DE10036630C1 - Verfahren zum Umschäumen des Umfangsrandbereichs eines Deckels für ein Fahzeugdach und Fahrzeugdach-Deckel - Google Patents
Verfahren zum Umschäumen des Umfangsrandbereichs eines Deckels für ein Fahzeugdach und Fahrzeugdach-DeckelInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umschäumen des Umfangsrandbereichs eines Deckels (10) für ein Fahrzeugblech, wobei der Deckel auf bzw. in einem Schäumwerkzeug platziert wird und Schäummasse (18) so in das Schäumwerkzeug eingeleitet wird, dass zwei Schäummasse-Fronten entstehen, die in Umfangsrichtung aufeinander zulaufen und sich in einem Vereinigungsbereich (24, 124) miteinander vereinigen. Das Schäumwerkzeug ist so ausgebildet, dass in dem Vereinigungsbereich der Schäumquerschnitt auf der Entlüftungsseite (40) des Schäumwerkzeugs gegenüberliegenden Seite relativ zu den an den Vereinigungsbereich angrenzenden Bereichen (42, 142) verringert wird, um den Einschluss von Gasblasen im Vereinigungsbereich zu verhindern. Die Erfindung hat ferner einen Deckel für ein Fahrzeugdach mit einem umschäumten Umfangsrandbereich zum Gegenstand, bei dem zwei während des Umschäumens in einem Schäumwerkzeug entstandene Schäummasse-Fronten in einem Vereinigungsbereich miteinander vereinigt sind. In dem Vereinigungsbereich ist der Querschnitt der Schäummasse auf der der Entlüftungsseite des Schäumwerkzeugs gegenüberliegenden Seite relativ zu den an den Vereinigungsbereich angrenzenden Bereichen verringert.
Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Umschäumen des Umfangs
randbereichs eines Deckels, insbesondere eines Glasdeckels, für ein Fahrzeug
dach gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1. Die Erfindung befasst sich ferner
mit einem Deckel für ein Fahrzeugdach gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
16.
In Fig. 1 und 2 ist schematisch ein Deckel für ein Fahrzeugdach beim bzw. nach
dem Umschäumen mittels eines üblicherweise verwendeten Verfahrens gezeigt.
Der Deckel 10 wird dabei in ein Schäumwerkzeug gelegt, um ein Trägerelement
16, das üblicherweise als "Deckelinnenblech" bezeichnet wird, an der Unterseite
des Deckels 10 anzuschäumen und für einen umschäumten Randbereich 18 zu
sorgen. Dabei wird Schäummasse, üblicherweise PUR, von der Angussseite 20
in das Schäumwerkzeug eingebracht, wodurch in Umfangsrichtung des Deckels
10 zwei Schäummassefronten 22 entstehen, die sich in Deckelumfangsrichtung
aufeinander zu bewegen und in einem nachfolgend als Vereinigungsbereich be
zeichneten Bereich 24 treffen. Da die Entlüftung von dem Umfangsbereich des
Deckels weg in Richtung des Pfeils 26 erfolgt, besteht bei der gezeigten Form der
Fronten 22, d. h. wenn die Fließgeschwindigkeit an der Entlüftungsseite 26 des
Schäumwerkzeugs größer ist als am gegenüberliegenden Begrenzungsrand, die
Gefahr, dass im Vereinigungsbereich am von der Entlüftungsseite 26 abgewandten
Schäummassenbegrenzungsrand Lufteinschlüsse in Form von Blasen
entstehen. Dieser blasengefährdete Bereich ist in Fig. 2, welche einen Schnitt
entlang der Linie II-II von Fig. 1 zeigt, mit dem Bezugszeichen 30 bezeichnet.
Solche Lufteinschlüsse bedingen einen erhöhten Ausschuss.
Aus der DE 19 45 291 A ist ein Verfahren zum Einrahmen von Glasscheiben und
insbesondere Spiegelglasscheiben bekannt geworden, bei dem die Scheibe in
eine geteilte, mit einer umlaufenden Ausnehmung versehene Form derart einge
legt wird, dass die Scheibenkanten in die Ausnehmung hineinragen, dass die
freie Scheibenfläche elastisch gegen die Profilausnehmung abgedichtet wird und
dass der Rahmen durch Ausschäumen eines erhärtenden Schaumstoffes in der
Profilausnehmung gebildet wird.
In der Druckschrift "VDI Kunststofftechnik: Werkzeuge für die PUR-
Verarbeitung", Düsseldorf 1984, Seiten 97 bis 99, ist offenbart, dass zur Anpas
sung an den Verlauf der Schäummasse im Schäumwerkzeug Bereiche im Werk
zeug, in denen zum Beispiel Gaseinschlüsse auftreten können, durch Quer
schnittsveränderungen so angepasst werden können, zum Beispiel wenn Quer
schnitte verringert werden, dass dort Einschlüsse nicht mehr auftreten können.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Umschäumen ei
nes Deckels für ein Fahrzeugdach zu schaffen, bei welchem eine Blasenbildung
durch Lufteinschlüsse vermieden werden soll. Ferner soll ein Fahrzeugdach-
Deckel mit einer mindestens weitgehend blasenfreien Randumschäumung ge
schaffen werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren, wie es in An
spruch 1 definiert ist, und einen Deckel gemäß Anspruch 16. Bei dieser erfin
dungsgemäßen Lösung ist vorteilhaft, dass insbesondere durch eine entspre
chende Gestaltung des Schäumwerkzeugs die Wahrscheinlichkeit des Einschlus
ses von Gasblasen im Vereinigungsbereich dadurch verringert wird, dass die
Schäummasse in dem Vereinigungsbereich mehr zur Entlüftungsseite des
Schäumwerkzeugs gedrängt wird als in dem an den Vereinigungsbereich an
schließenden Bereichen.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprü
chen.
Im folgenden ist die Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen beispielhaft
näher erläutert, wobei:
Fig. 1 schematisch ein Umschäumungsverfahren gemäß dem Stand der Technik
zeigt;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie II-II von Fig. 1 zeigt;
Fig. 3 eine Ansicht einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäß herge
stellten Deckels, von unten dargestellt;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV von Fig. 3 zeigt, wobei die Ansicht
bezüglich Fig. 3 um 180° gedreht ist;
Fig. 5 und 6 Ansichten entsprechend Fig. 3 bzw. 4 zeigen, wobei der Dec
kel mittels einer zweiten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Ver
fahrens hergestellt wurde; und
Fig. 7 und 8 Ansichten wie Fig. 3 bzw. 4 zeigen, wobei der Deckel mittels
einer dritten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Verfahrens her
gestellt wurde.
Grundsätzlich erfolgt das erfindungsgemäße Umschäumen des Deckels 10 da
durch, dass wie in Fig. 1 der Deckel 10 auf bzw. in einem Schäumwerkzeug (nicht
dargestellt) platziert wird und Schäummasse 18, vorzugsweise PUR, so in das
Schäumwerkzeug eingeleitet wird, dass zwei Schäummassefronten entstehen,
die in Umfangsrichtung aufeinander zulaufen und sich in einem mit 24 angedeu
teten Vereinigungsbereich miteinander vereinigen bzw. aufeinander treffen. An
der Unterseite des Deckels 10, der vorzugsweise von einer Glasscheibe gebildet
wird, ist gemäß Fig. 3 und 4 ein Deckelinnenblech 16 vorgesehen, welches als
Profil ausgebildet ist und eine in Umfangsrichtung verlaufende Sicke 32 aufweist,
deren Grund 34 an der Deckelunterseite anliegt oder damit mittels einer Kle
be/Dichtraupe 36, einer Solarfolie oder eines Dichtbands verbunden ist. Der au
ßenliegende Randbereich 46 der Sicke 32 ist gemäß Fig. 3 und 4 vollständig von
Schäummasse 18 umgeben, welche für eine Befestigung des Deckelinnenblechs
16 an dem Deckel 10 sorgt.
In dem Vereinigungsbereich 24, dessen Mittellinie durch das Bezugszeichen 38
angedeutet ist, ist das Schäumwerkzeug so ausgebildet, dass sich die aus Fig. 3
und 4 ersichtliche Struktur bzw. Begrenzung der Schäummasse 18 in dem Verei
nigungsbereich 24 ergibt. Die Entlüftungsrichtung des Schäumwerkzeugs ist mit
tels eines mit 40 bezeichneten Pfeils angedeutet. Grundsätzlich ist das Schäum
werkzeug so ausgebildet, dass in dem Vereinigungsbereich 24 der Schäumquer
schnitt auf der der Entlüftungsseite 40 gegenüberliegenden Seite relativ zu den
an den Vereinigungsbereich 24 angrenzenden Bereichen 42 verringert wird. Mit
"Schäumquerschnitt" ist vorliegend der Abstand des Endes der Schäummasse
von der umschäumten bzw. mit Schäummasse bedeckten Fläche (dies gilt für die
Richtung senkrecht zur Deckelebene) bzw. der Abstand zwischen den jeweiligen
Schaummassenenden (dies betrifft die Querrichtung, d. h. die Richtung, die in der
Deckelebene liegt und senkrecht zu der Umfangsrichtung steht) gemeint. Bei der
in Fig. 3 und 4 dargestellten Ausführungsform verringert sich der Schäumquer
schnitt, ausgehend vom Rand 54 des Vereinigungsbereichs 24, zu der Mitte 38
des Vereinigungsbereichs 24 hin einerseits in der zur Deckelebene senkrechten
Richtung und andererseits zugleich auch in der Querrichtung dazu, wodurch ein
Aussparungsbereich 44 gebildet wird. Gemäß Fig. 3 wird in dem Bereich 44 die
Untergrenze der Schäummasse 18 zur Mittellinie 38 hin allmählich abgesenkt, so
dass die Bedeckung des Sickenrands 46 zur Mittellinie 38 hin dünner wird. Ferner
wird die Schäummassengrenze des ausgesparten Bereichs 44 in Querrichtung
zur Mittellinie 38 hin nach außen in Entlüftungsrichtung gedrängt, so dass der mit
einer dicken Schäummassenschicht bedeckte Bereich des Sickenrands 46 zur
Mittellinie 38 hin schmaler wird. In der Aufsicht ist diese in Umfangsrichtung ver
laufende Schäummassengrenzlinie S-förmig ausgebildet. Die dargestellte
Schäumquerschnittverringerung im Vereinigungsbereich 24 unter Bildung des
ausgesparten Bereichs 44 bewirkt, dass beim Umschäumungsprozess die Fließ
geschwindigkeiten der Schäummassenfließfronten in der Querrichtung. d. h. in der
Entlüftungsrichtung 40, gleichmäßiger gemacht werden, wodurch die Gefahr von
Lufteinschlüssen verringert wird und sozusagen der in Fig. 2 gezeigte blasenge
fährdete Bereich 30 eliminiert wird. Dieser Effekt wird durch die entsprechende
geometrische Gestaltung des Schäumwerkzeugs, die zu der in Fig. 3 und 4 ge
zeigten Formgebung der Schäummasse 18 führt, erzielt.
Die Ausführungsform gemäß Fig. 5 und 6 unterscheidet sich von der Ausfüh
rungsform gemäß Fig. 3 und 4 im wesentlichen dadurch, dass die Aussparung in
der Richtung senkrecht zur Deckelebene so stark ausgebildet ist, dass ein Be
reich 50 des Sickenrands 46 von Schäummasse 18 unbedeckt bleibt. Diese Form
wird dadurch erreicht, dass die in Umfangsrichtung laufende innere Schäum
massengrenze 48 in Richtung der Entlüftungsrichtung 40 zu der Mittellinie 38 hin
so stark nach außen gezogen wird, dass die Begrenzungslinie 48 schließlich auf
den Sickenrandbereich 46 angehoben wird. In diesem Fall wird der blasenge
fährdete Bereich 30 von Fig. 2 komplett ausgespart.
Bei der Ausführungsform gemäß Fig. 7 und 8 wirkt bei der Verringerung der Bla
senbildungsgefahr nicht nur das Schäumwerkzeug mit, sondern auch die Ge
staltung des Deckelinnenblechs 116 selbst. In diesem Fall ist die Sicke 132 nicht
wie bei den vorhergehenden Ausführungsformen gerade ausgebildet, sondern sie
verbreitert sich von dem dem angrenzenden Bereich 142 zugewendeten Rand
154 des Vereinigungsbereichs 124 zu der Mittellinie 138 des Bereichs 124 hin in
Richtung zur Entlüftungsseite 40, wobei sich in der Draufsicht eine S-förmige Ge
staltung der äußeren Begrenzungslinie 152 des Sickenbodens 134 ergibt. Das
Schäumwerkzeug ist so ausgebildet, dass der Schäumquerschnitt vom Rand 154
des Vereinigungsbereichs 124 zu dessen Mittellinie 138 hin in Richtung der Ent
lüftungsrichtung 40 abnimmt, d. h. der mit Schäummasse 18 bedeckte Bereich
wird immer schmäler, wobei der Verlauf der inneren Schäummassengrenze 148
im wesentlichen dem Verlauf der Sickenbodengrenze 152 folgt. Auf diese Weise
bleibt im Vereinigungsbereich 124 ein Teil 150 des Sickenbodens 134 von
Schäummasse 18 unbedeckt. Die Schäummassengrenze 148 ist dabei in der
Draufsicht im wesentlichen S-förmig ausgebildet. Auch hier wird, ähnlich wie bei
der vorhergehenden Ausführungsform, der blasengefährdete Bereich 30 im we
sentlichen vollständig eliminiert bzw. ausgespart.
10
Deckel
16
Deckelinnenblech
18
Schäummasse
20
Angusseite
22
Schäummassefront
24
Vereinigungsbereich
26
Entlüftungsseite
30
Blasengefährdeter Bereich
32
Sicke
34
Sickenboden
36
Klebe/Dichtraupe
38
Mittellinie
40
Entlüftungsseite
42
angrenzender Bereich
44
Aussparungsbereich
46
Sickenrand
48
Schäummassengrenze
50
unbedeckter Bereich
54
Rand
116
Deckelinnenblech
124
Vereinigungsbereich
132
Sicke
134
Sickenboden
138
Mittellinie
142
angrenzender Bereich
148
Schäummassengrenze
150
unbedeckter Bereich
152
Begrenzungslinie
154
Rand
Claims (30)
1. Verfahren zum Umschäumen des Umfangsrandbereichs eines Deckels
(10) für ein Fahrzeugdach, wobei der Deckel auf bzw. in einem Schäum
werkzeug platziert wird und Schäummasse (18) so in das Schäumwerkzeug
eingeleitet wird, dass zwei Schäummasse-Fronten entstehen, die in Um
fangsrichtung aufeinander zu laufen und sich in einem Vereinigungsbereich
(24, 124) miteinander vereinigen, dadurch gekennzeichnet, dass das
Schäumwerkzeug so ausgebildet ist, dass in dem Vereinigungsbereich (24,
124) der Schäumquerschnitt auf der der Entlüftungsseite (40) des Schäum
werkzeugs gegenüberliegenden Seite relativ zu den an den Vereinigungsbe
reich angrenzenden Bereichen (42, 142) verringert wird, um den Einschluss
von Gasblasen im Vereinigungsbereich zu verhindern.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Schäumwerkzeug so ausgebildet ist, dass sich der Schäumquerschnitt im
Vereinigungsbereich (24, 124) von dem Rand (54, 154) des Vereinigungs
bereichs zur Mitte (38, 138) des Vereinigungsbereichs hin in der in der Dec
kelebene liegenden Querrichtung zur Ausbreitungsrichtung der Schäumma
sse-Fronten dergestalt verringert, dass die Schäummasse (18) zur Entlüf
tungsseite (40) des Schäumwerkzeugs hin gedrängt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem durch
die Schäumquerschnittverrringerung ausgesparten Bereich mindestens ein
Teilbereich (50, 150) ohne Schäummassenbedeckung verbleibt.
4. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das
Schäumwerkzeug so ausgebildet ist, dass sich der Schäumquerschnitt im
Vereinigungsbereich (24) von dem Rand (54) des Vereinigungsbereichs zur
Mitte (38) des Vereinigungsbereichs hin ferner in der zur Deckelebene senk
rechten Richtung verringert.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die in Umfangsrichtung verlaufende Schäummassengrenze (48, 148)
zwischen dem Rand (54, 154) des Vereinigungsbereichs (24, 124) und der
Mitte (38, 138) des Vereinigungsbereichs in der Draufsicht S-förmig ausge
bildet ist.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Schäumwerkzeug bezüglich der Mittelebene (38, 138)
des Vereinigungsbereichs (24, 124) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
7. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass mittels der Umschäumung (18) ein Trägerelement (16, 116)
an dem Deckel (10) befestigt wird.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Träger
element (16, 116) im Randbereich eine in Umfangsrichtung verlaufende Sic
ke (32, 132) aufweist, deren Grund (34, 134) zu der Deckelunterseite hin
gewandt ist.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der außen
liegende Rand (46) der Sicke (32, 132) auf der deckelabgewandten Seite
außerhalb des Vereinigungsbereichs (24, 124) im wesentlichen vollständig
von Schäummasse (18) bedeckt wird, während er innerhalb des Vereini
gungsbereichs zum Teil von Schäummasse unbedeckt bleibt.
10. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Sic
ke (132) zur Mitte (138) des Vereinigungsbereichs (124) hin in Richtung zur
Entlüftungsseite (40) des Schäumwerkzeugs verbreitert.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das
Schäumwerkzeug so ausgebildet ist, dass der außen liegende Rand der
Sicke (132) auch innerhalb des Vereinigungsbereichs (124) von Schäum
masse (18) bedeckt wird, wobei die Schäummassen-Bedeckungsgrenze des
Sickenbodens (134) in Umfangsrichtung im wesentlichen der Verbreiterung
des Sickenbodens folgt.
12. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerelement (16, 116) als Blechprofil ausgebildet ist.
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Entlüftungsseite (40) des Schäumwerkzeugs auf der
vom Deckelumfang weg weisenden Seite liegt.
14. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass es sich bei dem Deckel (10) um eine Glasscheibe handelt.
15. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn
zeichnet, dass es sich bei der Schäummasse (18) um PUR handelt.
16. Deckel für ein Fahrzeugdach, mit einem umschäumten Umfangsrandbe
reich, bei dem zwei während des Umschäumens in einem Schäumwerkzeug
entstandene Schäummasse-Fronten in einem Vereinigungsbereich (24,
124) miteinander vereinigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass in dem
Vereinigungsbereich (24, 124) der Querschnitt der Schäummasse auf der
der Entlüftungsseite (40) des Schäumwerkzeugs gegenüberliegenden Seite
relativ zu den an den Vereinigungsbereich angrenzenden Bereichen (42,
142) verringert ist.
17. Deckel nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt
der Schäummasse im Vereinigungsbereich (24, 124) von dem Rand (54,
154) des Vereinigungsbereichs zur Mitte (38, 138) des Vereinigungsbe
reichs hin in der in der Deckelebene liegenden Querrichtung zur Ausbrei
tungsrichtung der Schäummasse-Fronten verringert ist.
18. Deckel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass in dem durch
die Verrringerung des Querschnitts der Schäummasse ausgesparten Bereich
mindestens ein Teilbereich (50, 150) ohne Schäummassenbedeckung
vorhanden ist.
19. Deckel nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer
schnitt der Schäummasse im Vereinigungsbereich (24) von dem Rand (54)
des Vereinigungsbereichs zur Mitte (38) des Vereinigungsbereichs hin fer
ner in der zur Deckelebene senkrechten Richtung verringert ist.
20. Deckel nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet,
dass die in Umfangsrichtung verlaufende Schäummassengrenze (48, 148)
zwischen dem Rand (54, 154) des Vereinigungsbereichs (24, 124) und der
Mitte (38, 138) des Vereinigungsbereichs in der Draufsicht S-förmig ausge
bildet ist.
21. Deckel nach einem der Ansprüche 16 bis 20, dadurch gekennzeichnet,
dass er bezüglich der Mittelebene (38, 138) des Vereinigungsbereichs (24,
124) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.
22. Deckel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein Trägerelement (16, 116), das mittels der Umschäumung (18) an
dem Deckel (10) befestigt ist.
23. Deckel nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass das Träger
element (16, 116) im Randbereich eine in Umfangsrichtung verlaufende Sic
ke (32, 132) aufweist, deren Grund (34, 134) zu der Deckelunterseite hin
gewandt ist.
24. Deckel nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass der außen lie
gende Rand (46) der Sicke (32, 132) auf der deckelabgewandten Seite au
ßerhalb des Vereinigungsbereichs (24, 124) im wesentlichen vollständig von
Schäummasse (18) bedeckt ist, während er innerhalb des Vereinigungsbe
reichs zum Teil von Schäummasse unbedeckt ist.
25. Deckel nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Sicke
(132) zur Mitte (138) des Vereinigungsbereichs (124) hin in Richtung zur
Entlüftungsseite (40) des Schäumwerkzeugs verbreitert.
26. Deckel nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass der außen lie
gende Rand der Sicke (132) auch innerhalb des Vereinigungsbereichs (124)
von Schäummasse (18) bedeckt ist, wobei die Schäummassen-
Bedeckungsgrenze des Sickenbodens (134) in Umfangsrichtung im wesent
lichen der Verbreiterung des Sickenbodens folgt.
27. Deckel nach einem der Ansprüche 22 bis 26, dadurch gekennzeichnet,
dass das Trägerelement (16, 116) als Blechprofil ausgebildet ist.
28. Deckel nach einem der Ansprüche 16 bis 27, dadurch gekennzeichnet,
dass die Querschnittsverringerung der Schäummasse auf der Innenseite
des umschäumten Umfangsrandbereichs des Deckels liegt.
29. Deckel nach einem der Ansprüche 16 bis 28, dadurch gekennzeichnet,
dass der Deckel (10) als Glasscheibe ausgebildet ist.
30. Deckel nach einem der Ansprüche 16 bis 29, dadurch gekennzeichnet,
dass es sich bei der Schäummasse (18) um PUR handelt.
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