DE3632263A1 - Holzbearbeitungsmaschine - Google Patents
HolzbearbeitungsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Holzbearbeitungsmaschine zum Zapfen
schlagen und Längsprofilieren von Fensterhölzern mit wenigstens
einer Zapfenschlag- und Schlitzeinheit und wenigstens einer Ein
heit zum Längsprofilieren, wobei der Zapfenschlag- und Schlitz
einheit ein Rolltisch zum Vorbeiführen des Fensterholzes an den
Zapfenschlag- und Schlitzspindeln zugeordnet ist, wobei ferner
eine Übergabeeinrichtung vorgesehen ist, mit welcher im rechten
Winkel die zu bearbeitenden Fensterhölzer einer Längsprofilier
einheit übergeben werden und wobei schließlich eine Drehbühne
zum Wenden des Fensterholzes um 180° vorgesehen ist.
Bei einer bekannten Maschine dieser Art ist die Drehbühne im
Bereich der Zapfenschlag- und Schlitzeinrichtung im Arbeitsab
lauf vor der Längsprofiliereinrichtung angeordnet, wobei das
Fensterholz zunächst mit seiner einen Stirnseite an den Zapfen
schlag- und Schlitzspindeln vorbeigeführt wird und nach Anbringung
der Zapfen und Schlitze auf die Drehbühne übergeben wird, dort um
180° gedreht wird und zum zweiten Mal die Zapfenschlag- und Schlitz
einheit unter Anbringung von Zapfen und Schlitzen an seinem anderen
Stirnende durchläuft.
Nachteilig bei dieser bekannten Maschine ist es, daß entweder nur
an einer Seite des beidseitig mit Zapfen und Schlitzen versehenen
Fensterholzes die Längsprofilierung mittels der Längsprofilier
einheit angebracht werden kann, sofern nicht eine zweite Längs
profiliereinheit zur Anbringung der Längsprofilierung auf der
gegenüberliegenden Seite Verwendung findet, oder daß eine Längs
profiliereinheit verwendet werden muß, die mittels sogenannter
linker Spindeln die Längsprofilierung auf der gegenüberliegenden
Seite ermöglicht.
Die erste Anordnung mit der zusätzlichen Längsprofiliereinheit
hat aber den Nachteil, daß neben den zusätzlichen Kosten die
Maschine voluminöser und aufwendiger wird, während es bei der
zweiten Anordnung nachteilig ist, daß der dort vorgesehene Gegen
anschlag Unterbrechungen für den Durchtritt der Werkzeuge auf den
Spindeln aufweisen muß, was die Förderung von insbesondere
kurzen Fensterhölzern nachteilig beeinflussen kann.
Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, eine Holz
bearbeitungsmaschine so auszubilden, daß eine Maschine erzeugt
wird, die neben kompakter Bauweise mit möglichst wenig Aggregaten
auskommt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Dreh
bühne im Arbeitsablauf hinter der Längsprofiliereinheit angeord
net ist und daß die an einer Seite mit Zapfen und Schlitzen ver
sehenen Fensterhölzer in diesem Zustand der Längsprofiliereinheit
übergeben werden, dort an einer Seite längsprofiliert werden,
anschließend auf die Drehbühne gefördert werden, um 180° gewendet
werden, um zum zweiten Mal durch die Maschine zu laufen. Beim
zweiten Durchlauf wird demzufolge die andere Stirnseite mit
Zapfen und Schlitzen versehen und die der bereits profilierten
Seiten gegenüberliegende Seite längsprofiliert, da das Fensterholz
nunmehr im gewendeten Zustand die Maschine durchläuft.
Mit dieser Anordnung wird erreicht, daß trotz der Anbringung von
Zapfen und Schlitzen an beiden Stirnseiten des Fensterholzes und
trotz der Längsprofilierung an beiden einander gegenüberliegenden
Seiten jeweils nur eine Zapfenschlag- und Schlitzeinheit und
nur eine Längsprofiliereinheit benötigt wird. Damit ist
gegenüber den bekannten Maschinen eine sehr kompakte und
kostengünstige Maschine geschaffen.
Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es, insbesondere
die Längsprofiliereinheit so auszubilden, daß dort der Gegen
anschlag ohne Unterbrechungen durchgehend ausgebildet ist,
so daß der Nachteil der Behinderung der Förderung kurzer
Fensterhölzer nicht gegeben ist. Der Gegenanschlag kann nämlich
deswegen durchgehend ausgebildet sein, weil die Längsprofilierung
beider Seiten des Fensterholzes jeweils von derselben Seite aus
erfolgt, weil das Fensterholz nach dem ersten Durchlauf durch
die Längsprofiliereinheit gewendet wird.
Besonders vorteilhaft ist es in diesem Zusammenhang, wenn bei
der Längsprofiliereinheit nicht in üblicher Weise der Gegen
anschlag quer verstellbar ist, sondern die Längsprofilierspindeln
zugestellt werden, weil es hierdurch möglich wird, mit dem Längs
profilieren des nachfolgenden Holzes bereits zu beginnen, während
sich noch das Ende des vorangehenden Holzes in der Längsprofilier
einheit befindet. Vorteilhaft ist es hierbei insbesondere, daß der
Gegenanschlag, weil er nicht mehr bewegt wird, relativ lang aus
gebildet werden kann, so daß auch eine größere Anzahl von Spindeln
hintereinander in der Längsprofiliereinheit vorgesehen sein kann.
Vorteilhaft ist es weiter, wenn die Zustellung der Längsprofi
lierspindeln numerisch gesteuert wird und wenn insoweit das
Maß, also die Breite des Fensterholzes durch die Zustellung
der Längsprofilierspindeln vorgegeben wird. Neben der Verwen
dung eines festen Gegenanschlages hat eine solche numerische
Steuerung den Vorteil, daß sie sehr viel genauer arbeitet als
die bisher bekannten Breiteneinsteuerungen mittels des Gegen
anschlages.
Unabhängig davon, lassen sich aber in der erfindungsgemäßen
Maschine ohne weiteres Längsprofiliereinheiten der bisherigen
Art, bei denen also der Gegenanschlag verstellbar ist, verwenden.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß es eine solche Anordnung
ermöglicht, mehrere Längsprofilierspindeln der Längsprofilier
einheit gleichzeitig zum Einsatz zu bringen, wobei jeder der
Längsprofilierspindeln einen Teil des Profiles herstellt. Außer
dem führt aufgrund der numerischen Steuerung der Zustellung ein
Nachschliff der Werkzeuge nicht zu einer neuen Justierung der
Maschine, da lediglich ein Korrekturmaß in die Maschine einge
geben zu werden braucht.
Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Anordnung besteht
darin, daß im Gegensatz zu der bekannten Anordnung die Abförderung
des mit Zapfen und Schlitzen versehenen ersten Fensterholzes
zur Längsprofiliereinheit erfolgen kann, während das nach
folgenden Fensterholz mit Zapfen und Schlitzen versehen wird.
Eine solche Straffung des Arbeitsablaufes ist bei der bekannten
Anordnung nicht möglich, weil dort das nachfolgende Fenster
holz gewendet und zurückgefahren werden muß.
Zweckmäßigerweise ist jenseits der Drehbühne ein Abförderer
vorgesehen, welcher das gewendete Fensterholz wieder zum Roll
tisch befördert. Die Übergabe von diesem Förderer auf den Roll
tisch kann von Hand oder auch automatisch erfolgen.
Das fertiggestellte, d. h. an beiden Stirnseiten mit Zapfen und
Schlitzen versehene und beidseitig längsprofilierte Fensterholz
wird zweckmäßigerweise jenseits der Längsprofiliereinheit aus
gefördert. Diese Ausförderung kann ebenfalls durch eine auto
matische Umschaltung erfolgen, die zweckmäßigerweise auf einer
Programmsteuerung basiert. Hinsichtlich der Mechanik kann die
Ausförderung auf verschiedenen bekannten Förderarten basieren.
Zweckmäßigerweise ist die Drehachse der Drehbühne ortsfest
zwischen zwei im Abstand zueinander angeordneten Förderern,
nämlich dem Abförderer von der Drehbühne und dem Ausförderer
jenseits der Längsprofiliereinheit angeordnet, wobei der
Abstand zwischen den Förderern der Länge eines horizontal
angeordneten Trägers entspricht, welcher der Aufnahme der
Fensterhölzer dient und um 180° in der Horizontalebene
gewendet wird. Von den beiden Förderern erstrecken sich
Zwischenförderer an dem horizontalen Träger, die einerseits
die Fensterhölzer auf den Träger und andererseits diese von
dem Träger abfördern. Zur Auf- und Abförderung wird der
Träger der Drehbühne abgesenkt.
Die erfindungsgemäße Holzbearbeitungsmaschine ist in be
sonders vorteilhafter Weise dafür geeignet, gleichzeitig
zwei gleich lange und gleichartige Fensterhölzer zu bear
beiten, so daß immer ein komplettes Fenster fertiggestellt
werden kann.
In einem solchen Fall ist zweckmäßigerweise zwischen der
Zapfenschlag- und Schlitzeinheit und der Längsprofilierein
heit eine Vereinzelungsvorrichtung bekannter Art vogesehen,
welche die gemeinsam mit Zapfen und Schlitzen versehenen
beiden Fensterhölzer wieder trennt, so daß diese nacheinander,
und zwar unmittelbar aneinander anschließend (Stoß an Stoß)
durch die Längsprofiliereinheit gefördert werden können.
Diese Förderung und Bearbeitung Stoß an Stoß kann aller
dings nur dann erfolgen, wenn es sich um gleiche Fenster
hölzer handelt, d. h. wenn die Längsprofiliereinheit nicht
zwischen zwei Fensterhölzern umgestellt werden muß.
Während des Vereinzelungsvorganges und während des an
schließenden Längsprofiliervorganges kann der Rolltisch
zur Bearbeitung zweier nächster Fensterhölzer in seine
Ausgangsstellung zurückfahren und neu beladen werden.
Die Längseinsteuerung kann zweckmäßigerweise mittels eines
an sich bekannten beweglichen Anschlages vor der Zapfen
schlag- und Schlitzeinheit erfolgen. Zu diesem Zweck ist
der Zapfenschlag- und Schlitzeinheit eine Ablängvorrichtung
in Form einer Ablängsäge vorgeschaltet, die beim ersten
Durchlauf der Fensterhölzer ein vorläufiges Maß an der ihr
zugewandten Stirnseite der Fensterhölzer abschneidet, während
beim zweiten Durchlauf der verstellbare Anschlag die endgültige
Länge vorgibt. Gegen diesen Anschlag kann das Fensterholz von
Hand oder mechanisch zur Anlage gebracht werden.
Die erfindungsgemäße Anordnung ermöglicht es insbesondere
auch, die aufeinanderfolgende bzw. gleichseitige Bearbei
tung der Stirnseiten der Fensterhölzer im Takt oder im
kontinuierlichen Durchlauf vorzunehmen, indem der Rolltisch
durch ein umlaufendes Band, eine Kette mit Auflagern od. dgl.
ersetzt wird. Eine solche, den Durchsatz erhöhende Bear
beitungsfolge ist bei der bekannten Anordnung wegen des dort
notwendigen Rücklaufes des Fensterholzes ausgeschlossen.
Mit der erfindungsgemäßen Anordnung wird also in überraschen
der Weise die beidseitige Stirnseitenbearbeitung eines
Fensterholzes ebenso möglich wie die beidseitige Längsprofi
lierung, wobei für beide Arbeitsgänge dieselben Aggregate
Verwendung finden können. Damit werden trotz hervorragender
Arbeitsergebnisse und einer genügenden Durchlaufgeschwindig
keit jeweils die bei den bekannten Anordnungen erforderlichen
zusätzlichen Zapfenschlag- und Schlitzeinheiten und die zu
sätzlichen Längsprofiliereinheiten eingespart. Die erfindungs
gemäße Maschine kann mithin wesentlich kostengünstiger als
die bekannten Maschinen hergestellt werden.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungs
beispieles in der Zeichnung näher erläutert.
Die Figur zeigt in schematischer Darstellung eine Ausführungs
form der erfindungsgemäßen Holzbearbeitungsmaschine.
Danach weist die erfindungsgemäße Holzbearbeitungsmaschine
eine Zapfen- und Schlitzeinheit 1 auf, welcher in bekannter
Weise ein Rolltisch 2 zugeordnet ist, der in der Figur in
seinen beiden Endlagen dargestellt ist, wobei an die Zapfen-
und Schlitzeinheit 1 eine Übergabevorrichtung 3 anschließt,
die einen Schieber 4 aufweist, mit welchem die mit Zapfen
und Schlitzen versehenen Fensterhölzern einer Vereinzelungs
einrichtung 5 zugeführt werden. Ein Pneumatikaggregat der
Vereinzelungsvorrichtung 5 ist mit 6 bezeichnet.
Von der Vereinzelungsvorrichtung 5 werden die Fensterhölzer
einer Längsprofiliereinheit 8 zugeführt, in welcher mehrere
Längsprofilierspindeln 9 vorgesehen sind, die mittels einer
numerischen Steuerung in Richtung der Pfeile 10 gegen die zu
bearbeitenden Fensterhölzer zustellbar sind. Der Gegenanschlag,
gegen den die Fensterhölzer während des Längsprofiliervorganges
gehalten werden, ist mit 11 bezeichnet. Dieser Gegenschlag
ist in der Längsprofiliereinheit unbeweglich angeordnet.
An die Längsprofiliereinheit 8 schließt eine Wendevorrich
tung in Form einer Drehbühne 12 an, die einen horizontal an
geordneten Träger 13 aufweist, welcher der Aufnahme der
Fensterhölzer dient und um 180° gewendet werden kann. Der
Träger 13 wird hierzu in Richtung des Pfeiles 14 gedreht.
Die Übergabe eines an einer Seite längsprofilierten Fenster
holzes auf die Drehbühne 12 erfolgt unter Zwischenschaltung
eines Rollenförderers 15 über Zwischenförderer 16 und Förder
schienen 17, wobei zur Aufnahme der Fensterhölzer der Träger 13
sich in seiner in der Figur dargestellten Lage befindet, in
dieser jedoch abgesenkt ist.
Nach einer Wendung des Trägers 13 um 180° werden die Fenster
hölzer über Förderschienen 18 einem weiteren Rollenförderer 19
zugeführt, der als Abförderer dient und von welchem aus die
Fensterhölzer erneut auf den Rolltisch 2 gefördert werden.
Die Längseinsteuerung erfolgt hierbei mittels eines in Rich
tung des Doppelpfeiles 20 beweglichen Anschlages 21, wobei
eine der Zapfen- und Schlitzeinheit 1 vorgeschaltete Abläng
vorrichtung in Form einer Ablängsäge die Fensterhölzer
auf die vorgegebene Länge schneidet.
Die Fensterhölzer durchlaufen also die erfindungsgemäße
Holzbearbeitungsmaschine in Richtung der Pfeile 7 zweimal,
wobei nach dem zweiten Durchlauf jenseits der Längsprofilier
einheit 8 eine Ausförderung in Richtung des Pfeiles 23 über
einen Förderer 24 erfolgt, wobei sich an die Holzbearbeitungs
maschine weitere Bearbeitungseinheiten, beispielsweise eine
Schleifmaschine 25 anschließen können.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist also
folgende:
Die zu bearbeitenden Fensterhölzer, vorzugsweise zwei, werden
diesseits der Zapfenschlag- und Schlitzeinheit 1 auf dem
Rolltisch 2 festgespannt und mit diesem an der Ablängsäge 22
vorbeigeführt, die beim ersten Durchlauf der Fensterhölzer
ein vorläufiges Maß an der ihr zugewandten Stirnseite der
Fensterhölzer abschneidet. Anschließend werden die Fenster
hölzer mittels des Rolltisches 2 an Zapfenschlag- und Schlitz
spindeln 26 vorbeigeführt und so ihre Stirnseiten mit Zapfen
und Schlitzen versehen. Daraufhin werden sie mittels des Roll
tisches 2 in eine Übergabevorrichtung gefördert, die im
wesentlichen aus dem Schieber 4 besteht, welcher die mit
27 bezeichneten Fensterhölzer der Vereinzelungsvorrich
tung 5 zuführt, in welcher sie voneinander getrennt werden.
Die Fensterhölzer durchlaufen dann nacheinander die Längs
profiliereinheit 8 und werden dort mittels der numerisch
zustellbaren Längsprofilierspindeln 9 an einer Seite mit
einer Längsprofilierung versehen. Über den Rollenförderer 15
und die Zwischenförderer 16 und 17 werden die Fensterhölzer
dann wieder paarweise auf den absenkbaren Träger 13 der
Drehbühne 12 gefördert, worauf dieser um 180° in Richtung
des Pfeiles 14 gedreht wird, so daß die gewendeten Fenster
hölzer über den Zwischenförderer 18 und einen Abförderer 19
zum zweiten Mal auf den Rolltisch 2 gefördert werden können.
Nunmehr durchlaufen die Fensterhölzer zum zweiten Mal die
Holzbearbeitungsmaschine, wobei der verstellbare Anschlag 21
nunmehr die endgültige Länge vorgibt, auf die die Fenster
hölzer mittels der Ablängsäge 22 geschnitten werden. An
schließend werden sie an ihrer anderen Stirnseite mit Zapfen
und Schlitzen versehen, mittels der Übergabevorrichtung 3
der Vereinzelungsvorrichtung 5 zugeführt und mit denselben
Aggregaten der Längsprofiliereinheit 8 an ihrer zweiten
Längsseite längsprofiliert.
Aufgrund einer Umschaltung werden sie sodann nicht dem
Träger 13 der Drehbühne 12 zugeführt, sondern in Richtung
des Pfeiles 23 ausgefördert.
Der Rolltisch 2 kann durch ein umlaufendes Band, eine
Kette mit Auflagern od. dgl. ersetzt sein, so daß die
Bearbeitung der Stirnseiten der Fensterhölzer im Takt
oder im kontinuierlichen Durchlauf erfolgen kann.
Claims (22)
1. Holzbearbeitungsmaschine zum Zapfenschlagen und Längs
profilieren von Fensterhölzern mit wenigstens einer
Zapfenschlag- und Schlitzeinheit und wenigstens einer
Einheit zum Längsprofilieren, wobei der Zapfenschlag-
und Schlitzeinheit ein Rolltisch zum Vorbeiführen des
Fensterholzes an den Zapfenschlag- und Schlitzspindeln
zugeordnet ist, wobei ferner eine Übergabeeinrichtung
vorgesehen ist, mit welcher im rechten Winkel die zu
bearbeitenden Fensterhölzer einer Längsprofiliereinheit
übergeben werden und wobei schließlich eine Drehbühne
zum Wenden des Fensterholzes um 180° vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbühne (12) im
Arbeitsablauf hinter der Längsprofiliereinheit angeordnet
ist und daß die an einer Seite mit Zapfen und Schlitzen
versehenen Fensterhölzer in diesem Zustand der Längs
profiliereinheit übergeben werden, dort an einer Seite
längsprofiliert werden, anschließend auf die Drehbühne
gefördert werden, um 180° gewendet werden, um zum
zweiten Mal durch die Maschine zu laufen.
2. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Gegenschlag (11) der Längsprofilier
einheit ohne Unterbrechungen durchgehend ausgebildet ist.
3. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gegenschlag (11) ortsfest ange
ordnet ist.
4. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Längsprofilierspindeln (9) zustellbar
sind.
5. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 3 oder 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gegenschlag (11) eine Länge
aufweist, die sich über mehr als drei Längsprofilier
spindeln erstreckt.
6. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Zustellung der Längsprofilierspindeln (9)
numerisch gesteuert wird.
7. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Breite des Fensterholzes durch die Zu
stellung der Längsprofilierspindeln (9) vorgebbar ist.
8. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der Ansprüche 3 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Längsprofilierspindeln (9)
gleichzeitig zum Einsatz bringbar sind, wobei jede der
Längsprofilierspindeln (9) einen Teil des Profiles herstellt.
9. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jenseits der Dreh
bühne (12) ein Abförderer (18, 19) vorgesehen ist, welcher
das gewendete Fensterholz wieder zum Rolltisch (2) fördert.
10. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das an beiden
Stirnseiten mit Zapfen und Schlitzen versehene und beid
seitig längsprofilierte Fensterholz jenseits der Längs
profiliereinheit (8) ausgeführt wird.
11. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausförderung durch eine auto
matische Umschaltung erfolgt.
12. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß die automatische Umschaltung auf
einer Programmsteuerung basiert.
13. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse (28)
der Drehbühne (12) ortsfest zwischen zwei im Abstand
zueinander angeordneten Förderern (16, 19), nämlich dem
Abförderer (19) und der Drehbühne (12) und dem Aus
förderer (16) jenseits der Längsprofiliereinheit (8)
angeordnet ist.
14. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13, dadurch
gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Förderern (16, 19)
der Länge eines horizontal angeordneten Trägers (13) ent
spricht, welcher der Aufnahme der Fensterhölzer dient und
um 180° in der Horizontalebene wendbar ist.
15. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, daß von den beiden Förderern (16, 19) zu
dem horizontalen Träger (13) sich Zwischenförderer (17, 18)
erstrecken, die einerseits die Fensterhölzer auf den
Träger (13) und andererseits diese von dem Träger (13)
abfördern.
16. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß zur Auf- und Abförderung der Träger (13)
die Drehbühne (12) absenkbar ist.
17. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Holzbe
arbeitungsmaschine gleichzeitig zwei gleich lange und
gleichartige Fensterhölzer bearbeitbar sind.
18. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 17, dadurch ge
kennzeichnet, daß zwischen der Zapfenschlag- und
Schlitzeinheit (1) und der Längsprofiliereinheit (8)
eine Vereinzelungsvorrichtung (5) vorgesehen ist,
welche die gemeinsam mit Zapfen und Schlitzen ver
sehenen beiden Fensterhölzer trennt, so daß diese
nacheinander durch die Längsprofiliereinheit (8)
förderbar sind.
19. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 18, dadurch
gekennzeichnet, daß während des Vereinzelungsvorganges
und während des anschließenden Längsprofiliervorganges
der Rolltisch (2) zur Bearbeitung zweier nächster
Fensterhölzer in seine Ausgangsstellung rückfahrbar
und in dieser neu beladbar ist.
20. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Längenein
steuerung mittels eines beweglichen Anschlages (21)
vor der Zapfenschlag- und Schlitzeinheit (1) erfolgt.
21. Holzbearbeitungsmaschine nach Anspruch 20, dadurch
gekennzeichnet, daß der Zapfenschlag- und Schlitzein
heit (1) eine Ablängvorrichtung in Form einer Abläng
säge (22) vorgeschaltet ist, die beim ersten Durchlauf
der Fensterhölzer ein vorläufiges Maß an der ihr zuge
wandten Stirnseite der Fensterhölzer abschneidet, während
beim zweiten Durchlauf der verstellbare Anschlag (21) die
endgültige Länge vorgibt.
22. Holzbearbeitungsmaschine nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rolltisch (2)
durch ein umlaufendes Band, eine Kette mit Auflagern
od. dgl. ersetzt ist und daß die Fensterhölzer im Takt
oder im kontinuierlichen Durchlauf bearbeitet werden.
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Legal Events
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Owner name: OKOMA OBERKOCHENER MASCHINEN GMBH, 7082 OBERKOCHEN |
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Ipc: B27F 1/08 |
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