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DE4326179A1 - Verfahren zum Herstellen einer rahmenlosen Verglasung mit geklebter Fensterscheibe - Google Patents

Verfahren zum Herstellen einer rahmenlosen Verglasung mit geklebter Fensterscheibe

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DE4326179A1
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Germany
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spacer
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corner
edges
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DE4326179A
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Helmut Dipl Ing Walter
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Volkswagen AG
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Volkswagen AG
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    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C27/00Joining pieces of glass to pieces of other inorganic material; Joining glass to glass other than by fusing
    • C03C27/04Joining glass to metal by means of an interlayer
    • C03C27/048Joining glass to metal by means of an interlayer consisting of an adhesive specially adapted for that purpose
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C43/00Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor
    • B29C43/02Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles
    • B29C43/18Compression moulding, i.e. applying external pressure to flow the moulding material; Apparatus therefor of articles of definite length, i.e. discrete articles incorporating preformed parts or layers, e.g. compression moulding around inserts or for coating articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/68Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts by incorporating or moulding on preformed parts, e.g. inserts or layers, e.g. foam blocks
    • B29C70/74Moulding material on a relatively small portion of the preformed part, e.g. outsert moulding
    • B29C70/76Moulding on edges or extremities of the preformed part
    • B29C70/763Moulding on edges or extremities of the preformed part the edges being disposed in a substantial flat plane

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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß den Oberbegriffen der Patentansprüche. Derartige Verglasungen mit durch Klebung mit einem Fensterausschnitt verbundenen Fensterscheiben finden bei Kraftfahrzeugen Einsatz. Dort ist es bekannt - siehe beispiels­ weise die DE-OS 37 30 344, B60J 1/00 -, mittels eines mit einer Extruderdüse bestückten programmierten Handhabungsautomaten auf die nach Einbau rückwärtige Seite der Fensterscheibe randnah eine Spacerraupe aufzubringen, die in erster Linie der Wahrung eines definierten Abstand zwischen der Scheibe einerseits und einem karosserieseitigen Auflagebereich für diese dient. Weiter­ hin wird - ebenfalls mittels eines Handhabungsautomaten - auf dieselbe Seite der Scheibe eine Kleberraupe aufgebracht, die mit ihrem Scheitel über den entsprechenden Scheitel des Spacerraupe übersteht, so daß nach Andrücken der Scheibe an die Auflage einerseits ein definierter Abstand zwischen dieser und der Scheibe und andererseits ein fester Halt der Scheibe an der Aufnahme gewährleistet ist.
Die Spacerraupe, die einen definierten Querschnitt hat, kann außer dieser Abstandswahrung auch der Lösung anderer Aufgaben dienen. So kann sie eine über die Ränder der Scheibe überstehen­ de Lippe aufweisen, die zur Abdeckung eines Spalts zwischen dem Scheibenrand einerseits und einem Karosseriebereich andererseits dient. Schließlich kann die Spacerraupe auch dazu dienen, den Verbindungsbereich zwischen Scheibe und Auflage gegen Einsicht von außen abzudecken, d. h. sie kann auch stilistischen Zwecken dienen.
In der erwähnten DE-OS 37 30 344 dient als Material für die Spacerraupe ebenfalls ein Kleber. Als besonderer Vorteil des Aufbringen des Spacers in Form einer Spacerraupe mittels eines programmierten Handhabungsautomaten wird dort die Möglichkeit erwähnt, Spacer mit beliebigen Querschnittsformen, selbst mit kleinem Radius oder in Form winkliger Ecken, einwandfrei herzu­ stellen. Als Nachteil wurde aber festgestellt, daß derartige Querschnittsformen nur dann mit der erforderlichen Genauigkeit eingehalten werden, wenn der vom Programm des Handhabungsauto­ maten und damit letztlich von der Form der Scheibe bestimmte Radius der Bahn der Extruderdüse einen vorgegebenen Minimalwert nicht unterschreitet. Dies wiederum bedeutet letztlich eine Be­ grenzung des Stylings im Bereich der Fenster auf entsprechend abgerundete Fensterecken.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, gattungsgemäße Verfah­ ren unter Wahrung ihrer Vorteile insbesondere für die Groß­ serienfertigung von Kraftfahrzeugen so zu gestalten, daß die Beschränkung auf relativ große Kantenradien der Scheiben fort­ fällt.
Erfindungsgemäße Lösungen dieser Aufgabe beschreiben die Kenn­ zeichen der selbständigen Patentansprüche.
Betrachtet man zunächst das Verfahren gemäß Anspruch 1, so wird die Extruderdüse im Bereich relativ spitzer Scheibenecken nicht entsprechend dem dort vorliegenden sehr kleinen Radius geführt, sondern beispielsweise linear längs den beiden dort zusammen­ stoßenden Seitenkanten der Scheibe. Es wird also zunächst eine Überlappung der beiden Spacermaterialstränge in Kauf genommen, und anschließend wird mittels eines Preßformwerkzeugs bevorzugt unter Auspressen des überschüssigen Spacermaterials der Spacer­ raupe dort die gewünschte Dimension-und Querschnittsform gege­ ben.
Das Verfahren gemäß Patentanspruch 2 bezieht sich auf eine Spacerraupe mit einer über die Ränder der Scheibe überstehenden Lippe, die, wie eingangs beschrieben, der Abdeckung von Spalten zwischen Scheibenrand und Karosserie dient. Hier erfolgt im Be­ reich kritischer Eckenradien der Scheibe vor dem Aufbringen der Spacerraupe das Aufbringen einer dünnen Kunststoffplatte, die im Bereich der betreffenden Scheibenecke die Aufgabe der definier­ ten Lippe übernimmt. Anschließend wird unter teilweise Abdeckung dieser Kunststoffplatte die Spacerraupe mit einem Krümmungsradi­ us aufgebracht, der automatengerecht ist, also sicherstellt, daß die gewünschte Querschnittsform der Spacerraupe erzielt wird.
Gemeinsam ist diesen beiden Verfahren also die Vermeidung von Schwierigkeiten beim Aufbringen einer Spacerraupe im Bereich von Scheibenecken, die sehr kleine Krümmungsradien besitzen bzw. spitz ausgeführt sind.
Die beiden beschriebenen Verfahren werden im folgenden anhand der Zeichnung erläutert, deren Fig. 1 in einem Querschnitt die Verhältnisse beispielsweise bei einer Windschutzscheibenvergla­ sung wiedergibt, während Fig. 2 perspektivisch einen Zwischen­ stand bei dem Verfahren nach Anspruch 1 wiedergibt. Die Fig. 3 und 4 sind eine perspektivische Ansicht und ein Querschnitt auf bzw. durch einen Eckenbereich einer Verglasung für den Fall des Verfahrens nach Anspruch 2.
Betrachtet man zunächst Fig. 1, so ist dort ein Querschnitt durch eine Verglasung und einen eine Auflage 1 für diese bil­ denden karosserieseitigen Flansch 2 wiedergegeben. Die Glas­ scheibe 3 ist im Bereich ihrer Randes mit der Spacerraupe 4 ver­ sehen, die aus einem härtbaren Kunststoff oder Kleber besteht und als wesentliche Bestandteile die den eigentlichen Spacer bildende Rippe 5, die den Abstand oder Spalt 6 nach außen ab­ deckende Lippe 7 und den Bereich 8 enthält, der die Kleberraupe 9 trägt; diese dient zur Erzielung eines festen Halts zwischen der Verglasung einerseits und der Auflage 1 andererseits. Sowohl die Spacerraupe 4 als auch die Kleberraupe 9 können mittels eines Handhabungsautomaten durch Extrudieren aufgebracht werden.
Dieses Aufbringen macht dann Schwierigkeiten, wenn, wie in Fig. 2 angenommen, die Scheibe 20 mit kleinen Radien abgerundete oder winklige Ecken 21 besitzt. Wird nämlich ein Minimalwert des Ra­ dius der Bewegungsbahn des nicht dargestellten, da einen bekann­ ten Aufbau besitzenden programmierten Handhabungsautomaten mit der Extruderdüse unterschritten, ist nicht sichergestellt, daß der - wie anhand Fig. 1 erläutert - für eine einwandfreie Wir­ kung der Spacerraupe erforderliche Querschnitt derselben einge­ halten wird. Diese Schwierigkeiten werden bei dem anhand Fig. 2 zu erläuternden Verfahren dadurch vermieden, daß mittels des Handhabungsautomaten im Extrudierverfahren gleichsam zwei Spacerraupenzweige 22 und 23 mit den definierten Querschnitten längs den an der Scheibenecke 21 zusammenstoßenden Scheibenrän­ dern 24 und 25 linear aufgetragen werden, wobei sie sich zwangs­ läufig im Bereich der Scheibenecke 21 überlappen. An dieser Stelle liegt also ein erheblich dickerer Querschnitt aus dem Spacermaterial vor. Um diesen zu beseitigen, d. h. einen über den gesamten Scheibenumfang konstanten Querschnitt der Spacer­ raupe unter Wahrung seiner erforderlichen Gestalt zu erzielen, findet das die beiden Formhälften 26 und 27 enthaltende Preß­ formwerkzeug Einsatz. Während in seine in der Figur untere Hälf­ te 27 die Vertiefung 28 zur mit der übrigen Oberfläche der Form­ hälfte 27 bündigen Aufnahme der Scheibe 20 eingearbeitet ist, weist die in der Figur obere Preßformhälfte 26 Ausnehmungen 29 und 30 auf, die dem gewünschten Verlauf und Querschnitt der Spacerraupe im Bereich der Scheibenecke 21 entsprechen. Mit ihnen in Fließverbindung stehen nach außen führende Öffnungen oder Kanäle 30, die den Abfluß des überflüssigen Spacermaterials zulassen.
Dieses Verfahren gestattet also den Einsatz von Handhabungsauto­ maten zum Aufbringen einer Spacerraupe auch in scharfkantigen bzw. spitzwinkligen Scheibenecken, ohne daß Nachteile hinsicht­ lich der Form des Querschnitts der Spacerraupe in Kauf genommen werden müssen.
Die Fig. 3 und 4 beziehen sich auf den Fall, daß die dort mit 40 bezeichnete Spacerraupe in der bereits anhand Fig. 1 erläu­ terten Weise eine über die Ränder 41 und 42 der Scheibe 43 hin­ ausragende Lippe 44 enthält. Wiederum liegt ein scharfwinkliger oder einen nur kleinen Krümmungsradius aufweisender Eckenbereich 45 der Scheibe 43 vor. In diesem Bereich sieht das erfindungsge­ mäße Verfahren vor, zunächst, d. h. vor dem Auftragen der Spacerraupe 40, auf derselben Oberfläche der Scheibe 43 ein flaches Kunststoffplättchen 46 anzubringen, das also die Lippe 44 in diesem Bereich gleichsam nachbildet und das anschließend überdeckt wird von der Spacerraupe 40, die mit einem Radius r verlegt wird, der erheblich größer als der Scheibenradius im Be­ reich der Ecke 45 ist; dadurch wird eine einwandfreie Verlegung der Spacerraupe 40 sichergestellt.
Die erfindungsgemäßen Verfahren ermöglichen somit die groß­ serienfreundliche Aufbringung einer Spacerraupe auf eine Fensterscheibe unter Anwendung von Extruder-Handhabungsauto­ maten.

Claims (2)

1. Verfahren zum Herstellen einer rahmenlosen, zum Verkleben mit einer Aufnahme eingerichteten Verglasung, wobei mittels Ex­ truder-Handhabungsautomaten eine Fensterscheibe einseitig randnah mit einer Raupe definierten Querschnitts aus härtba­ rem Material als Spacer sowie mit einer Kleberraupe versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich einer Scheiben­ ecke (21), deren Krümmungsradius kleiner als ein mit dem Handhabungsautomaten erzielbarer minimaler Krümmungsradius ist, der Handhabungsautomat entsprechend den an der Scheiben­ ecke (21) zusammenstoßenden Scheibenrändern (24, 25) im Sinne einer Überdeckung der Spacerraupe (22, 23) im Bereich der Scheibenecke (21) geführt und vor dem Aushärten des Spacer­ materials mittels eines Preßformwerkzeugs (26, 27) die Spacerraupe im Überdeckungsbereich geformt wird.
2. Verfahren zum Herstellen einer rahmenlosen, zum Verkleben mit einer Aufnahme eingerichteten Verglasung, wobei mittels Ex­ truder-Handhabungsautomaten eine Fensterscheibe einseitig randnah mit einer Raupe definierten Querschnitts aus härtba­ rem Material als Spacer sowie mit einer Kleberraupe versehen wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung einer Spacerraupe (40) mit einer über die Scheibenränder (41, 42) überstehenden Lippe (44, 46) im Bereich einer Scheibenecke (45), deren Krümmungsradius kleiner als ein mit dem Handha­ bungsautomaten erzielbarer Krümmungsradius ist, zunächst zur Bildung einer Lippe auf die Scheibe (43) eine dünne Kunst­ stoffplatte (46) und danach die Spacerraupe (40) unter teil­ weiser Überdeckung der Kunststoffplatte (46) mit einem auto­ matengerechten Krümmungsradius aufgebracht wird.
DE4326179A 1992-08-10 1993-08-04 Verfahren zum Herstellen einer rahmenlosen Verglasung mit geklebter Fensterscheibe Expired - Lifetime DE4326179C2 (de)

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