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DE4330464A1 - Fahrradrahmen - Google Patents

Fahrradrahmen

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Publication number
DE4330464A1
DE4330464A1 DE19934330464 DE4330464A DE4330464A1 DE 4330464 A1 DE4330464 A1 DE 4330464A1 DE 19934330464 DE19934330464 DE 19934330464 DE 4330464 A DE4330464 A DE 4330464A DE 4330464 A1 DE4330464 A1 DE 4330464A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
bicycle frame
frame according
down tube
triangle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19934330464
Other languages
English (en)
Inventor
Jochen Klieber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19934330464 priority Critical patent/DE4330464A1/de
Publication of DE4330464A1 publication Critical patent/DE4330464A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62KCYCLES; CYCLE FRAMES; CYCLE STEERING DEVICES; RIDER-OPERATED TERMINAL CONTROLS SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES; CYCLE AXLE SUSPENSIONS; CYCLE SIDE-CARS, FORECARS, OR THE LIKE
    • B62K19/00Cycle frames
    • B62K19/18Joints between frame members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
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    • B62K19/04Cycle frames characterised by material or cross-section of frame members the material being wholly or mainly metallic, e.g. of high elasticity
    • B62K19/06Cycle frames characterised by material or cross-section of frame members the material being wholly or mainly metallic, e.g. of high elasticity tubular
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B62K3/02Frames
    • B62K3/04Frames having a substantially horizontal top bar

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrradrahmen, der eine im wesentlichen diamantförmige Form aufweist, die im wesentlichen von einem Unterrohr, einem Oberrohr, Sattelstreben und Kettenstreben gebildet ist, und von einem Sattelrohr in ein das Unterrohr und Oberrohr umfassendes Hauptrahmendreieck und in einen die Sattelstreben und Kettenstreben umfassenden Hinterbau unterteilt ist.
Solche Fahrradrahmen sind weithin bekannt und werden in verschiedenen Rahmenhöhen sowie für verschiedene Radgrößen und Achsabstände hergestellt. Hieraus ergeben sich eine Vielzahl von Kombinationsmöglichkeiten, die allerdings mit einem hohen Fertigungs- und Lageraufwand hergestellt bzw. vertrieben werden müssen. Insbesondere bei der Fertigung müssen die verschiedenen Rahmengrößen entweder jeweils auf eigenen Maschinen produziert werden, oder es müssen jeweils bei der Umstellung von einer Rahmengröße auf die andere relativ große Umrüstzeiten in Kauf genommen werden.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt darin, einen gattungsgemäßen Fahrradrahmen so auszubilden, daß sich die verschiedenen Rahmengrößen mit relativ geringem Aufwand herstellen lassen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Sattelrohr dem Hauptrahmendreieck zugeordnet ist und daß der Hinterbau lösbar an dem Hauptrahmendreieck angebracht und austauschbar ist.
Die vorliegende Erfindung macht sich dabei die Erkenntnis zunutze, daß die Rahmenhöhe im wesentlichen ausschließlich von der Größe und Form des Rahmenhauptdreiecks abhängt, wohingegen die Dimensionierung des Hinterbaus und der Gabel im wesentlichen ausschließlich von der gewünschten Radgröße sowie dem gewünschten Radstand abhängt. Es ist nun leicht ersichtlich, daß sich durch individuelles Zusammenstellen von Hauptrahmendreieck und Hinterbau eine Vielzahl verschiedener Rahmen herstellen läßt. Sollen zum Beispiel neun verschiedene Rahmenhöhen mit jeweils drei verschiedenen Radgrößen angeboten werden, so benötigt man beim erfindungsgemäßen Fahrradrahmen neun unterschiedliche Hauptrahmendreiecke und drei unterschiedliche Hinterbauten. Bei konventioneller Bauweise würde man hingegen 27 verschiedene Rahmengestelle vorrätig haben müssen. Weiterhin bietet die Erfindung die Möglichkeit, eine relativ kostengünstige Umrüstung des Fahrradrahmens vorzunehmen. Hierzu wird bevorzugt der Hinterbau gegen einen Hinterbau anderer Bauart oder Größe ausgetauscht. Diese Möglichkeit bestand im Stand der Technik bisher nicht. Es mußte vielmehr ein komplett neuer Fahrradrahmen hergestellt werden.
Zwar sind auch Fahrradrahmen bekannt, bei denen bevorzugt am unteren Endbereich des Sattelrohrs gelenkig eine Schwinge angelenkt ist, die sich weiterhin gegenüber dem Hauptrahmendreieck mit einem Federbein abstützt. Ein solcher Aufbau ist allerdings nicht zum austauschbaren Lösen und somit zur Vereinfachung des Fertigungsaufwandes geeignet.
Besonders einfach gestaltet sich die Verbindung von Hauptrahmendreieck und Hinterbau, wenn an dem Sattelrohr in Verlängerung von Sattelstreben des Hinterbaus eine rohrförmige Steckaufnahme angeordnet ist, die mit ihrem Steckansatz in eine an den freien Enden der Sattelstreben angeordnete Steckhülse einschiebbar ist. Von Vorteil ist es hierbei insbesondere, wenn der Steckansatz mit zu seinem freien Ende hin offenen Schlitzen versehen ist. Durch diese Maßnahme kann in die Steckaufnahme ein zylindrischer, doppelter Schrägkeil eingeschoben werden, dessen Keilflächen der mit mindestens einer Schraube, bevorzugt zwei Schrauben, miteinander verbundenen Schrägkeilhälften einander zugeordnet sind, so daß durch eine Verstellbewegung der Schrauben die Keilflächen aufeinander abgleiten und sich die Außenmäntel der Keilhälften gegen die Innenbohrung der Steckaufnahme pressen und den geschlitzten Steckansatz zum Verklemmen mit der Steckhülse spreizen. Diese Verbindungsmethode ist besonders einfach ausgeführt und kann in kürzester Zeit gelöst oder befestigt werden. Da es sich bei dem eigentlichen Befestigungselement um einen separaten zylindrischen, doppelten Schrägkeil handelt, der weder mit der Steckaufnahme, noch mit der Steckhülse am Hinterbau fest verbunden ist, kann dieser bei einem eventuellen versehentlichen Überdrehen der Verstellschrauben sehr leicht ausgetauscht werden. Da bevorzugt zwei Schrauben zur Klemmung des Schrägkeils verwendet werden, kann eine größere Klemmkraft mit kleineren Schrauben sowie eine gleichmäßigere Flächenpressung an den Keilflächen erreicht werden.
In einer weiteren Ausführungsform weist das Unterrohr des Hauptrahmens an seinem unteren Ende ein Schmiedeteil auf, das zwei buchsenförmige Aufnahmestellen zum lösbaren Anbringen der Kettenstreben vom Hinterbau aufweist. Des weiteren können die Aufnahmestellen am Schmiedeteil eine Anschlagfläche aufweisen, die kegelförmig ausgebildet ist und in der Mitte eine Durchgangsbohrung zur Aufnahme von einem Befestigungselement aufweist, wobei das freie Ende der Kettenstreben jeweils kegelstumpfförmig zum im wesentlichen paßgenauen Anschlagen an die Anschlagfläche ausgebildet ist und jeweils eine axiale Gewindebohrung zum Aufnehmen des Befestigungselements aufweist. Ein solches Schmiedeteil ermöglicht eine einwandfreie Verankerung der Kettenstreben am Hauptrahmendreieck. Die Anschlagflächen und die kegelstumpfförmigen Endbereiche der Kettenstreben garantieren eine genaue Positionierung derselben. Günstigerweise können die buchsenförmigen Aufnahmestellen zum erleichterten Einführen der Kettenstreben abgeschrägt sein, so daß der kürzere Wandbereich der Aufnahmestellen unten angeordnet ist. Der Hinterbau läßt sich hierdurch gleichmäßig und ohne Aufbringen großer elastischer Verformungskräfte in die buchsenförmigen Aufnahmestellen und die Steckaufnahme einführen. Hilfsweise kann zum Einführen der Kettenstreben in die Aufnahmestellen ein Keil verwendet werden, auf dem sich ein in den Hinterbau eingebautes Rad abrollen kann.
Eine besondere Stabilität der Lagerstelle am Fahrradrahmen wird dadurch erreicht, daß das Unterrohr im wesentlichen in Verlängerung seiner Verbindungsstelle mit dem Sattelrohr eine senkrecht zur Unterrohrachse sich erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines Lagerrohres für ein Tretlager aufweist. Das Lagerrohr durchdringt also das Unterrohr und ist in diesem positionsgenau und sehr starr angebracht.
Der Strömungswiderstand des Fahrradrahmens läßt sich dadurch reduzieren, daß das Unterrohr im wesentlichen in Fahrtrichtung geschnitten einen strömungsgünstigen Querschnitt, bevorzugt eine Tropfenform, aufweist.
In einer weiteren Ausführungsform weist das Schmiedeteil einen an einen Außenkonturbereich eines durch das Unterrohr gelegten Schnittes angepaßten Ansatz auf, der mit dem Unterrohr verbunden ist und an dessen einem Endbereich die buchsenförmigen Aufnahmestellen nach unten versetzt angeordnet sind, so daß zwischen der Rückseite der Aufnahmestellen und dem Ansatz eine stufenförmige Hinterschneidung gebildet ist. Die Hinterschneidung bietet den Vorteil, daß von dieser Seite aus ein Zugang auf die Befestigungselemente für die Kettenstreben gegeben ist.
Um den Platz für den Ritzelsatz am Hinterrad zu berücksichtigen, ist es von Vorteil, wenn die Sattelstreben und die Kettenstreben jeweils an ihrer gemeinsamen Verbindungsstelle eine Aufnahme zum Aufnehmen der Radachse aufweisen, wobei die eine Aufnahme einen größeren senkrechten Abstand zur Steckhülsenachse aufweist als die gegenüberliegende Aufnahme.
In einer besonders günstigen Ausgestaltung wird vorgeschlagen, ein mit dem Unterrohr und dem Oberrohr verbundenes Steuerkopfrohr so auszugestalten, daß zwischen einem in dem Steuerkopfrohr im wesentlichen koaxial angeordneten Gabelrohr und der Innenbohrung des Steuerkopfrohres zumindest im Bereich der Verbindungsstelle von Unterrohr und Steuerkopfrohr ein umlaufender Freiraum gebildet ist, der mit dem Innenraum des Unterrohres in Verbindung steht. Dieser Freiraum kann nunmehr zu Installationszwecken genutzt werden.
Zur Verringerung des Strömungswiderstandes ist es weiterhin günstig, wenn auf der gegenüberliegenden Seite der Verbindungsstelle von Unterrohr und Steuerkopfrohr eine strömungsgünstig angeformte Nase angeordnet ist.
Durch die Erfindung ist es weiterhin möglich, die Profile des Hauptrahmendreiecks größer und steifer auszubilden als die Profile des Hinterbaus. Meist ist es sogar erwünscht, daß der Hinterbau durch seine im Vergleich zum Hauptrahmendreieck filigrane Ausgestaltung elastisch nachfedern kann, wodurch eine gewisse Dämpfungseigenschaft erreicht wird. Hingegen soll das Hauptrahmendreieck besonders verwindungssteif sein, damit es auch bei größeren Geschwindigkeiten nicht zu einem "Flattern" des Fahrradrahmens kommt.
Als besonders günstig hat sich hierbei erwiesen, wenn die Profile des Hauptrahmendreiecks aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt sind. Hierdurch läßt sich ein relativ verwindungssteifes Hauptrahmendreieck herstellen, das dennoch ein gewünschtes geringes Gewicht aufweist.
Als Werkstoff für die Profile des Hinterbaus ist insbesondere ein chrom-Molybdän-Stahl geeignet. Weiterhin können die Profile des Hinterbaus auch aus Titan oder einer Titanlegierung hergestellt sein. Diese Werkstoffe eignen sich besonders zur Bereitstellung einer relativ elastischen und dennoch dauerfesten Struktur.
Bevorzugt wird es auch, wenn das Schmiedeteil aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt ist. Das Schmiedeteil kann nunmehr durch einfaches Schweißen mit dem Unterrohr verbunden werden.
Gemäß einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung kann das Unterrohr als beidseitig mit jeweils einem Deckel verschließbarer Installationskanal ausgebildet sein. Da eine solche Ausbildung des Unterrohres auch vorteilhaft ist, wenn der Rahmen einteilig ausgebildet ausgebildet ist, wird für die Ausführung auch unabhängig von den vorangegangenen Ansprüchen selbständig Schutz begehrt.
Durch diese Ausgestaltung lassen sich sämtliche Seilzüge, Leitungsführungen für Licht- und Computeranschlüsse in diesem Installationskanal sauber und nach außen hin verdeckt verlegen.
Günstigerweise ist hierbei die auf einer Aussparung am Steuerkopfrohr aufsetzbare Nase als oberer Deckel für das Unterrohr vorgesehen. Der Freiraum zwischen Steuerkopfrohr und Gabelrohr ist dann dem Installationskanal zugeordnet. In diesem Freiraum lassen sich dann die Installationen um das bewegliche Gabelrohr herumführen. Der Zugriff auf den Installationskanal kann durch einfaches Abnehmen der Nase erreicht werden.
Hierbei ist es von Vorteil, wenn die Nase innen hohl ausgebildet ist und mindestens eine im wesentlichen parallel zur Steuerkopfrohrachse verlaufende Bohrung aufweist, wobei im Innern der Nase Umlenkrollen zum Umlenken von in die Bohrungen eingeführten Seilzügen einer Schalt- bzw. Bremsanlage angeordnet sind. Durch die Bohrungen in der Nase können nunmehr die Seilzüge und Leitungsführungen aus dieser im wesentlichen parallel zum Steuerkopfrohr herausgeführt werden, wodurch sie sich in unmittelbarer Nähe des Lenkers befinden.
Eine weitere Ausgestaltung sieht vor, daß der untere Deckel in die Hinterschneidung des Schmiedeteils formgenau eingepaßt ist und mit einer Schraube an dem mit Zugängen zum Installationskanal versehenen Ansatz des Schmiedeteils festgeschraubt ist. Der untere Deckel gewährt somit einen sehr guten optischen Abschluß des Unterrohrs. Des weiteren könnte ein solcher Deckel auch dazu benutzt werden, als Befestigung für eine Bremsvorrichtung oder einen Dynamo zu dienen.
Günstigerweise kann der Deckel auf der dem Schmiedeteil zugewandten Seite hohl ausgebildet sein. Im Innern des Deckels können dann Umlenkrollen zum Umlenken von aus den Zugängen austretenden Seilzügen einer Schalt- bzw. Bremsanlage angeordnet sein. Der Deckel bietet somit einen guten Schutz gegen Dreck und Spritzwasser für die Installation.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 einen Fahrradrahmen gemäß der vorliegenden Erfindung in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 2 einen Steckansatz in vergrößerter Darstellung,
Fig. 3 eine Steckhülse in vergrößerter Darstellung,
Fig. 4a einen doppelten Schrägkeil in einer vergrößerten Vorderansicht,
Fig. 4b den Schrägkeil aus Fig. 4a in einer Seitenansicht,
Fig. 5 eine Rückansicht eines Hinterbaus,
Fig. 6 eine Verbindungsstelle von Sattelrohr und Unterrohr in vergrößerter Darstellung,
Fig. 7 ein Schmiedeteil mit Deckel in einer Explosionsdarstellung,
Fig. 8 eine Schnittansicht der Verbindungsstelle von Unterrohr und Steuerkopfrohr und
Fig. 9 eine Querschnittsdarstellung des Unterrohres.
Die in den Figuren dargestellte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Fahrradrahmens umfaßt im wesentlichen ein Hauptrahmendreieck 1 und einen mit diesem lösbar zu verbindenden Hinterbau 2. Das Hauptrahmendreieck 1 besteht im wesentlichen aus einem Unterrohr 3, einem am oberen Ende des Unterrohres 3 angebrachten Steuerkopfrohr 4, einem ebenfalls mit dem Steuerkopfrohr 4 verbundenen Oberrohr 5 und einem das Unterrohr 3 und das Oberrohr 5 verbindenden Sattelrohr 6. Weiterhin ist auf der dem Steuerkopfrohr abgewandten Seite des Sattelrohrs 6 eine rohrförmige Steckaufnahme 7 mit einem Steckansatz 8 angeordnet, der ähnlich wie das Unterrohr 3 schräg nach hinten ausgerichtet ist.
Wie insbesondere in Fig. 6 zu sehen ist, weist der untere Endbereich des Sattelrohres 6 eine der Außenkontur des Unterrohres 3 angepaßte Aussparung 9 auf, die mit dem Unterrohr 3 verschweißt ist. Das Unterrohr 3 und das Sattelrohr 6 sind so zueinander angeordnet, daß das Unterrohr 3 auch unterhalb des Sattelrohres 6 noch weitergeführt ist. Durch diese Weiterführung wird eine Art Versteifungsrippe 10 gebildet. Unterhalb und im wesentlichen in Verlängerung der Verbindungsstelle von Unterrohr 3 und Sattelrohr 6 weist das Unterrohr 3 eine senkrecht zur Unterrohrachse sich erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines Lagerrohres 11 auf. Das Lagerrohr 11 sowie die anderen Profile des Hauptrahmendreiecks 1 bestehen bevorzugt aus einer Aluminiumlegierung und sind miteinander verschweißt. Möglich ist es auch, wie in Fig. 6 dargestellt, daß das Sattelrohr 6 auf ein zuvor mit dem Unterrohr 3 verbundenen Steckrohr 12 aufgeschoben und dann mit dem Unterrohr 3 verschweißt wird. Bevorzugt ist hierfür das Sattelrohr 6 in diesem Bereich in seinem Durchmesser erweitert.
Wie in den Fig. 1 und 5 zu sehen ist, besteht der Hinterbau 2 aus zwei Sattelstreben 13, die mit ihrem oberen Ende jeweils schräg auf den Außenmantel einer Steckhülse 14 aufgesetzt und mit dieser verbunden sind. Die Steckhülse weist eine Steckhülsenachse 15 auf. Die Sattelstreben sind zu dieser Steckhülsenachse 15 asymmetrisch angeordnet, wodurch an dem unteren Ende der Sattelstreben 13 angeordnete Aufnahmen 16 zur Aufnahme einer Radachse einen unterschiedlichen Abstand zur Steckhülsenachse 15 aufweisen. Ferner weist eine der Aufnahmen 16 noch eine Befestigungsstelle 17 für ein Schaltwerk auf. Die Aufnahmen 16 sind an gemeinsamen Verbindungsstellen von den Sattelstreben 13 und von Kettenstreben 18 angeordnet. Die Kettenstreben 18 laufen schräg aufeinander zu, weisen aber an ihren freien Endbereichen einen Abstand voneinander auf. Die freien Endbereiche der Kettenstreben 18 sind kegelstumpfförmig angefast. Weiterhin sind jeweils in den freien Endbereichen der Kettenstreben 18 sich axial erstreckende Gewindebohrungen eingearbeitet. Die Steckaufnahme 7 ist bevorzugt zweiteilig ausgeführt und besteht aus dem rohrförmigen Steckansatz 8 und einem diesen aufnehmenden, mit dem Sattelrohr 6 verbundenen Aufnahmerohr 19. Der Steckansatz 8 ist in das Aufnahmerohr 19 teilweise eingeschoben und mit dem Aufnahmerohr 19 verschweißt. Der in das Aufnahmerohr 19 eingeschobene Bereich weist eine Fase 21 auf, die sich langsam an den Innendurchmesser des Aufnahmerohrs 19 anpaßt. Hierdurch wird ein sanfter Übergang von Steckansatz 8 und Aufnahmerohr 19 erreicht. In den rohrförmigen Steckansatz 8 sind einander gegenüberliegende, den Steckansatz 8 zumindest teilweise in Halbrohre teilende Schlitze 22 eingebracht, die dem Steckansatz 8 eine höhere Elastizität in radialer Richtung geben. Zur Vermeidung von Spannungsspitzen am Ende der Schlitze 22 sind diese an ihrem Grund mit einer Entlastungsbohrung 23 versehen. Der Durchmesser des Steckansatzes 8 ist so gewählt, daß er mit kleinem Spiel in die Innenbohrung der Steckhülse 14 am Hinterbau 2 eingeschoben werden kann. Die Stirnfläche des Aufnahmerohrs 19 dient hierbei als Anschlag. Die Steckaufnahme 7 ist somit in Verlängerung von den Sattelstreben 13 des Hinterbaus 2 angeordnet.
Zur oberen Befestigung von dem Hinterbau 2 und dem Hauptrahmendreieck 1 dient ein zylindrischer, doppelter Schrägkeil 24, der zwei einander zugeordnete und im geringen Maße aufeinander abgleitende Keilflächen 25 aufweist. Der Schrägkeil 24 kann vereinfacht durch schräges Durchtrennen eines zylindrischen Profils hergestellt werden. Damit der Schrägkeil 24 vom Gewicht her nicht zu schwer ausfällt, können in den Keilhälften Durchbrüche 26 angeordnet sein. Die Gleitbewegung der beiden Keilflächen 25 aufeinander wird durch Drehen von Verstellschrauben 27 erreicht. Bevorzugt werden hierzu zwei Verstellschrauben 27 gewählt, damit kleinere Schrauben gewählt werden und eine höhere Flächenpressung erreicht werden kann. Eine Keilhälfte weist zwei Durchgangsbohrungen 28, die jeweils mit einer Senkung 29 versehen sind, auf. In diese Durchgangsbohrungen 28 sind die Verstellschrauben 27 eingeführt und greifen in korrespondierende Gewindebohrungen 30 in der anderen Keilhälfte ein.
Am unteren Ende des Unterrohrs 3 ist unterhalb des Lagerrohrs 11 ein Schmiedeteil 31 angebracht, das zwei buchsenförmige Aufnahmestellen 32 zum lösbaren Anbringen der Kettenstreben 18 aufweist. An den buchsenförmigen Aufnahmestellen 32 ist ein Ansatz 33 angeordnet, der mit dem Unterrohr 3 verbunden ist. Hierzu weist der Ansatz 33 eine teilweise an einen Außenkonturbereich eines durch das Unterrohr 3 gelegten Schnittes anpaßte Form auf. Das Schmiedeteil 31 verschließt somit zumindest bereichsweise das Unterrohr 3 an seinem unteren Ende. Die buchsenförmigen Aufnahmestellen 32 befinden sich an einem Endbereich des Ansatzes 33 und sind von diesem nach unten versetzt angeordnet, so daß zwischen der Rückseite der Aufnahmestellen 32 und dem Ansatz 33 eine stufenförmige Hinterschneidung 34 gebildet ist. Die Aufnahmestellen 32 weisen eine dem Außendurchmesser der Kettenstreben 18 angepaßte Aufnahmebohrung 35 auf, in der eine kegelförmig ausgebildete Anschlagfläche 36 angeordnet ist, die zum im wesentlichen paßgenauen Anschlagen an die kegelstumpfförmigen Endbereiche der Kettenstreben 18 vorgesehen ist. Zum erleichterten Einführen der Kettenstreben 18 sind die Aufnahmestellen 32 an ihrer Stirnfläche 37 abgeschrägt, so daß die Aufnahmebohrung 35 einen kürzeren Wandbereich 37 und einen längeren Wandbereich 38 aufweist, wobei der kürzere Wandbereich 37 unten angeordnet ist. Die kegelstumpfförmige Anschlagfläche 36 geht in ihrer Mitte in eine Durchgangsbohrung 39 über, die zur Aufnahme von Befestigungselementen, bevorzugt Schrauben, vorgesehen ist. Die Durchgangsbohrung 39 kann ferner an der Rückseite der Aufnahmestellen 32 eine Senkung 40 zum Versenken von Schraubenköpfen aufweisen.
Die Verbindung von Hinterbau 2 und Hauptrahmendreieck 1 wird nun wie folgt durchgeführt. Die Steckhülse 14 wird auf den vorderen Bereich des Steckansatzes 8 aufgeschoben. Gleichzeitig werden die freien Endbereiche der Kettenstreben 18 in die Nähe der Aufnahmestellen 32 geführt. Anschließend erfolgt ein gleichzeitiges weiteres Einführen des Steckansatzes 8 in die Steckhülse 14 und ein Einführen der Kettenstreben 18 in die Aufnahmebohrung 35. Da der Hinterbau 2 relativ elastisch ausgebildet ist, ist dies sehr leicht möglich. Zusätzlich ist das Einführen noch durch den kürzeren Wandbereich 37, der auf der Einführseite angeordnet ist, erleichtert. Nachdem die Steckhülse 14 nunmehr an der Stirnseite des Aufnahmerohrs 19 angestoßen ist und die kegelstumpfförmigen Enden der Kettenstreben 18 an den Anschlag 36 anliegen, wird der doppelte Schrägkeil 24 zwischen den Sattelstreben 13 in die Steckhülse 14 eingeschoben. Anschließend werden mit Hilfe eines Schraubenschlüssels die Verstellschrauben gedreht. Hierdurch gleiten die Keilflächen 25 aufeinander ab, so daß die Mantelflächen der Schrägkeilhälften gegen die Innenwandung des rohrförmigen Steckansatzes 8 drücken und diesen auseinanderspreizen. Der Steckansatz 8 wiederum drückt mit seiner Außenfläche gegen die Innenwandung der Steckhülse 14. Durch die zwei Verstellschrauben 27 kann ein sehr gleichmäßiges und einfaches Anziehen der Verbindung erfolgen. Zudem ist die gewünschte Klemmwirkung zwischen Steckansatz 8 und Steckhülse 14 mit Hilfe eines doppelten Schrägkeils 24 schnell erreicht. Anschließend werden Schrauben in die Durchgangsbohrungen 39 eingeführt und in die Gewindebohrungen 41 der Kettenstreben 18 eingeschraubt. Der Hinterbau 2 ist nun mit dem Hauptrahmendreieck 1 fest verbunden, wodurch ein im wesentlichen diamantförmiger Fahrradrahmen bereitgestellt ist. Zum Lösen des Hinterbaus geht man in umgekehrter Reihenfolge vor.
Des weiteren kann das Unterrohr 3 im wesentlichen in Fahrtrichtung A geschnitten einen strömungsgünstigen Querschnitt, bevorzugt eine Tropfenform, aufweisen. Dieser strömungsgünstige Querschnitt weist eine größere Länge auf als der in Fig. 9 gezeigte, senkrechte Schnitt zur Unterrohrachse.
Wie in Fig. 9 zu sehen ist, weist das Unterrohr 9 an seinem breitesten Abschnitt innenliegende Verdickungen 42 auf, die die Stabilität erhöhen sollen. Das Unterrohr 3 stellt einen so großen Innenraum zur Verfügung, daß es problemlos als Installationskanal verwendet werden kann.
Aus diesem Grunde weist das Steuerkopfrohr 4 eine solche Ausgestaltung auf, daß zwischen einem in dem Steuerkopfrohr 4 im wesentlichen koaxial angeordneten Gabelrohr 43 und der Innenbohrung des Steuerkopfrohres 4 ein umlaufender Freiraum 44 gebildet ist, der über einen Durchbruch 45 mit dem Unterrohr 3 in Verbindung steht. An dem Steuerkopfrohr 4 ist auf der gegenüberliegenden Seite Verbindungsstelle von Unterrohr 3 und Steuerkopfrohr 4 eine strömungsgünstige Nase 46 angeformt, die als oberer Deckel für den Installationskanal einen Durchgang 47 vom Freiraum 44 in einen Innenhohlraum 48 der Nase 46 verschließt. Die Nase 46 weist eine Bohrung 49 auf, in die Seilzüge 50 einer Schalt- bzw. einer Bremsanlage eingeführt sind. Die Bohrung 49 ist bevorzugt als Grundlochbohrung ausgeführt, so daß sich der Boudenzug am Grund dieser Bohrung abstützen kann. Im Innenhohlraum 48 der Nase 46 ist eine Umlenkrolle 51 zum Umlenken von in die Bohrung 49 eingeführten Seilzügen 50 angeordnet. Der Seilzug 50 führt dann weiter durch den Durchgang 47 in den Freiraum 44. Im Freiraum 44 wird der Seilzug 50 um das Gabelrohr 30 gelenkt und tritt anschließend durch den Durchbruch 45 in den Innenraum des Unterrohrs 3 ein.
Des weiteren ist ein Deckel 52 vorgesehen, der in die Hinterschneidung 34 des Schmiedeteils 31 formgenau eingepaßt ist und mit einer Schraube und einer Gewindebohrung 53 an dem Ansatz 33 des Schmiedeteils 31 befestigt ist. Im Ansatz 33 ist ein Durchgang 54 angeordnet, der mit dem Innenraum des Unterrohrs 3 in Verbindung steht. Der Deckel 52 ist auf der dem Schmiedeteil 31 zugewandten Seite hohl ausgebildet, so daß bei Zusammenfügen dieser beiden Teile ein Hohlraum entsteht, der über den Durchgang 54 einen Zugang zum Innenraum des Unterrohrs 3 aufweist. Im Innern des Deckels 52 ist mindestens eine Umlenkrolle 55 angeordnet, die zum Umlenken von aus dem Durchgang 54 austretenden Seilzügen 50 dient. Die Seilzüge 50 können dann wie in Fig. 1 dargestellt durch eine Bohrung parallel zu den Aufnahmestellen 32 weitergeführt werden. Die Seilzüge 50 sind somit im gesamten Bereich von Nase 46 bis Schmiedeteil 31 in einem Installationskanal verborgen und gegen sämtliche äußeren Einflüsse geschützt. Der Installationskanal kann selbstverständlicherweise auch für sämtliche anderen Leitungsführungen verwendet werden. Zudem weist dieser Installationskanal einen sehr einfachen Zugriff über den Deckel 52 und die Nase 46 auf.
Es soll hier noch ergänzend erwähnt sein, daß das Hauptrahmendreieck 1 aus besonders verwindungssteifen Profilen gebildet sein kann, die aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt sind. Dadurch erlangt der Fahrradrahmen eine große Stabilität, die vor allem bei höheren Geschwindigkeiten eine größere Laufruhe garantieren. Der Hinterbau 2 hingegen kann aus relativ dünnen Profilen bestehen, die extrem elastisch sind. Hierzu eignen sich vor allen Dingen Sattel- und Kettenstreben aus einem Chrom-Molybdän-Stahl oder aus Titan oder Titanlegierungen. Weiterhin besteht bei der vorliegenden Erfindung die Möglichkeit, die Verbindung zwischen Hinterbau 2 und Hauptrahmendreieck 1 im Bereich der Steckaufnahme federnd und/oder dämpfend auszuführen.
Selbstverständlich besteht auch die Möglichkeit, Hinterbau 2 und Hauptrahmendreieck 1 mit unterschiedlichen Farben zu lackieren. Zudem paßt der an sich diamantförmige Fahrradrahmen, wenn man ihn auseinanderbaut, in eine quaderförmige Verpackung. Der Hinterbau 2 ist dabei unterhalb des Unterrohres 3 angeordnet. Schneidet man nun diesen Quader unterhalb des Unterrohres 3 durch, entsteht eine Ecke, in die lediglich der Hinterbau 2 hineinpaßt. Aus diesen beiden Teilstücken des Quaders kann nun ein Stecksystem geformt werden, wobei jeweils in die entsprechenden Teile Hinterbauten 2 und Hauptrahmendreiecke 1 verschiedener Größe und Farben verpackt werden können.
Der erfindungsgemäße Fahrradrahmen kann also in den unterschiedlichsten Größen hergestellt werden, wobei der Fertigungsaufwand zur Erlangung der einzelnen Größen relativ gering gehalten ist.

Claims (24)

1. Fahrradrahmen, der eine im wesentlichen diamantförmige Form aufweist, die im wesentlichen von einem Unterrohr (3), einem Oberrohr (5), Sattelstreben (13) und Kettenstreben (18) gebildet ist, und von einem Sattelrohr (6) in ein das Unterrohr (3) und Oberrohr (5) umfassendes Hauptrahmendreieck (1) und in einen die Sattelstreben (13) und Kettenstreben (18) umfassenden Hinterbau (2) unterteilt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Sattelrohr (6) dem Hauptrahmendreieck (1) zugeordnet ist und daß der Hinterbau (2) lösbar an dem Hauptrahmendreieck (1) angebracht und austauschbar ist.
2. Fahrradrahmen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Sattelrohr (6) in Verlängerung von den Sattelstreben (13) des Hinterbaus (2) eine rohrförmige Steckaufnahme (7) angeordnet ist, die mit ihrem Steckansatz (8) in eine an den freien Enden der Sattelstreben (13) angeordnete Steckhülse (14) einschiebbar ist.
3. Fahrradrahmen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steckansatz (8) mit zu seinem freien Ende hin offenen Schlitzen (22) versehen ist.
4. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Steckaufnahme (7) ein zylindrischer, doppelter Schrägkeil (24) einschiebbar ist, dessen Keilflächen (25) der mit mindestens einer Schraube, bevorzugt zwei Schrauben, miteinander verbundenen Schrägkeilhälften aneinander zugeordnet sind, so daß durch eine Verstellbewegung der Schrauben (27) die Keilflächen (25) aufeinander abgleiten und sich die Außenmäntel der Keilhälften gegen die Innenbohrung der Steckaufnahme (7) pressen und den geschlitzten Steckansatz (8) zum Verklemmen mit der Steckhülse (14) spreizen.
5. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterrohr (3) des Hauptrahmendreiecks (1) an seinem unteren Ende ein Schmiedeteil (31) aufweist, das zwei buchsenförmige Aufnahmestellen (32) zum lösbaren Anbringen der Kettenstreben (18) vom Hinterbau (2) aufweist.
6. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmestellen (32) am Schmiedeteil (31) eine Anschlagfläche (36) aufweisen, die kegelförmig ausgebildet ist und in der Mitte eine Durchgangsbohrung (28) zur Aufnahme von einem Befestigungselement aufweist, und daß das freie Ende der Kettenstreben (18) jeweils kegelstumpfförmig zum im wesentlichen paßgenauen Anschlagen an die Anschlagfläche (36) ausgebildet ist und jeweils eine axiale Gebindebohrung (41) zum Aufnehmen des Befestigungselements aufweist.
7. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die buchsenförmigen Aufnahmestellen (32) zum erleichterten Einführen der Kettenstreben (18) abgeschrägt sind, so daß der kürzere Wandbereich (37) der Aufnahmestellen (32) unten angeordnet ist.
8. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterrohr (3) im wesentlichen in Verlängerung seiner Verbindungsstelle mit dem Sattelrohr (6) eine senkrecht zur Unterrohrachse sich erstreckende Bohrung zur Aufnahme eines Lagerrohres für ein Tretlager (11) aufweist.
9. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterrohr (3) im wesentlichen in Fahrtrichtung (A) geschnitten einen strömungsgünstigen Querschnitt, bevorzugt eine Tropfenform, aufweist.
10. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Endbereich des Sattelrohres (6) eine der Außenkontur des Unterrohres (3) angepaßte Aussparung (9) aufweist, die mit dem Unterrohr (3) verbunden ist.
11. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiedeteil (31) einen an einen Außenkonturbereich eines durch das Unterrohr (3) gelegten Schnittes zumindestens bereichsweise angepaßten Ansatz (33) aufweist, der mit dem Unterrohr (3) verbunden ist und an dessen einem Endbereich die buchsenförmigen Aufnahmestellen (32) nach unten versetzt angeordnet sind, so daß zwischen der Rückseite der Aufnahmestellen (32) und dem Ansatz (33) eine stufenförmige Hinterschneidung (34) gebildet ist.
12. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Sattelstreben (13) und die Kettenstreben (18) jeweils an ihrer gemeinsamen Verbindungsstelle eine Aufnahme (16) zum Aufnehmen einer Radachse aufweisen, wobei die eine Aufnahme (16) einen größeren senkrechten Abstand zur Steckhülsenachse (15) aufweist als die gegenüberliegende Aufnahme (16).
13. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit dem Unterrohr (3) und dem Oberrohr (5) verbundenes Steuerkopfrohr (4) eine solche Ausgestaltung aufweist, daß zwischen einem in dem Steuerkopfrohr (4) im wesentlichen koaxial angeordneten Gabelrohr (43) und der Innenbohrung des Steuerkopfrohres (4) zumindest im Bereich der Verbindungsstelle von Unterrohr (3) und Steuerkopfrohr (4) ein umlaufender Freiraum (44) gebildet ist, der mit dem Innenraum des Unterrohres (3) in Verbindung steht.
14. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß auf der gegenüberliegenden Seite der Verbindungsstelle von Unterrohr (3) und Steuerkopfrohr (4) eine strömungsgünstig angeformte Nase (46) angeordnet ist.
15. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile des Hauptrahmendreiecks (1) größer und steifer ausgebildet sind als die Profile des Hinterbaus (2).
16. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile des Hauptrahmendreiecks (1) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt sind.
17. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile des Hinterbaus (2) aus einem Chrom-Molybdän-Stahl hergestellt sind.
18. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile des Hinterbaus (2) aus Titan oder einer Titanlegierung hergestellt sind.
19. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, daß das Schmiedeteil (31) aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt ist.
20. Fahrradrahmen, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß das Unterrohr (3) als beidseitig mit jeweils einem Deckel (46, 52) verschließbarer Installationskanal ausgebildet ist.
21. Fahrradrahmen nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die auf einen Durchgang (47) am Steuerkopfrohr (4) aufsetzbare Nase (46) als oberer Deckel für das Unterrohr (3) vorgesehen ist und der Freiraum (44) zwischen Steuerkopfrohr (4) und Gabelrohr (43) dem Installationskanal zugeordnet ist.
22. Fahrradrahmen nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Nase (46) innen hohl ausgebildet ist und zumindest eine im wesentlichen parallel zur Steuerkopfrohrachse verlaufende Bohrung (49) aufweist, wobei im Inneren der Nase (46) Umlenkrollen (51) zum Umlenken von in die Bohrungen (49) eingeführten Seilzügen (50) einer Schalt- beziehungsweise einer Bremsanlage angeordnet sind.
23. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 20 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Deckel (52) in die Hinterschneidung (34) des Schmiedeteils (31) formgenau eingepaßt ist und mit einer Schraube an den mit mindestens einem Durchgang (54) zum Installationskanal versehenen Ansatz (33) des Schmiedeteils (31) festgeschraubt ist.
24. Fahrradrahmen nach einem der Ansprüche 20 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Deckel (52) auf der dem Schmiedeteil (31) zugewandten Seite hohl ausgebildet ist und daß im Inneren des Deckels (52) Umlenkrollen (55) zum Umlenken von aus den Durchgängen (54) austretenden Seilzügen (50) einer Schaltbeziehungsweise Bremsanlage angeordnet sind.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10128796A1 (de) * 2001-06-16 2002-12-19 Schauff Hans Fahrradrahmen mit Strukturverstärktem Profilierten Rohren
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