DE4310399A1 - Verfahren und Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fensterrahmen - Google Patents
Verfahren und Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für FensterrahmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Bearbeiten von
Rahmenhölzern für Fensterrahmen, bei dem ein Rahmenholz
oder Rahmenholzpaar aus einer Ausgangsstellung quer zu
seiner Längsrichtung in einem ersten Bewegungsbereich
an Endenbearbeitungswerkzeugen vorbei in eine Endstellung
bewegt und dabei an jeweils seinem ersten Ende geschlitzt,
um eine senkrecht zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse
um 180° gewendet, erneut in Ausgangsstellung gebracht, ein
zweites Mal an den gleichen Endenbearbeitungswerkzeugen
vorbeibewegt und dabei jeweils an seinem zweiten Ende ge
schlitzt und anschließend jedes Rahmenholz in seiner
Längsrichtung an Längsprofilierwerkzeugen entlangbewegt
und dabei an mindestens einer Längsseite profiliert wird.
Die Erfindung betrifft auch eine Anlage zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens.
Aus dem Firmenprospekt "HEMAG MASSFENSTER-ANLAGE", Seite 3,
(ausgegeben auf der Handwerksmesse München, März 1984) der
Firma HEMAG MASCHINENBAU Ing. A. u. F. Manasek oHG, D-6900
Heidelberg-Kirchheim, ist ein derartiges Verfahren zum
Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fensterrahmen und auch
eine entsprechende Anlage bekannt. Bei diesem Verfahren
wird das Rahmenholz bzw. Rahmenholzpaar auf einen Arbeits
tisch der Schlitzmaschine gebracht, der sich in Ausgangs
stellung befindet. Durch Vorwärtsbewegung des Arbeits
tisches aus seiner Ausgangsstellung in seine Endstellung
wird das eine Ende des Rahmenholzes an Endenbearbeitungs
werkzeugen, nämlich einer Ablängsäge und Fräswerkzeugen,
vorbeigeführt, wobei das Rahmenholz oder auch Rahmenholz
paar an seinem einen Ende geschlitzt, d. h. mit Schlitzen
und Zapfen versehen wird. Bei dem bekannten Verfahren und
der bekannten Anlage bleibt das Rahmenholz oder Rahmen
holzpaar, nachdem der Arbeitstisch durch seine Vorwärtsbe
wegung seine Endstellung erreicht hat, auf dem Arbeitstisch
festgespannt und dieser wird dann durch Rückwärtsbewegung
zusammen mit den Rahmenhölzern wieder in seine Ausgangs
stellung gebracht. Neben dem in Ausgangsstellung befind
lichen Arbeitstisch ist eine Wendevorrichtung angeordnet,
die als Wendeförderer ausgebildet ist. Das Rahmenholz oder
Rahmenholzpaar wird dann von dem in seine Ausgangsstellung
zurückgekehrten Arbeitstisch aus manuell auf den Wendeför
derer verschoben und von diesem um 180° um eine vertikale
Achse gewendet. Der Wendeförderer schiebt dann das Rahmen
holz oder Rahmenholzpaar auf den Arbeitstisch zurück. Durch
Vorwärtsbewegung des Arbeitstisches wird dann das Rahmen
holz oder Rahmenholzpaar ein zweites Mal an den Endenbe
arbeitungswerkzeugen vorbeibewegt und dabei an seinem
zweiten Ende geschlitzt. Nachdem der Arbeitstisch seine
Endstellung erreicht hat, kehrt er zusammen mit den Rah
menhölzern ein zweites Mal in seine Ausgangsstellung zurück
und die Rahmenhölzer werden dann manuell auf den
Wendeförderer geschoben. Bei paarweiser Bearbeitung von
Rahmenhölzern wird das erste Rahmenholz von dem Wendeförderer
der Innenprofiliermaschine zugeführt. Das zweite
Rahmenholz muß dann mittels des Wendeförderers nochmals
um 180° gewendet werden, bevor es der Innenprofilierma
schine zugeführt wird. Dieses bekannte Verfahren arbeitet
sehr zeitaufwendig, weil die Rahmenhölzer von der Ausgangs
stellung des Arbeitstisches aus dem Wendeförderer übergeben
werden. Damit dies geschehen kann, muß der Arbeitstisch
zunächst ein erstes Mal in seine Ausgangsstellung zurück
kehren, erst dann können die Rahmenhölzer gewendet werden
und erst wenn der Arbeitstisch ein zweites Mal in seine
Ausgangsstellung zurückgekehrt ist und die Rahmenhölzer
ein zweites Mal dem Wendeförderer übergeben wurden, kann
ein neues Rahmenholz oder Rahmenholzpaar auf den Arbeits
tisch gebracht werden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ver
fahren zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fensterrah
men der eingangs erwähnten Art aufzuzeigen, mit welchem
Rahmenhölzer mit geringerem Zeitaufwand als bisher nach
einander beidseitig an den Enden bearbeitet, d. h. mit
Schlitzen und Zapfen versehen werden können. Ferner liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Anlage zur Durch
führung des Verfahrens zu schaffen, mit der ebenfalls
Rahmenhölzer mit geringerem Zeitaufwand als bisher nach
einander beidseitig an den Enden bearbeitet werden können.
Das Verfahren ist nach der Erfindung dadurch gekennzeich
net, daß das Rahmenholz oder Rahmenholzpaar, nachdem es
an seinem ersten Ende geschlitzt wurde, direkt von seiner
Endstellung aus in einen Bereich außerhalb des ersten
Bewegungsbereiches gebracht, ohne Zwischenschaltung eines
weiteren Bearbeitungsvorganges um 180° gewendet und dann
außerhalb des ersten Bewegungsbereiches in die Ausgangs
stellung oder in die Nähe derselben zurückgebracht wird,
und daß während des Wendens und Zurückbringens des an
seinem ersten Ende geschlitzten Rahmenholzes oder Rahmen
holzpaares ein weiteres Rahmenholz oder Rahmenholzpaar
in dem ersten Querbewegungsbereich an den gleichen Enden
bearbeitungswerkzeugen vorbeibewegt und mit Schlitzen
versehen wird.
Die Erfindung geht also von dem Gedanken aus, das Rahmen
holz oder Rahmenholzpaar, nachdem es an seinem einen Ende
geschlitzt wurde, nicht wieder wie bisher, auf dem Arbeits
tisch liegend in seinem ersten Bewegungsbereich durch Zu
rückbewegung des Arbeitstisches in die Ausgangsstellung
zurückzubewegen und von der Ausgangsstellung aus zur Wende
vorrichtung zu bringen, sondern das Rahmenholz bzw. Rahmen
holzpaar bereits dann durch Wegnahme vom Arbeitstisch aus
dem ersten Bewegungsbereich zu bringen, wenn der Arbeits
tisch seine Endstellung erreicht hat und bevor er wieder
in seine Ausgangsstellung zurückbewegt wird. Anschließend
erfolgt das Wenden und Zurückbringen des ersten Rahmen
holzes oder Rahmenholzpaares außerhalb des ersten Bewe
gungsbereiches. Hierdurch kann der leere Arbeitstisch
zunächst in seine Ausgangsstellung zurückfahren, es kann
dann ein weiteres Rahmenholz oder Rahmenholzpaar auf den
Arbeitstisch gebracht und dort festgespannt und anschließ
end dieses weitere Rahmenholzpaar an den Endenbearbei
tungswerkzeugen vorbei und an seinem einen Ende mit
Schlitzen versehen werden. Auf diese Weise kann bereits
während der Zeit, in der das erste Rahmenholzpaar gewen
det und zur Ausgangsstellung zurückgeführt wird, ein
zweites Rahmenholzpaar an seinem ersten Ende geschlitzt
werden. Dieses wird dann ebenfalls wieder unmittelbar
von der Endstellung des Arbeitstisches aus abgenommen
und damit aus dem ersten Bewegungsbereich gebracht.
Währenddessen kann das erste Rahmenholzpaar, nachdem
der leere Arbeitstisch wieder in seine Ausgangsstellung
zurückgekehrt ist, auf diesen gebracht und erneut an
den gleichen Endenbearbeitungswerkzeugen vorbeigeführt
und geschlitzt werden. Während dieses Vorganges wird
das zweite Rahmenholzpaar gewendet und wieder in die Aus
gangsstellung zurückgebracht. Unmittelbar nachdem das
erste Rahmenholzpaar auch an seinem zweiten Ende ge
schlitzt wurde und ein zweites Mal die Endstellung er
reicht hat, wird dann das beidseitig an seinen Enden
bearbeitete Rahmenholz oder Rahmenholzpaar durch Längs
bewegung an Längsprofilierwerkzeugen vorbeibewegt und
dabei profiliert. Es ist wichtig, daß dieses Längsprofi
lieren erst dann erfolgt, wenn die Rahmenhölzer bereits
an beiden Enden bearbeitet sind, da das Längsprofilieren
wesentlich längere Zeit in Anspruch nimmt als die Enden
bearbeitung. Da bei dem neuen Verfahren während des Wen
dens und Zurückbringens eines an einem Ende bearbeiteten
Rahmenholzes oder Rahmenholzpaares bereits die Endenbear
beitung an einem weiteren Rahmenholz oder Rahmenholzpaar
erfolgen kann, wird die für die Bearbeitung an beiden
Enden erforderliche Gesamtbearbeitungszeit wesentlich
verkürzt.
Eine weitere Verkürzung der Gesamtbearbeitungszeit kann
man auch dadurch erreichen, daß das Wenden in einer Wende
ebene durchgeführt wird, die unterhalb oder oberhalb der
Arbeitsebene des ersten Bewegungsbereiches liegt. Durch
diese Maßnahme können nämlich die Transportwege für die
bereits einseitig geschlitzten Rahmenhölzer und damit
auch die Transportzeiten verkürzt werden. Außerdem wird
der Platzbedarf einer Anlage für die Durchführung des
Verfahrens verkleinert.
Zu dem gleichen Zweck kann die Zurückbewegung in einer
Querförderebene erfolgen, die höhenmäßig außerhalb (unter
halb) der Arbeitsebene und der Wendeebene liegt.
Ausgehend von einer Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern
für Fensterrahmen, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 4
näher angegeben ist, ist eine vorteilhafte Anlage zur
Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wendevorrichtung im Anschluß an die
Endstellung des Arbeitstisches vorgesehen und zumindest
während des Wendens außerhalb des ersten Bewegungsberei
ches angeordnet ist, daß im Bereich der Endstellung des
Arbeitstisches eine Übergabevorrichtung vorgesehen ist,
mit der die Rahmenhölzer durch Bewegung in Längsrichtung
ohne weiteren Bearbeitungsgang einzeln oder paarweise der
Wendevorrichtung übergebbar sind, und daß im Anschluß an
die Wendevorrichtung eine Rücktransporteinrichtung vorge
sehen ist, mit der die von der Wendevorrichtung übernomme
nen Rahmenhölzer außerhalb des ersten Bewegungsbereiches
zur Ausgangsstellung des Arbeitstisches zurückführbar sind.
Da bei dieser Ausgestaltung die Rahmenhölzer aus der End
stellung des Arbeitstisches von diesem abgenommen werden
können, und das Wenden und Zurückbringen der einseitig
geschlitzten Rahmenhölzer außerhalb des ersten Bewegungs
bereiches erfolgt, kann bereits das Schlitzen eines weite
ren Rahmenholzes oder Rahmenholzpaares erfolgen, während
noch das einseitig geschlitzte Rahmenholz oder Rahmenholz
paar in seine Ausgangsstellung zurückgebracht wird. Damit
wird die Gesamtbearbeitungszeit für die Endenbearbeitung
wesentlich verkürzt.
Die Erfindung wird in folgendem, anhand von mehreren in
der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine erste Ausführungsform
einer Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern,
Fig. 2 eine Ansicht in Richtung II der Fig. 1 in größe
rem Maßstab,
Fig. 3 eine Draufsicht auf eine zweite Anlage zum Bear
beiten von Rahmenhölzern.
In der Zeichnung ist mit 1 ein horizontal verschiebbarer
Arbeitstisch einer Schlitzmaschine bezeichnet, der ent
lang von Führungsschienen 2 aus einer Ausgangsstellung
in Pfeilrichtung C in eine strichpunktierte Endstellung E
bewegbar ist. An der einen Seite der Bewegungsbahn des
Arbeitstisches 1 sind eine Ablängsäge 3 und Fräswerkzeuge
4 angeordnet, wobei es sich bei diesen Fräswerkzeugen um
mehrere Fräsersätze handeln kann, die je nach der Art der
an den Enden der Rahmenhölzer herzustellenden Zapfen und
Schlitze wechselweise zum Einsatz kommen können. Die Ab
längsäge 3 und die Fräswerkzeuge 4 sind allgemein mit
"Endenbearbeitungswerkzeuge" bezeichnet worden.
Auf der den Endenbearbeitungswerkzeugen 3, 4 abgewandten
anderen Seite der Bewegungsbahn des Arbeitstisches 1 ist
eine Wendevorrichtung 5 angeordnet, die bei dem gezeigten
Ausführungsbeispiel als Wendeförderer ausgebildet ist. Die
Wendevorrichtung ist um eine vertikale Schwenkachse 6
schwenkbar, wobei die Schwenkachse 6 zu dem weiter unten
näher beschriebenen Zweck auch parallel zur Bewegungs
richtung des Arbeitstisches 1 um ein kleineres Stück
horizontal verschiebbar sein kann. Der Wendeförderer 5
weist mehrere in einer Reihe nebeneinander angeordnete,
gemeinsam antreibbare Transportrollen 5a auf. Die Wende
vorrichtung bzw. der Wendeförderer 5 sind unmittelbar im
Anschluß an die Endstellung E des Arbeitstisches vorgese
hen, wodurch kurze Förderwege und -zeiten erreicht werden.
Im Bereich der Endstellung E des Arbeitstisches 1 ist fer
ner eine Übergabevorrichtung in Form von zwei pneumatischen
Abschubzylindern 7, 8 vorgesehen. Mit diesen beiden Abschub
zylindern können Rahmenhölzer entweder paarweise oder auch
einzeln auf den Wendeförderer 5 geschoben und in diesem
mittels der Transportrollen 5a transportiert werden. Dort
werden die Rahmenhölzer durch Abschalten des Transport
rollenantriebes oder durch Festanschlag gestoppt.
Der Wendeförderer 5 ist ferner höhenbeweglich und seine
Förderrollen 5a können, wie nachfolgend noch näher beschrie
ben wird, in die als Arbeitsebene I bezeichnete Auflage
ebene des Arbeitstisches 1 in eine mit Abstand darunter
liegende Wendeebene II und in eine unter der Wendeebene
liegende Querförderebene III gebracht werden.
Die Querförderebene 3 wird durch die oberen Trums von meh
reren endlosen Förderbändern 9 bestimmt, die parallel zur
Bewegungsrichtung C des Arbeitstisches 1 verlaufen. Die
endlosen Förderbänder 9 sind Bestandteil einer Querförder
vorrichtung 10.
Neben der Querseite 1a des in seiner Ausgangsstellung A
befindlichen Arbeitstisches 1 ist ein höhenbeweglicher
Längsförderer 12 vorgesehen, der ebenfalls mehrere, in
einer Reihe nebeneinander angeordnete, gemeinsam an
treibbare Transportrollen 12a aufweist. Die endlosen
Transportbänder 9 greifen in den jeweiligen Übergabestel
lungen zwischen die Transportrollen 5a des Wendeförderers
5 bzw. die Transportrollen 12a des Längsförderers 12 ein.
Neben der Endstellung E des Arbeitstisches 1 sind auf der
gleichen Seite wie die Endenbearbeitungswerkzeuge 3, 4
mehrere Längsprofilierwerkzeuge 13 vorgesehen, wobei es
sich ebenfalls wiederum um verschiedene Fräswerkzeug
sätze handeln kann, die je nach dem gewünschten Profil
zum Einsatz gebracht werden können. Mit den Längsprofi
lierwerkzeugen kann ein Rahmenholz entweder nur innen
oder gleichzeitig innen und außen mit dem gewünschten
Profil versehen werden. Der Längsförderer, der die Rahmen
hölzer an den Längsprofilierwerkzeugen 13 vorbeibewegt,
besteht in diesem Fall aus mehreren Vorschubrollen 14,
die von oben an die Rahmenhölzer angedrückt werden können.
Von diesen Vorschubrollen 14 ist in Fig. 2 nur eine dar
gestellt.
Im Bereich der Endstellung E des Arbeitstisches 1 ist
ferner eine in Bewegungsrichtung C desselben verschieb
bare Rollenbahn 15 vorgesehen, die an den Endstellungs
platz des Arbeitstisches 1 verschiebbar ist, wenn sich
dieser nicht in seiner Endstellung befindet. Dies kann
entweder durch Federkraft 16 oder durch einen pneumati
schen Stellzylinder erfolgen.
Die Wirkungsweise der bisher beschriebenen Anlage wird
nachfolgend erläutert. Aufgrund dieser Erläuterungen
dürfte auch das erfindungsgemäße Verfahren klarer heraus
gestellt sein.
Rahmenhölzer können in der erfindungsgemäßen Anlage so
wohl einzeln als auch paarweise nebeneinanderliegend be
arbeitet werden. Die Arbeitsweise, die nachstehend bezüg
lich eines Rahmenholzpaares R1, R2 beschrieben wird, gilt
sinngemäß auch für einzelne Rahmenhölzer.
Über den Zuförderer 17 wird das erste Rahmenholzpaar R1, R2
auf den in seiner Ausgangsstellung befindlichen Arbeits
tisch 1 gebracht und dort mittels der Spannzylinder 18 fest
gespannt. Der Arbeitstisch 1 wird dann vorwärts in Richtung
C bewegt, wobei das rechte Ende des Rahmenholzpaares R1, R2
zunächst durch die Ablängsäge 3 rechtwinklig abgeschnitten
und dann durch die Fräswerkzeuge 4 mit Zapfen und Schlitzen
versehen (geschlitzt) wird. Hierbei bewegen sich die Rahmen
hölzer in einem ersten Bewegungsbereich, der durch die Ar
beitsebene I bestimmt wird. Nachdem das Rahmenholzpaar R1, R2
auch an den Fräswerkzeugen 4 vorbeibewegt wurde, wird der
Arbeitstisch 1 in seiner Endstellung E gestoppt. Die Über
gabevorrichtung in Form der beiden Abschubzylinder 7, 8
schiebt beide Rahmenhölzer R1, R2 vom Arbeitstisch auf den
Wendeförderer 5. Dessen angetriebene Transportrollen 5a
bewegen das Rahmenholzpaar bis ans Ende des Wendeförderers.
Dort stoppt das Rahmenholzpaar durch Abschalten des Rollen
antriebes oder durch Festanschlag. Diese Stellung des Rah
menholzpaares ist in Fig. 1, links, gestrichelt darge
stellt. Das Rahmenholzpaar ist damit aus dem ersten Be
wegungsbereich gebracht und der leere Arbeitstisch 1 kann
aus seiner Endstellung E entgegen der Pfeilrichtung C in
seine Ausgangsstellung A zurückbewegt werden. Währenddes
sen wird der Wendeförderer 5 aus der Arbeitsebene I in
die Wendeebene II abgesenkt, die unterhalb der Arbeits
ebene II und auch unterhalb des ersten Bewegungsbereiches
liegt. Der Wendeförderer 5 wird um die Schwenkachse 6 um
180° gewendet und nimmt dann die in Fig. 2 dargestellte,
strichpunktierte mittlere Stellung ein. Danach wird der
Wendeförderer 5 weiter zur Querförderebene III abgesenkt.
Hierbei gelangen seine Transportrollen 5a zwischen die
Transportbänder 9 und setzen das Rahmenholzpaar R1, R2
auf dem oberen Trum der Förderbänder 9 ab. Der Wendeför
derer 5 nimmt hierbei die in Fig. 2 gestrichelt darge
stellte untere Stellung ein. Die Transportbänder 9 werden
dann in Richtung D angetrieben und transportieren das
Rahmenholzpaar zu dem höhenbeweglichen Längsförderer 12,
der sich in seiner zur Querförderebene III abgesenkten
unteren Stellung befindet, wie es in Fig. 2, rechts
unten, dargestellt ist. Während des Wendens und Zurück
bringens, d. h. während der Wende-, Absenk- und Querför
derzeit wurde bereits ein weiteres Rahmenholzpaar auf
den in seine Ausgangsstellung zurückgekehrten Arbeits
tisch 1 gebracht, dort festgespannt und durch Vorwärts
bewegung des Arbeitstisches 1 in Richtung C an den Enden
bearbeitungswerkzeugen 3, 4 vorbeibewegt und dadurch an
seinem ersten Ende geschlitzt. Nachdem in der vorher be
schriebenen Weise das zweite Rahmenholzpaar durch die
Übergabevorrichtung 7, 8 auf den Wendeförderer 5 ver
schoben wurde, kann der Arbeitstisch 1 ein zweites Mal
in seine Ausgangsstellung A zurückbewegt werden. In der
Zwischenzeit wurde der höhenbewegliche Längsförderer 12
auf die Höhe der Arbeitsebene I angehoben und durch An
trieb seiner Transportrollen 12a wird das erste Rahmen
holzpaar ein zweites Mal auf den Arbeitstisch 1 gebracht
und dort festgespannt. Das linke Ende dieses ersten Rah
menholzpaares ist bereits geschlitzt und bei Vorwärtsbe
wegung des Arbeitstisches in Richtung C wird nunmehr das
zweite Ende des ersten Rahmenholzpaares an den Endenbe
arbeitungswerkzeugen 3, 4 vorbeibewegt und geschlitzt.
Diesmal fährt der Arbeitstisch um ein kleines Stück,
welches etwas größer ist als die Breite b, eines Rahmen
holzes R1 oder R2 über seine Endstellung E hinaus in
seine Übergabestellung Ü. Auch der Wendeförderer 5 wird
durch Horizontalverschiebung in Richtung F um etwa den
gleichen Betrag in seine Übergabestellung bewegt, die
in Fig. 1, links oben, gestrichelt dargestellt ist.
Seine Schwenkachse nimmt dann die in Fig. 2 mit 6′ be
zeichnete Stellung ein. Nun wird das erste Rahmenholz R1
von den Vorschubrollen 14 erfaßt und in Richtung H an den
Längsprofilierwerkzeugen 13 vorbeibewegt. Je nachdem, ob
es sich um ein Flügelrahmenholz oder Blendrahmenholz han
delt, wird es dabei durch die Längsprofilierwerkzeuge an
beiden Seiten oder an einer Seite mit einem Längsprofil
versehen, d. h. längsprofiliert. Das zweite Rahmenholz R2
wird mit dem Abschubzylinder 7 erneut auf den jetzt in
Übergabestellung befindlichen Wendeförderer 5 gebracht
und von dessen Transportrollen 5a bis zum linken Ende
desselben bewegt. Der Wendeförderer 5 wird auf die Wende
höhe II abgesenkt und um 180° geschwenkt. Der Wendeför
derer nimmt dann zusammen mit dem Rahmenholz R2 die in
Fig. 2, links Mitte, dargestellte Position ein. An
schließend wird der Wendeförderer wieder zur Höhe der
Arbeitsebene I angehoben. In der Zwischenzeit hat der
Arbeitstisch 1 seine Übergabestellung Ü verlassen und
ist in seine Ausgangsstellung A zurückgekehrt. Hierdurch
kann die verschiebbare Rollenbahn 15 unter Wirkung der
Federn 16 in Richtung J verschoben werden, so daß sie
mit dem in Übergabestellung befindlichen und um 180°
geschwenkten Übergabeförderer fluchtet. Die Transport
rollen 5a des Übergabeförderers bewegen das zweite
Rahmenholz auf die Rollenbahn 15, wo es von den Vor
schubrollen 14 erfaßt und wie das erste Rahmenholz an
den Längsprofilierwerkzeugen 13 vorbeibewegt wird.
Während diese Vorgänge automatisch ablaufen, wurde das
zweite Rahmenholzpaar zu dem wiederum in Ausgangsstel
lung befindlichen Arbeitstisch 1 zurückgebracht und der
Arbeitstisch in Richtung C in Bewegung gesetzt, damit
auch das zweite Rahmenholzpaar an seinem zweiten Ende
geschlitzt wird. Es wird von nun an immer abwechselnd
ein unbearbeitetes Rahmenholzpaar und ein einseitig ge
schlitztes und zurückbewegtes Rahmenholzpaar auf den
jeweils in Ausgangsstellung A befindlichen Arbeitstisch 1
gebracht und die oben beschriebenen Vorgänge wiederholt.
Diese Vorgänge können völlig automatisch erfolgen. Das
Aufbringen eines unbearbeiteten Rahmenholzpaares kann
ebenfalls automatisch durch den Zuförderer 17 oder auch
manuell erfolgen. Durch das Wenden des zweiten, an bei
den Enden geschlitzten Rahmenholzes R2, bevor dieses
zwischen den Längsprofilierwerkzeugen 13 entlangbewegt
wird, kann man für die Bearbeitung des zweiten Rahmen
holzes die gleichen Längsprofilierwerkzeuge verwenden
wie für das erste Rahmenholz. Wendet man hingegen das
zweite Rahmenholz nicht, dann sind für die Bearbeitung
des zweiten Rahmenholzes eigene Längsprofilierwerkzeuge
erforderlich, die spiegelbildlich zu den Längsprofilier
werkzeugen des ersten Rahmenholzes angeordnet und ausge
bildet sind.
Während bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausfüh
rungsform das Wenden und Zurückbewegen der Rahmenhölzer
in separaten Wende- und Querförderebenen II bzw. III
außerhalb der Arbeitsebene I stattfindet, erfolgen bei
dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel alle
Vorgänge in einer Ebene. Damit hierbei längere Rahmen
hölzer als die in Fig. 3 dargestellten nicht mitein
ander kollidieren, muß die Wendevorrichtung 20 in
größerem Abstand von dem Arbeitstisch 1 angeordnet sein.
Die Ausgestaltung und Wirkungsweise des Arbeitstisches 1
sowie der nicht dargestellten Endenbearbeitungswerkzeuge
3 und der Längsprofilierwerkzeuge 13 entspricht der
Fig. 1, weshalb obige Beschreibung für diese Teile
sinngemäß auch für die in Fig. 3 dargestellte Ausfüh
rungsform zutrifft. Hierbei besteht die Wendevorrich
tung 20 aus einem um eine vertikale Achse drehbaren
Wendeteller 22. Dieser Wendeteller 22 ist in derselben
Horizontalebene angeordnet, die auch den ersten Bewe
gungsbereich der Rahmenhölzer umfaßt, d. h. in der durch
die Auflagefläche des Arbeitstisches 1 bestimmten Ebene.
Zwischen der Endstellung E des Arbeitstisches 1 und der
einen (in Fig. 3 oberen) Seite des Wendetellers 22 ist
ein erster Längsförderer 23 vorgesehen. Mit diesem Längs
förderer, der beispielsweise gemeinsam angetriebene
Transportrollen oder auch ein endloses Transportband auf
weisen kann, werden die an ihrem einen Ende geschlitzten
Rahmenhölzer von dem in Endstellung E befindlichen Ar
beitstisch unmittelbar, d. h. ohne jede weitere Bearbei
tung, zum Wendeteller 22 bewegt. Der Wendeteller 22
dreht sich um 180° um seine Drehachse 21 und übergibt
dann die gewendeten Rahmenhölzer an einen zweiten Längs
förderer 24, der an der anderen (in Fig. 3 unteren)
Seite des Wendetellers zwischen diesem und dem in Aus
gangsstellung A befindlichen Arbeitstisch 1 angeordnet
ist. Mittels diesem zweiten Längsförderer 24 werden dann
die einseitig geschlitzten Rahmenhölzer auf den Arbeits
tisch 1 zurückgebracht, damit sie mit ihren anderen,
noch nicht bearbeiteten Enden an den Endenbearbeitungs
werkzeugen vorbeibewegt und auch an diesen anderen Enden
geschlitzt werden können. Während das erste Rahmenholz
paar mittels der beiden Längsförderer 23, 24 und dem
Wendeteller 22 gewendet und zur Ausgangsstellung des
Arbeitstisches 1 zurückgebracht wird, kann genau wie
bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel ein unbear
beitetes Rahmenholzpaar auf den Arbeitstisch 1 gebracht
und von seinem ersten Ende geschlitzt werden.
Es ist auch möglich, den Wendeteller durch eine andere
Wendevorrichtung zu ersetzen, beispielsweise pneumatische
Greifer, die die Rahmenhölzer von oben ergreifen, wenden
und dann zu dem zweiten Längsförderer
zurückbewegen.
Claims (14)
1. Verfahren zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fenster
rahmen, bei dem ein Rahmenholz oder Rahmenholzpaar aus
einer Ausgangsstellung quer zu seiner Längsrichtung in
einem ersten Bewegungsbereich an Endenbearbeitungswerk
zeugen vorbei in eine Endstellung bewegt und dabei an
jeweils seinem ersten Ende geschlitzt, um eine senkrecht
zu seiner Längsrichtung verlaufende Achse um 180° ge
wendet, erneut in Ausgangsstellung gebracht, ein zweites
Mal an den gleichen Endenbearbeitungswerkzeugen vorbei
bewegt und dabei jeweils an seinem zweiten Ende ge
schlitzt und anschließend jedes Rahmenholz in seiner
Längsrichtung an Längsprofilierwerkzeugen entlangbewegt
und dabei an mindestens einer Längsseite profiliert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Rahmenholz oder
Rahmenholzpaar, nachdem es an seinem ersten Ende ge
schlitzt wurde, direkt von seiner Endstellung aus in
einen Bereich außerhalb des ersten Bewegungsbereiches
gebracht, ohne Zwischenschaltung eines weiteren Bear
beitungsganges um 180° gewendet und dann außerhalb des
ersten Bewegungsbereiches in die Ausgangsstellung oder
in die Nähe derselben zurückgebracht wird, und daß
während des Wendens und Zurückbringens des an seinem
ersten Ende geschlitzten Rahmenholzes oder Rahmenholz
paares ein weiteres Rahmenholz oder Rahmenholzpaar in
dem ersten Querbewegungsbereich an den gleichen Enden
bearbeitungswerkzeugen vorbeibewegt und mit Schlitzen
versehen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Wenden in einer Wendeebene durchgeführt wird, die
unterhalb oder oberhalb der Arbeitsebene des ersten
Bewegungsbereiches liegt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich
net, daß die Zurückbewegung in einer Querförderebene
erfolgt, die höhenmäßig außerhalb der Arbeitsebene
und der Wendeebene liegt.
4. Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fenster
rahmen nach mindestens einem der Ansprüche 1-3,
mit einem rechteckigen, quer zu seiner Längsseite
aus einer Ausgangsstellung in eine Endstellung hori
zontal bewegbaren Arbeitstisch, mit dem die Rahmen
hölzer in einem ersten Bewegungsbereich quer zu ihrer
Längsrichtung bewegbar sind, mit mehreren neben der
einen Seite der Bewegungsbahn des Arbeitstisches ange
ordneten Endenbearbeitungswerkzeugen, mit einer neben
der Bewegungsbahn vorgesehenen Wendevorrichtung, mit
tels der die Rahmenhölzer um eine vertikale Achse um
180° wendbar sind, und mit einer Fördervorrichtung,
mit welcher die schließlich beidseitig geschlitzten
Rahmenhölzer an Längsprofilierwerkzeugen entlang
bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Wende
vorrichtung (5, 20) im Anschluß an die Endstellung (E)
des Arbeitstisches (1) vorgesehen und zumindest wäh
rend des Wendens außerhalb des ersten Bewegungsberei
ches angeordnet ist, daß im Bereich der Endstellung
(E) des Arbeitstisches (1) eine Übergabevorrichtung
(7, 8; 23) vorgesehen ist, mit der die Rahmenhölzer
(R1, R2) durch Bewegung in Längsrichtung ohne weiteren
Bearbeitungsgang einzeln oder paarweise der Wendevor
richtung (5, 20) übergebbar sind, und daß im Anschluß
an die Wendevorrichtung (5, 20) eine Rücktransportein
richtung (11, 12; 24) vorgesehen ist, mit der die von
der Wendevorrichtung (5, 20) übernommenen Rahmenhölzer
außerhalb des ersten Bewegungsbereiches zur Ausgangs
stellung (A) des Arbeitstisches (1) zurückführbar sind.
5. Anlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Wendevorrichtung (5) unmittelbar neben der Endstellung
(E) des Arbeitstisches (1) vorgesehen und in Richtung
ihrer Schwenkachse (6) höhenbeweglich angeordnet ist,
daß neben der Bewegungsbahn des Arbeitstisches (1) zur
Rückförderung der Rahmenhölzer (R1, R2) eine sich
parallel zur Bewegungsbahn erstreckende Querfördervor
richtung (11) vorgesehen ist, deren Querförderebene
(III) mit Abstand unterhalb des ersten Bewegungsberei
ches liegt und auf der die gewendeten Rahmenhölzer
durch relative Höhenbewegung der Wendevorrichtung (5)
absetzbar sind, und daß neben der Querseite des in
seiner Ausgangsstellung (A) befindlichen Arbeitstisches
(1) ein höhenbeweglicher Längsförderer (12) vorgesehen
ist, mit dem die Rahmenhölzer von der Querfördervorrich
tung (11) abhebbar und auf den in Ausgangsstellung (A)
befindlichen Arbeitstisch (1) zurückbewegbar sind.
6. Anlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wendevorrichtung (5, 20) auf der den Endenbe
arbeitungswerkzeugen (3, 4) abgewandten, anderen Seite
der Bewegungsbahn des Arbeitstisches (1) angeordnet ist.
7. Anlage nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querfördervorrichtung (11) und der höhenbeweg
liche Längsförderer (12) auf der den Endenbearbeitungs
werkzeugen (3, 4) abgewandten anderen Seite der Bewe
gungsbahn des Arbeitstisches (1) angeordnet ist.
8. Anlage nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Wendevorrichtung (5) als antreib
barer Wendeförderer ausgebildet ist, in welchem die
Rahmenhölzer horizontal und senkrecht zur Schwenkachse
(6) der Wendevorrichtung bewegbar sind.
9. Anlage nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der
Wendeförderer (5) mehrere, in einer Reihe nebeneinander
angeordnete, gemeinsam antreibbare Transportrollen (5a)
aufweist.
10. Anlage nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
höhenbewegliche Längsförderer (12) mehrere, in einer
Reihe nebeneinander angeordnete, gemeinsam antreibbare
Transportrollen (12a) aufweist.
11. Anlage nach Anspruch 5, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querfördervorrichtung (11) mehrere in Abstand
und parallel zueinander angeordnete, endlose Transport
bänder (9) aufweist, zwischen welche in den jeweiligen
Übergabestellungen die Transportrollen (5a, 9a) ein
greifen.
12. Anlage nach einem der Ansprüche 4-11, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Bereich der Endstellung (E) des Ar
beitstisches eine in Bewegungsrichtung desselben ver
schiebbare Rollenbahn (15) vorgesehen ist, die an den
Endstellungsplatz des Arbeitstisches (1) verschiebbar ist,
wenn dieser sich nicht in seiner Endstellung (E) befindet.
13. Anlage nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die verschiebbare Rollenbahn (15) durch Federkraft (16)
oder einen Stellzylinder an den Endstellungsplatz ver
schiebbar ist.
14. Anlage nach Anspruch 4 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Wendevorrichtung (20) aus einem um eine verti
kale Achse drehbaren Wendeteller (22) besteht, der in
derselben Horizontalebene angeordnet ist, die auch den
ersten Bewegungsbereich umfaßt, daß der Wendeteller (22)
in ausreichendem Abstand von dem ersten Bewegungsbereich
angeordnet ist, daß zwischen der Endstellung (E) des
Arbeitstisches (1) und der einen Seite des Wendetellers
ein erster Längsförderer (23) angeordnet ist, mit dem
die Rahmenhölzer (R1, R2) unmittelbar zur einen Seite
des Wendetellers bewegbar sind, und daß zwischen der
gegenüberliegenden zweiten Seite des Wendetellers (22)
und der Ausgangsstellung (A) des Arbeitstisches (1) ein
zweiter Längsförderer (24) vorgesehen ist, mit dem die
Rahmenhölzer vom Wendeteller auf den Arbeitstisch zu
rückbewegbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934310399 DE4310399A1 (de) | 1993-03-31 | 1993-03-31 | Verfahren und Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fensterrahmen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19934310399 DE4310399A1 (de) | 1993-03-31 | 1993-03-31 | Verfahren und Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fensterrahmen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4310399A1 true DE4310399A1 (de) | 1994-10-06 |
Family
ID=6484276
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19934310399 Withdrawn DE4310399A1 (de) | 1993-03-31 | 1993-03-31 | Verfahren und Anlage zum Bearbeiten von Rahmenhölzern für Fensterrahmen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4310399A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| WO1998048984A1 (de) * | 1997-04-30 | 1998-11-05 | Purschke Guenter | Verfahren zum bearbeiten von werkstücken |
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- 1993-03-31 DE DE19934310399 patent/DE4310399A1/de not_active Withdrawn
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