DE4315242A1 - Dividierschaltung - Google Patents
DividierschaltungInfo
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Description
Gegenstand der Erfindung ist die Verbesserung der Dividier-
Schaltung nach P 43 14 534.5 in der Weise, daß eine vorherige
Ergebniszahl als Dividend weiter-verarbeitbar ist und
somit diese vorherige Ergebniszahl nicht neu eingetippt werden
muß. Der hierfür erforderliche Transfer der vorherigen
Ergebniszahl vom Schieberegister 55 in das Schieberegister
21a erfolgt mittels Parallel-Einblendung.
In Fig. 1a bis 1d ist die Haupt-Schaltung 10 dargestellt,
welche aus den Teil-Schaltungen 10a bis 10d besteht. In
Fig. 2 ist die Tetradensubtrahierschaltung 11 dargestellt.
In Fig. 3 ist die Gesamt-Darstellung dargestellt. In Fig. 4
und 5 ist das Steuerwerk 12 dargestellt, welches aus den
Teil-Schaltungen 12a und 12b besteht. In Fig. 6 ist die
Ziffern-Eingabeschaltung 20 mit Zusatz-Schaltung 20b dargestellt.
In Fig. 7 ist die Schaltung 18 dargestellt. In
Fig. 8 ist die Anzeigeschaltung 45 dargestellt. In Fig. 9
ist die Schaltung 16 dargestellt. In Fig. 9b ist die Impuls-
Wechselschaltung 32 der Schaltung 16 dargestellt. In
Fig. 10a und 10b ist die Impuls-Schaltung 29 dargestellt.
In Fig. 11 ist die Schaltung 60 dargestellt. In Fig. 12
ist die Ansteuerung der Oder-Schaltung 71 dargestellt. In
Fig. 13 ist die Verzögerungs-Schaltung 34B dargestellt.
Die Haupt-Schaltung 10 (Fig. 1a bis 1d) besteht aus der
Tetraden-Subtrahierschaltung 11, welche nicht auf Addition
umschaltbar ist und den vierfachen Schieberegistern 21a
und 21b und 55 und den Speicherreihen 22 und 25, welche
auch aus je 8 Teil-Schaltungen bestehen, wie die Schieberegister
21a und 21b und 55. An weiteren Teilen besteht diese
Haupt-Schaltung 10 aus dem Leitungs-System BL und den Tor-
Schaltungen 24 und 29 und 33, welche aus je 8 Einzel-Tor-
Schaltungen bestehen, die ihrerseits je 4-fach sind. An weiteren
Teilen besteht diese Haupt-Schaltung 10 aus den langen
Tor-Schaltungen 61 bis 66 für je 32 Leitungen und dem
Übertrag-Speicher 8 und der Anzeigeschaltung 45 und den Dioden
27 und den zugehörigen Leitungen.
Die Tetraden-Subtrahierschaltung 11 (Fig. 2) ist eine unechte
Tetraden-Subtrahierschaltung, weil sie auf additive
Weise subtrahiert. Diese unechte Tetraden-Subtrahierschaltung
11 besteht aus 4 Negier-Schaltungen 25 und 2 Und-
Schaltungen 1 mit je 2 Eingängen und 2 Negier-Schaltungen 2
und 2 Oder-Schaltungen 3 und 2 Und-Schaltungen 4 mit je 2
Eingängen und der Oder-Schaltung 5 und 5 Und-Schaltungen 6
mit je 2 Eingängen und 5 Oder-Schaltungen 7 mit je 2 Eingängen
und der Und-Schaltung 8 und der Oder-Schaltung 9 mit
je 2 Eingängen und 2 Und-Schaltungen 10 und 3 Und-Schaltungen
12 mit je 2 Eingängen und den Negier-Schaltungen 11
und 13 und der Und-Schaltung 14 mit 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 15 mit 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen 16 und
17 mit je 3 Eingängen und den dualen Voll-Addierern 43 und
44 und den zugehörigen Leitungen. Die Eingänge A und B und
die Ausgänge C sind mit den zugehörigen Zahlenwerten (5211)
gekennzeichnet. Die Eingänge A sind die Eingänge für die
jeweilige 5211-codierte Dezimalziffer des Minuenden. Die
Eingänge B sind die Eingänge für die jeweilige 5211-codierte
Dezimalziffer des Subtrahenden. Der Übertrag-Eingang
hat die Bezeichnung x. Der Übertrag-Ausgang hat die Bezeichnung
y. Vor dem Übertrag-Eingang x und nach dem Übertrag-
Ausgang y ist je eine Negier-Schaltung angeordnet.
Die Ziffern-Eingabeschaltung 20 (Fig. 6) besteht aus 11
Tipp-Schaltern 8 und der Oder-Schaltung 1 mit 9 Eingängen
und der Oder-Schaltung 2 mit 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 3 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 4 mit je
4 Eingängen und der Oder-Schaltung 5 mit 8 Eingängen und
den Tor-Schaltungen 6 und 7, bestehend aus je 4 Und-Schaltungen
mit je 2 Eingängen und dem Flip-Flop 11 und 6 Und-Schaltungen
12 mit je 2 Eingängen und 4 Oder-Schaltungen 14
mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen 15 mit je 3 Eingängen
und der Und-Schaltung 18 mit 2 Eingängen und den zugehörigen
Leitungen.
Das Steuerwerk 12 (Fig. 4 und 5) besteht aus den Teil-
Schaltungen 12a und 12b und somit aus den Schaltungen 16
und 18 und 3 Tipp-Schaltern 10 und 7 Flip-Flops 1 bis 7 und
den Und-Schaltungen 8 und 9 und 11 bis 15 und 17 und 19 mit
je 2 Eingängen und den Oder-Schaltungen 20 bis 24 mit je 2
Eingängen und 4 Oder-Schaltungen 27 mit je 2 Eingängen und
der Verzögerungs-Schaltung 34 und den Negier-Schaltungen 24
bis 26 und der Tor-Schaltung 30 und den zugehörigen Leitungen.
Das Ergebnis-Schieberegister hat die Nummer 55.
Die Schaltung 18 (Fig. 7) besteht aus den Teil-Schaltungen
18a bis 18c. Die Teil-Schaltung 18a besteht aus dem Flip-
Flop 11 und 2 Negier-Schaltungen 12 und 4 Und-Schaltungen 13
mit je 2 Eingängen. Die Teil-Schaltung 18b besteht aus 10
Flip-Flops 15 und 8 Und-Schaltungen 16 mit je 2 Eingängen
und 8 Und-Schaltungen 17 mit je 2 Eingängen und der Oder-
Schaltung 18 mit 5 Eingängen. Die Schaltung 18c besteht aus
der Oder-Schaltung 21 mit 5 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen
22 mit je 4 Eingängen und der Oder-Schaltung 23 mit 8
Eingängen und den zugehörigen Leitungen.
Die Anzeigeschaltung 45 (Fig. 8) ist verkürzt dargestellt
und besteht aus einer Anfangs-Teil-Schaltung 1 und 6 mittleren
Teil-Schaltungen 2 bis 7 und einer Schluß-Teil-Schaltung
8. Eine mittlere Teil-Schaltung (2 bis 7) besteht aus
einer Oder-Schaltung 1 mit 4 Eingängen und einer Oder-
Schaltung 2 mit 3 Eingängen und einer Negier-Schaltung 3 und
einer Und-Schaltung 4 mit 2 Eingängen und der Dekodier-
Schaltung 5 und den zugehörigen Leitungen. Die Zusatz-
Schaltung 19 besteht aus der Oder-Schaltung 6 und der Negier-
Schaltung 8. Die automatische Nach-Rechts-Taktung der Ergebniszahl
ist zu Ende, wenn der Ausgang F4 dieser Anzeige-
Schaltung 45 von H-Potential auf L-Potential wechselt.
Die Schaltung 16 (Fig. 9) besteht aus der Impuls-Schaltung
29 und der Impuls-Wechselschaltung 32 und der Tor-Schaltung
28 und den zugehörigen Leitungen.
Die Impuls-Wechselschaltung 32 (Fig. 9b) besteht aus 2
Flip-Flops 1 und 2 und den Und-Schaltungen 3 bis 5 mit je 2
Eingängen und der Negier-Schaltung 6 und den zugehörigen
Leitungen.
Die Impuls-Schaltung 29 (Fig. 10a und 10b) besteht aus
den Teil-Schaltungen 29a und 29b und somit aus 16 Flip-Flops
1 bis 16 und 16 Und-Schaltungen 21 mit je 2 Eingängen
und 12 Und-Schaltungen 22 mit je 2 Eingängen und 4 Dioden
26 und der Oder-Schaltung 27 mit 2 Eingängen und den zugehörigen
Leitungen.
Die Schaltung 60 (Fig. 11) steuert den automatischen Vorlauf
des Dividenden nach links, indem nach Erreichen der
Divisions-Anfangs-Stellung (ersten Subtraktions-Stellung)
die Takt-Ansteuerung der Ausgänge N1 und N2 endet. Eine
Teil-Schaltung dieser Schaltung 60 besteht aus einer Oder-
Schaltung 1 und 2 Eingängen und einer Negier-Schaltung 2
und den Und-Schaltungen 3 und 4 mit je 2 Eingängen. An weiteren
Teilen besteht diese Schaltung 60 aus der Negier-
Schaltung 6 und der Und-Schaltung 7 mit 3 Eingängen und dem
Flip-Flop 8.
Der Ausgang A steuert den Eingang a an. Der Ausgang B steuert
den Eingang b an. Der Ausgang B2 steuert die Rückstellung
des Schieberegisters 55 an. Der Ausgang B3 steuert
die Rückstellung des Komma-Schieberegisters 51 an. Der Ausgang
K1 steuert den Eingang k1 an. Der Ausgang K2 steuert
den Eingang k2 an. Der Ausgang E1 steuert den Eingang
e1 an. Der Ausgang E2 steuert den Eingang e2 an. Der Ausgang
F steuert die Rückstellung des Schieberegisters 55 an.
Der Ausgang L1 steuert mit einem H-Impuls die Rückstellung
des Schieberegisters 21b an. Der Ausgang L2 steuert die
Einblendung der vorherigen Zwischen-Subtraktions-Ergebniszahl
von der Speicherreihe 25 in das Schieberegister 21b
an und somit mit einem H-Impuls über den Eingang l2 die
Tor-Schaltungen 61 und 64 an. Der Ausgang L3 steuert mit
einem H-Impuls die Rückstellung der Speicherreiche 25 an.
Der Ausgang L4 steuert die Einblendung des Divisors vom
Schieberegister 55 in die Speicherreihe 22 an und somit mit
einem H-Impuls über den Eingang l4 die Tor-Schaltungen 62
und 63 an. Der Ausgang L5 steuert die Einblendung der vorherigen
Ergebniszahl vom Schieberegister 55 in das Schieberegister
21a an und somit mit einem H-Impuls über den Eingang
l5 die Tor-Schaltungen 62 und 65 an. Der Ausgang Q
steuert den Eingang q an. Die Ausgänge Nk der Schaltung 16
steuern die Eingänge nk der Haupt-Schaltung 10 an. Die Ansteuerungen
der Ausgänge S1 und S2 sind in Fig. 3 in vereinfachter
Darstellung ersichtlich. Der Ausgang H steuert
den Eingang h an. Der Ausgang N1 steuert den Eingang n1
an. Der Ausgang N2 steuert den Eingang n2 an. Der Ausgang
N3 steuert den Eingang n3 an. Die Parallel-Ausgänge des
Schieberegisters 21b steuern über Abzweigungen die Eingänge
des Bereichs A der Schaltung 60 an. Die Parallel-Ausgänge
der Speicherreihe 22 steuern über Abzweigungen die
Eingänge des Bereichs B der Schaltung 60 an. Die Eingänge
t1 bis t3 werden mit der Takt-Frequenz angesteuert. Mittels
Antippen der Taste P wird das Eintippen der Komma-Stellen
vor-angesteuert. Die Eingänge u2 liegen im Betriebszustand
ständig an H-Potential. Die Eingänge r werden von Abzweigungen
des Ausgangs R2 rückstell-angesteuert.
In bezug auf die Schaltung 20b ergeben sich die Ansteuerungen
wie folgt: Vom Ausgang 1 wird das Schieberegister 55
links-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 2 werden
die Schieberegister 21a und 21b links-verschiebend Takt-
angesteuert. Vom Ausgang 3 wird das Komma-Schieberegister
50 rechts-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 4 wird
das Komma-Schieberegister 51 links-verschiebend Takt-angesteuert.
Vom Ausgang 5 wird das Komma-Schieberegister 50
links-verschiebend Takt-angesteuert. Vom Ausgang 6 wird das
Schieberegister 55 rechts-verschiebend Takt-angesteuert.
Mittels Antippen der Taste D wir die Eingabe des Divisors
vor-angesteuert. Mittels Antippen der Taste G wird der Divisions-
Ablauf ausgelöst. Mittels Antippen der Taste R wird
die gesamte Dividierschaltung rückstell-angesteuert.
Das Komma-Schieberegister 50 der Anzeigeschaltung 45 ist
nach rechts mit einer Verlängerung versehen, welche eine
Länge von ca. 16 bis 18 Teil-Schaltungen aufweist. In der
Grund-Stellung befindet sich nur der Komma-Index n2 des
Komma-Schieberegisters 51 in der dargestellten Stellung. In
dieser Grund-Stellung befindet sich der Komma-Index n1 des
Komma-Schieberegisters 50 um 9 Teil-Schaltungen weiter
rechts, damit sich dieser Komma-Index x1 am Ende des Divisions-
Ablaufs in bezug auf die Ergebniszahl in der richtigen Stellung
befindet.
Wenn die vorherige Ergebniszahl als Dividend weiterverarbeitet
wird, wird die Taste R nicht angetippt, sondern
gleich die Taste D angetippt. Bei diesem Antippen der Taste
D wird die vorherigen Ergebniszahl vom Schieberegister 55 in
das Schieberegister 21a eingeblendet. Dann wird der Divisor
in das Schieberegister 55 eingetippt. Mittels der Verzögerungs-
Schaltung 34 wird hierbei die erforderliche Verzögerung
für die Rückstellung der Schieberegister 55 und 51
erzielt.
In Fig. 13 ist eine Spezial-Schaltung 34B dargestellt,
welche an Stelle der Verzögerungs-Schaltung 34 verwendet
werden kann und im Vergleich mit einer normalen Verzögerungs-
Schaltung den Vorteil aufweist, daß sie eine Schaltung
mit exakter Wirkung ist und somit besser ist als eine
normale Verzögerungs-Schaltung. Diese Spezial-Schaltung besteht
aus dem Flip-Flop 1 und der Oder-Schaltung 2 und der
Und-Schaltung 3 und der Negier-Schaltung 4. Der Eingang hat
die Bezeichnung a und der Ausgang die Bezeichnung b. Der
Eingang z3 wird vom Ausgang Z3 mit einem oder 1 bis 8
H-Impulsen angesteuert.
Die Wirkungsweise dieser Divisierschaltung ergibt sich wie
folgt: Zunächst muß diese Dividierschaltung rückgestellt
werden, sofern sie nicht schon rückgestellt ist. Diese
Rückstellung (Gesamt-Rückstellung) erfolgt durch Antippen
der Taste R. In dieser Grund-Stellung ist vom Ausgang A die
Tor-Schaltung 6 und die Tor-Schaltung 7 der Schaltung 20
vor-angesteuert und wird somit die erste Zahl, bei Division
also der Dividend, über die Tastatur 8 in die Schieberegister
21a und 55 eingetippt. Hierbei wird in der richtigen
Reihenfolge über die Taste P auch das Komma eingetippt,
sofern dieser Dividend auch ein Komma aufweist. Die Anzeige-
Schaltung 45 wird hierbei vom Schieberegister 55 über die
Tor-Schaltung 66 parallel angesteuert; somit kann auch das
Eintippen dieses Dividenden im Anzeigefeld der Anzeige-
Schaltung
verfolgt werden. Nun wird die Taste D (Division)
angetippt und damit die Eingabe des Divisors vor-angesteuert,
welcher nur in das Schieberegister 55 eingetippt wird.
Beim Antippen der Taste D wird mittels H-Impuls vom Ausgang
B2 das Schieberegister 55 rückgestellt und mittels H-Impuls
vom Ausgang B3 auch das Komma-Schieberegister 51 rückgestellt.
Nun wird über die Tastatur 8 der Divisor in das
Schieberegisters 55 eingetippt. Nach diesem Eintippen des
Divisors in das Schieberegister 55 befinden sich beide Eingabezahlen
in ihrem Schieberegister. Nun folgt die Auslösung
des Divions-Ablaufs mittels Antippen der Taste G, wobei
zunächst mittels der Schaltung 60 der Dividend automatisch
in das Schieberegister 21b getaktet wird, aber nur
so weit, bis die erste Kontra-Stellung des Dividenden zum
Divisor erreicht ist oder eine Teil-Schaltung weniger erreicht
ist. Dann wird vom Ausgang N3 über den Eingang n3
die Rundum-Takt-Durchsteuerung der Impuls-Schaltung 29 der
Schaltung 16 ausgelöst, wobei zunächst der H-Impuls des
Ausgangs L4 zur Wirkung kommt, weil sich zu Beginn jeder
Division das Flip-Flop 68 in seiner Links-Stellung befindet.
Mittels dieses H-Impulses vom Ausgang L4 über den Eingang
l4 wird hierbei der Divisor vom Schieberegister 55 in die
Speicherreihe 22 eingeblendet (über die Tor-Schaltungen 62
und 63). Bei dieser ersten Takt-Durchsteuerung der Impuls-
Schaltung 29 wird gleich im Anschluß an die gesperrten L-
Impulse der erste NK-Impuls-Zyklus durchgesteuert, bei dem
die Ausgänge NK der Schaltung 16 die Haupt-Schaltung 10 mit
8 aufeinanderfolgenden H-Impulsen ansteuern und damit die
erste Subtraktion des Divisors vom Dividenden nach dem Verfahren
B bewirken (Subtraktion von oben nach unten). Dann
folgt der Beginn der zweiten Takt-Durchsteuerung der Impuls-
Schaltung 29, wobei die Ausgänge L1 bis L3 vor-angesteuert
sind und der Eingang l4 nicht mehr vor-angesteuert ist.
Hierbei wird von den Ausgängen a bis c der Schaltung 16 die
Schaltung 90 durchgesteuert und von den Ausgängen b bis d
der Schaltung 16 auf direktem Weg die Einblendung der vorherigen
Ergebniszahl von der Speicherreihe 22 in das Schieberegister
21b durchgesteuert (mittels je einem H-Impuls
von den Ausgängen L1 bis L3). Wenn diese Subtraktion nicht
ins Minus ging (der Ausgang Q L-Potential hat), wurde hierbei
somit die Schaltung 18 mit einem Eins-Aufwärts-Impuls
angesteuert. Im gegenteiligen Fall (bei H-Potential am Ausgang
Q der Schaltung 10b) wird hierbei zunächst mittels H-
Impuls vom Ausgang a der Ausgänge LC das Flip-Flop 7 in seine
Links-Stellung gekippt und dann mittels H-Impuls vom Ausgang
b über die Und-Schaltung 11 und die Ausgänge K1 und
K2 die Links-Verschiebung des Dividenden und des Komma-
Indexes n1 im Komma-Schieberegister 50 angesteuert und dann
mittels H-Impuls vom Ausgang c über die Und-Schaltung 8 und
die Oder-Schaltung 19 der Impuls-Zähler der Schaltung 18
auf den Zählerstand 0 rückgestellt. In diesem Fall wird beim
Verschiebetakt die in der Schaltung 18 gespeicherte Ergebnisziffer
vom Ergebnis-Schieberegister 55 aufgenommen und befindet
sich dann in der Zeile 1 dieses Ergebnis-Schieberegisters
55. In diesen beiden Fällen kommt also immer die
Schaltung 90 der Schaltung 12b zur Wirkung. Dann folgt die
nächste Takt-Durchsteuerung der Impuls-Schaltung 29 und dann
die übernächste Takt-Durchsteuerung der Impuls-Schaltung 29.
Bei einem Divisions-Ablauf wird somit die Impuls-Schaltung
29 der Schaltung 16 solange rundum Takt-durchgesteuert, bis
die Subtraktion zu Ende ist. Wenn diese Dividierschaltung
mit der Zusatz-Schaltung 70 versehen ist, wird die Division
sofort ausgeschaltet, wenn der Dividend restfrei aufgearbeitet
ist. Im gegenteiligen Fall läuft der Divisions-Vorgang
so lange weiter, bis die Und-Schaltung 12 von der letzten
Zeile des Schieberegisters 55 (Ergebnis-Schieberegisters 55)
vor-angesteuert ist, weil in diesem Fall laufend ein neuer
Rest-Dividend entsteht, welcher weiterverarbeitet wird. Die
Ausschaltung erfolgt mittels H-Impuls vom Ausgang f der
Schaltung 16, indem die Und-Schaltung 12 an ihrem zweiten
Eingang über die Leitung m mit einem H-Impuls angesteuert
wird. Hierbei liefert der Ausgang e der Und-Schaltung 12
einen H-Impuls, welcher einerseits über die Oder-Schaltung
21 das Flip-Flop 3 in seine Rechts-Stellung kippt und damit
den Divisions-Ablauf ausschaltet und andererseits das Flip-Flop
6 in seine Links-Stellung kippt und damit mittels H-
Potential vom Ausgang Z1 die Einblendung des Komma-Schieberegisters
50 in die Anzeigeschaltung 45 bewirkt. Nun hat
auch der Ausgang I wieder H-Potential und ist somit die
Tor-Schaltung 66 wieder vor-angesteuert und wird somit nun
die Ergebniszahl mit Komma-Index von der Anzeigeschaltung 45
über deren Anzeigefeld angezeigt. Nun folgt noch die Nach-
Rechts-Taktung der Ergebniszahl im Schieberegister 55, welche
dann zu Ende ist, wenn der Ausgang F der Schaltung 45
von L-Potential auf H-Potential wechselt.
Die Wirkungsweise der Schaltung 60 ergibt sich wie folgt:
Die Eingänge A der Schaltung 60 werden von Abzweigungen der Parallel-Ausgänge des Schieberegisters 21b angesteuert. Die Eingänge B der Schaltung 60 werden von Abzweigungen der Parallel-Ausgänge der Speicherreihe 22 angesteuert. Wenn nun die Zahl 1668 durch die Zahl 278 geteilt wird, haben die Und-Schaltung 3b und 4b erst dann H-Potential, wenn sich die Zahl 278 mit der Zahl 166 überdeckt. In diesem Fall ist bis zur ersten Subtraktions-Stellung nur noch ein Links- Verschiebetakt erforderlich.
Die Eingänge A der Schaltung 60 werden von Abzweigungen der Parallel-Ausgänge des Schieberegisters 21b angesteuert. Die Eingänge B der Schaltung 60 werden von Abzweigungen der Parallel-Ausgänge der Speicherreihe 22 angesteuert. Wenn nun die Zahl 1668 durch die Zahl 278 geteilt wird, haben die Und-Schaltung 3b und 4b erst dann H-Potential, wenn sich die Zahl 278 mit der Zahl 166 überdeckt. In diesem Fall ist bis zur ersten Subtraktions-Stellung nur noch ein Links- Verschiebetakt erforderlich.
Wenn die vorherige Ergebniszahl als Dividend weiterverarbeitet
werden soll, wird die Taste R (Gesamt-Rückstellung)
nicht angetippt, sondern gleich die Taste D (Division) angetippt.
Hierbei ist die Und-Schaltung 15 noch vor-angesteuert
und liefert somit der Ausgang L5 einen H-Impuls,
welcher den Eingang l5 ansteuert und damit die Einblendung
der vorherigen Ergebniszahl vom Schieberegister 55 in das
Schieberegister 21a ansteuert. Hierbei werden somit mittels
des H-Impulses am Eingang l5 die Tor-Schaltungen 62 und 65
vor-angesteuert und damit diese vorherige Ergebniszahl in
das Schieberegister 21a eingeblendet. Dann wird der Divisor
in das Schieberegister 55 eingetippt, das in der Zwischenzeit
"Antippen der Taste D - Eintippen der ersten Ziffer
des Divisors" mittels der Verzögerungs-Schaltung 34 verzögert
rückgestellt wurde. Wegen dieser kritischen Rückstellung
des Schieberegisters 55 kommt besser eine Spezial-
Schaltung (34B) nach Fig. 13 zur Verwendung, welche speziell
in diesem Fall genau richtig ist. Nach diesem Eintippen
des Divisors folgt auch das Antippen der Taste G. Auch
hierbei wird zuerst mittels der Schaltung 60 der Dividenden-
Vorlauf durchgesteuert. Dann folgt auch die erste Takt-
Durchsteuerung der Impuls-Schaltung 29, bei der mittels H-Impuls
vom Ausgang L4 über den Eingang l4 der Divisor vom
Schieberegister 55 in die Speicherreihe 22 eingeblendet wird.
Auch in diesem Fall wird bei der ersten Takt-Durchsteuerung
der Impuls-Schaltung 29 gleich ein Subtraktions-Zyklus
durchgesteuert, weil das ohne zusätzlichen Aufwand möglich
ist. Nach dieser ersten Takt-Durchsteuerung der Impuls-
Schaltung 29 folgt auch die zweite Takt-Durchsteuerung dieser
Impuls-Schaltung 29, an deren Beginn auch die vorherige
Zwischen-Dividendenzahl von der Speicherreihe 25 in das
Schieberegister 21b eingeblendet wird (auch mittels 3 aufeinanderfolgenden
H-Impulsen von den Ausgängen L1 bis L3).
Im Vergleich mit einer normalen Division besteht hierbei
nur der Unterschied, daß nicht der Dividend über die Tastatur
8 in das Schieberegister 21a eingetippt wird, sondern
mittels Antippen der Taste D (ohne vorheriges Antippen der
Taste R) die vorherige Ergebniszahl vom Schieberegister 55
in das Schieberegister 21a eingeblendet wird. Somit ist
hierbei das Eintippen des Divisors und der weitere Verlauf
gleich, wie im Normalfall.
Bei den Ausführungen D ist die Und-Schaltung 32 im Bereich
des Flip-Flops 68 (Fig. 3) nicht angeordnet und steuert
der Eingang l5 über eine Verzweigung die Tor-Schaltung 65
und die Oder-Schaltung 33 direkt an (gestrichelte Linie).
Die Verzögerungs-Schaltung 35 der Teil-Schaltung 12a ist
nur dann erforderlich, wenn die vorherige Ergebniszahl als
Dividend weiterverarbeitet wird. Dieser sich praktisch
nicht schädlich auswirkende Fehler kann damit behoben werden,
daß 2 weitere Ausgänge B4 und B5 angeordnet werden, welche
vom unteren Ausgang des Flip-Flops 2 vor-angesteuert
sind. In diesem Fall sind die Ausgänge B2 und B3 vom
oberen Ausgang des Flip-Flops 2 vor-angesteuert und die Ausgänge
B4 und B5 vom unteren Ausgang des Flip-Flops 2 vor-
angesteuert. Die Ausgänge B4 und B5 werden hierbei über
die betreffende Tor-Und-Schaltung vom Ausgang v angesteuert.
Bei der Sofort-Ausschaltung des Divisions-Ablaufs mittels
der Oder-Schaltung 71 (Fig. 12) steuert der Ausgang M5
den Eingang m5 der Schaltung 12a an, womit diese Ausschaltung
vor-angesteuert ist. Die Ausschaltung erfolgt auch in
diesem Fall mittels H-Impuls vom Ausgang f der Schaltung 16.
Claims (6)
1. Elektronische Dividierschaltung, welche auf subtraktive
Weise die Divisions-Ergebniszahlen bildet und die beiden
Zahlen Ziffern-seriell verarbeitet und als Haupt-
Schaltung eine Tetraden-Subtrahierschaltung (11) aufweist,
welche mit einem Tor-Schaltungs-System kombiniert
ist und die beiden jeweiligen Ziffern der beiden jeweiligen
Zahlen der Tetraden-Subtrahierschaltung (11) zuführt
und gleichzeitig die hierbei entstehende Subtraktions-
Ergebnisziffer an die Speicherreihe (25) abführt
und mit einem Dividenden-Schnell-Verschiebe-System
kombiniert ist, das den Dividenden bis an seine erste
Kontra-Stellung herantaktet oder beinahe bis zu dieser
Stelle herantaktet, dadurch gekennzeichnet, daß
sie auch so ausgebildet ist, daß die vorherige Ergebniszahl
als Dividend weiterverarbeitet werden kann, ohne
daß diese vorherige Ergebniszahl neu eingetaktet werden
muß.
2. Elektronische Dividierschaltung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die vorherige Ergebniszahl bei ihrer
Weiter-Verarbeitung als Dividend mittels Parallel-Einblendung
in das betreffende Schieberegister (21a) eingegeben
wird.
3. Elektronische Dividierschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Ausführung B mit einer Zusatz-Schaltung versehen ist,
mittels der bei auslaufenden Divisionen der Divisions-
Ablauf sofort abgebrochen wird, wenn die Division zu
Ende ist und daß in diesen Fällen auch nach dem Divisions-
Ablauf Leerlauf-Subtraktions-Durchsteuerungen vermieden
werden.
4. Elektronische Dividierschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 1 und 2 oder nach Anspruch 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß zwecks Vermeidung dieser
Schluß-Leerlauf-Takt-Durchsteuerungen die Schieberegister
(21a) und (21b) mit einer Oder-Schaltung (71) kombiniert
sind, deren Ausgang anzeigt, ob der Dividend schon ganz
aufgearbeitet ist oder noch nicht ganz aufgearbeitet ist.
5. Elektronische Dividierschaltung nach Anspruch 1 oder
nach Anspruch 2 oder nach Anspruch 1 bis 3 oder nach
Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang
der Oder-Schaltung (71) die Negier-Schaltung (26)
der Schaltung (12a) ansteuert.
6. Elektronische Dividierschaltung nach Anspruch 1 bis 3
oder nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaltung (20b) aus dem Flip-Flop (11) und 6 Und-
Schaltungen (12) mit je 2 Eingängen und 4 Oder-Schaltungen
(14) mit je 2 Eingängen und 2 Oder-Schaltungen
(15) mit je 3 Eingängen und der Und-Schaltung (18) besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934315242 DE4315242A1 (de) | 1992-04-07 | 1993-05-07 | Dividierschaltung |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924211676 DE4211676A1 (de) | 1992-04-07 | 1992-04-07 | Dividierschaltung |
| DE19934315242 DE4315242A1 (de) | 1992-04-07 | 1993-05-07 | Dividierschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4315242A1 true DE4315242A1 (de) | 1994-11-10 |
Family
ID=25913741
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934315242 Ceased DE4315242A1 (de) | 1992-04-07 | 1993-05-07 | Dividierschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4315242A1 (de) |
-
1993
- 1993-05-07 DE DE19934315242 patent/DE4315242A1/de not_active Ceased
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| AF | Is addition to no. |
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| 8131 | Rejection |