecht zur Unterrohrachse sich erstreckende Bohrung zur
Aufnahme eines Lagerrohres für ein Tretlager aufweist. Das
Lagerrohr durchdringt
also das Unterrohr und ist in diesem positionsgenau und sehr
starr angebracht.
Der Strömungswiderstand des Fahrradrahmens läßt sich dadurch
reduzieren, daß das Unterrohr im wesentlichen in Fahrtrichtung
geschnitten einen strömungsgünstigen Querschnitt, bevorzugt eine
Tropfenform, aufweist.
In einer weiteren Ausführungsform weist das Schmiedeteil einen
an einen Außenkonturbereich eines durch das Unterrohr gelegten
Schnittes angepaßten Ansatz auf, der mit dem Unterrohr verbunden
ist und an dessen einem Endbereich die buchsenförmigen
Aufnahmestellen nach unten versetzt angeordnet sind, so daß
zwischen der Rückseite der Aufnahmestellen und dem Ansatz eine
stufenförmige Hinterschneidung gebildet ist. Die
Hinterschneidung bietet den Vorteil, daß von dieser Seite aus
ein Zugang auf die Befestigungselemente für die Kettenstreben
gegeben ist.
Um den Platz für den Ritzelsatz am Hinterrad zu berücksichtigen,
ist es von Vorteil, wenn die Sattelstreben und die Kettenstreben
jeweils an ihrer gemeinsamen Verbindungsstelle eine Aufnahme zum
Aufnehmen der Radachse aufweisen, wobei die eine Aufnahme einen
größeren senkrechten Abstand zur Steckhülsenachse aufweist als
die gegenüberliegende Aufnahme.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung wird vorgeschlagen,
ein mit dem Unterrohr und dem Oberrohr verbundenes
Steuerkopfrohr so auszugestalten, daß zwischen einem in dem
Steuerkopfrohr im wesentlichen koaxial angeordneten Gabelrohr
und der Innenbohrung des Steuerkopfrohres zumindest im Bereich
der Verbindungsstelle von Unterrohr und Steuerkopfrohr ein
umlaufender Freiraum gebildet ist, der mit dem Innenraum des
Unterrohres in Verbindung steht. Dieser Freiraum kann nunmehr zu
Installationszwecken genutzt werden.
Zur Verringerung des Strömungswiderstandes ist es weiterhin
günstig, wenn auf der gegenüberliegenden Seite der
Verbindungsstelle von Unterrohr und Steuerkopfrohr eine
strömungsgünstig angeformte Nase angeordnet ist.
Durch die Erfindung ist es weiterhin möglich, die Profile des
Hauptrahmendreiecks größer und steifer auszubilden als die
Profile des Hinterbaus. Meist ist es sogar erwünscht, daß der
Hinterbau durch seine im Vergleich zum Hauptrahmendreieck
filigrane Ausgestaltung elastisch nachfedern kann, wodurch eine
gewisse Dämpfungseigenschaft erreicht wird. Hingegen soll das
Hauptrahmendreieck besonders verwindungssteif sein, damit es
auch bei größeren Geschwindigkeiten nicht zu einem "Flattern"
des Fahrradrahmens kommt.
Als besonders günstig hat sich hierbei erwiesen, wenn die
Profile des Hauptrahmendreiecks aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung hergestellt sind. Hierdurch läßt sich ein
relativ verwindungssteifes Hauptrahmendreieck herstellen, das
dennoch ein gewünschtes geringes Gewicht aufweist.
Als Werkstoff für die Profile des Hinterbaus ist insbesondere
ein chrom-Molybdän-Stahl geeignet. Weiterhin können die Profile
des Hinterbaus auch aus Titan oder einer Titanlegierung
hergestellt sein. Diese Werkstoffe eignen sich besonders zur
Bereitstellung einer relativ elastischen und dennoch dauerfesten
Struktur.
Bevorzugt wird es auch, wenn das Schmiedeteil aus Aluminium oder
einer Aluminiumlegierung hergestellt ist. Das Schmiedeteil kann
nunmehr durch einfaches Schweißen mit dem Unterrohr verbunden
werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann das
Unterrohr als beidseitig mit jeweils einem Deckel
verschließbarer Installationskanal ausgebildet sein. Da eine
solche Ausbildung des Unterrohres auch vorteilhaft ist, wenn der
Rahmen einteilig ausgebildet ausgebildet ist, wird für die
Ausführung auch unabhängig von den vorangegangenen Ansprüchen
selbständig Schutz begehrt.
Durch diese Ausgestaltung lassen sich sämtliche Seilzüge,
Leitungsführungen für Licht- und Computeranschlüsse in diesem
Installationskanal sauber und nach außen hin verdeckt verlegen.
Günstigerweise ist hierbei die auf einer Aussparung am
Steuerkopfrohr aufsetzbare Nase als oberer Deckel für das
Unterrohr vorgesehen. Der Freiraum zwischen Steuerkopfrohr und
Gabelrohr ist dann dem Installationskanal zugeordnet. In diesem
Freiraum lassen sich dann die Installationen um das bewegliche
Gabelrohr herumführen. Der Zugriff auf den Installationskanal
kann durch einfaches Abnehmen der Nase erreicht werden.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn die Nase innen hohl ausgebildet
ist und mindestens eine im wesentlichen parallel zur
Steuerkopfrohrachse verlaufende Bohrung aufweist, wobei im
Innern der Nase Umlenkrollen zum Umlenken von in die Bohrungen
eingeführten Seilzügen einer Schalt- bzw. Bremsanlage angeordnet
sind. Durch die Bohrungen in der Nase können nunmehr die
Seilzüge und Leitungsführungen aus dieser im wesentlichen
parallel zum Steuerkopfrohr herausgeführt werden, wodurch sie
sich in unmittelbarer Nähe des Lenkers befinden.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß der untere Deckel in
die Hinterschneidung des Schmiedeteils formgenau eingepaßt ist
und mit einer Schraube an dem mit Zugängen zum
Installationskanal versehenen Ansatz des Schmiedeteils
festgeschraubt ist. Der untere Deckel gewährt somit einen sehr
guten optischen Abschluß des Unterrohrs. Des weiteren könnte
ein solcher Deckel auch dazu benutzt werden, als Befestigung für
eine Bremsvorrichtung oder einen Dynamo zu dienen.
Günstigerweise kann der Deckel auf der dem Schmiedeteil
zugewandten Seite hohl ausgebildet sein. Im Innern des Deckels
können dann Umlenkrollen zum Umlenken von aus den Zugängen
austretenden Seilzügen einer Schalt- bzw. Bremsanlage angeordnet
sein. Der Deckel bietet somit einen guten Schutz gegen Dreck und
Spritzwasser für die Installation.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Fahrradrahmen gemäß der vorliegenden Erfindung
in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 2 einen Steckansatz in vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 eine Steckhülse in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4a einen doppelten Schrägkeil in einer vergrößerten
Vorderansicht,
Fig. 4b den Schrägkeil aus Fig. 4a in einer Seitenansicht,
Fig. 5 eine Rückansicht eines Hinterbaus,
Fig. 6 eine Verbindungsstelle von Sattelrohr und Unterrohr in
vergrößerter Darstellung,
Fig. 7 ein Schmiedeteil mit Deckel in einer
Explosionsdarstellung,
Fig. 8 eine Schnittansicht der Verbindungsstelle von Unterrohr
und Steuerkopfrohr und
Fig. 9 eine Querschnittsdarstellung des Unterrohres.
Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform eines
erfindungsgemäßen Fahrradrahmens umfaßt im wesentlichen ein
Hauptrahmendreieck 1 und einen mit diesem lösbar zu verbindenden
Hinterbau 2. Das Hauptrahmendreieck 1 besteht im wesentlichen
aus einem Unterrohr 3, einem am oberen Ende des Unterrohres 3
angebrachten Steuerkopfrohr 4, einem ebenfalls mit dem
Steuerkopfrohr 4 verbundenen Oberrohr 5 und einem das Unterrohr
3 und das Oberrohr 5 verbindenden Sattelrohr 6. Weiterhin ist
auf der dem Steuerkopfrohr abgewandten Seite des Sattelrohrs 6
eine rohrförmige Steckaufnahme 7 mit einem Steckansatz 8
angeordnet, der ähnlich wie das Unterrohr 3 schräg nach hinten
ausgerichtet ist.
Wie insbesondere in Fig. 6 zu sehen ist, weist der untere
Endbereich des Sattelrohres 6 eine der Außenkontur des
Unterrohres 3 angepaßte Aussparung 9 auf, die mit dem Unterrohr
3 verschweißt ist. Das Unterrohr 3 und das Sattelrohr 6 sind so
zueinander angeordnet, daß das Unterrohr 3 auch unterhalb des
Sattelrohres 6 noch weitergeführt ist. Durch diese Weiterführung
wird eine Art Versteifungsrippe 10 gebildet. Unterhalb und im
wesentlichen in Verlängerung der Verbindungsstelle von Unterrohr
3 und Sattelrohr 6 weist das Unterrohr 3 eine senkrecht zur
Unterrohrachse sich erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines
Lagerrohres 11 auf. Das Lagerrohr 11 sowie die anderen Profile
des Hauptrahmendreiecks 1 bestehen bevorzugt aus einer
Aluminiumlegierung und sind miteinander verschweißt. Möglich ist
es auch, wie in Fig. 6 dargestellt, daß das Sattelrohr 6 auf
ein zuvor mit dem Unterrohr 3 verbundenen Steckrohr 12
aufgeschoben und dann mit dem Unterrohr 3 verschweißt wird.
Bevorzugt ist hierfür das Sattelrohr 6 in diesem Bereich in
seinem Durchmesser erweitert.
Wie in den Fig. 1 und 5 zu sehen ist, besteht der Hinterbau 2
aus zwei Sattelstreben 13, die mit ihrem oberen Ende jeweils
schräg auf den Außenmantel einer Steckhülse 14 aufgesetzt und
mit dieser verbunden sind. Die Steckhülse weist eine
Steckhülsenachse 15 auf. Die Sattelstreben sind zu dieser
Steckhülsenachse 15 asymmetrisch angeordnet, wodurch an dem
unteren Ende der Sattelstreben 13 angeordnete Aufnahmen 16 zur
Aufnahme einer Radachse einen unterschiedlichen Abstand zur
Steckhülsenachse 15 aufweisen. Ferner weist eine der Aufnahmen
16 noch eine Befestigungsstelle 17 für ein Schaltwerk auf. Die
Aufnahmen 16 sind an gemeinsamen Verbindungsstellen von den
Sattelstreben 13 und von Kettenstreben 18 angeordnet. Die
Kettenstreben 18 laufen schräg aufeinander zu, weisen aber an
ihren freien Endbereichen einen Abstand voneinander auf. Die
freien Endbereiche der Kettenstreben 18 sind kegelstumpfförmig
angefast. Weiterhin sind jeweils in den freien Endbereichen der
Kettenstreben 18 sich axial erstreckende Gewindebohrungen
eingearbeitet. Die Steckaufnahme 7 ist bevorzugt zweiteilig
ausgeführt und besteht aus dem rohrförmigen Steckansatz 8 und
einem diesen aufnehmenden, mit dem Sattelrohr 6 verbundenen
Aufnahmerohr 19. Der Steckansatz 8 ist in das Aufnahmerohr 19
teilweise eingeschoben und mit dem Aufnahmerohr 19 verschweißt.
Der in das Aufnahmerohr 19 eingeschobene Bereich weist eine Fase
21 auf, die sich langsam an den Innendurchmesser des
Aufnahmerohrs 19 anpaßt. Hierdurch wird ein sanfter Übergang von
Steckansatz 8 und Aufnahmerohr 19 erreicht. In den rohrförmigen
Steckansatz 8 sind einander gegenüberliegende, den Steckansatz 8
zumindest teilweise in Halbrohre teilende Schlitze 22
eingebracht, die dem Steckansatz 8 eine höhere Elastizität in
radialer Richtung geben. Zur Vermeidung von Spannungsspitzen am
Ende der Schlitze 22 sind diese an ihrem Grund mit einer
Entlastungsbohrung 23 versehen. Der Durchmesser des
Steckansatzes 8 ist so gewählt, daß er mit kleinem Spiel in die
Innenbohrung der Steckhülse 14 am Hinterbau 2 eingeschoben
werden kann. Die Stirnfläche des Aufnahmerohrs 19 dient hierbei
als Anschlag. Die Steckaufnahme 7 ist somit in Verlängerung von
den Sattelstreben 13 des Hinterbaus 2 angeordnet.
Zur oberen Befestigung von dem Hinterbau 2 und dem
Hauptrahmendreieck 1 dient ein zylindrischer, doppelter
Schrägkeil 24, der zwei einander zugeordnete und im geringen
Maße aufeinander abgleitende Keilflächen 25 aufweist. Der
Schrägkeil 24 kann vereinfacht durch schräges Durchtrennen eines
zylindrischen Profils hergestellt werden. Damit der Schrägkeil
24 vom Gewicht her nicht zu schwer ausfällt, können in den
Keilhälften Durchbrüche 26 angeordnet sein. Die Gleitbewegung
der beiden Keilflächen 25 aufeinander wird durch Drehen von
Verstellschrauben 27 erreicht. Bevorzugt werden hierzu zwei
Verstellschrauben 27 gewählt, damit kleinere Schrauben gewählt
werden und eine höhere Flächenpressung erreicht werden kann.
Eine Keilhälfte weist zwei Durchgangsbohrungen 28, die jeweils
mit einer Senkung 29 versehen sind, auf. In diese
Durchgangsbohrungen 28 sind die Verstellschrauben 27 eingeführt
und greifen in korrespondierende Gewindebohrungen 30 in der
anderen Keilhälfte ein.
Am unteren Ende des Unterrohrs 3 ist unterhalb des Lagerrohrs 11
ein Schmiedeteil 31 angebracht, das zwei buchsenförmige
Aufnahmestellen 32 zum lösbaren Anbringen der Kettenstreben 18
aufweist. An den buchsenförmigen Aufnahmestellen 32 ist ein
Ansatz 33 angeordnet, der mit dem Unterrohr 3 verbunden ist.
Hierzu weist der Ansatz 33 eine teilweise an einen
Außenkonturbereich eines durch das Unterrohr 3 gelegten
Schnittes anpaßte Form auf. Das Schmiedeteil 31 verschließt
somit zumindest bereichsweise das Unterrohr 3 an seinem unteren
Ende. Die buchsenförmigen Aufnahmestellen 32 befinden sich an
einem Endbereich des Ansatzes 33 und sind von diesem nach unten
versetzt angeordnet, so daß zwischen der Rückseite der
Aufnahmestellen 32 und dem Ansatz 33 eine stufenförmige
Hinterschneidung 34 gebildet ist. Die Aufnahmestellen 32 weisen
eine dem Außendurchmesser der Kettenstreben 18 angepaßte
Aufnahmebohrung 35 auf, in der eine kegelförmig ausgebildete
Anschlagfläche 36 angeordnet ist, die zum im wesentlichen
paßgenauen Anschlagen an die kegelstumpfförmigen Endbereiche der
Kettenstreben 18 vorgesehen ist. Zum erleichterten Einführen der
Kettenstreben 18 sind die Aufnahmestellen 32 an ihrer
Stirnfläche 37 abgeschrägt, so daß die Aufnahmebohrung 35 einen
kürzeren Wandbereich 37 und einen längeren Wandbereich 38
aufweist, wobei der kürzere Wandbereich 37 unten angeordnet ist.
Die kegelstumpfförmige Anschlagfläche 36 geht in ihrer Mitte in
eine Durchgangsbohrung 39 über, die zur Aufnahme von
Befestigungselementen, bevorzugt Schrauben, vorgesehen ist. Die
Durchgangsbohrung 39 kann ferner an der Rückseite der
Aufnahmestellen 32 eine Senkung 40 zum Versenken von
Schraubenköpfen aufweisen.
Die Verbindung von Hinterbau 2 und Hauptrahmendreieck 1 wird nun
wie folgt durchgeführt. Die Steckhülse 14 wird auf den vorderen
Bereich des Steckansatzes 8 aufgeschoben. Gleichzeitig werden
die freien Endbereiche der Kettenstreben 18 in die Nähe der
Aufnahmestellen 32 geführt. Anschließend erfolgt ein
gleichzeitiges weiteres Einführen des Steckansatzes 8 in die
Steckhülse 14 und ein Einführen der Kettenstreben 18 in die
Aufnahmebohrung 35. Da der Hinterbau 2 relativ elastisch
ausgebildet ist, ist dies sehr leicht möglich. Zusätzlich ist
das Einführen noch durch den kürzeren Wandbereich 37, der auf
der Einführseite angeordnet ist, erleichtert. Nachdem die
Steckhülse 14 nunmehr an der Stirnseite des Aufnahmerohrs 19
angestoßen ist und die kegelstumpfförmigen Enden der
Kettenstreben 18 an den Anschlag 36 anliegen, wird der doppelte
Schrägkeil 24 zwischen den Sattelstreben 13 in die Steckhülse 14
eingeschoben. Anschließend werden mit Hilfe eines
Schraubenschlüssels die Verstellschrauben gedreht. Hierdurch
gleiten die Keilflächen 25 aufeinander ab, so daß die
Mantelflächen der Schrägkeilhälften gegen die Innenwandung des
rohrförmigen Steckansatzes 8 drücken und diesen
auseinanderspreizen. Der Steckansatz 8 wiederum drückt mit
seiner Außenfläche gegen die Innenwandung der Steckhülse 14.
Durch die zwei Verstellschrauben 27 kann ein sehr gleichmäßiges
und einfaches Anziehen der Verbindung erfolgen. Zudem ist die
gewünschte Klemmwirkung zwischen Steckansatz 8 und Steckhülse 14
mit Hilfe eines doppelten Schrägkeils 24 schnell erreicht.
Anschließend werden Schrauben in die Durchgangsbohrungen 39
eingeführt und in die Gewindebohrungen 41 der Kettenstreben 18
eingeschraubt. Der Hinterbau 2 ist nun mit dem
Hauptrahmendreieck 1 fest verbunden, wodurch ein im wesentlichen
diamantförmiger Fahrradrahmen bereitgestellt ist. Zum Lösen des
Hinterbaus geht man in umgekehrter Reihenfolge vor.
Des weiteren kann das Unterrohr 3 im wesentlichen in
Fahrtrichtung A geschnitten einen strömungsgünstigen
Querschnitt, bevorzugt eine Tropfenform, aufweisen. Dieser
strömungsgünstige Querschnitt weist eine größere Länge auf als
der in Fig. 9 gezeigte, senkrechte Schnitt zur Unterrohrachse.
Wie in Fig. 9 zu sehen ist, weist das Unterrohr 9 an seinem
breitesten Abschnitt innenliegende Verdickungen 42 auf, die die
Stabilität erhöhen sollen. Das Unterrohr 3 stellt einen so
großen Innenraum zur Verfügung, daß es problemlos als
Installationskanal verwendet werden kann.
Aus diesem Grunde weist das Steuerkopfrohr 4 eine solche
Ausgestaltung auf, daß zwischen einem in dem Steuerkopfrohr 4 im
wesentlichen koaxial angeordneten Gabelrohr 43 und der
Innenbohrung des Steuerkopfrohres 4 ein umlaufender Freiraum 44
gebildet ist, der über einen Durchbruch 45 mit dem Unterrohr 3
in Verbindung steht. An dem Steuerkopfrohr 4 ist auf der
gegenüberliegenden Seite Verbindungsstelle von Unterrohr 3 und
Steuerkopfrohr 4 eine strömungsgünstige Nase 46 angeformt, die
als oberer Deckel für den Installationskanal einen Durchgang 47
vom Freiraum 44 in einen Innenhohlraum 48 der Nase 46
verschließt. Die Nase 46 weist eine Bohrung 49 auf, in die
Seilzüge 50 einer Schalt- bzw. einer Bremsanlage eingeführt
sind. Die Bohrung 49 ist bevorzugt als Grundlochbohrung
ausgeführt, so daß sich der Boudenzug am Grund dieser Bohrung
abstützen kann. Im Innenhohlraum 48 der Nase 46 ist eine
Umlenkrolle 51 zum Umlenken von in die Bohrung 49 eingeführten
Seilzügen 50 angeordnet. Der Seilzug 50 führt dann weiter durch
den Durchgang 47 in den Freiraum 44. Im Freiraum 44 wird der
Seilzug 50 um das Gabelrohr 30 gelenkt und tritt anschließend
durch den Durchbruch 45 in den Innenraum des Unterrohrs 3 ein.
Des weiteren ist ein Deckel 52 vorgesehen, der in die
Hinterschneidung 34 des Schmiedeteils 31 formgenau eingepaßt ist
und mit einer Schraube und einer Gewindebohrung 53 an dem Ansatz
33 des Schmiedeteils 31 befestigt ist. Im Ansatz 33 ist ein
Durchgang 54 angeordnet, der mit dem Innenraum des Unterrohrs 3
in Verbindung steht. Der Deckel 52 ist auf der dem Schmiedeteil
31 zugewandten Seite hohl ausgebildet, so daß bei Zusammenfügen
dieser beiden Teile ein Hohlraum entsteht, der über den
Durchgang 54 einen Zugang zum Innenraum des Unterrohrs 3
aufweist. Im Innern des Deckels 52 ist mindestens eine
Umlenkrolle 55 angeordnet, die zum Umlenken von aus dem
Durchgang 54 austretenden Seilzügen 50 dient. Die Seilzüge 50
können dann wie in Fig. 1 dargestellt durch eine Bohrung
parallel zu den Aufnahmestellen 32 weitergeführt werden. Die
Seilzüge 50 sind somit im gesamten Bereich von Nase 46 bis
Schmiedeteil 31 in einem Installationskanal verborgen und gegen
sämtliche äußeren Einflüsse geschützt. Der Installationskanal
kann selbstverständlicherweise auch für sämtliche anderen
Leitungsführungen verwendet werden. Zudem weist dieser
Installationskanal einen sehr einfachen Zugriff über den Deckel
52 und die Nase 46 auf.
Es soll hier noch ergänzend erwähnt sein, daß das
Hauptrahmendreieck 1 aus besonders verwindungssteifen Profilen
gebildet sein kann, die aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung hergestellt sind. Dadurch erlangt der
Fahrradrahmen eine große Stabilität, die vor allem bei höheren
Geschwindigkeiten eine größere Laufruhe garantieren. Der
Hinterbau 2 hingegen kann aus relativ dünnen Profilen bestehen,
die extrem elastisch sind. Hierzu eignen sich vor allen Dingen
Sattel- und Kettenstreben aus einem Chrom-Molybdän-Stahl oder
aus Titan oder Titanlegierungen. Weiterhin besteht bei der
vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, die Verbindung zwischen
Hinterbau 2 und Hauptrahmendreieck 1 im Bereich der
Steckaufnahme federnd und/oder dämpfend auszuführen.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Hinterbau 2 und
Hauptrahmendreieck 1 mit unterschiedlichen Farben zu lackieren.
Zudem paßt der an sich diamantförmige Fahrradrahmen, wenn man
ihn auseinanderbaut, in eine quaderförmige Verpackung. Der
Hinterbau 2 ist dabei unterhalb des Unterrohres 3 angeordnet.
Schneidet man nun diesen Quader unterhalb des Unterrohres 3
durch, entsteht eine Ecke, in die lediglich der Hinterbau 2
hineinpaßt. Aus diesen beiden Teilstücken des Quaders kann nun
ein Stecksystem geformt werden, wobei jeweils in die
entsprechenden Teile Hinterbauten 2 und Hauptrahmendreiecke 1
verschiedener Größe und Farben verpackt werden können.
Der erfindungsgemäße Fahrradrahmen kann also in den
unterschiedlichsten Größen hergestellt werden, wobei der
Fertigungsaufwand zur Erlangung der einzelnen Größen relativ
gering gehalten ist.
Claims (24)
1. Fahrradrahmen, der eine im wesentlichen diamantförmige Form
aufweist, die im wesentlichen von einem Unterrohr (3), einem
Oberrohr (5), Sattelstreben (13) und Kettenstreben (18) gebildet
ist, und von einem Sattelrohr (6) in ein das Unterrohr (3) und
Oberrohr (5) umfassendes Hauptrahmendreieck (1) und in einen die
Sattelstreben (13) und Kettenstreben (18) umfassenden Hinterbau
(2) unterteilt ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Sattelrohr (6) dem Hauptrahmendreieck (1) zugeordnet ist
und daß der Hinterbau (2) lösbar an dem Hauptrahmendreieck (1)
angebracht und austauschbar ist.
2. Fahrradrahmen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß an dem Sattelrohr (6) in Verlängerung von den Sattelstreben
(13) des Hinterbaus (2) eine rohrförmige Steckaufnahme (7)
angeordnet ist, die mit ihrem Steckansatz (8) in eine an den
freien Enden der Sattelstreben (13) angeordnete Steckhülse (14)
einschiebbar ist.
3. Fahrradrahmen nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Steckansatz (8) mit zu seinem freien Ende hin offenen
Schlitzen (22) versehen ist.
4. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Steckaufnahme (7) ein zylindrischer, doppelter
Schrägkeil (24) einschiebbar ist, dessen Keilflächen (25) der
mit mindestens einer Schraube, bevorzugt zwei Schrauben,
miteinander verbundenen Schrägkeilhälften aneinander zugeordnet
sind, so daß durch eine Verstellbewegung der Schrauben (27) die
Keilflächen (25) aufeinander abgleiten und sich die Außenmäntel
der Keilhälften gegen die Innenbohrung der Steckaufnahme (7)
pressen und den geschlitzten Steckansatz (8) zum Verklemmen mit
der Steckhülse (14) spreizen.
5. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Unterrohr (3) des Hauptrahmendreiecks (1) an seinem
unteren Ende ein Schmiedeteil (31) aufweist, das zwei
buchsenförmige Aufnahmestellen (32) zum lösbaren Anbringen der
Kettenstreben (18) vom Hinterbau (2) aufweist.
6. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufnahmestellen (32) am Schmiedeteil (31) eine
Anschlagfläche (36) aufweisen, die kegelförmig ausgebildet ist
und in der Mitte eine Durchgangsbohrung (28) zur Aufnahme von
einem Befestigungselement aufweist, und daß das freie Ende der
Kettenstreben (18) jeweils kegelstumpfförmig zum im wesentlichen
paßgenauen Anschlagen an die Anschlagfläche (36) ausgebildet ist
und jeweils eine axiale Gebindebohrung (41) zum Aufnehmen des
Befestigungselements aufweist.
7. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die buchsenförmigen Aufnahmestellen (32) zum erleichterten
Einführen der Kettenstreben (18) abgeschrägt sind, so daß der
kürzere Wandbereich (37) der Aufnahmestellen (32) unten
angeordnet ist.
8. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Unterrohr (3) im wesentlichen in Verlängerung seiner
Verbindungsstelle mit dem Sattelrohr (6) eine senkrecht zur
Unterrohrachse sich erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines
Lagerrohres für ein Tretlager (11) aufweist.
9. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Unterrohr (3) im wesentlichen in Fahrtrichtung (A)
geschnitten einen strömungsgünstigen Querschnitt, bevorzugt eine
Tropfenform, aufweist.
10. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Endbereich des Sattelrohres (6) eine der
Außenkontur des Unterrohres (3) angepaßte Aussparung (9)
aufweist, die mit dem Unterrohr (3) verbunden ist.
11. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmiedeteil (31) einen an einen Außenkonturbereich
eines durch das Unterrohr (3) gelegten Schnittes zumindestens
bereichsweise angepaßten Ansatz (33) aufweist, der mit dem
Unterrohr (3) verbunden ist und an dessen einem Endbereich die
buchsenförmigen Aufnahmestellen (32) nach unten versetzt
angeordnet sind, so daß zwischen der Rückseite der
Aufnahmestellen (32) und dem Ansatz (33) eine stufenförmige
Hinterschneidung (34) gebildet ist.
12. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Sattelstreben (13) und die Kettenstreben (18) jeweils an
ihrer gemeinsamen Verbindungsstelle eine Aufnahme (16) zum
Aufnehmen einer Radachse aufweisen, wobei die eine Aufnahme (16)
einen größeren senkrechten Abstand zur Steckhülsenachse (15)
aufweist als die gegenüberliegende Aufnahme (16).
13. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein mit dem Unterrohr (3) und dem Oberrohr (5) verbundenes
Steuerkopfrohr (4) eine solche Ausgestaltung aufweist, daß
zwischen einem in dem Steuerkopfrohr (4) im wesentlichen koaxial
angeordneten Gabelrohr (43) und der Innenbohrung des
Steuerkopfrohres (4) zumindest im Bereich der Verbindungsstelle
von Unterrohr (3) und Steuerkopfrohr (4) ein umlaufender
Freiraum (44) gebildet ist, der mit dem Innenraum des
Unterrohres (3) in Verbindung steht.
14. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß auf der gegenüberliegenden Seite der Verbindungsstelle von
Unterrohr (3) und Steuerkopfrohr (4) eine strömungsgünstig
angeformte Nase (46) angeordnet ist.
15. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profile des Hauptrahmendreiecks (1) größer und steifer
ausgebildet sind als die Profile des Hinterbaus (2).
16. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profile des Hauptrahmendreiecks (1) aus Aluminium oder
einer Aluminiumlegierung hergestellt sind.
17. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profile des Hinterbaus (2) aus einem
Chrom-Molybdän-Stahl hergestellt sind.
18. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Profile des Hinterbaus (2) aus Titan oder einer
Titanlegierung hergestellt sind.
19. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Schmiedeteil (31) aus Aluminium oder einer
Aluminiumlegierung hergestellt ist.
20. Fahrradrahmen, insbesondere nach einem der Ansprüche 1
bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Unterrohr (3) als beidseitig mit jeweils einem Deckel
(46, 52) verschließbarer Installationskanal ausgebildet ist.
21. Fahrradrahmen nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf einen Durchgang (47) am Steuerkopfrohr (4)
aufsetzbare Nase (46) als oberer Deckel für das Unterrohr (3)
vorgesehen ist und der Freiraum (44) zwischen Steuerkopfrohr (4)
und Gabelrohr (43) dem Installationskanal zugeordnet ist.
22. Fahrradrahmen nach Anspruch 20 oder 21,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nase (46) innen hohl ausgebildet ist und zumindest eine
im wesentlichen parallel zur Steuerkopfrohrachse verlaufende
Bohrung (49) aufweist, wobei im Inneren der Nase (46)
Umlenkrollen (51) zum Umlenken von in die Bohrungen (49)
eingeführten Seilzügen (50) einer Schalt- beziehungsweise einer
Bremsanlage angeordnet sind.
23. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 20 bis 22,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Deckel (52) in die Hinterschneidung (34) des
Schmiedeteils (31) formgenau eingepaßt ist und mit einer
Schraube an den mit mindestens einem Durchgang (54) zum
Installationskanal versehenen Ansatz (33) des Schmiedeteils (31)
festgeschraubt ist.
24. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 20 bis 23,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Deckel (52) auf der dem Schmiedeteil (31)
zugewandten Seite hohl ausgebildet ist und daß im Inneren des
Deckels (52) Umlenkrollen (55) zum Umlenken von aus den
Durchgängen (54) austretenden Seilzügen (50) einer
Schaltbeziehungsweise Bremsanlage angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934330464 DE4330464A1 (de) | 1993-09-08 | 1993-09-08 | Fahrradrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934330464 DE4330464A1 (de) | 1993-09-08 | 1993-09-08 | Fahrradrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4330464A1 true DE4330464A1 (de) | 1995-03-09 |
Family
ID=6497200
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934330464 Withdrawn DE4330464A1 (de) | 1993-09-08 | 1993-09-08 | Fahrradrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4330464A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10128796A1 (de) * | 2001-06-16 | 2002-12-19 | Schauff Hans | Fahrradrahmen mit Strukturverstärktem Profilierten Rohren |
| DE10220241C1 (de) * | 2002-05-07 | 2003-10-30 | Lothar Jander | Klappfahrrad |
| CN110341863A (zh) * | 2019-07-15 | 2019-10-18 | 浙江海洋大学 | 一种自行车车架 |
-
1993
- 1993-09-08 DE DE19934330464 patent/DE4330464A1/de not_active Withdrawn
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10128796A1 (de) * | 2001-06-16 | 2002-12-19 | Schauff Hans | Fahrradrahmen mit Strukturverstärktem Profilierten Rohren |
| DE10220241C1 (de) * | 2002-05-07 | 2003-10-30 | Lothar Jander | Klappfahrrad |
| CN110341863A (zh) * | 2019-07-15 | 2019-10-18 | 浙江海洋大学 | 一种自行车车架 |
| CN110341863B (zh) * | 2019-07-15 | 2020-08-18 | 浙江海洋大学 | 一种自行车车架 |
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